Nun ist auch noch das versprochene Filmchen vom testRIDE von der letzten Woche online. Das ganze ist eine Abfahrt von der Mittelstation Scharmoin bis runter zur Lenzerheide auf der Freeride-Strecke. Diesmal nicht mit meinem Nomad sondern einem geliehenen Rocky Mountain Flatline Worldcup, welches auch so einer Strecke richtig Spass macht. Und auch wenn es meine erste Ausfahrt mit einem richtigen Downhill-Bike war, bin ich doch recht gut damit zurecht gekommen und es hat auch Lust auf mehr gemacht.
Video: testRIDE Lenzerheide 2011
veröffentlicht: 30.09.11 23:42, von David Lienhard in Bike
, Videografie
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Tags: bike, gopro, lenzerheide, ride.ch, rocky mountain, testride, testride 11, video
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testRide Lenzerheide 2011
veröffentlicht: 25.09.11 23:59, von David Lienhard in Bike
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Dieses Wochenende hat in der Lenzerheide zum wiederholten mal der Testride stattgefunden. Im Gegensatz zum letzten mal nun aber bei bestem Wetter und dementsprechend auch sehr vielen Besuchern. Obwohl ich mit meinen beiden Bikes schon recht gut versorgt bin, wollte ich noch das eine oder andere Bike testfahren und diejenigen die ich wollte, konnte ich auch fahren. Zum einen wollte ich einmal ein 29er, ein Downhill-Bike, Stefans neues Big Mountain und das neue Santa Cruz Blur TRc fahren und das hat geklappt. Und natürlich war ich auch mit meinem Bike noch unterwegs.
Die folgenden Bikes bin ich gefahren und dazu gleich noch ein ganz kurzes Berichtchen.
Schlussendlich sind wir dann glücklich, aber mit schmerzenden Händen wieder zurück nach Hause gefahren.
Die folgenden Bikes bin ich gefahren und dazu gleich noch ein ganz kurzes Berichtchen.
- Transalpes 29er Hardtail
Mein erstes 29er und wie erwartet, ging das Bike sehr gut den Berg hoch. Bergab hatte ich vor allem mit der Geometrie, dem hohen Sattel und dem schmalen Lenker zu kämpfen, aber es ist halt ein Crosscountry-Bike und kein Enduro. Und dafür ist es erstaunlich gut bergab gegangen, aber ich habe hier auch kaum Vergleichsmöglichkeiten. - Santa Cruz Blur TRc
Das TRc ist seit diesem Jahr frisch auf dem Markt und ist ein schönes Trailbike. Vorne 140, hinten 127mm Federweg, einen flachen Lenkwinkel und ein tiefes Tretlager machen das Bike zu einer schönen Trailfräse. Ich habe das bike die Downhill-Piste von der Mittelstation runtergeprügelt und obwohl es recht wenig Federweg hat, hat es sich richtig gut geschlagen. Sicher kein Komfort-Bike, aber es kann doch tüchtig einstecken. Und das bei einem Rahmengewicht von 2.2 Kg mit Dämpfer! - Transalpes Big Mountain
Natürlich musste ich auch Stefans Big Mountain einmal fahren. Ich war mit der Version mit Luftfederung unterwegs und das hat schon richtig Spass gemacht. Vorne und hinten 160mm Federweg und das Hinterrad ist immer schön am Boden geblieben. Bergauf bin ich es nicht gefahren, aber ich denke, mit dem Mojo kommt man da auch gut den Berg hoch. - Rocky Mountain Flatline Worldcup
Nachdem ich am morgen mit mehreren eher kurzhubigen Bikes die Downhillpiste runter gefahren bin, habe ich dann noch zu etwas gröberem gegriffen. Ein Rocky Mountain Flatline, mit 200mm vorne und hinten, natürlich mit Stahlfeder und Doppelbrücke. Das ist das erste mal, dass ich mit so einem groben Geschütz unterwegs war und der Unterschied zu einem Enduro mit 160mm ist doch gewaltig. Die Räder kleben immer ab Boden und man kann es richtig laufen lassen, die Federelemente schlucken fast alles Weg. Ach die Bremswellen und Schlaglöcher, die es auf der Strecke hat, werden nahezu harmlos. Von der Abfahrt gibts dann noch ein kleines Filmchen.
Schlussendlich sind wir dann glücklich, aber mit schmerzenden Händen wieder zurück nach Hause gefahren.
testRide Lenzerheide 2010
veröffentlicht: 26.09.10 21:43, von David Lienhard in Bike
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Dieses Wochenende fand in der Lenzerheide in Churwalden wie jedes Jahr der testRide organisiert von Ride statt. Da die Rothonbahn dieses Jahr neu gebaut wird, wurde ver Ort von der Talstation der Rothornbahn zur Talstation Pradaschier verschoben. Da ich in naher zukunft beim BMC Rahmen mal ersetzen möchte und noch einen würdigen Nachfolger suche, musste ich dieses Jahr auch wieder gehen. Ich war letztes Jahr auch schon oben, dieses Jahr waren die Vorstellungen aber schon etwas konkreter.
Während der testRide letztes Jahr bei bester Wetter statgefunden und so auch unmengen von Fahrern angezogen hat, sah es dieses Wochenende etwas anders aus, es war Regen angesagt. Stee und ich hatten uns aber ein Zimmer in einem Hotel in Churwalden reserviert und fuhren so halt schon am Samstag Mittag bei strömendem Regen hoch. Oben angekommen konnten wir erstmal das zimmer beziehen und dann gings mal rüber ins Ausstellungsgelände, wo wegen (Schnee)Regen halt nicht wirklich viel los war, aber so konnte man sich die Bikes mal in aller Ruhe anschauen und natürlich statteten wir auch Stefan von Transalpes einen besuch ab. So haben wir uns auch mal Persönlich kennengelernt.
Etwas später entschieden wir uns doch noch die eine oder andere Runde mit einem Bike zu fahren und nachdem Regenjacke, -hosen und Schuhüberzüge montiert waren gings los. Ich schnappte mir erstmal ein Katz Alp, bei dem Wetter ja das ideale Bike. Leider war es dann schon 16 Uhr und die Händler verstauten die Bikes für heute, da wir aber schon draussen waren schnappten wir noch unsere eigenen Bikes die wir zum Glück dabei hatten und rutschen damit noch zwei Runden.
Am Sonntag sah es dann einiges besser aus. Zwar war es oben noch immer grau und an den Hängen konnten man auch Schnee sehen, es regnete aber nicht und so ging der grosse Testmarathon los. Ich wollte mich mal etwas durch die Enduros testen und da hatte es ja einige zur Auswahl. Insgesammt bin ich am Sonntag die folgenden Bikes gefahren:
Eigentlich wollte ich noch einige andere Bikes testen, dafür hat es aber leider nicht mehr gereicht. Zum einen das Specialized Enduro, das Trek Scrach (gibt es aber sowieso nur als Komplettbike) und ein 29er (Santa Cruz Tallbox in orange ist herumgefahren).
Mein Favorit ist Schlussendlich das Santa Cruz Nomad in Carbon in der Grösse M geblieben. Mit einem Rahmengewicht von 2.7 KG mit Dämpfer und vielen netten extras wie Zughalterung für die Remotestütze und Schmiernippel für den Lower-Link macht es auf dem Papier schon einen guten Eindruck und auf dem Trail geht es sowohl bergauf als auch bergab sehr gut vorwärts. Wirklich eine Spassmaschine. Nur der Preis...
Übers Wochenende habe ich aber leider kaum Fotos gemacht. Am Samstag war es mir einfach zu nass und am Sonntag bin ich neben dem Test-Marathon kaum dazugekommen, darum hier zwei Handy-Bilder. Einsa vom Superstroke am Samstag und eins vom Nomad am Sonntag.
Vielleicht bringt Vazifar ja noch das eine oder andere schöne Bild, denn ihn haben wir dort auch noch angetroffen.
Während der testRide letztes Jahr bei bester Wetter statgefunden und so auch unmengen von Fahrern angezogen hat, sah es dieses Wochenende etwas anders aus, es war Regen angesagt. Stee und ich hatten uns aber ein Zimmer in einem Hotel in Churwalden reserviert und fuhren so halt schon am Samstag Mittag bei strömendem Regen hoch. Oben angekommen konnten wir erstmal das zimmer beziehen und dann gings mal rüber ins Ausstellungsgelände, wo wegen (Schnee)Regen halt nicht wirklich viel los war, aber so konnte man sich die Bikes mal in aller Ruhe anschauen und natürlich statteten wir auch Stefan von Transalpes einen besuch ab. So haben wir uns auch mal Persönlich kennengelernt.
Etwas später entschieden wir uns doch noch die eine oder andere Runde mit einem Bike zu fahren und nachdem Regenjacke, -hosen und Schuhüberzüge montiert waren gings los. Ich schnappte mir erstmal ein Katz Alp, bei dem Wetter ja das ideale Bike. Leider war es dann schon 16 Uhr und die Händler verstauten die Bikes für heute, da wir aber schon draussen waren schnappten wir noch unsere eigenen Bikes die wir zum Glück dabei hatten und rutschen damit noch zwei Runden.
Am Sonntag sah es dann einiges besser aus. Zwar war es oben noch immer grau und an den Hängen konnten man auch Schnee sehen, es regnete aber nicht und so ging der grosse Testmarathon los. Ich wollte mich mal etwas durch die Enduros testen und da hatte es ja einige zur Auswahl. Insgesammt bin ich am Sonntag die folgenden Bikes gefahren:
- Santa Cruz Nomad Carbon, Grösse L
- Santa Cruz Nomad Carbon, Grösse M
- Santa Cruz Butcher
- Stefans Transalpes All Mountain
- Mondraker Zenith
- Rocky Mountain Slayer
- Yeti ASR-7
- Giant Reign X
- Santa Cruz Nickel
Eigentlich wollte ich noch einige andere Bikes testen, dafür hat es aber leider nicht mehr gereicht. Zum einen das Specialized Enduro, das Trek Scrach (gibt es aber sowieso nur als Komplettbike) und ein 29er (Santa Cruz Tallbox in orange ist herumgefahren).
Mein Favorit ist Schlussendlich das Santa Cruz Nomad in Carbon in der Grösse M geblieben. Mit einem Rahmengewicht von 2.7 KG mit Dämpfer und vielen netten extras wie Zughalterung für die Remotestütze und Schmiernippel für den Lower-Link macht es auf dem Papier schon einen guten Eindruck und auf dem Trail geht es sowohl bergauf als auch bergab sehr gut vorwärts. Wirklich eine Spassmaschine. Nur der Preis...
Übers Wochenende habe ich aber leider kaum Fotos gemacht. Am Samstag war es mir einfach zu nass und am Sonntag bin ich neben dem Test-Marathon kaum dazugekommen, darum hier zwei Handy-Bilder. Einsa vom Superstroke am Samstag und eins vom Nomad am Sonntag.
Vielleicht bringt Vazifar ja noch das eine oder andere schöne Bild, denn ihn haben wir dort auch noch angetroffen.
Donnerstag: Scharmoin
veröffentlicht: 15.10.09 23:59, von David Lienhard in Bike
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Tags: actionpics, bike, biketour, lenzerheide, lenzerheide oktober 09, scharmoin
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Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der vierte und letzte von der Downhill-Tour am Donnerstag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 09 verfügbar.
Der Donnerstag war auch schon der letzte Tag unserer Bikeferien in der Lenzerheide. Das Wetter war ähnlich wie am Dienstag und Mittwoch, morgens Bewölkt und später recht schön. Nur war es heute noch einiges kälter als bisher. Da sich mein Knie und Stees Fuss langsam aber sicher negativ bemerkbar machten, entschieden wir uns einige male mit der Bahn zur Mittelstation und so runter zu fahren. Bei der Mittelstation zeigte das Thermometer -6 Grad und so fühlte es sich auch an. Kalt.
Die Spuren, die wir gestern hinterlassen hatten, waren inzwischen gefroren und so war der weg nicht gerade besser fahrbar. Aber Spass machte es trotzdem. Insgesamt fuhren den Trail fünf mal und machten zwischendurch noch eine Fotopause. Actionfotos gab es fast keine, dafür war ich wieder etwas mit meinem 50 mm Objektiv unterwegs.
Da unser Hotelzimmer nach uns nicht weiter vermietet wurde, konnten wir noch dort duschen und uns umziehen und so waren wir dann am Nachmittag auch wieder zuhause.
So hatten wir trotz dem vielen Schnee noch Spass.

Der Donnerstag war auch schon der letzte Tag unserer Bikeferien in der Lenzerheide. Das Wetter war ähnlich wie am Dienstag und Mittwoch, morgens Bewölkt und später recht schön. Nur war es heute noch einiges kälter als bisher. Da sich mein Knie und Stees Fuss langsam aber sicher negativ bemerkbar machten, entschieden wir uns einige male mit der Bahn zur Mittelstation und so runter zu fahren. Bei der Mittelstation zeigte das Thermometer -6 Grad und so fühlte es sich auch an. Kalt.
Die Spuren, die wir gestern hinterlassen hatten, waren inzwischen gefroren und so war der weg nicht gerade besser fahrbar. Aber Spass machte es trotzdem. Insgesamt fuhren den Trail fünf mal und machten zwischendurch noch eine Fotopause. Actionfotos gab es fast keine, dafür war ich wieder etwas mit meinem 50 mm Objektiv unterwegs.
Da unser Hotelzimmer nach uns nicht weiter vermietet wurde, konnten wir noch dort duschen und uns umziehen und so waren wir dann am Nachmittag auch wieder zuhause.
So hatten wir trotz dem vielen Schnee noch Spass.

Mittwoch: Alvaschein, Lain und Scharmoin
veröffentlicht: 14.10.09 23:59, von David Lienhard in Bike
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Tags: alvaschein, bike, biketour, lain, lenzerheide, lenzerheide oktober 09, muldain, scharmoin, zorten
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Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der dritte von der Tour nach Alvaschein und Scharmoin am Mittwoch. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 09 verfügbar.
Am Mittwoch morgen sah es eigentlich wieder gleich aus, wie schon am Dienstag. Bewölkt mit Schneefall. Da wir aber wieder mit besserem Wetter rechneten haben wir uns recht früh wieder auf den Weg gemacht.
Stee wollte sich für heute ein Bike mieten um es mal genauer testen zu können. Er sucht sich für das nächste Jahr ein neues Bike und am Testride konnte man die Bikes ja nur eine Stunde testen, hier allerdings einen ganzen Tag. (Dafür nicht gratis). So war er heute mit einem Specialized Pitch mit 140 mm vorne und hinten unterwegs.
Da oben noch viel Schnee lag, entschieden wir uns fürs erste mal etwas nach unten zu fahren. So gings als erstes dem Golfplatz entlang bis nach Tschividains und von der den Trail runter, fast bis nach Alvaschein. Der Trail war zwar grösstenteils Schneefrei, dafür aber etwas schlammig. Unten angekommen machten wir eine kurze Fotospause und nutzten diese Gelegenheit auch um einige Kleidungsstücke im Rucksack zu verstauen. Denn von dort an gings es aufwärts.
Wie gesagt gings nun aufwärts und zwar alles der Strasse entlang durch die kleinen Dörfchen Zorten, Muldain und Lain. Die Temperaturen lagen im angenehmen Bereich, nur der Wind nervte teilweise etwas. Aber immerhin schneite es nicht.
Von Lain gings nun weiter nach oben uns zwar richtung Fops. Also denselben Weg den wir schon am Montag gefahren sind. Diesmal schneite es nicht, dafür lag noch recht viel Schnee auf dem Weg, was das vorwärts kommen einiges anstrengender machte. Trotzdem war das Meiste fahrbar.
Auf der Lichtung wo wir am Montag wegen dem Wind nur ungern stehen geblieben sind, machten wir heute eine Pause. Mit der Sonne war es angenehm warm und der Wind blies auch nicht sehr stark.
Etwas weiter oben mussten wir dann über eine Wiese, auf der gut 30 cm Schnee lagen. An fahren war nicht zu denken und auch schieben wäre etwas mühsam geworden. So hiess es wieder mal das Bike schultern und zu Fuss gehen. Immerhin waren wir nicht die ersten die dort unterwegs waren und so konnten wir den Spuren folgen und mussten den Weg nicht suchen. Das machte die Sache etwas einfacher.
Kurze Zeit später waren wir dann bei Porclas und hatten dort die Wahl den Trail nach Sporz bzw. die Lenzerheide zu nehmen oder weiter nach Fops zu laufen. Wir entschieden uns für den Trail runter, mussten vorher aber noch einige Fotos machen.
Der Trail war heute nicht mehr so gut fahrbar wie am Montag. Teilweise kam der Schnee bis zu den Naben und wenn es gerade nicht steil genug war, mussten wir wieder etwas schieben. Das war glücklicherweise aber selten der Fall und so war das meiste fahrbar.
Da wir nun etwas früh in der Lenzerheide waren, entschieden wir uns zur Talstation der Rothornbahn zu fahren um zu schauen ob die Gondeln heute fahren. Und tatsächlich, anscheinend windet es nicht mehr so stark. So sind wir noch zwei mal mit der Bahn zur Mittelstation uns von dort wieder runter gefahren. Abgesehen von einigen Familien mit Schlitten haben wir kaum Leute angetroffen. Auch Biker waren keine unterwegs.

Die Daten der Tour:
Am Mittwoch morgen sah es eigentlich wieder gleich aus, wie schon am Dienstag. Bewölkt mit Schneefall. Da wir aber wieder mit besserem Wetter rechneten haben wir uns recht früh wieder auf den Weg gemacht.
Stee wollte sich für heute ein Bike mieten um es mal genauer testen zu können. Er sucht sich für das nächste Jahr ein neues Bike und am Testride konnte man die Bikes ja nur eine Stunde testen, hier allerdings einen ganzen Tag. (Dafür nicht gratis). So war er heute mit einem Specialized Pitch mit 140 mm vorne und hinten unterwegs.
Da oben noch viel Schnee lag, entschieden wir uns fürs erste mal etwas nach unten zu fahren. So gings als erstes dem Golfplatz entlang bis nach Tschividains und von der den Trail runter, fast bis nach Alvaschein. Der Trail war zwar grösstenteils Schneefrei, dafür aber etwas schlammig. Unten angekommen machten wir eine kurze Fotospause und nutzten diese Gelegenheit auch um einige Kleidungsstücke im Rucksack zu verstauen. Denn von dort an gings es aufwärts.
Wie gesagt gings nun aufwärts und zwar alles der Strasse entlang durch die kleinen Dörfchen Zorten, Muldain und Lain. Die Temperaturen lagen im angenehmen Bereich, nur der Wind nervte teilweise etwas. Aber immerhin schneite es nicht.
Von Lain gings nun weiter nach oben uns zwar richtung Fops. Also denselben Weg den wir schon am Montag gefahren sind. Diesmal schneite es nicht, dafür lag noch recht viel Schnee auf dem Weg, was das vorwärts kommen einiges anstrengender machte. Trotzdem war das Meiste fahrbar.
Auf der Lichtung wo wir am Montag wegen dem Wind nur ungern stehen geblieben sind, machten wir heute eine Pause. Mit der Sonne war es angenehm warm und der Wind blies auch nicht sehr stark.
Etwas weiter oben mussten wir dann über eine Wiese, auf der gut 30 cm Schnee lagen. An fahren war nicht zu denken und auch schieben wäre etwas mühsam geworden. So hiess es wieder mal das Bike schultern und zu Fuss gehen. Immerhin waren wir nicht die ersten die dort unterwegs waren und so konnten wir den Spuren folgen und mussten den Weg nicht suchen. Das machte die Sache etwas einfacher.
Kurze Zeit später waren wir dann bei Porclas und hatten dort die Wahl den Trail nach Sporz bzw. die Lenzerheide zu nehmen oder weiter nach Fops zu laufen. Wir entschieden uns für den Trail runter, mussten vorher aber noch einige Fotos machen.
Der Trail war heute nicht mehr so gut fahrbar wie am Montag. Teilweise kam der Schnee bis zu den Naben und wenn es gerade nicht steil genug war, mussten wir wieder etwas schieben. Das war glücklicherweise aber selten der Fall und so war das meiste fahrbar.
Da wir nun etwas früh in der Lenzerheide waren, entschieden wir uns zur Talstation der Rothornbahn zu fahren um zu schauen ob die Gondeln heute fahren. Und tatsächlich, anscheinend windet es nicht mehr so stark. So sind wir noch zwei mal mit der Bahn zur Mittelstation uns von dort wieder runter gefahren. Abgesehen von einigen Familien mit Schlitten haben wir kaum Leute angetroffen. Auch Biker waren keine unterwegs.

Die Daten der Tour:
- Distanz: 32.1Km
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.1Km/h
- Zeit: 03:10:19
- Höchstgeschwindigkeit: 49.3 Km/h
- Durchschnittlicher Puls: 122 bpm
- Höhenmeter: 1069.3 Hm
- Hm pro Km: 33.31
- Bike: BMC Superstroke 01
- Tour online ansehen
- Google-Earth Datei
Dienstag: Scharmoin und Alp Stätz
veröffentlicht: 13.10.09 23:59, von David Lienhard in Bike
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Tags: alp staetz, bike, biketour, lenzerheide, lenzerheide oktober 09, scharmoin
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Tags: alp staetz, bike, biketour, lenzerheide, lenzerheide oktober 09, scharmoin
Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der zweite von der Tour nach Scharmoin und der Alp Stätz am Dienstag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 09 verfügbar.
Eigentlich war für den Dienstag ja besseres Wetter vorhergesagt. Aber als wir während dem Frühstück aus dem Fenster schauten, war es immer noch Grau und zudem schneite es noch immer. Als dann etwas später erste Flecken vom blauen Himmel zu sehen waren, machten wir uns auf den Weg. Erstmal hoch zur Mittelstation der Rothornbahnen. Während der Fahrt wurde das Wetter immer besser und auch die Sonne zeigte sich je länger desto mehr.
Der Weg war fast durchgehend fahrbar, nur ganz oben lag recht viel Schnee auf der Strasse und zudem blies uns ein kalter Wind entgegen. Da war etwas schieben angesagt. Immerhin konnten wir oben eine Pause an einem windstillen Ort machen und auch für Fotos reichte es. Allerdings war es viel kälter als es aussieht auf den Fotos.
Weiter nach oben zu fahren (bzw. schieben) machte keinen Sinn, so entschieden wir uns den Downhilltrail runter zur Talstation zu fahren. Gesagt getan und Spass hats auch gemacht. Auf dem obersten Teil lag noch viel Schnee, dafür lag unten recht wenig und der Weg war gut befahrbar.
Unten angekommen fuhren wir erstmal richtung Valbella und fuhren so auf die andere Seite des Sees. Von dort begannt der lange Anstieg zur Alp Stätz. Im Normalfall keine so grosse Sache, da die Alp Stätz nur auf 1821 liegt. Mit dem Schnee der allerdings am Boden lag, dauerte das ganze etwas länger und war auch etwas anstrengender. So war auch wieder viel Schieben angesagt.
Nach einiger Zeit sind wir auch noch oben angekommen und machten dort eine Pause. Immerhin war es dort nicht so windig wie bei Scharmoin und wir konnte etwas draussen sein, ohne uns die Hände ab zufrieren.
Runter wollten wir nun endlich den Trail nach Parpan ausprobieren. Als wir das letzte mal (vor 2 Jahren) dort runter wollten, war der Weg wegen Forstarbeiten gesperrt, aber dieses Jahr hatten wir Glück. Der Weg ist teilweise recht steil und tricky, aber trotz dem Schnee war alles Fahrbar. Ein wirklich schöner, nur leider etwas kurzer Trail. Von Parpan gings dann wieder hoch richtung Lenzerheide und da wir gerade am hochkurbeln waren, fuhren wir gleich weiter nach oben, bis der Downhilltrail von der Mittelstation unseren Weg kreuzte. Dann hiess es nochmals Sattel runter und mit Schwung zurück ins Hotel. So sind wir trotz dem Schnee auf 20 Km und über 1000 Hm gekommen. Das gibt immerhin 50 Hm pro Km.

Die Daten der Tour:
Eigentlich war für den Dienstag ja besseres Wetter vorhergesagt. Aber als wir während dem Frühstück aus dem Fenster schauten, war es immer noch Grau und zudem schneite es noch immer. Als dann etwas später erste Flecken vom blauen Himmel zu sehen waren, machten wir uns auf den Weg. Erstmal hoch zur Mittelstation der Rothornbahnen. Während der Fahrt wurde das Wetter immer besser und auch die Sonne zeigte sich je länger desto mehr.
Der Weg war fast durchgehend fahrbar, nur ganz oben lag recht viel Schnee auf der Strasse und zudem blies uns ein kalter Wind entgegen. Da war etwas schieben angesagt. Immerhin konnten wir oben eine Pause an einem windstillen Ort machen und auch für Fotos reichte es. Allerdings war es viel kälter als es aussieht auf den Fotos.
Weiter nach oben zu fahren (bzw. schieben) machte keinen Sinn, so entschieden wir uns den Downhilltrail runter zur Talstation zu fahren. Gesagt getan und Spass hats auch gemacht. Auf dem obersten Teil lag noch viel Schnee, dafür lag unten recht wenig und der Weg war gut befahrbar.
Unten angekommen fuhren wir erstmal richtung Valbella und fuhren so auf die andere Seite des Sees. Von dort begannt der lange Anstieg zur Alp Stätz. Im Normalfall keine so grosse Sache, da die Alp Stätz nur auf 1821 liegt. Mit dem Schnee der allerdings am Boden lag, dauerte das ganze etwas länger und war auch etwas anstrengender. So war auch wieder viel Schieben angesagt.
Nach einiger Zeit sind wir auch noch oben angekommen und machten dort eine Pause. Immerhin war es dort nicht so windig wie bei Scharmoin und wir konnte etwas draussen sein, ohne uns die Hände ab zufrieren.
Runter wollten wir nun endlich den Trail nach Parpan ausprobieren. Als wir das letzte mal (vor 2 Jahren) dort runter wollten, war der Weg wegen Forstarbeiten gesperrt, aber dieses Jahr hatten wir Glück. Der Weg ist teilweise recht steil und tricky, aber trotz dem Schnee war alles Fahrbar. Ein wirklich schöner, nur leider etwas kurzer Trail. Von Parpan gings dann wieder hoch richtung Lenzerheide und da wir gerade am hochkurbeln waren, fuhren wir gleich weiter nach oben, bis der Downhilltrail von der Mittelstation unseren Weg kreuzte. Dann hiess es nochmals Sattel runter und mit Schwung zurück ins Hotel. So sind wir trotz dem Schnee auf 20 Km und über 1000 Hm gekommen. Das gibt immerhin 50 Hm pro Km.

Die Daten der Tour:
- Distanz: 20.56Km
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.7Km/h
- Zeit: 02:39:14
- Höchstgeschwindigkeit: 41.1 Km/h
- Durchschnittlicher Puls: 139 bpm
- Höhenmeter: 1029.7 Hm
- Hm pro Km: 50.08
- Bike: BMC Superstroke 01
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- Google-Earth Datei
Montag: Fops
veröffentlicht: 12.10.09 23:59, von David Lienhard in Bike
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Tags: bike, biketour, fops, lenzerheide, lenzerheide oktober 09
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Tags: bike, biketour, fops, lenzerheide, lenzerheide oktober 09
Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der erste von der Tour nach Fops am Montag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 09 verfügbar.
Oktober ist bei mir ja bekanntlich Ferienzeit und so hat es Stee und mich wieder mal in die Lenzerheide verschlagen. Dieses Jahr allerdings nur für drei Tag und das auch nicht beim besten Wetter. Als wir am Montag morgen mit dem Auto los fuhren, waren am Himmel kaum Wolken zu sehen, aber je näher wir zur Lenzerheide kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Oben angekommen, konnten wir schon das Zimmer beziehen und uns dort umziehen. Wir wollten aber trotz dem schlechten Wetter noch etwas aufs Bike, es gibt ja schliesslich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
Eigentlich wollten wir zuerst in richtung Parpan fahren, aber schon nach wenigen Metern musste ich feststellen, dass mein linkes Pedal wohl defekt ist. Ich konnte es kaum noch drehen. Also rechts umkehrt und zum Velomech im Dorf. Dieser konnte das zerbrösmelte Lager entfernen und ich konnte so ganz gut wieder weiterfahren. Früher oder später muss ich die Pedalen wohl wieder ersetzen.
So machten wir eine Planänderung und entschieden uns dafür erstmal nach Fops zu fahren. Dort waren wir letztes Jahr ja auch schon. Inzwischen hat es zu schneien begonnen und wir liessen deshalb den Umweg via Alvaschein mal weg. So gings nach Lain und von dort langsam aber sicher hoch richtung Fops. Wärhend dem Aufstieg begann es immer mehr zu schneien und so machten wir unterwegs auch keine Fotos. Anfangs waren wir noch im Wald unterwegs, aber als wir dann auf eine Lichtung kamen, hatten wir noch mit dem Wind zu kämpfen. Dieser kam glücklicherweise von hinten, drückte die gefühlte Temperatur allerdings noch etwas weiter nach unten. Da war ich froh um die Windjacke. Je weiter wir nach oben kamen, desto mehr Schnee hatte es und desto mehr mussten wir auch schieben. Ab Porclas auf 1816 konnten wir dann kaum noch fahren und mussten fast alles bis nach Fops auf 1886 schieben. Aber immerhin gab das schön warm. Leider konnten wir bei der Hütte bei Fops nicht wirklich unterstehen, da es überall windete und schneite. Allerdings reichte es noch für einige Fotos.
Von Fops fuhren wir zurück nach Porclas und nahmen von dort den Trail runter nach Sporz. Dieser war trotz dem Schnee sehr gut fahrbar und hat viel Spass gemacht (trotz den kalten Händen). Das war eine gute Entschädigung für das Hochquälen. Von Sporz gings dann auf einem Waldweg zurück in die Lenzerheide und so zurück ins Hotel unter die warme Dusche. So hat es trotz dem schlechten Wetter noch Spass gemacht und das ist ja das wichtigste.

Die Daten der Tour:
Oktober ist bei mir ja bekanntlich Ferienzeit und so hat es Stee und mich wieder mal in die Lenzerheide verschlagen. Dieses Jahr allerdings nur für drei Tag und das auch nicht beim besten Wetter. Als wir am Montag morgen mit dem Auto los fuhren, waren am Himmel kaum Wolken zu sehen, aber je näher wir zur Lenzerheide kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Oben angekommen, konnten wir schon das Zimmer beziehen und uns dort umziehen. Wir wollten aber trotz dem schlechten Wetter noch etwas aufs Bike, es gibt ja schliesslich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
Eigentlich wollten wir zuerst in richtung Parpan fahren, aber schon nach wenigen Metern musste ich feststellen, dass mein linkes Pedal wohl defekt ist. Ich konnte es kaum noch drehen. Also rechts umkehrt und zum Velomech im Dorf. Dieser konnte das zerbrösmelte Lager entfernen und ich konnte so ganz gut wieder weiterfahren. Früher oder später muss ich die Pedalen wohl wieder ersetzen.
So machten wir eine Planänderung und entschieden uns dafür erstmal nach Fops zu fahren. Dort waren wir letztes Jahr ja auch schon. Inzwischen hat es zu schneien begonnen und wir liessen deshalb den Umweg via Alvaschein mal weg. So gings nach Lain und von dort langsam aber sicher hoch richtung Fops. Wärhend dem Aufstieg begann es immer mehr zu schneien und so machten wir unterwegs auch keine Fotos. Anfangs waren wir noch im Wald unterwegs, aber als wir dann auf eine Lichtung kamen, hatten wir noch mit dem Wind zu kämpfen. Dieser kam glücklicherweise von hinten, drückte die gefühlte Temperatur allerdings noch etwas weiter nach unten. Da war ich froh um die Windjacke. Je weiter wir nach oben kamen, desto mehr Schnee hatte es und desto mehr mussten wir auch schieben. Ab Porclas auf 1816 konnten wir dann kaum noch fahren und mussten fast alles bis nach Fops auf 1886 schieben. Aber immerhin gab das schön warm. Leider konnten wir bei der Hütte bei Fops nicht wirklich unterstehen, da es überall windete und schneite. Allerdings reichte es noch für einige Fotos.
Von Fops fuhren wir zurück nach Porclas und nahmen von dort den Trail runter nach Sporz. Dieser war trotz dem Schnee sehr gut fahrbar und hat viel Spass gemacht (trotz den kalten Händen). Das war eine gute Entschädigung für das Hochquälen. Von Sporz gings dann auf einem Waldweg zurück in die Lenzerheide und so zurück ins Hotel unter die warme Dusche. So hat es trotz dem schlechten Wetter noch Spass gemacht und das ist ja das wichtigste.

Die Daten der Tour:
- Distanz: 18.13Km
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.7Km/h
- Zeit: 02:04:21
- Höchstgeschwindigkeit: 46.7 Km/h
- Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
- Höhenmeter: 717.4 Hm
- Hm pro Km: 39.57
- Bike: BMC Superstroke 01
- Tour online ansehen
- Google-Earth Datei
weisse Lenzerheide
veröffentlicht: 12.10.09 19:12, von David Lienhard in Bike
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Tags: bike, lenzerheide, lenzerheide oktober 09, schnee
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Tags: bike, lenzerheide, lenzerheide oktober 09, schnee
Wir haben ja mit etwas Schnee gerechnet, als wir heute morgen in die Lenzerheide fuhren. Aber dass es den ganzen Tag schneit und sogar unten beim Hotel noch weiss wird, haben wir nicht erwartet.
Egal, ein Bike ist auch ein Wintersportgerät ;) Mal sehen, was uns die nächsten drei Tage so bringen.
Mehr gibts dann ab Freitag.
Egal, ein Bike ist auch ein Wintersportgerät ;) Mal sehen, was uns die nächsten drei Tage so bringen.
Mehr gibts dann ab Freitag.
TestRide Lenzerheide: Bericht
veröffentlicht: 27.09.09 22:31, von David Lienhard in Bike
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Tags: bike, bionicon supershuttle, blur lt, bmc, bmc superstroke, bmc supertrail, giant reign, lenzerheide, nomad, santa cruz, superstroke, testride, testride 09
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Tags: bike, bionicon supershuttle, blur lt, bmc, bmc superstroke, bmc supertrail, giant reign, lenzerheide, nomad, santa cruz, superstroke, testride, testride 09
Gestern habe iuch ja bereits kurz etwas darüber geschrieben und hier möchte ich noch etwas ausführlicher darauf eingehen. Dieses Wochenende fand in der Lenzerheide der TestRide statt. Dieser Event wurde von Ride organisiert und bot jedem Biker die Möglichkeit gratis Bikes zu testen. Die Lenzerheide ist natürlich auch ein idealer Ort um Bikes zu testen und der Gelände lag zudem gleich unterhalb der Rothornbahn.
Da die Wettervorhersage für das Wochenende noch gut war, packten Stee und ich die Gelegenheit beim Schopf, reservierten ein Doppelzimmer im Dieschen und packten unsere Bikes und die ganze Ausrüstung gestern ins Auto.
In diesen zwei Tagen habe ich insgesamt fünf Bikes im Enduro-Bereich getestet. Klar kann man nach einer Stunde (inkl. Bahnfahrt nach oben) keinen genauen Review schreiben, aber einige Worte möchte ich noch zu den Bikes verlieren. Was man natürlich auch beachten muss, dass das Fahrwerk natürlich nicht genau auf das Körpergewicht eingestellt wurde. Der Luftdruck wurde jeweils schon angepasst und der Sag wurde überprüft, aber um das Fahrwerk wirklich richtig einzustellen, benötigt man halt etwas mehr als 2 Minuten.
Das wäre in (sehr) ferner Zukunft wohl ein würdiger Nachfolger für mein Superstroke. Je nach Aufbau kann man damit ein gutes Enduro mit ca 14 Kg aufbauen. Also gut 2.5 Kg leichter als mein Superstroke.
Das Bike schlägt sich bergab sehr gut. Das Fahrwerk schluckt die meisten Schläge und obwohl es ein L ist, ist es immer noch sehr wenig. Wendiger als die meisten L die ich gefahren bin. Mit meinem Bike hatte ich wohl am meisten Spass, aber wie gesagt: Mit einem Nomad oder Reign oder, oder.. das auf meine Bedürfnisse angepasst wäre, hätte ich wohl noch etwas mehr Spass. Wegen dem geringeren Gewicht dann wohl auch bergauf.
Das einzige was mich heute wieder genervt hatte, war die Gabel. Trotz einigen groben Schlägen und harten Landungen habe ich die letzten 2 cm nicht ausgenutzt. Was bringt mir eine Gabel mit 150 mm, wenn ich nur 130 nutzen kann? Früher oder später muss da eine neue rein. Will mir jemand eine Talas schenken?
Alles in allem war das Wochenende aber genial. Wir konnten neue Bikes testen, viel fahren und hatten jede menge Spass. Die Trails waren meist leicht feucht und sehr griffig. Das Wetter hat auch mitgemacht und die wenigen Regenschauer habend das ganze noch etwas spannender gemacht.
Leider sind wir nicht ganz schadlos durchgekommen. Einen Platten hatten wir zwar nicht, aber bei Stees Bike hatte das Schaltwerk mal einen ungewollten Kontakt mit den Speichen. Das Fazit: geschrottetes Schaltwerg und ein verbogenes Schaltauge. Der Velomech im Dorf konnte das ganze wenigstens grob Reparieren.
Zudem haben wir dort Oliver und sein Kollege Jens getroffen die dort mit gemieteten Downhill Bikes unterwegs waren und für eine gemeinsame Abfahrt hat es sogar noch gereicht. Jetzt warte ich noch auf einige Bilder aus dem Geschicklichkeits-Parcours und die kommen dann auch noch hier rein.
Da die Wettervorhersage für das Wochenende noch gut war, packten Stee und ich die Gelegenheit beim Schopf, reservierten ein Doppelzimmer im Dieschen und packten unsere Bikes und die ganze Ausrüstung gestern ins Auto.
In diesen zwei Tagen habe ich insgesamt fünf Bikes im Enduro-Bereich getestet. Klar kann man nach einer Stunde (inkl. Bahnfahrt nach oben) keinen genauen Review schreiben, aber einige Worte möchte ich noch zu den Bikes verlieren. Was man natürlich auch beachten muss, dass das Fahrwerk natürlich nicht genau auf das Körpergewicht eingestellt wurde. Der Luftdruck wurde jeweils schon angepasst und der Sag wurde überprüft, aber um das Fahrwerk wirklich richtig einzustellen, benötigt man halt etwas mehr als 2 Minuten.
BMC Supertrail
Das BMC bin ich als erstes gefahren. Ausgerüstet ist es mit einer FOX 36 Talas an der Front und eine FOX RP 3 Dämpfer. Verbaut war eine SLX-Schaltung, welcher mich nicht so ganz überzeugen wollte. Die Talas finde ich allerdings die beste Gabel mit 160 mm die momentan auf der Markt verfügbar ist. Mit einer kleinen Umdrehung, kann man die Gabel von 160 auf 130 oder 100 mm absenken. Und die Arbeitet natürlich Tadellos. Der Rahmen war mir etwas gross, obwohl ich das Superstroke auch als L fahr und mir das super passt. Bergab hat allerdings das extreme schlagen der Kette genervt. Aber mit einer Kettenführung wäre das wohl noch etwas besser.Santa Cruz Blur LT
Als nächstes gings an den Santa Cruz Stand, wo ich mir das Blur LT schnappen konnte. Hinten 140 mm, vorne allerdings mit einer Rock Shox Lyrik 2-Step mit 160 mm ausgerüstet. Die Absenkung der Gabel funktioniert ähnlich wie bei der Talas. Ein Rädchen drehen, etwas Gewicht auf die Gabel geben und sie senkt sich automatisch ab. Allerdings nur auf 115 mm. Hinten war ein DHX-Air verbaut, welcher super mit dem Hinterbau zusammenarbeitete. Bergab standen die 140 mm den 160 vom Supertrail in nichts nach. Bergab machte das Bike jede Menge Spass und es war sehr wendig, was wohl auch daran lag, dass der Rahmen ein M war. Bergauf kam ich mir darauf vor wie auf einem Kinderbike und bin mit dem Knie am Lenker angestanden.Giant Reign
Weiter gings mit einem Giant Reign in L, während sich Stee gleich das Reign in M schnappte. Beide mit 150 mm Federweg. Vorne mit einer FOX Float, welche nicht absenkbar ist, während hinten wieder ein DHX-Air die Arbeit verrichtete. Hier war mir das L wieder etwas zu lang. Bergauf hat das zwar nicht wirklich gestört, aber bergab hätte es doch noch etwas kürzer sein dürften. Da habe ich mich auf dem M wohler gefühlt. Ein Nachteil an diesem Bike ist auch, dass man die Sattelstütze nicht ganz absenken kann. Wenn man gross ist und kurze Rahmen bevorzugt, kommt man so schnell an die grenzen.Santa Cruz Nomad
Für dem Sonntag morgen konnte ich mir dann meinen Favorit sichern. Ein Santa Cruz Nomad in L. Optisch für mich ein Traum, auch wenn mir das Weiss nicht gefällt. Das Nomad hat 160 mm Federweg, vorne mit einer Lyrik 2-Step und hinten mit einem Fox DHX-Air. So habe ich das Nomad gleich mal auf das Rothorn gegondelt und bin damit runtergefahren. Anfangs habe ich mich noch etwas über die zu harte Gabel geärgert, aber nachdem ich die High-Speed Druckstufe etwas weicher eingestellt hatte war es ein Traum. Die 160 mm bügelten viel weg und die Grösse hat mit einem 50 mm Vorbau sehr gut gepasst. Ein Nomad in M konnte ich leider nicht fahren.Das wäre in (sehr) ferner Zukunft wohl ein würdiger Nachfolger für mein Superstroke. Je nach Aufbau kann man damit ein gutes Enduro mit ca 14 Kg aufbauen. Also gut 2.5 Kg leichter als mein Superstroke.
Bionicon Supershuttle
Zum Schluss habe ich noch ein Bionicon Supershuttle in L mit 150 mm Federweg getestet. Bionicon ist ja vor allem für die extreme Flexibilität bekannt.So musste ich das Bike auch noch etwas bergauf fahren. Einfach den orangen Knopf drücken und das Gewicht nach vorne verlagern oder etwas bremsen. Nun senkt sich die Gabel vorne ab (ist ja nichts neues) und dazu erhöht sich das Heck. Dadurch kommt das Tretlager nicht so nahe an den Boden und man steht nicht so schnell mit der Kurbel an und natürlich kann man mit dieser Geometrie überall hochfahren, solange die Beine und die Reifen mitmachen. Ein steigendes Vorderrad gibt es kaum. Dafür habe ich ein starkes Wippen im Wiegetritt festgestellt, was wohl am Eingelenker-Hinterbau liegt. Bergab machte das Bike auch viel Spass, wobei ich mich dort etwas darüber ärgerte, dass die Bremse so eingestellt war, dass man mit zwei Fingern bremsen musste. Zwar ein kleines Detail, aber auf einem Trail mit vielen Bremswellen und Steinen etwas mühsam.BMC Superstroke
Das Superstroke habe ich natürlich nicht getestet sondern von zuhause mitgenommen und damit bin ich auch einige male runtergefahren. Und da ich schon so im Review schreiben bin, hier auch ein kleiner Vergleich mit den gute 3 Jahre neueren Bikes. Hierzu muss ich natürlich sagen, dass das Bike inzwischen sehr gut auf meine Bedürfnisse angepasst ist. (Fahrwerk, Lenker, Vorbau usw.) von dem her wohl kein so fairer Vergleich.Das Bike schlägt sich bergab sehr gut. Das Fahrwerk schluckt die meisten Schläge und obwohl es ein L ist, ist es immer noch sehr wenig. Wendiger als die meisten L die ich gefahren bin. Mit meinem Bike hatte ich wohl am meisten Spass, aber wie gesagt: Mit einem Nomad oder Reign oder, oder.. das auf meine Bedürfnisse angepasst wäre, hätte ich wohl noch etwas mehr Spass. Wegen dem geringeren Gewicht dann wohl auch bergauf.
Das einzige was mich heute wieder genervt hatte, war die Gabel. Trotz einigen groben Schlägen und harten Landungen habe ich die letzten 2 cm nicht ausgenutzt. Was bringt mir eine Gabel mit 150 mm, wenn ich nur 130 nutzen kann? Früher oder später muss da eine neue rein. Will mir jemand eine Talas schenken?
Alles in allem war das Wochenende aber genial. Wir konnten neue Bikes testen, viel fahren und hatten jede menge Spass. Die Trails waren meist leicht feucht und sehr griffig. Das Wetter hat auch mitgemacht und die wenigen Regenschauer habend das ganze noch etwas spannender gemacht.
Leider sind wir nicht ganz schadlos durchgekommen. Einen Platten hatten wir zwar nicht, aber bei Stees Bike hatte das Schaltwerk mal einen ungewollten Kontakt mit den Speichen. Das Fazit: geschrottetes Schaltwerg und ein verbogenes Schaltauge. Der Velomech im Dorf konnte das ganze wenigstens grob Reparieren.
Zudem haben wir dort Oliver und sein Kollege Jens getroffen die dort mit gemieteten Downhill Bikes unterwegs waren und für eine gemeinsame Abfahrt hat es sogar noch gereicht. Jetzt warte ich noch auf einige Bilder aus dem Geschicklichkeits-Parcours und die kommen dann auch noch hier rein.
Tourenberichte Lenzerheide fertiggestellt
veröffentlicht: 16.10.08 23:07, von David Lienhard in Bike
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Tags: bike, lenzerheide, lenzerheide oktober 08
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Tags: bike, lenzerheide, lenzerheide oktober 08
Nun habe ich es geschafft. Alle Berichte der vergangenen Ferienwoche in der Lenzerheide sind jetzt auf der Homepage zu finden, schön chronologisch sortiert, wie es sein soll.
Wer alle Berichte am Stück lesen will kann das hier tun. Anbei nochmals eine Liste mit allen Touren die wir gefahren sind:
Wer alle Berichte am Stück lesen will kann das hier tun. Anbei nochmals eine Liste mit allen Touren die wir gefahren sind:
- Montag: Fops (Moblog) (30.49 Km, 1137.2 Hm)
- Dienstag: Marcos Singletrail Tour (Moblog) (72.74 Km, 2083.5 Hm)
- Mittwoch: Runcalier (Moblog) (32.75 Km, 1151.2 Hm)
- Donnerstag: Alter Schyn (Moblog) (59.56 Km, 1578.8 Hm)
- Freitag: Rothorn (Moblog) (19.6 Km, 1503.8 Hm)
- Samstag: Piz Scalottas (Moblog) (46.79 Km, 2252.3 Hm)
- Sonntag: Rothorn (Moblog) (26.34 Km, 442 Hm)