Pannen-Wochenende

In dieser Woche scheint es bei mit Biketechnisch nicht so toll zu laufen. Ausnahmsweise liegt es mal nicht am Wetter, sondern am Material. Wie schon geschrieben schlug meine Federgabel am Freitag leck. Gestern habe ich das Bike dann zum Mech gebracht und dann auch gleich einen Ersatz gekriegt. Toll Leistung übrigens. Nur leider ist heute die Kette von diesem Bike gerissen. Na toll.

Aber nun erstmal von vorne: Heute Vormittag war der Himmel noch recht bedeckt, gegen Mittag machte es dann aber schnell auf. Es war zwar kalt aber schön. Ähnlich wie gestern. Zudem habe ich meinen zweiten Velocomputerhalter noch gefunden und am Bike montiert. Kurz vor halb zwei war ich dann auch bereit und fuhr los.
Zuerst durch Neftenbach, am Schloss Warth vorbei nach Dättlikon. Von dort weiter durch Freieinstein, über die Töss und auf der anderen Seite hoch durch Rorbas und dann der Strasse entlang richtung Nussbaumen. Ich fuhr dann aber nicht runter nach Nussbaumen sondern rüber nach Eschenmosen. Von dort gings nach Bachenbülach und dort etwas dem Veloweg entlang durch Winkel nach Niderrüti. Von dort gings dann wieder mal auf Kiesstrassen, welche zwischendurch Schlammig und an anderen Orten wieder Verschneit waren.



Das nächste dorf welches ich erreichte war Egetswil und von dort fuhr ich weiter nach Augwil und Gerlisberg. NAch Gerlisberg legte ich eine kurze Pause ein. Etwas essen, die Sonne und das schöne Wetter geniessen. An der Sonne war es nich mal so kalt. Zudem machte ich noch einige Fotos vom Votec, mit den Strahlen der tiefstehenden Sonne und dem Laub sieht das ja nicht mal so schlecht aus.


Weiter ging es nach Birchwil und von dort dem Veloweg entlang nach Nürensdorf. Ganz am Ende des Dorfes nahm die Biketour dann ein schnelles Ende bei einem kleinen Anstieg riss mir die Kette. Da ich dummerweise keinen Kettennieter dabei hatte, konnte ich nicht mal die Kette reparieren. Nun weiss ich auch, was ich noch anschaffen muss.
So bestellte ich halt unser Privattaxi und machte mich auf die Suche nach einem Restaurant um meine kalten Gleider etwas zu wärmen. Aber nichts da, kein Restaurant hatte offen. Aber immerhin hielt mich das herumlaufen warm bis mein Vater eintraf. Und ich konnte noch einige Fotos machen.



Mal sehen, ob die Kette noch hinkriege, damit ich morgen mit dem Bike ins Geschäft fahren kann. Das Wetter soll ja noch gut sein.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 31.55Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.5Km/h
  • Zeit: 1:48:16
  • Höchstgeschwindigkeit: 41.7Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 139 bpm
  • Höhenmeter: 418.4 M
  • Google-Earth Datei

Herbsttour mit gebrochenem Kettenblatt

Eigentlich wollte ich diesen Artikel gestern schreiben, aber die Zeit hatte einfach nicht mehr gereicht. Ich bin von der Tour etwas später nach Hause gekommen als erwartet und dann musste ich gleich wieder weg.

Wie auch immer: Ich bin gestern kurz vor elf Uhr losgefahren. Die Route war eigentlich schon bekannt. Irchel, Tössegg, Eglisau und Glattfelden. Danach war improvisieren angesagt.
Bewaffnet mit einem Langarmtrikot und Beinlingen fuhr ich also los. Die Beinlinge konnte ich schon vor der ersten Steigung abziehen. Also gings das Tobel hoch zur Hueb und so zum Irchelturm. Ausser zwei Biker war sonst niemand unterwegs, sehr schön. Das Wetter ansich war nicht schlecht, zwar noch etwas bewölkt, aber nicht kalt und die ersten Stücke vom blauen Himmel zeigten sich auch schon. Nach einem kurzen Photo-Stop beim Turm fuhr ich weiter zum Rütelbuck, wo es auch wieder einen kurzen Photohalt gab.


Als fuhr ich weiter zur Hochwacht. Immer noch fast niemand unterwegs. Bei der Hochwacht waren noch zwei weitere Biker, aber sie waren auch die einzigen. Weiter fuhr ich runter zur Tössegg. Zuerst die Treppe runter und dann über den Kiesweg zum Parkplatz und so runter zur Tössegg. Dort hatte es dann schon einige Leute. Nicht weiter verwunderlich, man kann dort ja auch mit dem Auto hinfahren.


Da kaum Wanderer unterwegs wahren, war die fahrt nach Tössriederen und Eglisau umso angenehmer. man musste nicht alle 10 Meter wieder bremsen und Wanderer überholen. Von Eglisau fuhr ich weiter zum Bahnhof von Glattfelden, fuhr dann aber nicht direkt nach Bülach. Ich machte noch einen Besuch bei einem Kollegen, der neu in Glattfelden wohnt. Nach dem Hausbesuch gings wieder zurück zum Bahnhof und so über den herrlichen Trail nach Bülach. Über diesen Trail hat es ja schon seit längerem einen umgeknickten Baum unter dem man nicht durchfahren kann. Aber anscheinend stört das den Förster nicht.
Von Bülach gings mal wieder etwas in die Höhe und zwar via Nussbaumen auf den Eschenmoser hoch, wo ich mal eine längere Pause einlegte.



Nach der Pause düste ich den Wanderweg richtung Rorbas/Irchel runter, bog dann aber mal ab und kam so nach Embrach, wo ich einen schönen Weg nach Freienstein runter fand. Also auf der anderen Seite der Töss wieder rauf, eigentlich wollte ich noch auf den Irchel.
Aber noch beim Anstieg, passierte es dann. Relativ kleiner Gang und Wiegetritt. Und plötzlich der Tritt ins leere. F**k. Kette gerissen? Nein, alles noch ganz. Aber was ist denn mit dem Kettenblatt los? Bei näherem hinsehen sah ich, dass das kleine Kettenblatt vorne schön in vier Teile gerissen war. Ja toll. Mit dem mittleren und dem grössten Gang konnte ich dann wenigstens noch nach Hause fahren und mir die Sache genauer ansehen.

Das Kettenblatt ist schön viergeteilt. Die Schrauben, oder was auch immer sind Teilweise herausgerissen oder noch drin. Wie das passiert ist, ist mir echt unklar. Wenn sowas bei einem 10 jährigen Bike passiert, könnte ich ja verstehen. Aber ich habe mein Bike jetzt seit drei Monaten und drei Tagen und etwas mehr als 2200 KM drauf. Da darf so was doch nicht passieren.
Das Mail an den Velomech ist auf jeden Fall schon raus. Ich hätte das Bike für meine Ferien in der Lenzerheide schon recht gerne. Idealerweise mit allen drei Kettenblättern. Mal sehen, was da rauskommt.




Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 51.89Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.9Km/h
  • Zeit: 3:38:50
  • Höchstgeschwindigkeit: 62.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 142 bpm
  • Höhenmeter: 958 M
  • Google-Earth Datei

Biketour und Trottirennen

Heute morgen sah es wieder ähnlich aus wie gestern. Der Wetterbericht sagte zwar gutes voraus, aber ich war da gar nicht so sicher. Ich schwang mich trotzdem aufs Bike und fuhr los Richtung Kyburg. Alles der Töss entlang. An einigen stellen war es sehr schlammig und auch bei den Wurzeln musste ich aufpassen, da diese sehr rutschig waren. Als ich dann zu Kyburg rauf fuhr kam die Sonne doch noch. Die Temperaturen waren noch nicht sehr hoch, aber es war sehr schwül, wodurch ich schnell zu schwitzen begann. Von der Kyburg fuhr ich runter nach Kempttal und folgte danach den Bahngleisen nach Effretikon. Auf Asphaltstrassen fuhr ich so durch Effretikon, weiter nach Lindau und so durch Nürrensdorf. Durch den Wald kam ich dann auf die Strasse zwischen Birchwil und Bassersdorf. Also auf die Strasse die ich immer fahre, wenn ich mit dem Bike arbeiten gehe. Ich überquerte die Strasse und versuchte die Höhe zu halten. Dies war auch nicht weiter schwierig. So kam ich oben an Bassersdorf vorbei und ohne grosse Steigungen nach Gerlisberg. Von Gerlisberg fuhr ich durch Augwil und dann den bekannten weg nach Eschenmosen. Dort bog ich nach rechts ab und kam so nach Embrach. Weiter gings nach Freienstein und dann wieder hoch. Hoch auf den Irchel. Das waren einige sehr anstrengende Kilometer. Vor allem wenn man schon gut 50 Km in den Beinen hat. Vom Ircheltum fuhr ich runter nach Buch am Irchel, denn dort war noch das Motortrotti Rennen. Es waren einige sehr lustige Gefährte unterwegs, aber ich blieb trotzdem nicht allzulange. Von Buch am Irchel fuhr ich noch durch den Wald zur Hueb und düste durch das Tobel zurück nach Neftenbach.





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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 62.40Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.9Km/h
  • Zeit: 3:57:36
  • Höchstgeschwindigkeit: 57.1Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 150 bpm
  • Höhenmeter: 1103 M
  • Google-Earth Datei

Biketour via Irchel, Augwil und Brütten

Heute zog es mich mal wieder auf den Irchel. Zuerst gings direkt durch das Tobel zur Hueb. Vor allem an der Sonne war es wieder sehr heiss. Via Irchelturm und Rütelbuck fuhr ich zur Hochwacht, wo ich eine kurze Pause einlegte und die schöne Aussicht genoss. Dann gings auch schon runter und zwar Richtung Teufen, allerdings bog ich beim Parkplatz nach links ab und kam so von oben an das Schloss Teufen. Weiter gings an der Ruine von Freienstein vorbei und dann runter an die Töss. Darauf folgte ein gemeiner Anstieg. Zuerst rauf nach Rorbas und dann noch weiter Richtung Nussbaumen auf die Höhe. Oben gabs dann erstmal eine kurze Verschnaufpause. Nun gings auf der Höhe weiter. Vorbei an Eschenmosen und oberhalb von Embrach und Lufingen durch nach Augwil. Dieser Weg war mir bisher nur auf die andere Seite bekannt, da ich ihn schon einige male auf dem Heimweg gefahren bin. Von Augwil fuhr ich nach Gerlisberg und dann runter ins Eigental und auf den anderen Seite wieder hoch nach Birchwil. Nun noch ohne grosse Umweg nach Brütten, wo dann die herrliche Abfahrt nach Dättnau folgte. Man merkt schon wie man es mit so einem Bike krachen lassen kann. Mit meinem Wheeler wäre ich wohl nie so dort heruntergefahren. Eine echte Spassmaschine. Schlussendlich fuhr ich über den Kamm des Beerenbergs zurück nach Wülflingen. Eine schöne Tour und vor allem die Abfahrten haben mir heute grausam Spass gemacht :)



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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 47.81Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.9Km/h
  • Zeit: 3:12:44
  • Höchstgeschwindigkeit: 54.6Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 134 bpm
  • Höhenmeter: 1064 M
  • Google-Earth Datei

Heimweg via Irchel

Als ich heute morgen wieder mit dem Bike zur Arbeit fuhr, war es angenehm kühl. Durch die klare Nacht hatte es endlich mal abgekühlt. Ich spürte meine Beine von gestern noch etwas, aber ich fuhr trotzdem mit viel Druck auf den Pedalen. Als ich beim Geschäft ankam, sah ich dann auch das Resultat. In weniger als 59 Minuten hatte ich den Arbeitsweg hinter mich gebracht. Mit dem Superstroke ist das ein neuer Rekord, mit dem Wheeler war ich schonmal eine Minute schneller. Aber das lässt sich schon noch toppen.
Auf dem Heimweg wollte ich das super Wetter noch etwas ausnutzen und machte einen grösseren Umweg. Anstelle von Gerlisberg ins Rumstal runter zu rumsen, fuhr ich weiter nach Augwil überquerte dann die Lufingerstrasse und blieb auf der Höhe. So fuhr ich oberhalb von Lufingen und Embrach durch. Vor dem Aussichtsturm auf dem Petersboden bog ich dann nach links ab und kam so nach Rorbas und dann nach Freienstein. Von Freienstein bis Teufen gabs eine kurze schonfrist und dann gings auch schon wieder hoch. Das Ziel war die Hochwacht. Auf dem Weg nach oben fragte ich mich einige male, warum ich mir so was antue, aber die Aussicht von oben beantwortete die Frage. Der Himmel war schön rot und die Sonne auch schon recht tief. Da es nun auch schon recht spät war verweilte ich nicht allzulange und fuhr zum Irchelturm, wo ich meine Sonnenbrille im Rucksack versorgte. Inzwischen war es so dunkel, dass ich auch ohne Sonnenbrille an einigen Orten nicht allzuviel sah. Aber ich bin doch noch heil nach Hause gekommen.


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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 61.56Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.5Km/h
  • Zeit: 3:55:03
  • Höchstgeschwindigkeit: 57.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 1039 M
  • Google-Earth Datei



Feierabendtour mit Panne

Nach gut vier Tagen ohne Bike, war es heute mal wieder Zeit für eine Feierabendtour. So habe ich mich um 19:15 mit Steh getroffen und wir haben uns dann auf den Weg Richtung Irchel gemacht. Zuerst das Tobel rauf, durch die Hueb und so zum Irchelturm rauf. Die Temperatur war angenehm und auch der Wetter schien mitzuspielen. Es war zwar nicht Sonnig, aber es sah auch nicht bedrohlich nach Gewitter aus. Vom Irchelturm fuhren wir via Rütelbuck zur Hochwacht. An den exponierten Stellen war es recht windig, aber mitten im Wald merkte man nichts davon. Von der Hochwacht fuhren wir wieder denselben weg zurücke, bogen dann aber zum Forenirchel ab und fuhren so runter Richtung Freienstein. Wir wollten aber nicht ganz nach Freienstein runter sondern machten uns wieder auf den Weg zum Irchelturm. Von dort gings dann den Schanzentrail runter nach Dättlikon. Herrlich zu fahren, auch wenn es langsam am eindunkeln war. Auf den letzten Metern passierte es dann. Das Vorderrad fühlte sich sehr schwammig an. Ein Blick am Lenker vorbei bestätigte meine Ahnung. Der Vorderreiffen war platt. Toll. Es war um die viertel nach neun und schon langsam am eindunkeln. Da ich aber Reiffenheber, Pumpe und einen Ersatzschlauch dabei hatte, war das ganze keine grosse Sache. Nur die Tatsache, dass ich zuvor durch ein Schlammloch gefahren bin, machte die Sache nicht gerade einfacher. Aber nach kurzer Zeit war der Schlauch gewechselt und aufgepumt. Die Fahrt konnte weitergehen. Schlussendlich noch schnell am Schloss Warth zuwinken und zurück nach Neftenbach. Beim Steh musste ich dann noch das Licht montieren, das nun schon sehr Dunkel war.


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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 24.94km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.7Km/h
  • Zeit: 1:56:30
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.7Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 143 bpm
  • Höhenmeter: 677 M
  • Google-Earth Datei

Ircheltrails

Da mein Bike momentan immer noch beim Bikemech sehr musste/durfte ich meine heutige Biketour mit dem BMC Fourtuned Pro von meinem Vater fahren. Das Bike hat vorne eine Rockshox Psylo SL Gabel mit 80-125 mm und hinten einen Rockshox Sid Dämpfer. Denselben den ich habe. Die Gabel lässt sich mittels U-Turn absenken. Die Veränderung merkt man sehr gut, allerdings ist das Rauf- bzw Runter schrauben recht mühsam. Aber nun zur gefahrenen Tour.
Ich trieb mich heute wieder auf dem Irchel herum. Ich wollte einige Trails fahren, die ich schon seit längerem nicht heruntergedüst bin. Damit man aber runter kann, muss man ja erstmal rauf. Ich fuhr meinen Standard weg, über Bebikon und dann hinten die Treppe rauf zum Irchelturm. Der erste Trail, den ich in Angriff nahm, war der Schanzentrail oder Downhillweg. Wie auch immer. Ich bin schon lange nicht mehr dort heruntergefahren und seit meiner letzten Fahrt hat sich einiges verändert. Es hat wieder einige zusätzliche Schanzen und Abzweigungen gegeben. Ich ging es aber noch langsam an, da meine Fahrtechnik noch nicht so auf der Höhe ist und ich zum ersten mal mit diesem Bike unterwegs war. Aber ich muss bald mal wieder dort runterdüsen.
Bei Dättlikon angekommen machte ich mich auf den Weg zum zweiten Trail. Den vom Forenichel nach Freienstein. Diesen bin ich dieses Jahr zwar schon einige male Gefahren, aber er ist halt immer noch schön. Ganz oben hat es noch kurze Treppen mit sehr scharfen Kurven. Aber das kann man ja laufen. Leider führte der Trail nicht mehr soweit wie letztes Jahr. Wo man früher noch weiter auf einem Trail fahren konnte, stehen nun nur Baumstämme. Schade. Ich kam dann etwas oberhalb von Freienstein wieder aus dem Wald.
Das nächste Ziel war die Hochwacht. Ich fuhr oben am Schloss Teufen vorbei und dann alles durch den Wald zur Hochwacht. Auch wenn es wohl nicht der Direkteste war. Von der Hochwacht führen zwei Wege runter nach Teufen. Einer hat am Anfang eine Treppe, die man aber recht gut fahren kann. Daneben führt ein schmaler und steiler Weg runter. Ich bin heute mal wieder den steilen Weg gefahren. Man muss recht aufpassen, dass man nicht in einen Baum rutscht oder an einer Wurzel hängen bleibt. Dieser Weg ist für Biker mit schwachen Nerven und Bikes mit schwachen Bremsen nicht zu empfehlen. Aber man kann alles fahren. Ich fuhr dann um den Irchel und oben an Berg am Irchel vorbei. Ich kam so unterhalb vom Rütelbuck vorbei. Teilweise war ich nicht so sicher, ob ich auf dem richtigen Weg war. Manche Wege waren wirklich Neuland für mich, obwohl ich dachte, dass ich den Irchel so langsam gut kenne. Ich fand den Weg aber doch noch zurück auf die Höhe und fuhr dann den Trail runter, der direkt neben dem Schanzentrail beginnt. Dieser ist auch sehr schön zu fahren, wenn auch nicht so lange. Ich kam dann bei der Mittelhueb raus und fuhr noch das Tobel runter nach Neftenbach.
Es war schon, mal wieder altbekannte Trails herunterzufahren, allerdings war es auch anstrengend, da es ein stetiges auf und ab war, wie das Höhenprofil schon zeigt.
http://images.t-error.ch/news/298/hoehenprofil.jpg
Wenn ich herausgefunden habe, wie man im SportTracks nur einzelne Etappen exportieren kann, werde ich vieleicht mal eine Google Earth Datei mit den Trails auf dem Irchel machen. Aber da müsste ich auch noch einige andere Trails fahren.



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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 43.2Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.9Km/h
  • Zeit: 03:20:51
  • Höchstgeschwindigkeit: 53.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 143 bpm
  • Höhenmeter: 907 M
  • Google-Earth Datei

Erste Feierabentour in den Irchel

Dank den bevorstehenden Ostern machten wir heute im Geschäft schon um 16:00 zu. Für mich bedeutete das um 16:32 auf den Zug und dann 17:10 Zuhause. Dann noch schnell etwas essen, umziehen und ab aufs Bike. Auf zur ersten Feierabendtour in diesem Jahr. Das Wetter war perfekt. Schön warm, aber nicht zu heiss. Mit kurzen Hosen, kurzärmligen Biketrikot und Armstulpen, war ich gut ausgerüstet. Zuerst fuhr ich über die Hueb zum Irchelturm. Auf dem Weg sah ich noch Steh, der von seiner Biketour zurückkahm. Tja, ein "Wegglibeck" hat halt andere Arbeits- bzw. Bikezeiten. Beim Irchelturm angekommen, gabs eine kurze Verschnauf/Photopause und dann gings auch schon weiter. Bei herrlichen Temperaturen durch den Wald flitzen. Kaum Fussvolk unterwegs, man kann also richtig Gas geben. Über den Rütelbuck fuhr ich zur Hochwacht, wo ich die herrliche Sicht genoss.
Während meiner Lehre konnte ich solche Feierabendtouren öfters machen, da ich damal oft schon um 16:45 zuhause war. Heute ist das leider Wunschdenken. Die Sonne war schon relativ tief als machte ich mich auch schon auf den Weg. Den gleichen Weg zurück, mit Vollgas über den schönen schmalen Weg. Durch die Geschwindigkeit und die Schatten der Bäume enstand ein schöner "Stroboeffekt". Ich sollte sowas öfters machen. Anstatt direkt zum Irchelturm zu fahren, bog ich zwischendrin nach rechts zum Forenirchel ab. Dort gings dan bergab richtung Freienstein, den selben Trail wie letzten Sonntag. Ich fuhr nicht ganz bis nach Freienstein sondern blieb immer im Wald, knapp oberhalb des Waldrandes. Schlussendlich gings dann wieder zum Irchelturm hoch. Dort genoss ich noch die vorletzten Sonnenstrahlen und fuhr dann via Hueb wieder zurück.

Fazit: Solche Touren sind herrlich. Man hat den Irchel (fast) für sich alleine, hat seine Ruhe und die untergehende Sonne und das dazugehörende Licht ist einfach wunderbar. Ich freue mich schon, wenn ich mit dem Bike zur Arbeit gehe.




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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 26.83Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.6Km/h
  • Zeit: 1:36:36
  • Höchstgeschwindigkeit: 51.9Km/h