Tourenberichte Lenzerheide fertiggestellt

Nun habe ich es geschafft. Alle Berichte der vergangenen Ferienwoche in der Lenzerheide sind jetzt auf der Homepage zu finden, schön chronologisch sortiert, wie es sein soll.

Wer alle Berichte am Stück lesen will kann das hier tun. Anbei nochmals eine Liste mit allen Touren die wir gefahren sind:

Zurück aus den Ferien

Heute Abend bin ich nun wieder von den Ferien in der Lenzerheide zurück bei uns "unten". Wie man auf den Bildern die ich hier schon veröffentlichte bemerken konnte, hatten wir extremes Wetterglück. Abgesehen von einigen Wolken am Montag hatten wir immer schönes Wetter und hohe Temperaturen. Darum hier schon einige Impressionen:


Die Tourenberichte werde ich natürlich wieder hier veröffentlichen, der Übersichtlichkeit halber allerdings auf den jeweiligen Tag zurückdatiert. So werden dann auch alle Berichte und Fotos unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar sein.

Zum Schluss eine Liste mit allen Touren. Wenn die Beiträge veröffentlicht sind, werde ich hier jeweils einen Link setzen.

Sonntag: Rothorn-Downhill

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der siebte und letzte von der "Rothorn-Downhill-Tour" am Sonntag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Sonntag und damit letzter Tag unserer Bikeferien in der Lenzerheide. Da wollte wir nichts allzugrosses mehr anreissen sondern es noch etwas gemütlich angehen. Zuerst musste allerdings das Zimmer leergeräumt und das Gepäck in das Auto verfrachtet werden. Dann konnten wir das machen, was mir das letzte Jahr auch schon wollten, wegen dem schlechten Wetter aber nicht konnten. Mit der Bahn aufs Rothorn und dann mit dem Bike wieder runter. Um es aber nicht zu einfach zu machen fuhren wir wenigestens die knapp 400 Hm bis zur Mittelstation Scharmoin hoch.


Dort konnten wir die Bikes unkompliziert in das heutige Transportmittel verfrachten. Da wir noch die Bahnkarte vom Hotel hatten, mussten wir dafür nicht mal etwas bezahlen.


So brachte uns die Gondel in knapp 5 Minuten und ohne zu schwitzen von 1904 auf 2861 Meter über Meer. Oben war schon einiges an Schnee geschmolzen, aber der Weg zur Galerie war noch immer nicht wirklich fahrbar. So entschied wir uns nur einige male Rothorn - Scharmoin zu fahren.


Die Abfahrt war durchgehend befahrbar, an einigen Stellen lag noch Schnee, aber mit etwas Geschickt konnte man das auch fahren. Dafür, dass die Strecke auf 2861 MüM beginnt ist sie erstaunlich gut befahrbar. Teils flowig, teils aber, wegen dem Geröll, auch recht rumpelig. Alles was das Bikerherz begehrt. Wie man am Höhenprofil unschwer erkennen kann sind wir drei mal hoch und wieder runter gefahren, das reichte dann auch. Zum einen ist die Abfahrt doch noch recht anstrengend und wir wollten am letzten Tag der Ferien auch keinen Umfall mehr bauen (Sowas macht man besser am Anfang ;) )
Zum Schluss noch einige Bilder von unterwegs:



Ganz am Schluss gings natürlich noch vom Scharmoin runter zur Lenzerheide. Zum zweiten mal in dieser Woche wieder über die ausgebaute Downhillstrecke, diesmal mit etwas mehr Tempo, aber im vergleich zu den Downhillern immer noch im Schneckentempo. Aber Hauptsache, es macht Spass.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/835/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 26.34Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.1Km/h
  • Zeit: 02:00:24
  • Höchstgeschwindigkeit: 38.7 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 125 bpm
  • Höhenmeter: 442 Hm
  • Hm pro Km: 16.78
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Heute...

... nehmen wir mal die Gondel aufs Rothorn. Das geht wohl etwas schneller.


Samstag: Piz Scalottas

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der sechste von der "Piz Scalottas-Tour" am Samstag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Für den Samstag hatten wir noch eine schöne Tour zusammengestellt, diesmal wieder eine Eigenkreation. Nun ja, eigentlich mehr eine Mischung zwischen der Panoramatour aus dem Graubünden Special von der Bike und aus der Scalottas Tour.
So fuhrer wir als erstes mal wieder nach Parpan und nahmen von dort, wie am Mittwoch schon, den Aufstieg nach Oberberg in Angriff. Auf der Höhe zeigte sich dann auch schon die Sonne und wärmte unsere Glieder.


Über einen schönen Trail gelangten wir nach Mittelberg von wo es wieder runter nach Churwalden ging. Darauf folgte der Anstieg nach Spina. Nach einer kurzen und erholenden Abfahrt nach Malix folgte nun der erste lange Anstieg. Von Malix (1201) kurbelten wir alles der Asphaltstrasse entlang hoch zuer Malixer Alp (1732). Dort wechselten wir zuerst auf eine Kiesstrasse und später auf einen schönen Singletrail, welcher uns zur Galtialp führte. Dieser Weg ist auch die einzige Verbindung von der Malixer Alp zur längsten Rodelbahn der Welt und dementsprechend waren wir dort auch nicht die einizigen. Da der Trail aber immer bergauf führte und teilweise kaum befahrbar war, waren wir etwas gleich schnell wie die Wanderer.



Von der Galtialp führte nun ein extra bezeichneter Biketrail runter richtung Chrwalden. Da wir aber nicht nach Churwalden, sondern zur Alp Stätz wollten folgten wir dem Weg nicht bis zum Schluss und nach einer kleinen Steigung kamen wir nach Pradaschier.


Nun mussten wir doch noch weiter runter fahren, da einfach keine Strecke oben durch zur Alp Stätz führte. So mussten wir nun doch fast nach Churwalden runter fahren, aber glücklicherweise nur fast. Kurz nach der Durchquerung der Rabiusa gings rechts weg und dementsprechend wieder nach oben.


Nun folgte etwas der härteste Teil der Tour. Von gut 1318 mussten wir zur Alp Stätz (1821) hoch. Anfangs auf einem schmalen Wanderweg, welcher noch so knapp befahrbar war. Später konnten wir noch einige Höhenmeter auf einem Bikeweg hochkurbeln bevor wir schlussendlich zum Wanderweg kamen, welcher uns ganz zur Alp Stätz hochbrachte. Dieser Wanderweg führte alles unter dem Sessellift nach oben. Nie wirklich fahrbar, teils mit Treppen und riesen Absätzen. Mit tragen war man teilweise schneller als mit schieben. Auf diese Art und Weise verbrachten wir auf jeden fall die nächste Stunden, bis wir endlich auf der Höhe waren und noch einen knappen Kilometer zur Alp Stätz fahren konnten. Inzwischen war es auch schon fast 16 Uhr und nun war es noch Zeit für ein etwas verspätetes Mittagessen.


Da wir noch auf den Piz Scalottas wollten, mussten wir einen Zahn zulegen, nur gelang uns das schon beim ersten Anstieg nicht. Zwar auf einer breiten Strasse, aber so steil, dass wir kapitulieren und schieben mussten. Das fängt ja gut an. Wir auch immer, oben wieder rauf aufs Pferd weiter an der Alp Lavoz und Alp Nova vorbei. Bei letztere nahmen wir schlussendlich die Abzweigung zum Piz Scalottas und schon wieder war schieben angesagt. Die Strasse war einfach zu steil. Immerhin konnten wir vor dem letzten Anstieg noch etwas fahren.


Es folgte das letzte Hinderniss, die steile Strasse auf den Scalottas, also wieder etwas schieben und da oben nur der Wanderweg offen war, mussten wir das Bike die letzten Meter auf den Scalottas nur tragen. Aber für die Strapazen wurden wir doch noch belohnt. Oben schien noch die Sonne und die Aussicht ist ja auch nicht ohne. Schön.



Um ca 18:15 machten wir uns wieder auf die Socken, die letzte Abfahrt zur Lenzerheide stand an. Diesmal fuhren wir den Wanderweg runter, den wir das letzte Jahr hochgeschoben hatten. Bergab war das einiges schöner und auch etwas weniger anstrengend. Technisch zwar etwas anspruchsvoll, aber bis auf einige Stellen fahrbar. Wie es sein soll. So kamen wir wieder nach Fops, wo wir das schöne Panorama mit den Berg noch kurz geniessen konnten.


Schliesslich folgte nochmals ein schöner Downhill auf einem Wanderweg. Um diese Zeit waren natürlich auch keine Wandere mehr unterwegs, so konnten wir auch etwas Gas geben. Dieser Wanderweg führte uns nach Sportz, von wo wir nochmals einen Wanderweg runter zur Lenzerheide nahmen. Der Downhill vom Scalottas war definitiv schöner als der lange und harte Aufstieg, aber gelohnt hatte es sich allemal, auch wenn wir sehr viel schieben mussten.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/834/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 46.79Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.5Km/h
  • Zeit: 05:30:36
  • Höchstgeschwindigkeit: 53.8 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 130 bpm
  • Höhenmeter: 2252.3 Hm
  • Hm pro Km: 48.14
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Piz Scalottas

Nach den Motto besser spaet als nie, sind wir jetzt doch noch auf dem Piz Salottas (2322) und geniessen die letzten Sonnenstrahlen.


Freitag: Rothorn

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der fünfte von der "Rothorn-Tour" am Freitag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Das Rothorn ist für uns ja auch kein unbeschriebenes Blatt. Schon letztes Jahr quälten wir uns mit dem Bike, bzw zu Fuss auf das Rothorn und dieses Jahr wollten wird das wiederholen. Diesmal allerdings mit einem Umweg zum Alplisee und Arosa.
So fuhren wir wieder früh am morgen los, im Schatten des Rothorns konnten wir die ersten 400 Höhenmeter bis zur Alp Scharmoin fahren. Dort wurden gerade die Schneekanonen mit einem Helikopter im Skigebiet verteilt. Der Winter steht also doch bevor.


Nach eine kurzen aber steilen Anstieg kamen wir wieder zum Speichersee von Scharmoin. Dieser zeigte sich wieder in schönstem Blau, nur leider fehlte die Sonne die reinschien. Zudem war es am Schatten auch noch recht kühl. Wir waren dort immer hin auf fast 2000 MüM und am Schatt ist es dort im 9:00 Uhr doch noch recht kalt.



Der folfgende Anstieg trieb uns die Kälte allerdings schnell wieder aus den Gliedern. Der Schnee war glücklicherweise selten das Problem, dafür mehr der Untergrund und einfach die Steigung. Wie das letzte Jahr schon waren wir fast mehr am Schieben als am Fahren, aber das ist wohl der Preis, wenn man mit dem Bike auf über 2800 MüM will.



Ca 2 Km vor dem Rothorn ist der Foil Catschen. Dort kamen wir endlich an die wärmende Sonne und wussten, dass es nicht mehr so weit zum Ziel ist. Dooferweise sind auf diesen 2 Km noch gut 400 Hm zu bewältigen. Fahrbar ist davon wirklich nur ein kleiner Teil. Auf dem Weg nach oben kam uns ein Montainbiker zweimal entgegen, das zeigt schon, dass man runter etwas shcnell ist als rauf. Aber schliesslich durfen wir danacuh noch noch runter.


Mit viel Schweiss kamen wir doch noch oben an und staunten dort doch etwas über den vielen Schnee. Unser Aufstieg war ab dem Foil Catschen an der wärmeren Südseite, die obere Fläche scheint da aber etwas weniger sonne zu kriegen.


Wir wollten nun aber vom Rothorngipfel nach Arosa, also erstmal zu Galerie. Der Weg dorthin war allerdings schneebedeckt, was das ganze etwas spannender machte. Trotz einigen Wanderern die uns warnten, dass man bis zur Galerie nicht fahren kann machten wir uns azuf den Weg, zu Fuss versteht sich. Beim Kreuz neben dem Rothorngipfel mussten wir allerdings noch eine kleine Fotopause machen.



Also los. Mit einigen Zuschauern auf dem Rothorngipfel rutschten, liefen, kletterter wir also dem Wanderweg entlang. Weilweise mussten wir das Bike vor uns in Schnee rammen um etwas halt zu haben. Und dazu kamen noch die Sprüche der Wanderer die uns engegen kamen :)


Etwa einen Kilemeter vor der Galerie konnten wir endlich wieder etwas fahren, dies allerdings mit einem schönen Quietschkonzert. In der ersten Stimme meine Juicy 5 und in der zweiten Stees XTs, kein schöner Klang...
Bei der Abzweigung zum Alplisee und nach Arosa machten wir eine kurze Pause entschied uns den Umweg über Arosa weg zu lassen. Zum einen hatten wir nur schon für den Weg zum Rothorn bis zur Galerie über eine Stunde gebraucht und zum anderen wussten wir auch nicht wieviel Schnee es auf dem Weg von Arosa zur Hörbnlihütte hatte. Gemüss Karte liegt der Weg auch an der Nordseite und könnte noch einges an Schnee haben. Das Risiko wollten wir einfach nicht eingehen.


So fuhren wir halt denselben Weg wir letztes Jahr schon, runter zur Mittelstation Scharmoin. Auf dem Weg runter holte ich mir noch einen Platten hinten. Ein kleiner Stein hatte sich durch den Reifen gebort und ist dort gleich stecken geblieben. Also schnell den Schlauch wechseln und weiter gehts. Zum Schluss folgte die präparierte Downhillstrecke von der Mittalstation bis zur Lenzerheide runter. Man merkte schon, dass es etwas Ende Saison war, aber die Strecke machte dennoch richtig Spass. (Mit etwas mehr Mut und Federweg wohl noch etwas mehr)
So erreichten wir an dem Tag nicht ganz was wir wollten, aber was solls. Irgendwann werden wir den Weg nach Arosa auch noch fahren.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/833/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 19.6Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 6.9Km/h
  • Zeit: 03:21:51
  • Höchstgeschwindigkeit: 36.3 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 127 bpm
  • Höhenmeter: 1503.8 Hm
  • Hm pro Km: 76.72
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Auf dem Rothorn

Jetzt haben wir es auch noch aufs Rothor geschafft. Schnee hats noch genug, aber das meiste wäre fahrbar. (bergab)


Donnerstag: Alter Schyn

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der vierte von der "Alter-Schyn-Tour" am Donnerstag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Der Alte Schyn ist bei uns ja schon sowas wie ein alter Bekannter. Wobei das doch weiter etwas übertrieben ist. Wir sind die Tour auf jeden Fall das letzte Jahr schon gefahren und wollten das diesmal wiederholen, diesmal allerdings mit einem funktionierenden GPS Gerät. Den grössten Teil des Weges hatten wir nun noch im Kopf und den Rest auf der Bike-Explorer Karte und so konnte es auch losgehen.
Zuerst wie am Mittwoch nach Parpan, dann allerdings mehr oder weniger eben nach Mittelberg.


Von dort durften wir die Abfahrt nach Churwalden geniessen, was doch etwas schneller gings als der gestrige Anstieg auf demselben Weg. Von Churwalden folgte der nächste Downhill runter nach Passug. Da wegen Forstarbeiten die breite Kiesstrasse gesperrt war, mussten einen kleinen Umweg machen. Zuerst auf einem schönen Trail runter an den Fluss und von dort wieder nach oben. Teils schiebend und tragend, so waren wir wenigstens schon etwas aufgewärmt. Für kurze Zeit folgten wir noch der breiten Forststrasse, konnten dann aber bald auf einen schönen Singletrail nach Passug abbiegen.


Nach Passug folgte ein kurzer, aber schöner Trail, welcher uns runter nach Chur führte.


So gings nun rein in die älteste Stadt der Schweiz, welche wir aber auch bald wieder verliessen. Denn wir konnten Chur auf einem schönen Trail umfahren. So führte uns der Weg schön im Wald im etwas rauf und runter nach Domat/Ems. Nach einem steilen Anstieg führte uns ein breiter Weg immer etwas oberhalb vom Hinterrhein entlang. Links steile Felswände, rechts unten der Rhein. Schön so zu fahren, auch wenn es eine breite Strasse ist.


So führte uns der Weg weiter nach Rothenbrunnen, wo wir diesmal einen etwas anderen Weg als das letzte mal fuhren. Letztes Jahr gings direkt rauf nach Tomils, diesmal fuhren wir unter dem Schloss Ortenstein durch und kamen nach einem fiesen Anstieg nach Paspels.



Vor dem grossen Finale folgten nun einige mehr oder weniger ebene Kilometer. Via Almens fuhren wir nach Scharans wo der Anstieg zum alten Schyn schlussendlich begann. Anfangs eine breite und nicht so steile Kiesstrasse. Dies nutzten wir um unsere Batterien beim Mittagessen noch etwas aufzuladen.



Wieder frisch und munter kurbelten wir weiter den Kiesstrasse hoch, bis die immer schmaler und steiler wurde. Schlussendlich waren wir wie gewohnt wieder am schieben. (Auf einer rechten Biketour muss man halt schieben ;) ). Und so erreichten wir schiebend den Tunnel. So war mal wieder Zeit für eine kurze Fotopause und so stellten wir auch gleich fest, dass inzwischen Licht im Tunnel installiert wurde und wir unsere Lampen vergebens mitgenommen hatten. Wie auch immer; der Weg dort ist trotzdem sehr eindrücklich. Auf der einen Seite die riesen Felswände und auf der anderen das Tal.



Nach dem Tunnel konnten wir wieder fahren, teilweise sogar etwas bergab. Bevor uns der alte Schyn allerdings etwas vor Muldain wieder ausspuckte, mussten wir nochmals richtig schwitzen. Die Höhenmeter die wir kurz zuvor mit einem Lachen auf dem Gesicht vernichtet hatten, mussten wir nun wieder hochkurbeln und das auf einer recht kurzen Strecke. Immerhin war die Aussicht vor Muldain eine gute Belohnung für die Strapazen.


Zu guter Letzt folgte nochmals der steile Aufstieg von Muldain nach Lain, also mehr oder weniger derselbe Weg, den wir am Montag schon gefahren sind. Diesmal einfach mit etwas mehr Kilo- und Höhenmetern in den Beinen. Mit Geduld und dem Omagang ging das allerdings auch und wir konnten auf den letzten fast ebenen Kilometern zur Lenzerheide noch etwas ausspannen und uns auf die Dusche und das Abendessen freuen.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/832/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 59.56Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12Km/h
  • Zeit: 04:56:53
  • Höchstgeschwindigkeit: 53.4 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 122 bpm
  • Höhenmeter: 1578.8 Hm
  • Hm pro Km: 26.51
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Unterwegs

Kleines Quiz am Donnerstag: Wo ist das?
Auflösung gibts am Sonntag Abend.