Woche 18 (Fachdienstübung Spinne)
Wochenübersicht:
Diese Woche mussten wir erst am Montag um 22:15 einrücken. Ab 21:15 begann aber schon die grosse Packerei für die bevorstehende Übung. Um 22:45 war dann LiLö.
- Fachdienstübung Spinne
- 300M Schiessen
Diese Woche mussten wir erst am Montag um 22:15 einrücken. Ab 21:15 begann aber schon die grosse Packerei für die bevorstehende Übung. Um 22:45 war dann LiLö.
Der Dienstag startete wie gewöhnlich um 6:00. Da die Übung ja noch nicht begonnen hatte. Nach dem Frühstück gings zum AV. AV wäre eigentlich wie gewöhnlich um 7:15 gewesen, da wir aber die einzige Klasse waren, die dort war, verzögerte sich das ganze. Danach wurden die Züge für die Übung gebildet. Da die Übung mit der OS zusammen war, war ein Oberwachtmeister der OS Zugführer. In unserem Zug gab es drei Gruppen. Eine Uem, eine Sekr und eine Ik. In unserer Gruppe waren alle Ik's, ein Sekr und ein Ik der OS. Nachdem die Züge gebildet waren luden wir das ganze Material auf den 6DM und um 9:50 waren wir damit fertig. Der Zugführer verschwand dann an die Befehlsausgabe und kam um 11:20 zurück. In dieser Zeit genossen wir das Leben sitzend im Schatten des Funk-Duros. Als er dann zurück war, verluden wir die F- und Schlafsäcke auf den 6DM und pilgerten dann zum Mittagessen in der Kantine.Um 12:55 stand unser Zug bereit für die Verschiebung. Der Zug- und die Gruppenführer waren schon früher mit einem Puch verreist um die Anlage zu inspizieren. Wir fuhren dann mit einem Funkduro zum Treffpunkt. Wir waren vier Leute hinten im Funkduro. Dieser hat einen Tisch in der mitte, wo man gut schlafen kann :). Beim Treffpunkt angekommen legten wir uns auf eine Wiese in den Schatten und nannten das einen gesicherten Halt. Nach ca 15 Minuten wurden wir vom Puch abgeholten und fuhren mit Duro und 6DM zur Anlage. Die Anlage war so gebaut, dass man den 6DM schön im Eingangsbereich parken konnten. So hatten wir keinen Stress beim ausladen, da der Lastwagen nicht im freien Stand. Auch das "hinein schleppen" der Kisten war ertragbar, da wir einen Palettrolli zur Verfügung hatten und so die Kisten rein fahren konnten. Danach verteilten wir die Kisten in den richtigen Räumen und bauten alles auf. Ich war für ein Raum mit 8 Notebooks, 2 A4 Drucker und einen Switch für diese Geräte. Dank guten Kabelkanälen und einer Gebäudeverkabelung waren wir damit sehr schnell fertig und das ganze sah auch gut aus. Den Kabelsalat konnten wir gut unter dem Tisch und hinter den Geräten verstecken. Wie schon immer beim BA KP hatten wir dann aber Probleme mit den Druckern und den Images für die Clients. Auch der Fachlehrer schaffte es nicht die Drucker zum laufen zu bringen und etwas an der Image-Situation zu ändern. Nach mehreren versuchen funktionierten dann aber auch einige Images aber noch zu viele streikten.
Am Mittwoch arbeiteten wir ohne Schlaf weiter. Kurz vor 2 Uhr, der IBZ, erhielten wir einen Auftrag. Wir mussten ein Backup von einem Tape einspielen. Das war auch kein Problem, aber als wir uns das nächste mal beim Truppentool anmelden wollten kamen wir nicht mehr rein. Die Zugriffsrechte fehlten uns. Wir versuchten mit allen Möglichkeiten die Zugriffsrechte wieder korrekt einzurichten, aber es war einfach nicht möglich. (Später stellte sich heraus, dass der Fachlehrer das Backup auf einem anderen System erstellt hatte und deshalb die User IDs nicht mehr stimmten.) Wir kamen dann zum Schluss, dass es am einfachsten ist, wenn wir den Server mit den Notfall-CDs neu aufsetzen. Von 2:30 bis 6:00 ging ich mal Schlafen, das es keinen Sinn machte, wenn so viele Leute beim installieren des Servers zuschauen. Als ich um 6:00 wieder voller Elan (öhmm ja, so ähnlich) in den Tag startete, lief zwar der Server, die Drucker aber immer noch nicht. Es liefen aber schon einige PCs mehr, aber wir waren immer noch wie wild am Imagen (keep trying). Der Fachlehrer probierte es dann auch nochmals mit resetten , neu konfigurieren usw, aber auch ohne Erfolg. So ca um 13:30 kam dann mal jemand auf die Idee das Kabel zum Switch 2 um zustecken und siehe da: es funktionierte, auch wenn es nicht so ganz Reglementen gemäss war. Aber es funktionierte. Da die Drucker nun funktionierten, mussten wir nur noch weiter Imagen und wir konnten mit der Beschriftung der Räume anfangen. Wir zeichneten Netzwerklayouts, Portbelegung der Switches usw. Auch die Führungswand zeichneten wir neu. Um 22:00 verzog ich mich dann mal wieder ins Bett. À propos. Die Betten, wir hatten 21er Schläge. 7 Betten nebeneinander und das ganze Dreistöckig. Und wirklich bequem waren die Betten auch nicht. Wenn man rein lag, bog sich das Bett so durch wie eine Hängematte.
Um 5:00 musste ich am Donnerstag wieder aufstehen. Zu tun gabs zwar nichts, aber die Kameraden wollen ja auch mal schlafen. Ich verbrachte den Morgen mit dem Lesen von alten Computerheften, HTML Seiten erstellen und ein wenig Probleme lösen. Das BA KP funktioniert halt nie so richtig. Um 12:00 gabs dann mal was zu essen. Am Nachmittag ging es weiter wie am Morgen. Also nichts besonders. Um 15:00 gings dann nochmals ins Bett. Um 18:00 wurde ich dann wieder geweckt. Abbau. Endlich :) Alles abreissen. Kebel entfernen, PC's Wipen und Abbauen. Um 19:15 waren wir damit fertig und machten uns ans Abendessen. Leckeres Sweet & Sour mit Reis. Darauf folgte eine Materialkontrolle. Wie hatten zu wenige 50 Meter Kabel aber zu viele 10 Meter Kabel. Bei der Materialkontrolle in Bülach wurde wohl falsch kontrolliert. Dazu hatten wir auch noch einige defekte Kabel und ein Notebook bei dem die USB Anschlüsse nicht funktionierten. Darauf verluden wir das Material wieder auf den 6DM. Das ganze dauerte bis 23:30 und dann gings auch schon wieder ins Bett.
Am Freitag musste ich um 0:45 wieder aufstehen, da ich auf die Pfortenwache musste. Zum Glück waren wie zu zweit dort, denn sonst wäre es recht langweilig gewesen. Um 2:30 wurden wir dann abgelöst und durften bis 5:30 nochmals ins Bett. Dann gings ans aufräumen der Anlage. Schlaf- und F-Säcke in den 6DM verladen und den Boden wischen. Nach einem kurzen Frühstück gings dann weiter zu einem Treffpunkt. Ich musste mit drei anderen und dem Zugführer noch die Anlage abgeben. Das ganze ging glücklicherweise nicht lange und wir konnten den anderen mit einem Puch folgen. Als wir beim Treffpunkt ankamen, waren die anderen schon bei der Materialkontrolle. Glücklicherweise mussten wir das BA KP nicht nochmal kontrollieren, also halfen wir den Sekretären bei der Kontrolle. Nach der Kontrolle fuhren wir nach Bülach zurück und genossen die Fahrt im offenen Puch. In Bülach angekommen luden wir das BA KP aus und, kaum zu glauben, versorgen es in einer Garage. Das andere System, dass noch in Schulzimmer stand mussten wir auch noch verräumen. Kurz vor 11:00 waren wir fertig und dann folgte auch schon die Übungsbesprechung. Das ganze Kader, darunter auch der Oberst waren anwesend. Ich fand die Besprechung peinlich. Ein Hauptmann war für unser Standort zuständig. Er behauptete, dass es besser funktioniert hätte, wenn wir mit den Checkliste gearbeitet hätten und er meinte auch, dass unser "Drang nach Lösungen" gefehlt hätte. Sowas kann ich doch nicht ernst nehmen, da er weder mit dem Gruppenchef noch mit einem Gruppenmitglied gesprochen hatte. Für den ganzen Standort gabs aber immer noch ein Gut-Sehr Gut. Am Nachmittag mussten wir noch in den 300 Meter stand. Na toll. Ich war so müde, dass ich kaum 5 Meter weit sah, aber ich soll noch 300 Meter schiessen; Super. Zuerst gabs ein kurzes einschiessen und dann einen Wettbewerb. Ich schied in der zweiten Runde aus. Nach dem Finale verschoben wir zurück und machten eine Expessreinigung der Schuhe und des Stgw's. Darauf folgte die Dusche und wir konnten das Tenue A montieren. Um 17:00 waren wir damit fertig. Das Abendessen war auf 19:00 angesagt, wurde aber auf 18:00 vorverlegt. Auch der HV, der auf 20:00 angesagt war, wurde auf 19:00 vorverlegt. Endlich ab nach Hause.