Irchelumrundung mit einem Votec M6 Light

Nachdem meine Federgabel gestern den Geist aufgegeben hat, war heute morgen ein Besuch beim Velomech unumgänglich. Ich konnte das Bike abgeben und habe sogar ein Ersatz-Bike getriegt. Zum Glück, denn bei diesem Wetter musste ich einfach raus.
Als ersatz gab es ein http://images.t-error.ch/blog/533/font_votec.jpghttp://images.t-error.ch/blog/533/font_m6.jpg

Nach dem Mittagessen machte ich mich dann auch fest eingepackt auf den Weg. Zwei Punkte standen heute fest. Ich musste nach Pfungen und Flaach. In Pfungen musste ich einen Velocomputer für meine Mutter kaufen und in Flaach musste ich den Halter für meine Lampe abholen, den ich an meinem Bike vergessen hatte.
Lustig sah sicher auch die Kombination vom BMC Kleidern und Votec Bike aus. Zudem hatte ich das Problem, dass ich den zweiten Halter für mein Garmin Edge nicht fand und das Edge so auch nicht ans Bike montieren konnte. So reiste es halt im Rucksack mit guter Aussicht auf die Satelitten mit. Als ich das erste mal auf das Bike stieg, hatte ich das Gefühl darauf zu liegen. Die Sitzposition ist doch einiges Sportlicher als beim Superstroke, für solche Wintertouren aber sich nicht schlecht. Ich fuhr also zuerst nach Pfungen zu Rolis Bikestation um dort den Velocomputer zu holen. Mein Vater war gestern schon dort und desshalb ging ich dort vorbei.

Nach dem ich den Velocomputer hatte, fuhr ich der Bahn entlang nach Embrach. Auf den Kieswegen merkte ich einen deutlichen Unterscheid zum Superstroke. Zum einen war die Federung viel härter (sie ist auch nicht auf mein Gewicht eingestellt), das hat aber den Vorteil, dass man Bergauf auch ohne Probleme im Wiegetritt fahren kann, ohne dass das Bike ständig Wippt. So kommt man doch recht zügig vorwärts. Vom Embrach fuhr ich weiter richtung Bülach auf dem Weg auf den Eschenmoser legte ich noch eine kurze Fotopause ein.



Von Bülach fuhr ich über den Hoh Chi Ming Trail zum Bahnhof Glattfelden. Mit erstaunen durfte ich feststellen, dass der Baum, der immer im Weg war nun endlich entfernt wurde. Der Trail ist nun wieder durchgehend fahrbar, auch ohne lebensgefährliche Limbo einlagen ;) Von Glattfelden kam ich nach Eglisau, überquerte dort den Rhein und kämpfte mich die nächste Steigung hoch.


Auf der Höhe gings weiter nach Buchberg, wo ich an der Kirche vorbei fuhr und von dort den schmalen Weg nach Rüdlingen runter nahm. Allerdings musste ich vorher noch einige Fotos machen.


Von Rüdlingen fuhr ich nach Flaach, zum Velomech, wo ich mein Lampenhalter abholen konnte. Versteckt im Milchkästchen :) Das inzwischen ja auch nicht viel Wärmer geworden war und ich auch bald 2 Stunden unterwegs war machte ich mich auf den Rückweg. Also das Eigental rauf (nein, das Tal zwischen Bichwil und Oberembrach ist nicht das einzige Eigental) richtung Buch am Irchel. Zwischendurch meldete sich mein Magen mal, man möge ihm doch etwas zu Essen geben. Ich wollte mich da nicht querstellen und legte eine kurze Verpflegungs-/Fotopause ein.


Nach der Pause gings weiter nach und durch Buch am Irchel und von dort zur Hueb. Dort konnte ich wieder mal eine schöne Aussicht auf Winterthur geniessen. Sicher, es gibt schönere Städte, aber Winterthur gehört doch zu den grüneren.
http://images.t-error.ch/blog/533/hueb.jpg


Schlussendlich gings von der Hueb noch das Tobel runter nach Neftenbach. Ich war dann auch nicht böse als ich zuhause an der Wärme war. Wie gewöhnlich waren die Füsse etwas eisig sonst hatte ich aber überall warm, sogar an den Händen.

Mit dem Votec zu Bike macht definitiv auch Spass. Für mich ist die Federung etwas zu hart eingestellt, aber auf Kieswegen ist das nicht mal so schlimm. Dadurch wird mehr Energerie in Vortrieb umgewandelt. Die Doppelbrücken-Federgabel ist sicher sehr steif, für so ein Bike in meiner Meinung aber etwas übertrieben. Auch der Vorbau finde ich nicht so Toll. Dadurch findet am Lenker entweder eine Glocke, eine Lampe oder der Velocomputer platz. Für zwei reicht der Platz schlicht nicht. Schade eigentlich. Richtig eingestellt macht das Bike sicher noch mehr Spass, aber für die 2-3 mal wo ich das Bike brauche, muss ich da nicht noch an der Gabel und dem Dämpfer herumspielen.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 45.33Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.8Km/h
  • Zeit: 2:52:24
  • Höchstgeschwindigkeit: 37.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 139 bpm
  • Höhenmeter: 624.8 M
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Biketour nach Bülach, Eglisau und Irchel

Wie gesagt war ich heute wieder mit dem Bike draussen. Die Temperaturen lagen so um die 6 Grad, warme Kleidung war also angesagt. Da es aber trocken war, war das ganze kein grosses Problem.
So fuhr ich zuerst nach Pfungen und vor dort der Bahn entlang nach Embrach. Es folgte der Anstieg auf den Eschenemoser. Die Wege waren über all voll mit Blättern. Ich liebe das Rauschen der Blätter unter den Reifen.


Vom Eschenmoser fuhr ich runter nach Bülach und dann über den Hoh Chi Ming Trail nach Glattfelden und weiter der Bahn entlang nach Eglisau. Von Eglisau fuhr ich dem Rhein entlang nach Tössriederen und so zur Tössegg. Glücklicherweise waren kaum Wanderer unterwegs, was die Sache etwas angenehmer machte.
Von der Tössegg gings dann wieder nach oben zur Hochwacht. Ca 300 Höhenmter. Nach den Ferien in der Lenzerheide ist das ja nichts.


Das nächste Ziel war dann der Irchelturm und von dort düste ich den Trail runter nach Dättlikon. So langsam habe ich die Ideallinie mit all den Schanzen draussen. Aber auf die grosse am Anfang verzichte ich (noch). Von Dättlikon fuhr ich am Schloss Warth vorbei zurück nach Hause.

Auch auf den heimischen Wegen ist das Biken schön. Aber die hohen Berge und langen Abfahrten fehlen mir schon etwas.

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 43.44Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.2Km/h
  • Zeit: 2:51:42
  • Höchstgeschwindigkeit: 38.4Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 141 bpm
  • Höhenmeter: 676.4 M
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Herbsttour mit gebrochenem Kettenblatt

Eigentlich wollte ich diesen Artikel gestern schreiben, aber die Zeit hatte einfach nicht mehr gereicht. Ich bin von der Tour etwas später nach Hause gekommen als erwartet und dann musste ich gleich wieder weg.

Wie auch immer: Ich bin gestern kurz vor elf Uhr losgefahren. Die Route war eigentlich schon bekannt. Irchel, Tössegg, Eglisau und Glattfelden. Danach war improvisieren angesagt.
Bewaffnet mit einem Langarmtrikot und Beinlingen fuhr ich also los. Die Beinlinge konnte ich schon vor der ersten Steigung abziehen. Also gings das Tobel hoch zur Hueb und so zum Irchelturm. Ausser zwei Biker war sonst niemand unterwegs, sehr schön. Das Wetter ansich war nicht schlecht, zwar noch etwas bewölkt, aber nicht kalt und die ersten Stücke vom blauen Himmel zeigten sich auch schon. Nach einem kurzen Photo-Stop beim Turm fuhr ich weiter zum Rütelbuck, wo es auch wieder einen kurzen Photohalt gab.


Als fuhr ich weiter zur Hochwacht. Immer noch fast niemand unterwegs. Bei der Hochwacht waren noch zwei weitere Biker, aber sie waren auch die einzigen. Weiter fuhr ich runter zur Tössegg. Zuerst die Treppe runter und dann über den Kiesweg zum Parkplatz und so runter zur Tössegg. Dort hatte es dann schon einige Leute. Nicht weiter verwunderlich, man kann dort ja auch mit dem Auto hinfahren.


Da kaum Wanderer unterwegs wahren, war die fahrt nach Tössriederen und Eglisau umso angenehmer. man musste nicht alle 10 Meter wieder bremsen und Wanderer überholen. Von Eglisau fuhr ich weiter zum Bahnhof von Glattfelden, fuhr dann aber nicht direkt nach Bülach. Ich machte noch einen Besuch bei einem Kollegen, der neu in Glattfelden wohnt. Nach dem Hausbesuch gings wieder zurück zum Bahnhof und so über den herrlichen Trail nach Bülach. Über diesen Trail hat es ja schon seit längerem einen umgeknickten Baum unter dem man nicht durchfahren kann. Aber anscheinend stört das den Förster nicht.
Von Bülach gings mal wieder etwas in die Höhe und zwar via Nussbaumen auf den Eschenmoser hoch, wo ich mal eine längere Pause einlegte.



Nach der Pause düste ich den Wanderweg richtung Rorbas/Irchel runter, bog dann aber mal ab und kam so nach Embrach, wo ich einen schönen Weg nach Freienstein runter fand. Also auf der anderen Seite der Töss wieder rauf, eigentlich wollte ich noch auf den Irchel.
Aber noch beim Anstieg, passierte es dann. Relativ kleiner Gang und Wiegetritt. Und plötzlich der Tritt ins leere. F**k. Kette gerissen? Nein, alles noch ganz. Aber was ist denn mit dem Kettenblatt los? Bei näherem hinsehen sah ich, dass das kleine Kettenblatt vorne schön in vier Teile gerissen war. Ja toll. Mit dem mittleren und dem grössten Gang konnte ich dann wenigstens noch nach Hause fahren und mir die Sache genauer ansehen.

Das Kettenblatt ist schön viergeteilt. Die Schrauben, oder was auch immer sind Teilweise herausgerissen oder noch drin. Wie das passiert ist, ist mir echt unklar. Wenn sowas bei einem 10 jährigen Bike passiert, könnte ich ja verstehen. Aber ich habe mein Bike jetzt seit drei Monaten und drei Tagen und etwas mehr als 2200 KM drauf. Da darf so was doch nicht passieren.
Das Mail an den Velomech ist auf jeden Fall schon raus. Ich hätte das Bike für meine Ferien in der Lenzerheide schon recht gerne. Idealerweise mit allen drei Kettenblättern. Mal sehen, was da rauskommt.




Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 51.89Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.9Km/h
  • Zeit: 3:38:50
  • Höchstgeschwindigkeit: 62.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 142 bpm
  • Höhenmeter: 958 M
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Sonnenauf- und Untergang

Als ich am Morgen das Haus verliess zeigte das Thermometer etwas mehr als 10 Grad an. Es war schon fast warm. Am Himmel waren kaum Wolken zu sehen, was vielleicht aber auch an der Dunkelheit lag. Ich fuhr ein gemütliches Morgentempo. Ich wollte mich am Montagmorgen und dem ersten Tag im Oktober nicht schon hetzten lassen. Bei Brütten legte ich einen kurzen Photohalt ein, obwohl ich am Morgen nicht so gerne anhalte. Aber ich konnte die Sonne nicht unfotografiert aufgehen lassen. Sonst gibts nichts besonderes zu berichten. Eine morgentliche Fahrt zur Arbeit halt.
http://images.t-error.ch/blog/481/sonnenaufgang.jpg


Am Abend verliess ich das Büro um ca 18:15 in kurzen Hosen, es war schön warm. Darum entschied ich mich auch, nicht direkt nach Hause zu fahren, sondern einen Umweg via Augwil und Embrach zu machen. Gesagt, getan. Die Temperatur war sehr angenehm, nicht so heiss, dass ich grausam geschwitzt hätte, aber auch nicht zu kalt. Herrlichstes Herbstwetter halt. Vor Eschenmosen musste ich noch meine Lampe montieren, da es so langsam aber sicher eindunkelte.
So fuhr ich halt im Dunkeln von Embrach der Bahn entlang bis nach Pfungen und dann zurück nach Hause. An der Töss war die Feuerwehr noch mit irgendwas beschäftigt. Es sah so aus, als wollten sie die Töss auspumpen. Jedem das seine....
http://images.t-error.ch/blog/481/sonnenuntergang.jpg



Die Daten der Tour:
  • Distanz: 50.52Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.8Km/h
  • Zeit: 3:11:24
  • Höchstgeschwindigkeit: 55.4Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 132 bpm
  • Höhenmeter: 689 M
  • Google-Earth Datei

Es herbstelt

Heute morgen war es mal wieder sehr kalt. Das Thermometer zeigte frostige 4 Grad und so fühlte es sich auch an. Der Aufsteig nach Brütten war allerdings kein grosses Problem, allerdings war die Abfahrt nach Bassersdorf sehr kalt. Das lange Trikot gibt eben doch nicht so warm, da sind die Armlinge besser.
Auf dem Heimweg fuhr ich dann denselben weg wie am letzten Mittwoch schon. Also nach Gerlisberg, Augwil und so oberhalb von Lufingen und Embrach nach Eschenmosen. Und dann via Embrach und Pfungen nach Hause.
Der Herbst zeigt sich nun immer mehr. Die Bäume färben sich immer mehr und die Wege sind je länger desto mehr mit Laub belegt. Ich liebe diese Zeit. Solange das Wetter so gut ist wie jetzt, ist dies meine absolute lieblings Jahreszeit. Die Temperaturen sind nicht mehr so hoch und die Landschaften sehen mit farbigen Wäldern einfach noch besser aus. Nur werden die Tage immer kürzer, aber man kann halt nicht alles haben.




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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 50.61Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.8Km/h
  • Zeit: 3:12:36
  • Höchstgeschwindigkeit: 51.6Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 718 M
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Arbeitsweg mit Umweg

Das Wetter lud heute ja wieder zum Arbeitsweg mit dem Bike ein. Über den Hinweg gibts nicht viel zu sagen, ausser, dass ich noch immer nicht sehr fit war. Ich denke, es liegt an einer Erkältung die ich mir irgendwo eingeholt habe. Aber so eine Erkältung hält mich nicht vom Biken ab, da braucht es schon mehr. Demensprechend gab es heute eine neue Rekordzeit, nur halt auf die falsche Seite.
Am Abend sah es dann aber einiges besser. Es fühlte sich an, als ob die Energie, die mir auf den letzten Touren gefehlt hat nun doch noch irgendwo gefunden wurde. Aber vielleicht war es ja auch nur das Epo die Multivitamin-Brausetablette die ich am Nachmittag noch zu mir genommen habe. Wie auch immer, mit viel Druck und dem entsprechenden Tempo düste ich bei angenehmen Temperaturen durch den Hardwald nach Bassersdorf, dort wie üblich rauf nach Gerlisberg, wo ich der Sonne schon beim untergehen zusehen konnte. Sie versteckte sich hinter der Lägeren. Da ich heute so in Schuss war entschied ich mich einen Umweg über Embrach zu fahren. Also weiter nach Augwil, über die Strasse und dann alles dem Wanderweg nach richtung Tössegg. Kurz vor dem Eschenmoser musste ich auch schon meine Lampe montieren, denn im Wald war schon recht finster. Vom Eschenmoser fuhr ich Direttissima runter nach Embrach, im dunklen mit der Lampe schon etwas anders als bei Tageslicht, aber dennoch spassig. Von Embrach gings dann noch dem Bahngleis entlang nach Pfungen und zurück nach Neftenbach.
Nun darf ich stolz noch einige Sonnenuntergangsfotos präsentieren




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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 49.75Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.3Km/h
  • Zeit: 2:58:04
  • Höchstgeschwindigkeit: 53.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 136 bpm
  • Höhenmeter: 817 M
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Es Herbstelt

Wie von Meteo vorhergesagt, war das Wetter heute morgen nicht so berauschend. Bewölkt und kühl, aber immerhin trocken. Als es dann am Mittag noch etwas aufmachte, entschied ich mich doch noch eine Biketour zu machen. Als ich abfuhr zeigte das Thermometer knapp 18 Grad an, ich zog deshalb noch meine Armlinge an. Zuerst fuhr ich nach Pfungen, wo ich die Armlinge dann auch schon abziehen musste, weil es wärmer war als ich dachte. Weiter gings dann dem Bahngleis entlang nach Embrach und dann über den Eschenmoser nach Bülach. Die Temperatur war sehr angenehm, bergauf kam ich natürlich ins schwitzen, aber es war nicht so brütend heiss wie im Hochsommer. Der Herbst hat heute ja auch offiziell begonnen.
Über den Hoh Chi Ming Trail gings dann nach Glattfelden und von dort weiter nach Eglisau. Direkt am Rhein legte ich eine kurze Pause ein. Ich realisierte dort auch, dass ich ja am tiefsten Punkt der heutigen Biketour war. Etwas unter 350 Meter über Meer. Und da ich noch vor hatte auf den Irchel zu fahren (immerhin 666 Meter über Meer) war das keine allzu motivierende Vorstellung. Aber ja, das habe ich bisher ja noch immer geschafft. Bevor es aber an die mehr als 300 Höhenmeter ging, fuhr ich dem Wanderweg entlang, schön paralel zum Rhein. So kam ich dann nach Tössriederen und später zur Tössegg, wo ich eine zweite Pause einlegte. Einfach etwas ausspannen, dem Schiff beim an- und ablegen zusehen.
Aber dann war die Schonfrist vorüber. Zuerst fuhr ich der Strasse nach nach Teufen, weiter zum Parkplatz und von dort zur Hochwacht hoch. Es sind ja kaum 3 Kilometer aber es sind wie schon erwähnt mehr als 300 Höhenmeter. In der Hochwacht legte ich nur eine kleine Verschnaufpause ein und fuhr weiter zum Forenichel. Dort war ich wie erwartet alleine und konnte so die Aussicht und die Ruhe geniessen. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Etwas später kamen dann noch zwei Wanderer mit einem Hund vorbei, welcher sich sehr über mich zu freuen schien. Kein Kläffen oder ähnliches, er strich aber um die Beine und freute sich als ich ihn streichelte. Den Wanderen konnte ich dann noch die Gegend erklären. Wenn man doch immer so wenige Probleme mit Wanderer und Hunden hätte.
Irgendwann musste ich dann aber doch noch zurück. Ich machte mich direkt zum Schanzentrail auf, da ich dort nach langem mal wieder runter wollte. Oben erstmal den Sattel etwas runter, mit dem Schnellspanner ja eine Sache von Sekunden. Der Regen der letzten Zeit hatte auch dort seine Spuren hinterlassen. Anfangs hatte es eine schöne Rinne und auch weiter unten hatte es grosse Schlammlöcher. Zudem hatte ich auch das Gefühl, dass die Erde zwischen den Wurzeln etwas weggewaschen oder weggefahren ist. Nun ja, die Abfahrt hatte trotzdem Spass gemacht und iahc machte mich via Schloss Warth auf den Weg zurück nach Neftenbach. Inzwischen war es auch schon recht kühl geworden.
Es Herbstelt.



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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 43.68Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.9Km/h
  • Zeit: 2:47:19
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.7Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 147 bpm
  • Höhenmeter: 830 M
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Wieder auf der Lägeren

Heute hatte ich mir viel vorgenommen. Ich wollte wieder auf die Lägeren. Zum zweiten mal in diesem Monat. Allerdings habe ich mir vorgenommen, nicht nur zur Hochwacht zu fahren, sondern das ganze von hinten aufzurollen. Gesagt getan. Ich bin Kurz nach 14 Uhr aufgebrochen und da ich damit rechnete, dass die Tour etwas länger gehen wird habe ich etwas Proviant und Licht eingepackt.
Hin fuhr ich fast denselben Weg wie das letzte mal. Erst oberhalb von Oberweningen nahm ich einen anderen Weg. Ich fuhr etwas nach Norden in den Wald und folgte dem Wanderweg richtung Niederweningen mehr oder weniger und kam so durch Schneisingen. Von dortz ging es dann aufwärts, oft an der Sonne, so dass ich zwischendurch einen halt im Schatten machen musste. Das Ziel kam aber immer näher, langsam aber sicher. Die letzten gut 100 Höhenmeter bis zum Aussichtspunkt "Burghorn" waren dann die schlimmsten. Zuerst auf einer Kieststrasse, die aber sehr steil war und mich so zum Absteigen zwang. Weiter ging es auf einem schmalen Weg, nicht weniger steil als der Kiesweg vorhin. Also wieder laufen. Und als ob das nicht genug wäre kam ich dann auf einen Bergwanderweg. Und diese Bezeichnung hatte der Weg verdient. An fahren war nicht zu denken und sogar zu Fuss hatte ich so meine Mühe. Schlussendlich schaffte ich es dann aber doch noch zum Burghorn, welches 850 Meter über Mehr liegt. Ich fand einen kleinen Platz etwas abseits vom weg und legte dort eine längere Pause ein. Ich verdrückte mein Sandwich und genoss die Aussicht, welche wirklich Atemberaubend war.
Eine halbe Stunde später gings dann weiter zur Hochwacht. Auf dem Wegweiser war eine Zeit von 50 Minuten angegeben, ich benötigte mit dem Bike aber nur 45 :) Wie gesagt, der Weg ist als Bergwanderweg bezeichnet. So konnte ich nur wenig Fahren. Oft musste ich absteigen und das Bike stossen bzw. tragen. Aber die wenigen Fahrpassagen machten trotzdem Spass. Inzwischen war es schon 18:50 aber ich genoss trotzdem nochmals die Aussicht von der Hochwacht. Es waren noch ein Biker und zwei Wanderer dort, also nicht das grosse Volk.
Die Abfahrt macht wieder riesig Spass. Es war nicht mehr so heiss und die Sonne war schon weit unten und so durfte ich meinem Schatten nachfahren. In Regensberg waren dann allerdings die Hölle los. Dort war das Burgspektakel. Das Dorf wurde so einer Einbahnstrasse umfunktioniert. Für mich natürlich in die falsche Richtung. So durfte ich einen schönen Umweg Fahren. Und als wäre das nicht genug merkte ich bald, dass man hinterer Reifen platt war. Nicht schon wieder. Das letzte mals als ich zur Lägeren wollte hatte ich schon einen Platten zuhause und jetzt schon wieder. Narf. Als schnell den Reifen wechseln. Die erste Diagnose ergab, dass die wahrscheinlichste Ursache ein Snakebite ist. Immer dasselbe mit diesen Schlangen, ich weiss auch nicht, was die gegen Schläuche haben. However. Ich fand dann doch noch einen Weg runter nach Dielsdorf. Via Niederglatt und Endhöri fuhr ich zurück nach Bülach und radelte dann durch Nussbaumen richtung Eschenmosen. Inzwischen war es auch schon etwas nach 20 Uhr und die Sonne versank hinter dem Berg. Ich durfte das gemütlich von einer Sitzbank betrachten. Sehr schön. Vor der Abfahrt nach Embrach montierte ich dann das Licht, welches vor allem auf den Trails von Vorteil war. Sonst auf der Strasse war es noch nicht so dunkel. Ich fuhr dann einen ähnlichen weg zurück wie den den ich gekommen bin. Und so um die 21 Uhr war ich dann zuhause. Leicht erschöpft aber glücklich.







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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 83Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.6Km/h
  • Zeit: 5:54:29
  • Höchstgeschwindigkeit: 59.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 153 bpm
  • Höhenmeter: 1454 M
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Biketour und Trottirennen

Heute morgen sah es wieder ähnlich aus wie gestern. Der Wetterbericht sagte zwar gutes voraus, aber ich war da gar nicht so sicher. Ich schwang mich trotzdem aufs Bike und fuhr los Richtung Kyburg. Alles der Töss entlang. An einigen stellen war es sehr schlammig und auch bei den Wurzeln musste ich aufpassen, da diese sehr rutschig waren. Als ich dann zu Kyburg rauf fuhr kam die Sonne doch noch. Die Temperaturen waren noch nicht sehr hoch, aber es war sehr schwül, wodurch ich schnell zu schwitzen begann. Von der Kyburg fuhr ich runter nach Kempttal und folgte danach den Bahngleisen nach Effretikon. Auf Asphaltstrassen fuhr ich so durch Effretikon, weiter nach Lindau und so durch Nürrensdorf. Durch den Wald kam ich dann auf die Strasse zwischen Birchwil und Bassersdorf. Also auf die Strasse die ich immer fahre, wenn ich mit dem Bike arbeiten gehe. Ich überquerte die Strasse und versuchte die Höhe zu halten. Dies war auch nicht weiter schwierig. So kam ich oben an Bassersdorf vorbei und ohne grosse Steigungen nach Gerlisberg. Von Gerlisberg fuhr ich durch Augwil und dann den bekannten weg nach Eschenmosen. Dort bog ich nach rechts ab und kam so nach Embrach. Weiter gings nach Freienstein und dann wieder hoch. Hoch auf den Irchel. Das waren einige sehr anstrengende Kilometer. Vor allem wenn man schon gut 50 Km in den Beinen hat. Vom Ircheltum fuhr ich runter nach Buch am Irchel, denn dort war noch das Motortrotti Rennen. Es waren einige sehr lustige Gefährte unterwegs, aber ich blieb trotzdem nicht allzulange. Von Buch am Irchel fuhr ich noch durch den Wald zur Hueb und düste durch das Tobel zurück nach Neftenbach.





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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 62.40Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.9Km/h
  • Zeit: 3:57:36
  • Höchstgeschwindigkeit: 57.1Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 150 bpm
  • Höhenmeter: 1103 M
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Auf der Lägeren

Gestern hatten sich Steh und ich eine etwas grössere Tour vorgenommen. Das ist auch der Grund, warum ich den Beitrag nicht gestern geschrieben habe, ich bin einfach nicht mehr dazu gekommen. Diese Tour führte uns nämlich auf die Lägeren. Mit dem Bike war ich vorher noch nie dort, allerdings aber mal mit dem Militär auf einem 35 Km Marsch von Bülach aus. Was liegt also näher als einen ähnlichen Weg zu fahren, als den, den wir damals gelaufen sind?
Als ich zuhause losfahren wollte, musste ich als erste feststellen, dass mein Vorderreifen platt war. Na toll. Also erstmal Steh Bescheid geben und dann Schlauchwechsel express. Das fäng ja gut an. Eine viertel Stunde später war ich dann fertig und es konnte losgehen. Zuerst mussten wir aber mal nach Bülach. Keine grosse Sache, zuerst runter nach Pfungen, am Gahngleis entlang nach Embrach und über den Eschenmoser nach Bülach. Vom Eschenmoser sahen wir die Lägeren schon zum ersten mal. Die grosse Kugel mit dem Radar ist ja auch sehr auffällig. Von Bülach aus fuhren wir oberhalb von Höri durch nach Neerach. Eigentlich kann man einfach dem Wanderweg nach Niederweningen folgen. So kommt man dann irgendwann oberhalb von Oberweningen durch. Dort stürzten wir uns dann in die Tiefe und fuhren durch das Dort durch, über die Hauptstrasse und machten uns auf der anderen Seite an den Aufstieg. Zuerst fuhren wir auf einer Asphaltstrasse, welche anfangs wenig Schatten bot. So kamen wir dann auch schön ins Schwitzen. Aber wenn ich zurückdachte, wie ich schonmal mit Rucksack, Gewehr und Kampfstiefel dort raufgelaufen bin, konnte ich mich nicht beklagen :) Bei der letzte Teil zur Lägeren Hochwacht fuhren wir auf einem schmalen Weg, welcher zum Schluss immer steiler wurde und und dann zum Absteigen zwang. Und dann waren wir oben. Ich war erstaunt wie hoch wir eigentlich waren. 850 Meter über Meer. Oben genossen wir dann die herrliche Aussicht auf den Flughafen, Zürichsee, Üetliberg usw. Da ist die Aussicht vom Irchel ja nichts dagegen.
Da es dann schon halb sechs war, machten wir und dann auf den Heimweg. Einfach dem Weg entlang Richtung Regensberg. Ich voraus, Steh hintendrein. Aber plötzlich keine Spur mehr von Steh. Also wartete ich einige Zeit und dann kam er auch angelaufen. Vorderreifen Platt. Na toll, also das ganze nochmals, ich habe ja so langsam Übung. Alter Schlauch raus, neuer rein, und noch Aufpumpen. Weiter gehts. Runter nach Regensberg und weiter nach Dielsdorf. Dort haben wir dann nicht gerade den besten Weg gefunden. Eigentlich wollten wir der Glatt entlang, kamen dann aber an die Hauptstrasse nach Bülach. Aber da es dort auch einen Veloweg hatte, folgten wir einfach dem bis nach Höri und fuhren dann von dort der Glatt entlang. Und von Bülach gings dann denselben Weg zurück, den wir auch gekommen sind. Über den Eschenmoser nach Embrach und weiter nach Pfungen. So kamen immerhin fast 70 Km und 1300 Höhenmeter zusammen, mit dem Bike ist das ja schon einiges.




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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 69.76Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.7Km/h
  • Zeit: 4:44:49
  • Höchstgeschwindigkeit: 58.4Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 1279 M
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