Laubregen...

Heute bin ich nach den Bikeferien mal wieder bei uns unten eine kleine Biketour gefahren. Weit wollte ich nicht, ich schätze nach den 7 Tagen Biken bin ich nun etwas "gesättigt", aber das Wetter zog mich doch noch nach draussen.
So fuhr ich zuerst durch das Tobel zum Irchelturm. Nun ist der Herbst definitiv da, die Blätter fallen in Massen von den Bäumen und bleiben auf den Wegen liegen, man kann schon fast von einem Laubregen reden. Sehr schön, mir gefällt das Rascheln, wenn man durch das Laub fährt und auch der Anblick der rot-braunen Blättern.


Von Irchelturm gings weiter zum Rütelbuck und auch hier wieder dasselbe Bild. Laub soweit das Auge reicht.



Der nächste Halt machte ich bei der Hochwacht und liess mir dort den Wind etwas um die Beine streichen. Die Temperatur war sehr angenehm, wie es halt sein soll.


Zum Schluss fuhr ich wieder zurück, am Irchelturm vorbei und durch das Tobel nach Hause. So kamen knapp 20 Km und nur 421 Hm zusammen. Aber Hauptsache ich war etwas draussen und konnte den Herbst noch etwas geniessen. Wer weiss, wie lange das noch so bleibt.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 21.98Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.9Km/h
  • Zeit: 01:34:48
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.9 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 125 bpm
  • Höhenmeter: 421.4 Hm
  • Hm pro Km: 19.17
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Biketour nach Bülach, Eglisau und Irchel

Wie gesagt war ich heute wieder mit dem Bike draussen. Die Temperaturen lagen so um die 6 Grad, warme Kleidung war also angesagt. Da es aber trocken war, war das ganze kein grosses Problem.
So fuhr ich zuerst nach Pfungen und vor dort der Bahn entlang nach Embrach. Es folgte der Anstieg auf den Eschenemoser. Die Wege waren über all voll mit Blättern. Ich liebe das Rauschen der Blätter unter den Reifen.


Vom Eschenmoser fuhr ich runter nach Bülach und dann über den Hoh Chi Ming Trail nach Glattfelden und weiter der Bahn entlang nach Eglisau. Von Eglisau fuhr ich dem Rhein entlang nach Tössriederen und so zur Tössegg. Glücklicherweise waren kaum Wanderer unterwegs, was die Sache etwas angenehmer machte.
Von der Tössegg gings dann wieder nach oben zur Hochwacht. Ca 300 Höhenmter. Nach den Ferien in der Lenzerheide ist das ja nichts.


Das nächste Ziel war dann der Irchelturm und von dort düste ich den Trail runter nach Dättlikon. So langsam habe ich die Ideallinie mit all den Schanzen draussen. Aber auf die grosse am Anfang verzichte ich (noch). Von Dättlikon fuhr ich am Schloss Warth vorbei zurück nach Hause.

Auch auf den heimischen Wegen ist das Biken schön. Aber die hohen Berge und langen Abfahrten fehlen mir schon etwas.

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 43.44Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.2Km/h
  • Zeit: 2:51:42
  • Höchstgeschwindigkeit: 38.4Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 141 bpm
  • Höhenmeter: 676.4 M
  • Google-Earth Datei

Schöne Herbsttour

Das heutige Wetter war ja noch besser als von Meteo angekündigt. Als ich kurz nach elf Uhr abfuhr, war am Himmel keine Wolke zu sehen, allerdings war es noch recht kühl. Ich fuhr demensprechend mit Arm- und Beinlingen los. So war es, zumindest am Anfang sehr angenehm.

Das erste Ziel war heute mal wieder der Irchel. Also zuerst das Tobel hoch, der Weg war immer noch Nass. Vor allem der letzte, sehr steile Teil, war mir etwas zu nass und rutschig um ihn zu fahren. Wie ich bei der Hueb feststellen durfte war es heute sehr klar und die Aussicht auf Winterthur nicht mal so schlecht. Auf den Wegen hatte es wohl wegen den Regengüssen in der letzten Ziel viel Laub. Mir gefällt das sehr, vor allem das Rascheln uter den Rädern. Allerdings muss man da auch vorsichtig sein, da feuchtes Laub sehr rutschig ist. Die erste Pause legte ich dann beim Rütelbuck ein, wo ich die schöne Aussicht richtung Norden geniessen konnte.




Weiter ging es bei angenehmen Temperaturen zur Hochwacht. Auch hier hatte es wieder viel Laub auf den Wegen. Glücklicherweise hatte es aber kaum Fussgänger, ich hätte erwartet, dass es bei diesem Wetter mehr Leute unterwegs hätte.



Von der Hochwacht fuhr ich runter richtung Teufen. Zuerst die Treppe runter und so dem Wanderweg entlang, fast bis zum Parkplatz oberhalb von Teufen. Allerdings fuhr ich von dort nicht runter nach Teufen, sondern fuhr um den Irchel und kam so in der Nähe von Berg am Irchel auf die Asphaltstrasse. Dieser folgte ich für eine kurze Zeit und düste dann einen kleinen Weg runter zum Schwimmbad von Flaach. Dort folgte ich dem Rhein, bis ich zum Thurspitz kam. Da es inzwischen schon etwas wärmer geworden war und es von nun an immer etwas rauf ging, zog ich mal meine Beinlinge ab.



Nun folgte ich der Thur, bis zur Brücke bei Flaach. Dort überquerte ich die Thur und folgte ihr einfach auf der anderen Seite. Der Weg dort ist schön schmal und sehr spannend zum Fahren. Egal in welche richtung. Allerdings muss man dort immer auf die Fussgänger aufpassen, nur waren heute kaum Wanderer unterwegs. So konnte ich mit einem schönen Tempo diesen Weg fahren. An einem Ort rächte es sich noch, dass ich die Beinlinge abgezogen habe. Brennnesseln auf beiden Seiten. Uaaaa. Sehr unangenehm. Der nächste halt legte ich kurz vor Andelfingen ein.



Von dort machte ich mich auf den Weg zum Husemersee. Schon in Andelfingen war ein Wegweiser damit beschriftet. Dementsprechend war es keine grosse Kunst den Weg dorthin zu finden. Der Weg führte hauptsächlich über breite Kieswege ohne grosse Höhenunterschiede. Einfach die Beine arbeiten und den Blick schweifen lassen. Am Husemersee angekommen machte ich wieder eine kurze Pause. Etwas essen und die nervigen Mücken von mir fernhalten. Auch eine Art von Sport :)



Ohne ein wirkliches Ziel fuhr ich immer richtung Osten. Manchmal ohne zu Wissen wo ich eigentlich bin. Das mache ich noch gerne, an jeder Kreuzung spontan entscheiden wo es weitergeht. So findet man immer wieder neue und auch schon bekannte Wege und Orte. Bei dem heutigen Wetter musste ich bei jeder zweiten Ecke anhalten um ein Foto zu machen, vor allem mit den sich verfärbenden Bäumen sieht das ganze sehr schön aus. So kam ich an Truttikon und Gisenhard vorbei und landete schliesslich in Waltalingen. Die haben noch eine schöne Burg, wie heute feststellen konnte.



Nun war es an der Zeit wieder mal richtung Heimat zu fahren. Der Wanderweg richtung Hettlingen war dazu sehr gut geeignet. So kam ich an einem weiteren See Weiher vorbei und dort war noch jemand am Schwimmen. Brrr... Das wäre mir viel zu kalt, aber jedem das seine. Ich fuhr weiter, an Ossingen vorbei, durch Burghof und kam so wieder an die Thur. Leider ist die Thur relativ weit unten und darum durfte ich wieder einige Höhenmeter erkämpfen. Also hoch durch Gütighausen und Oberwil. Dann hatte ich die Höhe auch und der Weg führte mich an Däggerlen vorbei bis nach Hettlingen. Schon fast zuhause gings zum Schluss noch über den Taggenberg.



Bei diesem Wetter macht Biken einfach Spass. Angenehme Temperaturen, schöne Wälder und Laub auf den Strassen. Da verwundert es mich schon etwas, wenn man dann von überall hört, dass nun der Herbst kommt und das schöne Wetter vorbei ist.

Herzliche Gratulation, du hast bis hier gelesen. Hätte ich nicht erwartet ;)

Nun noch die Daten der Tour:
  • Distanz: 63.17Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.5Km/h
  • Zeit: 4:17:42
  • Höchstgeschwindigkeit: 52.9Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 144 bpm
  • Höhenmeter: 916 M
  • Google-Earth Datei

Bike oder Skiferien in der Lenzerheide?

http://images.t-error.ch/blog/473/lenzerheide.jpg http://images.t-error.ch/blog/473/scharmoin.jpg

So sah es heute Mittag in der Lenzerheide aus. Weiss, Schnee!
Wenn ich bedenke, dass ich in knapp zwei Wochen dort oben bin, stellt sich bei mir die Frage, ob ich anstelle des Bikes nicht doch die Skies mitnehmen soll. Oder ob ich zumindest noch ein Ktrak anschaffen soll.
Aber vielleicht haben wir ja Glück und der Herbst zeigt sich nochmals von der schönen Seite. Immer positiv denken.

Es herbstelt

Heute morgen war es mal wieder sehr kalt. Das Thermometer zeigte frostige 4 Grad und so fühlte es sich auch an. Der Aufsteig nach Brütten war allerdings kein grosses Problem, allerdings war die Abfahrt nach Bassersdorf sehr kalt. Das lange Trikot gibt eben doch nicht so warm, da sind die Armlinge besser.
Auf dem Heimweg fuhr ich dann denselben weg wie am letzten Mittwoch schon. Also nach Gerlisberg, Augwil und so oberhalb von Lufingen und Embrach nach Eschenmosen. Und dann via Embrach und Pfungen nach Hause.
Der Herbst zeigt sich nun immer mehr. Die Bäume färben sich immer mehr und die Wege sind je länger desto mehr mit Laub belegt. Ich liebe diese Zeit. Solange das Wetter so gut ist wie jetzt, ist dies meine absolute lieblings Jahreszeit. Die Temperaturen sind nicht mehr so hoch und die Landschaften sehen mit farbigen Wäldern einfach noch besser aus. Nur werden die Tage immer kürzer, aber man kann halt nicht alles haben.




Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 50.61Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.8Km/h
  • Zeit: 3:12:36
  • Höchstgeschwindigkeit: 51.6Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 718 M
  • Google-Earth Datei