Grosse Samstagstour

Gestern hatte ich ja schon erwähnt, dass ich heute etwas früher aus den Federn musste. Denn ich musste um 08:00 wieder im Geschäft stehen, da der Elektriker bei uns einige Leitungen ziehen und dazu teilweise den Strom abschalten musste. Und wie das so ist, muss da jemand dort sein, am besten halt der Informatiker. Dummerweise bin das halt ich. Obwohl es früh war, machte ich mich wieder mit dem Bike ins Geschäft auf. Ich hätte zwar fast verschlafen, aber so knapp schaffte ich es doch noch. Mit einer Zeit von 1:04 war ich nicht mal so langsam wie auch schon.

Um 10 Uhr waren die Arbeiten dann abgeschlossen und ich konnte mich auf den Weg machen. Ich hatte grosses vor. Grob gesagt, Lägeren, Kaiserstuhl, Irchel. Erstes Ziel also Lägeren. Zuerst fuhr ich zum Hardwald hoch und folgte dort mehr oder weniger dem Wanderweg nach Kloten. So kam ich dann auch bei Schluefweg raus und kämpfte mich irgendwie durch Kloten. Per Zufall fand ich den Veloweg richtung Rümlang, diesem folgte ich auch und kam so am Hohlberg und am Flughafen vorbei. Weiter ging es immer der Glatt entlang. So kam ich durch Rümlang, Ober- und Niederglatt und schliesslich auch noch irgendwie nach Dielsdorf. Wenn ich mir so die Karte ansehe, war das sicher nicht der idealste Weg, aber immerhin habe ich so einen Weg nach Dielsdorf gefunden. Nach mehreren angenehmen Kilometern der Glatt entlang gings in Dielsdorf wieder nach oben. Und zuerst nach Regensberg. Das Wetter war heute ja herrlich und dementsprechend kam ich auch schön ins Schwitzen. Meine Beine wurden in Regensberg nicht geschont, denn Regensberg war ja nicht das erste Ziel, sondern die Lägeren Hochwacht und die liegt ja noch etwas höher. Also fuhr ich die Kiesstrasse nach oben, anfangs sehr steil und anstrengend, gegen das Ende wurde es aber angenehmer und ich konnte auch oft in einen höheren Gang schalten. Oben angekommen konnte ich die schöne Aussicht gen Süden geniessen. Auf der Plattform waren erstaunlich wenige Leute, einige Wanderer und einige Biker.

Nach dem ich meinen Beinen eine Pause gegönnt und mich auch verpflegt hatte ging es weiter. Da ich ja ganz oben war, konnte es nur nach unten gehen. Ich wählte den Weg zur Lägerenweid, also nach Norden. Anfangs ist der weg etwas knifflig, da die Steine rutschig sind und man aufpassen muss, dass man sich die Reifen nicht aufschlitzt. Später kann man aber recht schnell runter fahren und wenn keine Wanderer unterwegs sind, liegen auch einige Sprünge drin. Von der Lägerenweid fuhr ich noch etwas richtung Westen und folgte dann dem Wanderweg nach Niederweningen. Fast alles auf Kieswegen, aber mit dem entsprechenden Tempo macht das auch Spass. Von Niederweningen gings weiter richtung Norden, durch Schneisingen und so in den Wald hoch. So kam ich zu dem Punkt an dem wir mit dem Militär mal biwakierten. Mit dem Bike ist es doch etwas angenehmer, als zu Fuss in grün. Wie auch immer, ich fuhr weiter durch den Wald immer in richtung Norden. Das GPS war wieder mal ein guter Helfer. Ab uns zu führte halt keine Strasse nach Norden, dann fuhr ich wenn möglich richtung Osten. Irgendwann kam ich dann in ein Dorf, welches sich später als Siglistorf (AG) herausstellte. Also durch das Kaff Dorf und wieder in die Höhe. Nach einigen Kurven und verfahrern war ich in Fisibach und bald darauf in Kaiserstuhl.

Von dort wollte ich eigentlich dem Rheinufer entlang nach Eglisau fahren, allerdings ist dort Fahrverbot. Mit einem extra Veloverbotsschild und das wollte ich dann nicht wagen. Etwas enttäuscht begnügte ich mich halt mit dem Veloweg der Strasse entlang. So war ich wohl etwas schneller, aber der Weg dem Rhein entlang hätte wohl etwas mehr Spass gemacht. So kam ich dann nach Eglisau und folgte dort dem Rhein nach Tössriederen und weiter zur Tössegg. Dort hatte es heute nicht mal so viele Leute und so kannte ich mich noch etwas entspannen, bevor ich mich an das letzte Ziel machte.

Wie gesagt, war das letzte Ziel der Irchel. Nach dem Motto "für den Irchel hats noch immer gereicht" machte ich mich an den Aufstieg. Das trotz den schon fast 90 Kilometern auf dem Tacho. Wie erwartet musste ich schon etwas leiden, aber mit einigen Pausen und viel Schweiss schaffte ich es doch noch zur Hochwacht. Weiter fuhr ich zum Rütelbuck und zum Irchelturm. Und schon konnte ich mich an die letzte Abfahrt machen. Zuerst zur Hueb und so das Tobel runter nach Neftenbach.

Ausser etwas schweren Beinen und einer verspannten Schulter geht es mir momentan sehr gut. Mal sehen, wie das morgen aussieht. :)

Ach ja: Zu den Kilometern. Ich hatte nie vor genau 99.99 Kilometer zu machen und bin dafür auch keinen grossen Umweg gefahren. Ich habe nur kurz einen Schwenk zur Nachbarin gemacht damit ich nicht 99.97 oder 99.98 Km habe. 99.99 sieht halt schon besser aus. :) Aber nun genug geschrieben. Anbei die gefahrene Tour und viele Bilder. (Ich hatte 137 zur Auswahl)











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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 99.99Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.2Km/h
  • Zeit: 6:10:01
  • Höchstgeschwindigkeit: 61.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 1712 M
  • Google-Earth Datei

Der Arbeitsweg

Da ich in Zukunft mit dem Bike zur Arbeit gehen möchte, ist es von Vorteil, wenn ich weiss, wie lange ich ungefähr bis dort hin habe. Also habe ich mich heute auf den Weg gemacht und die Strecke von von Neftenbach bis Wallisellen abgefahren. Ich schätzte die Distanz auf ca. 20 Km und die Fahrzeit auf 1:30 Stunden. Lets see.
Zuerst gings nach Pfungen und von dort auch mal schön hoch über den Hügel nach Oberembrach. Dann folgte der langweiligste Teil der Strecke. Von Oberembrach nach Bassersdorf. Alles der Strasse nach das Eigental rauf. Zudem musste ich feststellen, dass die Eigentalstrasse von 18:00 - 08:00 gesperrt ist, wegen den Fröschen. Na toll. Nun ja, ein anderer Weg wäre sowieso spannender. In Bassersdorf folte ich dem Wanderweg, welcher mich noch über einen kleinen Hügel nach Wallisellen führte. Der Weg ist durchaus machbar, auch wenn ich am Morgen wohl nicht so schnell unterwegs bin wie an einem Samstag Nachmittag. Allerdings habe ich mir heute einen kleinen Verfahrer geleistet. Wenn ich also um 06:00 abfahre, bin ich locker um 08:00 geduscht im Geschäft.

Die Daten bis Wallisellen:
  • Distanz: 23.12Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 21.4Km/h
  • Zeit: 1:04:45
  • Höchstgeschwindigkeit: 54.9Km/h

Auf dem Rückweg fuhr ich über Kloten nach Bülach. Dann hatte ich noch vor in die Tösseg und von dort zur Hochwacht und Irchelturm zu fahren. Die hohe Geschwindigkeit auf dem Hinweg vorderte aber nun ihren Tribut. Meine Beine wollten nicht mehr so. Also gings über den Eschenmoser, Embrach und Pfungen zurück.


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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 57.41Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.5Km/h
  • Zeit: 3:05:38
  • Höchstgeschwindigkeit: 54.9Km/h

Biketour nach Flach, Tössegg, Brütten

Heute fuhr ich schon um 8:00 los, da ich noch zum Bikemech musste und dort nicht in die Stosszeit geraten wollte. Dazu fuhr ich über den Irchel, Hochwacht nach Flaach. Nach nur 55 Minuten war ich auch schon dort, allerdings recht ausser Puste. Dort gabs dann zuerst mal eine neue Speiche beim Hinterrad, da sich am letzten Sonntag eine verabschiedet hatte. Nach eine kleinen Schwatz gings dann auf einem schönen weg dem Rhein entlang zur Tössegg. Als ich um ca 10:00 dort ankahm, kam auch die sonne raus. Allerdings blieb es den ganzen Tag immer bewölkt. Von dort aus noch etwas weiter dem Rhein nach und dann den berg rauf, auf den Petersboden. Dort genoss ich die Aussicht vom Turm. Die Weitsicht war nicht so gut, aber es war den Aufstieg sicher wert. Weiter fuhr ich oberhalb von Bülach, Winkel und Kloten nach Gerlisberg. Von dort dann ins Eigental herunter und dann über Oberwil nach Brütten. Darauf folgte eine schöne Abfahrt nach Wülflingen und da war ich ja auch schon fast zuhause.



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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 60.79Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.9Km/h
  • Zeit: 4:03:29
  • Höchstgeschwindigkeit: 54.2Km/h

Der Frühling ist da

Da heute endlich mal so richtig Frühlingswetter war, konnte ich nicht widerstehen und ging wieder Biken. Die Route war bei abfahrt noch nicht bekannt. Aber wie heisst es doch so schön: Der Weg ist das Ziel. Zuerst gings mal via Wülflingen nach Brütten hoch. Also schon mal der erste Anstieg. Da ich mit kurzen Hosen unterwegs war, war ich froh darüber, denn im Wald wars noch relativ kühl. Danach fuhr ich in die grobbe richtung Kloten. Von Kloten fuhr ich weiter nach Bachnbülach und entschied mich dort, noch einen kleinen Ausflug an den Anfang der Pisten zu machen. Die Parkpätze dort waren wirklich voll. Desshalb blieb ich auch nicht allzulange dort. So ein Menschenauflauf ist nicht so meine Sache. Weiter gings dann nach Bülach, vorbei an der geliebten Kaserne. Und dann hoch auf den Eschenmoser und von dort zur Tössegg runter. Nach einer kleinen Pause gings wieder los. Es folgten die anstengsten Kilometer der Tour. Kilometer 50 & 51. Von der Tössegg in die Hochwacht auf dem Irchel. Endlich oben gabs schon wieder eine Pause. Dann nur noch via Irchelturm und Hueb zurück nach Neftenbach.





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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 63.13Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.6Km/h
  • Zeit: 3:47:12
  • Höchstgeschwindigkeit: 48.10Km/h

Tda in Kloten

Gestern war ja, wie schon erwähnt der TDA in Kloten. Wie erwartet, war es sehr kalt, aber mit der richtigen Kleidung konnte man es überleben. Das Programm war eigentlich wieder genau dasselbe wie bei uns. Im Amiti konnte man wieder das Gewicht von einem BA KP schätzen, die Sekretäre zeigten, wie man Akten vernichtet und natürlich durfte auch die Zugschule nicht fehlen. Auch die Hallen waren wieder genau gleich eingerichtet. Von dem Hher nichts neues, aber es war lustig, mal wieder die Kameraden, und ehemaligen Vorgesetzten zu sehen, ohne eine Gefechtsmeldung machen zu müssen :)


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Ich hasse Schnee

http://images.t-error.ch/blog/144/jbo_rockmuzik.jpgNun ja. Es ist ja nicht so, dass ich den Schnee prinzipiell nicht mag, aber er hat halt auch seine Nachteile. Zum Beispiel kommt er nur in Verbindung mit der Kälte und ich bevorzuge es, wenn es warm ist. Dazu kommt, dass ich heute mal wieder 10 Minuten auf den Zug warten musste, weil dieser Verspätung hatte. Das ganze kann ich ja verkraften und das ist für mich auch kein grund um den Schnee zu Verfluchen. Der echte Grund ist der folgende.
Gestern Abend wäre das J.B.O. Konzert im Alpenrock in Zürich gewesen. Aber wegen dem Schnee schaffte es die Band nich nach Zürich. Und dabei habe ich mich so auf das Konzert gefreut. Eine Schweinerei. Nun ja, stattdessen legte halt ein DJ auf. Und zwar eine lustige Mischung aus Nu-Metal, Punk-Rock und Heavy Metal. Nun ja.
Es wurde aber schon ein Ersatzdatum festgelegt. Und das wäre der 21. März, wieder ein Mittwoch. Hoffen wir also, dass es dann nicht allzuviel Schnee hat.

Tda in Kloten

Nun ist es bald wieder soweit. Am nächsten Samstag findet in der Kaserne Kloten der Tda der Uem/FU RS statt. Die genaue Zeit weiss ich nocht nicht, aber warcheinlich von 09:00 bis 14:00

Es wird sicher interessant, da ich mal als Besucher dort bin und mir ins fäustchen lachen kann, weil ich weiss, was die armen Schweine noch so vor sich haben.

Termin auf der Armeehomepage gefunden

Woche zwo überstanden

http://images.t-error.ch/blog/6/image.jpgNun habe ich auch die zweite Woche überstanden. Da ich letztes Wochenende relativ wenig Zeit hatte, um hier was zu schreiben, hole ich das nun nach.

Zuerst mal ein "normaler" Tagesablauf in der Armee:
06:00         Tagwach
06:15 - 07:00 Frühstück
07:15         Appell (AV)
07:30 - 12:00 Diverses
12:00 - 13:00 Mittagessen
13:15         Appell (AV)
13:30 - 18:00 Diverses
18:00 - 19:00 Abendessen
19:15         Appell (AV)
19:30 - 21:30 Diverses
22:00         Abendverles (ABV)
22:30         Lichter löschen (LiLö)

so in etwa kann ein Tagesablauf aussehen, wenn man nicht gerade eine Übung oder Frühsport hat.


Woche 1
Einrücken um 14:00 und schon eingeteilt in Kompanie 3, Zug 2 (Cueni) als Informatik Pionier (IkPi).
Zuerst gab es eine kurze Führung durch die Kaserne, damit wir wissen, wohin wir rennen müssen, wenn wir einen Auftrag haben. Danach mussten wir auch schon schön stramm stehen. Unser Zugführer war allerdings noch nicht so begeistert. Auch unser Zimmer durften wir beziehen. Unser Zug hatte zwei 12er Schläge, welche aber nicht ganz voll waren. Zum jetzigen Zeitpunkt sind in unserer Kompanie ca. 40 und in unserem Zug 17 Rekruten. In einem Infanteriezug sind normalerweise um die 30.

Weiter ging es dann mit dem Fassen der persönlichen Waffe und dem Tarnanzug (TAZ). Auch das Tenü A (Ausgänger) erhielten wir im Laufe der Woche.
Auch hatten wir im verlauf der Woche zwei (oops. im Militär heisst's ja zwo) mal Frühsport. Das bedeutet, dass man um 05:00 aufsteht und dann mit 16 anderen, halb schlafenden Informatikern joggen geht. Extrem witzig ;) Apropos Sport. Am Freitag hatten wir den Trifit, ein Sporttest. Das heisst 12 Minuten-Lauf, Weitsprung aus dem Stand etc.

Viel zeit nahm auch das Waffentraining ein. Dazu gehören Manipulationen (Laden, Magazinwechsel, Nachladen, Entladen usw..), Sicherheitsregeln die man auswendig können muss sowie das zerlegen und zusammenbauen des Stgw's. Das Gewehr haben wir in der ersten Woche sicher 10 mal zerlegt. Zudem durften wir uns auch an die Zugschule wagen. Das bedeutet, dass unser Zug versuchte in einer Viererkolonne in Reih & Glied und im Gleichschritt über einen Platz zu laufen. Dabei mussten wir aber auch noch nach links und rechts abbiegen. An und für sich kein Problem, aber für Informatiker... nun ja.. mittlerweile funktioniert es ganz gut.

Am Freitag abend durften wir dann noch die Kaserne säubern. Und nach einer Nacht gabs noch den Fahnenabzug und dann gings ab ins Wochenende :D

Woche 2
Die Woche konnte nicht besser beginnen.. Frühsport, das bedeutet um 05:00 aufstehen.
Weiter gings dann auch wieder mit dem Waffentraining und der Zugschule. Und zwischendurch kriegten wir wieder extrem viele Informationen an den Theorien an den Kopf geschmissen.

Am Dienstag gings dann los mit der ersten Übung, mit dem extrem einfallsreichen Namen UNO ;) Dazu mussten wir um 04:15 aufstehen, Frühstücken und unser Gepäck bereitlegen. Dazu gehört die Grundtrageinheit (GT), das Stgw und der Kampfrucksack, gefüllt mit ABC Vollschutz, Regenschutz, einem halben Zelt der Gamelle sowie jeder menge Putzzeug. Zuerst durften wir ca. 5KM zu einem Schuppen marschieren, wo wir unsere ABC Ausrüstung bereit machten und die Schutzmaske (SchuMa) im Bananengas testeten. (Zum Bananengas: Das ist völlig unspektakulär. Es wir ein wenig in der Luft versprüht und sieht überhaupt nicht aus wie im Film Achtung, Fertig, Charlie).
Danach gings weiter auf einen Platz, wo wir weiter an der Zugschule feilten und um 11:00 gings dann in ein Holzschnitzellager, wo wir unser Mittagessen einnahmen.
Am Nachmittag gings dann zuerst zu einem Schiessstand, wo wir unsere ersten Schüsse abgeben durften. Schlussendlich hatte jeder ca. 60 Schuss abgegeben. Nach einem Marsch zurück in die Kaserne durften wir draussen noch unser Stgw, die Schuhe, den Regenschutz usw reinigen. Hier sollte ich vielleicht noch sagen, dass es den ganzen Tag regnete und es vor allem am Abend recht kalt war.
So um 21:15 war auch wir mit dem reinigen fertig und durften noch kurz etwas essen gehen und unter die Dusche stehen. Nach dem ABV gings dann schleunigst ins Bett.. *gähn*.

Am Mittwoch Abend hatten wir dagegen unseren ersten echten Ausgang. Zuerst gings mal in eine Pizzeria und danach liessen wir uns in einem "Pub" nieder. Um 23:30 mussten wir schon wieder zum ABV zurück sein. Allerdings konnten viele dort nicht mehr all zu gerade stehen. :)

Am Donnerstag hatten wir noch CPR (Cardiopulmonary Resuscitation) Praxis. Das heisst Beatmung und Herzmassage eines Bewusstlosen. Dabei konnte sich herrliche Schwielen an den Händen hohlen.

Der Freitag war der grosse Tag.. Wir hatten eine Inspektion und der beste Zug durfte am Freitag abend nach Hause und der Rest erst am Samstag Morgen. Bewertung wurden die Manipulationen am Stgw, die Zugschule, Gradkenntnisse, die ABC Ausrüstung usw. Da unser Zug mal wieder Vollgas gegeben hatte, durften wir die Kaserne am Freitag verlassen. Und eine Nacht mehr Zuhause ist echt schön :)

Nun ja soweit hier mal meine Wochenberichte :)

Im Militär muss man sich wohl oder übel daran gewöhnen, dass man fast keine Zeit für sich selber hat, immer herumrennen muss und auch fast keinen Ablage Platz hat. Natürlich gibt es auch für alles Vorschriften. Die Öffnung des Kopfkissenbezuges zum Beispiel muss immer richtung Fenster zeigen. Die Zimmerordnung muss auch immer erstellt sein, wenn man aufs "Feld" geht.

Hier noch ein Zitat von unserm Hauptmann:
In der Zwischenzeit können Sie sich ja mal überlegen, was Sie hier machen........

Auch nein, tun Sie's lieber nicht!
Es ist wohl wirklich besser :)

Was ich hier noch anfügen möchte: Positiv überrascht war ich vom Essen. Es war wirklich erstaunlich gut, manchmal lohnte sich das nachfassen sogar. :) Zudem hatten wir glück beim Zugführer. Er ist zwar ein Infanterist und bezeichnet uns ab und zu als Maden, aber sonst ist er ganz in Ordnung. Solange man ihn nicht auf die Palme bringt.
Aber er hat (leider) extreme Freude am Kommando "Charlie". Wenn er Charlie ruft, darf er innerhalt von 10 Sekunden niemand von uns mehr sehen. Das heisst meistens ab in den Wald und zwar schnell.. Aber man gewöhnt sich ja an (fast) alles.

Erste Woche geschaft

Die erste Woche Militär habe ich nun hinter mir.
Ich muss sagen, es war eine grosse umstellung, vor allem dadurch, dass man den ganzen Tag immer etwas zu tun hat und nur kurze Pausen hat. Aber auch dadurch, dass alle Leute fast gleich aussehen und man jeden morgen sehr früh aufstehen muss.
Ich bin zur Zeit todmüde, muss aber spätestens um 23:45 in der Kaserne sein und morgens um 5:30 gibts Frühsport, wenn ich mich richtig entsinne.

Ich hoffe, ich habe am nächsten Wochenende mehr Zeit um etwas mehr zu schreiben.

Update:
hab noch einen countdown gemacht. ist noch in bisschen billig, aber ich werde ihn nächstes Weekend in die Homepage integrieren: http://ikpi.t-error.ch