Samstag: Piz Scalottas
Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der sechste von der "Piz Scalottas-Tour" am Samstag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.
Für den Samstag hatten wir noch eine schöne Tour zusammengestellt, diesmal wieder eine Eigenkreation. Nun ja, eigentlich mehr eine Mischung zwischen der Panoramatour aus dem Graubünden Special von der Bike und aus der Scalottas Tour.
So fuhrer wir als erstes mal wieder nach Parpan und nahmen von dort, wie am Mittwoch schon, den Aufstieg nach Oberberg in Angriff. Auf der Höhe zeigte sich dann auch schon die Sonne und wärmte unsere Glieder.
Über einen schönen Trail gelangten wir nach Mittelberg von wo es wieder runter nach Churwalden ging. Darauf folgte der Anstieg nach Spina. Nach einer kurzen und erholenden Abfahrt nach Malix folgte nun der erste lange Anstieg. Von Malix (1201) kurbelten wir alles der Asphaltstrasse entlang hoch zuer Malixer Alp (1732). Dort wechselten wir zuerst auf eine Kiesstrasse und später auf einen schönen Singletrail, welcher uns zur Galtialp führte. Dieser Weg ist auch die einzige Verbindung von der Malixer Alp zur längsten Rodelbahn der Welt und dementsprechend waren wir dort auch nicht die einizigen. Da der Trail aber immer bergauf führte und teilweise kaum befahrbar war, waren wir etwas gleich schnell wie die Wanderer.
Von der Galtialp führte nun ein extra bezeichneter Biketrail runter richtung Chrwalden. Da wir aber nicht nach Churwalden, sondern zur Alp Stätz wollten folgten wir dem Weg nicht bis zum Schluss und nach einer kleinen Steigung kamen wir nach Pradaschier.
Nun mussten wir doch noch weiter runter fahren, da einfach keine Strecke oben durch zur Alp Stätz führte. So mussten wir nun doch fast nach Churwalden runter fahren, aber glücklicherweise nur fast. Kurz nach der Durchquerung der Rabiusa gings rechts weg und dementsprechend wieder nach oben.
Nun folgte etwas der härteste Teil der Tour. Von gut 1318 mussten wir zur Alp Stätz (1821) hoch. Anfangs auf einem schmalen Wanderweg, welcher noch so knapp befahrbar war. Später konnten wir noch einige Höhenmeter auf einem Bikeweg hochkurbeln bevor wir schlussendlich zum Wanderweg kamen, welcher uns ganz zur Alp Stätz hochbrachte. Dieser Wanderweg führte alles unter dem Sessellift nach oben. Nie wirklich fahrbar, teils mit Treppen und riesen Absätzen. Mit tragen war man teilweise schneller als mit schieben. Auf diese Art und Weise verbrachten wir auf jeden fall die nächste Stunden, bis wir endlich auf der Höhe waren und noch einen knappen Kilometer zur Alp Stätz fahren konnten. Inzwischen war es auch schon fast 16 Uhr und nun war es noch Zeit für ein etwas verspätetes Mittagessen.
Da wir noch auf den Piz Scalottas wollten, mussten wir einen Zahn zulegen, nur gelang uns das schon beim ersten Anstieg nicht. Zwar auf einer breiten Strasse, aber so steil, dass wir kapitulieren und schieben mussten. Das fängt ja gut an. Wir auch immer, oben wieder rauf aufs Pferd weiter an der Alp Lavoz und Alp Nova vorbei. Bei letztere nahmen wir schlussendlich die Abzweigung zum Piz Scalottas und schon wieder war schieben angesagt. Die Strasse war einfach zu steil. Immerhin konnten wir vor dem letzten Anstieg noch etwas fahren.
Es folgte das letzte Hinderniss, die steile Strasse auf den Scalottas, also wieder etwas schieben und da oben nur der Wanderweg offen war, mussten wir das Bike die letzten Meter auf den Scalottas nur tragen. Aber für die Strapazen wurden wir doch noch belohnt. Oben schien noch die Sonne und die Aussicht ist ja auch nicht ohne. Schön.
Um ca 18:15 machten wir uns wieder auf die Socken, die letzte Abfahrt zur Lenzerheide stand an. Diesmal fuhren wir den Wanderweg runter, den wir das letzte Jahr hochgeschoben hatten. Bergab war das einiges schöner und auch etwas weniger anstrengend. Technisch zwar etwas anspruchsvoll, aber bis auf einige Stellen fahrbar. Wie es sein soll. So kamen wir wieder nach Fops, wo wir das schöne Panorama mit den Berg noch kurz geniessen konnten.
Schliesslich folgte nochmals ein schöner Downhill auf einem Wanderweg. Um diese Zeit waren natürlich auch keine Wandere mehr unterwegs, so konnten wir auch etwas Gas geben. Dieser Wanderweg führte uns nach Sportz, von wo wir nochmals einen Wanderweg runter zur Lenzerheide nahmen. Der Downhill vom Scalottas war definitiv schöner als der lange und harte Aufstieg, aber gelohnt hatte es sich allemal, auch wenn wir sehr viel schieben mussten.
Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:

Die Daten der Tour:
Für den Samstag hatten wir noch eine schöne Tour zusammengestellt, diesmal wieder eine Eigenkreation. Nun ja, eigentlich mehr eine Mischung zwischen der Panoramatour aus dem Graubünden Special von der Bike und aus der Scalottas Tour.
So fuhrer wir als erstes mal wieder nach Parpan und nahmen von dort, wie am Mittwoch schon, den Aufstieg nach Oberberg in Angriff. Auf der Höhe zeigte sich dann auch schon die Sonne und wärmte unsere Glieder.
Über einen schönen Trail gelangten wir nach Mittelberg von wo es wieder runter nach Churwalden ging. Darauf folgte der Anstieg nach Spina. Nach einer kurzen und erholenden Abfahrt nach Malix folgte nun der erste lange Anstieg. Von Malix (1201) kurbelten wir alles der Asphaltstrasse entlang hoch zuer Malixer Alp (1732). Dort wechselten wir zuerst auf eine Kiesstrasse und später auf einen schönen Singletrail, welcher uns zur Galtialp führte. Dieser Weg ist auch die einzige Verbindung von der Malixer Alp zur längsten Rodelbahn der Welt und dementsprechend waren wir dort auch nicht die einizigen. Da der Trail aber immer bergauf führte und teilweise kaum befahrbar war, waren wir etwas gleich schnell wie die Wanderer.
Von der Galtialp führte nun ein extra bezeichneter Biketrail runter richtung Chrwalden. Da wir aber nicht nach Churwalden, sondern zur Alp Stätz wollten folgten wir dem Weg nicht bis zum Schluss und nach einer kleinen Steigung kamen wir nach Pradaschier.
Nun mussten wir doch noch weiter runter fahren, da einfach keine Strecke oben durch zur Alp Stätz führte. So mussten wir nun doch fast nach Churwalden runter fahren, aber glücklicherweise nur fast. Kurz nach der Durchquerung der Rabiusa gings rechts weg und dementsprechend wieder nach oben.
Nun folgte etwas der härteste Teil der Tour. Von gut 1318 mussten wir zur Alp Stätz (1821) hoch. Anfangs auf einem schmalen Wanderweg, welcher noch so knapp befahrbar war. Später konnten wir noch einige Höhenmeter auf einem Bikeweg hochkurbeln bevor wir schlussendlich zum Wanderweg kamen, welcher uns ganz zur Alp Stätz hochbrachte. Dieser Wanderweg führte alles unter dem Sessellift nach oben. Nie wirklich fahrbar, teils mit Treppen und riesen Absätzen. Mit tragen war man teilweise schneller als mit schieben. Auf diese Art und Weise verbrachten wir auf jeden fall die nächste Stunden, bis wir endlich auf der Höhe waren und noch einen knappen Kilometer zur Alp Stätz fahren konnten. Inzwischen war es auch schon fast 16 Uhr und nun war es noch Zeit für ein etwas verspätetes Mittagessen.
Da wir noch auf den Piz Scalottas wollten, mussten wir einen Zahn zulegen, nur gelang uns das schon beim ersten Anstieg nicht. Zwar auf einer breiten Strasse, aber so steil, dass wir kapitulieren und schieben mussten. Das fängt ja gut an. Wir auch immer, oben wieder rauf aufs Pferd weiter an der Alp Lavoz und Alp Nova vorbei. Bei letztere nahmen wir schlussendlich die Abzweigung zum Piz Scalottas und schon wieder war schieben angesagt. Die Strasse war einfach zu steil. Immerhin konnten wir vor dem letzten Anstieg noch etwas fahren.
Es folgte das letzte Hinderniss, die steile Strasse auf den Scalottas, also wieder etwas schieben und da oben nur der Wanderweg offen war, mussten wir das Bike die letzten Meter auf den Scalottas nur tragen. Aber für die Strapazen wurden wir doch noch belohnt. Oben schien noch die Sonne und die Aussicht ist ja auch nicht ohne. Schön.
Um ca 18:15 machten wir uns wieder auf die Socken, die letzte Abfahrt zur Lenzerheide stand an. Diesmal fuhren wir den Wanderweg runter, den wir das letzte Jahr hochgeschoben hatten. Bergab war das einiges schöner und auch etwas weniger anstrengend. Technisch zwar etwas anspruchsvoll, aber bis auf einige Stellen fahrbar. Wie es sein soll. So kamen wir wieder nach Fops, wo wir das schöne Panorama mit den Berg noch kurz geniessen konnten.
Schliesslich folgte nochmals ein schöner Downhill auf einem Wanderweg. Um diese Zeit waren natürlich auch keine Wandere mehr unterwegs, so konnten wir auch etwas Gas geben. Dieser Wanderweg führte uns nach Sportz, von wo wir nochmals einen Wanderweg runter zur Lenzerheide nahmen. Der Downhill vom Scalottas war definitiv schöner als der lange und harte Aufstieg, aber gelohnt hatte es sich allemal, auch wenn wir sehr viel schieben mussten.
Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:

Die Daten der Tour:
- Distanz: 46.79Km
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.5Km/h
- Zeit: 05:30:36
- Höchstgeschwindigkeit: 53.8 Km/h
- Durchschnittlicher Puls: 130 bpm
- Höhenmeter: 2252.3 Hm
- Hm pro Km: 48.14
- Bike: BMC Superstroke 01
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