Schneetour zum Tisch

Heute zeigte sich das Wetter wieder genau gleich wie gestern: das heisst Eiskalt aber Sonnig und da ich gestern gute Erfahrungen auf dem Bike gemacht hatte, wollte ich heute wieder raus, diesmal allerdings nicht auf den Irchel, sondern ich wollte die Trails oberhalb von Pfungen unter die Räder nehmen.
So gings dann erstmal nach Pfungen und von dort den Bahngleisen entlang richtung Embrach. Beim ersten Anstieg musste ich dann aber feststellen, dass irgendwas an meiner Rohloff wohl eingefroren war, denn ich konnte meine drei kleinsten Gänge nicht mehr nutzen. Der Drehgriff liess sich einfach nicht mehr zurückdrehen. So hiess es also etwas mehr in die Pedalen drücken, so dass man halt auch im vierten Gang den Hügel hoch kommt. So werden einige Teile vom Anstieg zum Tisch doch etwas anstrengender als üblich, aber auch so war alles fahrbar.


Vom Tisch gings dann rüber zum Aussichtspunkt oberhalb von Pfungen wo ich den nächsten und auch letzten Fotohalt machte.


Danach bin ich noch einige Trails gefahren und habe dabei noch Video-Aufnahmen für mein bike-channel Projekt gemacht und nun habe ich dafür auch genug Film-Material. Schlussendlich war ich um halb vier wieder zuhause und freute mich über die heisse Dusche.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 22.29Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.9Km/h
  • Zeit: 02:02:40
  • Höchstgeschwindigkeit: 30 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 141 bpm
  • Höhenmeter: 661.3 Hm
  • Hm pro Km: 29.67
  • Bike: Santa Cruz Chameleon

kalt aber schöne Schneetour auf dem Irchel

Inzwischen hat sich der Winter endlich bei uns zurückgemeldet. Als ich heute morgen aufstand zeigte das Thermometer eher frische -16 Grad an, was mir zum Biken noch etwas zu kalt ist, aber am Himmel war kein Wölkchen zu sehen. Gegen Mittag stiegen die Temperaturen dann auf erträgliche -10 Grad und so schwang ich mich dann um 13 Uhr noch aufs Bike. Bewaffnet mit vielen Schichten Kleidern und der Spiegelreflex im Rucksack gings dann los zum Irchel. Bergauf habe ich mit meinen vielen Schichten schön geschwitzt und die Sonne hatte da natürlich auch ihren Anteil daran. Oben erwartete mich dann eine super schöne Winterlandschaft. Alles verschneit und zwischendurch drückte die Sonne wieder zwischen den weissen Baumwipfeln durch.


Wirklich schnell bin ich nicht vorwärts gekommen, was zum einen am Schnee auf den Wegen lag, welcher das vorwärts Kommen etwas anstrengend machte und zum anderen auch daran, dass ich immer wieder Foto- und Videopausen machen musste. Der verschneite Wald hat mir wirklich gut gefallen. Sei es nun die verschneiten Wege.


Oder der dunkle Tannenwald, wo die Sonne nur selten durchscheinen konnte.


Beim Rütelbuck gabs eine weitere Pause und dort musste ich auch die Hände kurz aufwärmen. Aber allzulange blieb ich nicht dort, denn der Ort ist etwas exponiert und der Wind machte mir das Leben etwas schwer.


Nun gings zuerst rüber richtung Forenirchel, aber ich hängte dann doch noch einen kleinen Trail zwischendurch an, welcher etwas tricky zu fahren war. Beim Forenirchel gabs noch die letzte Fotopause.


Zum Schluss fuhr ich wieder richtung Irchelturm und nahm von dort den "Schlammweg" runter richtung Dättlikon, aber bei diesen Temperaturen war dieser natürlich nicht sonderlich schlammig.
Die Temperaturen pendelten im übrigen immer etwas zwischen -7 und -10 Grad.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 21.85Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10Km/h
  • Zeit: 02:11:19
  • Höchstgeschwindigkeit: 30.4 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 153 bpm
  • Höhenmeter: 787.8 Hm
  • Hm pro Km: 36.05
  • Bike: Santa Cruz Chameleon

sehr kalter Arbeitsweg

An diesem Mittwoch habe ich noch die Gelegenheit ergriffen um mit dem Bike zur Arbeit zu fahren, bevor es gegen Ende der Woche wieder Regnen soll. So war es zwar trocken aber mit -7.5 Grad recht kalt. So habe ich mal wieder ein Gnägi aus dem Schrank geholt und das hat mich dann auch schön warm gehalten. Bei Bassersdorf habe ich auf der Eisenbahn-Brücke noch ein Foto geschossen und wie man sehen kann, wird es so langsam aber sicher wieder etwas heller.


Am Abend kam ich erst um 20 Uhr aus dem Büro, aber eigentlich macht es keinen Unterschied ob ich um 18, oder 20 Uhr nach Hause fahre. Dunkel ist es sowieso. Und zudem war es mit -1.5 - 0 Grad doch etwas wärmer als am morgen und so musste ich auch gar nicht frieren.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 40.86Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.6Km/h
  • Zeit: 02:47:26
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.5 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 142 bpm
  • Höhenmeter: 900.7 Hm
  • Hm pro Km: 22.04
  • Bike: Santa Cruz Nomad Carbon

Eiskalter Arbeitsweg

Diese Woche war es wieder mal recht schwierig einen Tag zu finden um mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Entweder war kaltes Wetter oder Schneefall vorhergesagt (oder beides). Ich habe mich dann für die tiefen Temperaturen entschieden und bin darum heute morgen aufs Bike gestiegen. Der Himmel war Sternenklar und da wunderte ich mich auch nicht, dass die Temperaturen so tief waren. Das erste kleine Problem das ich hatte waren die eingefrorenen Schaltzüge der Rohloff, scheinbar war da noch etwas nass vom letzten mal Putzen. Mit etwas Gewalt konnte ich das Problem aber definitiv lösen. Auf dem Weg hoch nach Brütten habe ich wie erwartet schön warm gekriegt, allerdings musste ich auch dem Forstweg etwas aufpassen, denn dieser war sehr glatt. Scheinbar wurde dort nach dem letzten Schneefall etwas gepflügt, der restliche Schnee ist am Tag wohl etwas feucht geworden und nun über Nacht wieder zugefrohren. Etwas nach Brütten zeigte mein GPS dann den tiefsten Wert an, den ich je darauf gesehen habe: -9.4 Grad. Aber dank meiner Kleidung habe ich immer schön warm gehabt, erst kurz bevor ich im Büro war, wurden die Finger- und Zehenspitzen etwas kühl.

Auf dem Heimweg war es mit -4.5 Grad etwas wärmer als am morgen, aber es hat sich einiges kälter angefühlt. Ich weiss nicht, ob das an der Luftfeuchtigkeit oder einfach an mir gelegen hat. Bei Brütten habe ich mal wieder ein Foto von der Kirche geschossen, viel Zeit habe ich aber nicht investiert, dafür war es einfach zukalt. Nach Brütten folgte die rutschige Abfahrt nach Wülflingen, auf der Strasse die ich am Morgen schon hoch gerutscht bin, langsam aber sicher bin ich doch noch runter gekommen.



Die Daten der Tour:
  • Distanz: 41.25Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.2Km/h
  • Zeit: 02:45:57
  • Höchstgeschwindigkeit: 34.5 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 142 bpm
  • Höhenmeter: 604.5 Hm
  • Hm pro Km: 14.65
  • Bike: Santa Cruz Chameleon

kurze und kalte Samstagstour

Wie gestern erwähnt wollte ich heute die Federgabel vom Superstroke in den Service bringen. So habe ich sie am morgen in den Rucksack gepackt und habe mich ca um 10 aufs Chameleon geschwungen. Draussen war es mit -5 Grad recht kalt und dazu kam noch eine gemeine Bise. Auf dem Weg hoch zum Irchelturm kam ich allerdings schön ins Schwitzen. Beim Turm machte ich einen kurzen halt, bevor es via Rütelbuck weiter zur Hochwacht ging. Nun folgte der Downhill runter nach Berg am Irchel und in der kurve in der ich letztes Wochenende wegen Glatteis schon fast umgefallen wäre hat es nun ganz gereicht. Die Eisplatte war schon einiges grösser und so war das Vorderrad halt etwas zu schnell weg. Nun ja, nichts passiert und weiter gehts. Dafür nervte danach immer die Gabel im Rucksack. Der Gabelschaft schlug mit bei jedem grösseren Schlag hinten an den Helm. In Flaach angekommen habe ich die Gabel abgegeben und dann gings weiter. Etwas oberhalb von Volken und dorf durch und dann via Desibach nach Buch am Irchel. Von dort gings dann nochmals hoch zum Irchelturm, wo ich einen kurzen Fotohalt machte.


Schlussendlich gings über den "Schlammweg" zur Hueb und durch das Tobel zurück nach Hause. Die Abfahrt konnte ich allerdings nicht so sehr geniessen, den überall hatte es wieder Eisplatten unter dem Schnee und die sieht man so schlecht und zudem ist die Federgabel bei diesen Temperaturen einfach völlig überdämpft. Das Öl ist viel zu dickflüssig und dementsprechend fliesst es langsamer, wodurch die Gabel zu "hart" ist. Es wird Zeit, dass es wieder etwas wärmer wird. Denn Zuhause zeigte das Themometer immer noch -4 Grad an.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 36.88Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 11Km/h
  • Zeit: 03:09:40
  • Höchstgeschwindigkeit: 29.6 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 145 bpm
  • Höhenmeter: 864 Hm
  • Hm pro Km: 23.43
  • Bike: Santa Cruz Chameleon
  • Tour online ansehen
  • Google-Earth Datei

Eiskalte Ircheltrails mit Schnee

Trotz dem tiefen Temperaturen habe ich mich heute mit dem Bike nach draussen gewagt. Die Temperatur von -3 Grad war doch recht tief und so wollte ich auch keine allzulange Tour fahren. Da bei uns unten nur wenig Schnee lag, wollte ich auf den Irchel, in der Hoffnung, dass dort etwas mehr liegt. so gings also erstmal durch das Tobel zur Hueb und so weiter zum Irchelturm. Den Spuren nach zu urteilen war ich nicht der erste mit dem Bike und bei der Hueb sind mir sogar noch zwei andere Biker entgegen gekommen. Beim Turm lag nicht viel mehr Schnee als bei uns, aber genug um das meiste Laub zu bedecken.


Vom Turm fuhr ich via Rütelbuck zum Forenirchel, wo ich die nächste Fotopause machen wollte. Da es dort aber recht heftig und vor allem kalt windete, fuhr ich etwas zurück und machte im Schutz des Waldes eine kurze Pause. Der heisse Tee aus der Thermos-Flasche half etwas beim aufwärmen.


Als nächstes nahm ich den Trail richtung Schloss Teufen und dieser war recht gut fahrbar. Teilweise einige tiefe und inzwischen zugefrorene Bikespuren, sonst aber auch mit dem Schnee kein Problem. Unten angekommen war ich ziemlich durchfroren und war froh, wieder etwas noch oben kurbeln zu können. Denn von nun an gings hoch zur Hochwacht. Dort verzichtete ich auf eine Pause, das es auch recht stark windete. Also alles wieder zurück richtung Hochwacht und zum Schluss noch den Schanzentrail runter nach Dättlikon.
Zuhause angekommen warf ich noch einen Blick auf das Themometer. -6.9 Grad. Das scheint nun eine wirklich kalte nach zu werden.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 26.5Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12Km/h
  • Zeit: 02:13:00
  • Höchstgeschwindigkeit: 40 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 130 bpm
  • Höhenmeter: 500 Hm
  • Hm pro Km: 18.87
  • Bike: BMC Superstroke 01
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Eiskalt und glatt

Nach dem gestrigen grauen und nassen Tag, bin ich heute mit dem Bike zur Arbeit gefahren. Wie erwartet war es am morgen klar und kalt, aber die -7.6 Grad waren doch etwas viel. Egal, Mütze auf, die dicken Handschuhe anziehen und ab an die frische Luft. Zuerst gings über einen leicht verschneiten Feldweg nach Wülflingen, der Weg war ganz gut fahrbar, teilweise war es etwas eisig, aber das meiste war harter Schnee. Durch Wülflingen musste ich recht vorsichtig fahren, da es immer wieder etwas Glatteis auf den Strassen hatte, auch der Aufstieg richtung Neuburg war recht glatt. Der Forstweg nach Brütten war wir erwartet schneebedeckt, aber gepflügt und so ganz gut fahrbar. Oben zeigten sich die ersten Anzeichen der Sonne was für die Kälte etwas entschädigte. Dafür war die Abfahrt nach Brütten alles andere als einfach; auf der Asphaltstrasse hatte es immer wieder Glatteisflächen und so musste ich ganz vorsichtig fahren, die Vorderbremse habe ich dort vorsichtshalber mal nicht benutzt. In Bassersdorf ist mir in einer links sogar noch das Hinterrad weggerutscht aber mit etwas Glück konnte ich mich noch fangen; der Autofahrer hinter mir war wohl auch nicht böse. Im Wald zwischen Bassersdorf und Wallisellen sah es auch nicht viel besser aus. Dort hatte es gut 5 cm Schnee mit Fussspuren und dieser war nun natürlich schön hart gefroren, also fast kein vorwärtskommen. Schlussendlich war ich froh, im Geschäft zu sein, so etwas wie heute hatte ich noch nie erlebt und so lange wie heute hatte ich auch noch nie. Die Zeit von 1:28 ist wohl der neue negativ Rekord.


Auf dem Heimweg sah es immerhin ein wenig besser aus, denn die meisten Asphaltstrassen waren inzwischen trocken und so hatte es auch kaum noch Glatteis auf den Strassen. Oberhalb von Wallisellen sah ich gerade noch die letzten Anzeichen der Sonne, nun wird es immer später dunkel; sehr schön.

Im Hardwald sah es auch etwas besser aus, der Schnee wurde von den Fussgängern etwas zusammengedrückt und so kam ich doch etwas schneller vorwärts. Da es aber wieder sehr kalt war entschied ich mich von Bassersdorf der Strasse entlang nach Brütten zu fahren und auch so war es kalt genug. Nach der Abfahrt von Brütten nach Wülfligen hatte ich nicht wie gewöhnlich nur an den Händen und Füssen kalt, sondern auch an den Ohren und den Oberschenkeln und dort hatte ich bisher noch nie kalt.
Als ich dann endlich zuhause ankam musste ich zuerst etwas warten bevor ich unter die Dusche konnte, schliesslich mussten die Finger und Zehen zuerst noch Auftauen. So wie der Wetterbericht momentan aussieht wars das wohl mit Biken in dieser Woche. Zur Arbeit fahre ich sicher nicht mehr, und am Wochenende soll es ja Regnen oder Schneien. Mal sehen, vielleicht ist es doch nicht so schlimm wie vorhergesagt.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 39.83Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.5Km/h
  • Zeit: 02:57:37
  • Höchstgeschwindigkeit: 41.7 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 131 bpm
  • Höhenmeter: 273 Hm
  • Hm pro Km: 13.78
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Kalt

Nur so nebenbei bemerkt:
Wenn der Gel-Sattel von meinem Stadtvelo am Bahnhof gefriert und dann steinhart ist, ist es wirklich kalt.