Umgebungsvariable über die CMD erstellen

Unter Windows 7 (und vermutlich auch XP, aber nicht getestet) kann man in der CMS recht simpel Umgebungsvariabeln definieren.
Die Variabeln die man mit set definiert bleiben ja nur, solange man die Session offen hat, wenn man Aber Variabel definieren will die zum einen Länger halten und auch für das komplette System Benutzbar sind, kann man das mit dem Befehl setx machen.
Um eine Umgebungsvariable nur für den aktuellen Benutzer zu erstellen benötigt man keine speziellen Benutzerrechte und kann mit dem folgenden Befehl die Variable erstellen:
setx NAME WERT

Um aber eine Variable für die ganze Maschine zu erstellen muss man Admin-Rechte haben und die CMD auch als Elevated-Process ausführen. Dann kann man ganze einfach mit dem Parameter /M die Variable global erstellen:
setx /M NAME WERT

VMware Tools unter Ubuntu installieren

Wer seine Server mit VMware virtualisiert hat, installiert auf den virtuellen Maschinen idealerweise die VMware-Tools. Auf Windows Maschinen ist das sehr simpel und auch auf Linux-Servern geht das recht einfach.
Dazu muss man zuerst im vSphere Client die Installation der VMware-Tools anstossen, damit dem Server die CD zur Verfügung gestellt wird.
http://images.t-error.ch/blog/1456/vmware_tools_01.jpg


Nun kann man das CD-Laufwerk mounten und die Installationsdatei (für Ubuntu die .tar.gz Datei) in einen anderen Ordner kopieren und das Laufwerk wieder unmounten.
root@srvWEB02:~# mount /dev/cdrom /media/cdrom/
root@srvWEB02:~# cp /media/cdrom/VMwareTools-4.0.0-261974.tar.gz /tmp
root@srvWEB02:/tmp# umount /media/cdrom/

Als nächstes wechselt man in den anderen Ordner und entpackt die Installationsdatei.
root@srvWEB02:~# cd /tmp/
root@srvWEB02:/tmp# tar -xvzf VMwareTools-4.0.0-261974.tar.gz

Jetzt ruft man die Installationsdatei auf und arbeitet sich durch alle Fragen durch. Bei mir haben alle Pfade schon gestimmt und ich musste nichts anpassen
root@srvWEB02:/tmp# vmware-tools-distrib/vmware-install.pl

Nachdem die Installation durchgelaufen ist, starten man den virtuellen Server noch neu und Voila: Die Tools sind installiert:
http://images.t-error.ch/blog/1456/vmware_tools_02.jpg

Dateien mit zu langem Namen löschen

Letzhin hatte ich wieder das Problem, dass ich eine Datei im Windows nicht löschen konnte, weil der Name zu lang ist. Dann kann man die Datei weder löschen noch umbenennen. Auch in der CMD kommt der folgende Fehler:
Der Dateiname oder die Erweiterung ist zu lang.

Eine Lösung ist den Pfad als separates Laufwerk einzubinden und schon kann man die Datei löschen. Dies geht mit dem Befehl subst.
Zu beachten ist, dass der Pfad am besten in Anführungszeichen geschrieben wird, dann gibt es auch keine Probleme mit Abständen im Pfad. In diesem Beispiel wird der Pfad als Laufwerk s: eingebunden, man kann natürlich jedes nicht benutzte Laufwerk verwenden.
subst s: "pfad"
s:
del "datei"

Die Dateien kann man nun natürlich auch über den Datei-Explorer löschen.
Zum Schluss kann man das Laufwerk wieder aushängen:
subst s: /d

Neues Notebook: Acer Travelmate 6593G

Nachdem mein Notebook ende des letzten Jahres den Geist aufgegeben hat, brachte ich es erstmal in die Reparatur. Der Kostenvoranschlag kam relativ bald, allerdings mit einer schlechten Nachricht. Die Reparatur, also Austausch von Mainboard und Batterie, hätte mich über 2400 Chf gekostet. Und das bei einem Notebook, das schon über 4 Jahre alt ist.

Für das Geld kommt man inzwischen ja ein gutes neues Notebook über und so habe ich mich für ein Acer Travelmate 6593G entschieden. Es sieht zwar nicht so schön aus, wie das Thinkpad, ist dafür aber technisch wieder auf dem neusten Stand. Inzwischen habe ich das vorinstallierte Vista mal deinstalliert und Ubuntu installiert. Schlussendlich soll es aber wieder ein Dualboot mit Ubuntu und Win XP geben.

Hier noch die technischen Daten und ein Bild.
  • Intel Core 2 Duo T9600, 2,8 GHz
  • 4 GB DDR3 RAM, 1066 MHz
  • ATI Mobility Radeon HD 3470
  • 250 GB S-ATA Festplatte
  • Gigabit-LAN, Bluetooth und 300-Mbps-WLAN
  • 15.4" WSXGA+
  • Webcam, Fingerprint Reader
  • 3 Jahre Garantie
  • Dockingstation

http://images.t-error.ch/blog/912/acer_travelmate.jpg


Netzwerkgeschwindigkeit mit NetIO messen

Wenn man in einem Netzwerk performace Probleme hat, ist es oft interessant zu wissen, ob diese Probleme an der Soft-, oder an der Hardware im Netzwerk liegt. Mit dem Opensource Programm NetIO kann man den Durchsatz von einem Netzwerk messen. NetIO ist für Linux, Windows, OS2 und Solaris verfügbar und besteht aus einer einzigen ausführbaren Datei. Die aktuelle Version ist 1.26.

Wird netio ohne Parameter ausgeführt, wir eine Hilfe mit allen möglichen Parametern angezeigt. Die Bedienung ist recht simpel.

Bevor man mit einer Messung beginnnen kann, muss man auf einem Computer den Server starten. Dies macht man mit dem Parameter -s. Optional kann man das Protokoll angeben, zur Auswahl stehen TCP, UPD und NetBIOS. Einen reinen TCP-Server startet man wie folgt. Standardmässig wird der Port 18767 verwendet.
netio -s -t

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP server listening.

Nun kann man von einem anderen Computer die Messung starten.
./netio -t serv01

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP connection established.
Packet size  1k bytes:  10087 KByte/s Tx,  8841 KByte/s Rx.
Packet size  2k bytes:  10547 KByte/s Tx,  9822 KByte/s Rx.
Packet size  4k bytes:   9514 KByte/s Tx,  10129 KByte/s Rx.
Packet size  8k bytes:  10444 KByte/s Tx,  10481 KByte/s Rx.
Packet size 16k bytes:  10922 KByte/s Tx,  10897 KByte/s Rx.
Packet size 32k bytes:  10218 KByte/s Tx,  10211 KByte/s Rx.
Done.

Auch auf dem Server wird der Status der Messung angezeigt.
netio -s -t

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP server listening.
TCP connection established ...
Receiving from client, packet size  1k ...
Sending to client, packet size  1k ...
Receiving from client, packet size  2k ...
Sending to client, packet size  2k ...
Receiving from client, packet size  4k ...
Sending to client, packet size  4k ...
Receiving from client, packet size  8k ...
Sending to client, packet size  8k ...
Receiving from client, packet size 16k ...
Sending to client, packet size 16k ...
Receiving from client, packet size 32k ...
Sending to client, packet size 32k ...
Done.
TCP server listening.


Zu beachten ist, dass die Resultate in KByte/s und nicht MBit/s angegeben werden. Man muss also noch mal 8 und 1024 rechnen. So kommt man auf den oben angezeigten Daten auf eine Geschwindigkeit von ungefähr 85 MBit/s.

Notebook zurück aus dem Service

http://images.t-error.ch/blog/648/thinkpad.jpg
Endlich konnte ich heute mein Thinkpad wieder aus der Reperatur abholen. Das simple Austauschen des CPU Lüfters hat sage und schreibe 23 Arbeitstage gedauert. Das nächste mal lasse ich mir das Ersatzteil liefern und baue es selber ein. Das geht wohl schneller und ist dann auch noch günstiger.
Immerhin verrichtet das Notebook nun wieder wie gewohnt seinen Dienst und der Lüfter funktioniert tadellos. Mal sehen, wie lange es dauert bis das nächste Teil streikt.

Kein schöner Abend

Der heutige Abend verlief nicht ganz so toll. Als erstes musste die S Bahn auf dem Heimweg eine Komposition in Effretikon stehen lassen, das heisst gleich viele Leute, aber nur halb soviel Platz. Und dazu kamen auch noch die gut 10 Minuten Verspätung die das Manöver einbrachte.

Dann Regnete es natürlich auch noch, so dass ich auf dem Velo auch noch schön Nass wurde.

Und als ob das nicht genug wäre, stieg der Lüfter von meinem Notebook noch aus. Ausser der Fehlermeldung "Fan error" und zwei Piepstönen ist nichts mehr zu wollen. Und da mein Notebook auch nicht mehr das jüngste ist, habe ich auch keine Garantie mehr. So habe ich das Notebook mal auseinander genommen um zu sehen, ob sich da was machen lässt. Leider nicht, ich müsste einen neuen Lüfter haben. Also kann ich morgen mal nachfragen wie viel der Spass kostet. Zumindest habe ich nun mal mein Thinkpad T42p von innen gesehen.


Nun aber genug gemotzt, ich hoffe, dass der morgige Tag etwas besser wird.

AC Freezer einbau

Nach den vielen Bike bezogenen Beiträgen in der letzten Zeit nun mal etwas aus der Computerhardware Ecke.
Und zwar war der Computer von meinem Bruder der Patient. Der CPU Lüfter war sehr laut, kein Wunder, es war ein Standard Intel Lüfter verbaut und die sind ja nicht gerade dafür bekannt, dass sie besonders Leise sind. Als Ablösung gabs ein AC Freezer ich hatte bisher immer gute Erfahrungen mit diesen Lüftern gemacht. Der Freezer ist zwar recht gross, dafür aber sehr leise und effizient.
http://images.t-error.ch/news/399/vollansicht.jpg

Bevor man den neuen Kühler aber einbauen kann muss der alte raus. Also die Halterungen lösen und den Lüfter entfernen. Hier noch ein Vergleicht. Alt gegen neu.
http://images.t-error.ch/news/399/vergleich.jpg

Wenn man den Computer dann auch schon mal offen hat, kann man ihn auch einwenig reinigen. Den Staub setzt sich sehr gerne in den Gehäusen ab was zu einem Hitzestau führen könnte. Also mal wieder mit dem Staubsauger dahinter.
http://images.t-error.ch/news/399/staub.jpg

Nun sollte man den Lüfter nicht gleich auf die CPU aufsetzen, denn dort ist ja noch die alte Wärmeleitpaste drauf. Der Lüfter bringt ja selber eine Paste mit und dann wollen wir ja auch die neue Benutzen. Als muss man die Paste erstmal entfernen und das ist gar nicht so einfach. Grosse Stücke und Ränder kann man mit einem Messer entfernen. Um den Rest weg zu bringen kann man zu Brennsprit, Alkohol oder ähnlichem greifen. Einfach auf ein Tuch geben und so die Paste sorgfältig entfernen. Und schon ist die CPU sauber wie schon lange nicht mehr.
http://images.t-error.ch/news/399/cpu.jpg

Nun nur noch den Lüfter montieren. Keine grosse Sache, nur die vier Kunststoffclips in die dafür vorgesehenen Löcher drucken. Am besten über das Kreuz. Da die Wärmeleitpaste bereits unten am Lüfter angebracht ist, gibt es auch kein Geschmiere wie mit der Taube. Zum Schluss noch den Lüfter anschliessen, den ohne Strom geht nichts,
http://images.t-error.ch/news/399/eingebaut_01.jpg

http://images.t-error.ch/news/399/eingebaut_02.jpg

Computer einschalten und die Ruhe geniessen ;)

Computer & Druckerinstallation

Gestern war es endlich soweit. Dell hat die neuen PCs geliefert. Fünf neue Dimension C521 mit einem AMD Athlon 64 X2 3800+ 2 GHz Prozessor, zwei GB Ram, 250 Gb Platte und einem schönen 19 Zoll TFT. Ich habe mich dann gleich ans auspacken und isnatllieren gemacht. Zuerst mal alle überflüssige Software runter. Was will ich mit einer 60 Tage Testversion von Mc Affee? Und dann alle Software installieren. Office, Galileo usw. Was man halt so alles braucht. Das installieren von Office ist ja keine Kunst, aber unsere Verwaltungssoftware ist nicht allzu einfach zu installieren. Dort was installieren, da was kopieren, dort einen Key eingeben usw. Ein PC ist nun schon im Einsatz, da der alte den Geist aufgegeben hat. Phew, nochmals Glück gehabt. Ich durfte den computer heute morgen einrichten und da der PC noch nicht ganz fertig war, wurde das noch eine stressige Sache. Zudem war genau an diesem Computer ein Etikettendrucker angeschlossen. Dieser war dann freigegeben und so etwa jeder andere PC greift darauf zu. Der neue PC hat natürlich keinen seriellen Anschluss, also den Drucker an einen anderen Computer zügeln. Eine tolle Sache, da man den Drucker nicht einfach so installieren kann. Man muss noch zusätzliche Ports installieren usw. Und dann war der Drucker auch noch offline, weiss Gott wieso. Da noch alle PCs auf den alten PC zugriffen, musste ich noch an jeden PC im Geschäft um den Drucker zu ändern. Ich hasse freigegebene Drucker.
Nun scheint alles das wichtigste zu funktionieren und ich habe wieder etwas Ruhe. Dann mache ich mich mal an die Installation der anderen Computer.


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Mehr Informationen dazu hier und hier.

Via Basic Thinking