Goodbye Wheeler Raceline

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Nachdem ich mein neues Bike nun schon mehr als einen Monat besitze, habe ich nun mein altes Wheeler verkauft. Ganz so leicht ist es mir nicht gefallen, denn ich habe schon viele Kilometer mit diesem Bike gemacht und es war auch immer ein treuer Begleiter. Das BMC Superstroke ist aber definitiv ein würdiger Nachfolger.
Ganz werde ich es zum Glück nicht aus den Augen verlieren, denn ein Mitarbeiter ist der Abnehmer und er kommt auch ab und zu mit dem Bike zur Arbeit.
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Kyburg und Schauenberg

Heute morgen konnte ich meine Bikes wieder aus der Reparatur abholen. Endlich. Am Dienstag und Mittwoch habe ich mein Superstroke schon recht vermisst. Nun ist aber wieder alles in Ordnung. Beim BMC gab es nichts grosses zu tun. Ich hatte vorhin kleinere Probleme beim Schalten, aber das ist jetzt wieder in Ordnung. Beim Wheeler gab es anscheinend mehr Arbeit. Der Bremshebel und die Bremsbeläge vorne mussten ausgetauscht und die Bremsen vorne und hinten entlüftet werden. Nun funktioniert aber alles wieder wie es sollte. Das bedeutet auch, dass ich das Bike nun verkaufen kann. Ein Arbeitskollege hat schon Interesse bekundet. Sehr schön, denn so verliere ich das treue Wheeler nicht ganz aus den Augen.
Da ich mein Bike jetzt ja wieder habe, musste ich natürlich auch gleich eine Ausfahrt machen. Ich hatte keine Route vorgesehen und bin so einfach mal drauflos gefahren. Zuerst an Wülflingen vorbei alles der Töss entlang. Vorbei am Schwimmbad Töss und weiter bis zur Kyburgbrücke. Dort bog ich nach links ab und quälte mich die Kyburg hoch. Es war nicht sehr heiss, aber ich kam dennoch schön ins Schwitzen. Zudem fühlten sich meine Beine etwas schlapp an, allerdings ging das später vorbei. Von der Kyburg fuhr ich weiter nach Brünggen und fand dort einen netten Weg der mich allerdings auf die Hauptstrasse führte. Diese überquerte ich und schon ging es wieder nach oben. Zuerst auf einer Kiesstrasse, später auf einer Aphaltstrasse. Als ich auf der Höhe angekommen war entschied ich mich einem auf einem Kiesweg wieder runter zu fahren. Nur machte dieser Kiesweg eine Kurve und so kam ich wieder auf die Asphaltstrasse zurück. Nur etwas weiter unten. Nun ja, da etwas weiter unten eine andere Kiesstrasse wegführe folgte ich dieser und kam so nach Rikon. Dort überquerte ich die Töss und schaute mir die Wanderwegweiser mal etwas an. Einer war mit Schauenberg angeschrieben, also entschied ich mich spontan auf den Schauenberg zu fahren. Ich folgte als dem Pfad Gottes Wanderweg und kam so erstmal nach Unter Langenhart und später nach Langenhard. Und dann ging es los. Der Wanderweg führte mich einen schmalen, verwurzelten und zeitweise schlammigen weg hoch. Manchmal fahrbar, oft wurde ich aber auch zum Stossen gezwungen. So ging als relativ lange weiter. Manchmal war der Weg nicht so steil, aber die Wurzeln begleiteten mich den ganzen Weg. Zwischendurch überquerte ich auch mal wieder eine Strasse, oder durfte mein Bike eine Treppe hoch stossen, aber das meiste war fahrbar, wenn auch nicht allzu gut. Kurz vor der Ruine Schauenberg gings nochmals einen etwas bereiteren Weg hoch, allerdings war er so Wurzelbewachsen, dass man dort keine Chance hat, alles zu fahren. Also quälte ich mich zu Fuss den Rest rauf. Und dann sah ich die Ruine, endlich. Auf einer kleinen Erhöhung, als noch schnell einige Fotos machen und noch ab auf die Höhe. Dort hatte es auch schon andere Leute, Wanderer, sowie auch Biker. Auf dem Weg rauf, habe ich aber sehr wenige Wanderer gesehen, anscheinend sind die anderen einen anderen Weg gegangen, davon gibt es ja auch einige. Also oben erstmal entspannen, die herrliche Aussicht geniessen und natürlich auch einige Fotos machen.
Dann gings los, Federgabel auf 150 mm Einstellen, Pro Pedal System ausschalten und Sattel runter. Auf diesen verwurzelten Weg war ich froh um weine Federgabel und den Dämpfer, denn sie federten alles ohne Probleme weg. Leider gings es zwischendurch auch ab und zu wieder rauf und zwar entweder sehr steil, sehr schlammig, oder sehr wurzelig, oder natürlich alles zusammen. Kurz gesagt also unfahrbar, zumindest für mich. Allerdings waren das kurze Stücke und danach gings auch wieder richtig runter. Bei Ober Langenhard kam ich dann wieder aus dem Wald. Ich fuhr dann nicht denselben Weg wie auf dem hinweg, aber ich kaum dennoch nach Rikon. Da ich so langsam ein kleines Hüngerchen verspürte entschied ich mich für den Heimweg auf dem Veloweg. Als den Schnitt noch etwas nach oben drücken. Und so kam ich wieder an die Kyburgbrücke und fuhr denselben Weg zurück den ich schon gekommen bin.
Diese Tour hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Downhills vom Schauenberg waren sehr schön, allerdings muss ich wohl einen anderen Weg rauf finden, für das nächste mal.




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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 56.26Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.0Km/h
  • Zeit: 3:32:21
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.5Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 151 bpm
  • Höhenmeter: 1039 M
  • Google-Earth Datei

Putzaktion

Nun habe ich mein Superstroke schon etwas länger als ein Monat. In dieser Zeit bin ich damit 973.47 KM und 17230 Hm gefahren. Höchste Zeit also mal wieder für eine Inspektion. Morgen kann ich mein Bike zum Velomeach bringen und dort wird es nochmals durchgecheckt. Gemäss dem Gutschein den ich erhalten habe wird folgendes gemacht:
Kontrolle, gründlich ölen, nachziehen aller Schrauben und Muttern, Luftdruck prüfen, Licht kontrollieren
Licht kontrollieren? Hmm ja
Nach den letzten beiden Touren sah mein Bike aber aus wie ein kleiner Dreckspatz. Also musste ich es mal wieder putzen. Mir ist mal wieder aufgefallen, dass es etwas aufwändiger ist einen Viergelenker zu putzen als einen simplen Eingelenker. Aber man kann ja nicht alles haben. Zudem sind mir auch schon eine Kratzer und Lackschäden aufgefallen. Verwundert hat es mich nicht, aber es tut halt trotzdem etwas weh.
Nun glänzt mein Bike aber wieder und es sieht fast aus wie neu.




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BMC Superstroke 01 Bericht

Wie schon erwähnt möchte ich hier in einem separaten Beitrag über das BMC Superstroke berichten. Ich möchte hier auf meine bisherigen Eindrücke auf meinen beiden Touren eingehen. Die technischen Daten werde ich hier nicht gross erwähnen. Diese werde ich dann auf der Bikeseite genauer ausführen, dann auch mit Bildern und allem was dazugehört.

Gesamteindruck


Optisch Gefällt mir das Bike sehr gut. Man sieht auf den ersten Blick, dass das Bike stabil gebaut ist und und auf Singletrails zuhause ist. Es ist mit üppigem Federweg ausgestattet, was aber nicht bedeutet, dass man damit nicht auch den Berg hochkurbeln kann. Aber dazu komme ich noch.
Das Superstroke ist wohl im Bereicht All Mountain / Enduro angesiedelt. Man kann damit sehr schnell herunterfahren, kommt aber auch überall rauf. Man ist also nicht auf eine Seilbahn angewiesen.

Bergauf

Regel 1: Gabel absenken.
Regel 2: ProPedal System einschalten
Regel 3: Sitzen bleiben
Wenn man diese drei Regeln beachtet, kommt man mit dem Superstroke praktischen jeden Berg rauf, solange man genug Kraft in den Beinen hat. Ich war selber erstaunt, wie gut man mit dem Bike klettern kann.
Die Gabel des Bikes lässt sich von 150 auf 130 Millimeter absenken was bergauf zu einer angenehmeren Sitzposition führt. Vor allem bei steilen Anstiegen ist das Vorderrad so auch nicht so schnell in der Luft. Die Gabel ist im abgesenkten Zustand auch einiges härter wodurch sie kaum noch Einfedert wenn man sitzt. Schön ist auch, dass sich die Gabel durch einen Hebel auf der oberen Seite der Gabel absenken lässt. Also Hebel umstellen, einmal einfedern und man hat nur noch 130 Milimeter Federweg. Dies ist schnell gemacht und so kann man es auch bei kurzen Anstiegen benutzen.
Der Fox Dämpfer verfügt über ein Plattformsystem, bei Fox ProPedal System genannt.. Das bedeutet, man kann mit einem Hebel den Losbrechmoment des Dämpfers einstellen. Zusammen mit dem VPS (Virtual Pivot System) des Rahmens wippt das Bike kaum. Solange man sitzen bleibt. Und das ist wohl der wichtigste Punkt. Wenn man auf diesem Bike aufsteht und meint, man kann im Wiegetritt irgendwo hochfahren, so hat man sich getäuscht. Die Kraft setzt man einfach in die Federung. Desshalb: Bergauf sitzten, bergab stehen.
Was ich bergauf und auch geradeaus doch bemerkt habe ist das Gewicht. Mit 14.7 Kg Kataloggewicht (ohne Pedale) gehört das Superstroke nicht zu den leichten Bikes. Da muss halt die nötige Power in den Beinen vorhanden sein.

Bergab

Die Paradedisziplin des Superstrokes. Mit 150 Millimetern Federweg hinten und vorne kann man es so richtig krachen lassen. Wo ich früher mit meinem Wheeler mit je 100 Milimetern Angst um mich und das Bike hatte, kann ich mit dem Superstroke jetzt runterfahren wie ein Wilder. Sicher, die Gabel und der Dämpfer des Wheelers sind nun gut 5 Jahre alt und sprechen dementsprechend auch nicht mehr so gut an, aber es sind trotzdem Welten. Auf Kiesstrassen die man schnell runterfahren kann merkt man ja keinen grossen Unterschied ob man 100 oder 150 Milimeter hat, da kommt es nur auf das Ansprechverhalten an. Und das ist sowohl bei der Gabel als auch beim Dämpfer sehr gut. Grosse und auch kleine Schläge werden sehr gut weggedämpft. Und wenn mal eine grosse Wurzel im Weg ist, oder es eine Treppe hat, ist das auch kein Problem. Einfach drüberfahren, die Gabel schluckt fast alles.
Leider bin ich dieses Wochenende noch nicht wirklich dazukommen gross Singletrails zu fahren, den dort würde sich das Superstroke sicher wohlfühlen. Der kurze Radstand macht das Bike sehr wendig, aber auch etwas nervös.

Fazit

Das Superstroke ist wirklich eine Spassmaschine. Bergab fühlt es sich sehr wohl, vor allem auf technisch anspruchsvollen und kurvigen Singletrails. Aber auch bergauf kann man mit dem Superstroke gut fahren, solange man sitzen bleibt. Der Wiegetritt wird hat bestraft.
Ich freue mich auf jeden Fall schon wieder auf die nächste Biketour mit dem BMC.

An der Biketrophy mit dem Superstroke

Wie schon mehrmals erwähnt war heute die Biketrophy. Steh und ich waren natürlich auch dabei. Wir haben uns erst um 11:00 bei Steh verabredet, da er noch Arbeiten musste. Der Fluch eines Bäckers :) Ich war natürlich mit dem Superstroke dort und war auf das Verhalten des Bikes gespannt wie ein Bogen. Hier möchte ich aber noch nicht allzuviel über die einzelheiten des Bikes schreiben. Dafür gibt es wahrscheinlich morgen noch einen separaten Beitrag. Wir konnten es nicht lassen und fuhren schonmal über den Irchel nach Flaach. Zuerst das Tobel rauf zur Hueb und dann via Irchelturm, Rütelbuck undHochwacht nach Flaach. Ich war erstaunt, wie gut man mit dem Superstroke klettern kann. Wenn die Gabel abgesenkt und das Plattformsystem eingeschaltet ist, liegt es wohl nicht am Bike, wenn man irgendwo nicht hochkommt, sondern an den Waden des Fahrers, aber dazu komme ich noch. Gut eine Stunde nach der Abfahrt waren wir in Flaach und machten uns dann auch gleich auf den Weg, den schliesslich waren wir verhältnismässig spät dran. Die Trophy führte uns zuerst via Gräslikon rauf auf den Irchel. Und zwar einen steilen Weg. Hier machten sich die zusätzlichen Kilos des Superstroke schon bemerkbar. Allgemein bemerkte ich, dass der Puls immer etwas höher war als beim Wheeler, auf vergleichbaren Strecken. Die liegt möglicherweise aber auch an den Reifen, den diejenigen am Wheeler hatten kaum noch Profil. Langsam aber stetig erreichten wir die Höhe aber auch und fuhren dann wieder zum Rütelbuck. Dort gab es dann eine Pause und eine Fotosession. (Ich will euch ja auch was zeigen können). Wieder erholt fuhren wir zum zweiten mal am Irchelturm vorbei und folgten dann der Strecke um den Irchel herum. Dort war es ein stetiges auf und ab und ich war froh, dass ich die Gabel mit einem Hebel verstellen konnte. Zwischendurch hatte es auch einen kleinen Posten mit isotonischen Getränken. Aber sowas kommt mir nicht in den Camelbak. Nach einigen Kilometern kamen wir dann zum Schützenhaus von Berg am Irchel und dort ging es dann ganz runter an den Rhein. Diesem folgten wir bis zuim Thurspitz und hatten dann keine andere Wahl als der Thur zu folgen. Bei der ersten Brücke wechselte die Strecke auf die andere Seite. Dort durften wir das schmale Weglein der Thur entlang düsen. Hier machte sich der Dämpfer positiv bemerkbar. Ich konnte eigentlich immer sitzen bleiben, wo ich mit dem Wheeler aufstehen musste. Bei der Thurbrücke bei Alten welchselten wir wieder auf die andere Thurseite, fuhren dann aber flussabwärts, bis wir auf die Strasse von Flaach nach Andelfingen kamen. Dieser folgten wir einige Meter richtung Andelfingen, bogen dann aber bald ab. Dann folgte ein böser Anstieg. Sehr steil, schmal und mit Kies. Keine Chance für mich. Ich spürte meine Beine und auch mit dem Wheeler wäre ich wohl nicht raufgefahren. Möglich ist es aber, anscheinend. Zum Abchluss gings dann immer etwas rauf und runter Richtung Flaach und nach einer schön schnellen Abfahrt durch die Weinberge waren wir auch am Ziel.
Die Bratwurst die es dort gab, hatten wir nun wirklich verdient. Der Velocomputer zeigte dort schon 58 Km an. Keine schlechte Leistung, aber wir mussten dann ja auch noch zurück. Nach einiger Zeit und einigen Diskussionen mit anderen Biker brachen wir dann auf. Zuerst gings das Eigental rauf, dann durch Buch am Irchel und schlussendlich noch die Kiesstrasse hoch zum Irchelturm, wo wir dann zum dritten mal waren. Zum Schluss fuhren wir dort runter, wo wir schon heraufgekommen sind. Durch die mittlere Hueb und dann das Tobel runter.
Zuhause gabs dann ein wohlverdientes Glace und eine kalte Dusche.

Schlussendlich habe ich noch die Daten vom Velocomputer ausgewertet. Das Höhenprofil sieht nicht schlecht aus. Es gab ja auch 1283 Hm.
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Als ich die Daten dann noch in meiner Tourenliste eingetragen habe, habe ich auch nicht schlecht gestaunt:
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Ich habe heute meinen 2000sten Kilometer gemacht. Und das gleich mit einem neuen Bike. Herrlich.

Nun bin ich auch ziemlich "auf der Fresse". 70 Kilometer mit einem 15 Kilo schweren Halbpanzer sind doch noch anstrengend. Aber es hat wahnsinnig Spass gemacht und das ist ja das Wichtigste.

Nun noch einige Fotos:



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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 71.07km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.6Km/h
  • Zeit: 04:51:52
  • Höchstgeschwindigkeit: 56.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 154 bpm
  • Höhenmeter: 1283 M
  • Google-Earth Datei

Putzaktion

Bitter nödtig war es. Heute haben ich mein Wheeler Raceline Comp1 mal wieder gründlich gereinigt. Erstaunlich wieviel Dreck da dran war. Das Bike ist nun sich 1 Kilo leichter. Da ich das Wheeler in nächster Zeit verkaufen möchte habe ich es heute sehr gründlich gereinigt, ich habe das halbe Bike auseinander genommen. Nun glänzt das Bike aber wie noch nie. Morgen werde ich dann noch alle Lager, die Gabel, Dämpfer, Kette usw. fetten und die Funktion der Scheibenbremsen noch genauer ansehen. Bei der letzten Ausfahrt machten sie ja Probleme, aber heute sah es nicht schlecht aus.
Ich habe auch noch mein Garmin Edge beim Superstroke montiert. Da ich auf dem Gabelschaft noch einige Spacer habe, konntze ich es nicht auf den Vorbau montieren. DA Garmin aber zwei Halter mitgeliefert hatte, war die Montage auf dem Lenker auch kein Problem. Zum testen habe ich auch meine Lampe montiert und gleich den Nachteil eines gebogenen Lenkers bemerkt. Ich musste die Lampe ganz in der Mitte beim Vorbau montieren, sonst leuchtete sie nur ins Schilf. Aber immerhin habe ich auf diesem Lenker viel mehr Platz als beim Wheeler. So sind auch Lampe, GPS und Glocke auf dem Lenker kein Problem. (Siehe letztes Bild)
Nun noch einige Fotos von der Putzaktion:



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Es ist getan...

Heute habe ich nun einen neuen Weggefährten bestellt. Ein BMC Superstroke.
Farbe: Luster Orange.
Liefertermin: Voraussichtlich noch diese Woche
Das bedeutet unter anderem, dass ich diese schöne Maschine am Samstag an der Biketrophy mal so richtig testen kann. Ich freue mich wie ein kleines Kind.
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Biketour und Superstroke testfahrt

Auch heute stand wieder eine Biketour an. Da ich gestern ja einen Schlauch geschlissen habe, brauchte ich einen neuen und zudem konnte ich beim Velomech noch mals eine Runde mit dem Superstroke fahren. Als gings zuerst mal hoch zum Irchelturm und dann via Rütelbuck, Hochwacht und Berg am Irchel das Eigental runter nach Flaach. Kaum beim Velomech angekommen, konnte ich schon aufs Superstroke steigen. Ich fuhr zuerst mal zu einem Steilen Stück in Flaach und stelle das Bike mal richtig ein. Das heisst Federgabel runter und Plattform System ein. So konnte ich ohne Wippen die Steigung hochfahren, zumindest im Sitzen. Stehend sah das dann wieder anders aus. Aber ich war wirklich überrascht wie wenig der Hinterbau wippt, auch bei steilen Anstiegen. Ich brachte das Superstroke dann aber wieder zurück, obwohl ich es am liebsten gleich nach Hause genommen hätte. Der Umstieg vom Superstroke aufs Wheeler viel mir schwerer als umgekehrt. Ich fahre wohl wirklich das falsche Bike.
However. Weiter gings nach Buchberg und das bedeutet auch, dass es steil hoch ging. Vom Rhein bis zur Kirche sind es doch einige Höhenmeter. Dann fuhren wir richtung Eglisau, blieben aber immer so gut es ging auf der Höhe. Schlussendlich mussten wir aber doch noch runter, da wir auf die andere Rheinseite wollten. Dort folgten wir dann den Bahngeleisen, bis wir zur Glatt kamen. Wir nahmen dann dort die Verfolgung auf und unterhalb dem Bahnhof Glattfelden konnte die Glatt uns dann auch abschütteln. Wir kämpften uns also zum Bahnhof rauf und düsten weiter über den Hoh Chi Ming Trail nach Bülach. Dort stand dann der Eschenmoser noch zwischen uns und Embrach, aber auch der konnte uns nicht aufhalten, auch wenn wir schon nicht mehr so fit waren wie auch schon mal. In Embrach nahmen wir die Verfolgung der Bahnlinie auf, bogen in Pfungen aber ab und fuhren noch zurück nach Hause.


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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 52.51km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.1Km/h
  • Zeit: 3:43:50
  • Höchstgeschwindigkeit: 56.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 140 bpm
  • Höhenmeter: 936 M
  • Google-Earth Datei



Superstroke testfahrt

Heute morgen konnte ich mit dem Superstroke mal eine Testfahrt machen. Nicht über Stock und Stein, das Bike will ja noch verkauft werden. Als wenn man drauf sitzt fällt zuerst mal die aufrechte Position auf. Vor allem, da ich mich an die Geometrie eine Racebikes gewöhnt bin. Die Position ist aber sehr bequem.
Die Gabel lässt sich mit einem Griff und einmaligem Einfedern absenken. Ich bin mir nicht sicher ab die Gabel auf 120 oder 140 mm abgesenkt wird. Marzocchi schreibt 120 und BMC 140. Es sah aber eher nach 120 aus.
Was mich am meisten interessierte, war die Steigfähigkeit. Das man mit dem Superstroke gut bergab fahren kann, ist mir klar. Beim Bergsteigen bin war ich mir da nicht so sicher. Die Gabel lässt sich, wie schon erwäht, absenken. Dadurch hat man eine bessere Geometrie und das Vorderrad kommt nicht so schnell in die Luft. Zudem taucht die Gabel im wiegetritt auch nicht so fest ein. Hinten ist das Bike mit dem VPS (Vitual Pivot System) ausgerüstet und das merkt man. Wenn man sitzt, spührt man hinten kein Wippen, also auch kein Kraftverlust. Anders sieht es aus, wenn man aufsteht. Hinten ist deutlich ein Wippen zu spühren und auch die Gabel taucht ein. Allerdings habe ich da auch nichts anderes erwartet und bei Bikes dieser Bauart ist dies wohl auch nicht ungewöhnlich. Bei meinem Wheeler kann man auch im Wiegetritt noch Vollgas geben, aber das ist halt ein ganz anderes Bike. Die Bremsen ziehen wie erwartet fürchterlich. Es sind vorne und hinten 185er Scheiben drauf und die passen auch zum Bike.
Zum Schalten wird die Sram X-7 Gruppe verwendet. Man schaltet nur noch mit den Daumen, sich wieder eine umgewöhnung, aber das soll super funktionieren.
Alles in allem ein schönes Bike, welches beim hinauffahren durch das hohe Gewicht und den riesen Federweg sicher nicht an mein Wheeler rankommt. Diese Schwächen macht es auf dem runterweg sicher wieder wett. Der kurze Radstand bietet eine hohe Wenigkeit und eine angenehme Sitzposition. Würde mir passen. Mal sehen obs dem Portemannaie auch passt :)

Zum vergleich konnte ich noch ein Fourstroke 02 fahren. Das erinnerte mich allerdings sehr an mein Wheeler. Eine flache Sitzposition und ähnlich viel Federweg, auch wenn die verbaute Technik auf heutigem Niveau und das Gewicht mit 11.3 Kg einiges leichter ist. Allerdings kostet dieses Bike auch gut 7000 Fr.


Hier noch einige Bilder zum Superstroke.


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