Mittwoch: Alvaschein, Lain und Scharmoin

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der dritte von der Tour nach Alvaschein und Scharmoin am Mittwoch. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 09 verfügbar.

Am Mittwoch morgen sah es eigentlich wieder gleich aus, wie schon am Dienstag. Bewölkt mit Schneefall. Da wir aber wieder mit besserem Wetter rechneten haben wir uns recht früh wieder auf den Weg gemacht.
Stee wollte sich für heute ein Bike mieten um es mal genauer testen zu können. Er sucht sich für das nächste Jahr ein neues Bike und am Testride konnte man die Bikes ja nur eine Stunde testen, hier allerdings einen ganzen Tag. (Dafür nicht gratis). So war er heute mit einem Specialized Pitch mit 140 mm vorne und hinten unterwegs.
Da oben noch viel Schnee lag, entschieden wir uns fürs erste mal etwas nach unten zu fahren. So gings als erstes dem Golfplatz entlang bis nach Tschividains und von der den Trail runter, fast bis nach Alvaschein. Der Trail war zwar grösstenteils Schneefrei, dafür aber etwas schlammig. Unten angekommen machten wir eine kurze Fotospause und nutzten diese Gelegenheit auch um einige Kleidungsstücke im Rucksack zu verstauen. Denn von dort an gings es aufwärts.


Wie gesagt gings nun aufwärts und zwar alles der Strasse entlang durch die kleinen Dörfchen Zorten, Muldain und Lain. Die Temperaturen lagen im angenehmen Bereich, nur der Wind nervte teilweise etwas. Aber immerhin schneite es nicht.


Von Lain gings nun weiter nach oben uns zwar richtung Fops. Also denselben Weg den wir schon am Montag gefahren sind. Diesmal schneite es nicht, dafür lag noch recht viel Schnee auf dem Weg, was das vorwärts kommen einiges anstrengender machte. Trotzdem war das Meiste fahrbar.



Auf der Lichtung wo wir am Montag wegen dem Wind nur ungern stehen geblieben sind, machten wir heute eine Pause. Mit der Sonne war es angenehm warm und der Wind blies auch nicht sehr stark.


Etwas weiter oben mussten wir dann über eine Wiese, auf der gut 30 cm Schnee lagen. An fahren war nicht zu denken und auch schieben wäre etwas mühsam geworden. So hiess es wieder mal das Bike schultern und zu Fuss gehen. Immerhin waren wir nicht die ersten die dort unterwegs waren und so konnten wir den Spuren folgen und mussten den Weg nicht suchen. Das machte die Sache etwas einfacher.
Kurze Zeit später waren wir dann bei Porclas und hatten dort die Wahl den Trail nach Sporz bzw. die Lenzerheide zu nehmen oder weiter nach Fops zu laufen. Wir entschieden uns für den Trail runter, mussten vorher aber noch einige Fotos machen.



Der Trail war heute nicht mehr so gut fahrbar wie am Montag. Teilweise kam der Schnee bis zu den Naben und wenn es gerade nicht steil genug war, mussten wir wieder etwas schieben. Das war glücklicherweise aber selten der Fall und so war das meiste fahrbar.
Da wir nun etwas früh in der Lenzerheide waren, entschieden wir uns zur Talstation der Rothornbahn zu fahren um zu schauen ob die Gondeln heute fahren. Und tatsächlich, anscheinend windet es nicht mehr so stark. So sind wir noch zwei mal mit der Bahn zur Mittelstation uns von dort wieder runter gefahren. Abgesehen von einigen Familien mit Schlitten haben wir kaum Leute angetroffen. Auch Biker waren keine unterwegs.


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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 32.1Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.1Km/h
  • Zeit: 03:10:19
  • Höchstgeschwindigkeit: 49.3 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 122 bpm
  • Höhenmeter: 1069.3 Hm
  • Hm pro Km: 33.31
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Tour online ansehen
  • Google-Earth Datei

Mittwoch: Piz Scalottas

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der fünfte von der Piz Scalottas Tour am Mittwoch.

Für den Mittwochen hatten wir uns eigentlich vorgenommen die Alp Lavoz Tour von gps-tracks.com zu fahren. Also die Tour auf das GPS Laden und los gehts. Zuerst wieder ein kurzer halt beim Spar um den Zmittag zu kaufen und dann weiter. Nur wo durch? Das GPS zeigte mir zwei Wege. Einer einfach quer durch die Gegend. Kein Weg in der nähe. Der andere der Asphalstrasse entlang. So kam es, dass wir mehrmals den falschen weg fuhren, dann aber der Asphalstrasse folgten. Später wollte uns das GPS Quer über den Golfplatz führen und das wäre ja nicht ideal gewesen. Also haben wir die Karte ausgepackt und unsere Tour selber zusammengestellt. Hauptsache mal auf die Berge auf der anderen Seite.
Also fuhren wir auf dem Weg oben am Golfplatz durch und kamen so nach Tschividains.


Von dort gings runter richtung Alvaschein. Also den Weg runter, den wir uns am Tag zurvor noch raufgequält hatten. Bergab ging es doch etwas ringer. Wir fuhren ab nicht ganz bis nach Alvaschein, sondern bogen vorher richtung Muldain/Zorten ab. Auf dem Weg hatte man eine schöne aussicht auf die andere Seite. Mutten und wie die Dörfer dort noch so heissen. Dort waren wir auch am tiefsten Punkt unserer Tour, etwas über 1000 MüM. Das Ziel der Piz Scalottas liegt mit 2300 MüM doch etwas höher. Also gings es hoch. Auf einer schmalen, aber asphaltierten Strasse hoch nach Zorten und so weiter nach Lain.



Nach Muldain ging es auf Kiesstrassen weiter. Wie vorher immer nach oben, Kurve um Kurve schlängelte sich der Weg in die Höhe. Zwischendurch kamen wir auf eine Lichtung, welche sich Got nannte.


Nach einer kurzen Pause machten wir uns wieder auf den Weg. Wieder auf einem Kieswge nur wurde der auch immer steiler. Aber zwischendurch hatte es auch flache Stücke, wo man sich kurz erholen konnte. Die nächste Pause machten wir auf 1886 MüM bei einer kleinen aber schönen Hütte. Wir hatten eine herrliche aussicht auf die Berge gegenüber. Rothorn, Weisshorn, Lenzerhorn und wie sie alle heissen.



Anfangs waren wir noch nicht so sicher, ob wir wirklich auf den Piz Scalettas wollten, aber da wir noch etwas Energie hatten, entschieden wir uns den Gipfel noch zu stürmen. Es führen zwei Wege rauf. Einer von der Hütte, wo wir warnen und einer von der Alp Nova weiter vorne. Wir entschieden und den Anstieg von der Hütte anzutreten, auch wenn der Weg inb der Karte nicht für Biker markiert ist. Also zuerst wieder auf einer breiten Kiesstrasse. Sehr steil, aber dennoch relativ gut fahrbar. So kamen wir wieder zu einer Hütte, wo der breite Weg endete.



Danach wurde es harzig. Es ging auf einem Bergwanderweg weiter. An fahren war nicht zu denken. Also das selbe Prozedere wie auf das Rothorn. Stossen und tragen. Und das sicher 45 Minuten lang. Zwar konnten wir die schöne Aussicht geniessen, aber das machte das Bike auch nicht leichter und den Weg nicht fahrbarer. Mit einigen Pausen und viel Gedult schaften wir es an das ende des Bergwanderweges zu gelangen. Dort kamen wir auf den Weg, welcher von der Alp Nova zum Piz Scalottas rauf führte. Der Weg zum Scalottas war nun wieder breit, aber sausteil. Also wieder stossen, so langsam wussten wir ja wie es geht. So kämpften wir uns die letzten 100 Meter wohl die Skipiste hoch. Nur ist das der einzige Weg.



Für die Mühe wurden wir oben aber beloht. Eine herrliche Aussicht auf das Rothorn, Weisshorn usw. Aber auch auf die andere Seite. Der Heinzenberg, Piz Buin und sogar Savognin konnte man sehen. Vor diesem schönen Panorama verzerrten wir unser Mittagessen. Das ist doch viel schöner also in einem Restaurant zu sitzen.



Der Piz Scalottas war mit 2322.6 MüM der höchste Punkt unserer Tour, also ging es wieder bergab. Wir nahmen den Weg zur Alp Nova. Anfangs wieder sehr steil, später eher flacher. Immer auf einer breiten, aber sehr staubigen Strasse. Vor allem in den Kurven musste man aufpassen, dass das Vorderrad nicht wegrutschte. Zwischendurch hatte es relativ tiefe Abflussrinnen, welche dank den 150 MM Federweg aber auch kein grosses Problem darstellten.


Von der Alp Nova ging es weiter zur Alp Lavoz und zur Alp Stätz. Meist bergab, ab und zu gab es einen kurzen Anstieg. Der Weg zwischen der Alp Lavoz und der Alp Stätz war eine grosse Baustelle. Anfangs gut fahrbar, später konnten wir wegen den Baumaschinen nicht durchfahren und mussten unsere Bikes aussenrum schieben. Nach den Baumaschinen konnten wir wieder fahren, nur war der Weg recht Steil und extrem schlammig. Es war mehr ein herunter rutschen, als ein runterfahren.



Von der Alp Stätz wollten wir eigentlich nach Sartons und von dort runter nach Parpan. Nur leider war der Weg von Sartons wegen Holzschlag gesperrt. Eine umleitung war nicht signalisiert. Ja danke. Von einem so grossen Gebiet wie der Lenzerheide düfte man so eine Umleitung eigentlich schon erwarten.
Wir suchten dann selber einen anderen Weg runter nach Parpan, ausser einer Ehrenrunder lag aber nichts mehr drin. Also fuhren wir duch Valbella runter und kamen so an den See. Also noch auf die andere Seite des Heidsees und schon waren wir wieder zurück im Hotel.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
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  • Distanz: 40.63Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.3Km/h
  • Zeit: 3:55:59
  • Höchstgeschwindigkeit: 47.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 131 bpm
  • Höhenmeter: 1603 M
  • Google-Earth Datei

Dienstag: Marcos Singletrail Tour

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der vierte von der "Marcos Singletrail-Tour" am Dienstag.

Nach der recht kurzen (aber doch anstengenden) Tour vom Montag, hatten wir am Dienstag grosses vor. Und zwar wollten wir Marcos Singletrailrunde fahren. Spoony hatte nach seinem Aufenthalt in der Lenzerheide schon davon geschwärmt, also mussten wir diese Route ja fast zwangsläufig auch fahren.
Leider hatte ich zu spät realisiert, dass die Touren bei Bike-GPS kostenpflichtig sind und da ich keine Kreditkarte zur verfügung hatte und wegen fast 5 Euro auch nicht den Weg zur Bank antreten wollte, konnte ich die Route nicht von dort beziehen. Glücklicherweise hatte Spoony die GPX Datei noch zur Hand und konntre mir sie Mailen. So konnten wir die Tour doch noch fahren. Hier nochmals besten dank an Spoony.

Mit etwas über 70 Km und 2000 Höhenmter ist die Tour die längste und wohl auch anstengendste, die wir in der Lenzerheide gefahren sind. Desshalb sind wir auch etwas früher aufstanden und schon um viertel vor neun abgefahren.
Da wir noch ein Mittagessen organisieren mussten, fuhren wir der Strasse entlang um beim Spar einen kurzen Einkaufsstopp zu machen. Von dort führte uns ein schmaler Weg leicht oberhalb der Hauptstrasse runter nach Lenz und von dort nach Brienz. Die Wege dorthin waren schon recht schmal und schön zu fahren. Relativ wenig Asphalt, hauptsächlich Kies oder Erde. Der Name der Tour ist also Programm.


Nach Brienz gings wieder auf schmalen Wegen weiter. Teils wieder steil runter, aber eigentlich alles fahrbar. Manchmal leistete ich mir einen kleinen verfahren, da das Navigieren mit dem Edge nicht so einfach ist. Das Kartenoverlay fehlt einfach. Zwischen Brienz und Alvaneu kamen wir dann doch noch auf die Asphaltstrasse.


Vor Schmitten konnten wir wieder auf einen Bikeweg abbiegen. Leider von Bauarbeiten wegen den Rohren recht durchlöchert, sonst aber gut fahrbar. So kamen wir nach Schmitten. Ein kleines hübsches Dörfchen, mit freundlichen Bewohnern. Nach Schmitten legten wir die erste grössere Pause ein. Farmer Riegel essen, trinken und das schöne Wetter geniessen.



Weiter gings es auf wie vorhin auf nördlichen Seite des Albulatales. Zuerst auf Kieswegen dann wieder auf einer Asphalstrasse. So kamen wir nach Wiesen, wo wir wieder ein kleines Navigationsproblem hatte. Die Route dir mir beim GPS anzeigte, ging irgendwo durch die Wiese. Die Strasse oben durch und unten waren falsch. Ja toll. Wir entschieden uns dann mal für die obere und kamen so dann auch wieder auf den richtigen Weg zurück.


Kurz nach Wiesen ging es über eine Brücke. Nicht spezielles nur sah der Bach darunter sehr schön aus. Farbige Steine und ein kleines Bächlein. Wir nutzten diese Gelegenheit um einiges Fotos von unseren Bikes zu machen. Sieht schon etwas besser aus als auf dem Garagenplatz.


Von nun an konnten wir einfach diesem Weg folgen. Ein breiter Kiesweg, welcher uns an der nördlichen Seite des Albulatales entlang führte. Sehr kurvenreicht, anfangs recht flach, gegen ende aber immer steiler. Ab und zu mussten wir sogar schieben, weil es zu steil war. Man hätte es sicher fahren können, aber wir wollten die Energie noch für den Schluss sparen. Für etwas abwechslung beim stossen sorgten die vielen Holzfiguren am Wegrand.


Irgendwann waren wir dann am höchsten Punkt vom Weg angelangt und es ging nach unten. Zugleich wurde der Weg auch schmaler und es wurde spannend. Der Weg war eigentlich immer gut fahrbar, allerdings sollte man schwindelfrei sein und das Bike auch gut im griff haben. Denn an einigen Stellen war der Weg sehr exponiert und schmal. Mit genug selbstvertrauen macht das fahren dieses Weges aber grausam Spass. Aufpassen muss man bei den kleinen Brücken über die Bäche, sonst aber durchgehend fahrbar. Zwischendurch konnten wir auch schon einen blick nach Monstein erhaschen.



Der Weg endete aber leider auch irgendwann. Und zwar etwas unterhalb von Glaris an der Haupstrasse. Noch etwas weiter rauf und wir wären in Davos gewesen. Das war allerdings nicht unser Ziel. Wir folgten einer Asphaltstrasse nach Monstein. Die Strasse war nicht sehr steil und so konnte man sie recht locker fahren. Oben verzichteten wir auf ein Bier der höchstgelegenen Brauerei Europas (was es in der Schweiz nicht alles gibt).


Nach Monstein folgte nochmals ein Anstieg. Zuerst auf eine breiten Kiesweg, später auf einem schmalen Saumweg. So kamen wir auch bald zum höchsten Punkt unserer Tour (um die 1700 MüM). Wir verpassten die verzweigung beim ersten mal allerdings, da es halt noch schwierig ist den richtigen Weg zu finden, wenn man einem Strich nachfahren muss. Also umkehren und dann den richtigen Weg fahren. Wenn man am höchsten Punkt einer Tour ist, hat das den Vorteil, dass es dann ja zwangläufig nach unten gehen muss. Und das tat es dann auch. Und zwar wieder ähnlich wir vorher. Ein schmaler, teils etwas ausgesetzter Weg, welcher aber fast durchgehend befahrbar war. Wieder spass pur. Einfach herrlich. Zwischendruch konnten wir noch einen Blick auf die andere Talseite nach Wiese erhaschen.


Das nächste Dorf war dann Jenisberg. Dort war die Strasse die wir eigentlich fahren wollten wegen Bauarbeiten gesperrt. Glücklicherweise winkten uns die Bauarbeiter durch und wir konnten so die breite, noch ungeteerte Strasse runterfahren. Etwas weiter unten hätten wir dann wieder abbiegen sollen, nur war dieser Weg dann wegen Forstarbeiten und Sprengungen gesperrt. Man kanns ja auch absichtlich machen. Also ging es weiter die Strasse runter. Das machte aber auch Spass, da die Erde furztrocken, staubig und rutschig war. Mit dem Bike macht so was halt auch Spass. So kamen wir dennoch zur Station Wiesen wo wir eigentlich auch hinsollten.
Nach der Station Wiesen ging es noch etwas in die Höhe, dann aber auf schmalen Wegen runter an die Albula. Die Wege runter waren technisch recht anspruchsvoll. Serpentinen und Tritte, aber das macht die Sache ja erst so richtig spannend. Nun ging es immer der Albula entlang. So zumindest in der Theorie und auf dem GPS. Leider war eine kleine Brücke gesperrt und wir mussten einen kleinen aber heftigen Umweg nehmen. Zuerst sehr steil rauf, an Fahren war nicht zu denken und dann dasselbe wieder runter. Der Umweg war knapp 200 Meter lang, aber wir waren gut 15 Mintuten daran. Bike tragen, stossen heben. Das volle Programm halt.
Glücklicherweise wurde es danach besser. Man konnte alles der Albula entlang fahren. Bald kamen wir zum sehr bekannten Landwasser-Viadukt der RHB. Natürlich gabs dort noch einige Fotos.




Von nun an konnten wir alles der Albula entlang fahren. Inzwischen war es auch schon etwas nach 17:00 Uhr und wir mussten Gas geben, da es immer Herbst in den Bergen ja nicht so lange hell bleibt. Glücklicherweiser führte ein breiter Weg der Albula entlang und wir konnten dort zügig (um die 25 Km/H) durchfahren. Das nächste Dorf war dann Tiefencastel. Wie der Name schon sagt, recht tief unten und mit 851 MüM auch der tiefste Punkt unserer Tour.
Von nun an ging es also Bergauf. Zuerst auf asphaltierten Strassen nach Alvaschein (1004 Müm) und dann auf Kieswegen und Saumwegen rauf in die Lenzerheide auf 1500 MüM. 650 Höhenmeter mit fast 60 Km in den Beinen sind kein Zuckerschlecken, wir wir bemerken mussten. Der kleinste Gang war dort rauf unser bester Freund. So kamen wir ca um 19 Uhr im Dunkeln hungrig und erschöpft bei Hotel an.


Wir erwartet war es eine Mordstour, aber es hat sich gelohnt. Ich bin vorher noch nie so schöne und lange Singletrails gefahren. Zudem ist die Tour auch fast durchgehend fahrbar. Wer schwindelfrei ist und sien Bike gut beherscht, kann auf dieser Tour wahnsinnig viel Spass haben.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
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  • Distanz: 72.69Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.9Km/h
  • Zeit: 6:41:48
  • Höchstgeschwindigkeit: 39.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 130 bpm
  • Höhenmeter: 2041.5 M
  • Google-Earth Datei