Woche 5

http://images.t-error.ch/blog/16/image.jpgDiese Woche war wohl eine der Angenehmsten in der RS. Wir mussten aufgrund der Ostern erst am Dienstag um 10:00 einrücken und stand die BGA auf dem Plan. Das heisst die Züge wurden für diese Woche aufgelöst und es gab zwei Detachemente. Fahrer und Sipi's. Ich war einer der glücklichen Fahrer :)

Aber nun mal zum Wochenverlauf.
Einrücken um Dienstag um 10:00 Uhr. Friedlich... Nach dem AV gings sofort an die erste Prüfung über Starkstrom. Unser Zug meisterte diese Prüfung ohne Probleme. Wir wareen der einzige mit 0 Fehlern. Nach der Prüfung war für alle Kaderanwärter (leider auch für mich) eine Theorie der Kaderschule angesagt. Das heisst es wurde uns gezeigt, was uns erwarten würde, wenn wir Weitermachen müssten. Zum Beispiel ein 50KM Marsch oder ähnlich lustige Dinge.
Und dann gings schon ans Mittag essen. Nun wurden die Züge in SiPi's und Fahrer aufgeteilt. Der Wochenverlauf eine SiPi's kann man bei Rekr Frick nachlesen. Für uns Fahrer gings mit dem Fahrzeug fassen weiter. Das heisst wir durften unseren Puch ausräumen und kontrollieren ob wirklich alles Material dabei ist. Und da hat wirklich noch ne Menge Platz :) Zudem mussten wir auch überprüfen, ob die Karre auch wirklich Fahrfähig ist. Dies dauerte den ganzen Nachmittag und anschliessend war schon das Abendessen angesagt.
Nun war noch Theorie der Verkehrsregeln angesagt. Eigentlich sollten wir das ja alle schon wissen, aber ja.. Gewisse Dinge verdrängt, ähhh vergisst man halt :)
Da wir schon etwas früher damit fertig waren, etrwa um 21:00 hatten wir noch eine Stunde ausgang. Für ein Bierchen reichte es ja noch..
Schlussendlich war nocht Extreme ABV angesagt :) Es war so: Die Sipi's hatte länger ausgang als wir und dementsprechend auch mehr getrunken. Beim ABV musste die Zimmerchefen wie immer in den Flur treten und dort die Bestände melden. Einer unserer SiPi's war auch Zimmerchef. Beim melden des bestandes musste er aber inmmer Lachen, was dem Vorgesetzten aber nich so gut gefiel.. Das Resultat waren ca. 30 Liegestützen für alle Zimmerchefen. Für die anderen in den Zimmer war die aber sehr amüsant, denn wir hären Sie immer schreien. 1.. mehr.. 2.. mehr.. 3.. mehr.. usw :) Aber danach durften wir alle mal Schlafen gehen..

Am Mittwoch gings um 6:00 wieder los. Zuerst das Frühstück und dann um 7:00 wie immer das AV. Für uns gings dann weiter mit der Wartung und Kontrolle des Autos. Das heisst Ölstand, Kühlwasser usw. prüfen. Danach gings es zur ersten Ausfahrt. Wir merkten relativ schnell, dass der Puch ein binäres Auto ist. Entweder man gibt kein Gas oder man drückt das Pedal ganz durch. Was anderes gibt es nicht. Wir lernten bei dieser Ausfahrt das 4x4, die Diffsperre usw. kennen. Nicht wirklich spektakulär aber immerhin nich allzu anstrengend :) . Nach der Rückfahrt gibt schon wieder ans Mittagessen.
Der Nachmittag war sehr Theorielastig. Zuerst lernten wir, was das Militär auf der Strasse alles darf und was nicht. Vorbeimärsche und Gefechtsübungen auf der Autobahn sind übrigens nicht erlaubt. :) Danach hatten wir eine Prüfung. Wer diese bestand, hat die erlaubnis zum Personentransport. Darauf folge eine CUA über den Strassenverkehr, was relativ langweilig war. Aber nach dem Abendessen durften wir noch unseren TAZ austauschen und schnell in den Ausgang. Zwar auch nur bis 22:00, aber man will sich ja nicht beklagen.

Auch am Donnerstag ging es erst um 6:00 los. Wie immer gabs zuerst das Frühstück und danach der AV. Nun durften wir zum erstnam mal mit einem Mercedes Sprinter herumfahren. Vorne haben 3 und hinten 8 Leute Platz, also doch noch ein recht grosses Fahrzeug. Damit durten wir auf einer Teststrecke herum Cruisen. Das angehmste ist, dass ein Radio eingebaut ist. :D Zudem ist die Beschleunigung auch recht gut, wenn man es mit dem Puch vergleicht. Auch das meisterten wir ohne Probleme. Nach einee Theorie gings schon wieder zum Mittagessen. Am Nachmittag war Kollektivfahschule angesagt. Das heisst alle Fahrer bekamen eine Karte mit einer Route, die wir abfahen mussten. Wie immer waren zwei zusammen. Einer Fährt, der andere ist am Kartenlesen. Nach eine kurzen Briefing gings schon los. Wir durften zuerst mit dem Sprinter fahren. Bevor wir allerdings den Weg selber finden mussten konnten wir noch zwei beschilderte Strecken abfahren. Ich war mit meinem Kameraden der vorderste. Als wir auf der Panzerpiste fuhren, stand uns plözlich ein Esel im weg und hinter uns stauten sich die restlichen ca 20 Fahrzeuge auf. ein herrlicher Anblick ;) Aber auch am Esel kamen wir mal vorbei. Nachdem wir die beschilderten Routen abgefahren hatten gab es noch ein Fahrzeugwechsel. Wir stiegen in einen Puch mit anhänger (siehe Bild). Nun wurde immer ein Fahrzeug nach dem anderen losgeschickt. So, damit wir das vorherige nicht sehen konnten. Die Route führte uns durch den Aargau (wahrschleinlich, weil es dort nicht so schlimm wäre, wenn wir einen Landschaden bauen würden ;) ) Zuerst gings es mal richtung Zurzach. Allerdings nicht mit den Hauptstrassen sondern meistens über schmalere Strassen und immer über Hügel. Der Puch war damit recht gefordert, denn meistens war 40 die Höchstgeschwindigkeit die möglich war, obwohl es keine Kurven hatte :) . Problematisch wurde es, bei unseren Verfahrern, war wie noch nie mit einem Anhänger gehfaren sind und das Rückwärtsfahren mit Änhänger nicht allzu einfach ist. Ca. 45 Mintuten zu spät kamen auch wir zwei in Birrfeld unserem Ziel an. Dort gab es das Abendessen. Brot, Schokolade, Streichkäse und Wasser. Lecker ;).
Kurz darauf ging es schon wieder weiter, richtung Kloten. Allerdings über Baden. Es war aber noch lustig im dunkeln über schmale Strassen zu Düsen. In Wettigen bei Baden gab es nochmals Fahrerwechsel und weiter gings in der Dunkelheit. Um ca. 22:30 hatten auch wir es geschafft. In der Kaserne gings dann noch ans auftanken, Anhänger ankuppeln und Fahrzeug reinigen. Als wir damit fertig waren, durften wir noch schnell unsere Schuhe putzen, ABV und um 0:00 war LiLö.

Am Freitag morgen war für uns Batteriekunde angesagt. Das heisst Betterien ausbauen, einbauen und nachfüllen von destilliertem Wasser. Danach durften wir noch Schneeketten montieren. Bei ca 20 Grad und Sonnenschein :) . Nach dem Mittagessen lernten wir noch wie man mit dem Puch (mit und ohne Anhänger) manövriert. Das heisst Rückwärtsfahren, Wenden usw. Auch rückwärts und seitwärts einparken ohne Anhänger. Im Militär geht das natürlich ganz anders al Zivil. Warum auch immer. Schlussendlich durften wir die Fahrzeuge noch ein letzes mal reinigen.

Da unser Zug bei der Starkstromprüfung und einer kleinen Inspektion in der letzen Woche der beste war, durften wir am Freitag schon nach Hause. Das heisst, nach dem Abendessen schnell Duschen, Packen und an den AV. Und schon hiess es: Sie haben Ausgang bis am Sonntag 23:45.