veröffentlicht: 27.08.06 18:57, von David Lienhard in
Armee
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Wochenübersicht:
- Führungsübung
- AVor
- Beförderung Anwärter

Nach einer Woche Ferien mussten wir am
Montag um 10:00 eingerückt sein. In der Kaserne Kloten wurden wir zuerst in die Halle 1 gelotst. Dort mussten wir zuerst das Dienstbüchlein abgeben und dann das Gepäck Kompanieweise deponieren. Ich wurde mit meinen Ik und Sekretär Kameraden wieder in die Kp 3 eingeteilt. Zusätzlich durften wir noch einen neuen Ik in unserem Team begrüssen. Um 10:00 mussten wir schon in AV Formation einstehen. In unserer Komapnie sind wir ggenau 7 Gruppenführer. Darauf ging es weiter zur Korpsvisite beim Oberst Keller. Es war ansich eine Repetition von dem, was wir schon in Bülach über den Schulablauf gehört hatten. Nach der Visite konnten wir auch schon unser Gepäck in die Zimmer tragen und das Zimmer beziehen. Es ist auch ein 12er Schlag, allerdings mit Kästen, wo man die Kleider einschliessen kann. Mehr Platz haben wir leider nicht. Um 12:00 stand dann das erste Mittagessen an. Eine Stunde später stand schon die erste Matkontrolle an. Glücklicherweise war noch alles da. Nun hatten wir noch Zeit um das Zimmer fertig einzuräumen. Darauf gab es eine Begrüssung vom BO Stv. Auch wir mussten uns kurz Vorstellen und mehr oder weniger aufgrund dieser Vortsllung wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Die beiden Sekretäre waren natürlich in derselben Gruppe. Die Iks wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine für die BA KP ausbildung und die andere ist im Ik Zug integriert. Ich kam in die BA KP Gruppe. Darauf mussten wir mit dem Becher der Feldflasche?? zum Fachlehrer. Nun ja, der Becher war für den Kaffe :). Zuerst gabs von ihm eine kurze Einführung und er erklährte uns, welche Lektionen wir halten müssen. Insgesammt 6 Lektionen a 4 Stunden. Und das vor ca 26 Rekruten. hmm.. schön :) Danach gings weiter mit einem Rundgang durch das Amiti. Insgesamt stehen dort 11 BA KP Systeme, wovon 10 für uns sind. Eins für die Sekretäre, 8 für die Iks und das restliche für uns Gruppenführer. Als wir damit fertiig waren gings zurück ins Zimmer, wo wir noch kontrollieren mussten, ob wir wirklich alle 10'000 Reglemente haben und dann auch noch die Packung für die bevorstehende "Führungsübung" erstellen mussten. Um 18:00 machten wir uns dann auch wieder ans Abendessen. Es gab Pizza. Bevor wir um 19:00 in der Kantine 2 sein mussten packten wir noch fertig. In der Kantine 2 gab es dann noch Informationen über den Dienstbetrieb in der Kaserne. Eigentlich keine grossen Unterschiede zur AGA. Ausser beim Ausgang. Wir haben immer eine Stunde länger Ausgang als die Rekruten. Zum Abschluss durften wir noch einen kurzen Aufsatz schreiben, ob wir uns bereit für die Ausbildung fühlen. Um 20:30 begann dann die Führungsübung. Mit KaRusa, Schlafsack, Ersatzwäsche, ICS, Regenschutz und Badehosen stiegen wir in den Duro ein. Und dann gings ab nach
unbekannt Rafz. Dort mussten wir zuerst in den Theoriesaal wo schon undere Übermittlerkameraden warteten. Dort gab es eine Information über die Übung und es wurden drei Fahrer und zugleich Gruppenchefs bestimmt. Darauf wurden auch drei Grruppen (Kp 3 & Kp 4 gemischt) gemacht. Nach der Befehlsausgabe erhielten wir ein Couvert mit diversen Aufträgen. Zum Beispiel sollen wir einen Vortrag mitten im Wald über Römer in der Schweiz halten. Und das natürlich mit warmem Kaffe für die Zuhörer. Na toll. Ich machte mich mit einem Sekr. an den Vortrag. Im KP konnten wir an einen Computer mit Internet und bastelten dort eine Powerpoint Präsentation, die wir später auf einen USB Stick speicherten. So ca um 23:00 gings dann ab zum nächsten Posten. Unter dem Theoriesaal mussten wir die "Simgstältli" montieren und testen. Das erste, das ich bekam war natürlich defekt. Toll.

Dann war auch schon Mitternacht und der
Dienstag begannt. Kaum zu glauben :). Nachdem einschiessen des Sim mussten wir mit dem einen Puch den unsere Gruppe hatte noch einen Kameraden beim FZ Park in Rafz ausladen, da er dort einen Auftrag hatten. Danach ging es weiter in den Wald. Irgendwo oben an Ellikon nahe an der Deutschen grenze mussten wir den Vortrag halten. Wir waren etwas zu früh dort, mussten aber noch bis 12:30 warten. Eigentlich hätte die erste Gruppe noch einen Beamer, Leinwand und ein Notstromaggregat bringen sollen, aber sie schaften das nicht. Während dem warten konnten wir unseren Kameraden der anderen Gruppe noch etwas Kaffepulver, Milch und Zucker ausreissen. Mit dem Notkocher und den Feldflaschenbechern kochten wir so den Kaffe. Dann hielten wir den Vortrag auf einem Notbook. Der Kaffe wurde auch nicht getrunken. Super. Nun ja, mit dem Puch gings dann wieder zurück nach Rafz, wo wir eine Stunde nichts zu tun hatten. Um 02:00 folgte dann die nächste Befehlsausgabe. Ein neuer Gruppenführer wurde bestimmt und dann ging es zu Fuss richtung Schwimmbad. Wir ahnten schon böses. Nun ja, es kam wie angenommen. Um 02:30 gings los. Jede Gruppe musste 1000 Meter schwimmen. Wir waren fünf Leute. 1000 / 5 = 200. Also musste jeder 200 Meter also 8 Längen schwimmen. Das Wasser war mit 20 Grad einwenig wärmer als die Luft (16 Grad). Wenn man mal im Wasser war, wars gar nicht so schlimm. Umso schlimme war es, als man rauskam. Nunja, alle überlebten es. Nachdem wir uns abgetrocktnet und wieder angezogen hatten mussten wir auf einen duro verladen. Super 17 Leute mit vollgepäck und Simgstältli hinten in einem Duro. Das ist kriminell. Offiziell haben ja 18 Leute hinten Platz, aber auch ohne Vollpackung ist das recht eng. Von dort gings dann nach Flaach. Und dann hiess es los, ab zum Rheinfall. Eigentlich hätten wir noch mit Markmun aufmunitionieren sollen, aber unser Gruppenführer versäumte das. Also ging es los, immerhin nicht mit Vollpackung, sondern mit zwei Rucksäcken. In einem die Regenschütze, im anderen die Notwäche. Um ca 04:00 liefen wir ab. Unsere Gruppe kam leider nicht so wirklich vorwärts, warscheindlich auch weil gewiss Leute immer auf die andern Schossen. Und es ist doch recht mühsam, wenn man anfängt zu piepsen. Insgesammt gab es zwei Posten, bei denen wir vorbei mussten. Dort lag Material herum, Gitter, Drähte usw, das wir mitnehmen mussten. Bei zweiten Posten wurden wir noch von einem Vorgesetzen mit Markmun angegriffen. Zuerst merke es niemand, da wir uns schon so an das Schiessen gewöhnt waren. Am Schluss hatte ich echt lust, die Flinte
ins Korn in den Rhein zu werfen. Mit der Gruppe kamn man einfach nicht vorwärts. Die erste Gruppe war schon seit ca 1:30 Stunden am Ziel, als wir endlich ankamen. Nun ja. Um 9:00 erreichten auch wir das Ziel und konnten die Simgstältli endlich abziehen. Dann gab es endlich mal etwas zu essen. Vor dem Rheinfall aussen wir auf Tischen, ein komisches Gefühl, da überall Touristen herumlungerten und Japaner Photos mit uns machen wollten :) Leider konnten wir nicht allzulange das Morgenessen geniessen denn schon bald ging es weiter. Und diesmal mit dem Schlauchboot. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt und mussten die Schlauchtboote zuerst aufpumpen. Dann ging es auch schon los. Wir paddelten mit dem anderen Boot um die Wette und das war doch noch recht anstrengend. Paddeln mussten wir beis Rheinau. Dort machte schon mal einer bekanntschaft mit dem Wasser. Immerhin fast bis zur Hüfte :). Dann mussten wir auch schon die Boote in einen Duro verladen und dann folgte auch schon die nächste Befehlsausgabe. Wir mussten dazu im Gebüsch einen Igel machen. Warum auch immer. Mit dem Duro verschoben wir nach Rüdlingen. Diesmal hatten wir noch weniger Platz, da noch alle das Material vom Marsch dabei hatten. Auf einem Parkplatz in Rüdlingen wurden wir ausgeladen und mussten dort mit dem Material, das wir zur Verfügung hatten einen Schaffhauser Bock bauen. Der Sieht etwa
so aus. Wir hatten aber keine Vorlage, also mussten wir ihn aus dem Kopf bauen. Zur bverfügung hatten wir ein kleines Gitter, Draht, schwarzes Klebband und Abfallsäcke. Um ca 14:00 kam dann der Küsche von Rafz persönlich vorbei und bracht unser Mittagessen. Wienerli und Brot. Kurz darauf stand die Rangverkündigung an. Da unsere Gruppe alle Aufgaben am Monatgabend gemacht hatten, aber beim Marsch sehr schlecht war, landeten wir auf Platz 2. Anhand der Platzierung wurde auch entschieden, wie weit man noch marschieren musste. Die letze Gruppe musste gleich vom Parkplatz laufen, wir erst ca 3 Km später. Diesmal allerdings mit Vollpackung. Wirklich angenehm wars nicht, alle waren müde, erschöpft und der Rucksack war schweinisch schwer. Das Ziel war nicht die Unterkunft der Kp 4 in Rafz sondern das Haus eines Weinbauers. Dort konnten wir den Bock fertigbauen und uns noch hinlegen. Es reichte immerhin für 30 Minuten. Darauf folgte auch schon die Übungsbesprechung. Wie immer halt. Was haben sie gelernt? usw.. Dann gings auch schon ins Haus. Dort konnten wir Weisswein degustieren. Extrem lustig auf den leeren Magen und bei dem Schlafmangel. Zu dieser Zeit war ich immerhin schon seit ca 34 Stunden auf den Beinen. Darauf folgte auch schon die Vorstellung der Böcke. Unserer kam leider nur auf den zweiten Platz, aber nur weil die Vorstellung der anderen besser war. Im moment habe ich leider kein Bild davon. Nach der Vorstellung gabs noch ne Runde Rotwein. Und dann das wohlverdiente Essen. Verschiedene Salate und Fleisch frisch vom Grill. Das Essen war wirklich exzellent. Zum Schluss gabs noch einen Bananasplit. Warum gibts sowas nicht in Kloten? Bis 22:30 konnten wir noch Wein und Bier (auf eigene Kosten) trinken. Dann mussten wir noch alles Packen und wieder in den Gruppen einstehen. Der Übungsleiter sagte, dass die Übung jetzt doch noch weiter geht. Na toll, alle wieder super motiviert. Ich wurde dazu noch als Gruppenchef ausgesucht. Also gings zu Fuss richtung Hüntwangen. Noch in Rafz stand dann aber ein Duro bereit, der uns nach Kloten zurück fuhr. Verarschungsübung. In Kloten machten wir uns noch ans Stgw und Schuheputzen und nach eienr gemütlichen Dusche gings endlich ins Bett. Nach 40 Stunden auf den Beinen.

Am
Mittwoch mussten wir erst um 08:00 aufstehen. Immer noch todmüde, aber nicht mehr so schlimm wie am Abend davor. Frühstück gabs zwar nicht mehr, aber ja. Um 9:00 gings dann an die AVor. Niemand ausser unserem BA KP Duo war dort. Wir verbesserten das schon stehende System einwenig und teilten die Lektionen auf. Zudem hatten wir beim Aufsetzen der Computer mal wieder Probleme mit den Images. Um 11:30 war dann fertig und 30 Minuten später stand das Mittagessen an. Am Nachmittag ging es etwa gleich weiter wie am Morgen.
Lektionenpläne vorbereiten, System verbessern. Wir beide waren aus unerfindlichen Gründen leicht demotiviert ;). Nun ja.. Um 17:30 machten wir Arbeitsschluss und schlüpften ins Tenue A. Um 19:00 standen wir als eigener "Zug" beim HV der Rekruten ein. Und hatten dann Ausgang. Nicht wie die Rekruten bis 23:30 sondern bis 0:03.

Am
Donnerstag mussten wir wieder um 6:00 aufstehen. Nach dem Frühstück reichte es noch kurz für AVor. Um 8:00 stand dann der erste Raport beim Fachlehrer an. Zuerst gabs Infos, dann einen Rückblick, Ausblick usw.. Immer noch demotiviert machten wir und bis 11:00 an die AVor. Danach mussten wir noch TAZ Hosen und Jack, die Frisch aus der Wäscherei kamen abholen und dann gings ans Mittagessen. Um 12:00 machten wir uns dann für die bevorstehende Inspektion bereit. Schuhe usw. putzen. Wie immer halt. Um 12:30 mussten wir dann auf dem HV Platz einstehen. Wieder als eigener Zug. Dann bagann es in strömen zu Regnen. Alle waren schön nass. Schön :). Nach dem es nicht mehr Regnete kam der BO Stv und Inspizierte uns, nun ja, eigentlich mehr die Rekruten. Wir waren mehr so dekoration. Nach der Inspektion gabs eine Besprechung und dann verschwanden wir auch schnell ins Zimmer und zogen einen trockenen TAZ an. Um 14:10 stand dann der Raport beim Zugführer an. Zugführer STV, Matchef usw wurden bestummen. Wir als BA KPler konnten "leider" nicht machen. Tja. Bis 17:30 stand dann nochmals AVor an. Lektionen vorbereiten gibt doch noch recht viel zu tun. Dann montierten wir auch wieder den PA Taz. Die Beförderungsfeider der Anwärter stand an. Zuerst standen wir in einem Daher ein. Mit ca 60 Leuten sieht das noch Lustig aus. Mit einem Duro einem 10DM und einem 6DM gings dann los. Das Ziel war allen unbekannt. (Ausser den Fahrern). Schlussendlich kamen wir glaubs in Dielsdorf an. Zuerst wurden die Rekruten zu Soldaten befördert. Da kamen
Erinnerungen auf. Und dann gabs auch was zu Essen. Der Grillmeister war zwar sinnlos überfordert mit den ca 60 Leuten, aber wir hatten ja Zeit. Um 21:45 mussten wir wieder in den Fahrzeugen sitzen. Um 22:30 war dan ABV für die Rekruten.

Auch am
Freitag gings wieder um 6:00 los. Eigentlich wäre Kartenlehre angestanden, aber da der Fachlehrer krankt war wurde das abgesagt. Also wieder AVor. Diesmal etwas motivierter. Wir hatten schon die Lektionen für den Montag Nachmittag fertig. Zudem gönnten wir uns noch eine Pause im LG 5 mit Kaffe und Gipfeli. Am Nachmittag stand zuerst die Dienstbesprechung an. Für uns nicht allzu interessant. Und danach gings wieder mit AVor weiter. Um 16:00 war dann schluss und wir Packten unser Zeugs uns machten uns fürs Abtreten bereit. Um 17:00 standen wir im PA TAZ zum Abtreten bereit und konnten dann auch gleich gehen.