Kerosinmücken

Wie schon erwähnt führte mich meine gestrige Biketour am Flughafen Kloten vorbei. Dort machte ich eine kurze Verschnaufpause. Diese Pause nutzte eine Mücke um mir in die linke Wade zu stechen. Eigentlich kein Problem, ich will ja nicht so sein und mein Blut nicht teilen.
Das Problem ist allerdings, dass die Mücken um den Flughafen schon so voll Kerosin sind, dass man da nich nur einen kleinen Stich hat. Meine Wade ist nun schön rot und das ganze beisst, um es mal durch den Blumenfilter zu sagen, grässlich. Kratzen sollte man ja nicht, aber das ist ja leichter gesagt als getan. Nun ja, das wird auch vorübergehen.

Der Frühling ist da

Da heute endlich mal so richtig Frühlingswetter war, konnte ich nicht widerstehen und ging wieder Biken. Die Route war bei abfahrt noch nicht bekannt. Aber wie heisst es doch so schön: Der Weg ist das Ziel. Zuerst gings mal via Wülflingen nach Brütten hoch. Also schon mal der erste Anstieg. Da ich mit kurzen Hosen unterwegs war, war ich froh darüber, denn im Wald wars noch relativ kühl. Danach fuhr ich in die grobbe richtung Kloten. Von Kloten fuhr ich weiter nach Bachnbülach und entschied mich dort, noch einen kleinen Ausflug an den Anfang der Pisten zu machen. Die Parkpätze dort waren wirklich voll. Desshalb blieb ich auch nicht allzulange dort. So ein Menschenauflauf ist nicht so meine Sache. Weiter gings dann nach Bülach, vorbei an der geliebten Kaserne. Und dann hoch auf den Eschenmoser und von dort zur Tössegg runter. Nach einer kleinen Pause gings wieder los. Es folgten die anstengsten Kilometer der Tour. Kilometer 50 & 51. Von der Tössegg in die Hochwacht auf dem Irchel. Endlich oben gabs schon wieder eine Pause. Dann nur noch via Irchelturm und Hueb zurück nach Neftenbach.





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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 63.13Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.6Km/h
  • Zeit: 3:47:12
  • Höchstgeschwindigkeit: 48.10Km/h

BKK? HKT? PEK?

http://images.t-error.ch/blog/89/image.jpgEtwa so siehts bei mir im Geschäft momentan aus. Von überall wird man mit so komischen Abkürzungen und Begriffen beworfen.
Inzwischen ist mir bekannt, dass BKK der Flughafencode von Bangkok ist (ich bin doch noch lernfähig), aber manchmal ist es doch noch verwirrend, wenn alle von allotments, git, fit usw sprechen. Aber so langsam verstehe ich auch was damit gemeint ist.
Da ich aber auch noch Daten in unser Inhouse Programm erfasse, muss ich mir immer solche Bilder ansehen. Und beim momentanen Wetter bei uns ist das ja nicht gerade motivierend.
Aber so wies aussieht, muss ich mir noch einen Pass machen lassen, da ich früher oder später auch mal nach Asien gehen werden.
Der geplante Tauchurlaub wird also nicht in Ägypten, sondern irgendwo in Asien stattfinden.

Woche 11 (Inspektion/HG Ausbilung)

Diesmal gings am Sonntag bereits um 23:15 los, wahrscheinlich, weil wir am Montag fahren mussten und wir halt sechs Stunden Ruhezeit davor haben müssen.

Nach dem Frühstück am Montag stand für unsere Klasse Sport auf dem Tagesplan. Ich musste aber im TAZ an die praktische C1 Prüfung. Da im Militär aber alle immer dasselbe tragen müssen, musste ich im Tenue Sport an den AV und mich danach umziehen. Militärlogik halt :) Wie schon geschrieben gings dann zur C1 Prüfung, den Ablauf habe ich ja schon beschrieben. Das Resultat war erfolgreich, Prüfung bestanden. In 3-4 Wochen werde ich dann mal meinen Führerausweis zurück haben und wenn ich 21 bin, kann ich noch die Kategorien D1 & D1E ohne Prüfung beantragen. Die sind für Personentransporte bis 16 Personen. Bis dann fahre ich halt einfach ohne Ausweis rum :) Danach gings weiter mit FUM, das Thema war "Fragen". Es ging vor allem um offene und geschlossene Fragen. Repetition in dem Sinne. Weiter gings es mit dem Mittagessen.
Auch am Nachmittag hatten wir wieder FUM. Mit dem Thema verständlich Sprechen. So langsam wurde es immer mühsamer, da der Stoff doch recht trocken war. Die Augenlider wurden immer schwerer. Aber irgendwann kam dann endlich das erlösende Abendessen. Darauf folgte nochmals FUM. Das Thema habe ich vergessen. How ever, um 22:00 war dann wie immer ABV und um 22:30 LiLö.

Am Dienstag mussten wir um 6:00 aufstehen und nach dem Frühstück stand MilFo an. Das heisst, wir konnten das Gruppenschulprogramm üben. Sammlungsübungen auf Einglied, Einer- und Zwoerkolonne. Für die vier Ik-Fahrer, darunter auch ich, ging es weiter mit Fachdienst. Zuerst wurde uns das Telematikzentrum erklärt. Eine recht theoretische Sache. Darauf wurde es etwas spannender. Wir durften mal ein SAS einrichten. Eine Gegensprechstation. Bestehend aus einer zentralen Box und halt den hörern. Das einrichten und benutzen ist sehr einfach. Einstecken und es funktioniert. Nun ja.. im Normalfall. Bei uns funktionierte natürlich nur die Hälfte, aber nachdem wir einige Kabel und Geräte ausgetauscht hatten funktionierte es einwandfrei und wir konnten mal alle Funktionen testen. Anrufweiterleitung, Konferenz usw. Eigentlich noch eine lustige Sache. Um 11:00 waren wir auch schon damit fertig und machten uns einen gemütlich Vormittag, bevor wir essen gingen.
Am Nachmittag war der Armeeseelsorger wieder auf Platz. Dort sahen wir einen kurzen Film und durften/mussten dann darüber diskutieren. Nun ja, wems was bringt, aber ich fands ehrlich gesagt nicht allzu interessant. Weiter ging es mit einer Stunde zur verfügung der Anwärter. Auch Angenehm :) Darauf folgte eine Theorie vom Schulkommandenen über die vier Territorialregionen der Schweiz. Für was sie gut sind und was die so den ganzen Tag machen oder zumindest sollten. Als die Theorie dann mal fertig war, stürmten wir unter die Dusche, zogen den Ausgänger an und putzen das Zimmer auf hochglanz. Das heisst? Genau, grosser Ausgang. Der Spass dauerte bis 23:15 und dann war wieder ABV. Eine halbe Stunde später war dann LiLö.

http://images.t-error.ch/blog/34/aggregat.jpgFür etwas "Unterhaltung" sorgte am Mittwoch unser Schulkommandant. Um 5:00 stürme er in unsere Zimmer, schrie etwas von Alarm, Übung und Zimmercheffen sofort in den Gang. Nun ja.. der Zimmerchef war dann auch relativ schnell auf dem Gang bei der Befehlsausgabe, während wir unds in einer Ruhe anzogen. Kurze Zeit später kam dann mal der Zimmerchef zurück und teilte uns mit, dass wir ins 12 Minuten unser Fahrrad geholt haben müssen. Nun ja, kein grosses Problem. Noch die Kälteschutzjacke und den Regenschutz anziehen und das Fahrradholen. Dann gings auch schon los. Wir folgten einer auf der Karte eingezeichneten Route, welche uns auf einen Parkplatz vor dem Flughafen führte. Dort mussten wir ein Norda ausführen. Von unserer Gruppe hatte aber niemand einen Plan, wie man das macht. Schlussendlich war eine andere Gruppe so freundlich und machte das für uns. Dann ging es auch schon wieder mit dem Fahrrad zurück in die Kaserne. Um ca 6:00 waren wir dort, versorgen unsere Fahrräder und die Regenschütze und machten uns mal ans Frühstück. Als wir vom Frühstück zurückliefen, sahen wie noch andere Gruppen mit den Fahrräderen eintrudeln. Nach dem ABV hatten wir IkPi's zum ersten mal etwas mit Computern zu tun. Wir durten das BA Kp Gs Vb mal aufbauen. Dazu gehörten zwei Server mit USV, ein CD-Rom Tower, zwei Switches, und drei PC's. Das ganze mussten wir auch noch verkabeln und natürlich muss das perfekt aussehen. Stromkabel auf der rechten Seite und Netzwerk, Tastatur usw. auf der linken Seite. Und das ganze mit tausenden von Klettkabelbindern festzurren. Wenn man dann aber Kabel wegnehmen will, muss man gleich zehn Kabelbinder entfernen. Nach vier Stunden waren wir fast fertig damit. Aber das Mittagessen rief, also konnten wir es nicht ganz fertig machen.
Der Nachmittag ging es zuerst mal mit Notstromagregaten los. Wir hatten vier verschiedene Arten, welche wir anwerfen mussten. Eigentlich wie ein Rasenmäher, ausser, dass man damit den Rasen nicht mähen kann. Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Wettbewerb. Ziel: 6 Agregate so schnell wie möglich anwerfen. Die Rekordzeit war 32 Sekunden. Ich hatte 36, landete aber auf Platz 3.
Danach stand der Nachmittag (fast) ganz im Zeichen von FUM mit dem Thema Führungsstile. Zwischendurch gings noch kurz zum anpassen des Helmes und zur Schuhkontrolle. Ein paar Schuhe konnte ich abgeben, da werden jetzt neue Sohlen rangemacht. Vieleicht krieg ich sie ja noch zurück bevor ich aus dem Militär bin :).
Nach dem Nachtessen war bis 21:00 Selbststudium angesagt. Ein bisschen FUM lernen, Gruppenschule üben und das in einer Ruhe.

http://images.t-error.ch/blog/34/duro.jpgDa die Uem/Pi's am Donnerstag morgen eine kleine Übung hatten, mussten wir für sie einen Duro und einen VW Bus bereitstellen. Nach dem AV durften wir IkPi's noch das BA Kp fertigstellen. Nach einer guten Stunde folgte eine Theorie mit dem Thema Bezug eines Kp's. Also alles auskundschaften usw. Vor dem Mittag gab es noch einen kurzen Test und zur Abwechslung hatte es mal interessante Fragen. Zum beispiel, was heisst CSMA/CD. Für die dies nicht (mehr) wissen: Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection.
Am Mittag stand wieder mal eine Inspektion an. Zuerst mal auf einem Glied aufstellen und warten, bis unser Klassenlehrer alles kontrollierte. Haltung, Tenue usw. Was im so auffällt. Darauf folgte eine Kontrolle des Sackbefehls. 16 Dinge wurden kontrolliert. Insgesammt fehlten 16 Dinge. Als wir damit fertig waren wurde die Klasse in zwei Gruppen geteilt. Gruppenschule war angesagt. Zuerst auf einem Glied sammeln, Gruppe melden. Dann in einem Daher sammeln. Zurücktreten, Linkstreten, Rechtstreten. Dann in Einglied, Einerkolonne, Zwoerkolonne sammeln. Und zum schluss ein Vorbeimarsch mit Achtung und ein Daher vor dem Inspektor. Schlussendlich reichte es für ein Genügend bis Gut. Danach ging es zur Drillpiste. Zuerst einwenig üben und dann ging es los. Gewehr laden, zehn mal PSK, drei mal Magazinwechsel, sechs unverzügliche Reaktionen und ein entladen zum Schluss. Und das ganze in drei Minuten. Kein Problem. Ohne Pause mussten wir in den Theoriesal, wo wie mal wieder die Starkstromprüfung ablegen mussten. Zwei Fehler. Nun ja.. solls geben :) Als ob es noch nicht genug wäre, folge eine FUM Zwischenprüfung vor dem Abendessen. Not drei, also ein Gut. (JA, im Militär ist halt alles anders).
Nach dem Nachtessen stand nochmals FUM an. Thema: Führungsformen. Dann hatte ich wirklich genug von diesem Tag. Zum Schluss noch in einer Ruhe Duschen und dann endlich ins Bett.

Der letzte "Arbeitstag" in dieser Woche. Freitag. Endlich. Dafür mussten wir schon um 5:45 austehen. Um 7:00 gings gleich mit der Besprechung der Inspektion los. Schlussendlich reichte es knapp für ein Gut. (Note 2.69). Darauf folgte eine Theorie mit dem Thema integrale Sicherheit. Uns wurde wieder mal erklärt, was Geheim, Vertraulich usw. bedeutet. Dazu noch ein wenig CUA. Vor dem Mittag gabs dann noch den Wochentest und das Klassenfeedback. Für die meisten war dann um 13:15 fertig. Ab nach Hause.
Die Fahrer von unserer Klasse mussten aber noch die HG Ausbildung nachholen. Und das in unserer "Freizeit". Skandalös. Zuerst mussten wir mit den Wurfkörper HG's in die Deckung rennen und dann fünf HG's auf ein Ziel werfen. Gar nicht so einfach, da man ja nicht allzulange stehenbleiben darf, da man sons vom gegnerischen Feuer getroffen wird. Also wenn es Krieg gäbte. ;) Später durften wir das noch mit Mark HG's üben. Die sind nicht gefährlich aber explodieren doch einwenig. Bei diers Übung mussten wir zuerst in die Deckung rennen, dort eine PSK machen, Visier und Bajonet kontrollieren und dann so tun, als ob wir auf ein Ziel schiessen würden (Peng, Peng, Peng ;) ) und immer zwei nebeneinander. Einer musste dann die HG werfen. Also zuerst das Komando schreien. "Lienhard HG", dann der andere "Verstanden, Decke dich ab". Der HG werfer geht dann in Deckung nimmt die HG hervor. Wenn er fertig ist ruft er "Achtung HG", der andere erhöht die Schusskadenz und die HG wird geworfen. Bei einem Treffer ruft man "Im Ziel" sonst "Kein Treffer". Auf jeden Fall aber gehen beide in Deckung. Dann geht es weiter zur nächsten Deckung. Dort dasselbe in Grün nur, dass der andere wirft. Nach einer kurzen praktischen Prüfung beim Klassenchef, durften wir uns noch an die theoretische Prüfung machen. Nach zehn Minuten war auch die geschaft und es ging ans HG und Schuhe putzen, Duschen und Packen. Um 16:45 waren wir dann endlich fertig und konnten uns beim Klassenlehrer abmelden und endlich nach Hause gehen.