Bike basteleien

Falls sich hier jemand gefragt hat, warum ich in der letzten zeit nur mit dem Superstroke und nicht mehr mit dem Chameleon unterwegs war. Das lag weder daran, dass ich keine Lust mehr auf ein Hardtail hatte, weder an den neuen Teilen vom Superstroke, sondern an der Vorderbremse. Die Avid Elixir war nämlich undicht. Während einer Tour wanderte der Druckpunkt immer weiter nach hinten, bis ich den Hebel schlussendlich bis zum Griff durchziehen konnte, ohne eine Bremswirkung. Nun ja, auf der Bremse habe ich ja noch Garantie, also abbauen und einschicken. Gestern konnte ich die Bremse dann wieder vom Velomech abholen, welcher sie zu Avid eingeschickt hatte. Heute habe ich sie am Bike montiert und was musste ich feststellen? Ich kann den Hebel immer noch bis zum Griff durchziehen. So langsam aber sicher verliere ich die Geduld. Ich muss mir ja kein teures und wartungsarmes Bike zusammenbauen, wenn ich es dann wegen einer undichten Bremse nicht fahren kann. Zudem habe ich mit dem Bike noch nicht mal 2500 Km gemacht. Jetzt geht die Bremse halt nochmals zurück, in der Hoffnung, dass es diesmal klappt.


Dafür habe ich heute noch etwas mit dem RF-602 geübt und einige Fotos von den Bikes geschossen. So kann man mit dem entfesselten Blitz noch einige gute Fotos schiessen. Eine möglichkeit ist bei mit der Kamera das ganze Bild unter zu belichten und dann mit dem Blitz nur das Bike aufzuhellen. Sowas geht natürlich auch bei Portraits usw. Da werde ich wohl noch einige male etwas üben.


schöne Sonntagstour und der 2000ste Km mit dem Chameleon

Nachdem ich gestern ja viel herumgestanden und gelaufen bin, musste ich heute wieder aufs Bike. Am morgen war es noch bewölkt, was mir auch ganz recht war. So konnte ich schön ausschlafen und noch einige Dinge erledigen. Kurz vor ein Uhr gings dann los, erneut mit dem Chameleon. Also erstmal nach Pfungen, von dort dem Bahngleis entlang bis nach Embrach und so über den Eschenmoser nach Bülach. Dort folgte ich dem Hoh Chi Ming Trail nach Glattfeld und fuhr gleich weiter nach Eglisau. Dort entschied ich, der linken Rheinseite entlang bis nach Buchberg zu fahren. Den diesen Weg bin ich bisher nur in die andere Richtung gefahren. Das war allerdings keine besonders gute Idee, da dem Rhein entlang eine kleine Völkerwanderung stattfand. Alle paar Meter musste ich Leute überholen, oder es kamen mir welche entgegen. So macht auch der schönste Weg keinen Spass. Dafür fand ich noch eine leere Bank und machte dort eine kurze Pause.


Bei Rheinfelden überquerte ich den Rhein und machte mich an den Aufstieg zum Irchel. Da war es teilweise sehr warm, was aber wohl auch an den langen Hosen lag. Bei der Hochwacht machte ich eine kurze Verschnaufpause, bevor es weiter via Rütelbuck richtung Irchelturm ging. Zum Schluss fuhr ich den "Schanzentrail" nach Dättlikon runter.

So habe ich heute den 2000sten Km mit dem Chameleon gemacht und das Bike fährt sich noch wie am ersten Tag. Wirklich eine Spassmaschine. Jetzt wird es aber auch langsam Zeit für einen kleinen Review über das Bike

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 47.81Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.9Km/h
  • Zeit: 03:12:50
  • Höchstgeschwindigkeit: 40.5 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 137 bpm
  • Höhenmeter: 826 Hm
  • Hm pro Km: 17.28
  • Bike: Santa Cruz Chameleon
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Abendliches Fotoshooting

Da ich heute Abend noch etwas Zeit und Lust hatte und sowieso neue Fotos von meinen beiden Orangen brauchte, habe ich noch ein kleines Fotoshooting gemacht. Hier mal die üblichen "Seitenansichten". Zudem hats meine "Stadtschlampe" nun auch mal auf die Homepage geschafft.

BMC Superstroke 01


Santa Cruz Chameleon


KTM


Pedalen für Chameleon: NC 17-Sudpin III S-Pro

Nachdem die Schuhe schon eine Weile hier sind, sind nun endlich auch die Pedalen bei mir angekommen. Anfangs war ich auf dem Chameleon mit Shimano Klickies unterwegs und seit den neuen Schuhen mit den Crank Brothers 5050xx.
Fürs Chameleon habe ich nun NC-17 Sudpin III S-Pro Pedale bestellt. Sie sind mit 385g schön leicht, mit 15mm schön dünn und dazu noch schön schwarz. Alles in allem also eine schöne Sache, die schön ans Bike passt.
Damit kann ich das Chameleon nun auch endlich als ganze fertig bezeichnen (sofern das möglich ist). Das heisst in naher Zukunft folgen noch einige Berichte über das Bike und die wichtigsten Teile. Nun nun noch einige Bilder:


Chameleon: fast fertig

Der Aufbau des Chameleons neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Fahrbar ist es ja schon seit einiger Zeit, aber ganz fertig ist es noch nicht. Gestern Abend gings wieder einen Schritt weiter, denn nun sind Endlich die Kleber gekommen. So kamen diese gestern drauf, der Gabelschaft wurde gekürzt und die weissen "Plastikschrauben" beim Flaschenhalter wurden durch schwarze Pfropfen ersetzt.
Etwas letztes habe ich noch in der Pipeline, dann ist das Bike wirklich fertig (zumindest so fertig, wie es ein Bike sein kann).

Nun noch einige Fotos, wobei es sicher noch bessere gibt.


Abendrunde mit dem Fully

Nach den 87 Kilometern von gestern, wollte ich es heute etwas lockerer angehen. So habe ich mich erst heute Abend noch kurz aufs Bike geschwungen. Nach 8 Touren mit 426.28 KM und 8378.4 Hm habe ich heute wieder mal zum Superstroke gegriffen und so konnte ich doch einige Unterschiede zwischen meinen Bikes feststellen, diese habe ich weiter unten aufgeführt. Nun aber zur Biketour.
Ich bin zuerst über den Taggenberg nach Ried gefahren und danach vorbei an Aesch und Hünikon nach Buch am Irchel. Von dort gings die Treppe hoch zum Irchelturm, wo ich erstmal eine kurze Verschnaufpause machen musste. Der Schweiss lief in strömen, schliesslich war es mit gut 28 Grad immer noch sehr heiss, auch am Schatten. Danach gings weiter zum Rütelbuck, wo ich die erste Fotopause machte, diesmal hatte ich die Speicherkarte dabei.


Weiter gings zur Hochwacht und ausser einem andern Biker war anscheinend niemand mehr auf dem Irchel unterwegs.


Von der Hochwacht fuhr ich wieder zurück, bog dann zum Forenirchel ab und machte dort eine letzte Pause. Zum Schluss gings wieder in richtung Irchelturm und über den Schanzentrail runter nach Dättlikon und so nach Hause.

Nun die grössten Unterschiede zwischen dem Superstroke und dem Chameleon:
  • Der Lenker vom Superstroke ist unangenehm schmal
  • Im Gegensatz zur Pike spricht die Marzocchi All Mountain an wie ein Stück Holz.
  • Anfangs das Federn des Hinterbaus wieder recht ungewohnt
  • Bergab hatte ich das Gefühl, dass mit die Kette bald um die Ohren fliegt
  • Bergab (vor allem über die Wurzeln) war ich allerdings wieder froh um die 150 mm Federweg am Hinterrad.

Obwohl es anfangs sehr ungewohnt war hat es schlussendlich doch noch viel Spass gemacht, aber ich denke, einige Dinge werde ich doch noch ändern müssen.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 30.7Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.7Km/h
  • Zeit: 02:14:09
  • Höchstgeschwindigkeit: 43.6 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 128 bpm
  • Höhenmeter: 598.3 Hm
  • Hm pro Km: 19.49
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Jungfernfahrt mit dem Chameleon

Heute war es endlich soweit: Ich konnte mit meinem Santa Cruz Chameleon zum ersten mal raus in den Dreck.


Ich hatte mich um 11 Uhr mit Stee verabredet und einige Trails auf dem Irchel zu fahren und halt um das Chameleon etwas zu testen. So gings zuerst los durch das Tobel zum Irchel. Da gabs schon den ersten Test, da es dort einen recht steilen Abschnitt hat. Mit abgesenkter Gabel (95mm) war das aber kein Problem und die Übersetzung der Rohloff stimmt auch. Der Puls war danach zwar auch über 180 bpm aber das ist ja normal nach einer solchen Steigung. Auf Asphalt habe ich dir Gabel mit dem Pushloc blockiert und so geht das Bike sehr gut vorwärts. Kein Vergleich zum Fully. Beim Irchelturm angekommen gings gleich weiter zum Rütelbuck, wo wir eine kurze Pause machen. Da musste natürlich das Bike (inzwischen etwas dreckig) als Foto-Sujet hinhalten.


Danach fuhren wir weiter zur Hochwacht und auf dem Trail dorthin konnte das Bike schon mal ein wenig die Traileigenschaften zeigen. Das Bike lässt sicher super beschleunigen und ist auch schön wendig. Vor allem an den Stellen wo es geradeaus oder leicht bergauf ging war ich einiges schneller als mit dem Fully.
Von der Hochwacht gings dann den Trail runter nach Berg am Irchel. Kurz nach der Hochwacht hat es mich dann schon zum ersten mal vom Bike abgeladen, da ich mit dem Lenker an einen Baum gekommen bin. Glücklicherweise ist nichts schlimmes passiert. Das Bike war immer noch ganz, keine Kratzer oder ähnliches dafür gabs bei mir einige. Von Berg gings nach Flaach um beim Velomech etwas über die Fahreigenschaften zu schwärmen.
Nach einem kurzen Schwatz machten wir uns wieder an den Aufstieg richtung Rütelbuck. Inzwischen war es schon recht heisst und so kamen wir auch schön ins Schwitzen. Oben angekommen gings richtung Irchelturm und von dort den Schanzentrail runter nach Dättlikon. Auf dem Trail mekrte ich den Unterschied zum Fully schon sehr gut. Besonders über die Wurzeln war der Grip des Hinterrads sehr klein, das es oft in der Luft war. Und auch bei den Schanzen merkte ich die 0 mm Federweg, deswegen bin ich auch nur die kleinen gefahren. Aber die grösseren nehme ich sicher auch noch in Angriff. Auf dem Trail machten wir noch einige Fotos.


Unten angekommen gings zurück nach Hause. Das waren nun die ersten 30 Km mit dem neuen Bike und es hat echt Spass gemacht. Es gibt sicher noch etwas zu tun, wie zum Beispiel die fehlenden Kleber, oder auch das Exzenter-Innenlager, welches sich leicht gelöst hatte. Und auch mit dem Rohloff-Drehgriff habe ich mich noch nicht angefreundet, der ist mir etwas zu klobbig. Aber alles in allem ist das Bike eine echt Spassmaschine. Die Rohloff ist super, auf die Sattelstütze möchte ich nicht mehr verzichten und die Gabel macht jetzt schon einen guten Job. Morgen gehts auf jeden Fall weiter :)


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 30.99Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.2Km/h
  • Zeit: 02:31:55
  • Höchstgeschwindigkeit: 42.4 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 756.4 Hm
  • Hm pro Km: 24.41
  • Bike: Santa Cruz Chameleon
  • Google-Earth Datei

Das Cockpit

Gestern sind noch die fehlenden Teile (Vorbau und Lenker) fürs Chameleon angekommen und so konnte ich den Aufbau (fast) abschliessen.
Beim Vorbau ist mir die Wahl nicht schwergefallen: Thomson, what else? Der Vorbau ist ein Thomson Elite X4 mit einer 31.8mm Klemmung, 0 Grad und einer Länge von 70 mm geworden. Und das Teil sieht echt schön aus.
Beim Lenker war es etwas schwieriger, da es da ja viele sehr gute Produkte gibt und man auch viele Faktoren (Breite, Erhöhung, Back- und Upsweep usw.) beachten sollte. Schlossendlich bin ich zwischen dem Truvativ Stylo (wie die Kurbel) und dem Holzfeller geschwankt, habe mich dann aber für den 20 mm breiteren Holzfeller entschieden. Kürzen kann man ja immer. Der Lenker ist 700 mm breit, hat einen Rise von 30 mm und 9 Grad Back- sowie 5 Grad Upsweep. Er kommt in einem schönen Schwarz daher und hat ein rotes Karomuster um das Logo.
Nach der Montage von Vorbau und Lenker wurden die Züge und Bremsleitungen noch gekürzt und nun ist das Bike bereit für eine erste Ausfahrt. Nun muss das Wetter am Wochenende nur noch mitmachen.

Hier noch einige Fotos von gestern Abend. Bessere bei Tageslicht folgen sicher noch.


Sattelstütze: KS i900

Ich zähle mich zu den Bikern die bergab gerne den Sattelabsenken, um so etwas mehr Freiheit zu haben. Bei uns im Flachland bedeutet das aber oft, dass man den Sattel absenkt, 2 Minuten bergab fährt und den Sattel wieder hochlassen muss.Mit einer normalen Sattelstütze bedeutet das immer wieder Absteigen und die Sattelhöhe zu ändern.
Für das Chameleon habe ich mir nun die KS i900 Sattelstütze bestellt, welche mit einem Hebel während dem Fahren um 125mm absenkbar ist.
Zur Auswahl gibt es da ja mehrere, zum Beispiel die Joplin von Crankbrothers, die Command Post von Specialized oder die Gravity Dropper. Meine Wahl ist auf die KS i900 gefallen, weil ich da schon viele positive Berichte gelesen habe, die Joplin anscheinend Spiel hat und den Sattel nicht richtig klemmt und die von Specialized mit über 500 Chf doch etwas über meinem Budget liegt. Der Verstellbereich von 125 mm passt mir auch ganz gut, den die Sattelstütze ist auch ganz ausgefahren nicht zu hoch.
Beziehen kann man die Stütze bei Veloplus. Bei Rotscher habe ich noch eine Massskizze geklaut, mit welcher man ganz gut herausfinden kann, ob die Sattelstütze ins Bike passt.

Nun noch einige Bilder (wie bereits erwähnt, Vorbau, Lenker und Kabelsalat werden noch geändert)


Es fährt!

Heute Abend habe ich mich ganz der Rohloff-Schaltung gewidmet, denn die Schaltzüge mussten noch verlegt werden. Das heisst beim Drehgriff richtig einfädeln, ablängen und bei der Schaltbox die Züge wieder richtig einfügen. Das ganze nicht nicht so einfach, mit der Anleitung aber gut machbar. Zum Schluss kam noch das Allwetter-Öl in die Dose und dann konnte ich einer erste Testfahrt machen. Besonders viel kann ich momentan noch nicht sagen, da es dunkel war und ich nur die Funktion der Rohloff testete, aber das machte schon Spass. An einem Griff hat man nun 14 Gänge, die auch ohne zu Treten geschaltet werden können.
Nächste Woche gibts noch einige tests um die richtige Vorbaulänge zu ermitteln und wenn dann Lenker und Vorbau da sind müssen die Züge und Bremsleitungen noch richtig gekürzt werden und dann kanns eigentlich los gehen. Ich denke, dann siehts noch besser aus als jetzt schon.