BMC Superstroke 01 Bericht
Wie schon erwähnt möchte ich hier in einem separaten Beitrag über das BMC Superstroke berichten. Ich möchte hier auf meine bisherigen Eindrücke auf meinen beiden Touren eingehen. Die technischen Daten werde ich hier nicht gross erwähnen. Diese werde ich dann auf der Bikeseite genauer ausführen, dann auch mit Bildern und allem was dazugehört.

Optisch Gefällt mir das Bike sehr gut. Man sieht auf den ersten Blick, dass das Bike stabil gebaut ist und und auf Singletrails zuhause ist. Es ist mit üppigem Federweg ausgestattet, was aber nicht bedeutet, dass man damit nicht auch den Berg hochkurbeln kann. Aber dazu komme ich noch.
Das Superstroke ist wohl im Bereicht All Mountain / Enduro angesiedelt. Man kann damit sehr schnell herunterfahren, kommt aber auch überall rauf. Man ist also nicht auf eine Seilbahn angewiesen.
Regel 2: ProPedal System einschalten
Regel 3: Sitzen bleiben
Wenn man diese drei Regeln beachtet, kommt man mit dem Superstroke praktischen jeden Berg rauf, solange man genug Kraft in den Beinen hat. Ich war selber erstaunt, wie gut man mit dem Bike klettern kann.
Die Gabel des Bikes lässt sich von 150 auf 130 Millimeter absenken was bergauf zu einer angenehmeren Sitzposition führt. Vor allem bei steilen Anstiegen ist das Vorderrad so auch nicht so schnell in der Luft. Die Gabel ist im abgesenkten Zustand auch einiges härter wodurch sie kaum noch Einfedert wenn man sitzt. Schön ist auch, dass sich die Gabel durch einen Hebel auf der oberen Seite der Gabel absenken lässt. Also Hebel umstellen, einmal einfedern und man hat nur noch 130 Milimeter Federweg. Dies ist schnell gemacht und so kann man es auch bei kurzen Anstiegen benutzen.
Der Fox Dämpfer verfügt über ein Plattformsystem, bei Fox ProPedal System genannt.. Das bedeutet, man kann mit einem Hebel den Losbrechmoment des Dämpfers einstellen. Zusammen mit dem VPS (Virtual Pivot System) des Rahmens wippt das Bike kaum. Solange man sitzen bleibt. Und das ist wohl der wichtigste Punkt. Wenn man auf diesem Bike aufsteht und meint, man kann im Wiegetritt irgendwo hochfahren, so hat man sich getäuscht. Die Kraft setzt man einfach in die Federung. Desshalb: Bergauf sitzten, bergab stehen.
Was ich bergauf und auch geradeaus doch bemerkt habe ist das Gewicht. Mit 14.7 Kg Kataloggewicht (ohne Pedale) gehört das Superstroke nicht zu den leichten Bikes. Da muss halt die nötige Power in den Beinen vorhanden sein.
Leider bin ich dieses Wochenende noch nicht wirklich dazukommen gross Singletrails zu fahren, den dort würde sich das Superstroke sicher wohlfühlen. Der kurze Radstand macht das Bike sehr wendig, aber auch etwas nervös.
Ich freue mich auf jeden Fall schon wieder auf die nächste Biketour mit dem BMC.
Gesamteindruck
Optisch Gefällt mir das Bike sehr gut. Man sieht auf den ersten Blick, dass das Bike stabil gebaut ist und und auf Singletrails zuhause ist. Es ist mit üppigem Federweg ausgestattet, was aber nicht bedeutet, dass man damit nicht auch den Berg hochkurbeln kann. Aber dazu komme ich noch.
Das Superstroke ist wohl im Bereicht All Mountain / Enduro angesiedelt. Man kann damit sehr schnell herunterfahren, kommt aber auch überall rauf. Man ist also nicht auf eine Seilbahn angewiesen.
Bergauf
Regel 1: Gabel absenken.Regel 2: ProPedal System einschalten
Regel 3: Sitzen bleiben
Wenn man diese drei Regeln beachtet, kommt man mit dem Superstroke praktischen jeden Berg rauf, solange man genug Kraft in den Beinen hat. Ich war selber erstaunt, wie gut man mit dem Bike klettern kann.
Die Gabel des Bikes lässt sich von 150 auf 130 Millimeter absenken was bergauf zu einer angenehmeren Sitzposition führt. Vor allem bei steilen Anstiegen ist das Vorderrad so auch nicht so schnell in der Luft. Die Gabel ist im abgesenkten Zustand auch einiges härter wodurch sie kaum noch Einfedert wenn man sitzt. Schön ist auch, dass sich die Gabel durch einen Hebel auf der oberen Seite der Gabel absenken lässt. Also Hebel umstellen, einmal einfedern und man hat nur noch 130 Milimeter Federweg. Dies ist schnell gemacht und so kann man es auch bei kurzen Anstiegen benutzen.
Der Fox Dämpfer verfügt über ein Plattformsystem, bei Fox ProPedal System genannt.. Das bedeutet, man kann mit einem Hebel den Losbrechmoment des Dämpfers einstellen. Zusammen mit dem VPS (Virtual Pivot System) des Rahmens wippt das Bike kaum. Solange man sitzen bleibt. Und das ist wohl der wichtigste Punkt. Wenn man auf diesem Bike aufsteht und meint, man kann im Wiegetritt irgendwo hochfahren, so hat man sich getäuscht. Die Kraft setzt man einfach in die Federung. Desshalb: Bergauf sitzten, bergab stehen.
Was ich bergauf und auch geradeaus doch bemerkt habe ist das Gewicht. Mit 14.7 Kg Kataloggewicht (ohne Pedale) gehört das Superstroke nicht zu den leichten Bikes. Da muss halt die nötige Power in den Beinen vorhanden sein.
Bergab
Die Paradedisziplin des Superstrokes. Mit 150 Millimetern Federweg hinten und vorne kann man es so richtig krachen lassen. Wo ich früher mit meinem Wheeler mit je 100 Milimetern Angst um mich und das Bike hatte, kann ich mit dem Superstroke jetzt runterfahren wie ein Wilder. Sicher, die Gabel und der Dämpfer des Wheelers sind nun gut 5 Jahre alt und sprechen dementsprechend auch nicht mehr so gut an, aber es sind trotzdem Welten. Auf Kiesstrassen die man schnell runterfahren kann merkt man ja keinen grossen Unterschied ob man 100 oder 150 Milimeter hat, da kommt es nur auf das Ansprechverhalten an. Und das ist sowohl bei der Gabel als auch beim Dämpfer sehr gut. Grosse und auch kleine Schläge werden sehr gut weggedämpft. Und wenn mal eine grosse Wurzel im Weg ist, oder es eine Treppe hat, ist das auch kein Problem. Einfach drüberfahren, die Gabel schluckt fast alles.Leider bin ich dieses Wochenende noch nicht wirklich dazukommen gross Singletrails zu fahren, den dort würde sich das Superstroke sicher wohlfühlen. Der kurze Radstand macht das Bike sehr wendig, aber auch etwas nervös.
Fazit
Das Superstroke ist wirklich eine Spassmaschine. Bergab fühlt es sich sehr wohl, vor allem auf technisch anspruchsvollen und kurvigen Singletrails. Aber auch bergauf kann man mit dem Superstroke gut fahren, solange man sitzen bleibt. Der Wiegetritt wird hat bestraft.Ich freue mich auf jeden Fall schon wieder auf die nächste Biketour mit dem BMC.
Kommentare
Daniel
10.07.08 22:17
david
10.07.08 22:51
Schön, dass du den Weg auf meine Seite gefunden. Mit dem Superstroke hast du eine gute Wahl getroffen, die du nicht bereuen wirst (ausser Bergauf ;) )
Wenn der Dämpfer bis zur Hälfte einfedert, nur wenn du draufsitzt, dann ist er definitiv zu weich. Ich fahre meinen Dämpfer momentan etwa mit 20% Sag.
Wichtiger als der Sag ist allerdings die Federweg-Ausnutzung. Das siehst du am besten auf einer Tour. Wenn der Dämpfer immer wieder durschlägt, musst du mehr Luft pumpen. Am einfachsten ist es, wenn du eine Dämpferpumpe auf eine Tour mitnimmst, dann kannst du den Druck immer anpassen und so etwas "pröbeln".
Die Federweg-Ausnutzung siehst du ja recht einfach am Ring vom Dämpfer.
Ich kann morgen nochmals den Druck in meinem Dämpfer messen, wenn dir das etwas bringt.
antonio
18.03.09 20:40
ich habe ein frage welche dämpfer Länge geht am bike bmc superstorcke O1
216mm oder 222mm ?
gruss antonio
david
18.03.09 22:08
david
23.03.09 19:38
Die Einbaulänge ist 216mm
Mir
29.11.10 10:31
Toller Service von David