Woche 10 (Fahrerausbildung)

Wochenübersicht:
  • Duro Ausbildung
  • Bremskurs in Veltheim
  • C1 Theorieprüfung
  • Entlassung am Mittwochabend

Am Sonntag begann alles wie immer. Einrücken um 0:15 und LiLö um 0:30. Als nichts neues im Westen.

http://images.t-error.ch/blog/28/image.jpgNach dem Frühstück ging es am Montag morgen gleich mit Geländefahren los. Die Strecke war dieselbe wie mit dem Puch, aber mit dem Duro macht es doch noch mehr Spass. Vor allem durch das "Flussbett", also über die grossen Steine. Da fängt es ganz schön an zu schwanken und zu rütteln. Manchmal dachte ich echt, ich sein in einer Achterbahn. Auch das Fahren mit der SchuMa übten wir mal wieder. Bevor wir dann mal etwas essen konnten gabs wieder mal ein Selbststudium über C1. Wir konnten auch schon Übungsbögen lösen. Mir machte es einwenig Angst, denn ich hatte beim ersten Bogen zehn Fehler. Nun ja, das kommt sicher noch :)
Nach dem Essen gings es mal wieder auf eine Kollektivfahrschule. Diesmal allerdings ohne Anhänger, was doch einiges angenehmer zum Fahren ist. Es ging wie bei der ersten Fahrschule mit dem Puch durch den Aargau. Wir haben uns mal wieder gröber verfahren, aber wir hatten Spass im Duro und das ist ja wohl das wichtigste. Der Duro ist aber doch recht breit, was wir einige male merkten, da wir plötzlich mit der rechten Seite nicht mehr so richtig auf der Strasse waren. However, ausser dem Rütteln ist nichts passiert :D Um ca 17:00 erreichten wir unser Ziel. Das Verkehrssicherheitszentrum in Veltheim. Dort gab es dann was zu Essen, oder so was ähnliches. Eine Scheibe trockenes Brot, Streichkäse, eine Militärschokolade und zwei Riegel. Lecker ;)
Dann gings es endlich mal los. Zuerst Theorie von einem "Trainer". Wie bremst man am besten usw. Interessanter wurde es nicht viel später, als wir mit den Duros auf nasser Fahrbahn Vollbremsungen machen mussten. Die Geschwindigkeiten lagen zwischen 30 und 60 Km/h. Danach wurde es etwas schwieriger. Zuerst mussten wir die Bremse voll durchdrücken und kurz darauf wieder lösen, so dass die Räder nicht mehr blockierten. Gar nicht so einfach, wenn man das Auto noch nicht so gut kennt. Bei den Geschwindigkeiten um 60 Km/h kam es dann schon mal vor, dass es einem den Hinterteil des Duro's auf die Seite zog, weil man die Bremse nicht genug löste. Denn dadurch blockierten nur die Hinterräder.
Die nächste Aufgabe sollte uns zeigen, was passiert, wenn man zu nah auffährt. Es fuhren immer zwei Duros nebeneinander mit einer Wagenlänge abstand. Die Geschwindigkeit war um die 50Km/h. Auf einer geraden Strecke musste der vorder plötzlich Bremsen und der andere musste versuchen hinter dem anderen Duro zu halten. Nun ja, da die Geschwindigkeiten bei uns nicht immer bei 50Km/h lagen, konnte es auch vorkommen, dass der hinter Duro den vorderen beim Bremsen überholte. Nachdem wir das ca 30 mal gemacht hatten (es war extremst Spassig) ging es wieder zurück zum Bremsen. Das Ziel war es diesmal einem Hinderniss auszuweichen. Also zuerst mal voll auf die Bremse, dann die Bremse lösen bis die Räder wieder drehen und dann um das Hinderniss herum. Das ganze mit 40-45 Km/h. Das war echt schwierig. Meistens lösten wir die Bremse zu wenig oder zu spät, so dass wir schön in das Hinterniss hineinfuhren. Aber ab und zu kamen wir auch rundherum.
Zum Schluss gings noch auf eine rutschige Fahrbahn in der Kurve. Zuerst nur mal drüberfahren und schauen was passiert, dann aber noch bremsen und beschleunigen darauf. Beim Bremsen gings dann einfach gerade aus und beim beschleunigen begann der Duro je nach Geschwindigkeit an zu drehen. Auch lustig.
Um 21:00 war das ganze auch schon vorüber. Wir fuhren über die Autobahn nach Kloten zurück. Bei dem Regen war es aber schweirig etwas zu sehen, vor allem in den Rückspiegeln, da die Seitenscheiben angelaufen waren. Aber wenn der Beifahrer immer sagte, ob au der rechten Seite ein Auto ist, gings schon. Von Kloten gings dann mit den Sprintern zurück nach Bülach, wo wir dann um 23:30 im Bett lagen.

Am Dienstag gings auch wie immer los. 6:00 auf, Frühstück und ab nach Kloten. Dort stand zuerst mal das manövrieren an. Grundsätzlich ist es einfacher als mit dem Puch da der Duro doch einen besseren Einschlag hat. Es gibt aber doch einige Dinge die man beachten muss vor allem beim Rückwärtsfahren mit Anhänger. Nun ja, vor dem Mittagessen gabs noch eine kurze Theorie mit dem Thema Lampen/Sicherungen. Nicht wirklich kompliziert, aber man muss es ja gesehen haben.
Am Nachmittag stand dann nur Selbststudium C1 an. Das heisst Testbögen lösen, diesmal mit weniger als zehn Fehlern :). In unserer Broschüre fanden wir noch interessante Dinge. Wie zum Beispiel:
Eine Nachtfahrbewilligung wird erteilt:
....
....
zum Transport von Schnittblumen
....
....
nun ja. wie auch immer :)
Zum Abendessen ging es dann zurück nach Bülach, was für unsere Geschmacksnerven erfreulich war, denn in Bülach wird definitiv besser gekocht. Danach gabs noch zwei Stunden FUM mit dem Thema Kommunikation & Information. Das heisst eigentlich wie geben und empfange ich richtig ein Feedback. Nun ja, ich hatte das sicher schon dreimal in meiner Lehre. Danach hatten wir mal wieder ne Stunde Pause dann ABV und LiLö um 22:30.

Da unsere "nicht Fahrer" Kameraden in den letzten Tagen immer zu spät am AV waren mussten wir am Mittwoch schon um 5:45 aufstehen. Für uns gings es dann wie immer nach Kloten, wo es eine Repetition C1 gab. Diese Repetition, war so spannend, dass ich mit Wissenschaftlichen Studien über Traubenzucker in Wasser beginnen musste. Nun ja, der Traubenzucker löst sich nicht ganz auf und an der Oberfläche hat es eine Art Beschichtung. Ähm ja.. zurück zum Thema.. :) Schlussendlich kamen wir doch noch zum grossen Moment. Die Theorieprüfung C1. Die meisten Fragen kamen schon mit denselben Bildern an den Testbögen, desshalb war es keine grosse Kunst den Test mit Null Fehlern zu absolvieren. Fehlt also nur noch der praktische Teil. Danach gabs nochmals einen kurzen Test über die Masse und viele andere Dinge des Duro's. Aber der Test zählte nicht, also nicht weiter erwähnenswert. Zum Mittagessen verschoben wir wieder nach Bülach, diesmal allerdings in einem Lastwagen.
Am Nachmittag hatten wir nochmals FUM, Thema aktives zuhören. Danach stand das Klassenfeedback an. Was gab es da für die Fahrer zu sagen? Nichts, wir waren ja immer in Kloten. Weiter gings es mit Sicherheitspolitik beim Oberstleutenat und um 17:00 war auch das vorüber. Wir eilten in unsere Zimmer um uns umzuziehen, zu packen und das Zimmer blizblank zu putzen. Ca eine Stunde später waren dann auch die anderen Zimmer bereit und wir durften zum letzten HV in dieser Woche einstehen. Und dann hörten wir wieder unseren lieblings Spruch
Sie haben Urlaub bis Sonntag 23:15
Kurze Zeit später gab es in der Kaserne keinen einzigen Anwärter mehr. Endlich :)

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