EPS-Dateien mit Gimp öffnen

Mit Gimp kann man ja eigentlich Dateien in fast jeden Grafikformat öffnen und bearbeiten. Als ich letzthin eine EPS-Datei öffnen wollte kam allerdings die folgende Fehlermeldung.
http://images.t-error.ch/blog/1024/gimp_eps.jpg


So muss man also zuerst Ghostscript herunterladen und installieren. Und danach eine Umgebungsvariable erstellen. Dazu klickt man mit der linken Maustaste auf den Arbeitsplatz und wählt dann Eigenschaften. Dort wählt man das Register Erweitert an und öffnet mit einem klickt Umgebungsvariabeln das neue Fenster. Bei den System Variablen klickt man auf Neu, gibt beim Namen GS_PROG und beim Wert C:\Program Files\gs\gs8.54\bin\gswin32c.exe ein. Nun kann man EPS-Dateien im Gimp öffnen.

Dunst mit Gimp entfernen

Welcher Fotograf kennt das Problem nicht. Man will ein Foto von einem Objekt aus grosser Entfernung Fotografieren, packt dafür ein Zoomobjektiv aus. Das Resultat ist aber alles andere als gut. Flaue Farben, man kann den Dunst und den Schmutz in der Luft förmlich sehen. Dank der Digitalen Fotobearbeitung ist das heutzutage aber kein Grund mehr um das Foto zu löschen. Hier möchte cih beschreiben, wie man so ein Foto mit wenigen Schritten im Opensource Programm GIMP verbessern kann.

Ich hatte genau das Problem am letzten Montag als ich von der Hochwacht ein Foto von Eglisau und dem Viadukt gemacht habe. Mit der EOS 400D und dem 300MM Tele sah das Foto so aus:

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Als erstes kann man hier die Farbwerte des Bildes bearbeiten. Dazu klickt man beim Bild auf Ebene -> Farben -> Werte. Bei der unteren Grenze kann man nun den gewünschten Wert angeben. Je nach Bild kann dieser Unterschied natürlich anders sein, bei meinem Bild fand ich den Wert 60 ideal.
http://images.t-error.ch/blog/702/farbwerte.jpg


Und so sieht das Bild nach dem ersten Schritt aus.

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Beim nächsten Schritt wendet man den Filter unscharf Maskieren aus. Dieser ist unter [Filter -> Verbessern -> Unscharf Maskieren zu finden. Auch hier ist es am besten, wenn man an den Werten etwas herumschraubt. Ich habe hier bei Radius 60 und bei Menge 0.4 gewählt.
http://images.t-error.ch/blog/702/unscharf_maskieren.jpg


Und so sieht das Bild nach dem letzten Schritt aus. Nicht schlecht, oder?

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Und damit man die Verbesserung etwas besser sieht, habe ich links die originale, blasse Version und rechts die Bearbeitete. Natürlich kann man da noch viel mehr machen, aber so kann man immerhin mit wenigen Schritten ein gutes Ergebnis erzielen.

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RAW Dateien unter Linux bearbeiten

Mit meiner EOS 400D kann man, wie mit den meisten DSLR Kameras, Fotos im RAW Format aufnehmen. Dies hat den Vorteil, dass man da noch viel mehr Möglichkeiten zur Nachbearbeitung am Computer hat, da das Bild von der Kamera noch nicht bearbeitet wurde, sondern einfach so wie vom Sensor aufgenommen (Roh) abgespeichert werden.
Allerdings werden diese Dateien von jedem Hersteller in einem anderen Format abgespeichert, die Daten sind also nicht standardisiert. Damit man diese Dateien im Gnome in der Vorschau ansehen und auch im Gimp öffnen kann, müssen zwei Pakete installiert werden. Dies sind die Pakete gimp-ufraw und gnome-raw-thumbnailer, welche man einfach über Synaptic installieren kann.
http://images.t-error.ch/blog/589/synaptic.jpg


Das Paket gnome-raw-thumbnailer sorgt dafür, dass die RAW Dateien auch in der Vorschau schon angezeigt werden. Wenn man nur RAW Fotos schiesst bringt das einen riesen Vorteil, wenn man wie ich JPG und RAW Dateien schiesst ist es aber immer noch praktisch.
http://images.t-error.ch/blog/589/raw_thumbnailer.jpg


gimp-ufraw hingegen ist ein Plugin für den Gimp, welcher die RAW Dateien sonst nicht öffnen kann. Mit dem Installierten Paket kann man die RAW Dateien einfach im Gimp öffnen. ES öffnet sich dabei ein neues Fenster, in dem man nun den Weissabgleich und noch einige andere Dinge einstellen kann. Auch ein Live histogramm steht zur Verfügung. Da ich Photoshop und co. nicht wirklich kenne, kann ich hier keinen Vergleich machen, für meine Bedürfnisse reicht das aber völlig aus.

Bilder mit ImageMagick unter Linux verkleinern

Letzthin habe ich einen Beitrag über ein PHP Script geschrieben, welches automatisch Bilder verkleinert. Dank eine Hinweis von Boje bin ich dann zu diesem Artikel über Script-Fu gekommen. Eigentlich geht es dort darum, wie man Bilder automatisch im Gimp verkleinert, allerdings hat es oben ein kurzes Shellscript, welches zeigt wie man ein Bild mit dem Befehl convert verkleinert. Und das ist einiges simpler als meine PHP-Lösung. Das Script erfüllt allerdings nicht ganz meine Anforderdungen, also habe ich es noch etwas angepasst. convert ist ein Bestandteil von ImageMagick also muss man das zuerst installieren, falls das nicht nicht geschehen ist.
sudo apt-get install imagemagick

Das Script ist dann relativ schnell gemacht und es ist doch einiges simpler und kürzer als die PHP Version. Und sie funktioniert genauso gut.
#!/bin/bash

# Alle .jpg Dateien auslesen
for file in *.jpg
do
    # Thumbnail erstellen
    convert ${file} -resize x150 `basename $file .jpg`_thumb.jpg

    # Die grosse Datei verkleinern
    convert ${file} -resize x600 ${file}
done

Panoramaphotos erstellen mit Autostich

Ich habe ja schon einige Panoramaphotos hier gepostet. Nun möchte ich mal genauer erklären wie ich diese erstelle. Es sei gesagt, dass es natürlich mehrere Möglichkeiten gibt, um Panoramaphotos zu erstellen. Zum Beispiel mit Photoshop, Gimp, Ptgui oder Autostich. Ich verwende letzteres, da die Demoversion gratis ist, tadellos funktioniert und für meine Bedürfnisse völlig ausreicht.
Nun aber von vorne. Bevor man Fotos mit einem Programm zusammenfügen kann, muss man erst welche haben. Am besten geht es, wenn man die Kamera auf ein Stativ stellt und so die Photos macht. Oft hat man aber kein Stativ dabei, also muss man es von Hand machen. Wichtig ist, dass sich die Photos immer einwenig überschneiden, damit das Programm herausfinden kann, welche Photos zusammengehören. Optimal ist ein drittel des Bildes. Zudem sollte man auch darauf auchten, dass meine keine grossen Unterschiede in der Belichtung haben. Autostich kann solche Dinge zwar ausgleichen, aber auch nur begrenzt.
Eine andere Variante, die ich oft bei gutem Licht verwende, ist die folgende. Die Kamera auf Serienphoto stellen und dann abdrücken und so das gewünschte Objekt fotografieren.

Nun zur Erstellung des Panoramaphotos. Ich habe hier zum vorzeigen fünf Bilder, die sich leicht überschneiden:


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Die Demo von Autostich kann man hier gratis Downloaden. Nun öffnet man Autostich. Die Benutzeroberfläche ist sehr simpel gehalten.
http://images.t-error.ch/news/211/autostich.jpg

Wenn gewünscht kann man unter Edit -> Options noch einige Einstellungen vornehmen. Links oben kann man die grösse des Bildes angeben. Je grösser das Bild, desto länger braucht Autostich um die Bilder zusammenzusetzten. Klingt logisch.
http://images.t-error.ch/news/211/autostich_options.jpg

Nach dem Click auf OK ist man wieder auf dem Startbildschirm. Mit File -> Open kann man nun die Bilder auswählen, welche man zusammenfügen will. Mit einem Klick auf Öffnen bestätigt man.
http://images.t-error.ch/news/211/autostich_open.jpg

Nun beginnt Autostich mit dem öffnen und zusammenfügen der Bilder. Dies kann je nach anzahl und grösse der Bilder bis zu Stunden daueren.
Nachdem die Bilder zusammengefügt wurde, kann man schon das Resultat begutachten.


Nun kann man mit einem Bildbearbeitungsprogramm noch die Ränder wegschneiden und schon sieht das ganze einiges besser aus:

Die Nachbarschaft

Ich habe mich mal an Fotos mit einer langen Belichtungszeit probiert. Leider ist das Maximum 15 Sekunden. Mit einer Blende von F2.7 und ISO 800 werden die Bilder schon genug hell, allerdings ist das Rauschen dann auch sehr stark. Ich habe hier ein Bild mit ISO 400 noch einwenig nachbearbeitet. Ich hoffe, es gefällt.


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Bearbeitete Bilder

Ich habe zwei Bilder vom letzten Samstag noch einwenig bearbeitet. Nichts spezielles, aber ich hoffe, es gefällt.


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