Nochmals auf dem Maschgenkamm

Nach dem trüben Montag begrüsste uns der Dienstag mit wunderbarem Wetter. Schon am morgen war kaum ein Wölkchen am Himmel zu sehen und die Temperaturen waren auch etwas höher.


Wir wollten heute nochmals auf den Maschngenkamm und dann je nach Lust und Laune wieder runter. Vieleicht auch wieder bis ganz nach Flums ins Tal. Um es heute etwas einfacher zu machen fuhren wir alles der Strasse entlang bis zur Tannenbodenalp. Unterwegs mussten wir dann auch bemerken, dass wir für das schöne Wetter etwas zu warm angezogen waren. Von der Tannenbodenalp gings dann wie gestern schon zur Prodalp, wo wir wieder eine Pause machten.



Heute fuhren wir aber noch hoch zum Prodkamm, sondern alles hintendurch zur Alp Panüöl. So kann man alles auf Forstwegen bis auf gut 1800 MüM fahren. Also etwas weniger anstrengend als hoch zum Prodkamm.


Dafür mussten wir uns die gut 200 Höhenmeter zum Maschgenkamm reichlich verdienen. Das meiste zwar auf eine breiten Kiesstrasse nur war diese So nass, dass man gut einen Zentimeter einsank, was das hochfahren noch etwas anstrengender machte. Und die letzten paar Höhenmeter mussten wir dann auch noch schieben. Dafür konnten wir oben eine wunderbare Aussicht und angenehme Temperaturen geniessen.



Bergab nahmen wir anfangs denselben Weg wie gestern, diesmal war der Schnee allerdings einiges härter als gestern und dadurch auch etwas besser fahrbar. Zudem fuhren wir heute nicht zur Seebenalp, sondern richtung Tannenbodenalp bis nach Chrüz. Dort nahmen wir dann den Wanderweg welcher richtung Seebenalp führte und teilweise auch recht verblockt war. Unten auf der Kiesstrasse angekommen fuhren wir runter bis zur Tannenbodenalp. Allerdings mussten wir zwischendurch noch eine Fotopause machen.


Von der Tannenbodeanlp fuhren wir den Weg runter, den wir gestern morgen hoch gekommen sind. Also Anfangs etwas Asphaltstrasse, später aber auf einem herrlichen Trail. Dort machten wir dann auch noch einige Fotos von uns. Damit wir auch beweisen können, dass wir dort waren :)


Mit den (Foto)Pausen haben wir dann allerdings etwas zuviel Zeit verbraucht und so verzichteten wir auf den Trail runter nach Flums. Für runter hätte es sicher noch gereicht, aber bergauf hätten wir wieder im Dunkeln fahren müssen und darauf hatten wir keine Lust. So gings dann ab nach Hause.



Die Daten der Tour:
  • Distanz: 22.55Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.4Km/h
  • Zeit: 02:40:09
  • Höchstgeschwindigkeit: 51.8 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 133 bpm
  • Höhenmeter: 1073.5 Hm
  • Hm pro Km: 47.61
  • Bike: BMC Superstroke 01
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Auf dem Maschgenkamm

Zum Schluss meiner Ferien zeigt sich das Wetter noch von der besten
Seite. Sogar auf dem Maschgenkamm auf 2020 müm ist es angenehm warm.


Trailtour in Flums

Zum Abschluss meiner Ferien war wieder etwas besseres Wetter angesagt und das haben wir gleich genutzt um noch ein letztes mal mit dem Bike in die Berge zu fahren. So waren wir Montag und Dienstag noch einmal mit dem Bike in Flums.
Leider war das Wetter am Montag nicht sonderlich gut und immer grau, aber immerhin regnete es nicht.

Wegen den Wolken sahen wir auch nicht weit nach oben und wussten so auch nicht, ab welcher Höhe Schnee liegt und so haben wir uns einfach mal auf den Weg gemacht. Der Ausgangspunkt war Stees Wohnung in Bergheim und von dort gings erstmal den Wanderweg hoch zur Tannenbodenalp. Der Weg ist anfangs recht Steil mit vielen Wurzeln und Steinen und so teilweise nicht fahrbar. Später kommt man auf eine Asphaltstrasse und das ist dann kein Problem mehr. Wir verzichteten bei der Tannenbodenalp auf eine Pause und fuhren gleich der Strasse entlang weiter zur Prodalp, wo wir unsere erste Pause und Lagebesprechung machten.


Da wir nicht wirklich abschätzen konnten, ab welcher Höhe Schnee liegt entschieden wir uns mal richtung Prodkamm zu fahren und wenn es dann wirklich zuviel Schnee hat einfach mal vom Weg ab zu zweigen. Da gibt es ja einige andere Wege.


Wir stiessen dann erst recht spät auf Schnee und schoben den Rest zum Prodkamm halt noch. Wegen dem bisschen wollten wir nicht umdrehen. Wie erwartet war die Aussicht vom Prodkamm eher bescheiden. Nicht mal zum Maschgenkamm konnte man sehen. Von den Churfirsten ganz zu schweigen. Aber immerhin regnete und schneite es nicht.


Nach einer kurzen Pause gings weiter zum Maschgenkamm. Da gibt es einen Wanderweg, welcher mehr oder weniger auf der Höhe richtung Maschgenkamm führt. Dooferweise war dieser Weg an einigen Stellen an einem derart schattigen Plätzchen, dass da noch recht viel Schnee lag. Ans fahren war sowieso nicht zu denken und auch zu Fuss gab es kleinere Probleme. Teilweise bin ich bis zum Knie im Schnee versunken. Nach einiger Zeit hatten wir es dann aber doch noch auf den Maschgenkamm geschafft und konnten dort in Ruhe zu Mittag essen.


Nach der Stärkung gings dann endlich nach unten. Wir wollten heute wieder den Trail von der Seebenalp nach Oberterzen fahren. Der hatte es uns das letzte mal angetan. Aber erstmal mussten wir runter zur Seebenalp. Anfangs lag noch recht viel Schnee auf dem Weg, so dass recht viel Schieben angesagt war und bei den paar Metern die man fahren konnte, brauchte man auch viel Glück um auf dem Bike zu bleiben. Als der Weg dann breiter wurde, konnte man auch so langsam aber sich wieder auf dem Kies fahren. Nach einer kurzen Strecke auf der breiten Strasse stand ein kurzer Anstieg an, bevor es endgültig zur Seebenalp runter ging. Anfangs auf einer breiten aber nassen und extrem rutschigen Wiese, später auf einem schmalen und steilen Weg. Aber immerhin war alles fahrbar.


Auf diesen Teil der Tour hatten wir uns lange gefreut, denn nun lag der Trail runter nach Oberterzen direkt vor uns. Den Weg sind wir letztes Jahr schon mal gefahren und er hat uns bestens gefallen. Steil, mit vielen Steinen, kurven und recht tricky zum fahren. Diesmal kam erschwerend dazu, dass alles recht nass und rutschig war. Also eine schöne Herausforderung. Leider haben wir keine Fotos vom Trail, da wir einfach keine Lust hatten um Fotos zu schiessen, auch wenn es den heissen Bremsen gut getan hätte. Trotz den nicht idealen Bedingungen bin ich heute mehr gefahren als das letzte mal. Meine Fahrtechnik scheint also Fortschritte zu machen. Und allgemein mag ich steile und verblockte Trails fast mehr, als solche mit Schanzen.
Leider war auch dieser Trail mal zu ende und er spuckte uns etwas oberhalb von Oberterzen aus. Also noch schnell der Strasse entlang bis ins Dorf. Von dort wollten wir noch runter nach Flums und dann wieder hoch nach Bergheim. In der Hoffnung noch einen schönen Trail nach Flums fahren zu können haben wir unsere Bikes noch einige Zeit auf einem schmalen und steilen Weg nach oben geschoben nur dann leider keinen schönen Trail, sondern nur einen breiten Forstweg gefunden. Schade. In Flums machten wir noch eine letzte Pause, denn immerhin war es schon ca 17 Uhr und wir hatten noch gut 500 Hm vor uns. Lansgam ab sich gings nach oben und eben so sicher wurde es dunkel. Zum Glück hatte Stee noch eine Lampe dabei, damit wir den Weg auch fanden. Die Winterzeit hat uns einen Streich gespielt. Kurz nach 18 Uhr und schon im dunkeln sind war dann endlich angekommen und waren froh, dass wir es geschafft hatten.



Die Daten der Tour:
  • Distanz: 33.09Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.1Km/h
  • Zeit: 04:38:50
  • Höchstgeschwindigkeit: 49.2 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 1881.2 Hm
  • Hm pro Km: 56.85
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Tour online ansehen
  • Google-Earth Datei