Mittwoch: Piz Scalottas
Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der fünfte von der Piz Scalottas Tour am Mittwoch.
Für den Mittwochen hatten wir uns eigentlich vorgenommen die Alp Lavoz Tour von gps-tracks.com zu fahren. Also die Tour auf das GPS Laden und los gehts. Zuerst wieder ein kurzer halt beim Spar um den Zmittag zu kaufen und dann weiter. Nur wo durch? Das GPS zeigte mir zwei Wege. Einer einfach quer durch die Gegend. Kein Weg in der nähe. Der andere der Asphalstrasse entlang. So kam es, dass wir mehrmals den falschen weg fuhren, dann aber der Asphalstrasse folgten. Später wollte uns das GPS Quer über den Golfplatz führen und das wäre ja nicht ideal gewesen. Also haben wir die Karte ausgepackt und unsere Tour selber zusammengestellt. Hauptsache mal auf die Berge auf der anderen Seite.
Also fuhren wir auf dem Weg oben am Golfplatz durch und kamen so nach Tschividains.
Von dort gings runter richtung Alvaschein. Also den Weg runter, den wir uns am Tag zurvor noch raufgequält hatten. Bergab ging es doch etwas ringer. Wir fuhren ab nicht ganz bis nach Alvaschein, sondern bogen vorher richtung Muldain/Zorten ab. Auf dem Weg hatte man eine schöne aussicht auf die andere Seite. Mutten und wie die Dörfer dort noch so heissen. Dort waren wir auch am tiefsten Punkt unserer Tour, etwas über 1000 MüM. Das Ziel der Piz Scalottas liegt mit 2300 MüM doch etwas höher. Also gings es hoch. Auf einer schmalen, aber asphaltierten Strasse hoch nach Zorten und so weiter nach Lain.
Nach Muldain ging es auf Kiesstrassen weiter. Wie vorher immer nach oben, Kurve um Kurve schlängelte sich der Weg in die Höhe. Zwischendurch kamen wir auf eine Lichtung, welche sich Got nannte.
Nach einer kurzen Pause machten wir uns wieder auf den Weg. Wieder auf einem Kieswge nur wurde der auch immer steiler. Aber zwischendurch hatte es auch flache Stücke, wo man sich kurz erholen konnte. Die nächste Pause machten wir auf 1886 MüM bei einer kleinen aber schönen Hütte. Wir hatten eine herrliche aussicht auf die Berge gegenüber. Rothorn, Weisshorn, Lenzerhorn und wie sie alle heissen.
Anfangs waren wir noch nicht so sicher, ob wir wirklich auf den Piz Scalettas wollten, aber da wir noch etwas Energie hatten, entschieden wir uns den Gipfel noch zu stürmen. Es führen zwei Wege rauf. Einer von der Hütte, wo wir warnen und einer von der Alp Nova weiter vorne. Wir entschieden und den Anstieg von der Hütte anzutreten, auch wenn der Weg inb der Karte nicht für Biker markiert ist. Also zuerst wieder auf einer breiten Kiesstrasse. Sehr steil, aber dennoch relativ gut fahrbar. So kamen wir wieder zu einer Hütte, wo der breite Weg endete.
Danach wurde es harzig. Es ging auf einem Bergwanderweg weiter. An fahren war nicht zu denken. Also das selbe Prozedere wie auf das Rothorn. Stossen und tragen. Und das sicher 45 Minuten lang. Zwar konnten wir die schöne Aussicht geniessen, aber das machte das Bike auch nicht leichter und den Weg nicht fahrbarer. Mit einigen Pausen und viel Gedult schaften wir es an das ende des Bergwanderweges zu gelangen. Dort kamen wir auf den Weg, welcher von der Alp Nova zum Piz Scalottas rauf führte. Der Weg zum Scalottas war nun wieder breit, aber sausteil. Also wieder stossen, so langsam wussten wir ja wie es geht. So kämpften wir uns die letzten 100 Meter wohl die Skipiste hoch. Nur ist das der einzige Weg.
Für die Mühe wurden wir oben aber beloht. Eine herrliche Aussicht auf das Rothorn, Weisshorn usw. Aber auch auf die andere Seite. Der Heinzenberg, Piz Buin und sogar Savognin konnte man sehen. Vor diesem schönen Panorama verzerrten wir unser Mittagessen. Das ist doch viel schöner also in einem Restaurant zu sitzen.
Der Piz Scalottas war mit 2322.6 MüM der höchste Punkt unserer Tour, also ging es wieder bergab. Wir nahmen den Weg zur Alp Nova. Anfangs wieder sehr steil, später eher flacher. Immer auf einer breiten, aber sehr staubigen Strasse. Vor allem in den Kurven musste man aufpassen, dass das Vorderrad nicht wegrutschte. Zwischendurch hatte es relativ tiefe Abflussrinnen, welche dank den 150 MM Federweg aber auch kein grosses Problem darstellten.
Von der Alp Nova ging es weiter zur Alp Lavoz und zur Alp Stätz. Meist bergab, ab und zu gab es einen kurzen Anstieg. Der Weg zwischen der Alp Lavoz und der Alp Stätz war eine grosse Baustelle. Anfangs gut fahrbar, später konnten wir wegen den Baumaschinen nicht durchfahren und mussten unsere Bikes aussenrum schieben. Nach den Baumaschinen konnten wir wieder fahren, nur war der Weg recht Steil und extrem schlammig. Es war mehr ein herunter rutschen, als ein runterfahren.
Von der Alp Stätz wollten wir eigentlich nach Sartons und von dort runter nach Parpan. Nur leider war der Weg von Sartons wegen Holzschlag gesperrt. Eine umleitung war nicht signalisiert. Ja danke. Von einem so grossen Gebiet wie der Lenzerheide düfte man so eine Umleitung eigentlich schon erwarten.
Wir suchten dann selber einen anderen Weg runter nach Parpan, ausser einer Ehrenrunder lag aber nichts mehr drin. Also fuhren wir duch Valbella runter und kamen so an den See. Also noch auf die andere Seite des Heidsees und schon waren wir wieder zurück im Hotel.
Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:

Für den Mittwochen hatten wir uns eigentlich vorgenommen die Alp Lavoz Tour von gps-tracks.com zu fahren. Also die Tour auf das GPS Laden und los gehts. Zuerst wieder ein kurzer halt beim Spar um den Zmittag zu kaufen und dann weiter. Nur wo durch? Das GPS zeigte mir zwei Wege. Einer einfach quer durch die Gegend. Kein Weg in der nähe. Der andere der Asphalstrasse entlang. So kam es, dass wir mehrmals den falschen weg fuhren, dann aber der Asphalstrasse folgten. Später wollte uns das GPS Quer über den Golfplatz führen und das wäre ja nicht ideal gewesen. Also haben wir die Karte ausgepackt und unsere Tour selber zusammengestellt. Hauptsache mal auf die Berge auf der anderen Seite.
Also fuhren wir auf dem Weg oben am Golfplatz durch und kamen so nach Tschividains.
Von dort gings runter richtung Alvaschein. Also den Weg runter, den wir uns am Tag zurvor noch raufgequält hatten. Bergab ging es doch etwas ringer. Wir fuhren ab nicht ganz bis nach Alvaschein, sondern bogen vorher richtung Muldain/Zorten ab. Auf dem Weg hatte man eine schöne aussicht auf die andere Seite. Mutten und wie die Dörfer dort noch so heissen. Dort waren wir auch am tiefsten Punkt unserer Tour, etwas über 1000 MüM. Das Ziel der Piz Scalottas liegt mit 2300 MüM doch etwas höher. Also gings es hoch. Auf einer schmalen, aber asphaltierten Strasse hoch nach Zorten und so weiter nach Lain.
Nach Muldain ging es auf Kiesstrassen weiter. Wie vorher immer nach oben, Kurve um Kurve schlängelte sich der Weg in die Höhe. Zwischendurch kamen wir auf eine Lichtung, welche sich Got nannte.
Nach einer kurzen Pause machten wir uns wieder auf den Weg. Wieder auf einem Kieswge nur wurde der auch immer steiler. Aber zwischendurch hatte es auch flache Stücke, wo man sich kurz erholen konnte. Die nächste Pause machten wir auf 1886 MüM bei einer kleinen aber schönen Hütte. Wir hatten eine herrliche aussicht auf die Berge gegenüber. Rothorn, Weisshorn, Lenzerhorn und wie sie alle heissen.
Anfangs waren wir noch nicht so sicher, ob wir wirklich auf den Piz Scalettas wollten, aber da wir noch etwas Energie hatten, entschieden wir uns den Gipfel noch zu stürmen. Es führen zwei Wege rauf. Einer von der Hütte, wo wir warnen und einer von der Alp Nova weiter vorne. Wir entschieden und den Anstieg von der Hütte anzutreten, auch wenn der Weg inb der Karte nicht für Biker markiert ist. Also zuerst wieder auf einer breiten Kiesstrasse. Sehr steil, aber dennoch relativ gut fahrbar. So kamen wir wieder zu einer Hütte, wo der breite Weg endete.
Danach wurde es harzig. Es ging auf einem Bergwanderweg weiter. An fahren war nicht zu denken. Also das selbe Prozedere wie auf das Rothorn. Stossen und tragen. Und das sicher 45 Minuten lang. Zwar konnten wir die schöne Aussicht geniessen, aber das machte das Bike auch nicht leichter und den Weg nicht fahrbarer. Mit einigen Pausen und viel Gedult schaften wir es an das ende des Bergwanderweges zu gelangen. Dort kamen wir auf den Weg, welcher von der Alp Nova zum Piz Scalottas rauf führte. Der Weg zum Scalottas war nun wieder breit, aber sausteil. Also wieder stossen, so langsam wussten wir ja wie es geht. So kämpften wir uns die letzten 100 Meter wohl die Skipiste hoch. Nur ist das der einzige Weg.
Für die Mühe wurden wir oben aber beloht. Eine herrliche Aussicht auf das Rothorn, Weisshorn usw. Aber auch auf die andere Seite. Der Heinzenberg, Piz Buin und sogar Savognin konnte man sehen. Vor diesem schönen Panorama verzerrten wir unser Mittagessen. Das ist doch viel schöner also in einem Restaurant zu sitzen.
Der Piz Scalottas war mit 2322.6 MüM der höchste Punkt unserer Tour, also ging es wieder bergab. Wir nahmen den Weg zur Alp Nova. Anfangs wieder sehr steil, später eher flacher. Immer auf einer breiten, aber sehr staubigen Strasse. Vor allem in den Kurven musste man aufpassen, dass das Vorderrad nicht wegrutschte. Zwischendurch hatte es relativ tiefe Abflussrinnen, welche dank den 150 MM Federweg aber auch kein grosses Problem darstellten.
Von der Alp Nova ging es weiter zur Alp Lavoz und zur Alp Stätz. Meist bergab, ab und zu gab es einen kurzen Anstieg. Der Weg zwischen der Alp Lavoz und der Alp Stätz war eine grosse Baustelle. Anfangs gut fahrbar, später konnten wir wegen den Baumaschinen nicht durchfahren und mussten unsere Bikes aussenrum schieben. Nach den Baumaschinen konnten wir wieder fahren, nur war der Weg recht Steil und extrem schlammig. Es war mehr ein herunter rutschen, als ein runterfahren.
Von der Alp Stätz wollten wir eigentlich nach Sartons und von dort runter nach Parpan. Nur leider war der Weg von Sartons wegen Holzschlag gesperrt. Eine umleitung war nicht signalisiert. Ja danke. Von einem so grossen Gebiet wie der Lenzerheide düfte man so eine Umleitung eigentlich schon erwarten.
Wir suchten dann selber einen anderen Weg runter nach Parpan, ausser einer Ehrenrunder lag aber nichts mehr drin. Also fuhren wir duch Valbella runter und kamen so an den See. Also noch auf die andere Seite des Heidsees und schon waren wir wieder zurück im Hotel.
Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:

- Distanz: 40.63Km
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.3Km/h
- Zeit: 3:55:59
- Höchstgeschwindigkeit: 47.2Km/h
- Durchschnittlicher Puls: 131 bpm
- Höhenmeter: 1603 M
- Google-Earth Datei