Palfries-Tour im Herbst

Inzwischen bin ich die Palfries-Tour schon einige male gefahren, aber mir gefällt sie immer noch und darum bin ich sie heute mit Stee nochmals gefahren. Der Vorteil ist halt, dass man in gut einer Stunde in Flums ist, der Uphill ist gut fahrbar und man kann auch gut mal etwas später starten und schlussendlich ist der Trail bergab auch sehr schön und macht richtig Spass.

So sind wir heute erst um 10 Uhr hier losgefahren und waren kurz nach 11 Uhr in Flums und haben dort beim Bahnhof parkiert und die Bikes ausgeladen.


Nach einem kurzen Besuch im Coop gings dann erstmal auf dem Veloweg nach Sargans und dann hoch nach Palfries. Das Wetter zeigte sich wieder von der besten Seite und die Temperaturen lagen meistens auch im angenehmen Bereich. Die ersten paar Kilometer legen wir aber an der Sonne zurück wodurch das Themometer auf gut 28 Grad Anstieg und wir uns wie in einer Sauna fühlten.



Nach einem kurzen Halt beim schönen Aussichtspunkt gings weiter, nur sind wie diesmal nicht wieder runter nach Trübbach, sondern denselben Weg gefahren, den ich das letzte mal mit Rotscher auf unserer Walensee-Umrundung genommen habe. Dadurch spart man den einen oder anderen Höhen- und Kilometer und zudem ist er auch noch viel schöner. Die Aussicht ins Churer Rheintal wurde aber leider durch den Dunst etwas getrübt.


Der Weg führte uns zuerst wieder auf Schotterwegen steil nach oben und dann kam wieder der schöne Teil. Ein leicht abschüssiger Trail, welcher immer wieder üben kleine Brücken führte und auch richtig Spass machte. Dieser Trail spuckte uns beim Trüebbach wieder aus und von dort gings dann auch wieder nach oben.


Nun mussten wir uns noch recht vieler Höhenmeter auf der Asphalt-Strasse hochquälen, welche zwar meistens eine angenehme Steigung hat, aber zwischendurch gibt es die eine oder andere Rampe, bei welcher man richtig drücken muss. Aber irgendwie ist es dann doch gegangen.


Kurz vor 16 Uhr hatten wir dann endlich die Höhe erreicht und machten ganze oben noch das eine oder andere Foto, bevor wir im Restaurant noch einen halben Liter Rivella und eine Nussstange genossen.


Dann gings weiter auf unserer Route und da hatte es auch den einen oder anderen Anstieg drin, aber nichts mehr so steiles und langes wie bisher und auf einer Wiese machten wir auch noch unsere "Mittagspause" und assen die Sandwiches, welche wir am Morgen gekauft hatten. Und bei der aussicht schmecken sogar diese vorgepackten Sandwiches.


Bevor es dann endlich runter ging gabs noch eine letzte Pause um die Knieschoner zu montieren und dann freuten wir uns darauf, endlich die hart erarbeiteten Höhenmeter zu vernichten.


Wie erwartet war die Abfahrt einiges angenehmer und machte richtig Spass und so machten wir diesmal auch kaum Fotos und auch keinen Film von der Abfahrt. Die einzigen Fotos die ich liefern kann kommen von der einzigen Pause unterwegs. Der Trail machte aber wie erwartet wieder richtig Spass und hat einige anspruchsvollere, aber auch viele flowige Teile drin


Unten angekommen mussten wir noch einige wenige Kilometer bis zum Auto fahren, wo wir auch kurz nach halb sechs angekommen sind. Runter gings also etwas schneller als den Berg hoch.
Das Chameleon hat sich wieder richtig gut geschlagen, auch wenn ich bedenke, dass ich gar nicht mehr weiss, wann ich es das letzte mal geputzt, geschweige denn etwas daran geschraubt habe. Für mich einfach das beste Hardtail der Welt.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 42.5Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 11.2Km/h
  • Zeit: 03:36:22
  • Höchstgeschwindigkeit: 39.3 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 145 bpm
  • Höhenmeter: 1551.7 Hm
  • Hm pro Km: 36.51
  • Bike: Santa Cruz Chameleon

Video: Maschgenkamm

Bei der Biketour vom letzten Samstag haben Stee und ich noch etwas gefilmt und ich habe es sogar schon geschafft, das Filmchen zu schneiden. Es ist wieder etwas viel von der GoPro, aber das braucht halt noch immer am wenigsten Zeit und man kann auch durchfahren und muss auf dem flowigen Trail nicht immer wieder anhalten.

Ich hoffe, das Filmchen gefällt und wünsche viel Spass.



Seebenalp-Trail

Vor fast drei Jahren bin ich mit Stee mal eine Biketour auf den Maschgenkamm und dabei einen schönen Trail vom Seebenalpsee runter gefahren. Das wollten wir nun wieder mal machen und hatten uns diesen Samstag dafür ausgesucht. Eigentlich war schönes Wetter mit einigen Gewittern angesagt, aber davon liessen wir uns nicht einschüchtern. So gings früh los und kurz nach 8 Uhr starteten wir auch in Flums beim Bahnhof. In Flums hatte es scheinbar auch frisch geregnet, die Strassen waren noch ziemlich nass und der Himmel war auch wolkenverhangen. Wir Kurbelten langsam aber sicher die Strasse hoch und beim Weiler Oberfäsch machten wir einen kurzen Halt. Dort hatte man eine schöne Aussicht auf die andere Seite vom Walensee und somit auf die Tour vom letzten Samstag.


Nun gings noch auf der Asphaltstrasse nach Bergheim, kurz danach aber in den Wald auf einen steilen Singletrail, wo schon etwas schieben angesagt war. Inzwischen hatte es auch begonnen leicht zu regnen, aber im Wald war das nicht so schlimm.


Der Regen hörte schon bald wieder auf und wir konnten die Höhenmeter zur Tannenboden- und zur Prodalp im trockenen hoch Kurbeln. Nass wurden wir nur vom Schweiss, da die Luftfeuchtigkeit doch sehr hoch war.


Wir folgten nun dem Forstweg zur Alp Panüöl, welche zwar nichts besonderes ist, aber immerhin kann man dort gut alles hoch fahren. Das Schild täuscht dann aber etwas, denn es geht doch noch mal etwas weiter hoch. Die Fotos sind alle etwas vor der Alp entstanden, denn dort wird gerade gebaut und das lädt nicht gerade zum verweilen ein.


Von der Alp führt dann eine Forststrasse fast ganz zum Maschgenkamm hoch. Diese ist teilweise aber sehr steil und wir kommen wieder richtig ins Schwitzen. Dafür ist aber alles fahrbar.


Einige Zeit und Höhenmeter später erreichen wir dann endlich den Maschgenkamm und machen es uns dort gemütlich. Bei der schönen Aussicht ist erstmal das Mittagessen angesagt, auch auch die Beine wollten etwas gelockert werden.



Nun folgte der angenehmere Teil der Tour. Über einige schöne Singletrails gings erstmal runter zum Seebenalpsee. Anfangs war der Trail etwas technisch, später wurde es etwas einfacher und schneller.


Den Trail sind wir nun zum dritten mal gefahren, aber etwas das erste mal in einem mehr oder weniger trockenen Zustand und so war gleich viel mehr fahrbar auch auch das Tempo war einiges höher. Einige Stellen mit Steinplatten waren das letzte mal wegen der Nässe kaum fahrbar, diesmal aber kein wirkliches Problem.


Der Trail spuckte uns dann wieder etwas oberhalb von Oberterzen auf eine Asphaltstrasse aus wo wir eine kurze Pause machten um den Adrenalinspiegel etwas zu senken.


Leider ist uns von Oberterzen kein guter Trail mehr bekannt, so dass wir die Höhenmeter leider auf einer langweiligen Forstrasse vernichten mussten. Immerhin gabs zwischendurch noch eine schöne Aussicht auf die Churfirsten.


So waren wir zu am 17 Uhr wieder zurück in Flums, leicht eingedreckt aber happy.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 36.55Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 9Km/h
  • Zeit: 04:04:48
  • Höchstgeschwindigkeit: 46.6 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 137 bpm
  • Höhenmeter: 1705.9 Hm
  • Hm pro Km: 46.67
  • Bike: Santa Cruz Nomad Carbon

Palfries-Tour

Vor genau zwei Jahren und zwei Tagen waren bin ich mit Stee die Palfries-Tour gefahren und da für den Samstag schönes Wetter vorhergesagt war, wollten wir diese Tour wiederholen. Ich wollte zum ersten mal mit meinem Chameleon etwas in die Berge und die Palfries Tour eignet sich ja perfekt dafür.
Wir waren recht spät unterwegs und sind erst um halb 12 in Flums losgefahren, diesmal allerdings bei schönstem Wetter und recht angenehmen Temperaturen.
So gings zuerst alles der Seez entlang bis nach Mels und dort etwas durch das Dorf rüber nach Sargans, wo es erstmal zur Altstadt hoch ging. Das war aber noch der harmlose Teil, denn schon kurz später stand der erste richtige Anstieg an. Von Sargans gings hoch nach Prod, anfangs auf einer Asphaltstrasse durch ein schönes Quartier mit einer ebenso schönen Aussicht und später im Wald auf einem Forstweg, dafür aber etwas steiler. Oben konnten wir dann schon mal die Aussicht auf das Rheintal und das Schloss Saragans geniessen.




Nach einer kurzen Abfahrt auf einer Apshaltstrasse richtung Trübbach, folgte die richtige Schinderei. Von ca 550 MüM mussten wir hoch auf gut 1700, das ganze am Stück. Meistens führt man dort aber auf einer asphaltierten Strasse im Wald, was zumindest von den Temperaturen her recht angenehm ist. Die Autos die einen immer überholen sind hingegen nicht sonderlich motivierend. So kurbelten wir halt langsam aber sicher nach oben, mit der Gewissheit dass das Ziel immer näher kommt. Schlussendlich haben wir das Ziel auch erreicht und da es auch schon 17 Uhr wa, nutzten wir diese Gelegenhei auch gleich für das Abendessen. Ein Sandwich mit einer schönen Aussicht als Beilage.


Darauf folgte der angenehmere und vor allem spassigere Teil, der Downhill runter nach Flums. Denn dafür hatten wir uns ja auch den ganzen Weg hochgequält. So hiess es Gabel rauf, Sattel runter und ab richtung Flums. Anfangs gings mit viel Tempo über eine Wiese, später wurden die Trails dann immer schmaler und steiler, aber durchwegs gut und zügig fahrbar. So macht das richtig Spass und die Tatsache, dass ich das Hardtail unter dem Hintern hatte, habe ich schnell vergessen.


Diesmal fanden wir sogar noch einen zusätzlichen Trail, den wir das letzte mal nicht gefahren sind und so mussten wir nur einige kurze Teile auf den Asphaltstrassen herunterrollen. Unten angekommen waren wir froh, dass wir noch etwas in der Ebene fahren konnten, damit das Adrenalin wieder etwas aus den Blutbahnen kann.

So kamen doch 45 Km und über 1800 Hm zusammen, das ganze bei schönstem Wetter und, da wir recht spät unterwegs waren, keinen Wandern. Jetzt muss ich nur noch das Filmmaterial der GoPro und der EOS zusammenschneiden und hochladen, aber ich hoffe, das schaffe ich noch im Verlauf der Woche.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 45.9Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 11.4Km/h
  • Zeit: 03:59:00
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.4 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 152 bpm
  • Höhenmeter: 1840 Hm
  • Hm pro Km: 40.09
  • Bike: Santa Cruz Chameleon

Nochmals auf dem Maschgenkamm

Nach dem trüben Montag begrüsste uns der Dienstag mit wunderbarem Wetter. Schon am morgen war kaum ein Wölkchen am Himmel zu sehen und die Temperaturen waren auch etwas höher.


Wir wollten heute nochmals auf den Maschngenkamm und dann je nach Lust und Laune wieder runter. Vieleicht auch wieder bis ganz nach Flums ins Tal. Um es heute etwas einfacher zu machen fuhren wir alles der Strasse entlang bis zur Tannenbodenalp. Unterwegs mussten wir dann auch bemerken, dass wir für das schöne Wetter etwas zu warm angezogen waren. Von der Tannenbodenalp gings dann wie gestern schon zur Prodalp, wo wir wieder eine Pause machten.



Heute fuhren wir aber noch hoch zum Prodkamm, sondern alles hintendurch zur Alp Panüöl. So kann man alles auf Forstwegen bis auf gut 1800 MüM fahren. Also etwas weniger anstrengend als hoch zum Prodkamm.


Dafür mussten wir uns die gut 200 Höhenmeter zum Maschgenkamm reichlich verdienen. Das meiste zwar auf eine breiten Kiesstrasse nur war diese So nass, dass man gut einen Zentimeter einsank, was das hochfahren noch etwas anstrengender machte. Und die letzten paar Höhenmeter mussten wir dann auch noch schieben. Dafür konnten wir oben eine wunderbare Aussicht und angenehme Temperaturen geniessen.



Bergab nahmen wir anfangs denselben Weg wie gestern, diesmal war der Schnee allerdings einiges härter als gestern und dadurch auch etwas besser fahrbar. Zudem fuhren wir heute nicht zur Seebenalp, sondern richtung Tannenbodenalp bis nach Chrüz. Dort nahmen wir dann den Wanderweg welcher richtung Seebenalp führte und teilweise auch recht verblockt war. Unten auf der Kiesstrasse angekommen fuhren wir runter bis zur Tannenbodenalp. Allerdings mussten wir zwischendurch noch eine Fotopause machen.


Von der Tannenbodeanlp fuhren wir den Weg runter, den wir gestern morgen hoch gekommen sind. Also Anfangs etwas Asphaltstrasse, später aber auf einem herrlichen Trail. Dort machten wir dann auch noch einige Fotos von uns. Damit wir auch beweisen können, dass wir dort waren :)


Mit den (Foto)Pausen haben wir dann allerdings etwas zuviel Zeit verbraucht und so verzichteten wir auf den Trail runter nach Flums. Für runter hätte es sicher noch gereicht, aber bergauf hätten wir wieder im Dunkeln fahren müssen und darauf hatten wir keine Lust. So gings dann ab nach Hause.



Die Daten der Tour:
  • Distanz: 22.55Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.4Km/h
  • Zeit: 02:40:09
  • Höchstgeschwindigkeit: 51.8 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 133 bpm
  • Höhenmeter: 1073.5 Hm
  • Hm pro Km: 47.61
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Tour online ansehen
  • Google-Earth Datei

Auf dem Maschgenkamm

Zum Schluss meiner Ferien zeigt sich das Wetter noch von der besten
Seite. Sogar auf dem Maschgenkamm auf 2020 müm ist es angenehm warm.


Trailtour in Flums

Zum Abschluss meiner Ferien war wieder etwas besseres Wetter angesagt und das haben wir gleich genutzt um noch ein letztes mal mit dem Bike in die Berge zu fahren. So waren wir Montag und Dienstag noch einmal mit dem Bike in Flums.
Leider war das Wetter am Montag nicht sonderlich gut und immer grau, aber immerhin regnete es nicht.

Wegen den Wolken sahen wir auch nicht weit nach oben und wussten so auch nicht, ab welcher Höhe Schnee liegt und so haben wir uns einfach mal auf den Weg gemacht. Der Ausgangspunkt war Stees Wohnung in Bergheim und von dort gings erstmal den Wanderweg hoch zur Tannenbodenalp. Der Weg ist anfangs recht Steil mit vielen Wurzeln und Steinen und so teilweise nicht fahrbar. Später kommt man auf eine Asphaltstrasse und das ist dann kein Problem mehr. Wir verzichteten bei der Tannenbodenalp auf eine Pause und fuhren gleich der Strasse entlang weiter zur Prodalp, wo wir unsere erste Pause und Lagebesprechung machten.


Da wir nicht wirklich abschätzen konnten, ab welcher Höhe Schnee liegt entschieden wir uns mal richtung Prodkamm zu fahren und wenn es dann wirklich zuviel Schnee hat einfach mal vom Weg ab zu zweigen. Da gibt es ja einige andere Wege.


Wir stiessen dann erst recht spät auf Schnee und schoben den Rest zum Prodkamm halt noch. Wegen dem bisschen wollten wir nicht umdrehen. Wie erwartet war die Aussicht vom Prodkamm eher bescheiden. Nicht mal zum Maschgenkamm konnte man sehen. Von den Churfirsten ganz zu schweigen. Aber immerhin regnete und schneite es nicht.


Nach einer kurzen Pause gings weiter zum Maschgenkamm. Da gibt es einen Wanderweg, welcher mehr oder weniger auf der Höhe richtung Maschgenkamm führt. Dooferweise war dieser Weg an einigen Stellen an einem derart schattigen Plätzchen, dass da noch recht viel Schnee lag. Ans fahren war sowieso nicht zu denken und auch zu Fuss gab es kleinere Probleme. Teilweise bin ich bis zum Knie im Schnee versunken. Nach einiger Zeit hatten wir es dann aber doch noch auf den Maschgenkamm geschafft und konnten dort in Ruhe zu Mittag essen.


Nach der Stärkung gings dann endlich nach unten. Wir wollten heute wieder den Trail von der Seebenalp nach Oberterzen fahren. Der hatte es uns das letzte mal angetan. Aber erstmal mussten wir runter zur Seebenalp. Anfangs lag noch recht viel Schnee auf dem Weg, so dass recht viel Schieben angesagt war und bei den paar Metern die man fahren konnte, brauchte man auch viel Glück um auf dem Bike zu bleiben. Als der Weg dann breiter wurde, konnte man auch so langsam aber sich wieder auf dem Kies fahren. Nach einer kurzen Strecke auf der breiten Strasse stand ein kurzer Anstieg an, bevor es endgültig zur Seebenalp runter ging. Anfangs auf einer breiten aber nassen und extrem rutschigen Wiese, später auf einem schmalen und steilen Weg. Aber immerhin war alles fahrbar.


Auf diesen Teil der Tour hatten wir uns lange gefreut, denn nun lag der Trail runter nach Oberterzen direkt vor uns. Den Weg sind wir letztes Jahr schon mal gefahren und er hat uns bestens gefallen. Steil, mit vielen Steinen, kurven und recht tricky zum fahren. Diesmal kam erschwerend dazu, dass alles recht nass und rutschig war. Also eine schöne Herausforderung. Leider haben wir keine Fotos vom Trail, da wir einfach keine Lust hatten um Fotos zu schiessen, auch wenn es den heissen Bremsen gut getan hätte. Trotz den nicht idealen Bedingungen bin ich heute mehr gefahren als das letzte mal. Meine Fahrtechnik scheint also Fortschritte zu machen. Und allgemein mag ich steile und verblockte Trails fast mehr, als solche mit Schanzen.
Leider war auch dieser Trail mal zu ende und er spuckte uns etwas oberhalb von Oberterzen aus. Also noch schnell der Strasse entlang bis ins Dorf. Von dort wollten wir noch runter nach Flums und dann wieder hoch nach Bergheim. In der Hoffnung noch einen schönen Trail nach Flums fahren zu können haben wir unsere Bikes noch einige Zeit auf einem schmalen und steilen Weg nach oben geschoben nur dann leider keinen schönen Trail, sondern nur einen breiten Forstweg gefunden. Schade. In Flums machten wir noch eine letzte Pause, denn immerhin war es schon ca 17 Uhr und wir hatten noch gut 500 Hm vor uns. Lansgam ab sich gings nach oben und eben so sicher wurde es dunkel. Zum Glück hatte Stee noch eine Lampe dabei, damit wir den Weg auch fanden. Die Winterzeit hat uns einen Streich gespielt. Kurz nach 18 Uhr und schon im dunkeln sind war dann endlich angekommen und waren froh, dass wir es geschafft hatten.



Die Daten der Tour:
  • Distanz: 33.09Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.1Km/h
  • Zeit: 04:38:50
  • Höchstgeschwindigkeit: 49.2 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 1881.2 Hm
  • Hm pro Km: 56.85
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Tour online ansehen
  • Google-Earth Datei

1. August in Flums

Wie gestern kurz erwähnt bin ich am Abend noch zu Stee nach Flums gefahren. Dort haben wir erstmal gemütlich gegrillt und dann bei der Tannenbodenalp noch die letzten Sonnenstrahlen genossen.


Danach gings runter nach Bergheim (zwischen Flums und der Tannenbodenalp) wo wir die Feuerwerke von den besten Plätzen geniessen konnten. Besonders beeindruckend war das Feuerwerk vom Zuestoll, da haben sie Riesendinger runtergelassen.



Zurück aus Flums

Heute Abend bin ich wieder aus Flums zurück gekommen. Wir hatten dort oben zwei schöne Tage mit zwei dementsprechenden Touren und wie gewohnt werde ich die Berichte hier auch noch veröffentlichen, wie bei den Berichten der Lenzerheide auch wieder zurückdatiert auf den jeweiligen Tag.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Auf den Maschgenkamm

Als wir am Samstag morgen aufstanden, war draussen alles Grau, dicker Nebel. Dabei war für heute doch schönes Wetter angesagt. Naja, egal, mal Frühstücken, umziehen, wieder kurze Hosen, Beinlinge und Windjacke und raus an die Kälte.
Für heute hatten wir keine genaue Route, sondern eher einen groben "Schlachtplan" zurecht gelegt. Dieser sah so aus: Bei der Tannenbodenalp ein Mittagessen kaufen, weiter zur Seebenalp und von dort auf den Maschgenkamm. Und runter kommt man ja immer wieder.
Das bedeute ja auch, dass es zuerst nach oben ging, wir fuhren am Anfang denselben weg wie Gestern, bogen dann aber vorher nach links ab. Bei der Kreuzung entledigten wir uns wieder den Beinlingen und der Jacke, denn die Sonne drückte schon durch.


Nun hiess es wieder etwas schieben und je weiter wir nach oben kamen, desto mehr zeigte sich die Sonne. Bei "Tschudiwiesen" (steht so auf der Karte) waren wir dann knapp oberhalb der Wolken und die Sonne schien auf uns herab. Unten im Tal die dickste Suppe. Es war also die richtige Entscheidung den Walensee am Freitag zu umrunden.



Und so fuhren und schoben wir immer weiter nach oben, bis wir die Tannenbodenalp erreichten. Dort gab es den geplanten Shopping-halt, frisches Brot ist halt schon besser als was altes. Darauf fuhren wir weiter, an der Talstation der Maschgenkamm Gondel vorbei und nahmen den Weg richtung Seebenalp. An einer Stelle hätte man dann eine schöne Aussicht auf den Walensee gehabt, betonung auf hätte, denn anstelle des Sees sahen wir "nur" das Nebelmeer. Aber das ist ja auch eine schöne Aussicht.


Etwas weiter oben mussten wir feststellen, dass der Weg zur Seebenalp gesperrt ist und so mussten wir eine alternative Suchen. Gleich an der Stelle begann eine schmaler Wanderweg nach Chrüz, also los. Das bedeutete allerdings, dass wir viel von diesem Weg schieben mussten, teile waren aber fahrbar. So kamen wir also nach Chrüz wo wir wieder eine schöne Aussicht auf das Nebelmehr hatten und auch das Ziel schon sehen konnten.


Von Chrüz konnten wir nun der breiten Kiesstrasse richtung Maschgenkamm folgen. Der Weg war zwar recht steil, aber immer gut fahrbar; zumindest am Anfang. Später wurde die Strasse etwas schmaler, aber viel steiler und auch der Schotter wurde viel loser. So war wieder schieben angesagt. Später kamen wir auf den schmalen Wanderweg, wo es ähnlich aussah, viel schieben und etwas fahren.


Zum Schluss mussten wir unsere Bikes noch die wenigen Meter auf den Maschgenkamm tragen und schieben. Die fahrbare Strasse hatten wir wohl irgendwo übersehen. Oben konnten wir die schöne Aussicht geniessen und machten dort auch gleich unsere Mittagspause.


Nach der Mittagspause machten wir noch unsre Planung für den runterweg und entschieden uns dafür zuerst den Wanderweg, den wir hochgekommen sind runter-, von dort zur Seebenalp, nach Oberterzen und so zurück zu fahren. Also los: Auf den ersten paar Metern mussten wir einige Teile schieben, dann war aber alles fahrbar. Wir machten noch eine kurze Fotopause, diesmal auch mit einem Foto von mir.


Nun gings weiter, mit einem kleinen Gegenanstieg und dann einer sehr steilen, aber technisch anspruchslosen Abfahrt zur Seebenalp.


Von der Seebenalp nahmen wir nun den Wanderweg runter nach Oberterzen und der hatte es wirlich in sich. Der ganze Weg lag im Schatten und dementsprechend war dort alle nass. Der Weg weg selber war sehr steinig und in kombination mit dem nass ist das natürlich eine gefährliche Angelegenheit. Da ist das Vorderrad sehr schnell mal weg. So sind wir es recht vorsichtig angegangen, der Weg war aber meistes fahrbar, wenn auch technisch recht anspruchsvoll. Bei ca 1300 MüM war dann fertig Sonne, wir waren wieder in der Suppe. Da man auf dem Trail sowieso nicht schnell fahren konnte, war die begrenze Sicht aber auch kein Problem, ausser beim Fotografieren, bzw beim Blitzen.



Je weiter wir nach unten kamen, desto besser war der Trail fahrbar. Teilweise schon wieder mit grossen Absätzen, aber zwischendurch konnte man die Bremsen auch wieder mal etwas lösen, wenn auch nur kurz.
Leider war dieser Trail auch mal zu Ende. Schade, denn das ist einer der schönsten Trails den ich je gefahren bin, aber auch einer der anspruchsvolleren. Der Trail spuckte uns auf jeden Fall etwas oberhalb von Oberterzen wieder auf eine Asphaltstrasse aus.


Nun gings nuch kurz runter nach Oberterzen und von dort nahen wir noch letzten Anstieg nach Bergheim in Angriff. Dooferweise war das dann genau der Wanderweg, welcher wir gestern am Anfang runter sind. Und der Weg ist extrem steil. So war halt wieder mal schieben angesagt.


Und wir waren wirklich lange am schieben. Das waren ca 300 Höhenmeter auf 1.5 Km, das auf losem Schotter und viel Laub. Also wieder ein fieser Anstieg zum Schluss. Immerhin war es im Nebel nicht so heiss wie oben an der Sonne, so mussten wir nicht so schwitzen. Nach einiger Zeit, vielem Fluchen und einigen Pausen waren wir dann endlich oben.


Einige Höhenmeter waren nun noch zu bewältigen, dies allerdings auf einer Strasse und gute fahrbar. Zum Schluss gings noch etwas runter, durch den dicksten Nebel, fast ein Blindflug, aber zum glück nicht weit.

Ein kleines Fazit zum Schluss:
Auf den Maschgenkamm gäbe es wohl bessere Wege, aber der Weg runter war echt ein Knaller. Zuerst der schöne Wanderweg direkt unter dem Maschgenkamm und dann vor allem der lange Wanderweg von der Seebenalp nach Oberterzen. Den Weg würde ich am liebsten mal im Sommer, wenn es trocken ist fahren.

Zum Schluss noch Höhenprofil, Karte und die üblichen Daten.
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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 23.52Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 5.3Km/h
  • Zeit: 04:25:28
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.8 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 125 bpm
  • Höhenmeter: 1692.5 Hm
  • Hm pro Km: 71.96
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei