Zurück aus den Ferien

Heute Abend bin ich nun wieder von den Ferien in der Lenzerheide zurück bei uns "unten". Wie man auf den Bildern die ich hier schon veröffentlichte bemerken konnte, hatten wir extremes Wetterglück. Abgesehen von einigen Wolken am Montag hatten wir immer schönes Wetter und hohe Temperaturen. Darum hier schon einige Impressionen:


Die Tourenberichte werde ich natürlich wieder hier veröffentlichen, der Übersichtlichkeit halber allerdings auf den jeweiligen Tag zurückdatiert. So werden dann auch alle Berichte und Fotos unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar sein.

Zum Schluss eine Liste mit allen Touren. Wenn die Beiträge veröffentlicht sind, werde ich hier jeweils einen Link setzen.

Sonntag: Rothorn-Downhill

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der siebte und letzte von der "Rothorn-Downhill-Tour" am Sonntag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Sonntag und damit letzter Tag unserer Bikeferien in der Lenzerheide. Da wollte wir nichts allzugrosses mehr anreissen sondern es noch etwas gemütlich angehen. Zuerst musste allerdings das Zimmer leergeräumt und das Gepäck in das Auto verfrachtet werden. Dann konnten wir das machen, was mir das letzte Jahr auch schon wollten, wegen dem schlechten Wetter aber nicht konnten. Mit der Bahn aufs Rothorn und dann mit dem Bike wieder runter. Um es aber nicht zu einfach zu machen fuhren wir wenigestens die knapp 400 Hm bis zur Mittelstation Scharmoin hoch.


Dort konnten wir die Bikes unkompliziert in das heutige Transportmittel verfrachten. Da wir noch die Bahnkarte vom Hotel hatten, mussten wir dafür nicht mal etwas bezahlen.


So brachte uns die Gondel in knapp 5 Minuten und ohne zu schwitzen von 1904 auf 2861 Meter über Meer. Oben war schon einiges an Schnee geschmolzen, aber der Weg zur Galerie war noch immer nicht wirklich fahrbar. So entschied wir uns nur einige male Rothorn - Scharmoin zu fahren.


Die Abfahrt war durchgehend befahrbar, an einigen Stellen lag noch Schnee, aber mit etwas Geschickt konnte man das auch fahren. Dafür, dass die Strecke auf 2861 MüM beginnt ist sie erstaunlich gut befahrbar. Teils flowig, teils aber, wegen dem Geröll, auch recht rumpelig. Alles was das Bikerherz begehrt. Wie man am Höhenprofil unschwer erkennen kann sind wir drei mal hoch und wieder runter gefahren, das reichte dann auch. Zum einen ist die Abfahrt doch noch recht anstrengend und wir wollten am letzten Tag der Ferien auch keinen Umfall mehr bauen (Sowas macht man besser am Anfang ;) )
Zum Schluss noch einige Bilder von unterwegs:



Ganz am Schluss gings natürlich noch vom Scharmoin runter zur Lenzerheide. Zum zweiten mal in dieser Woche wieder über die ausgebaute Downhillstrecke, diesmal mit etwas mehr Tempo, aber im vergleich zu den Downhillern immer noch im Schneckentempo. Aber Hauptsache, es macht Spass.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/835/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 26.34Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.1Km/h
  • Zeit: 02:00:24
  • Höchstgeschwindigkeit: 38.7 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 125 bpm
  • Höhenmeter: 442 Hm
  • Hm pro Km: 16.78
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Samstag: Piz Scalottas

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der sechste von der "Piz Scalottas-Tour" am Samstag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Für den Samstag hatten wir noch eine schöne Tour zusammengestellt, diesmal wieder eine Eigenkreation. Nun ja, eigentlich mehr eine Mischung zwischen der Panoramatour aus dem Graubünden Special von der Bike und aus der Scalottas Tour.
So fuhrer wir als erstes mal wieder nach Parpan und nahmen von dort, wie am Mittwoch schon, den Aufstieg nach Oberberg in Angriff. Auf der Höhe zeigte sich dann auch schon die Sonne und wärmte unsere Glieder.


Über einen schönen Trail gelangten wir nach Mittelberg von wo es wieder runter nach Churwalden ging. Darauf folgte der Anstieg nach Spina. Nach einer kurzen und erholenden Abfahrt nach Malix folgte nun der erste lange Anstieg. Von Malix (1201) kurbelten wir alles der Asphaltstrasse entlang hoch zuer Malixer Alp (1732). Dort wechselten wir zuerst auf eine Kiesstrasse und später auf einen schönen Singletrail, welcher uns zur Galtialp führte. Dieser Weg ist auch die einzige Verbindung von der Malixer Alp zur längsten Rodelbahn der Welt und dementsprechend waren wir dort auch nicht die einizigen. Da der Trail aber immer bergauf führte und teilweise kaum befahrbar war, waren wir etwas gleich schnell wie die Wanderer.



Von der Galtialp führte nun ein extra bezeichneter Biketrail runter richtung Chrwalden. Da wir aber nicht nach Churwalden, sondern zur Alp Stätz wollten folgten wir dem Weg nicht bis zum Schluss und nach einer kleinen Steigung kamen wir nach Pradaschier.


Nun mussten wir doch noch weiter runter fahren, da einfach keine Strecke oben durch zur Alp Stätz führte. So mussten wir nun doch fast nach Churwalden runter fahren, aber glücklicherweise nur fast. Kurz nach der Durchquerung der Rabiusa gings rechts weg und dementsprechend wieder nach oben.


Nun folgte etwas der härteste Teil der Tour. Von gut 1318 mussten wir zur Alp Stätz (1821) hoch. Anfangs auf einem schmalen Wanderweg, welcher noch so knapp befahrbar war. Später konnten wir noch einige Höhenmeter auf einem Bikeweg hochkurbeln bevor wir schlussendlich zum Wanderweg kamen, welcher uns ganz zur Alp Stätz hochbrachte. Dieser Wanderweg führte alles unter dem Sessellift nach oben. Nie wirklich fahrbar, teils mit Treppen und riesen Absätzen. Mit tragen war man teilweise schneller als mit schieben. Auf diese Art und Weise verbrachten wir auf jeden fall die nächste Stunden, bis wir endlich auf der Höhe waren und noch einen knappen Kilometer zur Alp Stätz fahren konnten. Inzwischen war es auch schon fast 16 Uhr und nun war es noch Zeit für ein etwas verspätetes Mittagessen.


Da wir noch auf den Piz Scalottas wollten, mussten wir einen Zahn zulegen, nur gelang uns das schon beim ersten Anstieg nicht. Zwar auf einer breiten Strasse, aber so steil, dass wir kapitulieren und schieben mussten. Das fängt ja gut an. Wir auch immer, oben wieder rauf aufs Pferd weiter an der Alp Lavoz und Alp Nova vorbei. Bei letztere nahmen wir schlussendlich die Abzweigung zum Piz Scalottas und schon wieder war schieben angesagt. Die Strasse war einfach zu steil. Immerhin konnten wir vor dem letzten Anstieg noch etwas fahren.


Es folgte das letzte Hinderniss, die steile Strasse auf den Scalottas, also wieder etwas schieben und da oben nur der Wanderweg offen war, mussten wir das Bike die letzten Meter auf den Scalottas nur tragen. Aber für die Strapazen wurden wir doch noch belohnt. Oben schien noch die Sonne und die Aussicht ist ja auch nicht ohne. Schön.



Um ca 18:15 machten wir uns wieder auf die Socken, die letzte Abfahrt zur Lenzerheide stand an. Diesmal fuhren wir den Wanderweg runter, den wir das letzte Jahr hochgeschoben hatten. Bergab war das einiges schöner und auch etwas weniger anstrengend. Technisch zwar etwas anspruchsvoll, aber bis auf einige Stellen fahrbar. Wie es sein soll. So kamen wir wieder nach Fops, wo wir das schöne Panorama mit den Berg noch kurz geniessen konnten.


Schliesslich folgte nochmals ein schöner Downhill auf einem Wanderweg. Um diese Zeit waren natürlich auch keine Wandere mehr unterwegs, so konnten wir auch etwas Gas geben. Dieser Wanderweg führte uns nach Sportz, von wo wir nochmals einen Wanderweg runter zur Lenzerheide nahmen. Der Downhill vom Scalottas war definitiv schöner als der lange und harte Aufstieg, aber gelohnt hatte es sich allemal, auch wenn wir sehr viel schieben mussten.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/834/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 46.79Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.5Km/h
  • Zeit: 05:30:36
  • Höchstgeschwindigkeit: 53.8 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 130 bpm
  • Höhenmeter: 2252.3 Hm
  • Hm pro Km: 48.14
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Freitag: Rothorn

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der fünfte von der "Rothorn-Tour" am Freitag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Das Rothorn ist für uns ja auch kein unbeschriebenes Blatt. Schon letztes Jahr quälten wir uns mit dem Bike, bzw zu Fuss auf das Rothorn und dieses Jahr wollten wird das wiederholen. Diesmal allerdings mit einem Umweg zum Alplisee und Arosa.
So fuhren wir wieder früh am morgen los, im Schatten des Rothorns konnten wir die ersten 400 Höhenmeter bis zur Alp Scharmoin fahren. Dort wurden gerade die Schneekanonen mit einem Helikopter im Skigebiet verteilt. Der Winter steht also doch bevor.


Nach eine kurzen aber steilen Anstieg kamen wir wieder zum Speichersee von Scharmoin. Dieser zeigte sich wieder in schönstem Blau, nur leider fehlte die Sonne die reinschien. Zudem war es am Schatten auch noch recht kühl. Wir waren dort immer hin auf fast 2000 MüM und am Schatt ist es dort im 9:00 Uhr doch noch recht kalt.



Der folfgende Anstieg trieb uns die Kälte allerdings schnell wieder aus den Gliedern. Der Schnee war glücklicherweise selten das Problem, dafür mehr der Untergrund und einfach die Steigung. Wie das letzte Jahr schon waren wir fast mehr am Schieben als am Fahren, aber das ist wohl der Preis, wenn man mit dem Bike auf über 2800 MüM will.



Ca 2 Km vor dem Rothorn ist der Foil Catschen. Dort kamen wir endlich an die wärmende Sonne und wussten, dass es nicht mehr so weit zum Ziel ist. Dooferweise sind auf diesen 2 Km noch gut 400 Hm zu bewältigen. Fahrbar ist davon wirklich nur ein kleiner Teil. Auf dem Weg nach oben kam uns ein Montainbiker zweimal entgegen, das zeigt schon, dass man runter etwas shcnell ist als rauf. Aber schliesslich durfen wir danacuh noch noch runter.


Mit viel Schweiss kamen wir doch noch oben an und staunten dort doch etwas über den vielen Schnee. Unser Aufstieg war ab dem Foil Catschen an der wärmeren Südseite, die obere Fläche scheint da aber etwas weniger sonne zu kriegen.


Wir wollten nun aber vom Rothorngipfel nach Arosa, also erstmal zu Galerie. Der Weg dorthin war allerdings schneebedeckt, was das ganze etwas spannender machte. Trotz einigen Wanderern die uns warnten, dass man bis zur Galerie nicht fahren kann machten wir uns azuf den Weg, zu Fuss versteht sich. Beim Kreuz neben dem Rothorngipfel mussten wir allerdings noch eine kleine Fotopause machen.



Also los. Mit einigen Zuschauern auf dem Rothorngipfel rutschten, liefen, kletterter wir also dem Wanderweg entlang. Weilweise mussten wir das Bike vor uns in Schnee rammen um etwas halt zu haben. Und dazu kamen noch die Sprüche der Wanderer die uns engegen kamen :)


Etwa einen Kilemeter vor der Galerie konnten wir endlich wieder etwas fahren, dies allerdings mit einem schönen Quietschkonzert. In der ersten Stimme meine Juicy 5 und in der zweiten Stees XTs, kein schöner Klang...
Bei der Abzweigung zum Alplisee und nach Arosa machten wir eine kurze Pause entschied uns den Umweg über Arosa weg zu lassen. Zum einen hatten wir nur schon für den Weg zum Rothorn bis zur Galerie über eine Stunde gebraucht und zum anderen wussten wir auch nicht wieviel Schnee es auf dem Weg von Arosa zur Hörbnlihütte hatte. Gemüss Karte liegt der Weg auch an der Nordseite und könnte noch einges an Schnee haben. Das Risiko wollten wir einfach nicht eingehen.


So fuhren wir halt denselben Weg wir letztes Jahr schon, runter zur Mittelstation Scharmoin. Auf dem Weg runter holte ich mir noch einen Platten hinten. Ein kleiner Stein hatte sich durch den Reifen gebort und ist dort gleich stecken geblieben. Also schnell den Schlauch wechseln und weiter gehts. Zum Schluss folgte die präparierte Downhillstrecke von der Mittalstation bis zur Lenzerheide runter. Man merkte schon, dass es etwas Ende Saison war, aber die Strecke machte dennoch richtig Spass. (Mit etwas mehr Mut und Federweg wohl noch etwas mehr)
So erreichten wir an dem Tag nicht ganz was wir wollten, aber was solls. Irgendwann werden wir den Weg nach Arosa auch noch fahren.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/833/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 19.6Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 6.9Km/h
  • Zeit: 03:21:51
  • Höchstgeschwindigkeit: 36.3 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 127 bpm
  • Höhenmeter: 1503.8 Hm
  • Hm pro Km: 76.72
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Donnerstag: Alter Schyn

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der vierte von der "Alter-Schyn-Tour" am Donnerstag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Der Alte Schyn ist bei uns ja schon sowas wie ein alter Bekannter. Wobei das doch weiter etwas übertrieben ist. Wir sind die Tour auf jeden Fall das letzte Jahr schon gefahren und wollten das diesmal wiederholen, diesmal allerdings mit einem funktionierenden GPS Gerät. Den grössten Teil des Weges hatten wir nun noch im Kopf und den Rest auf der Bike-Explorer Karte und so konnte es auch losgehen.
Zuerst wie am Mittwoch nach Parpan, dann allerdings mehr oder weniger eben nach Mittelberg.


Von dort durften wir die Abfahrt nach Churwalden geniessen, was doch etwas schneller gings als der gestrige Anstieg auf demselben Weg. Von Churwalden folgte der nächste Downhill runter nach Passug. Da wegen Forstarbeiten die breite Kiesstrasse gesperrt war, mussten einen kleinen Umweg machen. Zuerst auf einem schönen Trail runter an den Fluss und von dort wieder nach oben. Teils schiebend und tragend, so waren wir wenigstens schon etwas aufgewärmt. Für kurze Zeit folgten wir noch der breiten Forststrasse, konnten dann aber bald auf einen schönen Singletrail nach Passug abbiegen.


Nach Passug folgte ein kurzer, aber schöner Trail, welcher uns runter nach Chur führte.


So gings nun rein in die älteste Stadt der Schweiz, welche wir aber auch bald wieder verliessen. Denn wir konnten Chur auf einem schönen Trail umfahren. So führte uns der Weg schön im Wald im etwas rauf und runter nach Domat/Ems. Nach einem steilen Anstieg führte uns ein breiter Weg immer etwas oberhalb vom Hinterrhein entlang. Links steile Felswände, rechts unten der Rhein. Schön so zu fahren, auch wenn es eine breite Strasse ist.


So führte uns der Weg weiter nach Rothenbrunnen, wo wir diesmal einen etwas anderen Weg als das letzte mal fuhren. Letztes Jahr gings direkt rauf nach Tomils, diesmal fuhren wir unter dem Schloss Ortenstein durch und kamen nach einem fiesen Anstieg nach Paspels.



Vor dem grossen Finale folgten nun einige mehr oder weniger ebene Kilometer. Via Almens fuhren wir nach Scharans wo der Anstieg zum alten Schyn schlussendlich begann. Anfangs eine breite und nicht so steile Kiesstrasse. Dies nutzten wir um unsere Batterien beim Mittagessen noch etwas aufzuladen.



Wieder frisch und munter kurbelten wir weiter den Kiesstrasse hoch, bis die immer schmaler und steiler wurde. Schlussendlich waren wir wie gewohnt wieder am schieben. (Auf einer rechten Biketour muss man halt schieben ;) ). Und so erreichten wir schiebend den Tunnel. So war mal wieder Zeit für eine kurze Fotopause und so stellten wir auch gleich fest, dass inzwischen Licht im Tunnel installiert wurde und wir unsere Lampen vergebens mitgenommen hatten. Wie auch immer; der Weg dort ist trotzdem sehr eindrücklich. Auf der einen Seite die riesen Felswände und auf der anderen das Tal.



Nach dem Tunnel konnten wir wieder fahren, teilweise sogar etwas bergab. Bevor uns der alte Schyn allerdings etwas vor Muldain wieder ausspuckte, mussten wir nochmals richtig schwitzen. Die Höhenmeter die wir kurz zuvor mit einem Lachen auf dem Gesicht vernichtet hatten, mussten wir nun wieder hochkurbeln und das auf einer recht kurzen Strecke. Immerhin war die Aussicht vor Muldain eine gute Belohnung für die Strapazen.


Zu guter Letzt folgte nochmals der steile Aufstieg von Muldain nach Lain, also mehr oder weniger derselbe Weg, den wir am Montag schon gefahren sind. Diesmal einfach mit etwas mehr Kilo- und Höhenmetern in den Beinen. Mit Geduld und dem Omagang ging das allerdings auch und wir konnten auf den letzten fast ebenen Kilometern zur Lenzerheide noch etwas ausspannen und uns auf die Dusche und das Abendessen freuen.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/832/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 59.56Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12Km/h
  • Zeit: 04:56:53
  • Höchstgeschwindigkeit: 53.4 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 122 bpm
  • Höhenmeter: 1578.8 Hm
  • Hm pro Km: 26.51
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Mittwoch: Runcalier

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der dritte von der "Runcalier-Tour" am Mittwoch. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Nach der langen und harten Tour vom Dienstag, wollten wir es heute etwas lockerer angehen. So hiess es zuerst mal etwas länger schlafen und danach ins Dorf fahren um einige Besorgungen zu machen. In einem Sportgeschäft konnte ich mir einen Met Helm ausleihen, da meiner ja hinüber war. 15 Chf für 5 Tage ist ja ein fairer Preis. In der Drogerie gegenüber gabs eine Tube Bepanthen für meinen Arm. Das wars dann auch schon mit dem Einkaufsbummel und wir konnten wieder auf das Bike.
Wir hatten uns für heute die Runcalier Tour von GPS-Tracks.com vorgenommen. Etwas über 30 Km und 1000 Hm also nichts wahnsinniges. Die Tour führte uns zuerst an Valbella vorbei nach Parpan, wo schon der erste Aufstieg auf uns wartete. Der Strasse entlang ging es nach Oberberg, wo dann auch schon die Sonne hinter den Berger hervorguckte.


Die Tour führte uns weiter der Strasse entlang, immer leicht nach oben bis nach Foppa, dem höchsten Punkt der Tour. Also wieder Gabel rauf uns Sattel runter.


Zuerst wurden viele Höhenmeter auf einer Kiesstrasse vernichtet, bevor es vor Runcalier auf einen schönen Trail überging. Dieser Trail war mit Wasserdurchfahrten und einigen fiesen Gegenanstiegen gespickt. Trotzdem aber schön zu fahren. Bei Runcalier konnten wir die schöne Aussicht auf Chur und die Berge geniessen.


Von Runcalier führte uns eine breite Kiesstrasse lange runter, fast bis Passugg, zum tieftsen Punkt der Tour. Auf dem Polenweg galt es die vorher vernichteten Höhenmeter wieder gut zu machen. Der Weg war aber nicht besonders steil und gut fahrbar. Ideal zum erholen nach der gestrigen Tour. Auf halber Strecke legten wir unsere Mittagspause ein und genossen die Aussicht auf Malix und die herbstliche Umgebung.


Nach dem Mittagessen schwangen wir uns wieder auf die Bikes und fuhren noch hoch nach Churwalden. Das wars dann allerdings noch nicht mit dem Anstieg, denn von dort ging es hoch zum Mittelberg. Von 1212 MüM auf 1512 MüM, das auf recht kurzer Distanz und auch noch der Sonne ausgesetzt. Jacken und lange Hosen waren auf jede Fall fehl am Platz. Auf dem Höhenprofil kann man auch erkennen, dass es dort recht steil war.


Zum Glück konnten wir danach von Mittelberg locker nach PArpan rollen und mussten dort aber noch den kleinen Aufsteig auf die Passhöhe von Valbella (ca 1550 Müm) in Angriff nehmen. Zum Abschluss der Tour schauten wir noch beim Heidsee vorbei und machten dort eine letzte Pause.


Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/830/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 32.75Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 9.9Km/h
  • Zeit: 03:18:46
  • Höchstgeschwindigkeit: 48.8 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 123 bpm
  • Höhenmeter: 1151.2 Hm
  • Hm pro Km: 35.15
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Dienstag: Marcos Singletrail Tour

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der zweite von der "Marcos Singletrail-Tour" am Dienstag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Für den Dienstag hatten wir uns etwas grösseres vorgenommen, wir wollten wieder die "Marcos Singletrail Tour" fahren. Da die Tour über 70 Km und 2000 Höhenmeter hat, mussten wir früh aus den Federn und stärkten uns danach mit einem reichhaltigen Frühstück (Ich liebe Buffets). Danach noch umziehen, die Bikes holen, GPS einschalten und ab die Post.
Zuerst durch die Lenzerheide, vorbei am Zeltplatz und so wieder nach Lenz. Von dort gings allerding nicht runter nach Alvaschein wie am Montag sondern nach Brienz. Zuerst etwas der Strasse entlang und später auf einem schönen Singletrail.


Über Singletrails und später eine Asphaltstrasse fuhren wir weiter nach Alvaneu, wo ich eigentlich noch ein Foto vom Bad machen wollte. Aber anscheinend liegt das Bad ja ganz im Tal unten, also doch nicht. So fuhren wir hoch nach Schmitten, dies leider auf einer Asphalstrasse, aber wenn man weiss wieviele Singletrails noch vor einem liegen, ist das ja kein Problem.


Wieder der Asphalstrasse entlang ging es nun nach Wiesen. Auf der Karte sind noch einige alternativen zur Strasse eingezeichnet, nur würden die wohl den Rahmen dieser Tour etwas sprengen.



Nach Wiesen konnten wir die Asphaltstrassen endlich hinter uns lassen und fuhren auf schönen Waldwegen immer der Flanke des Berges entlang richtung Davos. Anfangs war es noch mehr oder weniger eben, später folgte der schon bekannte und sehr steile Anstieg. Immer wieder eine kleine Kuppe, wo man hoffte, dass es danach eben wird. Denkste, es folgte nur der nächste steile Anstieg. Dafür hatten wir uns danach unser Mittagessen redlich verdient.


Nach dem Mittagessen mussten wir noch einige Höhenmeter erklimmen bevor wir die herrliche Abfahrt auf dem Singletrail antreten konnten. Den Trail habe ich das letzte mal ja schon etwas beschrieben, darum hier nur ganz kurz. Er ist einfach der Hammer. Sehr flüssig fahrbar aber nur für schwindelfreie. Fahrfehler werden keine verziehen.



Leider ist aber jeder Trail mal zu ende und so kamen wir wieder auf die breite Forststrasse und später auf die Asphaltstrasse. Über diese Asphaltstrasse waren ein Viehzaun gespannt, den man hätte öffnen sollen. Betonung auf hätte, denn ich sah den Zaun erst, als er etwa zwei Meter vor mir war. Mit ca 40 Km/h allerdings etwas zu spät. Mein letzter Gedankengang war dann noch "Hoffentlich reisst der Zaun". Das hat er dann auch gemacht, allerdings erst als ich schon in einer etwas unschönen Schräglage war. So kam was halt kommen musste. Ich schlug seitlich auf der unangenehm harten Strasse auf. Aber Glück im Unglück: Nichts allzuschlimmes passiert. Einige Schürfungen am Arm, ein kaputter Helm, eine zerrissene Jacke und einige Kratzer am Material. Eine komplette Verlustliste habe ich unten zusammengestellt. Zum Glück war das Bike noch voll einsatztauglich und wir konnten die Tour (etwas langsamer) fortsetzen.
Als nächstes folgte der Anstieg nach Monstein, wieder auf Asphalt aber so konnte man immerhin recht gleichmässig fahren. In Monstein oben machten wir eine Pause (hätten wir das letzte mal schon machen sollen).

Weiter gings nun auf der südlichen Seite des Tales, also am Nordhang wo es schattig und dementsprechend auch etwas kälter war. Aber die Wege waren Schneefrei. Zuerst gab es noch einige Höhenmeter zu bewältigen, bis wir schlussendlich beim höchsten Punkt der Tour angekommen waren.


Also Sattel runter, Protektoren anschnallen und los gehts. Der Trail ist ähnlich zu fahren, wie der auf der anderen Seite. Nur nach dem Sturz bin ich es etwas vorsichtiger angegangen. Das meiste war fahrbar aber zwischendurch mussten wir unsere Bikes für kurze Zeit schieben, da das Absturzrisiko doch etwas hoch war. So kamen wir nach einiger Zeit nach Jennisberg und bogen dort auf den Wanderweg ab, der diesmal offen war. Dieser Weg war zwar recht steil, technisch aber nicht besonders Anspruchsvoll. Was aber nicht heisst, dass es keinen Spass machte :). Kurz bevor wir auf den Zügenweg kamen hätte ich nochmals fast einen Viehzaun umgefahren, ich scheine die gerne zu übersehen.


Weiter gings nun dem Zügenweg entlang bis zur Abzweigung, welches uns über einen schönen Trail zur Station Wiesen brachte. Kurz darauf folgte ein schöner und technisch anspruchsvoller Trail, welcher uns runter an die Landwasser brachte. Wie das letzte mal schon, war hier ein Weg gesperrt und wir konnten unsere Bikes nochmals einen anderen Weg hoch und wieder runter tragen. Die Motivation war dort ehrlich gesagt recht tief.
Wie auch immer. Darauf konnten wir wieder fahren und kamen so recht schnell zum Landwasser Viadukt wo wir eine kurze Pause einlegten. Diesmal hatten wir sogar das Glück, dass gerade ein Zug darüber fuhr.


Nach der Pause konnten wir alles der Landwasser Albula entlang fahren. So wurde unsere Durchschnittsgeschwindigkeit noch etwas nach oben gedrückt. Zwischendurch musste wir unsere Bikes mal etwas hochschieben, der grosse Teil war aber gut (und schnell) befahrbar. Der Weg führte uns so an Alvaneu-Bad und Surava vorbei, bis wir wieder nach Tiefencastel kamen. Und zum Schluss folgte der gemeine Teil der Tour. Der Anstieg von 851 auf fast 1500 hoch. Wir waren wieder spät dran und nach den 60 Km schon etwas erschöpft. Dafür hatten wir diesmal Licht dabei und das konnten wir auf den letzten Metern auch gut gebrauchen.
Im Hotel angekommen gings noch schnell unter die Dusche und danach endlich zum wohlverdienten Abendessen.

Verlustliste

Ganz defekt:Etwas in Mitleidenschaft gezogen, aber immer noch benutzbar:

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/829/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 72.74Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10Km/h
  • Zeit: 07:17:12
  • Höchstgeschwindigkeit: 48.8 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 131 bpm
  • Höhenmeter: 2083.5 Hm
  • Hm pro Km: 28.64
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Montag: Fops

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der erste von der Tour nach Fops am Montag. Alle Artikel sind unter dem Tag lenzerheide oktober 08 verfügbar.

Da für den Montag ziemlich gutes Wetter angesagt war, fuhren wir in Neftenbach schon am Morgen ab und waren etwas nach 10 Uhr in der Lenzerheide angekommen. Wir konnten danach gleich unser Zimmer im Hotel Dieschen beziehen und wollten dann natürlich noch etwas raus, da das Wetter sehr gut war.
In kurzen Hosen, Knielingen und mit der Windjacke gings dann also los zur Alp Lavoz Tour von GPS-Tracks.com. Also erstmal durch das Dorf und danach dem Golfplatz entlang nach Tschividains.



Von Tschividains führte der Weg runter nach Lenz. Nur leider erwischten wir irgendwo die falsche Abzweigung und mussten ein Stück des Weges wieder hochschieben, bis wir wieder auf dem richtigen Pfad waren, welcher uns doch noch nach Lenz führte.


Darauf führte uns ein schöner Singletrail zum tiefsten Punkt der heutigen Tour. Nach Alvaschein. Bei einer kurzen Bananenpause entledigten wir uns unserer Jacken und Beinlingen, denn nun folgte ein langer Anstieg direkt an der Sonne. (Eine Woche zuvor hätte ich nicht zu Träumen gewagt, dass wir in kurzen Hosen und kurzärmlige Biken gehen können).


Wie schon gesagt folgte nun ein langer Anstieg. Das meiste auf Asphalt und dementsprechend gut fahrbar, allerdings recht steil und der Sonne ausgesetzt. Während wir uns also von 1004 MüM auf 1394 hochquälten zogen langsam aber sicher Wolken auf und der blaue Himmel wurde immer weniger.



In Lain war noch nicht Schluss mit den Höhenmetern, denn wir wollten noch etwas weiter nach oben. So fuhren wir im Wald auf einer Schotterstrasse weiter bis nach Got, wir wir unsere "Mittagspause" einlegten. Inzwischen war es schon stark bewölkt, aber immerhin war kein Regen in Sicht.


Von Got (ca 1700 MüM) fuhren wir Schlussendlich noch nach Fops (1886 MüM) hoch, was dann auch der höchste Punkt der Tour war. Von Alvaschein bis nach Fops sind es immerhin 882 Höhenmeter am Stück und sowas findet man bei uns unten nicht so schnell. (Der Irchel ist ja auch nur 700 Meter hoch). So genossen wir dort oben die schöne Aussicht auf das verschneite Parpaner Rothorn und die nette Gesellschaft.



Da es dann auch schon spät war und die Sonne auch nicht mehr in Sicht war, entschieden wir uns dafür die Alp Lavoz für heute auszulassen und dafür direkt zurück zum Hotel zufahren, wo auch schon eine Dusche und das Abendessen auf uns wartete.
So kamen immerhin knapp 30 Km und über 1000 Höhenmeter zusammen. Nicht schlecht für den ersten Tag wie ich finde.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/827/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 30.49Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.4Km/h
  • Zeit: 02:56:06
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.3 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 149 bpm
  • Höhenmeter: 1137.2 Hm
  • Hm pro Km: 37.3
  • Bike: BMC Superstroke 01
  • Google-Earth Datei

Projekt Grischatrail 08: Die Idee

An so verregneten Sonntagen wie dem gestrigen kann man die Stimmung etwas steigern in dem man überlegt was man machen kann, wenn es dann mal wieder richtig schön und warm ist. Ich bin gestern über den Grischatrail gestolpert. Der Grischatrail ist eine 4 oder 7 tägige Tour die von der Lenzerheide nach Arosa, Davos und wieder zurück zur Lenzerheide führt. Die Tour kann man mit einem Guide vom Bikeexplorer oder auf eigene Faust fahren. Kartenmaterial gibts bei Bike-Explorer oder für GPS Anhänger bei GPS-Tracks.

Ich war da natürlich gleich begeistert und es kamen natürlich auch gleich wieder Erinnerungen an die Bikeferien in der Lenzerheide auf.

In diesem Beitrag möchte ich meine Ideen und Notizen niederschreiben. Natürlich sind auch Routen- und Übernachtungsvorschläge willkommen. Momentan ist wirklich noch nichts fest, ausser, dass ich diese Tour fahren will!

Anfahrt

Bike-Explorer schlägt vor die Tour mit 4 Tagen und 3 Nächten zu machen. Also den ersten Tag für die Anfahrt einzurechnen, in der Lenzerheide zu übernachten und dann am nächsten Tag loszulegen. Ich denke, es wäre aber auch möglich am morgen anzufahren und dann gleich mit der Tour loszulegen, man müsste aber etwas früh aufstehen. Das ist aber auch von der Länge der ersten Tour abhängig. Ich habe vor die Tour von Samstag bis Montag zu fahren (im Sommer kann ich nicht lange Ferien nehmen). So könnte man schon am Freitag Abend anreisen.

Route


Insgesamt gibt es da natürlich viele Möglichkeiten. Die Vorschläge von Bike-Explorer und GPS-Tracks weichen da etwas voneinander ab. Aber wenn man die Tour auf eigene Fast fährt, kann man ja dort durchfahren wo man will.

Lenzerheide - Arosa

Schon am ersten Tag stehen mehrere Routen zur Auswahl. Eine möglichkeit ist "aussen rum": Lenzerheide - Parpan (1494 m) - Churer Joch (2020 m) - Tschiertschen (1498 m) - Ochsenalp (1936 m) -Arosa. Das wären dann 32 km, 1298 Hm bergauf und 1035 Hm bergab.
Die andere Möglichkeit wäre "oben durch": Lenzerheide - Parpaner Rothorn ( 2861 m) - Älplisee (2156 m) - Innerarosa (1832 m) - Hörnli (2511 m) - Arosa.
So gäbe es 22 km. 2051 Hm bergauf 1806 Hm bergab. Auf das Rothorn könnte man die Gondel nehmen, aber ich möchte grundsätzlich alles selber fahren (oder schieben / tragen).

Ehrlich gesagt, würde ich lieber über das Rothorn, aber 22 Km sind ja auch nicht so viel. Mal sehen, ob es da noch eine etwas längere Variante mit Rothorn gibt.

Arosa - Davos

Auch am zweiten Tag bietet Bike-Explorer wieder mehrere Varianten an: Arosa - Litzirüti (1452 m) - Langwies (1377 m) - Strassberg (1919 m) - Durannapass (2117 m) - Wolfgangpass ( 1631 m) - Davos.
43 km, 1329 Hm bergauf und 1519 Hm bergab.

Oder etwas kürzer: Arosa - Litzirüti (1452 m) - Medergen ( 1986 m) - Tritt (2200 m) - Parsennhütte (2200 m) - Gotschnagrat (2281 m) - Wolfgang (1631 m) - Davos.
41 km, 1218 Hm bergauf und 1392 Hm bergab.

Für mich Neuland, ich war noch nie mit dem Bike dort unterwegs. Beide Routen klingen aber interessant.

Davos - Lenzerheide


Und am letzten Tag gehts wieder zurück. Auch hier wieder mit zwei Varianten. Entweder auf der nördlichen oder der südlichen Seite des Tales. Auf Marcos Singletrailtour bin ich schon auf beiden Seites des Tales gefahren. Auf der nördlichen Hoch und auf der Südlichen wieder runter. Deshalb würde ich auch hier wieder die Südliche Seite bevorzugen. Und am Schluss halt wieder den Anstieg von Tiefencastel hoch zur Lenzerheide.
Davos - Frauenkirch ( 1477 m) - Monstein (1626 m) - Jenisberg (1504 m) - Wiesen Station (1197 m) - Filisur (1032 m) - Surava (896 m) - Tiefencastel (860 m ) - Alvaschein (1001 m) - Lenzerhiede.
50 km, 1197 Hm bergauf und 1262 Hm bergab.


Das gibt dann um die 125 Km und 4500 Hm.

Übernachtung

So auf die Schnelle habe ich in Arosa und Davos Jugendherbergen gefunden und das sollte für die zwei Nächte ja reichen. Hauptsache Dusche und etwas zu Essen :)

Gepäck

Der Grischtrail kann man zwar mit Gepäcktransport fahren, aber wenn ich das richtig verstanden habe, geht das am Sonntag nicht. Und zudem bin ich der Meinung, dass ich es schaffen sollte das Gepäck für drei Tage und zwei Nächte im Rucksack zu Tragen.
Dazu wäre aber ein neuer Rucksack notwendig. Mit meinem 15 L Camelback käme ich da nicht sehr weit. Zwei Modelle die mir momentan gefallen würden:

Wie bereits gesagt. Momentan ist noch nicht klar, wann mit wem und wo durch ich das fahren werde. Aber es soll mir einfach mal als Grundlage für diese Tour dienen.

Tourenberichte Lenzerheide fertiggestellt

Heute habe ich noch den letzten Tourenbericht von meinen Ferien in der Lenzerheide geschrieben. Am Donnerstag sind wir wegen dem schlechten Wetter schon am morgen zurückgefahren und mussten so auf eine weitere Tour verzichten.

Zum Schluss nochmals die verlinkte Tourenliste:

Zudem habe ich die Artikel auch getaggt, sodass man auch alle am Stück lesen kann.

Jetzt werde ich euch nicht mehr länger nerven, sondern verziehe mich nach draussen um eine schöne Biketour im Flachland zu machen.