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Energieoptionen über Gruppenrichtlinie verwalten

In gewissen Fällen kann es sinnvoll sein, wenn man die Energieoptionen von Windowscomputern zentral über Gruppenrichtlinien verwalten kann. Mit den Bordmitteln von Windows ist das nicht möglich, also muss man auf andere Hilfsmittel zurückgreifen.
Eine Möglichkeit ist der Import eines ADM-Templates in die Gruppenrichtlinie. Dadurch kann man die Energieoptionen dann über die Gruppenrichtlinien verwalten.

http://images.t-error.ch/news/1181/import.jpgDas ADM-template kann man bei Terra Novum herunterladen. Um das Template zu importieren öffnet man den Gruppenrichtlinieneditor, klickt mit der rechten Maustaste auf die Administrativen Vorlagen und dort auf Vorlagen hinzufügen / entfernen. Nun kann man die .adm Datei auswählen und hat die neuen Konfigurationsmöglichgkeiten schon importiert.

Jetzt hat man vier Einstellungen zur Verfügung.
  • Base Options: Die Verwaltung der Enegieoptionen (de)aktivieren
  • Options: Einige Einstellungen
  • AC Profile Scheme: Einstellungen für den Netzbetrieb
  • DC Profile Scheme: Einstellungen für den Batteriebetrieb
Bei den Base Options muss man fast nichts einstellen. Wenn man die Verwaltung der Energieoptionen verwenden will, muss die Einstellung nur Aktivieren, die restlichen Optionen sollte man so belassen wie sie sind.
http://images.t-error.ch/news/1181/base_options.jpg


Bei den Options kann man zum Bsp. konfigurieren, ob die per GPO konfigurierte Richtlinie die Benutzereinstellungen überschreiben soll.
http://images.t-error.ch/news/1181/options.jpg


Schlussendlich gibt es noch die Einstellungen AC- und DC Profile Scheme. Hier konfiguriert man, wie lange es dauert bis der Bildschirm in den Standby geht, die Festplatten ausschalten, oder der ganze Computer in den Standby geht. Die Einstellungen im AC Profile sind für den Netz- und die im DC Profile für den Batteriebetrieb.
http://images.t-error.ch/news/1181/ac.jpg

Ordner mit einem Batch-File leeren

Wer unter Windows XP und aufwärts einen Ordner leeren möchte, wird sicher auf die Befehle del und rd stolpern, dann aber merken, dass keiner der Befehle in der Lage ist einen Ordner nur zu leeren.
Während del nur Dateien und keine Unterordner löscht, löscht rd gleich den ganzen Ordner und nicht nur die Files und Unterordner. So muss man zu einem kleinen Trick und einer Kombination von del und rd greifen.
Das sieht dann so aus:
For /F "Tokens=*" %%i IN ('Dir /AD /B "C:\ordner\"') DO RD /Q /S "c:\ordner\%%~i"
Del /Q /F "c:\ordner\*.*"

Tasks mit "at" planen

Bei Windows kann man Tasks ja bekanntlich über die Geplanten Tasks verwalten. Daneben kann man die Tasks aber auch über die CMD mit dem Befehl "at" verwalten. Ein Aufruf von at /? gibt eine kleine Hilfe aus.
Der grosse Vorteil von at ist in meiner Meinung, dass man so auch Tasks auf andern Computern erstellen kann. Dazu gibt man als ersten Parameter den fremden Computer an und wenn die Berechtigungen stimmen, wird der Task erstellt.
at \\computer 23:30 /every:MO "c:\script.bat"


Wenn man nur den fremden Computer als Parameter angibt, erhält man eine Übersicht mit den Tasks, die über at erstellt wurden.
at \\computer
Status-ID   Tag           Zeit          Befehlszeile
-----------------------------------------------------
        1   Jeden Mo      23:30         c:\script.bat

Problem mit CD-Laufwerk: Code 39

Heute hatte ich den Computer von einem Arbeitskollegen bei mir. Das Problem von der Kiste war, dass Windows das CD Laufwerk nicht richtig erkannt. Anfangs war ein defektes CD Laufwerk drin, welches gegen ein neus getauscht wurde und eben dieses wurde von Windows nicht richtig erkannt. Im Gerätemanager war das gerät zwar zu sehen, allerdings wurde dort die folgende Fehlermeldung angezeigt:
Der Gerätetreiber für diese Hardware kann nicht geladen werden. Der Treiber ist möglicherweise beschädigt oder nicht vorhanden (Code 39)

Das Problem kann man in der Registry recht einfach beheben. Zuerst muss man zum folgenden Schlüssel navigieren:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E965-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}

Dort muss man nun die Einträge LowerFilter und UpperFilter löschen. Nach dem Neustart des Computers wird das Laufwerk nun richtig erkannt und funktioniert wie es soll.

Alte Dateien mit delage32 löschen

Wir haben bei uns im Geschäft auf dem Server einen Share, welcher als temporäre Dateiablage gedacht ist. Anstatt sich intern grosse Files zuzusenden, kann man die Datei dort ablegen und die andere Person kann sie dort holen. Wie das halt so ist sind die Dateien dort dann aber nicht temporär sonder bleiben einfach dort liegen, weil sie niemand löscht.
Ich habe nun ein kleines Script gemacht, welches Dateien, die älter als 7 Tage sind automatisch löscht. Das Script wird jeden Abend als automatischen Task gestartet. Das Script basiert auf dem Tool delage32 von Horst Schäffer. Damit kann man recht simpel alte Daten löschen.
Meine datei sieht nun so aus:
@echo off
delage32 "D:\GROUP\TEMP\*" 7 /created /includeH /includeRO /recurse /rd

Das funktioniert ganz gut, hat aber leider ein Problem. Wenn eine Datei auf den Share verschoben wird, bleiben die Timestamps vom created und modified gleich wie zuvor. Wenn ich also eine Datei, die ich vor 2 Wochen erstellt habe auf den Share verschiebe, wird sie gleich beim nächsten Start des Scripts gelöscht und nicht nach sieben Tagen, wie es sein sollte. Dagagen kann man aber leider nichts machen und wenn man eine Datei kopiert funktioniert es wieder.

Outlook Signaturen sichern

Wer die Signaturen vom Outlook auf einen neuen Computer kopieren, oder einfach ein Backup davon erstellen will, findet sie im folgenden Ordner:
C:\Windows\Profiles\[user]\Anwendungsdaten\Microsoft\Signatures
In diesem Ordner liegt von jeder Signatur ein Plaintext, ein Richtext und ein Wordfile. Diese Files kann man auf dem neuen Computer kopieren und Outlook erkennt die Signaturen danach automatisch.

Mit Windows 7 auf Samba-Shares zugreifen

Nach der Installation von Windows 7 hatte ich schon das erster Problemchen. Zwar konnte ich nicht mehr auf einen Sambashare zugreifen, das ganze scheiterte an der Authentifizierung.

Das Problem kann man allerdings mit einer Änderung an den lokalen Sicherheitsrichtlinie lösen. Zuerst öffnet man die Verwaltung über Start, Ausführen und dort secpol.msc

Nun Navigiert man nach Lokale Richtlinien und Sicherheitsoptionen. Dort stellt man die beiden folgenden Einträge um:

Netzwerksicherheit: LAN Manager-Authentifizierungsebene
auf
LM-und NTLM-Antworten senden

und
Netzwerksicherheit: Minimale Sitzungssicherheit für HTLM-SSP-basierte Clients (einschliesslich sicherer RPC-Clients)
auf
128-Bit-Verschlüsselung erfordern deaktivieren

Danach konnte ich wie gewohnt auf den Samba-Share zugreifen.

Windows 7 RC

Wieder mal ein Selbstversuch. Bin gespannt, wie das läuft.


EPS-Dateien mit Gimp öffnen

Mit Gimp kann man ja eigentlich Dateien in fast jeden Grafikformat öffnen und bearbeiten. Als ich letzthin eine EPS-Datei öffnen wollte kam allerdings die folgende Fehlermeldung.
http://images.t-error.ch/blog/1024/gimp_eps.jpg


So muss man also zuerst Ghostscript herunterladen und installieren. Und danach eine Umgebungsvariable erstellen. Dazu klickt man mit der linken Maustaste auf den Arbeitsplatz und wählt dann Eigenschaften. Dort wählt man das Register Erweitert an und öffnet mit einem klickt Umgebungsvariabeln das neue Fenster. Bei den System Variablen klickt man auf Neu, gibt beim Namen GS_PROG und beim Wert C:\Program Files\gs\gs8.54\bin\gswin32c.exe ein. Nun kann man EPS-Dateien im Gimp öffnen.

Outlook: Problem mit Memoformat-Druck

Heute hatte ich wieder mal ein spezielles Problem im Geschäft. Bei einem Mitarbeiter wurden einige Mails falsch ausgedruckt, das heisst, anstelle von einer Seite wurden ca 21 ausgedruckt, mit einigen Buchstaben ganz auf der linken Seite. Das sah dann so aus: PDF (28 Kb)
Ich konnte das Problem etwas eingrenzen, denn es trat nur beim Plaintext-Mails auf. HTML-Mails konnten problemlos gedruckt werden. Den Druckertreiber konnte ich auch ausschliessen, da das Problem bei allen Druckern auftrat. Da Outlook bei HTML-Mails das Druckerfenster vom Internet-Explorer, bei Plaintext-Mails aber das eingene Anzeigt, musste der Fehler ja irgendwo im Outlook sein.

Druckfenster bei HTML-Mails
http://images.t-error.ch/blog/1017/printer_html.jpg


So habe ich die Einstellungen im Outlook durchsucht und wurde dort auch fündig. Das Problem war eine Einstellung im Memoformat.

Druckfenster bei Plaintext-Mails
http://images.t-error.ch/blog/1017/printer_plain.jpg


So habe ich in diesem Fenster "Formate definieren" ausgewählt dort das Memoformat bearbeitet und das Papierformat auf A4 eingestellt. Vorher war ein Benutzerdefiniertes Format mit einer breite von einigen Milimetern definiert. Kein Wunder, dass es da soviele Seiten gibt.
http://images.t-error.ch/blog/1017/memoformat.jpg