Lange Frühlingstour

Da der Frühling nun langsam aber sicher Einzug hält, habe ich heute meine Winterreifen und -pedalen abmontiert und den Maxxis Ardent und die Clickies wieder montiert. Der Ardent ist mit 2.4 Zoll breite etwas breiter als das Swampthing und hat ein einiges grösseres Volumen. Dadurch kann man den Reifen mit sehr wenig Druck fahren. Ich habe nun vorne 1.5 und hinten 1.8 Bar drin, und das ist doch an der oberen Grenzen. Ich werde da wohl am nächste Wochenende noch etwas pröbeln. Mit dem Lauffläche in der mitte rollt er auch extrem gut (wobei das im Vergleich zum Swampthing nicht schwierig ist).


Nach den Umbauten fuhr ich los zuerst nach Wülflingen, Neuburg und über den Beerenberg nach Dättnau. Auf der anderen Seite wieder hoch am Rossberg vorbei nach Billikon und nach First. Als ich in First war haben sich die Wolken endlich verzogen und die Sonne schien endlich wieder. Ohne Wind und mit Sonne war es schön angenehm.
Von First fuhr ich weiter nach Weisslingen und im Wald dazwischen bin ich schon das erste mal auf Schnee gestossen und musste schieben, zum Glück kein langes Stück. Da in Weisslingen die Hauptstrasse wegen einer Baustelle gesperrt war, musste ich heute einen anderen Weg nach Lenikon fahren, aber da ja alles beschriftet ist, ist das kein Problem. Oben gab es die obligate Pause.


Von Lendikon gings runter nach Neschwil und durch das Tobel nach Wildberg, wo ich die nächste Pause machte. Die Aussicht zum (fast) schneefreien Schauenberg brachte mich natürlich wieder auf doofe Ideen.


Zuerst musste durfte ich allerdings noch runter nach Turbenthal und dort entschied ich mich mal hoch zum Ramsberg zu fahren. Also erstmal Windjacke weg, und die Ärmel nach hinten rollen. So fuhr ich erstmal hoch nach Ramsberg und von dort noch ganz auf den Schauenberg. An den schattigen Plätzen war der weg noch Schnee-/Eisbedeckt und sonst einfach sehr nass und schlammig, was das Hochfahren nicht gerade einfacher machte. Hier konnte der Ardent (logischerweise) nicht mit dem Swampthing mithalten, aber er hat sich ganz gut geschlagen.


Vom Schauenberg runter fuhr ich anfangs denselben Trail, den ich hochgekommen bin bog aber aber auf einen anderen Weg ab und kam so mit einigen Umwegen, mit Schieben, Schnee in den Schuhen und etwas Glück ins Huzikertobel. Leider war der Weg dort auch mit Schnee bedeckt und ich musste etwas vorsichtiger fahren. Von Turbenthal folgte ich dem Veloweg der Töss entlang und fuhr nach der Kyburgbrücke auf dem Singletrail. Durch Töss und Wülflingen kam ich nach gut 5 Stunden Fahrtzeit und über 60 Km in den Beinen endlich zuhause an. Trotz dem geringeren Rollwiderstand der Reifen war ich froh zuhause zu sein.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 62.72Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.5Km/h
  • Zeit: 05:01:20
  • Höchstgeschwindigkeit: 47.7 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 137 bpm
  • Höhenmeter: 1217.3 Hm
  • Hm pro Km: 19.41
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Frühlingshafte Foto-Trailtour

Nachdem ich mein Bike am letzten Dienstag wegen den ausgeschlagenen Lagern in den Service bringen musste kam gestern, passend auf das Wochenende die erlösende Meldung: Das Bike ist wieder bereit. So bin ich heute morgen mit meiner ganzen Bikeausrüstung ins Postauto nach Flaach gesessen und war so um ca 10:15 beim Velomech. Beim Bike wurden alle Lager vom Hinterbau (da nur alle zusammen erhältlich sind) und der Lower-Link (die untere Verbindung von Hauptramen zu Hinterbau) ausgewechselt. Nun nun bewegt sich nichts mehr, das sich nicht sollte.
Um 11 Uhr fuhr ich los, ich ich mich um 12 Uhr mit Stee auf dem Irchelturm verabredet hatte. Wie ich bemerken musste, waren die Temperaturen trotz dem strahlend blauen Himmel immer noch recht tief, die lag wohl an der Bise. Also gings hoch nach Berg am Irchel und von dort hoch zur Hochwacht. Da im Wald der Wind nicht so ging, konnte ich dort die Windjacke abziehen und nur mit dem Biketrikot fahren.
Von der Hochwacht fuhr ich nun zum Irchelturm und habe auf dem Weg immer noch etwas Schnee Eis angetroffen. Glücklicherweise nicht mehr so viel und alles war fahrbar. So kam ich genau um 12:00 beim Irchelturm an, nur Stee war noch nicht dort. Als ich dann absteigen wollte, kam er gerade angefahren. Das ist Timing :)

Da ich heute die Kamera dabei hatte entschieden wir uns dafür einige Trails zu fahren und dabei Fotos zu machen. Als erstes nahmen wir den Trail runter nach Dättlikon unter die Räder. Die Schanzen und schwierigen Teile haben wir vorher angesehen und sie dann halt je nachdem ausgelassen. Viele Bilder sind leider etwas unscharf geworden, darum hier mal die drei besten.


Von Dättlikon fuhren an die Töss, nach Pfungen und dann auf der anderen Seite mit einigen Umwegen nach oben. Beim Reservoir machten wir eine kurze Pause. Kurz weil uns dort die Bise recht um die Ohren pfiff und es auch an der Sonne recht kühl war.


Von dort fuhren wir weiter nach Brütten und machten dort nochmals eine kurze Pause beim Aussichtspunkt gleich bei der Kirche.


Der nächste Trail war der runter nach Dättnau. Dort hat es auch einige Schanzen und sogar einen Wallride, den wir mal ausprobieren wollten. Die Schanzen gingen besser als erwartet und auch mit dem Wallride hatte ich zu meinem erstaunen keine grossen Probleme. Stee konnte sich aber nicht ganz damit anfreunden.


So sind wir ohne grosse Umfälle unter nach Dättnau gekommen und hatten noch jede Menge Spass. Zum Schluss fuhren wir noch über den Beerenberg nach Wülflingen und so zurück nach Hause. So gab es heute nicht so viele Kilometer, dafür umso mehr Fotos und Spass hats auch gemacht. Das werden wir auf jeden Fall wiederholen, nur sollte es dann etwas wärmer sein.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 34Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 11.2Km/h
  • Zeit: 03:02:55
  • Höchstgeschwindigkeit: 51.3 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 150 bpm
  • Höhenmeter: 1208.2 Hm
  • Hm pro Km: 35.54
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Kurze frühlingshafte Samstagstour

Bei schönsten Wetter und Temperaturen um die 5 Grad (und steigend) bin ich um 20 nach 9 Uhr losgefahren. Das Ziel war eine kurze Tour bis ca 14 Uhr mit einem Besuch des Velomechs in Flaach. Was liegt also näher als erst mal auf den Irchel zu fahren. Dank der Sonne konnte ich heute schon ohne Mütze und einer Schicht weniger starten, aber auch so kam ich bergauf schön ins Schwitzen. Im Tobel hatte es an den schattigen Plätzen zwar noch etwas Schnee, aber der wird wohl nicht mehr lange bleiben. Erst etwas unterhalb vom Irchel war der Forstweg wieder ganz mit Schnee bedeckt (gut 5 cm) und so wurde die Auffahrt dort etwas schwieriger. Teilweise musste ich auch etwas schieben. Auch vom Irchelturm zum Rütelbuck sah es nicht viel besser aus, nur die Traktorspuren ermöglichten mir das fahren. Wo es keine Spuren hatte musste ich schieben. Immerhin war dann der Trail zur Hochwacht grösstenteils schneefrei und ich konnte dort etwas gas geben.


Auf dem ersten Km der abfahrt hatte es immer noch recht viel Schnee, aber so ab ca 550 MüM waren die Wege schneefrei und ich konnte endlich mal wieder zügig über die Trails sausen.
von Flaach machte ich mich wieder auf den weg zur Hochwacht. Zuerst das eigental hoch, nach Gräslikon und dort den sehr steilen Anstieg richtung Irchel. Da es inzwischen schon viel wärmer war (gut 10 Grad) und die Sonne schön auf mich herab schien, verstaute ich meine Windjacke im Rucksack und konnte sogar die Ärmel des Biketrikots nach hinten krempeln. Wie im Frühling :)
Leider waren die Wege nach oben nicht im gleichen zustand wie im Frühling und so war dank dem Schnee wieder viel schieben und tragen angesagt bis ich auf der Hochwacht war.


Auch von der Hochwacht zum Irchelturm konnte ich nicht alles fahren, da hatte es einfach viel zu viel Schnee. Und dank den inzwischen recht hohen Temperaturen, war der Schnee auch recht nass und rutschig.


Als ich dann endlich mal vorne war, fuhr ich einen Trail runter richtung Dättlikon, diesmal ohne die Bremshebel zu verbiegen. Aber auch auf diesem Trail hatte es oben noch viel Schnee und so musste ich manchmal sogar bergab noch treten, aber fahrbar war alles. Zum Schluss fuhr ich noch zur Hueb und durch das Tobel nach Hause.
Während es auf dem Irchel noch viel Schnee hatte, war unten vom Schmelzwasser alles schön schlammig und so hatte mein Bike zuhause wieder mal eine Dusche nötig.


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 35.98Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.2Km/h
  • Zeit: 03:31:32
  • Höchstgeschwindigkeit: 40 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 145 bpm
  • Höhenmeter: 852.8 Hm
  • Hm pro Km: 23.7
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei