Es Herbstelt

Wie von Meteo vorhergesagt, war das Wetter heute morgen nicht so berauschend. Bewölkt und kühl, aber immerhin trocken. Als es dann am Mittag noch etwas aufmachte, entschied ich mich doch noch eine Biketour zu machen. Als ich abfuhr zeigte das Thermometer knapp 18 Grad an, ich zog deshalb noch meine Armlinge an. Zuerst fuhr ich nach Pfungen, wo ich die Armlinge dann auch schon abziehen musste, weil es wärmer war als ich dachte. Weiter gings dann dem Bahngleis entlang nach Embrach und dann über den Eschenmoser nach Bülach. Die Temperatur war sehr angenehm, bergauf kam ich natürlich ins schwitzen, aber es war nicht so brütend heiss wie im Hochsommer. Der Herbst hat heute ja auch offiziell begonnen.
Über den Hoh Chi Ming Trail gings dann nach Glattfelden und von dort weiter nach Eglisau. Direkt am Rhein legte ich eine kurze Pause ein. Ich realisierte dort auch, dass ich ja am tiefsten Punkt der heutigen Biketour war. Etwas unter 350 Meter über Meer. Und da ich noch vor hatte auf den Irchel zu fahren (immerhin 666 Meter über Meer) war das keine allzu motivierende Vorstellung. Aber ja, das habe ich bisher ja noch immer geschafft. Bevor es aber an die mehr als 300 Höhenmeter ging, fuhr ich dem Wanderweg entlang, schön paralel zum Rhein. So kam ich dann nach Tössriederen und später zur Tössegg, wo ich eine zweite Pause einlegte. Einfach etwas ausspannen, dem Schiff beim an- und ablegen zusehen.
Aber dann war die Schonfrist vorüber. Zuerst fuhr ich der Strasse nach nach Teufen, weiter zum Parkplatz und von dort zur Hochwacht hoch. Es sind ja kaum 3 Kilometer aber es sind wie schon erwähnt mehr als 300 Höhenmeter. In der Hochwacht legte ich nur eine kleine Verschnaufpause ein und fuhr weiter zum Forenichel. Dort war ich wie erwartet alleine und konnte so die Aussicht und die Ruhe geniessen. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Etwas später kamen dann noch zwei Wanderer mit einem Hund vorbei, welcher sich sehr über mich zu freuen schien. Kein Kläffen oder ähnliches, er strich aber um die Beine und freute sich als ich ihn streichelte. Den Wanderen konnte ich dann noch die Gegend erklären. Wenn man doch immer so wenige Probleme mit Wanderer und Hunden hätte.
Irgendwann musste ich dann aber doch noch zurück. Ich machte mich direkt zum Schanzentrail auf, da ich dort nach langem mal wieder runter wollte. Oben erstmal den Sattel etwas runter, mit dem Schnellspanner ja eine Sache von Sekunden. Der Regen der letzten Zeit hatte auch dort seine Spuren hinterlassen. Anfangs hatte es eine schöne Rinne und auch weiter unten hatte es grosse Schlammlöcher. Zudem hatte ich auch das Gefühl, dass die Erde zwischen den Wurzeln etwas weggewaschen oder weggefahren ist. Nun ja, die Abfahrt hatte trotzdem Spass gemacht und iahc machte mich via Schloss Warth auf den Weg zurück nach Neftenbach. Inzwischen war es auch schon recht kühl geworden.
Es Herbstelt.



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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 43.68Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.9Km/h
  • Zeit: 2:47:19
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.7Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 147 bpm
  • Höhenmeter: 830 M
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Weinland Motocross und Biketour

Das Ziel der heutigen Biketour war das Weinland Motocross in Dättwil. Ich traf mich um 12 Uhr mit Steh und wir machten uns gleich auf. Zuerst über den Taggenberg und dann via Hettlingen und Henggart an Humlikon vorbei nach Andelfingen. Dort waren auch schon Wegweiser aufgestellt und so hörten wir das Brummen der Motoren auch schon bald. Wir fuhren mit unseren Bikes an einer langen Autoschlange vorbei. Anscheinend waren wir nicht die einzigen. Das bestätigte sich auch als wir dann auf dem Gelände waren. Es war gut gefüllt aber wir fanden dennoch einen guten Platz. Etwas erhöht, gleich bei einem Sprung. Als wir ankamen waren die Seitenwagen unterwegs und darauf folgten die 125er. Ich machte mich dann auch ans Fotografieren. Die Resultate sind unten zu sehen. In solchen Fällen merkt man, dass eine Spiegelreflex schon einige Vorteile hätte. Zum einen gibt es mit meiner Kamera fast keine Tiefenschärfe und auch die Blende 8 ist das höchste. Vor Mitzieher wäre eine kleinere (höhere) Blende einiges besser. Aber ja, dafür habe ich halt ein "Megazoom". Nachdem wir mehrmals den Platz gewechselt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg. Wir wollten nicht direkt zurück, als fuhren wir zur Thur runter und folgten Ihr bis zur Brücke bei Flaach. Dort überquerten wir sie, fuhren durch Flaach, das Eigental hoch, durch Gräslikon und machten uns an den grässlichen aufstieg zur Hochwacht. So bezwangen wir den Irchel ein weiteres mal. Via Rütelbuck, Irchelturm und Hueb fuhren wir zurück nach Neftenbach.
Zudem schaffte ich heute meinen 3000sten Kilometer. Lustig, denn gestern fuhr ich den 1000sten Kilometer mit dem Superstroke und jetzt sinds schon 3000 in diesem Jahr. Ich hoffe, dass das Wetter noch mitmacht und ich so noch über die 5000er Grenze komme. Aber bei unserem Wetter weiss man ja nie.












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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 42.30Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.0Km/h
  • Zeit: 2:48:04
  • Höchstgeschwindigkeit: 61.4Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 139 bpm
  • Höhenmeter: 560 M
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Biketour via Irchel, Augwil und Brütten

Heute zog es mich mal wieder auf den Irchel. Zuerst gings direkt durch das Tobel zur Hueb. Vor allem an der Sonne war es wieder sehr heiss. Via Irchelturm und Rütelbuck fuhr ich zur Hochwacht, wo ich eine kurze Pause einlegte und die schöne Aussicht genoss. Dann gings auch schon runter und zwar Richtung Teufen, allerdings bog ich beim Parkplatz nach links ab und kam so von oben an das Schloss Teufen. Weiter gings an der Ruine von Freienstein vorbei und dann runter an die Töss. Darauf folgte ein gemeiner Anstieg. Zuerst rauf nach Rorbas und dann noch weiter Richtung Nussbaumen auf die Höhe. Oben gabs dann erstmal eine kurze Verschnaufpause. Nun gings auf der Höhe weiter. Vorbei an Eschenmosen und oberhalb von Embrach und Lufingen durch nach Augwil. Dieser Weg war mir bisher nur auf die andere Seite bekannt, da ich ihn schon einige male auf dem Heimweg gefahren bin. Von Augwil fuhr ich nach Gerlisberg und dann runter ins Eigental und auf den anderen Seite wieder hoch nach Birchwil. Nun noch ohne grosse Umweg nach Brütten, wo dann die herrliche Abfahrt nach Dättnau folgte. Man merkt schon wie man es mit so einem Bike krachen lassen kann. Mit meinem Wheeler wäre ich wohl nie so dort heruntergefahren. Eine echte Spassmaschine. Schlussendlich fuhr ich über den Kamm des Beerenbergs zurück nach Wülflingen. Eine schöne Tour und vor allem die Abfahrten haben mir heute grausam Spass gemacht :)



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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 47.81Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.9Km/h
  • Zeit: 3:12:44
  • Höchstgeschwindigkeit: 54.6Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 134 bpm
  • Höhenmeter: 1064 M
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Biketour via Irchel, Flaach, Glattfelden

Nach der gestrigen Bikepause fuhr ich heute wieder eine Biketour. Nach den Wetterprognosen von der letzten Zeit war ich nicht sicher ob das Wetter heute gut wird, aber das Wetter zeigte sich heute ja von der guten Seite. Ich fuhr zuerst auf den Irchel hoch und kam so schon in Schwitzen. Weiter gings via Rütelbuck und Hochwacht und so runter nach Berg am Irchel und weiter nach Flaach. In Flaach gabs einen kurzen Besuch beim Bikemech, den Grund werde ich in einem separaten Beitrag ausführen. Von Flaach gings dann durch Buchberg und so alles am Rhein entlang bis nach Eglisau. Einige Teile des Weges sind schlicht unfahrbar. Treppen in Kurven sind bei mir nicht so beliebt. Weder bergauf noch bergab. Von Eglisau fuhr ich dann den Weg den ich normalerweise fahre, wenn ich dort bin. Eigentlich wollte ich noch weiter ab irgendwie war ich körperlich nicht so fit wie erwartet. Vielleicht war es auch der Wind der mir noch etwas zusetzte, denn er kam, wie üblich, immer von vorne. Eine Schweinerei ist das mit dem Wind. Insgesamt sind immerhin 48 Km zusammengekommen, auch wenn ich am Schluss etwas am kämpfen war. Mal sehen, vielleicht gehts morgen ja besser.


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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 48.42Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.9Km/h
  • Zeit: 3:02:04
  • Höchstgeschwindigkeit: 56.6Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 136 bpm
  • Höhenmeter: 894 M
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Heimweg via Irchel

Als ich heute morgen wieder mit dem Bike zur Arbeit fuhr, war es angenehm kühl. Durch die klare Nacht hatte es endlich mal abgekühlt. Ich spürte meine Beine von gestern noch etwas, aber ich fuhr trotzdem mit viel Druck auf den Pedalen. Als ich beim Geschäft ankam, sah ich dann auch das Resultat. In weniger als 59 Minuten hatte ich den Arbeitsweg hinter mich gebracht. Mit dem Superstroke ist das ein neuer Rekord, mit dem Wheeler war ich schonmal eine Minute schneller. Aber das lässt sich schon noch toppen.
Auf dem Heimweg wollte ich das super Wetter noch etwas ausnutzen und machte einen grösseren Umweg. Anstelle von Gerlisberg ins Rumstal runter zu rumsen, fuhr ich weiter nach Augwil überquerte dann die Lufingerstrasse und blieb auf der Höhe. So fuhr ich oberhalb von Lufingen und Embrach durch. Vor dem Aussichtsturm auf dem Petersboden bog ich dann nach links ab und kam so nach Rorbas und dann nach Freienstein. Von Freienstein bis Teufen gabs eine kurze schonfrist und dann gings auch schon wieder hoch. Das Ziel war die Hochwacht. Auf dem Weg nach oben fragte ich mich einige male, warum ich mir so was antue, aber die Aussicht von oben beantwortete die Frage. Der Himmel war schön rot und die Sonne auch schon recht tief. Da es nun auch schon recht spät war verweilte ich nicht allzulange und fuhr zum Irchelturm, wo ich meine Sonnenbrille im Rucksack versorgte. Inzwischen war es so dunkel, dass ich auch ohne Sonnenbrille an einigen Orten nicht allzuviel sah. Aber ich bin doch noch heil nach Hause gekommen.


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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 61.56Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.5Km/h
  • Zeit: 3:55:03
  • Höchstgeschwindigkeit: 57.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 1039 M
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Abendbiketour

Als ich heute morgen aufstand sah es immer noch gleich aus wie gestern Abend. Es regnete. Am Nachmittag hatte es dann aber aufgehört zu regnen und die Sonne zeugte sich je länger desto mehr. Um vier Uhr entschied ich mich, doch noch eine Runde mit dem Bike zu drehen. Zuerst zog es mich zum Irchel rauf und dann weiter zur Hochwacht. Die Wege waren grösstenteils noch feucht, aber nicht wirklich schlammig solange man nicht durch die Drecklöcher fuhr. Ich war auch nicht der einzige, der den sonnigen Nachmittag nutzte, es waren auch zahlreiche Sonntagswanderer unterwegs. Von der Hochwacht fuhr ich dann runter zur Tössegg. Der oberste Teil ist sehr steil und dank dem nassen Untergrund kam es zu schönen Rutschpartien, die mir das Adrenalin in das Blut pumpten. In der Tössegg war wie erwartet Hochbetrieb angesagt. Ich machte mich deshalb schnell wieder auf Richtung Eglisau und von dort über den Dachsberg nach Glattfelden. Über den Hoh Chi Ming Trail kam ich nach Bülach und fuhr von dort gleich wieder auf den Eschenmoser hoch. Auf dem weg dorthin bleib ich mit der Kamera noch an einem Sonnenblumenfeld hängen. Das Resultat sieht man ja unten. Schlussendlich fuhr ich runter nach Embrach und folgte dem Bahngleis nach Pfungen.





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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 45.30Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.9Km/h
  • Zeit: 2:50:25
  • Höchstgeschwindigkeit: 58.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 144 bpm
  • Höhenmeter: 846 M
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Nachholen

Heute schaffte ich, was ich das letzte Wochenende leider nicht schaffte. Das Wetter war heute viel besser auch wenn es wirklich heiss war. Aber schwitzen ist ja gesund. Via Pfungen und Embrach gings hoch auf den Eschenmoser. Ich fuhr nicht genau denselben Weg, sonst würde es ja noch langweilig. Dann gings runter nach Bülach und mit Vollgas über den Hoh Chi Ming Trail zum Bahnhof von Glattfelden. Ich entschied mich dann noch einen kleinen Umweg zu fahren und machte einen Abstecher an die Glatt runter. Ich fuhr so noch etwas die Glatt hoch, bog dann aber mal nach Links ab. Dann wusste ich auch nicht mehr so genau, wo ich hin fuhr, ich kam aber per Zufall noch einen schönen Trail. Es ging immer leicht runter, so so konnte man auch mit genug Geschwindigkeit den Trail fahren. Herrlich mit diesem Bike. Später kam ich etwas weiter unten wieder an die Glatt und folgte ihr noch etwas bevor ich abbog und der Bahnlinie nach Eglisau folgte. Von Eglisau ging es dann zur Abwechslung wieder etwas nach oben, nämlich nach Buchberg. Nach einer kurzen Abfahrt nach Flaach folgte schon der nächste Anstieg, nämlich zur Hochwacht. Dort legte ich noch eine kleine "Zvieri Pause" ein. Schlussendlich fuhr ich noch den Schanzentrail runter nach Eglisau. Mit dem Superstroke echt ein vergnügen, auch wenn die Strecke teilweise noch sehr schlammig war.
Das Wetter war heute echt der Wahnsinn. Kaum eine Wölkchen zu sehen, aber es war sehr heiss. Aber wenn man genug trinkt ist das auch kein Problem. So war mein anfangs voller Dreilitter Camelbak am Ende der Tour auch ganz leer.




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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 57.62Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.4Km/h
  • Zeit: 4:02:43
  • Höchstgeschwindigkeit: 51.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 140 bpm
  • Höhenmeter: 1118 M
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An der Biketrophy mit dem Superstroke

Wie schon mehrmals erwähnt war heute die Biketrophy. Steh und ich waren natürlich auch dabei. Wir haben uns erst um 11:00 bei Steh verabredet, da er noch Arbeiten musste. Der Fluch eines Bäckers :) Ich war natürlich mit dem Superstroke dort und war auf das Verhalten des Bikes gespannt wie ein Bogen. Hier möchte ich aber noch nicht allzuviel über die einzelheiten des Bikes schreiben. Dafür gibt es wahrscheinlich morgen noch einen separaten Beitrag. Wir konnten es nicht lassen und fuhren schonmal über den Irchel nach Flaach. Zuerst das Tobel rauf zur Hueb und dann via Irchelturm, Rütelbuck undHochwacht nach Flaach. Ich war erstaunt, wie gut man mit dem Superstroke klettern kann. Wenn die Gabel abgesenkt und das Plattformsystem eingeschaltet ist, liegt es wohl nicht am Bike, wenn man irgendwo nicht hochkommt, sondern an den Waden des Fahrers, aber dazu komme ich noch. Gut eine Stunde nach der Abfahrt waren wir in Flaach und machten uns dann auch gleich auf den Weg, den schliesslich waren wir verhältnismässig spät dran. Die Trophy führte uns zuerst via Gräslikon rauf auf den Irchel. Und zwar einen steilen Weg. Hier machten sich die zusätzlichen Kilos des Superstroke schon bemerkbar. Allgemein bemerkte ich, dass der Puls immer etwas höher war als beim Wheeler, auf vergleichbaren Strecken. Die liegt möglicherweise aber auch an den Reifen, den diejenigen am Wheeler hatten kaum noch Profil. Langsam aber stetig erreichten wir die Höhe aber auch und fuhren dann wieder zum Rütelbuck. Dort gab es dann eine Pause und eine Fotosession. (Ich will euch ja auch was zeigen können). Wieder erholt fuhren wir zum zweiten mal am Irchelturm vorbei und folgten dann der Strecke um den Irchel herum. Dort war es ein stetiges auf und ab und ich war froh, dass ich die Gabel mit einem Hebel verstellen konnte. Zwischendurch hatte es auch einen kleinen Posten mit isotonischen Getränken. Aber sowas kommt mir nicht in den Camelbak. Nach einigen Kilometern kamen wir dann zum Schützenhaus von Berg am Irchel und dort ging es dann ganz runter an den Rhein. Diesem folgten wir bis zuim Thurspitz und hatten dann keine andere Wahl als der Thur zu folgen. Bei der ersten Brücke wechselte die Strecke auf die andere Seite. Dort durften wir das schmale Weglein der Thur entlang düsen. Hier machte sich der Dämpfer positiv bemerkbar. Ich konnte eigentlich immer sitzen bleiben, wo ich mit dem Wheeler aufstehen musste. Bei der Thurbrücke bei Alten welchselten wir wieder auf die andere Thurseite, fuhren dann aber flussabwärts, bis wir auf die Strasse von Flaach nach Andelfingen kamen. Dieser folgten wir einige Meter richtung Andelfingen, bogen dann aber bald ab. Dann folgte ein böser Anstieg. Sehr steil, schmal und mit Kies. Keine Chance für mich. Ich spürte meine Beine und auch mit dem Wheeler wäre ich wohl nicht raufgefahren. Möglich ist es aber, anscheinend. Zum Abchluss gings dann immer etwas rauf und runter Richtung Flaach und nach einer schön schnellen Abfahrt durch die Weinberge waren wir auch am Ziel.
Die Bratwurst die es dort gab, hatten wir nun wirklich verdient. Der Velocomputer zeigte dort schon 58 Km an. Keine schlechte Leistung, aber wir mussten dann ja auch noch zurück. Nach einiger Zeit und einigen Diskussionen mit anderen Biker brachen wir dann auf. Zuerst gings das Eigental rauf, dann durch Buch am Irchel und schlussendlich noch die Kiesstrasse hoch zum Irchelturm, wo wir dann zum dritten mal waren. Zum Schluss fuhren wir dort runter, wo wir schon heraufgekommen sind. Durch die mittlere Hueb und dann das Tobel runter.
Zuhause gabs dann ein wohlverdientes Glace und eine kalte Dusche.

Schlussendlich habe ich noch die Daten vom Velocomputer ausgewertet. Das Höhenprofil sieht nicht schlecht aus. Es gab ja auch 1283 Hm.
http://images.t-error.ch/news/383/hoehenprofil.jpg

Als ich die Daten dann noch in meiner Tourenliste eingetragen habe, habe ich auch nicht schlecht gestaunt:
http://images.t-error.ch/news/383/2000.jpg
Ich habe heute meinen 2000sten Kilometer gemacht. Und das gleich mit einem neuen Bike. Herrlich.

Nun bin ich auch ziemlich "auf der Fresse". 70 Kilometer mit einem 15 Kilo schweren Halbpanzer sind doch noch anstrengend. Aber es hat wahnsinnig Spass gemacht und das ist ja das Wichtigste.

Nun noch einige Fotos:



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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 71.07km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.6Km/h
  • Zeit: 04:51:52
  • Höchstgeschwindigkeit: 56.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 154 bpm
  • Höhenmeter: 1283 M
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Biketour und Superstroke testfahrt

Auch heute stand wieder eine Biketour an. Da ich gestern ja einen Schlauch geschlissen habe, brauchte ich einen neuen und zudem konnte ich beim Velomech noch mals eine Runde mit dem Superstroke fahren. Als gings zuerst mal hoch zum Irchelturm und dann via Rütelbuck, Hochwacht und Berg am Irchel das Eigental runter nach Flaach. Kaum beim Velomech angekommen, konnte ich schon aufs Superstroke steigen. Ich fuhr zuerst mal zu einem Steilen Stück in Flaach und stelle das Bike mal richtig ein. Das heisst Federgabel runter und Plattform System ein. So konnte ich ohne Wippen die Steigung hochfahren, zumindest im Sitzen. Stehend sah das dann wieder anders aus. Aber ich war wirklich überrascht wie wenig der Hinterbau wippt, auch bei steilen Anstiegen. Ich brachte das Superstroke dann aber wieder zurück, obwohl ich es am liebsten gleich nach Hause genommen hätte. Der Umstieg vom Superstroke aufs Wheeler viel mir schwerer als umgekehrt. Ich fahre wohl wirklich das falsche Bike.
However. Weiter gings nach Buchberg und das bedeutet auch, dass es steil hoch ging. Vom Rhein bis zur Kirche sind es doch einige Höhenmeter. Dann fuhren wir richtung Eglisau, blieben aber immer so gut es ging auf der Höhe. Schlussendlich mussten wir aber doch noch runter, da wir auf die andere Rheinseite wollten. Dort folgten wir dann den Bahngeleisen, bis wir zur Glatt kamen. Wir nahmen dann dort die Verfolgung auf und unterhalb dem Bahnhof Glattfelden konnte die Glatt uns dann auch abschütteln. Wir kämpften uns also zum Bahnhof rauf und düsten weiter über den Hoh Chi Ming Trail nach Bülach. Dort stand dann der Eschenmoser noch zwischen uns und Embrach, aber auch der konnte uns nicht aufhalten, auch wenn wir schon nicht mehr so fit waren wie auch schon mal. In Embrach nahmen wir die Verfolgung der Bahnlinie auf, bogen in Pfungen aber ab und fuhren noch zurück nach Hause.


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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 52.51km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.1Km/h
  • Zeit: 3:43:50
  • Höchstgeschwindigkeit: 56.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 140 bpm
  • Höhenmeter: 936 M
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Feierabendtour mit Panne

Nach gut vier Tagen ohne Bike, war es heute mal wieder Zeit für eine Feierabendtour. So habe ich mich um 19:15 mit Steh getroffen und wir haben uns dann auf den Weg Richtung Irchel gemacht. Zuerst das Tobel rauf, durch die Hueb und so zum Irchelturm rauf. Die Temperatur war angenehm und auch der Wetter schien mitzuspielen. Es war zwar nicht Sonnig, aber es sah auch nicht bedrohlich nach Gewitter aus. Vom Irchelturm fuhren wir via Rütelbuck zur Hochwacht. An den exponierten Stellen war es recht windig, aber mitten im Wald merkte man nichts davon. Von der Hochwacht fuhren wir wieder denselben weg zurücke, bogen dann aber zum Forenirchel ab und fuhren so runter Richtung Freienstein. Wir wollten aber nicht ganz nach Freienstein runter sondern machten uns wieder auf den Weg zum Irchelturm. Von dort gings dann den Schanzentrail runter nach Dättlikon. Herrlich zu fahren, auch wenn es langsam am eindunkeln war. Auf den letzten Metern passierte es dann. Das Vorderrad fühlte sich sehr schwammig an. Ein Blick am Lenker vorbei bestätigte meine Ahnung. Der Vorderreiffen war platt. Toll. Es war um die viertel nach neun und schon langsam am eindunkeln. Da ich aber Reiffenheber, Pumpe und einen Ersatzschlauch dabei hatte, war das ganze keine grosse Sache. Nur die Tatsache, dass ich zuvor durch ein Schlammloch gefahren bin, machte die Sache nicht gerade einfacher. Aber nach kurzer Zeit war der Schlauch gewechselt und aufgepumt. Die Fahrt konnte weitergehen. Schlussendlich noch schnell am Schloss Warth zuwinken und zurück nach Neftenbach. Beim Steh musste ich dann noch das Licht montieren, das nun schon sehr Dunkel war.


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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 24.94km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.7Km/h
  • Zeit: 1:56:30
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.7Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 143 bpm
  • Höhenmeter: 677 M
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