Entspannungstour

Nach der mega Tour gestern stand heute etwas leichteres auf dem Programm. Um 13 Uhr traf ich mich mit Steh und wir machten uns auch gleich auf zum Bahnhof von Wülflingen. Dort gings dann erst mal rauf, das Ziel war Brütten. Also den beginn meines Arbeitsweges. In Brütten fuhren wir dann aber nicht richtung Birchwil, sondern radelten durch den Wald, vorbei am Golfplatz von Winterberg und runter nach Effretikon. Von Effretikon gings weiter den Bahngeleisen entlang nach Kemttal. Gleich beim Bahnhof führt eine Strasse hoch auf die Höhe der Kyburg. Dieser Strasse folgten wir und kamen dann auch an der Kyburg vorbei. Durch Brünggen düsten wir dann wieder in die Tiefe. So kamen wir dann bei Turbenthal wieder auf den Veloweg der Töss entlang. Da wir beide nicht mehr so fit waren, entschieden wir uns dem Veloweg zu folgen. So kamen wir dann nach Töss und schlussendlich wieder zum Bahnhof Wülflingen. Von da war es dann noch ein Katzensprung nach hause.



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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 44.75Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.9Km/h
  • Zeit: 2:51:46
  • Höchstgeschwindigkeit: 51.5Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 131 bpm
  • Höhenmeter: 686 M
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Kyburg und Schauenberg

Heute morgen konnte ich meine Bikes wieder aus der Reparatur abholen. Endlich. Am Dienstag und Mittwoch habe ich mein Superstroke schon recht vermisst. Nun ist aber wieder alles in Ordnung. Beim BMC gab es nichts grosses zu tun. Ich hatte vorhin kleinere Probleme beim Schalten, aber das ist jetzt wieder in Ordnung. Beim Wheeler gab es anscheinend mehr Arbeit. Der Bremshebel und die Bremsbeläge vorne mussten ausgetauscht und die Bremsen vorne und hinten entlüftet werden. Nun funktioniert aber alles wieder wie es sollte. Das bedeutet auch, dass ich das Bike nun verkaufen kann. Ein Arbeitskollege hat schon Interesse bekundet. Sehr schön, denn so verliere ich das treue Wheeler nicht ganz aus den Augen.
Da ich mein Bike jetzt ja wieder habe, musste ich natürlich auch gleich eine Ausfahrt machen. Ich hatte keine Route vorgesehen und bin so einfach mal drauflos gefahren. Zuerst an Wülflingen vorbei alles der Töss entlang. Vorbei am Schwimmbad Töss und weiter bis zur Kyburgbrücke. Dort bog ich nach links ab und quälte mich die Kyburg hoch. Es war nicht sehr heiss, aber ich kam dennoch schön ins Schwitzen. Zudem fühlten sich meine Beine etwas schlapp an, allerdings ging das später vorbei. Von der Kyburg fuhr ich weiter nach Brünggen und fand dort einen netten Weg der mich allerdings auf die Hauptstrasse führte. Diese überquerte ich und schon ging es wieder nach oben. Zuerst auf einer Kiesstrasse, später auf einer Aphaltstrasse. Als ich auf der Höhe angekommen war entschied ich mich einem auf einem Kiesweg wieder runter zu fahren. Nur machte dieser Kiesweg eine Kurve und so kam ich wieder auf die Asphaltstrasse zurück. Nur etwas weiter unten. Nun ja, da etwas weiter unten eine andere Kiesstrasse wegführe folgte ich dieser und kam so nach Rikon. Dort überquerte ich die Töss und schaute mir die Wanderwegweiser mal etwas an. Einer war mit Schauenberg angeschrieben, also entschied ich mich spontan auf den Schauenberg zu fahren. Ich folgte als dem Pfad Gottes Wanderweg und kam so erstmal nach Unter Langenhart und später nach Langenhard. Und dann ging es los. Der Wanderweg führte mich einen schmalen, verwurzelten und zeitweise schlammigen weg hoch. Manchmal fahrbar, oft wurde ich aber auch zum Stossen gezwungen. So ging als relativ lange weiter. Manchmal war der Weg nicht so steil, aber die Wurzeln begleiteten mich den ganzen Weg. Zwischendurch überquerte ich auch mal wieder eine Strasse, oder durfte mein Bike eine Treppe hoch stossen, aber das meiste war fahrbar, wenn auch nicht allzu gut. Kurz vor der Ruine Schauenberg gings nochmals einen etwas bereiteren Weg hoch, allerdings war er so Wurzelbewachsen, dass man dort keine Chance hat, alles zu fahren. Also quälte ich mich zu Fuss den Rest rauf. Und dann sah ich die Ruine, endlich. Auf einer kleinen Erhöhung, als noch schnell einige Fotos machen und noch ab auf die Höhe. Dort hatte es auch schon andere Leute, Wanderer, sowie auch Biker. Auf dem Weg rauf, habe ich aber sehr wenige Wanderer gesehen, anscheinend sind die anderen einen anderen Weg gegangen, davon gibt es ja auch einige. Also oben erstmal entspannen, die herrliche Aussicht geniessen und natürlich auch einige Fotos machen.
Dann gings los, Federgabel auf 150 mm Einstellen, Pro Pedal System ausschalten und Sattel runter. Auf diesen verwurzelten Weg war ich froh um weine Federgabel und den Dämpfer, denn sie federten alles ohne Probleme weg. Leider gings es zwischendurch auch ab und zu wieder rauf und zwar entweder sehr steil, sehr schlammig, oder sehr wurzelig, oder natürlich alles zusammen. Kurz gesagt also unfahrbar, zumindest für mich. Allerdings waren das kurze Stücke und danach gings auch wieder richtig runter. Bei Ober Langenhard kam ich dann wieder aus dem Wald. Ich fuhr dann nicht denselben Weg wie auf dem hinweg, aber ich kaum dennoch nach Rikon. Da ich so langsam ein kleines Hüngerchen verspürte entschied ich mich für den Heimweg auf dem Veloweg. Als den Schnitt noch etwas nach oben drücken. Und so kam ich wieder an die Kyburgbrücke und fuhr denselben Weg zurück den ich schon gekommen bin.
Diese Tour hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Downhills vom Schauenberg waren sehr schön, allerdings muss ich wohl einen anderen Weg rauf finden, für das nächste mal.




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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 56.26Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.0Km/h
  • Zeit: 3:32:21
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.5Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 151 bpm
  • Höhenmeter: 1039 M
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Um Winterthur herum

Heute sah das Wetter zwar nicht so toll aus, aber die einigen blauen Flecken am Himmel trieben mich doch noch raus. Ich fuhr zuerst der Töss entlang zur Kyburg. Auf dem Weg dorthin zeigte sich die Sonne immer wieder und so kaum ich auch ganz schön ins schwitzen, Oberhalb der Kyburg legte ich eine kleine Pause ein. Von einer BAng hatte ich eine wunderbare Sicht auf die Burg. Weiter gings dann über Brüngen wieder an die Töss runter, nach Kolbrunn. Ich blieb allerdings nicht lange auf dieser Höhe, sondern machte mich an den nächsten Aufstieg nach Iberg. Dieser war zwar recht kurz aber schön knackig. Beim aufstieg fielen dann einige Regentropfen, deshalb entschied ich mich, meine Digicam und das Handy in einen Plastiksack einzupacken. Der Regen hörte dann aber schnell wieder auf. Ich habe mich also nicht geschlagen und fuhr weiter durch Eidberg nach Ricketwil. Da ich mich dort nicht wirklich auskenne, kam es hal auch mal vor, dass ich wieder wenden musste, da der Weg einfach aufhörte. Auf der Suche nach einem schönen Weg kam ich dann auch um Dickbuch herum, nur begann es dort dann wieder zu Regnen. Diesemal etwas mehr und vor allem länger als noch vorher. Ich machte mich dann auf den Weg Richtung Winterthur. Nur war ich so etwa am Östlichsten Ort der Tour. Also doch noch eine rechte Distanz. So kam ich dann also runter auf die Hauptstrasse in Schottikon und folgte dieser durch Räterschen. Es regnete immer noch, aber nicht so stark, dass ich völlig durchnässt gewesen wäre. Kurz vor Hegi hörte es dann auf zu regnen und ich entschied noch einen Umweg über Reutlingen zu machen. Also unter dem Bahngleis durch und dann noch um den Flughafen das Flugfeld herum. Dort habe ich noch eine anhängliche Katze getroffen. Sehr süss ;). Wie auch immer, Ich fuhr wie gesagt nach Reutlingen dann an den Walchenweihern vorbei. Dort lagen auch einige Bäume in den Weihern, es scheint etwas gestürmt zu haben. Und als goldener Abschluss stand noch der Taggenberg im Weg, aber der war auch kein grosses Hindernis.
So gab es 48.77 Kilometer. Irgendwie lustig: Gestern hatte ich 48.42 Km in 3:02 Stunden gemacht und heute 48.77 in 3:03 Stunden. Und das war keine Absicht. Sachen gibts.


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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 48.77Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.1Km/h
  • Zeit: 3:03:42
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.0Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 774 M
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