Kleine anmerkung der Redaktion:
Da wir die längste Zeit in geheimen Führungsanlagen sassen, habe ich keine Fotos von dieser Woche. Vieleicht kann ich aber noch welche von der Beförderungsfeier nachliefern.
Wochenübersicht:
Da eine grosse Übung bevorstand, mussten wir am Samstag schon um 22:00 in der Kaserne sein. Dann mussten wir noch die Packung erstellen und dann war auch schon LiLö.
Da wir die längste Zeit in geheimen Führungsanlagen sassen, habe ich keine Fotos von dieser Woche. Vieleicht kann ich aber noch welche von der Beförderungsfeier nachliefern.
Wochenübersicht:
- Übung Hermes
- Beförderungsfeier
Da eine grosse Übung bevorstand, mussten wir am Samstag schon um 22:00 in der Kaserne sein. Dann mussten wir noch die Packung erstellen und dann war auch schon LiLö.
Am Montag gings dann auch gleich los. Um 5:00 aufstehen, Frühstück und dann alle Fahrzeuge bereitstelle und das restliche Material verladen. Und dann fuhren wir auch gleich los. Ein Fahrzeuig nach dem andern, wieder dieselben Züge wie letzte Woche. Das einsatzgebiet war im Seetal um Reinach AG. Zuerst gings zu einem gesicherte Halt. Dort wurden Beobachtungsposten eingerichtet. Ich fuhr dann mit dem Zugführer und 4 Rekruten in einem Puch zur Anlage. Zuerst gings aber zum Treffpunkt, wo ein Rekrut ausgeladen wurde und dort ein SE-235 mit Fernantenne inbetrieb nehmen musste. Weiter gings zum Fahrzeugpark, dort dasselbe in Grün. Und dann fuhren wir schlussendlich zur Anlage. Glücklicherweise konnte man gleich reinfahren. Dort angekommen, machte ich mich an die einteilung der Räume. Was kommt wohin. Glücklicherweise war das meiste schon vorgegeben und ich konnte das meiste übernehmen. Dann musste ich auf die anderen Fahrzeuge warten. Die kamen dann auch unt wir konnte alles Material ausladen. Zuerst das Techmat und dann auch das BA KP. Das ganze musste dann aber auch die Treppe runter. Wir hatten zwar einen kleinen Kran, aber der war schweinisch langsam. Also musste wieder fast alles heruntergetragen werden. Nachdem alles an seinem Platz war, hatten wir eine kleine Einführung über Brandschutz. Wohin muss man, wenns brennt usw. Als das dann endlich fertig war, gings an den Aufbau. Wie das genau vor sich ging, möchte ich hier nicht wieder beschreiben, es ist so wie immer :) Komplikationen gab es glücklicherweise keine, ausser beim KFAx. Die Anlage hatte nur ISDN anschlüsse, der KFax aber nur einen Analogen. Aber mit einwenig Kabel aufschneiden usw. gings dann auch. Wir ereichten alle TBZen ca 30 Minuten früher und konnten vor der Inspektion noch ca 3 Stunden schlafen.
Am Dienstag morgen war dann auch die Inspektion. An die Zeit kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Der Inspizient war aber zufrieden, es gab einige Dinge die nicht so gut waren, aber schlussendlich reichte es mal wieder für ein Sehr Gut. Wie immer halt :). Dann musste das ganze Betrieben werden. Der Ablöseplan stand schon. Also legten wir uns nochmal ca 3 Stunden aufs ohr. Also ca von 14:00 bis 17:00. Um 17:00 war dann ein Raport in unserer Anlage. Der Zugführer hatte gesagt, dass wir dort nicht teilnehmen müssen, aber anscheinend war das nicht so. Also weckte er uns um 16:55. Wach wie wir waren gings dann an den Raport. Sozusagen eine Zwischenbesprechung. Was war gut und was weniger. Für unsere Stao sah es sehr gut aus, die anderen hatten noch etwas nachzuholen. Nach dem Raport gabs dann ca um 19:00 etwas zu essen. Um 21:00 erhielten wir dann den Befehl "Retorno". Das heisst alles abbauen. Da alle vollgas gaben, war wir relativ schnell fertig. Um ca 24:00 waren wir fertig und das BA KP war auf dem 6DM verladen. Wir konnten uns also nochmals aufs Ohr legen.
Um 3:00 mussten wir am Mittwoch auf den Beinen sein. Insgesammte hatte ich auf dieser Übung "schon" 9 Stunden Schlaf. Bei einigen Rekruten sah es aber noch schlimmer aus. Nun ja. Nach eine Frühstück musste das Techmat noch auf die Fahrzeuge verladen werden und die Unterkunft musste provisorisch gereinigte werden, denn der andere Ik Zug durfte sich später noch darin einnisten. Nachdem alles verladen war sammelten wir noch die Leute von den Aussenposten ein und dann gings zum Reorganisationsplatz in Reinach. Dort gabs eine offizielle Zwischenbesprechung und wir erhielten neue und frische Sekretäre. Dann gings auch schon weiter zur nächsten Anlage. Eigentlich dasselbe wie schon am Montag. Nur eine andere Anlage und der Oberst verfolgte uns beim Bezug. Er wollte sich ein Bild von unserer Arbeit machen. Die Note die er uns gab zählte 20% zur Abschlussinspektion. Ich hatte wieder die schöne Aufgabe die Raumeinteilung in der Anlage zu machen. Diesmal war es allerdings etwas schwieriger, da nicht alles vorgegeben war. Früher oder später kamen dann auch mal die Fahrzeuge mit den Rekruten und dem Material. Beim ausladen hatten wir vor die Zeit des anderen Zuges von 9 Minuten zu unterbieten. Dies gelang uns mit 4 Minuten auch recht gut. Danach mussten wir auch alles wieder unter Tage bringen. Wir hatten einen Lift, aber der war schweinisch langsam. Die Hälfte vom Material musste heruntergetragen werden. Wie gewohnt machten wir uns danach an den Aufbau von allen Systemen. Den KFax lief genau um 15:00. Also keine Minute zu früh oder zu spät. Auch mit dem BA KP kamen wir gut voran. Leider hatte diese Anlage keine Gebäudeverkabelung, das heisst, wir mussten alle Netzwerkkabel von Hand ziehen. Wir ereichten alle TBZen rechtzeitig. Die IBZ war auf den Donnerstag um 05:00 angesetzt. Wir waren aber schon um 24:00 damit fertig. Und so konnten alle, die nichts zu "bewachen" hatten noch ins Bett hüpfen.
Die Tagwache am Donnerstag war auf 05:00 angesetzt, da der Inspizient erst um 07:00 erwartet wurde. Wir hatten also noch genug Zeit um die Anlage auf hochglanz zu bringen. Um 07:30 kam der Inpizient dann auch. Wir immer fand er einige kleine Dinge, die man hätte verbessern können. Wir rechneten also wieder mit einem Sehr gut. Nachdem die Inspektion vorüber war, mussten wir noch auf den Abbaubefehl "Retorno" warten. Dieser liess allerdings nicht lange auf sich warten und wir machten uns dann sogleich an den Abbau. Obwohl alle sehr müde waren, ich war mit meinen 14 Stunden Schlaf noch gut dran, kamen wir gut voran. Man merkte, dass alle aus dieser Anlage raus wollten. Nachdem alles abgebaut war, verluden wir alles Material auf die Fahrzeuge und reinigten die Anlage noch. Auf der Rückfahr noch Kloten schliefen dann auch alle im Auto. In Kloten angekommen, mussten wir das Techmat wieder abgeben und das BA KP ausladen. Ich hatte bei FL Ik noch einen Termin wegen der bevorstehenden Inspektion. Ich hatte mit einem anderen Gruppenführer die Aufgabe gefasst, die Auswertung der Inspektion zu machen. Und dafür brauchten wir eine Instruktion. Leider war dafür die Zeit zu knapp und wir mussten das auf den Freitag verschieben. Um 17:00 fand dann noch die BGU der Übung HERMES statt. Wie erwartet erhielten wir ein Sehr gut.
Nach der Besprechung stand dann noch der obligate Ausgang an. Um 19:00 wurden wir in den Ausgang entlassen. Allerdings blieben die wenigsten bis 23:30 im Ausgang.
Wieder einiges Fitter als gestern, gings am Freitag um 6:00 auf. Der Morgen stand im Zeichen der Inspektionsvorbereitung. Da wir zwei Gruppenführer nicht an der Inspektion teilnehmen mussten, war der Morgen für uns sehr entspannend. Zuerst gabs die verschobene Instruktion von FL Ik und dann folgte auch eine kleine Pause im Lg 5. Den Rest des morgens verbrachten wir mit dem Beobachten unserer Kameraden und Rekruten und den versuch, das Excelfile der Auswertung zu begreifen. Um 11:30 stand dann auch schon das Mittagessen an.
Danach gings schnell unter die Dusche. Um 12:45 mussten wir im Tenue A bereit stehen. Wir erhielten die neuene Wachtmeister abzeichen und dann gings auch schon mit den Duros in die Katolische Kirche in Kloten. Dort durften wir den Ablauf der Befördung noch ca 3 mal durchspielen. Um 15:00 kamen dann auch schon unsere Verwanten und Bekannten und dann gings auch gleich los. Wir marschierten ein und darauf folgten mehrere Reden von Militärs und Politikern. Darauf durfte sich jeder von uns (ca 50 Leute) einzelen beim Oberst anmelden und wurde so zum Wachtmeister befördert. Darauf sangen wir noch die obligate Nationalhymne und dann gings schon wieder nach draussen, wos einen Apero gab. Um 17:00 wurden wir dann endlich in den Urlaub entlassen.
Am Mittwoch begann die Übung Ares. Nach eine leicht vorgezogenen AV verluden wir die Packungen in den Sprinter und den Puch und dann ging es auch schon bald los nach Höri. Dort schauten wir unser zukünfiges KP an. Es war über der dortigen Feuerwehr und eigentlich noch recht schön, auch wenn es nicht allzuviel Platz hatte. Nur leider war die Anlage im ersten Stock, also mussten alle Kisten dort raufgetragen werden. Während mein Gruppenführerkamerad das Notstromkonzept machte kümmerte ich mich mit den Rekruten um den Aufbau des Systemes. Das ganze verlief sehr gut. Wir hatten aber auch genug Zeit. Um 13:37 konnten wir GBZ melden, obwohl das erst um 0:00 nötig gewesen wäre. Zwischendurch machten wir dann noch einen Notstromtest. Das funktionierte ohne Probleme. Nach ca 4 Minuten lief alles von den 4 Notstromaggregaten.
Vor der Inspektion am Donnerstag Morgen konnten wir sogar noch schlafen gehen. Der Zugführer schlief im Zimmer des Kommandanten, wir Gruppenführer hatten Zimmer der Zugführer (Einzelzimmer :) ) und die Rekruten schliefen im Uof Zimmer. Die Pforte musste aber immer besetzt sein. Die Inspektion verlief dann aber sehr gut. Es gab einige kleine Dinge die man verbessern konnte. Zum Beispiel eine Materialliste fehlte. Schlussendlich reichte es für die Note Sehr Gut und das war ja wirklich niocht schlecht :).
Dank dem 1. August am Dienstag, mussten wir diese Woche erst am Mittwoch um 13:15 eingerückt sein. Also ausschlafen. Um 13:20 mussten wir mit der Packung und dem Fahrrad Gruppenweise bereitstehen. Die Packung bestand aus KaRusa mit Regenschutz. Ohne GT, Stgw und Doppeltasche auf dem Rucksack. Nach dem AV in Gruppen begann die Übung CH. Wir mussten Gruppenweise mit dem Fahrad ins
Am Donnerstag begann dann die WEMA. Das heisst, das ganze Material (nicht das persönliche) putzen, kontrollieren und zurückgeben. Am Morgen gab es eine Information, wie das ganze in etwa ablaufen wird. Wir Ik's müsste natürlich das BA KP Gs Vb abgeben. Und gleich 3 Systeme. NAch der Information begannen wir gleich mit dem Auslegen der Systeme. Das heisst jede Kiste wird geöffnet und das Material wir davor ausgelegt, so dass alles auf einen Blick sichtbar ist. Damit waren wir den ganzen Morgen beschäftigt. Wir mussten auch das ganze Klassenzimmer umstellen, damit wir die Systeme richtig auslegen konnten. Auch die beiden Garagen, in welchen die Systeme normalerweise gelagert sind, benutzen wir. Vor dem Mittag waren wir schon fast damit fertig.
Die WEMA ging auch am Freitag weiter. Am Morgen mussten wir mehrere Puchs und Duros kontrollieren. Das heisst wieder kontrollieren, ob das Material komplett ist und ob genug Benzin/Diesel, Öl usw. vorhanden ist. Zeit hatten wir dafür bis 9:30. Na toll. Um 8:00 waren wir damit fertig und niemand konnte uns sagen, was wir nun machen müssten. Einige gingen dann in die Soldatenstube (ein Restaurant in der Kaserne) und wurden dort vom V&T Chef schnell wieder rausgeschickt. Schlussendlich warteten wir eine halbe Stunde in der Mot-Zentrale bis wir dann in einen Theoriesaal geschickt wurden. Dort war Pause angesagt, also Film gucken. Um 9:30 ging es dann endlich los. Jeder Fahrer schnappte sich ein Fahrzeug und dann fuhren wir alle zum AMP in Hinwil. Dort fassten wir die neuen Fahrzeuge und kontrollierten mal wieder, ob das Material komplett ist. Und darauf fuhren wir wieder zuwück nach Bülach. Ein wenig dauert ca 30 Minuten. Dort angekommen ging es mit dem Mittagessen weiter.
Der Dienstag startete wie gewöhnlich um 6:00. Da die Übung ja noch nicht begonnen hatte. Nach dem Frühstück gings zum AV. AV wäre eigentlich wie gewöhnlich um 7:15 gewesen, da wir aber die einzige Klasse waren, die dort war, verzögerte sich das ganze. Danach wurden die Züge für die Übung gebildet. Da die Übung mit der OS zusammen war, war ein Oberwachtmeister der OS Zugführer. In unserem Zug gab es drei Gruppen. Eine Uem, eine Sekr und eine Ik. In unserer Gruppe waren alle Ik's, ein Sekr und ein Ik der OS. Nachdem die Züge gebildet waren luden wir das ganze Material auf den 6DM und um 9:50 waren wir damit fertig. Der Zugführer verschwand dann an die Befehlsausgabe und kam um 11:20 zurück. In dieser Zeit genossen wir das Leben sitzend im Schatten des Funk-Duros. Als er dann zurück war, verluden wir die F- und Schlafsäcke auf den 6DM und pilgerten dann zum Mittagessen in der Kantine.
Wie schon
Am Dienstag begann die Übung Zement, unsere erste Fachdienstübung. Um 4:45 mussten wir aufstehen, da um 5:15 die Befehlsausgabe war. Um 6:15 gab es dann wie jeden Morgen etwas zu Essen. Dnach stellten wir die Materialkontrolle noch fertig und verluden alle Kisten auf einen 6DM, welcher dadurch auch gut gefüllt war. Dann spielten wir den Bezug eines KPs einmal durch, ich war dabei der Gruppenführer. Zuerst fuhren wir mit drei Duros und dem 6DM in einen Wald und bezogen dort einen gesicherten Halt. Dann gings weiter zu einem vorher definierten Treffpunkt. Eigentlich würden der Gruppenführer, ein Fahrer und zwei andere ADA's zum Treffpunkt gehen. Dort wäre dann die Schlüsselübergabe der Führungsanlage. Dann gehts ab zur Anlage, wo diese Angesehen wird. Dann wird auch definiert, welche Räume für was sind. Ein ADA bleibt dann dort um die Räume zu beschriften und um die Fahrzeuge einzuweisen. Die anderen gehen dann zurück zum Treffpunkt, wo der andere ADA abgesetzt wird. Dieser muss den Treffpunkt besetzen bis die Amtsleitung steht. Der Gruppenführer fährt dann zurück zur Gruppen und fährt mit dieser zur Anlage. Da wir das aber nur mal zum testen machten fuhr gleich die ganze Gruppe zum Treffpunkt und dann zur Führungsanlage. Dort durften wir eine Führung erleben. Dann gings es auch schon zurück in die Kaserne. Nach dem Abendessen durften wir den 6DM nochmals ausladen, da das BA KP immer eingeschlossen sein muss und der 6DM nicht in eine grosse Halle passte. Dafür gab es aber mal kein ABV, da wir ja schliesslich auf einer Übung waren.