Jungfernfahrt mit dem Nomad
Am letzten Donnerstag konnte ich ja endlich mein Nomad zusammenbauen und für heute war schönes Wetter mit Temperaturen um die 10 Grad angesagt. Wenn das nicht nach der Jungfernfahrt mit dem Nomad schreit.
Gestern Abend habe ich noch einige Vorbereitungen am Bike getroffen. Zum einen Habe ich einen rechten Kettenstrebenschutz montiert, am Steuerrohr habe ich Kleber angebracht, damit die Kabel den Lack nicht abscheuern und die Gabel und den Dämpfer habe ich mal grob abgestimmt.
Heute morgen gings dann (für meine Verhältnisse) früh los, konkret fuhr ich um 9 Uhr los. Ich wollte als erstes noch nach Flaach zum Velomech und danach einige Trails unter die Räder nehmen und mal sehen, ob sich das Nomad so fährt, wie ich es mir Vorstelle. Natürlich wollte ich über den Irchel nach Flaach und so gings erstmal durch das Tobel hoch zur Hueb und von dort weiter zum Irchelturm. Von dort fuhr ich den üblichen Weg via Rütelbuck zur Hochwacht.
Danach folgte der erste Downhill runter nach Berrg am Irchel und von dort fuhr ich gleich weiter bis nach Flaach zum Velomech, wo ich schon etwas vom Nomad schwärmen konnte.
Einige Zeit später fuhr ich in Flaach mit dem Ziel Hochwacht wieder los. Also gings zuerst wieder hoch nach Berg und etwas später machte ich im Wald eine weitere Fotopause.
Nach der Pause machte ich mich wieder an den Aufstieg zur Hochwacht, von wo ich gleich weiter zum Hörnli und danach Richtung Forenirchel fuhr. Etwas vom dem Forenirchel nahm ich aber noch den Trail richtung Teufen mit und erkämpfte mir die verlorenen Höhenmeter kurze Zeit später wieder. Diesmal gings aber ganz vom Forenirchel.
Nach der Pause fuhr ich den Trail Richtung Freienstein runter, bevor ich aber ganz unten war, machte ich mich noch zum letzten mal an den Aufstieg richtung Irchel, diesmal mit dem Turm als Ziel. Zwischendurch machte ich mal einen halt um noch einige Fotos vom inzwischen recht eingesauten Nomad zu schiessen.
Zum Schluss rutschte ich noch den Schanzentrail nach Dättlikon runter. Dieser war wie erwartet sehr schlammig und mit den viele Spuren teilweise recht tricky zu fahren, aber alles ist machbar.
Aber zum Schluss noch einige Wort zum Nomad:
Die Geometrie passt mir so sehr gut. Das Oberrohr ist recht kurz und so fühle ich mich richtig wohl darauf. Bei den Federelementen suche ich noch nach dem richtigen Setup und das wird wohl auch noch einige Zeit brauchen, bis da die perfekte Lösung habe. Aber das eilt ja auch nicht. Zudem klettert das Nomad trotz der kleinen Rahmengrösse sehr gut, bei steilen Anstiegen bin ich aber trotzdem froh um die Absenkung mit dem Talas-System, das wirklich sehr simple zu bedienen ist. Schlussendlich hatte ich noch etwas Glück mit der Sattelstütze, denn beim Nomad muss die Stütze mindestens 100 mm im Rahmen sein, meine Stütze ist nun ca 105 mm im Rahmen und so passt das gerade. Das liegt am kurzen (17") Sattelrohr.
Bisher bin ich also richtig begeistert vom Nomad, auch wenn die Federelemente noch richtig abgestimmt und eingefahren werden müssen. Morgen gehts auf jeden Fall wieder auf die Trails.
Die Daten der Tour:
Gestern Abend habe ich noch einige Vorbereitungen am Bike getroffen. Zum einen Habe ich einen rechten Kettenstrebenschutz montiert, am Steuerrohr habe ich Kleber angebracht, damit die Kabel den Lack nicht abscheuern und die Gabel und den Dämpfer habe ich mal grob abgestimmt.
Heute morgen gings dann (für meine Verhältnisse) früh los, konkret fuhr ich um 9 Uhr los. Ich wollte als erstes noch nach Flaach zum Velomech und danach einige Trails unter die Räder nehmen und mal sehen, ob sich das Nomad so fährt, wie ich es mir Vorstelle. Natürlich wollte ich über den Irchel nach Flaach und so gings erstmal durch das Tobel hoch zur Hueb und von dort weiter zum Irchelturm. Von dort fuhr ich den üblichen Weg via Rütelbuck zur Hochwacht.
Danach folgte der erste Downhill runter nach Berrg am Irchel und von dort fuhr ich gleich weiter bis nach Flaach zum Velomech, wo ich schon etwas vom Nomad schwärmen konnte.
Einige Zeit später fuhr ich in Flaach mit dem Ziel Hochwacht wieder los. Also gings zuerst wieder hoch nach Berg und etwas später machte ich im Wald eine weitere Fotopause.
Nach der Pause machte ich mich wieder an den Aufstieg zur Hochwacht, von wo ich gleich weiter zum Hörnli und danach Richtung Forenirchel fuhr. Etwas vom dem Forenirchel nahm ich aber noch den Trail richtung Teufen mit und erkämpfte mir die verlorenen Höhenmeter kurze Zeit später wieder. Diesmal gings aber ganz vom Forenirchel.
Nach der Pause fuhr ich den Trail Richtung Freienstein runter, bevor ich aber ganz unten war, machte ich mich noch zum letzten mal an den Aufstieg richtung Irchel, diesmal mit dem Turm als Ziel. Zwischendurch machte ich mal einen halt um noch einige Fotos vom inzwischen recht eingesauten Nomad zu schiessen.
Zum Schluss rutschte ich noch den Schanzentrail nach Dättlikon runter. Dieser war wie erwartet sehr schlammig und mit den viele Spuren teilweise recht tricky zu fahren, aber alles ist machbar.
Aber zum Schluss noch einige Wort zum Nomad:
Die Geometrie passt mir so sehr gut. Das Oberrohr ist recht kurz und so fühle ich mich richtig wohl darauf. Bei den Federelementen suche ich noch nach dem richtigen Setup und das wird wohl auch noch einige Zeit brauchen, bis da die perfekte Lösung habe. Aber das eilt ja auch nicht. Zudem klettert das Nomad trotz der kleinen Rahmengrösse sehr gut, bei steilen Anstiegen bin ich aber trotzdem froh um die Absenkung mit dem Talas-System, das wirklich sehr simple zu bedienen ist. Schlussendlich hatte ich noch etwas Glück mit der Sattelstütze, denn beim Nomad muss die Stütze mindestens 100 mm im Rahmen sein, meine Stütze ist nun ca 105 mm im Rahmen und so passt das gerade. Das liegt am kurzen (17") Sattelrohr.
Bisher bin ich also richtig begeistert vom Nomad, auch wenn die Federelemente noch richtig abgestimmt und eingefahren werden müssen. Morgen gehts auf jeden Fall wieder auf die Trails.
Die Daten der Tour:
- Distanz: 42.23Km
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 12Km/h
- Zeit: 03:58:44
- Höchstgeschwindigkeit: 35.4 Km/h
- Durchschnittlicher Puls: 131 bpm
- Höhenmeter: 1256 Hm
- Hm pro Km: 29.74
- Bike: Santa Cruz Nomad Carbon
Kommentare
rotscher
15.01.11 22:01
Weiterhin viel Spass mit dem neuen Geschütz!
marco
16.01.11 15:02
was ich mich frage wie du es so lange aushälst bei dieser sattelstellung ?
ich hätt da nach kürtzester zeit alles taub im schritt, bei solch steilem sattel nach vorne oben.
das steuerrohr wird aber hoffentlich noch gekürzt ?!
weiterhin viel spass damit...
david
16.01.11 22:19
@marco: Mir passt die Sattelstellung so sehr gut, keine Taubheitsgefühle oder ähnliches. Ich weiss nicht, ob ich einfach recht aufrecht auf dem Bike sitze, aber irgendwie scheint es zu passen.
Das Steuerrohr wird sicher noch gekürzt, wenn ich sicher bin, dass die Höhe vom Vorbau passt. Absägen kann man ja immer noch aber das ansetzten wird schwierig.