Bike Attack 2012

Das vergangene Wochenende fand in der Lenzerheide erneut die Trek Bike Attack statt und dieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft auch daran teilzunehmen.
Für alle, die die Bike Attack nicht kennen: Das ganze ist ein Enduro Rennen/Downhill Marathon über 18 Km, 2000 Meter Downhill und 150 Höhenmeter vom Parpaner Rothorn runter nach Churwalden mit einem Massenstart. Am Samstag führt man einen Qualifikationslauf mit einem einzelnen Start mit 15 Sekunden Abstand und je nach Zeit wird man dann für den Sonntag in einen Startblock eingeteilt. Je schneller man an der Quali ist, desto weiter vorne startet man.
Wir sind am Donnerstag schon hochgefahren damit wir genug Zeit für alles hatten und so konnten wir auch am Donnerstag schon einmal vom Rothorn runterfahren, bevor wir das Zimmer im Hotel bezogen.
Am Freitag war dann offiziell das Training, das heisst die komplette Strecke war ausgesteckt und das haben wir auch genutzt, da wir den unteren Teil von der Lenzerheide nach Churwalden noch nicht kannten. Also gings recht bezeiten aufs Rothorn und das ohne gross bei der Bahn warten zu müssen. Und von dort dann alles mit einigen Pausen runter nach Churwalden. Von dort kann man dann mit dem Sessel hoch zur Alp Stätz und dann wieder runter zur Lenzerheide. Am Nachmittag gings dann noch einmal ganz hoch aufs Rothorn, aber da war die Schlange doch schon sehr lang.
Die Quali ist am Samstag erst ab 13 Uhr und so kann man am morgen bis 11 Uhr nochmals trainieren und so haben wir uns entschieden noch einmal aufs Rothorn zu gehen und gemütlich runter zu fahren. Bei der Quali muss man dann aufpassen, dass man auch rechtzeitig oben ist und für die Bergfahrt auch genug Zeit einplanen, denn die Gondel von Scharmoin aufs Rothorn ist ein rechter Flaschenhals. Ich startete dann kurz vor 16 Uhr und bin recht gut runtergekommen, hatte aber zwei-drei mal einen etwas langsameren Biker vor mir und auf den Singletrails kann man ja schlecht überholen. Aber schlussendlich hatte ich eine Zeit von 19:28 und bin auf dem 213sten Platz gelandet und damit bin ich auch zufrieden.
Für das Rennen am Sonntag wurde ich so in den Block 5 eingeteilt und da ich schon bezeiten oben war konnte ich aus der zweiten Reihe in unserem Block starten. Der Start ist dann aber erst um 13 Uhr und so muss man sich die Zeit noch etwas vertreiben und die Nervosität etwas im Griff behalten, aber das hat recht gut funktioniert.
Der Start war dann wie erwartet ein riesen Durcheinander und ich hatte das Gefühl, dass ich nicht sonderlich gut weggekommen bin und auch zwischendurch habe ich wohl einige male eine etwas langsame Linie erwischt. Aber dafür konnte ich im unteren Teil mit den Anstiegen einige Plätze gut machen, nur leider bin ich dann auch noch gestürzt. Auf einem Trail etwas zuweit nach Links gekommen und dann mit der Pedale hängen geblieben. Ich habe mir dabei eine schöne Prellung geholt, das Schaltauge verbogen und vor allem recht viele Plätze verloren, aber immerhin konnte ich fertig fahren. Und so bin ich dann auf dem Platz 201 gelandet, was ich immer noch gut finde. Aber es ärgert mich etwas, dass ich so knapp nicht unter den ersten 200 bin. Aber das nächste Jahr muss es ja noch Steigerungspotenzial geben.

Nun noch einige Fotos von mit und von Sportograf und ganz unten noch ein Filmchen mit GoPro Aufnahmen und auch mit dem Sturz.










Video: Roadtrip 2011

Zum Schluss habe ich noch einen kleinen Film mit diversen Aufnahmen von unseren Ferien gemacht, also etwas quer-beet durch alle Touren. Angefangen bei Savognin, via Engadin und Livigno bis zum Wallis. Alles ist mit der GoPro gefilmt.



Video: Roadtrip 2011: Livigno - Bikepark Mottolino

Während unserem Downhill-Tag in Livigno ist recht viel Videomaterial zusammengekommen, welches ich nun noch verarbeitet habe. Da wir immer wieder genug Zeit hatten, konnten wir auch etwas mit den Kamera Positionen experimentieren und so gibt es doch noch ein wenig Abwechslung.



Video: Hoch Ybrig - Downhill

Am letzten Mittwoch haben Stee und ich ja die Downhill-Strecke vom Hoch Ybrig unter die Räder genommen und dort auch etwas gefilmt.
Ich habe nun eine Abfahrt zusammengeschnitten und die etwas langweiligeren Tretpassagen herausgelöscht. Nichts wildes und auch nur Aufnahmen mit der GoPro vom Brustgurt mit dementsprechend wenig Abwechslung aber vielleicht doch noch interessant anzusehen.



Downhill-Fahren im Hoch Ybrig

Stee hat mich mal angefragt, ob ich Lust hätte die neue Downhill-Strecke auf dem Hoch-Ybrig auszuprobieren und da habe ich natürlich nicht nein gesagt und diesen Mittwoch war es nun soweit. Die Bikes ins Auto und ab in den morgendlichen Arbeitsverkehr. Wir sind dann aber doch nicht so schlecht durchgekommen und waren kurz vor 9 Uhr in Weglosen, haben dort die Bikes ausgeladen das Ticket gekauft (CHF 35.00 für einen ganzen Tag) und sind dann mit der Gondel nach oben gefahren. Dort hat es einen Sessellift mit welchem man hoch kommen und eine Downhill-Strecke, die man runterfahren kann.
Vor allem am morgen war es noch recht nass und schlammig da die Strecke über weite Teile über die Wiese führt, aber einige Teile sind mit Kies befestigt und etwas besser fahrbar.
Wir haben uns dann so langsam vorgetastet und sind so immer etwas schneller geworden und auch die Strecke wurde je länger desto besser. Wirklich anspruchsvoll ist die Strecke ja nicht, aber Spass macht es trotzdem.
So für einen Tag ist die Strecke OK, gegen Abend kannten wir sie auch in und auswendig und wären gerne noch etwas anderes gefahren, aber da gingt es leider nichts. Und ein Nachteil ist in meiner meinung auch, dass man die Strecke über grosse Teile auch mit den Kühen teilt und diese einem immer wieder im Weg stehen und halt auch immer wieder Kuhfladen auf der Strecke hinterlassen, was ja nicht sonderlich angenehm ist.
Wir auch immer, wir hatten einen schönen Tag und Spass auf der Strecke, aber dieses Jahr werde ich dort mit Sicherheit nicht mehr fahren.

Zwischendurch haben wir noch etwas mit der GoPro gefilmt, ein Video ist noch in Arbeit und folgt bald.


Sonntag: Rothorn-Downhill

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der siebte und letzte von der "Rothorn-Downhill-Tour" am Sonntag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Sonntag und damit letzter Tag unserer Bikeferien in der Lenzerheide. Da wollte wir nichts allzugrosses mehr anreissen sondern es noch etwas gemütlich angehen. Zuerst musste allerdings das Zimmer leergeräumt und das Gepäck in das Auto verfrachtet werden. Dann konnten wir das machen, was mir das letzte Jahr auch schon wollten, wegen dem schlechten Wetter aber nicht konnten. Mit der Bahn aufs Rothorn und dann mit dem Bike wieder runter. Um es aber nicht zu einfach zu machen fuhren wir wenigestens die knapp 400 Hm bis zur Mittelstation Scharmoin hoch.


Dort konnten wir die Bikes unkompliziert in das heutige Transportmittel verfrachten. Da wir noch die Bahnkarte vom Hotel hatten, mussten wir dafür nicht mal etwas bezahlen.


So brachte uns die Gondel in knapp 5 Minuten und ohne zu schwitzen von 1904 auf 2861 Meter über Meer. Oben war schon einiges an Schnee geschmolzen, aber der Weg zur Galerie war noch immer nicht wirklich fahrbar. So entschied wir uns nur einige male Rothorn - Scharmoin zu fahren.


Die Abfahrt war durchgehend befahrbar, an einigen Stellen lag noch Schnee, aber mit etwas Geschickt konnte man das auch fahren. Dafür, dass die Strecke auf 2861 MüM beginnt ist sie erstaunlich gut befahrbar. Teils flowig, teils aber, wegen dem Geröll, auch recht rumpelig. Alles was das Bikerherz begehrt. Wie man am Höhenprofil unschwer erkennen kann sind wir drei mal hoch und wieder runter gefahren, das reichte dann auch. Zum einen ist die Abfahrt doch noch recht anstrengend und wir wollten am letzten Tag der Ferien auch keinen Umfall mehr bauen (Sowas macht man besser am Anfang ;) )
Zum Schluss noch einige Bilder von unterwegs:



Ganz am Schluss gings natürlich noch vom Scharmoin runter zur Lenzerheide. Zum zweiten mal in dieser Woche wieder über die ausgebaute Downhillstrecke, diesmal mit etwas mehr Tempo, aber im vergleich zu den Downhillern immer noch im Schneckentempo. Aber Hauptsache, es macht Spass.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/835/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 26.34Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.1Km/h
  • Zeit: 02:00:24
  • Höchstgeschwindigkeit: 38.7 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 125 bpm
  • Höhenmeter: 442 Hm
  • Hm pro Km: 16.78
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Rad Challenge 07

http://images.t-error.ch/news/337/rad_challenge_banner.jpg

Beim jetzigen Wetter macht es mich nicht so an, auf das Bike zu steigen und damit eine Runde zu drehen. Ich denke vielen geht das genau so.
Wer aber trotz dem schlechten Wetter nicht auf das Bike verzichten will, sollte sich mal die Rad Challenge 07 ansehen. Die Rad Challenge hat nicht nur im Namen ähnlichkeiten mit der Ski Challenge. Auch die Rad Challenge wurde von Greentube entwickelt und kommt dementsprechend ähnlich daher. Die Steuerung erfolgt über die Pfeiltasten und ist sehr simpel, die Grafik ist nicht schlecht und auch die Bewegungen und Stürze sind sehr schön gemacht.
Wie auch bei der Ski Challenge gibt es ein Suchtpotenzial, nur gibt es (noch?) keine Möglichkeit, das eigene Bike oder die Ausrüstung zu verändern. Zudem gibt es auch nur schönes Wetter, was ja nicht gerade der Realität entspricht. Zudem ist momentan nur eine Strecke freigeschaltet, die zweite sollte dann aber noch folgen.
Die Rad Challenge ist in meiner Meinung ein gut gemachtes Spiel, mit welchem man solche regnerischen Tage gut überbrücken kann. Nur frage ich mich, warum so ein Spiel meinen Prozessor zu 100% auslastet.

Aufmerksam auf das Spiel bin ich über das Weblog von Markus Baumi. Er hat auch noch einen schönen Bericht darüber geschrieben.

Zum Schluss noch einige Screenshots.



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