Erste WK Woche

Wie schon mehrmals erwähnt war ich diese Woche mal wieder im Militär. Wir hatten den KVK für den bevorstehenden WK. Da ich aber in eine Spezial Detachement eingeteilt bin, sieht alles etwas anders aus.
Aber erstmal von vorne.
Am Mittwoch um 9:00 mussten wir eingerückt sein. Oder um 9:30, das war nicht so ganz klar. Auf dem Marschbefehl stand 9:00 auf auf der Beilage 9:30. Als ich um 9:00 dort war konnte ich zuerst mal das Gepäck deponieren und dann warten. Dann gabs mal eine Info vom Kadi betreffend Unterkunft, Ablauf usw. So erfuhren wir auch, dass es noch nicht sicher ist, wo wir schlafen, wir sollen das Material einfach mal irgendwo deponieren und uns ein freies Bett suchen. Gesagt, getan. Wir haben noch ein Zimmer gefunden, in welchem wir dann zu fünft waren. Dann hiess es wieder warten, auf das Mittag essen. Glücklicherweise hatten wir schönes Wetter und konnten draussen auf die Wiese liegen. Am Nachmittag gings dann zu einem Schiessplatz bei Bern, wo es zuerst eine Information von unserem Bat Kommandaten gab. So erfuhren wir, dass im WK zwei Übunungen die parallel laufen geplant sind. Zum einen Live 07 und Harpastum. Unser IK Det wird an der Live 07 dabei sein, es geht darum einen Stabskurs mit dem FIS zu betreiben. Grob gesagt. Weiter gings dann mit Informationen zu Tarnen. So durften wir einen Sniper suchen, der sich im Wald versteckt hatte und einen Duro tarnen. Danach stand noch Wachtschiessen an. Das "Halt oder ich schiesse" Thema halt. Insgesammt habe ich knapp 6 Schuss verschossen. Nun ja. Dann fuhren wir auch schon zurück und entspannten uns wieder auf der Wiese vor der ZSA. Nach dem Abendessen reinigten wir dann noch unser Gewehr. Unser Zugführer wollte unbedingt die Gewehre zusammenbauen, so zum üben :) Wir entdeckten dann noch einige Gemeinsamkeiten mit dem Zugführer. So war er auch im ZLI Basislehrjahr. Ab Abend stand dann noch ein Besuch in der Beiz in Münchenbuchsee an.


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Am Donnerstag gings nicht spannender weiter. Den ganzen Tag lang war AVor geplant. Da wir aber nichts vorzubereiten haben, da wir keinen Unterricht geben müssen hatten wir nichts bis gar nichts zu tun. Eigentlich hätten wir am Nachmittag nach Bern gehen sollen um dort das FIS einzurichten, allerdings waren die Räume noch nicht frei. Wir kümmerten uns dann noch etwas um unsere zukünftige Unterkunft. Es hiess dann mal, dass wir wahrscheinlich in einer anderen ZSA beim Kindergarten übernachten werden, da wir in der grossen ZSA keinen Platzen haben. Am Nachmittag haben wir diese ZSA auch mal angeschaut. Wirklich gross ist sie nicht und leider hat sie keine Dusche. Aber zum Schlaffen soll es reichten und zudem soll noch ein ADSL Anschluss kommen. Also nicht mal so schlecht. Gegen Abend begann es dann noch zu Regnen und ausgerechnet dann stand Sport auf dem Programm. Aber Bowling ist ja auch ein Sport.


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Wenigstens am Freitag hatten wir etwas zu tun. Am morgen konnten wir ein BAKP kontrollieren. Eine extrem mini Version und auch noch die 2007er Version. Das bedeutet die Clients und Server sind ganz neu. Die Clients haben einen Pentium 4 und 2GB Ram und die Server haben zwei Xeon Prozessoren, 8 GB Ram und 72,8 GB SCSI Platten. Also ganz vernünftige Hardware. Zudem wirde auch der CD-Tower gestrichen. Am Nachmittag konnten wir dann endlich nach Bern in die General Guisan Kaserne. Dort gabs mal wieder eine Information zum Ablauf und dann konnten wir die Räumlichkeiten besichtigen. Nicht mal so schlecht und vor allem mit UGV. Nach einigem Warten auf das Material konnten wir die Hardware mit Rollis mal ins Lager schaffen. Zur Verfügung haben wir die neue BAKP Hardware mit der FIS Software drauf. Den ganzen Nachmittag lang verteilten wir dann die Hardware in den Räumen und setzten die Notebooks mit Images auf. Auch einen A1 Plotten konnten wir noch installieren. Die Kiste ist immerhin 80 KG schwer. Kurz vor sieben Uhr waren wir mehr oder weniger fertig und konnten direkt von Bern abtreten. Ich erwischte noch den Zug um 19:30 und war so um halb zehn zu Hause.


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Am nächsten Montag müssen wir um 7:00 wieder eingerückt sein, aber ich denke, ich gehe schon am Sonntag Abend. Und diesmal mit meinem Notebook.

Bericht über Woche 18 folgt...

... irgendwann.
Nein, am nächsten Wochenende.

Ich habe meine Notizen in der Kaserne liegengelassen und mein Hirn erinnert sich auch nicht mehr so an alle Details. Bei dieser Hitze darf man ja auch mal was vergessen.

Aber eine kleine Wochenübersicht als vorgeschmack gibts doch:

Die ganze Woche hatten wir die Fachdienstübung "Spinne" zusammen mit der OS. Als erst ab Dienstag, da wir am Montag frei hatten, so als erholung von der DHU. Beim aufbau des BA KP hatten wir natürlich mal wieder Probleme mit den Druckern und wegen einem Bavckup, das wir einspielen mussten, durften wir beide Server neu aufsetzen. Dadurch waren wir so ca 12 Stunden später einsatzbereit. Da aber nur die Sekretäre das BA KP benutzten war das nicht allzuschlimm. Dann gings um das betreiben, also der ruhigere Teil kam. Am Donnerstagabend durften wir dann alles zusammenräumen und am Freitagmorgen nach Bülach zurückfahren. Nach der Übungsbesprechung am morgen gingen wir am Nachmittag noch schiessen und dann am Abend um 19:00 gings ab nach Hause.

Wie gesagt: mehr folgt nächste Woche

Woche 8 (Anwärterschule)

Los ging es diese Woche am Montag um 14:00 in Bülach. Zuerst konnten wir unsere Zimmer beziehen und das ganze Material dort deponieren. Unterteilt wurden alle Anwärter in 3 Klassen. In unserer Klasse haben wir 13 UemPi's, 5 Sekretäre und 5 IkPi's. Insgesamt also 23 Leute. In den anderen Klassen gibt es nur RistlPi's. Nach dem Zimmerbezug gab es auch schon den ersten Vortrag. Wir wurden vom Schulkommandaten begrüsst. Weiter gings es danach mit einer Theorie über die Feldpost. Eigentlich dasselbe wie in Kloten. Jetzt gings an Mat-Fassen. Das heisst Schanzwerkzeug (Beil, Pickel oder Schaufel) und einen TAZ. Danach lernten wir die Kaserne kennen. Es gab einen kleinen Rundgang. In der Soldatenstube (einem kleinen Restaurant in der Kaserne) hat es sogar drei PCs mit Internetzugang. Danach durften wir unser Fahrrad fassen. Zum Glück nicht mehr die alten Eingänger, sondern die neuen mit ca. 7 Gängen, V-Brakes usw. Aber trotzdem noch recht schwer. Als wir den Reifendruck, Sattelhöhe usw. kontrolliert hatten, ging es weiter zu einem Fototermine. Von jedem Anwärter wurde Fotografiert, warum auch immer. Und schon gings ans Abendessen.
Nach dem Essen gab es eine Theorie von unserem neuen Kadi. Er hiess uns willkommen und erklärte uns, was er von uns erwartet und was wir von ihm erwarten dürfen. Weiter ging es danach wieder mit der Materialkontrolle. Zuerst konnten wir nur eine halbe Kontrolle machen, da unser Kampfrucksack mit allem Inhalt noch irgendwo eingeschlossen war und niemand wusste, wo der Schlüssel ist. Aber als wir mal alles Kontrolliert hatten, was wir hatten, wurde auch der Schlüssel wieder gefunden und wir mussten die Mat-Kontrolle noch fertigmachen. Danach konnten wir die Zimmerordnung erstellen. Wie wir es machten war eigentlich egal, solange es einheitlich war. Eigentlich ganz angenehm :) Nach dem erstellen, kam unsere Feldweibelin (oder wie das immer korrekt heisst) und inspizierte das Zimmer. Natürlich war es zu ihrer besten Zufriedenheit. :) Weiter gings es danach schon mit dem ABV und dann gings ab ins Bett.

Am Dienstag gings es um 6:00 Uhr los. Danach das Frühstück und um 7:15 AV. Also mehr Zeit als in der RS. Darauf folgte eine kurze Fahrradausbildung. Das heisst, nochmals kontrollieren, ob der Reifendruck stimmt usw. Weiter gings dann auch schon mit dem Verladen auf ein Fahrzeug. Das heisst, wir übten wie man am schnellsten 18 Leute in einen Duro bringt. Es geht aber es ist verdammt eng. Vor allem mit Gewehr und Rucksack. Und das ganze muss in weniger als einer Minute. Danach noch dasselbe mit einem grösseren Lastwagen. Für 23 Leute ist es dort immerhin nicht so eng. Danach wurden wir auch schon von unserem Klassenlehrer willkommen geheissen. Er erklärte uns die Spielregeln und wir mussten auch schon einen Eintrittstest absolvieren. Nun ja, die Fragen waren ein wenig komisch. Zum Bsp: Wie lange dauert ein Timeout im Eishockey? Ähmm ja.. was hat das mit Militär zu tun? How ever.. Danach gings es auch schon ans Mittagessen und um 13:20 ans AV.
Darauf folgte die Mobilmachung. Ich weiss immer noch nicht so genau, was sie darunter verstehen. Uns wurde auf jeden Fall der Sackbefehl erklärt und wir mussten uns kurz der Klasse vorstellen. Darauf folgte Kartenlehre. Uns wurde nochmals alles über Koordinaten erzählt, wie man sie misst usw.. Und natürlich mussten wir auch tausende Aufgaben lösen, bis uns die Koordinaten aus den Ohren hingen. Schwierig war es ja auch nicht direkt. Eine willkommene Abwechslung war dann das Abendessen, aber um 19:20 gings auch schon wieder weiter mit der Kartenlehre, diesmal allerdings ein wenig schwieriger (ober auch nur wenig). Orientierung mit der Bussole (Kompass) war angesagt. Wie kommt man von einem Ort zum anderen usw. Auch nicht wirklich viel Stoff für zwei Stunden. Aber besser als im Schlamm herum robben :). Nun gings auch schon an den ABV und dann ins Bett.

Auch am Mittwoch begann der Tag um 6:00, wie immer mit dem Frühstück und AV. Dort gab es schon eine kleine Theorie vom Kadi über den Ausgang. Von wegen "Sie müssen sich nicht besaufen, aber Sie dürfen" :). Von der Feldweibelin, gabs dann eine Theorie über den Dienstbetrieb. Das heisst Öffnungszeiten Mat-Mag, wie fülle ich eine Rep-Etikette, Mun-Bestellung richtig aus. Es gab auch noch einen kleinen Besuch im Mun-Mag und im Mat-Mag. Nach einer Einstündigen Pause stand eine Theorie beim Seelsorger an. Eigentlich dasselbe wie in Kloten, nur dass dieser hier nicht ganz einschlief beim reden.
Nach dem Mittagessen gings theoretisch weiter. Es stand das erste mal FUM an. Das Thema war Selbstkenntniss und Wahrnehmung). Wie werden Wahrnehmungen verfälscht und was kann man dagegen tun. Darauf folge eine Theorie vom Chef der Schule über den LVB. Er erklärte uns, welche Schulen es gibt, wer der Chef davon ist und was die so machen. Als er fertig war, stürmten wir alle die Duschen, zogen schnell den Ausgänger an und erstellen die Zimmerordnung. Nach einer kurzen Zimmerinspektion hatten wir Ausgang von 18:20 bis 23:15. Also früher als in Kloten, aber etwa gleich lange.

Am Donnerstag gings es los wie immer, aber der Tag versprach gutes. Wir durften das technische Material fassen. Wir waren zu zweit den ganzen Morgen damit beschäftigt, das Material zu kontrollieren. Sind in dieser Kiste wirklich 30 Kabelbinder? Sind das 100 Meter RJ 45 Kabel? Hat es einen Toner zum Drucker? Und bei dem Sonnenschein, war das wirklich angenehm. :) So schön entspannend. Nach dem Mittagessen gings für die vier IkPi Fahrer, darunter ich, ins KA. Wir wurden dort auf die Fahrtauglichkeit überprüft (klingt komisch, ist aber so). Das beinhaltet Blutdruck messen, an der Lunge horchen, Augen und Gehörtest usw. Nach zwei Stunden war wir auch damit fertig und "durften" noch zwei Schränke mit CDs überprüfen. Das heisst jede CD Hülle öffnen und überprüfen, ob die richtige CD drin ist und ob es auch genug CDs sind. Eine extrem spannende Aufgabe... Darauf folge ein weiterer Eintrittstest, diesmal allerdings von der Schule. Er war auch ein wenig grösser und schwieriger, vor allem die Zeit war recht kurz.
Nach dem Abendessen lernten wir das Feldtelefon 96 kennen. Eigentlich ein normales Telefon, das aber mit dem Feldkabel funktioniert und Wasserdicht ist. Zuerst verschoben wir auf eine Wiese und legen mal ein Kabel. Danach verteilten wir uns und hängten die Telefone an. Und das ist wirklich Idiotensicher. Schlussendlich funktionierte es ja auch bei allen :). In der nächsten Stunde probierten wir noch die lustigen Funktionen wie Gruppenruf, Konferenz usw aus. Ein Spass für die ganze Familie :) Darauf folgte ein kurzer Kartentest. Wer diesen nicht besteht, muss am nächsten Wochenende Nacharbeit leisten. Weiter gings es dann auch schon mit dem ABV und dem verschieben in die Betten :)


Nach dem gewohnten Ritual am Morgen begann der Freitag mit FUM. Diesmal mit dem Thema Führung der Gruppe. Wie verhalten sich Gruppen, welche Rollen gibt es und wie verhalten sich diejenigen Personen. Und schon kamen wir zum ersten mal in der Woche zu etwas körperlich Anstrengenden in dieser Woche. Sport. Lustige Sachen wie Fussball, Unihockey und Basketball. Eine willkommene Abwechslung. Nach dem Sport kamen wir zum Feedback. Wir durften sagen, was und bisher gefallen hatte und was nicht. Nach dem Mittagessen gab es vom Ausbildungschef eine Theorie über die Uem/Fu Truppen. Welche Battalione gibt es, was machen sie usw.. Darauf folgte nochmals FUM mit dem Thema Gruppendynamik. Wir mussten eine Aufgabe lösen, welche manchen vielleicht schon bekannt ist. Man ist auf dem Mond "abgestürzt" und das Mutterschiff ist 100Km entfernt. Man darf 15 Dinge mitnehmen. Wir mussten nun die Priorität bestimmen. Eine Schachtel Streichhölzer ist ja nicht gerade wichtig und auch nicht funktionsfähig auf dem Mond. Also Priorität 15. Es gab aber lustige Diskussionen und Vorschläge :)
Darauf mussten wir zum ersten Mal das Sturmgewehr in die Hand nehmen. WEB (Wiedererstellen der EinsatzBereitschaft) stand an. Also einfach das Gewehr putzen, obwohl es nicht schmutzig war und noch eine Funktionskontrolle. Mühsam... Danach folge das verdiente Abendessen (Spareribs mit Gnoggi) Lecker :) Die einzige Aufgabe, die wir an diesem Abend noch hatten war das Material fassen und zwar um 21:30. Dort bekamen wir zwei Magazine (jetzt haben wir drei. höhöhö.. Krieg ;) ) eine Zeltblache und die dazugehörigen Stangen. Darauf folgte auch schon das ABV und LiLö.

Endlich, der grosse Tag. Samstag. Schnell aufstehen, Ausgänger anziehen, Frühstücken und dann die Zimmerordnung erstellen. Eine kurze Inspektion und dann auch schon an das HV. Um 7:00 gings dann auch schon Richtung Heimat.