Laubeggtour - Um den Walensee

Nach dem ich bei Beat den Bericht über die Umrundung des Walensees gelesen hatte, war für mich klar, dass ich diese Tour auch mal fahren möchte. Diesen Freitag uns Samstag war ich nun mit und bei Stee in Flums (Bergheim) oben und das war die ideale Gelegenheit um diese Tour nachzufahren. Als Grundlage für die Tour nahmen wir die Laubegg Tour von GPS-Tracks.com.

Kurz nach 9 Uhr machten wir uns also auf die Socken. Das Wetter war nicht schlecht, zwar etwas bewölkt, aber der blaue Himmel zeigte sich zwischen durch und so kalt war es auch nicht mehr. Als erstes mussten wir natürlich nach Walenstadt runter, da die Tour dort durchführte. Wir wollten da aber nicht der Strasse entlang fahren, sondern folgten dem Wanderweg. Dieser war sehr steil und aufgrund des vielen Laubes auf dem Weg teilweise kaum fahrbar, dies vor allem, weil man nicht weiss, was denn unter dem Laub ist. Sonst wäre das sicher ein schöner, aber trotzdem anspruchsvoller Trail.
In Walenstadt angekommen, hiess es erstmal Windjacke und Beinlinge abziehen. Denn der lange Anstieg lag vor uns und dieser liegt auch am Südhang und dementsprechend an der Sonne, welche schon schön einheizte.
Also machten wir uns an den Aufstieg von Walenstadt nach Walenstadtberg, immer der Strasse entlang und problemlos fahrbar. So konnten wir unsere Kräfte noch etwas sparen. Schon jetzt hatte man teilweise eine schöne Aussicht auf die Churfirsten, welche immer näher kamen und auch immer höher wurden.



Auf ca 900 MüM kamen wir dann nach Walenstadtberg, ein kleines Dorf mit einer schönen Aussicht auf die Churfisten und runter bis ins Tal.


Etwas oberhalb von Walenstadtberg kamen wir auch an der Rehaklinik vorbei, welche von der Autobahn auch gut sichtbar ist. Von dort wurde die Strasse auch etwas schmaler und steiler, verlief teilweise aber im Wald und dementsprechend im kühlenden Schatten.


Nach einiger Zeit kamen wir doch noch bei Hochrugg auf 1290 MüM an. Inbzwischen hatten wir auch schon über 850 Höhenmeter in den Beinen, allerdings auf Asphalt, was doch etwas schonender als Kies ist.



Nach Hochrugg war es dann aber noch nicht fertig mit den Höhenmeter, denn darauf folgten nochmals fast 150 Meter bis nach Schwandis, wo wir unsere Mittagspause einlegten. Von dort kommt auch der Moblogeintrag.


Nach dem Mittagessen folgten bald der Trail zur Laubegg. Auf dem Weg hatte es zwei fiese Anstiege, der rest ging aber bergab und war recht anspruchsvoll. Teilweise recht steil, etwas ausgesetzt und vor allem verblockt. Das meiste ist fahrbar, aber teilweise muss man schieben. Auf dem Weg hatte es aber keine langen und steilen Downhills, so dass wir nicht vielen Höhenmeter verloren.



Wie schon gesagt führte uns dieser Trail zur Laubegg auf 1371 MüM, dem Namensgebern der GPS-Tracks Tour. Vor der steilen Abfahrt machten wir dort eine letzte Pause.


Nach der Laubegg folgte ein wirklich steiler, verblockter und ausgesetzter Trail. Für mich teilweise unfahrbar, denn vor allem der obere Teil war mir schlicht zu steil. Je weiter runter wir kamen, desto fahrbarer wurde der Trail, er bliebt aber weiterhin steil. Weiter unten kamn noch das Laub dazu, was den Trail auch nicht besser fahrbar macht, bzw. einfach einige unschöne Überraschungen wie Steine und Wurzeln für uns Biker bereit hält.


Als wir dann bei Betlis aus dem Wald kamen mussten wir erstmal eune kurze Pause machen und dne Puls etwas runterfahren. Die ganze Abfahrt (vor allem von der Laubegg her) war sehr anspruchsvoll und hat uns ganz schön gefordert. Die 5 Sterne bei "Schwer" auf der GPS-Tracks Tourenseite sind völlig richtig.
Auf den paar Kilometern der Strasse entlang von Betlis nach Weesen konnten wir uns wieder etwas "runterfahren".


Nun waren wir alles in Weesen, auf der anderen Seite des Walensees auf ca 430 MüM und mussten noch nach Bergheim auf gut 970 MüM. Schei...ade.
So fuhren wir alles dem Veloweg dem Walensee entlang. Nicht besonders schön, aber einiges schneller als auf der anderen Seite. Wir versuchten auch immer wieder den Weg den wir gefahren sind auszumachen, aber das ist kaum möglich. Einen groben eindruck sieht man aber im Google Earth:


Kurz vor dem Eindunkeln und mit gut 50 Km in den Beinen errichten wir dann endlich Flums, nur dooferweise mussten wir noch weiter nach oben. Dieser Teil war dann etwa der schlimmste der Tour. Im Dunkeln noch die über 500 Höhenmeter nach Bergheim hochkurbeln, definitiv kein Vergnügen. Um ca 19:30 hatten wir es dann aber doch noch geschafft und freuten uns auf die Dusche und das Abendessen.

Ein kleines Fazit zum Schluss:
Die Tour ist genauso anstrengend wir eindrücklich. Die fünf Sterne bei "Schön", "Schwer" und "Hart" auf der GPS-Tracks Seite sind wirklich richtig so. Der Weg runter ist definiv kein Zuckerschlecken, macht aber dennoch Spass.
Man sollte die Tour aber nicht fahren, wenn viele Wanderer unterwegs sind, wir hatten da Glück und nicht einen Fussgänger angetroffen.

Zum Schluss nopch Höhenprofil, Karte und die üblichen Daten.
http://images.t-error.ch/blog/845/hoehenprofil.jpg



Die Daten der Tour:
  • Distanz: 60.92Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 9.9Km/h
  • Zeit: 06:11:04
  • Höchstgeschwindigkeit: 47.7 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 144 bpm
  • Höhenmeter: 2122.9 Hm
  • Hm pro Km: 34.85
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Kommentare

beat 26.10.08 18:36
Gravatar von beat Eine super Gegend und eine super Tour! Freut mich, dass es Euch auch gefallen hat.

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