Hörnli, Hulftegg, Schnebelhorn
Am letzten Dienstag hatte ich bereits erwähnt, dass ich heute etwas grösseres vor hatte. Ich habe mit den heutigen Tag frei genommen und wollten mit Stee die Schnebelhorntour von GPS-Tracks fahren. Die Tour ist 36.3 Km lang, hat 1003 Hm und führt von Steg aufs Hörnli, weiter zur Hulftegg, auf das Schnebelhorn und zurück nach Steg. Da wir aber den ganzen Tag Zeit hatten, entschieden wir uns die ganze Tour von hier zu fahren.
Um 9 Uhr morgens gings los. Zuerst nach Wülfligen, Töss und dann das ganze Tösstal hoch bis nach Steg. Nicht wirklich spannend zu fahren, aber gut zum "einwärmen". In Steg hatten wir dann etwa 40 Km und 2 Stunden Fahrtzeit. Dort gab es eine kurze Pause damit wir uns für den bevorstehenden Anstieg bereit machen konnten.
Dann ging es zum ersten mal so richtig nach oben. Und zwar der Kiesstrasse entlang zum Hörnli. Knapp 5 Km und 400 Hm. Allerdings nicht extrem steil und gut fahrbar. Wir konnten aber trotzdem nicht auf Pausen verzichten, nur schon wegen der schönen Umgebung nicht.
Als wir auf dem Hörnli waren war es auch schon 12:30 und wir legten dort unsere Mittagspause ein. Sandwiches mit Wasser aus dem Camelback :)
Das nächste Ziel war dann die Hulftegg und die liegt ja etwas weiter unten als das Hörnli. Es hiess also Sattel runter und Protekoren anschnallen. Erst gab es einige Treppen zu fahren und später gings auf schönen Singletrails weiter. Leider wurden die Singletrails aber auch noch die breite Forststrassen abgelöst. Bei der Hulftwegg machten wir nur eine kurze Pause, da es dort einfach zu viele Leute hatte. Kein Wunder, man kann ja mit dem Auto dorthin fahren.
Nun mussten wir uns wirklich auf das GPS verlassen, denn die Route führte uns in unbekannte Gefilde. Zuerst gings ebenaus und später auf breiten Kiesstrassen runter. Ich weiss immer noch nicht so genau, wo wir da durchgefahren sind. Einmal gings einem Bauern mitten durch den Hof und später quer über eine Wiese. Zum Glück war der Bauer nicht in der Nähe, man kann das GPS ja schlecht als ausrede bringen.
Wir auch immer wir waren unten und das nächste Ziel (Schnebelhorn) war oben, weit oben. Also mussten wir uns die Höhenmeter erkämpfen. Zuerst noch recht angenehm auf eine Asphaltstrasse, später auf einem steilen, aber fahrbaren Schotterweg und zum Schluss auf einem sehr steilen und unfahrbaren Weg. Also mal wieder etwas schieben. Nur waren wir dann nicht oben, sondern "erst" bei einem Ort, der sich Schlosshöchi nent. Also erstmal eine Pause einlegen und die verlorene Energie etwas nachfüllen (Und natürlich Fotos machen)
Nun wurde es wieder fahrbar. Zuerst auf Asphalt an einem Hof mit einem kläffenden Hund vorbei und später auf Forstwegen immer weiter nach oben. Das meiste eigentlich fahrbar, aber zwischendurch musste man wegen Kuhgattern oder kurzen uns steilen Anstiegen wieder schieben oder tragen. Bei einer Bank beim Wanderweg legten wir nochmals eine kurze Pause ein.
Nach der Pause mussten wir nicht mal auf das Bike sitzen, wir konnten direkt von der Bank an schieben. Der Weg war sehr steil und mit Wurzeln übersäht. Unfahrbar. Also wieder schieben, über Kuhgatter tragen usw. Der Weg führte uns auf eine Krete, die glücklicherweise etwas flacher wurde, so dass man sogar fahren konnte. Etwas weiter vorne, beim Laubberg, war es sogar eben.
Auf der Krete ging es nun weiter, ein stetiges auf und ab, meistens aber fahrbar. Kurze und heftige Anstiege und dann dasselbe wieder runter. Als wir dann unterhalb vom Schnebelhorn waren, verlangte das GPS von uns, dass wir unterhalb durchfahren. Sauerei, eine Tour die sich Schnebelhorn nennt und nicht auf das Schnebelhorn geht. Also GPS ignorieren und das Bike ohne Route auf das Schnebelhorn schieben. Der Weg war sehr kurz, dafür aber umso steiler und dazu noch mit Wurzeln übersäht. Sogar beim schieben hatten wir Probleme und für die kaum 300 M gut 10 Minuten. Aber wir schafften es doch und die Aussicht entschädigte das hochtragen 8und natürlich auch das Wissen, dass man mit dem Bike auf dem höchsten Berg vom Kanton Zürich ist).
Auf dem höchsten Punkt im Kanton Zürich zu sein, hat den Vorteil, dass es nur noch runter gehen kann. Und so war es auch, mehrere Wege, die kreuz und quer durcheinander der Berg hinab führten galt es zu befahren. Da es sehr steil war, war das nicht mal so einfach. Bis auf einige Passagen war aber alles Fahrbar. Vom Restaurant Tierhag gings auf breiten Kiesstrassen runter zur Strahlegg und dann durch die Tössscheidi zurück nach Steg. Die Abfahrt erfolgte fast nur auf breite Kiesstrasse, was auch lustig war, aber auf Singletrails wäre es doch etwas schöner gewesen. Vor allem weil heute um diese Zeit (nach 18 Uhr) wohl keine Wanderer mehr unterwegs waren.
Nun galt es von Steg wieder zurück nach Hause zu fahren. Wir verzichteten auf weitere Umwege, da es doch schon 19 Uhr war und wir auch genug Km in den Beinen hatten. Also alles dem Veloweg entlang.
So kamen heute über 100 Km (zum ersten mal in diesem Jahr) zusammen. Auch wenn wir sehr oft auf Asphalt unterwegs waren. Ich spüre meine Beine jetzt auf jeden Fall und hoffe, dass ich morgen mit dem Velo noch gut in die Stadt komme. Das nächste mal gehts wohl mit dem Zug oder Auto nach Bauma/Steg.
Die Daten der Tour:
Um 9 Uhr morgens gings los. Zuerst nach Wülfligen, Töss und dann das ganze Tösstal hoch bis nach Steg. Nicht wirklich spannend zu fahren, aber gut zum "einwärmen". In Steg hatten wir dann etwa 40 Km und 2 Stunden Fahrtzeit. Dort gab es eine kurze Pause damit wir uns für den bevorstehenden Anstieg bereit machen konnten.
Dann ging es zum ersten mal so richtig nach oben. Und zwar der Kiesstrasse entlang zum Hörnli. Knapp 5 Km und 400 Hm. Allerdings nicht extrem steil und gut fahrbar. Wir konnten aber trotzdem nicht auf Pausen verzichten, nur schon wegen der schönen Umgebung nicht.
Als wir auf dem Hörnli waren war es auch schon 12:30 und wir legten dort unsere Mittagspause ein. Sandwiches mit Wasser aus dem Camelback :)
Das nächste Ziel war dann die Hulftegg und die liegt ja etwas weiter unten als das Hörnli. Es hiess also Sattel runter und Protekoren anschnallen. Erst gab es einige Treppen zu fahren und später gings auf schönen Singletrails weiter. Leider wurden die Singletrails aber auch noch die breite Forststrassen abgelöst. Bei der Hulftwegg machten wir nur eine kurze Pause, da es dort einfach zu viele Leute hatte. Kein Wunder, man kann ja mit dem Auto dorthin fahren.
Nun mussten wir uns wirklich auf das GPS verlassen, denn die Route führte uns in unbekannte Gefilde. Zuerst gings ebenaus und später auf breiten Kiesstrassen runter. Ich weiss immer noch nicht so genau, wo wir da durchgefahren sind. Einmal gings einem Bauern mitten durch den Hof und später quer über eine Wiese. Zum Glück war der Bauer nicht in der Nähe, man kann das GPS ja schlecht als ausrede bringen.
Wir auch immer wir waren unten und das nächste Ziel (Schnebelhorn) war oben, weit oben. Also mussten wir uns die Höhenmeter erkämpfen. Zuerst noch recht angenehm auf eine Asphaltstrasse, später auf einem steilen, aber fahrbaren Schotterweg und zum Schluss auf einem sehr steilen und unfahrbaren Weg. Also mal wieder etwas schieben. Nur waren wir dann nicht oben, sondern "erst" bei einem Ort, der sich Schlosshöchi nent. Also erstmal eine Pause einlegen und die verlorene Energie etwas nachfüllen (Und natürlich Fotos machen)
Nun wurde es wieder fahrbar. Zuerst auf Asphalt an einem Hof mit einem kläffenden Hund vorbei und später auf Forstwegen immer weiter nach oben. Das meiste eigentlich fahrbar, aber zwischendurch musste man wegen Kuhgattern oder kurzen uns steilen Anstiegen wieder schieben oder tragen. Bei einer Bank beim Wanderweg legten wir nochmals eine kurze Pause ein.
Nach der Pause mussten wir nicht mal auf das Bike sitzen, wir konnten direkt von der Bank an schieben. Der Weg war sehr steil und mit Wurzeln übersäht. Unfahrbar. Also wieder schieben, über Kuhgatter tragen usw. Der Weg führte uns auf eine Krete, die glücklicherweise etwas flacher wurde, so dass man sogar fahren konnte. Etwas weiter vorne, beim Laubberg, war es sogar eben.
Auf der Krete ging es nun weiter, ein stetiges auf und ab, meistens aber fahrbar. Kurze und heftige Anstiege und dann dasselbe wieder runter. Als wir dann unterhalb vom Schnebelhorn waren, verlangte das GPS von uns, dass wir unterhalb durchfahren. Sauerei, eine Tour die sich Schnebelhorn nennt und nicht auf das Schnebelhorn geht. Also GPS ignorieren und das Bike ohne Route auf das Schnebelhorn schieben. Der Weg war sehr kurz, dafür aber umso steiler und dazu noch mit Wurzeln übersäht. Sogar beim schieben hatten wir Probleme und für die kaum 300 M gut 10 Minuten. Aber wir schafften es doch und die Aussicht entschädigte das hochtragen 8und natürlich auch das Wissen, dass man mit dem Bike auf dem höchsten Berg vom Kanton Zürich ist).
Auf dem höchsten Punkt im Kanton Zürich zu sein, hat den Vorteil, dass es nur noch runter gehen kann. Und so war es auch, mehrere Wege, die kreuz und quer durcheinander der Berg hinab führten galt es zu befahren. Da es sehr steil war, war das nicht mal so einfach. Bis auf einige Passagen war aber alles Fahrbar. Vom Restaurant Tierhag gings auf breiten Kiesstrassen runter zur Strahlegg und dann durch die Tössscheidi zurück nach Steg. Die Abfahrt erfolgte fast nur auf breite Kiesstrasse, was auch lustig war, aber auf Singletrails wäre es doch etwas schöner gewesen. Vor allem weil heute um diese Zeit (nach 18 Uhr) wohl keine Wanderer mehr unterwegs waren.
Nun galt es von Steg wieder zurück nach Hause zu fahren. Wir verzichteten auf weitere Umwege, da es doch schon 19 Uhr war und wir auch genug Km in den Beinen hatten. Also alles dem Veloweg entlang.
So kamen heute über 100 Km (zum ersten mal in diesem Jahr) zusammen. Auch wenn wir sehr oft auf Asphalt unterwegs waren. Ich spüre meine Beine jetzt auf jeden Fall und hoffe, dass ich morgen mit dem Velo noch gut in die Stadt komme. Das nächste mal gehts wohl mit dem Zug oder Auto nach Bauma/Steg.
Die Daten der Tour:
- Distanz: 113.48Km
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.2Km/h
- Zeit: 07:26:49
- Höchstgeschwindigkeit: 40.7 Km/h
- Durchschnittlicher Puls: 133 bpm
- Höhenmeter: 1567.5 Hm
- Hm pro Km: 13.81
- Bike: BMC Superstroke 01
- Google-Earth Datei
Kommentare
vazifar
09.05.08 07:31
der frühling hält auch in der höhe schon kräftig einzug wie man sieht. das wochenende kann kommen :)
.. und wie man sieht, seid ihr ja schon ganz schön fit für anfang saison. ich denke du brauchst dann am wieriehorn die tageskarte für den lift gar nicht ;-)
Snook
09.05.08 10:32
Spoony
10.05.08 23:58