Nomad: die Bremsen

An meinem Chameleon fahre ich ja schon seit beginn die Avid Elixir CR Bremse und Ende August dieses Jahres habe ich die auch an meinem BMC nachgerüstet und bisher war ich sehr zufrieden mit den Bremsen und darum kommen die auch gleich wieder an mein Nomad. Das Nomad hat, wie auch das BMC hinten einen IS Bremsadapter und die neue Gabel wird auch wieder eine Postmount-halterung haben, so dass meine bisherigen Adapter wieder passen werden.
Zudem werde ich auch weiterhin vorne eine 203er und hinten eine 185er Scheibe fahren, das hat sich in diesem Jahr bewährt. Natürlich bleiben auch die Matchmaker dran, denn die passen ja bestens zu den X0 Triggern. Da die alten Bremsbeläge inzwischen durch sind kommen neue rein; wie beim Chameleon werden es die Swissstop sein, welche in meiner Meinung noch etwas besser sind als die Originalen.



Natürlich hatte auch die Wage noch etwas Arbeit und da es doch noch einige Teile sind, gibt es hier eine Liste mit allen Gewichten:

Bremsen fürs Fully: Avid Elixir CR

Diese Woche war mal wieder etwas schrauben angesagt. Am Mittwoch war grosser Reifenwechsel-Tag. So habe ich beim Chameleon vorne und hinten wieder den Ardent in 2.4 aufgezogen, damit ich etwas mehr Volumen und Dämpfung habe, beim Superstroke ist nun vorne auch ein Ardent und hinten ein Larsen TT in 2.35 drauf. Das ist ja an sich eine bewährte Kombi.
Gestern gabs noch neue Stopper fürs Superstroke. Die Avid Juicy 5 die schon seit bald drei Jahren dran sind sind nicht mehr so das wahre und da ich mit den Elixirs vom Chameleon sehr zufrieden bin habe ich fürs Fully auch einen Satz bestellt. Vorne mit einer 203er und hinten mit einer 185er Scheibe, so sollte ich auch bei langen Abfahrten kein Problem mit Fading habe. Für die Montage mit den Sram Triggern habe ich gleich die Matchmaker Klemmen bestellt, damit lassen sich Bremsen und Trigegr mit nur einer Klemme befestigen, was etwas Gewicht spart und vor allem sehr clean ausschaut.
Morgen gehts nun auf die Trail um die Bremsen mal so richtig einzufahren.


Chameleon Review: Avid Elixir CR

Alle Teile des Reviews findest du unter dem Tag chameleon review

Während ich bei den meisten Teilen vom Chameleon auf bekanntes und bewährtes gesetzt habe, habe ich mich bei der Bremse für etwas neueres Entschieden. Am meinem Superstroke fahre ich ja bereits die Juicy 5 von Avid und bin mit denen sehr zufrieden. So wollte ich wieder Avid Bremsen am Chameleon. Also entweder wieder eine Juicy (7 oder die Ultimate) oder halt die neue Elixir, welche von der Bremsleistung wohl etwas über der Juicy anzusiedeln ist. Die Testberichte über die Elixir waren sehr gut, nur ist sie halt noch nicht lange auf dem Markt und die Langzeitberichte fehlen. Ich habe mich dann aber trotzdem für die Elixir entschieden. Exakter gesagt für die Elixier CR, also das Top-Model mit Carbon Hebeln und 185 mm Scheiben.
Die Bremse kommt in einem schönen Schwarz, mit einigen Rot-Eloxierten Teilen daher und wirkt recht edel. Die Montage ist ohne Probleme verlaufen und beim kürzen der Leitungen, mussten wir nicht mal die Bremsen entlüften. Dafür mussten wir hinten an die Rohloff eine 190 mm Magura Scheibe montieren, aber mit einer Unterlagsscheibe funktioniert auch das ohne Probleme.
Die Bremshebel aus Carbon sind sehr bequem und drücken auch nach längeren Abfahrten nicht. Wie sie nach einem Sturz aussehen ist dann wohl eine andere Sache.
Die Bremskraft der Bremsen ist genial. Auch mit einem Finger und den 185 (190) mm Scheiben hatte ich bisher nie Probleme mit der Bremskraft. Der Schwachpunkt ist da meist das hoppelnde Hinterrad. Auch bei Regen und Schlamm haben mich die Bremsen nicht enttäuscht. Wenn sie nass sind neigen sie zwar zum Quietschen, allerdings nie so schlimm wie die Juicy 5 am Fully. Bisher bereue ich die Wahl der Elixir überhaupt nicht und nach den über 2000 Km musste ich noch nicht mal die Bremsbeläge wechseln. Und anscheinend soll das etwas einfacher sein, als bei den Juicys.


Superstroke testfahrt

Heute morgen konnte ich mit dem Superstroke mal eine Testfahrt machen. Nicht über Stock und Stein, das Bike will ja noch verkauft werden. Als wenn man drauf sitzt fällt zuerst mal die aufrechte Position auf. Vor allem, da ich mich an die Geometrie eine Racebikes gewöhnt bin. Die Position ist aber sehr bequem.
Die Gabel lässt sich mit einem Griff und einmaligem Einfedern absenken. Ich bin mir nicht sicher ab die Gabel auf 120 oder 140 mm abgesenkt wird. Marzocchi schreibt 120 und BMC 140. Es sah aber eher nach 120 aus.
Was mich am meisten interessierte, war die Steigfähigkeit. Das man mit dem Superstroke gut bergab fahren kann, ist mir klar. Beim Bergsteigen bin war ich mir da nicht so sicher. Die Gabel lässt sich, wie schon erwäht, absenken. Dadurch hat man eine bessere Geometrie und das Vorderrad kommt nicht so schnell in die Luft. Zudem taucht die Gabel im wiegetritt auch nicht so fest ein. Hinten ist das Bike mit dem VPS (Vitual Pivot System) ausgerüstet und das merkt man. Wenn man sitzt, spührt man hinten kein Wippen, also auch kein Kraftverlust. Anders sieht es aus, wenn man aufsteht. Hinten ist deutlich ein Wippen zu spühren und auch die Gabel taucht ein. Allerdings habe ich da auch nichts anderes erwartet und bei Bikes dieser Bauart ist dies wohl auch nicht ungewöhnlich. Bei meinem Wheeler kann man auch im Wiegetritt noch Vollgas geben, aber das ist halt ein ganz anderes Bike. Die Bremsen ziehen wie erwartet fürchterlich. Es sind vorne und hinten 185er Scheiben drauf und die passen auch zum Bike.
Zum Schalten wird die Sram X-7 Gruppe verwendet. Man schaltet nur noch mit den Daumen, sich wieder eine umgewöhnung, aber das soll super funktionieren.
Alles in allem ein schönes Bike, welches beim hinauffahren durch das hohe Gewicht und den riesen Federweg sicher nicht an mein Wheeler rankommt. Diese Schwächen macht es auf dem runterweg sicher wieder wett. Der kurze Radstand bietet eine hohe Wenigkeit und eine angenehme Sitzposition. Würde mir passen. Mal sehen obs dem Portemannaie auch passt :)

Zum vergleich konnte ich noch ein Fourstroke 02 fahren. Das erinnerte mich allerdings sehr an mein Wheeler. Eine flache Sitzposition und ähnlich viel Federweg, auch wenn die verbaute Technik auf heutigem Niveau und das Gewicht mit 11.3 Kg einiges leichter ist. Allerdings kostet dieses Bike auch gut 7000 Fr.


Hier noch einige Bilder zum Superstroke.


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