Nomad: DT-Swiss RWS Schnellspanner

Inzwischen bin ich ja schon einige male mit meinem Nomad unterwegs gewesen und nun gibt es doch nochmals ein neues Teil. Bisher war ich mit einem älteren DT-Swiss Schnellspanner unterwegs gewesen, welcher seine Arbeit zwar gut erledigt hat, aber inzwischen gibt es da ja besseres auf dem Markt.
So habe ich mit einen DT-Swiss RWS Titan Spanner bestellt und der ist heute angekommen. Der Spanner ist recht leicht und kann vor allem sehr einfach gespannt werden und der Hebel kann nach dem Spannen immer noch beliebig ausgerichtet werden. Und damit kann man das Hinterrad auch viel stärker einspannen.


Die Wage sagt 42 g

Nomad: die Sattelstütze

Auf meinen bisherigen Ausfahrten mit dem Nomad war ich noch mit der Kindshock i900 von meinem Chameleon unterwegs, weil die neue Stütze fürs Nomad noch nicht geliefert wurde. Diese Woche ist die nun aber angekommen und heute morgen konnte ich die montieren.
Es ist eine RockShox Reverb 30.9 mit einer Länge von 380mm. Die Stütze ist um 125mm absenkbar und ist nur mit einer hydraulischen "Fernbedienung" erhältlich. Auf den ersten Blick machte sie einen guten Eindruck, die Verarbeitung ist sehr gut und Spiel hat sie (noch?) keines. Die Montage ist etwas aufwändiger als bei einer Kindshock, da man nicht einfach den Zug kürzen kann, wenn er zu lang ist, sondern man muss die Leitung kürzen und danach auch wieder entlüften. Wenn das aber mal gemacht ist, sollte es keine Probleme mit gefrorenen Zügen mehr geben. Ich bin gespannt, wie sie sich dann über längere Zeit schlägt.
Schön finde ich, dass die Lenkerklemmung gleich eine Art Matchmaker ist, denn daran kann man gleich den Schalthebel montieren. So habe ich auf der rechten Seite meinen Matchmaker entfernt und eine normale halterung montiert und der Schalthebel hängt nun an der Klemmung der Reverb. Somit habe ich ca 10 Gramm gespart. Zudem kann man direkt am Hebel noch einstellen wie schnell die Sattelstütze ausfahren soll.
Somit ist mein Nomad jetzt komplett und fertig. Zumindest so fertig, wie ein Bike halt sein kann. Wenn ich das Bike das nächste mal Putz kommt es auch noch auf die Wage, aber den Dreck möchte ich momentan nicht mit wiegen.



Die Reverb belastet die Wage mit 528 g. Das sind fast 100 Gramm weniger als meine KS i900 vom BMC. (Mit Fernbedienung und in 31.6)

Jungfernfahrt mit dem Nomad

Am letzten Donnerstag konnte ich ja endlich mein Nomad zusammenbauen und für heute war schönes Wetter mit Temperaturen um die 10 Grad angesagt. Wenn das nicht nach der Jungfernfahrt mit dem Nomad schreit.
Gestern Abend habe ich noch einige Vorbereitungen am Bike getroffen. Zum einen Habe ich einen rechten Kettenstrebenschutz montiert, am Steuerrohr habe ich Kleber angebracht, damit die Kabel den Lack nicht abscheuern und die Gabel und den Dämpfer habe ich mal grob abgestimmt.
Heute morgen gings dann (für meine Verhältnisse) früh los, konkret fuhr ich um 9 Uhr los. Ich wollte als erstes noch nach Flaach zum Velomech und danach einige Trails unter die Räder nehmen und mal sehen, ob sich das Nomad so fährt, wie ich es mir Vorstelle. Natürlich wollte ich über den Irchel nach Flaach und so gings erstmal durch das Tobel hoch zur Hueb und von dort weiter zum Irchelturm. Von dort fuhr ich den üblichen Weg via Rütelbuck zur Hochwacht.


Danach folgte der erste Downhill runter nach Berrg am Irchel und von dort fuhr ich gleich weiter bis nach Flaach zum Velomech, wo ich schon etwas vom Nomad schwärmen konnte.
Einige Zeit später fuhr ich in Flaach mit dem Ziel Hochwacht wieder los. Also gings zuerst wieder hoch nach Berg und etwas später machte ich im Wald eine weitere Fotopause.


Nach der Pause machte ich mich wieder an den Aufstieg zur Hochwacht, von wo ich gleich weiter zum Hörnli und danach Richtung Forenirchel fuhr. Etwas vom dem Forenirchel nahm ich aber noch den Trail richtung Teufen mit und erkämpfte mir die verlorenen Höhenmeter kurze Zeit später wieder. Diesmal gings aber ganz vom Forenirchel.


Nach der Pause fuhr ich den Trail Richtung Freienstein runter, bevor ich aber ganz unten war, machte ich mich noch zum letzten mal an den Aufstieg richtung Irchel, diesmal mit dem Turm als Ziel. Zwischendurch machte ich mal einen halt um noch einige Fotos vom inzwischen recht eingesauten Nomad zu schiessen.


Zum Schluss rutschte ich noch den Schanzentrail nach Dättlikon runter. Dieser war wie erwartet sehr schlammig und mit den viele Spuren teilweise recht tricky zu fahren, aber alles ist machbar.

Aber zum Schluss noch einige Wort zum Nomad:
Die Geometrie passt mir so sehr gut. Das Oberrohr ist recht kurz und so fühle ich mich richtig wohl darauf. Bei den Federelementen suche ich noch nach dem richtigen Setup und das wird wohl auch noch einige Zeit brauchen, bis da die perfekte Lösung habe. Aber das eilt ja auch nicht. Zudem klettert das Nomad trotz der kleinen Rahmengrösse sehr gut, bei steilen Anstiegen bin ich aber trotzdem froh um die Absenkung mit dem Talas-System, das wirklich sehr simple zu bedienen ist. Schlussendlich hatte ich noch etwas Glück mit der Sattelstütze, denn beim Nomad muss die Stütze mindestens 100 mm im Rahmen sein, meine Stütze ist nun ca 105 mm im Rahmen und so passt das gerade. Das liegt am kurzen (17") Sattelrohr.
Bisher bin ich also richtig begeistert vom Nomad, auch wenn die Federelemente noch richtig abgestimmt und eingefahren werden müssen. Morgen gehts auf jeden Fall wieder auf die Trails.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 42.23Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12Km/h
  • Zeit: 03:58:44
  • Höchstgeschwindigkeit: 35.4 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 131 bpm
  • Höhenmeter: 1256 Hm
  • Hm pro Km: 29.74
  • Bike: Santa Cruz Nomad Carbon

Santa Cruz Nomad

Diese Woche habe ich mir zwei Tage frei genommen; gestern zum Skifahren und heute um endlich mal mein Nomad zusammen zu bauen. Ich durfte das, wie schon beim Chameleon bei meine Velomech machen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Marcel Glauser. Alle Teile haben so zusammengepasst wir erwartet, auch wenn es ab und zu ein Gefummel gab und so kam am Schluss ein komplettes Bike heraus. Nur die Sattelstütze habe ich vorerst mal vom Chameleon ausgebaut, da die neue fürs Nomad noch nicht geliefert wurde.
Hier mal ein erstes Foto, leider im dunkeln, aber am Wochenende folgen dann weitere Bilder.

Nomad: die Schläuche

Zum Start der Woche kommen noch die letzten "Teile" fürs Nomad die ich hier habe. Nichts spezielles aber der Vollständigkeitshalber auch mit Foto und Gewicht. Bei den Rädern habe ich ja schon erwähnt, dass ich Anfangs noch mit Schläuchen fahren und dann voraussichtlich im Frühling, wenn die anderen Reifen drauf kommen auf Tubeless umsteigen werde. Darum hier noch die Gummis, die ins Nomad kommen. Hersteller und Typ habe ich keine Ahnung mehr, da die schon seit längerem im Superstroke ihren Dienst verrichtet haben. Ich schätze der leichtere ist ein BBB und der schwerere ein CST. Den leichteren werde ich wohl hinten montieren, da ich dort üblicherweise etwas mehr Druck habe.


Der vordere Schlauch wiegt 203 g und der hintere 177 g.

Nomad: die Kette

Und wenn wir schon beim Antrieb sind, kann ich auch gleich noch mit der Kette kommen. Auch diese kommt aus dem Huase Sram und ist eine PC-991 CrossStep. Die Kette ist kompatibel mit allen 9 Fach Kassetten und hat 114 Links. Viel gibt es da auch nicht zu sagen.


Interessant ist vielleicht noch, dass die Kette mit 297 g exakt soviel wiegt wie vom Sram angegeben.

Nomad: die Kassette

Bei der Kassette habe ich auf bewährtes zurückgegriffen. Schon am BMC bin ich eine Sram PG 980 gefahren und eben so eine kommt mir wieder ans Nomad. Auch hier wieder eine 11-32. Einen kleineren Gang als 22-32 haber ich nie vermisst, das einzige was interessant wäre, wäre ein 9er Ritzel anstelle des 11ers. Dadurch hätte ich mit 36-9 noch einen etwas grösseren Gang, aber das geht ja nicht, weil die Nabe zu gross ist. Somit bleibe ich bei den bewährten 11-32


Die Kassette belastet die Wage mit 273 g.

Nomad: der Umwerfer

Bei der Wahl des Umwerfers war ich etwas eingeschränkt. Am liebsten hätte ich einen Sram Umwerfer verbaut, aber der scheint nicht ans Nomad zu passen. Gemäss SantaCruz muss beim Plastik-Nomad ein Shimano Umwerfer verbaut werden:
The Nomad requires a 34.9mm top swing (low clamp) top pull front derailleur. Unfortunately due to some cable routing differences, SRAM front derailleurs will not work. Use any of the shimano models except Saint, and you will be fine.

So habe ich einen Shimano XT Top Swing, Top Pull 34.9 Umwerfer gekauft welcher auch funktioniert. Viel muss ich dazu wohl nicht sagen, wohl nur, dass ich keine Reduzierschellen verbauen muss, da der Umwerfer genau so ans Sitzrohr passt.


Die Wage sagt 151 g.

Nomad: der Schnellspanner

Noch ein kleines, aber wichtiges Teil, das ich von meinem BMC ans Nomad übernehmen möchte. Zumindest vorerst. Da das Nomad hinten einen üblichen Schnellspanner benötigt, kann ich den einfach übernehmen. Das ist ein DT-Swiss Schnellspanner, welcher auch nicht mehr ganz Fabrikneu aussieht, aber immer noch so funktioniert wie er soll. Langfristig wird er wohl durch etwas leichteres ersetzt.
Dabei vieleicht eine Frage in die Runde: Hat schon jemand erfahrung mit den DT-Swiss RWS gemacht? Die sollen ja recht gut klemmen und die Version mit Titan wäre auch sehr leicht.


Mein alter DT-Schnellspanner bringt 63 g auf die Wage.

Nomad: die Gabel

Nachdem beim Thema Nomad nun einige Zeit Funkstille geherrscht hat, gehts nun wieder etwas weiter. Am Morgen vom 31. Dezember konnte ich beim Velomech noch einige neue Teile abholen, die ich hier wieder vorstellen möchte. Der Anfang macht die Gabel, die eigentlich schon lange früher hätte kommen sollen.
Meine Vorgaben waren eigentlich recht klar: 160mm (oder 170) Federweg, Absenkbar, 20mm Steckachse, unter 2200 Gramm und so schwarz wie möglich. Die Auswahl ist da nicht mehr sonderlich gross. Eine Suntour Durolux mit 160mm wiegt meines wissens sogar über 2600 Gramm, Magura hat meines Wissens keine 160er Gabel mehr im Angebote und bei BOS und Manitou gibt es nichts mit Absenkung.
So bleiben noch die Rockshox Lyrik mit 2-Step oder U-Turn und natürlich die FOX-Talas. Eine Lyrik 2-Step wiegt gemäss der Rock Shox Homepage allerdings 2381 Gramm, während da eine Talas einiges leichter ist. Zudem war die Talas sowieso schon immer ein Traum von mir und da sie inzwischen ja auch in schwarz erhältlich ist, war das meine Wahl.
Konkret habe ich mir nun eine FOX 36 TALAS 160 FIT RLC 1 1/8 gekauft.
Wie gesagt ist diese inzwischen in Schwarz erhältlich und die Standrohre haben eine "Kashima" Beschichtung, welche die Reibung verringern sollen und zudem noch im schicken Gold daher kommen. Aber auch sonst ist die Gabel mit allerlei High-Tech vollgestopft. Aber nun erstmal von vorne:

Ich habe die Gabel mit einem 1 1/8 Schaft gekauft um so noch etwas mehr Freiheit bei der Auswahl des Steuersatzes zu haben (Reduzier- oder auch ein Angleset) und theoretisch könnte ich die Gabel auch mal ins Chameleon einbauen. Die 36mm dicken Standrohre sind wie schon gesagt mit der "Kashima" Beschichtung überzogen und damit sollte die Gabel noch etwas besser Ansprechen. Bei der Bremsaufnahme wurde eine übliche Postmount-Aufnahme verbaut.


Natürlich gibt es bei der Gabel mehrere Verstellmöglichkeiten. Da die Talas eine Luftgabel ist, kann man die Federhärte über den Luftdruck verstellen, was die Abstimmung relativ einfach macht. Das Ventil versteckt sich beim Talas-Knopf. Wenn wir schon beim Talas-Knopf sind: Dort kann man die Gabel mit einer Umdrehung (und etwas Gewicht auf der Gabel) von 160mm auf 120 absenken, was das Bergauffahren etwas einfacher macht. Im Gegensatz zum ETA der Marzocchi bleibt die Gabel aber auch abgesenkt noch weich und federt mit.
Desweiteren kann man bei der Talas die High- und Lowspeed Druckstufe einstellen. Das heisst man reguliert die Dämpfung bei schnellen und langsamen Schlägen. So kann man die Gabel so einstellen, dass sie bei schnellen Schlägen, zum Bsp über Wurzeln die Schläge geaschluckt werden, die Gabel aber bei grossen Stufen nicht komplett durchsackt.
Schlussendlich kann man, unten an der Gabel, noch die Zugsteffe regulieren. Das heisst man reguliert, wie schnell die Gabel wieder ausfedert.


Die Talas kommt, wie es sich für so eine Gabel gehört, mit einer 20mm Steckachse, welche wich ohne Werkzeug entfernen lässt. Dazu muss man die beiden Schnellspanner an der Gabel lösen und dann kann man die Achse heraus schrauben. Hier finde ich das Maxle-System vom Rockshox ewtas schöner da man dort nur einen Schnellspanner an der Achse hat, aber funktionieren tun beide recht gut.


Dann schlussendlich noch das Gewicht, welches ja auch nicht gerade unwichtig ist. Zur Gabel wird noch eine Kralle (9 g) und ein Zughalter (2 g) mitgeliefert. Die Achse bringt 62 g auf die Wage und die Gabel 2088 g. Komplett wiegt die Gabel somit 2162 g, was für eine Gabel mit 160 mm Federweg und Absenkung doch beachtlich ist. Das ganze natürlich mit ungekürztem (255mm) Schaft.