Es Herbstelt

Wie von Meteo vorhergesagt, war das Wetter heute morgen nicht so berauschend. Bewölkt und kühl, aber immerhin trocken. Als es dann am Mittag noch etwas aufmachte, entschied ich mich doch noch eine Biketour zu machen. Als ich abfuhr zeigte das Thermometer knapp 18 Grad an, ich zog deshalb noch meine Armlinge an. Zuerst fuhr ich nach Pfungen, wo ich die Armlinge dann auch schon abziehen musste, weil es wärmer war als ich dachte. Weiter gings dann dem Bahngleis entlang nach Embrach und dann über den Eschenmoser nach Bülach. Die Temperatur war sehr angenehm, bergauf kam ich natürlich ins schwitzen, aber es war nicht so brütend heiss wie im Hochsommer. Der Herbst hat heute ja auch offiziell begonnen.
Über den Hoh Chi Ming Trail gings dann nach Glattfelden und von dort weiter nach Eglisau. Direkt am Rhein legte ich eine kurze Pause ein. Ich realisierte dort auch, dass ich ja am tiefsten Punkt der heutigen Biketour war. Etwas unter 350 Meter über Meer. Und da ich noch vor hatte auf den Irchel zu fahren (immerhin 666 Meter über Meer) war das keine allzu motivierende Vorstellung. Aber ja, das habe ich bisher ja noch immer geschafft. Bevor es aber an die mehr als 300 Höhenmeter ging, fuhr ich dem Wanderweg entlang, schön paralel zum Rhein. So kam ich dann nach Tössriederen und später zur Tössegg, wo ich eine zweite Pause einlegte. Einfach etwas ausspannen, dem Schiff beim an- und ablegen zusehen.
Aber dann war die Schonfrist vorüber. Zuerst fuhr ich der Strasse nach nach Teufen, weiter zum Parkplatz und von dort zur Hochwacht hoch. Es sind ja kaum 3 Kilometer aber es sind wie schon erwähnt mehr als 300 Höhenmeter. In der Hochwacht legte ich nur eine kleine Verschnaufpause ein und fuhr weiter zum Forenichel. Dort war ich wie erwartet alleine und konnte so die Aussicht und die Ruhe geniessen. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Etwas später kamen dann noch zwei Wanderer mit einem Hund vorbei, welcher sich sehr über mich zu freuen schien. Kein Kläffen oder ähnliches, er strich aber um die Beine und freute sich als ich ihn streichelte. Den Wanderen konnte ich dann noch die Gegend erklären. Wenn man doch immer so wenige Probleme mit Wanderer und Hunden hätte.
Irgendwann musste ich dann aber doch noch zurück. Ich machte mich direkt zum Schanzentrail auf, da ich dort nach langem mal wieder runter wollte. Oben erstmal den Sattel etwas runter, mit dem Schnellspanner ja eine Sache von Sekunden. Der Regen der letzten Zeit hatte auch dort seine Spuren hinterlassen. Anfangs hatte es eine schöne Rinne und auch weiter unten hatte es grosse Schlammlöcher. Zudem hatte ich auch das Gefühl, dass die Erde zwischen den Wurzeln etwas weggewaschen oder weggefahren ist. Nun ja, die Abfahrt hatte trotzdem Spass gemacht und iahc machte mich via Schloss Warth auf den Weg zurück nach Neftenbach. Inzwischen war es auch schon recht kühl geworden.
Es Herbstelt.



Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 43.68Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.9Km/h
  • Zeit: 2:47:19
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.7Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 147 bpm
  • Höhenmeter: 830 M
  • Google-Earth Datei



Arbeitsweg mit Bodenkontakt

Bei diesem herrlichen Wetter heute konnte ich endlich mal wieder mit dem Bike zur Arbeit fahren. Zum ersten mal auch mit dem Superstroke. Den Hinweg schaffte ich in 59 Minuten und 37 Sekunden. Also etwa gleich schnell wie mit dem Wheeler. Allerdings habe ich auch recht Gas gegeben.
Auf dem Heimweg hatte ich keinen grossen Umweg mehr gemacht und bin denselben Weg wie fast immer gefahren. Eigentlich hatte ich für morgen eine längere Tour im Tösstal mit einem Militärkameraden geplant, aber wie ich heute Abend erfahren musste, hatte er schon etwas anderes abgemacht. Toll. How ever. Auf dem kurzen Weg oberhalb von Neuburg ist mir dann noch ein kleiner Unfall passiert. Mein Vorderrad ist dank dem durchweichten Boden abgerutscht und wegen einem Grenzstein hatte es mich unsanft gestoppt. Der erste Bodenkontakt seit langem und auch der erste mit dem Superstroke. Das Resultat: Am Bike hat es nichts gemacht. Nochmals Glück gehabt. Dafür habe ich nun eine kleine Schürfwunde am Bein und einen leicht roten Unterarm, aber das heilt ja schnell wieder.




Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 46.34Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.1Km/h
  • Zeit: 2:57:44
  • Höchstgeschwindigkeit: 61.9Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 153 bpm
  • Höhenmeter: 608 M
  • Google-Earth Datei