Woche 15 (Fachdienstübung Zement)

Wochenübersicht:
  • 35Km Marsch
  • Fachdienstübung "Zement"

Am Sonntag mussten wir bereits um 23:15 eingerückt sein. Ich kam schon eine Stunde früher, damit ich die Packung für den bevorstehenden 35KM Marsch noch vorbereiten und meine Kleider auch mal so einräumen konnte, dass ich sie auch wieder finde.

http://images.t-error.ch/blog/50/laegeren.jpgWie schon beschrieben gings am Montag früh los. Um 3:50 wurden wir vom Kadi mit einer Hupe geweckt. Dann hiess es aufstehen, Kleider anziehen und beim Frühstück soviel wie möglich Essen. Und dann um 5:00 in Gruppen einstehen. Dann ging es auch schon los. Alle auf ein mal. Der Weg führte uns am Höriberg vorbei nach Oberweningen und dann Hoch auf die Lägeren. Von dort gings dann runter über Regensberg nach Dielsdorf und dann zurück nach Bülach. Wir hatten 6:39 Stunden und waren dementsprechend um 11:39 in der Kaserne. Dann gabs noch eine kleine Packungskontrolle um zu sehen, ob auch wirklich alles dabei war, was dabei hätte sein sollen. Weiter gings dann auch schon mit dem putzen der Schuhe. Und darauf folgte das wohlverdiente Mittagessen.
Am Nachmittag stand FD auf dem Plan. Eine vorbereitung auf die bevorstehende Fachdienstübung. Wir mussten unsere beiden Ba Kp Systeme abbauen und eine Materialkontrolle durchführen. Das dauerte den ganzen Nachmittag, da wir nicht allzuviele Leute waren und jede Menge Kisten haben. Danach gings auch schon ans Abendessen und danach wartete die Dusche auf uns. Von 20:00 Uhr an hatten wir Ausgang, bis das Spiel Schweitz - Ukraine vorüber war. Dann war auch schon ABV und der Tag war vorüber.

http://images.t-error.ch/blog/50/sackzement.jpgAm Dienstag begann die Übung Zement, unsere erste Fachdienstübung. Um 4:45 mussten wir aufstehen, da um 5:15 die Befehlsausgabe war. Um 6:15 gab es dann wie jeden Morgen etwas zu Essen. Dnach stellten wir die Materialkontrolle noch fertig und verluden alle Kisten auf einen 6DM, welcher dadurch auch gut gefüllt war. Dann spielten wir den Bezug eines KPs einmal durch, ich war dabei der Gruppenführer. Zuerst fuhren wir mit drei Duros und dem 6DM in einen Wald und bezogen dort einen gesicherten Halt. Dann gings weiter zu einem vorher definierten Treffpunkt. Eigentlich würden der Gruppenführer, ein Fahrer und zwei andere ADA's zum Treffpunkt gehen. Dort wäre dann die Schlüsselübergabe der Führungsanlage. Dann gehts ab zur Anlage, wo diese Angesehen wird. Dann wird auch definiert, welche Räume für was sind. Ein ADA bleibt dann dort um die Räume zu beschriften und um die Fahrzeuge einzuweisen. Die anderen gehen dann zurück zum Treffpunkt, wo der andere ADA abgesetzt wird. Dieser muss den Treffpunkt besetzen bis die Amtsleitung steht. Der Gruppenführer fährt dann zurück zur Gruppen und fährt mit dieser zur Anlage. Da wir das aber nur mal zum testen machten fuhr gleich die ganze Gruppe zum Treffpunkt und dann zur Führungsanlage. Dort durften wir eine Führung erleben. Dann gings es auch schon zurück in die Kaserne. Nach dem Abendessen durften wir den 6DM nochmals ausladen, da das BA KP immer eingeschlossen sein muss und der 6DM nicht in eine grosse Halle passte. Dafür gab es aber mal kein ABV, da wir ja schliesslich auf einer Übung waren.
Am Mittwoch ging es dann richtig los. Zuerst mussten wir den 6DM wieder beladen und drei Duros, darunter ein Funkduro bereitstellen. Dann fuhren wir auch schon ab. In unserer Gruppe waren fünf IkPi's, zwei Sekretäre und vier UemPi's. Zuerst zum gesicherten Halt. Dann gings weiter zum Treepunkt. Ich war diesmal nicht Gruppenführer aber Fahrer. Vom Treffpunkt gings weiter zur Führungsanlage, wo diese vom Gruppenführer inspiziert wurde. Danach gings nochmals zum Treffpunkt, wo ein ADA abgesetzt wurde und dann gings weiter zum gesicherten halt, wo wir unsere Kameraden aufluden. Und los gings zur Fürungsanlage. Dort wurden die Packungen deponiert und wir musssten kurz auf den Materialduro warten. Dann wurde dieser ausgeladen. Offiziell darf ein Fahrzeug nur 10 Minuten vor so einer Anlage stehen, aber da wir nicht soviele Leute waren, war dies nicht zu schaffen. Dann kam auch schon der 6DM mit dem Ba Kp. Wir luden die Kisten schnellstmöglich aus, aber auch das war nicht in 10 Minuten zu schaffen. Dann gings auch schon ans aufstellen des Systemes. DA die Übermittler aber keine Fahrer hatten, aber mit einem Duro auf einen Hügel mussten, um eine Antenne aufzustellen, war wir nur noch vier. Jemand musste noch die Pfortenwache machen -> nur noch der Ik's. Nun ja, wir gaben unser bestens aber die gewünschten Zeit waren nicht einzuhalten. Glücklicherweise war auch unseren Vorgesetzten klar, dass dies nicht möglich und so mussten wir, im gegensatz zu den Übermittlern, das ganze nicht nochmals ab und wieder aufbauen. Gegen Abend waren wir dann auch mal mit dem Aufbau fertig. Zwischendurch hatten wir noch kurz Zeit, um unsere Lunchpacket unzuknabbern. Wir konnten also in den Schichtbetrieb wechseln. Es mussten immer zwei am Helpdesk sein, einer davon musste den Sekretären aushelfen, da diese nur zu zweit waren. Teilweise musste auch noch einer von uns die UemPi's auf den Hügel fahren oder die Pfortenwache machen. Meine erste Schicht ging bis am Donnerstag um 6:00.

Wie schon gesagt ging der Donnerstag so weiter, wie der Mittwoch aufgehört hatte. Wir mussten am Helpdesk sitzen und noch gewisse Dinge am System verbesseren. Vor allem mit den Druckern hatten wir Probleme, da wie sie mit dem Truppentool nicht konfigurieren konnnten. Meine Schicht endete um 6:00 und ich durfte bis 10:00 Schlafen. Nach mehr als 25 Stunden arbeit war das kein Problem und in dieser Anlage hat man eh keine Ahnung, ob jetzt Tag oder Nacht ist. Den Tag verbrachten wir mit Fehlerausbesserung, Pfortenwache, unterstützung der Übermittlern und ähnlich lustigen Dingen. Unsere offizielle Aufgabe war das erstellen einer Auswertung der Netzbelastung. Das heisst, die Sekretären gaben den Übermittlern etwas zum Faxen, Funken oder sonst irgenwie senden, die Übermittler machten das und wir mussten Diagramme über die Antwortzeit usw. machen. Extremst spannend. Um 22:00 durfte ich mich dann wieder in den Schlafsack kuscheln.

Am Freitag wurde ich um 4:00 nach sechs Stunden schlaf wieder geweckt. Genug um wieder Fahrfähig zu sein (mehr oder weniger auf jeden Fall). Dann gings auch schon an den Abbau des Systemes. Alle Kabel wieder entfernen, Kisten abbauen und natürlich eine Materialkontrolle machen. Dann waren wir auch schon bald wieder zum Verladen bereit. Der 6DM stand schon seite ca 5:00 bereit, warum auch immer. Wir waren auf jeden Fall erst um 8:00 bereit. Mit vereinten Kräften hievten wir die Kisten, die bis zu 75 Kg schwer sind, auf den Lastwagen. Ein Spass für die ganze Familie. Nachdem unser und das Material der Übermittler verladen war fuhren wir zurück nach Bülach, wo wir das Material wieder ausladen und das Ba Kp wieder aufstellen durften. Zeit hatten wir bis 13:00. In dieser Zeit mussten die Fahrzeuge natürlich noch gereinigt werden. Nun ja, schlussendlich waren wir wieder zu viert beim Aufbauen von zwei Ba Kp Systemen. Aber um 13:15 waren wir auch fertig und die Fahrzeuge waren mehr oder weniger sauber. Dann gings zur Übungsbesprechung. Die Vorgesetzten waren mit der Leistung unserer Gruppe sehr zufrieden, mit der der Übermittlenr an unserem Standort aber weniger. Nun ja, damit wir noch ein wenig Spass vor dem Wochenende hatten, mussten wir noch an einen OL und danach wurde noch eine Matkontrolle, des PA und EA Mat durchgeführt.
Nach dem Abendessen um 20:00 durften wir nach drei Tagen endlich wieder mal unter die Dusche, denn in unseren Führungsanlagen hatte es nicht mal eine Dusche. Um 22:00 war dann wieder ABV und um 22:30 verkrochen wir uns in unsere Betten.

Endlich Samstag. Der Ablauf am morgen war gleich wie immer, der einzige Unterschied war, dass das HV vom Fourier gemacht wurde, da sonst keiner mehr hier war. Für einige gab es noch Nacharbeit, da sie die FUM Zwischenprüfungen nicht erfüllt hatten. Ich hatte Glück und durfte endlich nach Hause.

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