Irchelumrundung mit einem Votec M6 Light

Nachdem meine Federgabel gestern den Geist aufgegeben hat, war heute morgen ein Besuch beim Velomech unumgänglich. Ich konnte das Bike abgeben und habe sogar ein Ersatz-Bike getriegt. Zum Glück, denn bei diesem Wetter musste ich einfach raus.
Als ersatz gab es ein http://images.t-error.ch/blog/533/font_votec.jpghttp://images.t-error.ch/blog/533/font_m6.jpg

Nach dem Mittagessen machte ich mich dann auch fest eingepackt auf den Weg. Zwei Punkte standen heute fest. Ich musste nach Pfungen und Flaach. In Pfungen musste ich einen Velocomputer für meine Mutter kaufen und in Flaach musste ich den Halter für meine Lampe abholen, den ich an meinem Bike vergessen hatte.
Lustig sah sicher auch die Kombination vom BMC Kleidern und Votec Bike aus. Zudem hatte ich das Problem, dass ich den zweiten Halter für mein Garmin Edge nicht fand und das Edge so auch nicht ans Bike montieren konnte. So reiste es halt im Rucksack mit guter Aussicht auf die Satelitten mit. Als ich das erste mal auf das Bike stieg, hatte ich das Gefühl darauf zu liegen. Die Sitzposition ist doch einiges Sportlicher als beim Superstroke, für solche Wintertouren aber sich nicht schlecht. Ich fuhr also zuerst nach Pfungen zu Rolis Bikestation um dort den Velocomputer zu holen. Mein Vater war gestern schon dort und desshalb ging ich dort vorbei.

Nach dem ich den Velocomputer hatte, fuhr ich der Bahn entlang nach Embrach. Auf den Kieswegen merkte ich einen deutlichen Unterscheid zum Superstroke. Zum einen war die Federung viel härter (sie ist auch nicht auf mein Gewicht eingestellt), das hat aber den Vorteil, dass man Bergauf auch ohne Probleme im Wiegetritt fahren kann, ohne dass das Bike ständig Wippt. So kommt man doch recht zügig vorwärts. Vom Embrach fuhr ich weiter richtung Bülach auf dem Weg auf den Eschenmoser legte ich noch eine kurze Fotopause ein.



Von Bülach fuhr ich über den Hoh Chi Ming Trail zum Bahnhof Glattfelden. Mit erstaunen durfte ich feststellen, dass der Baum, der immer im Weg war nun endlich entfernt wurde. Der Trail ist nun wieder durchgehend fahrbar, auch ohne lebensgefährliche Limbo einlagen ;) Von Glattfelden kam ich nach Eglisau, überquerte dort den Rhein und kämpfte mich die nächste Steigung hoch.


Auf der Höhe gings weiter nach Buchberg, wo ich an der Kirche vorbei fuhr und von dort den schmalen Weg nach Rüdlingen runter nahm. Allerdings musste ich vorher noch einige Fotos machen.


Von Rüdlingen fuhr ich nach Flaach, zum Velomech, wo ich mein Lampenhalter abholen konnte. Versteckt im Milchkästchen :) Das inzwischen ja auch nicht viel Wärmer geworden war und ich auch bald 2 Stunden unterwegs war machte ich mich auf den Rückweg. Also das Eigental rauf (nein, das Tal zwischen Bichwil und Oberembrach ist nicht das einzige Eigental) richtung Buch am Irchel. Zwischendurch meldete sich mein Magen mal, man möge ihm doch etwas zu Essen geben. Ich wollte mich da nicht querstellen und legte eine kurze Verpflegungs-/Fotopause ein.


Nach der Pause gings weiter nach und durch Buch am Irchel und von dort zur Hueb. Dort konnte ich wieder mal eine schöne Aussicht auf Winterthur geniessen. Sicher, es gibt schönere Städte, aber Winterthur gehört doch zu den grüneren.
http://images.t-error.ch/blog/533/hueb.jpg


Schlussendlich gings von der Hueb noch das Tobel runter nach Neftenbach. Ich war dann auch nicht böse als ich zuhause an der Wärme war. Wie gewöhnlich waren die Füsse etwas eisig sonst hatte ich aber überall warm, sogar an den Händen.

Mit dem Votec zu Bike macht definitiv auch Spass. Für mich ist die Federung etwas zu hart eingestellt, aber auf Kieswegen ist das nicht mal so schlimm. Dadurch wird mehr Energerie in Vortrieb umgewandelt. Die Doppelbrücken-Federgabel ist sicher sehr steif, für so ein Bike in meiner Meinung aber etwas übertrieben. Auch der Vorbau finde ich nicht so Toll. Dadurch findet am Lenker entweder eine Glocke, eine Lampe oder der Velocomputer platz. Für zwei reicht der Platz schlicht nicht. Schade eigentlich. Richtig eingestellt macht das Bike sicher noch mehr Spass, aber für die 2-3 mal wo ich das Bike brauche, muss ich da nicht noch an der Gabel und dem Dämpfer herumspielen.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 45.33Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.8Km/h
  • Zeit: 2:52:24
  • Höchstgeschwindigkeit: 37.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 139 bpm
  • Höhenmeter: 624.8 M
  • Google-Earth Datei

Biketour nach Flaach

Eigentlich machte es mich heute nicht wirklich an, eine Runde mit dem Bike zu drehen. Es war kalt (um die 4 Grad) und bewölkt. Da ich ober noch einige Dinge vom Bikemech brauchte, schwang ich mich dennoch aufs Bike.

Zuerst fuhr ich das Tobel rauf zu Hueb und so weiter zum Irchelturm. Ausser einem anderen Biker und einem Pfert mit Reiterin war niemand unterwegs. Kaum verwunderlich bei diesem Wetter. Ohne Pause mein Irchelturm fuhr ich weiter zum Rütelbuck, wo es einige Photos gab. Eine herrliche Aussicht gab es zu geniessen. Man konnte immerhin Berg am Irchel noch mehr oder weniger sehen.


Vom Rütelbuack also weiter zur Hochwacht. Ohne einen einzigen Fussgänger, das dürfte auch bei schönem Wetter so sein.


Von der Hochwacht fuhr ich runter nach Berg am Irchel und von dort nach Flaach. Eigentlich ein schöner Downhill, nur war es mir heute etwas zu kalt. Vor allem wieder an den Füssen. Beim Velomech gabs dann eine neu Glocke, da sich die alte auf dem Rothorn verabschiedet hatte und neue Bremsklötze für mein Stadtvelo. Zudem haben wir noch etwas über GPS gefachsimpelt. Ach ja: Gruss an Marcel, falls du das liest :)

Für einen grossen Umweg war es mir dann doch zu kalt und ich fuhr mehr oder weniger den direkten Weg nach Hause. Den Umweg über die Hueb und durch das Tobel, konnte ich aber doch nicht lassen.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 27.79Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.5Km/h
  • Zeit: 2:03:34
  • Höchstgeschwindigkeit: 41.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 136 bpm
  • Höhenmeter: 567.1 M
  • Google-Earth Datei

Biketour und Trottirennen

Heute morgen sah es wieder ähnlich aus wie gestern. Der Wetterbericht sagte zwar gutes voraus, aber ich war da gar nicht so sicher. Ich schwang mich trotzdem aufs Bike und fuhr los Richtung Kyburg. Alles der Töss entlang. An einigen stellen war es sehr schlammig und auch bei den Wurzeln musste ich aufpassen, da diese sehr rutschig waren. Als ich dann zu Kyburg rauf fuhr kam die Sonne doch noch. Die Temperaturen waren noch nicht sehr hoch, aber es war sehr schwül, wodurch ich schnell zu schwitzen begann. Von der Kyburg fuhr ich runter nach Kempttal und folgte danach den Bahngleisen nach Effretikon. Auf Asphaltstrassen fuhr ich so durch Effretikon, weiter nach Lindau und so durch Nürrensdorf. Durch den Wald kam ich dann auf die Strasse zwischen Birchwil und Bassersdorf. Also auf die Strasse die ich immer fahre, wenn ich mit dem Bike arbeiten gehe. Ich überquerte die Strasse und versuchte die Höhe zu halten. Dies war auch nicht weiter schwierig. So kam ich oben an Bassersdorf vorbei und ohne grosse Steigungen nach Gerlisberg. Von Gerlisberg fuhr ich durch Augwil und dann den bekannten weg nach Eschenmosen. Dort bog ich nach rechts ab und kam so nach Embrach. Weiter gings nach Freienstein und dann wieder hoch. Hoch auf den Irchel. Das waren einige sehr anstrengende Kilometer. Vor allem wenn man schon gut 50 Km in den Beinen hat. Vom Ircheltum fuhr ich runter nach Buch am Irchel, denn dort war noch das Motortrotti Rennen. Es waren einige sehr lustige Gefährte unterwegs, aber ich blieb trotzdem nicht allzulange. Von Buch am Irchel fuhr ich noch durch den Wald zur Hueb und düste durch das Tobel zurück nach Neftenbach.





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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 62.40Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.9Km/h
  • Zeit: 3:57:36
  • Höchstgeschwindigkeit: 57.1Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 150 bpm
  • Höhenmeter: 1103 M
  • Google-Earth Datei