Höhenmeter sammeln
Nach dem vielen Regentagen in der letzten Zeit war das Wetter heute noch einiges besser als schon gestern. So habe ich mir, quasi als Training für den Sommer, vorgenommen einige Höhenmeter zu sammeln. Und wo geht das bei uns in der Nähe am besten? Genau, im Tösstal. Sicher, ich hätte auch 10 mal den Irchel hoch und runter fahren können, aber auf die Dauer wäre das etwas langweilig geworden. Das erste Ziel war die Kyburg. Ich fuhr denselben Weg wie gewöhnlich. Nach Wülflingen und dann immer der Töss entlang und von der Kyburgbrücke der Strasse entlang zur Kyburg. Bei der Steigung kam ich schon schön ins Schwitzen. Oben legte ich erstmal eine wohlverdiente Pause ein.
Von Kyburg fuhr ich weiter nach Weisslingen und dann wieder in die Höhe nach Lendikon.
Nach Lendikon wählte ich einen Weg, den ich schon seit längerem nicht mehr gefahren bin. Zwar der Wanderweg nach Saland. So ging es zuerst etwas eben aus, bald aber folgte der etwas technische, aber kurze Downhill nach Madetswil. Auf der anderen Tal-Seite wartete aber der sehr steile Anstieg auf mich. Und dank dem vielen Regen in der letzten Zeit war der Boden oft sehr aufgeweicht. Nach einigen wenigen Kilometern auf der Höhe folgte schon wieder der nächste rutschige Downhill runter nach Gündisau. Auf der anderen Tal-Seite, etwas oberhalb von Gündisau machte ich nochmals eine kurze Fotopause.
Nun folgte ein kurzer aber heftiger Aufstieg, ein kurzer Downhill und wieder ein kurzer Aufstieg nach Hermatswil. Etwas oberhalb von Hermatswil machte ich nochmals eine Pause. Ich konnte der schönen Aussicht einfach nicht widerstehen.
Danach fuhr ich nicht wie bisher direkt runter nach Saland sondern bog nach rechts ab und kam so über kurze Trails und Schotterwege nach Isikon. Das liegt schon fast bei Hittnau und so eigentlich nicht wirklich dort wo ich hin wollte. Als fuhr ich auf einer anderen Strasse zurück richtung Tösstal und kam über einen Hügel und einige Umwege nach Dillhaus im Tösstal.
Von Dillhaus gings dann nach Juckern und Blitterswil und von dort der Strasse entlang richtung Sternenberg. Ich bog danna ber relativ bald nach links ab und nahm den "Fussweg nach Manzenhueb". Fussweg war die korrekte Bezeichnung. Zuerst gings kurze auf einem Schotterweg steil nach oben, danach folgte ein kurzer Teil Wiese und dann war fertig mit fahren. Der Weg war sehr steil und hatte noch Stufen drin. Keine Chance das zu fahren, sogar zu Fuss war es noch anstrengend. Nach ca 10 Minuten und gut 200 Hm war ich dann auf der Höhe und konnte noch kurz auf eine Forstweg zur Manzenhueb rollen.
Von der Manzenhueb gings weiter zum Hochlandenberg. Der war gleich um die Ecke und nur wenig höher als die Manzenhueb. Das letzte Stück musste aber wegen Stufen geschoben werden. Ich war bisher noch nie auf dem "Hochlandenberg" und habe den Namen auch noch nie zuvor gehört. Es sah aber noch interessant aus. Interessant auch weil ich immerhin auf 800 Meter über Meer war.
Danach folgte ein Downhill, der den gemeinen Anstieg mehrfach entschädigte. Anfangs musste ich das Bike kurze die Steile Treppe runtertragen (siehe oben). Runter nach Tablat ging es dann aber auf einem schmalen Trail der einem ein schönes Lächeln auf das Gesicht zeichnete. Das ist einer der schönsten Trails im Tösstal den ich je gefahren bin. Wiederholung ist da vorprogrammiert :)
Aber leider war dieser Trail auch mal zu Ende und ich war in Tablat im Tösstal. So folgte ich dem Veloweg bis nach Turbenthal und da meine Beine immer noch nicht genug hatten hängte ich noch Gyrenbad an. Ich muss aber sagen, dass der Aufstieg alles andere als schön war. Nicht wegen meinen Beinen, sondern wegen den Auto- und Tössfahreren die einen mit gut 80 Km/h und knapp einem Meter überholen. Da sind teilweise echte Spinner unterwegs. Das zeigte mir mal wieder warum ich kein Rennvelofahrer bin. Ich kam aber trotzdem noch lebendig und ohne Verletzungen oben an und genoss mal wieder die schöne Aussicht.
Nun folgte wieder der Downhill nach Langenhard. Diesmal war es nicht ganz so schlammig wie bisher aber zwischendurch immer noch sehr rutschig. Nach Langenhard stand der nächste schöne Downhill nach Kollbrunn an. Nach Kollbrunn hatte ich noch die Chance die recht tiefe Durchschnittsgeschwindigkeit etwas zu erhöhen, denn ich folgte nur noch dem Veloweg bis nach Sennhof und bog dort zur Kyburgbrücke ab. Zurück nach Hause fuhr ich denselben Weg, den ich am morgen schon gefahren bin.
So kamen heute immerhin 1412.8 Höhenmeter zusammen. Nicht schlecht für den Anfang, aber das kann man sicher noch Toppen :)
Und zum Schluss noch ein Höhenprofil der heutigen Tour.

Die Daten der Tour:
Von Kyburg fuhr ich weiter nach Weisslingen und dann wieder in die Höhe nach Lendikon.
Nach Lendikon wählte ich einen Weg, den ich schon seit längerem nicht mehr gefahren bin. Zwar der Wanderweg nach Saland. So ging es zuerst etwas eben aus, bald aber folgte der etwas technische, aber kurze Downhill nach Madetswil. Auf der anderen Tal-Seite wartete aber der sehr steile Anstieg auf mich. Und dank dem vielen Regen in der letzten Zeit war der Boden oft sehr aufgeweicht. Nach einigen wenigen Kilometern auf der Höhe folgte schon wieder der nächste rutschige Downhill runter nach Gündisau. Auf der anderen Tal-Seite, etwas oberhalb von Gündisau machte ich nochmals eine kurze Fotopause.
Nun folgte ein kurzer aber heftiger Aufstieg, ein kurzer Downhill und wieder ein kurzer Aufstieg nach Hermatswil. Etwas oberhalb von Hermatswil machte ich nochmals eine Pause. Ich konnte der schönen Aussicht einfach nicht widerstehen.
Danach fuhr ich nicht wie bisher direkt runter nach Saland sondern bog nach rechts ab und kam so über kurze Trails und Schotterwege nach Isikon. Das liegt schon fast bei Hittnau und so eigentlich nicht wirklich dort wo ich hin wollte. Als fuhr ich auf einer anderen Strasse zurück richtung Tösstal und kam über einen Hügel und einige Umwege nach Dillhaus im Tösstal.
Von Dillhaus gings dann nach Juckern und Blitterswil und von dort der Strasse entlang richtung Sternenberg. Ich bog danna ber relativ bald nach links ab und nahm den "Fussweg nach Manzenhueb". Fussweg war die korrekte Bezeichnung. Zuerst gings kurze auf einem Schotterweg steil nach oben, danach folgte ein kurzer Teil Wiese und dann war fertig mit fahren. Der Weg war sehr steil und hatte noch Stufen drin. Keine Chance das zu fahren, sogar zu Fuss war es noch anstrengend. Nach ca 10 Minuten und gut 200 Hm war ich dann auf der Höhe und konnte noch kurz auf eine Forstweg zur Manzenhueb rollen.
Von der Manzenhueb gings weiter zum Hochlandenberg. Der war gleich um die Ecke und nur wenig höher als die Manzenhueb. Das letzte Stück musste aber wegen Stufen geschoben werden. Ich war bisher noch nie auf dem "Hochlandenberg" und habe den Namen auch noch nie zuvor gehört. Es sah aber noch interessant aus. Interessant auch weil ich immerhin auf 800 Meter über Meer war.
Danach folgte ein Downhill, der den gemeinen Anstieg mehrfach entschädigte. Anfangs musste ich das Bike kurze die Steile Treppe runtertragen (siehe oben). Runter nach Tablat ging es dann aber auf einem schmalen Trail der einem ein schönes Lächeln auf das Gesicht zeichnete. Das ist einer der schönsten Trails im Tösstal den ich je gefahren bin. Wiederholung ist da vorprogrammiert :)
Aber leider war dieser Trail auch mal zu Ende und ich war in Tablat im Tösstal. So folgte ich dem Veloweg bis nach Turbenthal und da meine Beine immer noch nicht genug hatten hängte ich noch Gyrenbad an. Ich muss aber sagen, dass der Aufstieg alles andere als schön war. Nicht wegen meinen Beinen, sondern wegen den Auto- und Tössfahreren die einen mit gut 80 Km/h und knapp einem Meter überholen. Da sind teilweise echte Spinner unterwegs. Das zeigte mir mal wieder warum ich kein Rennvelofahrer bin. Ich kam aber trotzdem noch lebendig und ohne Verletzungen oben an und genoss mal wieder die schöne Aussicht.
Nun folgte wieder der Downhill nach Langenhard. Diesmal war es nicht ganz so schlammig wie bisher aber zwischendurch immer noch sehr rutschig. Nach Langenhard stand der nächste schöne Downhill nach Kollbrunn an. Nach Kollbrunn hatte ich noch die Chance die recht tiefe Durchschnittsgeschwindigkeit etwas zu erhöhen, denn ich folgte nur noch dem Veloweg bis nach Sennhof und bog dort zur Kyburgbrücke ab. Zurück nach Hause fuhr ich denselben Weg, den ich am morgen schon gefahren bin.
So kamen heute immerhin 1412.8 Höhenmeter zusammen. Nicht schlecht für den Anfang, aber das kann man sicher noch Toppen :)
Und zum Schluss noch ein Höhenprofil der heutigen Tour.

Die Daten der Tour:
- Distanz: 72.67Km
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.2Km/h
- Zeit: 5:07:06
- Höchstgeschwindigkeit: 40.5Km/h
- Durchschnittlicher Puls: 143 bpm
- Höhenmeter: 1412.8 M
- Google-Earth Datei
Kommentare
Spoony
13.04.08 22:24
Schöne Bilder... Da bin ich ganz neidisch, weil ich wegen eines Bremsdefektes heute nicht auf das Bike konnte.
MarkIsen
16.04.08 14:11
Sehr schöner Beitrag! Die Bilder sehen ja traumhaft aus, echt toll! Wie lange warst du da unterwegs? Bist ja ne ganz schöne Strecke geradelt, wenn ich mir so die Höhenmeter-Übersicht anschaue!
Mark
david
16.04.08 14:28
die reine Fahrzeit war 5:07:06. Unterwegs war ich wohl so um die 6 Stunden.
beat
12.05.08 01:56
david
12.05.08 09:34
Von Blitterswil zur Manzenhueb kann man auch fahren, allerdings muss man dann relativ lange der Asphalstrasse entlang und dann mal nach links abbiegen. Auf der Strasse ist das eingezeichnet und mit deinem Edge solltest du das ohne Probleme finden. Aber schneller ist wohl doch nicht.
beat
13.05.08 22:51
Das mit dem Track abfahren hat ganz gut geklappt. Eine wirklich sehr schöne Tour. Ich war so auf die vorgegebene Strecke fixiert, dass ich selbst den Fussweg nach Manzenhueb mitgenommen habe ;-) . Hart aber herzlich!
Danke für den Track. Das war bestimmt nicht die letzte Tour, die ich bei Dir klaue, ;-)
protein großhandel
11.06.08 14:15
Gruß
Paddy
20.06.08 20:31
david
20.06.08 22:38
Ja, da musste ich wirklich etwas probieren. Aber schlussendlich gehts doch immer irgendwie. Und für das nächste mal kenne ich den Weg :)
holgers
28.08.08 15:58
david
30.08.08 08:44
Ich fahre nun schon seit etwa 9 Jahren Mountainbike, aber ich habe natürlich auch mal klein angefangen :)
Pro Woche gibts normalerweise ca 100-200 Km, aber ich mache kein Grundlagentraining oder ähnliches, ich sitze nur aufs Bike und fahre so schnell ich will.