Woche 28 (Übung Hermes)

Kleine anmerkung der Redaktion:
Da wir die längste Zeit in geheimen Führungsanlagen sassen, habe ich keine Fotos von dieser Woche. Vieleicht kann ich aber noch welche von der Beförderungsfeier nachliefern.

Wochenübersicht:
  • Übung Hermes
  • Beförderungsfeier

Da eine grosse Übung bevorstand, mussten wir am Samstag schon um 22:00 in der Kaserne sein. Dann mussten wir noch die Packung erstellen und dann war auch schon LiLö.

Am Montag gings dann auch gleich los. Um 5:00 aufstehen, Frühstück und dann alle Fahrzeuge bereitstelle und das restliche Material verladen. Und dann fuhren wir auch gleich los. Ein Fahrzeuig nach dem andern, wieder dieselben Züge wie letzte Woche. Das einsatzgebiet war im Seetal um Reinach AG. Zuerst gings zu einem gesicherte Halt. Dort wurden Beobachtungsposten eingerichtet. Ich fuhr dann mit dem Zugführer und 4 Rekruten in einem Puch zur Anlage. Zuerst gings aber zum Treffpunkt, wo ein Rekrut ausgeladen wurde und dort ein SE-235 mit Fernantenne inbetrieb nehmen musste. Weiter gings zum Fahrzeugpark, dort dasselbe in Grün. Und dann fuhren wir schlussendlich zur Anlage. Glücklicherweise konnte man gleich reinfahren. Dort angekommen, machte ich mich an die einteilung der Räume. Was kommt wohin. Glücklicherweise war das meiste schon vorgegeben und ich konnte das meiste übernehmen. Dann musste ich auf die anderen Fahrzeuge warten. Die kamen dann auch unt wir konnte alles Material ausladen. Zuerst das Techmat und dann auch das BA KP. Das ganze musste dann aber auch die Treppe runter. Wir hatten zwar einen kleinen Kran, aber der war schweinisch langsam. Also musste wieder fast alles heruntergetragen werden. Nachdem alles an seinem Platz war, hatten wir eine kleine Einführung über Brandschutz. Wohin muss man, wenns brennt usw. Als das dann endlich fertig war, gings an den Aufbau. Wie das genau vor sich ging, möchte ich hier nicht wieder beschreiben, es ist so wie immer :) Komplikationen gab es glücklicherweise keine, ausser beim KFAx. Die Anlage hatte nur ISDN anschlüsse, der KFax aber nur einen Analogen. Aber mit einwenig Kabel aufschneiden usw. gings dann auch. Wir ereichten alle TBZen ca 30 Minuten früher und konnten vor der Inspektion noch ca 3 Stunden schlafen.

Am Dienstag morgen war dann auch die Inspektion. An die Zeit kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Der Inspizient war aber zufrieden, es gab einige Dinge die nicht so gut waren, aber schlussendlich reichte es mal wieder für ein Sehr Gut. Wie immer halt :). Dann musste das ganze Betrieben werden. Der Ablöseplan stand schon. Also legten wir uns nochmal ca 3 Stunden aufs ohr. Also ca von 14:00 bis 17:00. Um 17:00 war dann ein Raport in unserer Anlage. Der Zugführer hatte gesagt, dass wir dort nicht teilnehmen müssen, aber anscheinend war das nicht so. Also weckte er uns um 16:55. Wach wie wir waren gings dann an den Raport. Sozusagen eine Zwischenbesprechung. Was war gut und was weniger. Für unsere Stao sah es sehr gut aus, die anderen hatten noch etwas nachzuholen. Nach dem Raport gabs dann ca um 19:00 etwas zu essen. Um 21:00 erhielten wir dann den Befehl "Retorno". Das heisst alles abbauen. Da alle vollgas gaben, war wir relativ schnell fertig. Um ca 24:00 waren wir fertig und das BA KP war auf dem 6DM verladen. Wir konnten uns also nochmals aufs Ohr legen.

Um 3:00 mussten wir am Mittwoch auf den Beinen sein. Insgesammte hatte ich auf dieser Übung "schon" 9 Stunden Schlaf. Bei einigen Rekruten sah es aber noch schlimmer aus. Nun ja. Nach eine Frühstück musste das Techmat noch auf die Fahrzeuge verladen werden und die Unterkunft musste provisorisch gereinigte werden, denn der andere Ik Zug durfte sich später noch darin einnisten. Nachdem alles verladen war sammelten wir noch die Leute von den Aussenposten ein und dann gings zum Reorganisationsplatz in Reinach. Dort gabs eine offizielle Zwischenbesprechung und wir erhielten neue und frische Sekretäre. Dann gings auch schon weiter zur nächsten Anlage. Eigentlich dasselbe wie schon am Montag. Nur eine andere Anlage und der Oberst verfolgte uns beim Bezug. Er wollte sich ein Bild von unserer Arbeit machen. Die Note die er uns gab zählte 20% zur Abschlussinspektion. Ich hatte wieder die schöne Aufgabe die Raumeinteilung in der Anlage zu machen. Diesmal war es allerdings etwas schwieriger, da nicht alles vorgegeben war. Früher oder später kamen dann auch mal die Fahrzeuge mit den Rekruten und dem Material. Beim ausladen hatten wir vor die Zeit des anderen Zuges von 9 Minuten zu unterbieten. Dies gelang uns mit 4 Minuten auch recht gut. Danach mussten wir auch alles wieder unter Tage bringen. Wir hatten einen Lift, aber der war schweinisch langsam. Die Hälfte vom Material musste heruntergetragen werden. Wie gewohnt machten wir uns danach an den Aufbau von allen Systemen. Den KFax lief genau um 15:00. Also keine Minute zu früh oder zu spät. Auch mit dem BA KP kamen wir gut voran. Leider hatte diese Anlage keine Gebäudeverkabelung, das heisst, wir mussten alle Netzwerkkabel von Hand ziehen. Wir ereichten alle TBZen rechtzeitig. Die IBZ war auf den Donnerstag um 05:00 angesetzt. Wir waren aber schon um 24:00 damit fertig. Und so konnten alle, die nichts zu "bewachen" hatten noch ins Bett hüpfen.

Die Tagwache am Donnerstag war auf 05:00 angesetzt, da der Inspizient erst um 07:00 erwartet wurde. Wir hatten also noch genug Zeit um die Anlage auf hochglanz zu bringen. Um 07:30 kam der Inpizient dann auch. Wir immer fand er einige kleine Dinge, die man hätte verbessern können. Wir rechneten also wieder mit einem Sehr gut. Nachdem die Inspektion vorüber war, mussten wir noch auf den Abbaubefehl "Retorno" warten. Dieser liess allerdings nicht lange auf sich warten und wir machten uns dann sogleich an den Abbau. Obwohl alle sehr müde waren, ich war mit meinen 14 Stunden Schlaf noch gut dran, kamen wir gut voran. Man merkte, dass alle aus dieser Anlage raus wollten. Nachdem alles abgebaut war, verluden wir alles Material auf die Fahrzeuge und reinigten die Anlage noch. Auf der Rückfahr noch Kloten schliefen dann auch alle im Auto. In Kloten angekommen, mussten wir das Techmat wieder abgeben und das BA KP ausladen. Ich hatte bei FL Ik noch einen Termin wegen der bevorstehenden Inspektion. Ich hatte mit einem anderen Gruppenführer die Aufgabe gefasst, die Auswertung der Inspektion zu machen. Und dafür brauchten wir eine Instruktion. Leider war dafür die Zeit zu knapp und wir mussten das auf den Freitag verschieben. Um 17:00 fand dann noch die BGU der Übung HERMES statt. Wie erwartet erhielten wir ein Sehr gut.
Nach der Besprechung stand dann noch der obligate Ausgang an. Um 19:00 wurden wir in den Ausgang entlassen. Allerdings blieben die wenigsten bis 23:30 im Ausgang.

Wieder einiges Fitter als gestern, gings am Freitag um 6:00 auf. Der Morgen stand im Zeichen der Inspektionsvorbereitung. Da wir zwei Gruppenführer nicht an der Inspektion teilnehmen mussten, war der Morgen für uns sehr entspannend. Zuerst gabs die verschobene Instruktion von FL Ik und dann folgte auch eine kleine Pause im Lg 5. Den Rest des morgens verbrachten wir mit dem Beobachten unserer Kameraden und Rekruten und den versuch, das Excelfile der Auswertung zu begreifen. Um 11:30 stand dann auch schon das Mittagessen an.
Danach gings schnell unter die Dusche. Um 12:45 mussten wir im Tenue A bereit stehen. Wir erhielten die neuene Wachtmeister abzeichen und dann gings auch schon mit den Duros in die Katolische Kirche in Kloten. Dort durften wir den Ablauf der Befördung noch ca 3 mal durchspielen. Um 15:00 kamen dann auch schon unsere Verwanten und Bekannten und dann gings auch gleich los. Wir marschierten ein und darauf folgten mehrere Reden von Militärs und Politikern. Darauf durfte sich jeder von uns (ca 50 Leute) einzelen beim Oberst anmelden und wurde so zum Wachtmeister befördert. Darauf sangen wir noch die obligate Nationalhymne und dann gings schon wieder nach draussen, wos einen Apero gab. Um 17:00 wurden wir dann endlich in den Urlaub entlassen.

Woche 27 (Übung Ares)

Wochenübersicht:
  • Letzte BA KP Lektion
  • 15 KM Lauf
  • Übung Ares
  • 25 KM Marsch

Wie gewohnt mussten wir am Sonntag um 23:45 eingerückt sein

Am Montag gings um 6:00 los. Um 7:15 war Av und danach hatten wir Zeit um den Rekruten Befehle für das Aufräumen vom TdA zu geben. Darauf gab es im Kp einige Infos zum Marsch, die vorläufigen Gruppen wurden uns bekannt gegeben. Um 08:00 mussten wir dann zu den FUM Abschlussprüfungen antreten. Geprüft wurden Modul 1 und 2. Beim Modul 1 reichte es für ein sehr gut, beim Modul 2 gabs leider ein ungenügend. Tja, bei diesen Fragen... Nach der Prüfung gings zurück in die Halle 2. Das BA KP musste noch fertig abgebaut werden. Da der Sekretärenzug das System noch brauchte, konnten wir das System in der Halle lassen. Um 11:30 war dann Mittag.
Am Nachmittag hatten wir unsere letzte BA KP Lektion. Die Iks lernten, wie man das System richtig abbaut. Obwohl manche den Abbau schon vom morgen kannten. Es lief recht gut. Um 17:30 waren dann 8 Systeme Mini und ein System Klein abgebaut.
Ab Abend war dann mal wieder Sport angesagt. Offiziel wars Sport im Gelände, aber da es den ganzen Tag geregnet hatte waren Baseball und Unihockey in den Hallen 1 und 2 angesagt. Mit einem Kollegen bin ich aber einwenig Joggen gegangen. Der Panzerpiste nach, fast bis Bülach und wieder zurück. Nach dem Duschen war noch DVD auf dem Notebook schauen angesagt. ABV war wie gewohnt um 22:00.

Am Dienstag gings gleich los, wie am Montag. Nach dem AV gings allerdings nach Bülach. Dort war eine "Ausstellung" über Kiffen und Autofahren. Es war noch lustig, da man selber etwas machen konnte, aber wirklich spannend war es nicht. Zurück in Kloten war erst mal eine Pause im LG 5 angesagt. Um 9:40 fand dann die VGU (Vorbesprechung Geländeübung) der Übung Ares statt. Dort gab es Infos über die bevorstehende Übung. Wir hatten zwei Standorte. Einer in Höri (IK Füsiliere) und einer in Weiach (Ik Pioniere). :) Nach der Besprechung mussten wir das Tech-Mat fassen und testen. Wir hatten 4 Aggragate, 2 K-Fax, 2 RLV usw. Und alles musste auf die Funktionalität geprüft werden. Damit wurde wir auch schon vor dem Mittag fertig.
Am Nachmittag mussten dann die BA KP Systeme auf die 6DM verladen werden. Zuerst waren die Ik Pi's dran, danach wir Ik Füsel ;). Nach dem die Systeme auf den Lastwagen und das Techmat auf dem Puch und Anhänger verladen waren, musste noch die Packung erstellt werden. Nichts besonderes. ICS, usw musste mit, obwohl es ein subsidiärer Einsatz war. Um 16:00 mussten wir dann im Tenue Sport auf dem HV-Platz bereit stehen. Der 15 Km Lauf stand an. Um 16:15 starteten wir bei der MZH. Der weg war fast der gleich wie schon am Vorabend, nur bei Bülach noch etwa 3 Km weiter. Dafür brauchten wir ca 1:45. Nach dem Ausdehnen gings dann schnell unter die Dusche und dann war auch schon FAK Ausgang angesagt.

http://images.t-error.ch/blog/77/server.jpgAm Mittwoch begann die Übung Ares. Nach eine leicht vorgezogenen AV verluden wir die Packungen in den Sprinter und den Puch und dann ging es auch schon bald los nach Höri. Dort schauten wir unser zukünfiges KP an. Es war über der dortigen Feuerwehr und eigentlich noch recht schön, auch wenn es nicht allzuviel Platz hatte. Nur leider war die Anlage im ersten Stock, also mussten alle Kisten dort raufgetragen werden. Während mein Gruppenführerkamerad das Notstromkonzept machte kümmerte ich mich mit den Rekruten um den Aufbau des Systemes. Das ganze verlief sehr gut. Wir hatten aber auch genug Zeit. Um 13:37 konnten wir GBZ melden, obwohl das erst um 0:00 nötig gewesen wäre. Zwischendurch machten wir dann noch einen Notstromtest. Das funktionierte ohne Probleme. Nach ca 4 Minuten lief alles von den 4 Notstromaggregaten.

http://images.t-error.ch/blog/77/arbeitsplaetze.jpgVor der Inspektion am Donnerstag Morgen konnten wir sogar noch schlafen gehen. Der Zugführer schlief im Zimmer des Kommandanten, wir Gruppenführer hatten Zimmer der Zugführer (Einzelzimmer :) ) und die Rekruten schliefen im Uof Zimmer. Die Pforte musste aber immer besetzt sein. Die Inspektion verlief dann aber sehr gut. Es gab einige kleine Dinge die man verbessern konnte. Zum Beispiel eine Materialliste fehlte. Schlussendlich reichte es für die Note Sehr Gut und das war ja wirklich niocht schlecht :).
Nach der Inspektion hiess es Betreiben des Systemes. Das heisst Triage, Helpdesk und Pforte müssen immer besetzt sein. Da das aber die Rekruten machen müssen, war für uns Gruppenführer nach dem erstellen des Ablöseplanes nichts mehr los. Liegen lang war also angesagt. Um 21:00 kam dann der Abbaubefehl. Die Rekruten kann das ganze ja schon, das heisst, es ging recht schnell voran. Das System wurde heruntergefahren und die Computer abgebaut und alle Kisten kontrolliert. Da die Rekruten gut Arbeiteten, waren wir um 0:00 fertig und konnten noch Schlafen gehen.

Am Freitag war die Tagwache um 6:00. Nach dem Frühstück räumten wir unsere Zimmer und verluden das BA KP auf den 6DM. Dann war das Reinigen der Unterkunft an der Reihe. Alles wurde gewischt. Bevor wir gehen konnten mussten wir noch auf den Verantwortlichen der Unterkunft warten, damit er alles kontrollieren konnte. Dann gings zurück nach Kloten. Das BA KP konnten wir glücklicherweise auf dem Lastwagen lassen, da wir es sowieso wieder benötigten. Was wir noch machen mussten, war das zurückgeben bzw fassen von Techmat. Da wir für die nächste Übung wieder einiges an Material benötigten, mussten wir gewisse Dinge abgeben und andere dazufassen. Als wir das dann hatten war auch schon bald 12:00 und damit Zeit zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen stand dann die BGU (Besprechung Geländeübung) an. Wie erwartet erhielten wir ein Sehr Gut. Danach hatten wir noch Zeit um FUM zu lernen, da die nachholer Prüfung am Samstag morgen war. Um 15:30 hatten wir Zeit um uns auf den bevorstehenden 25 Km Marsch vorzubereiten. Um 16:30 war dann noch die VGU (Vorbesprechung Geländeübung) der Übung Herpes Hermes. Die nöchste Woche stattfinden sollte. Darauf folgte die Dienstbesprechung und um 17:30 war dann das Abendessen angesagt. Und um 18:00 gings dann auch schon los. Im Zielgebiet (irgendwo bei Rüdlingen) wurden wir ausgeladen. Meine Gruppe (4 Rekr. und ich) wurden als letzte ausgeladen, dafür mussten wir nicht so weit laufen. Um 18:25 mussten wir aus dem Duro aussteigen. Von dort gings dann dem Rhein entlang zur Tössegg und von dort dann in die Wagenbreche hoch. Eine lange Treppe, die recht an der Substanz zerrte. Nun ja. Von dort gings dann alles auf dem Berg weiter richtung Kloten. Mehr oder weniger an einem Wanderweg nach. Aber im Dunkeln war das Kartenlesen noch recht mühsam. Aber wir fanden den weg gut. Wir verliefen uns nur einmal und auch nur etwa 200 Meter. Da wir gut vorankamen waren wir auch schnell in Kloten. Wir erreichten das Ziel um 23:14. Gerade 4 Minuten hinter der ersten Gruppe. Dann war noch PD/ID angesagt. ABV war um 0:05.

Am Samstag war die Tagwache für unsere Gruppe um 06:05. Und abtreten konnten wir um 07:00. Nun ja, fast. Ich musste noch die FUM Prüfung nachholen. Und die war erst um 09:30. Na toll. Mal wieder sinnlos warten. Nach eienm schnelldurchgang der Prüfung gings dann um 10:00 nach Hause. Wie sich später herausstellte, reichte es für ein Sehr Gut.

Woche 20 (WEMA)

Wochenübersicht:
  • Ausbildungsmethodik
  • 3 Tage Woche
  • Übung CH
  • WEMA

http://images.t-error.ch/blog/59/velo.jpgDank dem 1. August am Dienstag, mussten wir diese Woche erst am Mittwoch um 13:15 eingerückt sein. Also ausschlafen. Um 13:20 mussten wir mit der Packung und dem Fahrrad Gruppenweise bereitstehen. Die Packung bestand aus KaRusa mit Regenschutz. Ohne GT, Stgw und Doppeltasche auf dem Rucksack. Nach dem AV in Gruppen begann die Übung CH. Wir mussten Gruppenweise mit dem Fahrad ins Militärmuseum Full verschieben. Die Route war ca. 30 Km lang und etwa in der Mitte war ein Verpflegungsposten. Unsere Gruppe startete als dritte und auch beim Verpflegungsposten kamen wir als dritte an. Beim Museum waren wir aber die ersten, wir hatten ca 2:30 Stunden und vorgegeben waren 3 Stunden. Dort konnten wir dann eine kurze Pause machen und auf die anderen warten. Als dann etwa die Hälfte dort war, begann die erste Führung. Wir konnten uns alte Maschinengewehre, FLAK und alte und neue Panzer ansehen. Es waren auch einige Piranhas von der MOWAG zu sehen. Darauf folgte der noch angenehmere Teil. Das Abendessen. Nicht aus der Gamelle und auch kein Lunch Packet. Uns wurde Kartoffelsalat und Fleischkäse serviert. Luxus nenne ich das ;)
Nachdem wir noch eine Pause hatten, gings auch schon wieder ab nach Hause. Es wurde langsam Dunkel und auch die Beine wurden müder, da es auf dem Rückweg dem Rhein entlang hoch ging. Um ca 22:45 kam auch unsere Gruppe in Bülach an. NAch einer Schuh und Fahrrad Putz- und Kontrollaktion gings es noch unter die Dusche und dann auch schon ins Bett. LiLö war um 23:30.

http://images.t-error.ch/blog/59/mat.jpgAm Donnerstag begann dann die WEMA. Das heisst, das ganze Material (nicht das persönliche) putzen, kontrollieren und zurückgeben. Am Morgen gab es eine Information, wie das ganze in etwa ablaufen wird. Wir Ik's müsste natürlich das BA KP Gs Vb abgeben. Und gleich 3 Systeme. NAch der Information begannen wir gleich mit dem Auslegen der Systeme. Das heisst jede Kiste wird geöffnet und das Material wir davor ausgelegt, so dass alles auf einen Blick sichtbar ist. Damit waren wir den ganzen Morgen beschäftigt. Wir mussten auch das ganze Klassenzimmer umstellen, damit wir die Systeme richtig auslegen konnten. Auch die beiden Garagen, in welchen die Systeme normalerweise gelagert sind, benutzen wir. Vor dem Mittag waren wir schon fast damit fertig.
Am Nachmittag stand die Kontrolle an. Eigentlich hätte das jemand vom Zeughaus machen sollen, aber da die anscheinend zuwenig Leute haben, kam gleich einer von der Ruag vorbei. Die Kontrolle hätte eigentlich um 14:00 beginnen sollen, aber da der Ruag-Mensch schon um 13:30 da war begannen wir halt früher. Nebenbei bereiteten wir noch die Detail-Etats vor und legten den Rest der Systeme aus. Da sonst schon alles bereit war, kamen wir gut voran. Um ca 15:30 war die beiden Mini-Systeme kontrolliert und komplett. Wir genossen deshalb eine wohlverdiente halbstündige Pause. Auch wenn wir am Nachmittag nicht viel machen mussten, da das meiste vom Ruag-Mensch erledigt wurde. Nach der Pause wurde das letzte System kontrolliert. Es war ein System Klein und schon einiges grösser als die beiden Systeme Mini. Da wir aber während der Kontrolle die beiden anderen Systeme schon wieder zusammenräumten und auf die Palettenverluden, waren wir um 17:00 damit fertig. Und wie uns gesagt wurde, waren wir die ersten der Schule, die das an einem Tag schafften. Keine Ahnung, was die anderen so lange machten. Materialverluste hatten wir auch keine. Also gings es nach einer stündigen Pause zum Abendessen.
Am Abend mussten wir noch jede Menge Duros und Puchs putzen und kontrollieren. Das ganze nennt sich dann GPD. Nachdem wir zu zweit einen Puch und einen Duro blitzblank geputzt hatten und auch kontrolliert hatten, ob das ganze Material da ist, konnten wir zurück ins Zimmer. Und dann Duschen und um 22:00 war dann wie gewohnt ABV.

http://images.t-error.ch/blog/59/ik.jpgDie WEMA ging auch am Freitag weiter. Am Morgen mussten wir mehrere Puchs und Duros kontrollieren. Das heisst wieder kontrollieren, ob das Material komplett ist und ob genug Benzin/Diesel, Öl usw. vorhanden ist. Zeit hatten wir dafür bis 9:30. Na toll. Um 8:00 waren wir damit fertig und niemand konnte uns sagen, was wir nun machen müssten. Einige gingen dann in die Soldatenstube (ein Restaurant in der Kaserne) und wurden dort vom V&T Chef schnell wieder rausgeschickt. Schlussendlich warteten wir eine halbe Stunde in der Mot-Zentrale bis wir dann in einen Theoriesaal geschickt wurden. Dort war Pause angesagt, also Film gucken. Um 9:30 ging es dann endlich los. Jeder Fahrer schnappte sich ein Fahrzeug und dann fuhren wir alle zum AMP in Hinwil. Dort fassten wir die neuen Fahrzeuge und kontrollierten mal wieder, ob das Material komplett ist. Und darauf fuhren wir wieder zuwück nach Bülach. Ein wenig dauert ca 30 Minuten. Dort angekommen ging es mit dem Mittagessen weiter.
Am Nachmittag ging es weiter wie davor. Fahrzeuge kontrollieren bis zum geht nicht mehr. Aber so um 15:30 waren waren auch damit fertig und hatten dann noch eine kurze Pause. Darauf folgte ein Feedback an die Schule. Das heisst wir mussten einen Fragebogen über die Schule ausfüllen. Ob wir mit dem Essen usw. zufrieden waren. Vor dem Abendessen konnten wir uns noch in den Ausgänger zwängen.
Nach dem Abendessen ging es nur noch um das erstellen der Zimmerordnung und eine kleine Zimmerinspektion. Um 19:00 wurden wir dann auch schon ins Wochenende entlassen. Das nenne ich eine kurze Woche :)

Woche 18 (Fachdienstübung Spinne)

Wochenübersicht:
  • Fachdienstübung Spinne
  • 300M Schiessen

Diese Woche mussten wir erst am Montag um 22:15 einrücken. Ab 21:15 begann aber schon die grosse Packerei für die bevorstehende Übung. Um 22:45 war dann LiLö.

http://images.t-error.ch/blog/57/image.jpgDer Dienstag startete wie gewöhnlich um 6:00. Da die Übung ja noch nicht begonnen hatte. Nach dem Frühstück gings zum AV. AV wäre eigentlich wie gewöhnlich um 7:15 gewesen, da wir aber die einzige Klasse waren, die dort war, verzögerte sich das ganze. Danach wurden die Züge für die Übung gebildet. Da die Übung mit der OS zusammen war, war ein Oberwachtmeister der OS Zugführer. In unserem Zug gab es drei Gruppen. Eine Uem, eine Sekr und eine Ik. In unserer Gruppe waren alle Ik's, ein Sekr und ein Ik der OS. Nachdem die Züge gebildet waren luden wir das ganze Material auf den 6DM und um 9:50 waren wir damit fertig. Der Zugführer verschwand dann an die Befehlsausgabe und kam um 11:20 zurück. In dieser Zeit genossen wir das Leben sitzend im Schatten des Funk-Duros. Als er dann zurück war, verluden wir die F- und Schlafsäcke auf den 6DM und pilgerten dann zum Mittagessen in der Kantine.
Um 12:55 stand unser Zug bereit für die Verschiebung. Der Zug- und die Gruppenführer waren schon früher mit einem Puch verreist um die Anlage zu inspizieren. Wir fuhren dann mit einem Funkduro zum Treffpunkt. Wir waren vier Leute hinten im Funkduro. Dieser hat einen Tisch in der mitte, wo man gut schlafen kann :). Beim Treffpunkt angekommen legten wir uns auf eine Wiese in den Schatten und nannten das einen gesicherten Halt. Nach ca 15 Minuten wurden wir vom Puch abgeholten und fuhren mit Duro und 6DM zur Anlage. Die Anlage war so gebaut, dass man den 6DM schön im Eingangsbereich parken konnten. So hatten wir keinen Stress beim ausladen, da der Lastwagen nicht im freien Stand. Auch das "hinein schleppen" der Kisten war ertragbar, da wir einen Palettrolli zur Verfügung hatten und so die Kisten rein fahren konnten. Danach verteilten wir die Kisten in den richtigen Räumen und bauten alles auf. Ich war für ein Raum mit 8 Notebooks, 2 A4 Drucker und einen Switch für diese Geräte. Dank guten Kabelkanälen und einer Gebäudeverkabelung waren wir damit sehr schnell fertig und das ganze sah auch gut aus. Den Kabelsalat konnten wir gut unter dem Tisch und hinter den Geräten verstecken. Wie schon immer beim BA KP hatten wir dann aber Probleme mit den Druckern und den Images für die Clients. Auch der Fachlehrer schaffte es nicht die Drucker zum laufen zu bringen und etwas an der Image-Situation zu ändern. Nach mehreren versuchen funktionierten dann aber auch einige Images aber noch zu viele streikten.

Am Mittwoch arbeiteten wir ohne Schlaf weiter. Kurz vor 2 Uhr, der IBZ, erhielten wir einen Auftrag. Wir mussten ein Backup von einem Tape einspielen. Das war auch kein Problem, aber als wir uns das nächste mal beim Truppentool anmelden wollten kamen wir nicht mehr rein. Die Zugriffsrechte fehlten uns. Wir versuchten mit allen Möglichkeiten die Zugriffsrechte wieder korrekt einzurichten, aber es war einfach nicht möglich. (Später stellte sich heraus, dass der Fachlehrer das Backup auf einem anderen System erstellt hatte und deshalb die User IDs nicht mehr stimmten.) Wir kamen dann zum Schluss, dass es am einfachsten ist, wenn wir den Server mit den Notfall-CDs neu aufsetzen. Von 2:30 bis 6:00 ging ich mal Schlafen, das es keinen Sinn machte, wenn so viele Leute beim installieren des Servers zuschauen. Als ich um 6:00 wieder voller Elan (öhmm ja, so ähnlich) in den Tag startete, lief zwar der Server, die Drucker aber immer noch nicht. Es liefen aber schon einige PCs mehr, aber wir waren immer noch wie wild am Imagen (keep trying). Der Fachlehrer probierte es dann auch nochmals mit resetten , neu konfigurieren usw, aber auch ohne Erfolg. So ca um 13:30 kam dann mal jemand auf die Idee das Kabel zum Switch 2 um zustecken und siehe da: es funktionierte, auch wenn es nicht so ganz Reglementen gemäss war. Aber es funktionierte. Da die Drucker nun funktionierten, mussten wir nur noch weiter Imagen und wir konnten mit der Beschriftung der Räume anfangen. Wir zeichneten Netzwerklayouts, Portbelegung der Switches usw. Auch die Führungswand zeichneten wir neu. Um 22:00 verzog ich mich dann mal wieder ins Bett. À propos. Die Betten, wir hatten 21er Schläge. 7 Betten nebeneinander und das ganze Dreistöckig. Und wirklich bequem waren die Betten auch nicht. Wenn man rein lag, bog sich das Bett so durch wie eine Hängematte.

Um 5:00 musste ich am Donnerstag wieder aufstehen. Zu tun gabs zwar nichts, aber die Kameraden wollen ja auch mal schlafen. Ich verbrachte den Morgen mit dem Lesen von alten Computerheften, HTML Seiten erstellen und ein wenig Probleme lösen. Das BA KP funktioniert halt nie so richtig. Um 12:00 gabs dann mal was zu essen. Am Nachmittag ging es weiter wie am Morgen. Also nichts besonders. Um 15:00 gings dann nochmals ins Bett. Um 18:00 wurde ich dann wieder geweckt. Abbau. Endlich :) Alles abreissen. Kebel entfernen, PC's Wipen und Abbauen. Um 19:15 waren wir damit fertig und machten uns ans Abendessen. Leckeres Sweet & Sour mit Reis. Darauf folgte eine Materialkontrolle. Wie hatten zu wenige 50 Meter Kabel aber zu viele 10 Meter Kabel. Bei der Materialkontrolle in Bülach wurde wohl falsch kontrolliert. Dazu hatten wir auch noch einige defekte Kabel und ein Notebook bei dem die USB Anschlüsse nicht funktionierten. Darauf verluden wir das Material wieder auf den 6DM. Das ganze dauerte bis 23:30 und dann gings auch schon wieder ins Bett.

Am Freitag musste ich um 0:45 wieder aufstehen, da ich auf die Pfortenwache musste. Zum Glück waren wie zu zweit dort, denn sonst wäre es recht langweilig gewesen. Um 2:30 wurden wir dann abgelöst und durften bis 5:30 nochmals ins Bett. Dann gings ans aufräumen der Anlage. Schlaf- und F-Säcke in den 6DM verladen und den Boden wischen. Nach einem kurzen Frühstück gings dann weiter zu einem Treffpunkt. Ich musste mit drei anderen und dem Zugführer noch die Anlage abgeben. Das ganze ging glücklicherweise nicht lange und wir konnten den anderen mit einem Puch folgen. Als wir beim Treffpunkt ankamen, waren die anderen schon bei der Materialkontrolle. Glücklicherweise mussten wir das BA KP nicht nochmal kontrollieren, also halfen wir den Sekretären bei der Kontrolle. Nach der Kontrolle fuhren wir nach Bülach zurück und genossen die Fahrt im offenen Puch. In Bülach angekommen luden wir das BA KP aus und, kaum zu glauben, versorgen es in einer Garage. Das andere System, dass noch in Schulzimmer stand mussten wir auch noch verräumen. Kurz vor 11:00 waren wir fertig und dann folgte auch schon die Übungsbesprechung. Das ganze Kader, darunter auch der Oberst waren anwesend. Ich fand die Besprechung peinlich. Ein Hauptmann war für unser Standort zuständig. Er behauptete, dass es besser funktioniert hätte, wenn wir mit den Checkliste gearbeitet hätten und er meinte auch, dass unser "Drang nach Lösungen" gefehlt hätte. Sowas kann ich doch nicht ernst nehmen, da er weder mit dem Gruppenchef noch mit einem Gruppenmitglied gesprochen hatte. Für den ganzen Standort gabs aber immer noch ein Gut-Sehr Gut. Am Nachmittag mussten wir noch in den 300 Meter stand. Na toll. Ich war so müde, dass ich kaum 5 Meter weit sah, aber ich soll noch 300 Meter schiessen; Super. Zuerst gabs ein kurzes einschiessen und dann einen Wettbewerb. Ich schied in der zweiten Runde aus. Nach dem Finale verschoben wir zurück und machten eine Expessreinigung der Schuhe und des Stgw's. Darauf folgte die Dusche und wir konnten das Tenue A montieren. Um 17:00 waren wir damit fertig. Das Abendessen war auf 19:00 angesagt, wurde aber auf 18:00 vorverlegt. Auch der HV, der auf 20:00 angesagt war, wurde auf 19:00 vorverlegt. Endlich ab nach Hause.

Woche 15 (Fachdienstübung Zement)

Wochenübersicht:
  • 35Km Marsch
  • Fachdienstübung "Zement"

Am Sonntag mussten wir bereits um 23:15 eingerückt sein. Ich kam schon eine Stunde früher, damit ich die Packung für den bevorstehenden 35KM Marsch noch vorbereiten und meine Kleider auch mal so einräumen konnte, dass ich sie auch wieder finde.

http://images.t-error.ch/blog/50/laegeren.jpgWie schon beschrieben gings am Montag früh los. Um 3:50 wurden wir vom Kadi mit einer Hupe geweckt. Dann hiess es aufstehen, Kleider anziehen und beim Frühstück soviel wie möglich Essen. Und dann um 5:00 in Gruppen einstehen. Dann ging es auch schon los. Alle auf ein mal. Der Weg führte uns am Höriberg vorbei nach Oberweningen und dann Hoch auf die Lägeren. Von dort gings dann runter über Regensberg nach Dielsdorf und dann zurück nach Bülach. Wir hatten 6:39 Stunden und waren dementsprechend um 11:39 in der Kaserne. Dann gabs noch eine kleine Packungskontrolle um zu sehen, ob auch wirklich alles dabei war, was dabei hätte sein sollen. Weiter gings dann auch schon mit dem putzen der Schuhe. Und darauf folgte das wohlverdiente Mittagessen.
Am Nachmittag stand FD auf dem Plan. Eine vorbereitung auf die bevorstehende Fachdienstübung. Wir mussten unsere beiden Ba Kp Systeme abbauen und eine Materialkontrolle durchführen. Das dauerte den ganzen Nachmittag, da wir nicht allzuviele Leute waren und jede Menge Kisten haben. Danach gings auch schon ans Abendessen und danach wartete die Dusche auf uns. Von 20:00 Uhr an hatten wir Ausgang, bis das Spiel Schweitz - Ukraine vorüber war. Dann war auch schon ABV und der Tag war vorüber.

http://images.t-error.ch/blog/50/sackzement.jpgAm Dienstag begann die Übung Zement, unsere erste Fachdienstübung. Um 4:45 mussten wir aufstehen, da um 5:15 die Befehlsausgabe war. Um 6:15 gab es dann wie jeden Morgen etwas zu Essen. Dnach stellten wir die Materialkontrolle noch fertig und verluden alle Kisten auf einen 6DM, welcher dadurch auch gut gefüllt war. Dann spielten wir den Bezug eines KPs einmal durch, ich war dabei der Gruppenführer. Zuerst fuhren wir mit drei Duros und dem 6DM in einen Wald und bezogen dort einen gesicherten Halt. Dann gings weiter zu einem vorher definierten Treffpunkt. Eigentlich würden der Gruppenführer, ein Fahrer und zwei andere ADA's zum Treffpunkt gehen. Dort wäre dann die Schlüsselübergabe der Führungsanlage. Dann gehts ab zur Anlage, wo diese Angesehen wird. Dann wird auch definiert, welche Räume für was sind. Ein ADA bleibt dann dort um die Räume zu beschriften und um die Fahrzeuge einzuweisen. Die anderen gehen dann zurück zum Treffpunkt, wo der andere ADA abgesetzt wird. Dieser muss den Treffpunkt besetzen bis die Amtsleitung steht. Der Gruppenführer fährt dann zurück zur Gruppen und fährt mit dieser zur Anlage. Da wir das aber nur mal zum testen machten fuhr gleich die ganze Gruppe zum Treffpunkt und dann zur Führungsanlage. Dort durften wir eine Führung erleben. Dann gings es auch schon zurück in die Kaserne. Nach dem Abendessen durften wir den 6DM nochmals ausladen, da das BA KP immer eingeschlossen sein muss und der 6DM nicht in eine grosse Halle passte. Dafür gab es aber mal kein ABV, da wir ja schliesslich auf einer Übung waren.
Am Mittwoch ging es dann richtig los. Zuerst mussten wir den 6DM wieder beladen und drei Duros, darunter ein Funkduro bereitstellen. Dann fuhren wir auch schon ab. In unserer Gruppe waren fünf IkPi's, zwei Sekretäre und vier UemPi's. Zuerst zum gesicherten Halt. Dann gings weiter zum Treepunkt. Ich war diesmal nicht Gruppenführer aber Fahrer. Vom Treffpunkt gings weiter zur Führungsanlage, wo diese vom Gruppenführer inspiziert wurde. Danach gings nochmals zum Treffpunkt, wo ein ADA abgesetzt wurde und dann gings weiter zum gesicherten halt, wo wir unsere Kameraden aufluden. Und los gings zur Fürungsanlage. Dort wurden die Packungen deponiert und wir musssten kurz auf den Materialduro warten. Dann wurde dieser ausgeladen. Offiziell darf ein Fahrzeug nur 10 Minuten vor so einer Anlage stehen, aber da wir nicht soviele Leute waren, war dies nicht zu schaffen. Dann kam auch schon der 6DM mit dem Ba Kp. Wir luden die Kisten schnellstmöglich aus, aber auch das war nicht in 10 Minuten zu schaffen. Dann gings auch schon ans aufstellen des Systemes. DA die Übermittler aber keine Fahrer hatten, aber mit einem Duro auf einen Hügel mussten, um eine Antenne aufzustellen, war wir nur noch vier. Jemand musste noch die Pfortenwache machen -> nur noch der Ik's. Nun ja, wir gaben unser bestens aber die gewünschten Zeit waren nicht einzuhalten. Glücklicherweise war auch unseren Vorgesetzten klar, dass dies nicht möglich und so mussten wir, im gegensatz zu den Übermittlern, das ganze nicht nochmals ab und wieder aufbauen. Gegen Abend waren wir dann auch mal mit dem Aufbau fertig. Zwischendurch hatten wir noch kurz Zeit, um unsere Lunchpacket unzuknabbern. Wir konnten also in den Schichtbetrieb wechseln. Es mussten immer zwei am Helpdesk sein, einer davon musste den Sekretären aushelfen, da diese nur zu zweit waren. Teilweise musste auch noch einer von uns die UemPi's auf den Hügel fahren oder die Pfortenwache machen. Meine erste Schicht ging bis am Donnerstag um 6:00.

Wie schon gesagt ging der Donnerstag so weiter, wie der Mittwoch aufgehört hatte. Wir mussten am Helpdesk sitzen und noch gewisse Dinge am System verbesseren. Vor allem mit den Druckern hatten wir Probleme, da wie sie mit dem Truppentool nicht konfigurieren konnnten. Meine Schicht endete um 6:00 und ich durfte bis 10:00 Schlafen. Nach mehr als 25 Stunden arbeit war das kein Problem und in dieser Anlage hat man eh keine Ahnung, ob jetzt Tag oder Nacht ist. Den Tag verbrachten wir mit Fehlerausbesserung, Pfortenwache, unterstützung der Übermittlern und ähnlich lustigen Dingen. Unsere offizielle Aufgabe war das erstellen einer Auswertung der Netzbelastung. Das heisst, die Sekretären gaben den Übermittlern etwas zum Faxen, Funken oder sonst irgenwie senden, die Übermittler machten das und wir mussten Diagramme über die Antwortzeit usw. machen. Extremst spannend. Um 22:00 durfte ich mich dann wieder in den Schlafsack kuscheln.

Am Freitag wurde ich um 4:00 nach sechs Stunden schlaf wieder geweckt. Genug um wieder Fahrfähig zu sein (mehr oder weniger auf jeden Fall). Dann gings auch schon an den Abbau des Systemes. Alle Kabel wieder entfernen, Kisten abbauen und natürlich eine Materialkontrolle machen. Dann waren wir auch schon bald wieder zum Verladen bereit. Der 6DM stand schon seite ca 5:00 bereit, warum auch immer. Wir waren auf jeden Fall erst um 8:00 bereit. Mit vereinten Kräften hievten wir die Kisten, die bis zu 75 Kg schwer sind, auf den Lastwagen. Ein Spass für die ganze Familie. Nachdem unser und das Material der Übermittler verladen war fuhren wir zurück nach Bülach, wo wir das Material wieder ausladen und das Ba Kp wieder aufstellen durften. Zeit hatten wir bis 13:00. In dieser Zeit mussten die Fahrzeuge natürlich noch gereinigt werden. Nun ja, schlussendlich waren wir wieder zu viert beim Aufbauen von zwei Ba Kp Systemen. Aber um 13:15 waren wir auch fertig und die Fahrzeuge waren mehr oder weniger sauber. Dann gings zur Übungsbesprechung. Die Vorgesetzten waren mit der Leistung unserer Gruppe sehr zufrieden, mit der der Übermittlenr an unserem Standort aber weniger. Nun ja, damit wir noch ein wenig Spass vor dem Wochenende hatten, mussten wir noch an einen OL und danach wurde noch eine Matkontrolle, des PA und EA Mat durchgeführt.
Nach dem Abendessen um 20:00 durften wir nach drei Tagen endlich wieder mal unter die Dusche, denn in unseren Führungsanlagen hatte es nicht mal eine Dusche. Um 22:00 war dann wieder ABV und um 22:30 verkrochen wir uns in unsere Betten.

Endlich Samstag. Der Ablauf am morgen war gleich wie immer, der einzige Unterschied war, dass das HV vom Fourier gemacht wurde, da sonst keiner mehr hier war. Für einige gab es noch Nacharbeit, da sie die FUM Zwischenprüfungen nicht erfüllt hatten. Ich hatte Glück und durfte endlich nach Hause.