Projekt Grischatrail 08: Die Idee

An so verregneten Sonntagen wie dem gestrigen kann man die Stimmung etwas steigern in dem man überlegt was man machen kann, wenn es dann mal wieder richtig schön und warm ist. Ich bin gestern über den Grischatrail gestolpert. Der Grischatrail ist eine 4 oder 7 tägige Tour die von der Lenzerheide nach Arosa, Davos und wieder zurück zur Lenzerheide führt. Die Tour kann man mit einem Guide vom Bikeexplorer oder auf eigene Faust fahren. Kartenmaterial gibts bei Bike-Explorer oder für GPS Anhänger bei GPS-Tracks.

Ich war da natürlich gleich begeistert und es kamen natürlich auch gleich wieder Erinnerungen an die Bikeferien in der Lenzerheide auf.

In diesem Beitrag möchte ich meine Ideen und Notizen niederschreiben. Natürlich sind auch Routen- und Übernachtungsvorschläge willkommen. Momentan ist wirklich noch nichts fest, ausser, dass ich diese Tour fahren will!

Anfahrt

Bike-Explorer schlägt vor die Tour mit 4 Tagen und 3 Nächten zu machen. Also den ersten Tag für die Anfahrt einzurechnen, in der Lenzerheide zu übernachten und dann am nächsten Tag loszulegen. Ich denke, es wäre aber auch möglich am morgen anzufahren und dann gleich mit der Tour loszulegen, man müsste aber etwas früh aufstehen. Das ist aber auch von der Länge der ersten Tour abhängig. Ich habe vor die Tour von Samstag bis Montag zu fahren (im Sommer kann ich nicht lange Ferien nehmen). So könnte man schon am Freitag Abend anreisen.

Route


Insgesamt gibt es da natürlich viele Möglichkeiten. Die Vorschläge von Bike-Explorer und GPS-Tracks weichen da etwas voneinander ab. Aber wenn man die Tour auf eigene Fast fährt, kann man ja dort durchfahren wo man will.

Lenzerheide - Arosa

Schon am ersten Tag stehen mehrere Routen zur Auswahl. Eine möglichkeit ist "aussen rum": Lenzerheide - Parpan (1494 m) - Churer Joch (2020 m) - Tschiertschen (1498 m) - Ochsenalp (1936 m) -Arosa. Das wären dann 32 km, 1298 Hm bergauf und 1035 Hm bergab.
Die andere Möglichkeit wäre "oben durch": Lenzerheide - Parpaner Rothorn ( 2861 m) - Älplisee (2156 m) - Innerarosa (1832 m) - Hörnli (2511 m) - Arosa.
So gäbe es 22 km. 2051 Hm bergauf 1806 Hm bergab. Auf das Rothorn könnte man die Gondel nehmen, aber ich möchte grundsätzlich alles selber fahren (oder schieben / tragen).

Ehrlich gesagt, würde ich lieber über das Rothorn, aber 22 Km sind ja auch nicht so viel. Mal sehen, ob es da noch eine etwas längere Variante mit Rothorn gibt.

Arosa - Davos

Auch am zweiten Tag bietet Bike-Explorer wieder mehrere Varianten an: Arosa - Litzirüti (1452 m) - Langwies (1377 m) - Strassberg (1919 m) - Durannapass (2117 m) - Wolfgangpass ( 1631 m) - Davos.
43 km, 1329 Hm bergauf und 1519 Hm bergab.

Oder etwas kürzer: Arosa - Litzirüti (1452 m) - Medergen ( 1986 m) - Tritt (2200 m) - Parsennhütte (2200 m) - Gotschnagrat (2281 m) - Wolfgang (1631 m) - Davos.
41 km, 1218 Hm bergauf und 1392 Hm bergab.

Für mich Neuland, ich war noch nie mit dem Bike dort unterwegs. Beide Routen klingen aber interessant.

Davos - Lenzerheide


Und am letzten Tag gehts wieder zurück. Auch hier wieder mit zwei Varianten. Entweder auf der nördlichen oder der südlichen Seite des Tales. Auf Marcos Singletrailtour bin ich schon auf beiden Seites des Tales gefahren. Auf der nördlichen Hoch und auf der Südlichen wieder runter. Deshalb würde ich auch hier wieder die Südliche Seite bevorzugen. Und am Schluss halt wieder den Anstieg von Tiefencastel hoch zur Lenzerheide.
Davos - Frauenkirch ( 1477 m) - Monstein (1626 m) - Jenisberg (1504 m) - Wiesen Station (1197 m) - Filisur (1032 m) - Surava (896 m) - Tiefencastel (860 m ) - Alvaschein (1001 m) - Lenzerhiede.
50 km, 1197 Hm bergauf und 1262 Hm bergab.


Das gibt dann um die 125 Km und 4500 Hm.

Übernachtung

So auf die Schnelle habe ich in Arosa und Davos Jugendherbergen gefunden und das sollte für die zwei Nächte ja reichen. Hauptsache Dusche und etwas zu Essen :)

Gepäck

Der Grischtrail kann man zwar mit Gepäcktransport fahren, aber wenn ich das richtig verstanden habe, geht das am Sonntag nicht. Und zudem bin ich der Meinung, dass ich es schaffen sollte das Gepäck für drei Tage und zwei Nächte im Rucksack zu Tragen.
Dazu wäre aber ein neuer Rucksack notwendig. Mit meinem 15 L Camelback käme ich da nicht sehr weit. Zwei Modelle die mir momentan gefallen würden:

Wie bereits gesagt. Momentan ist noch nicht klar, wann mit wem und wo durch ich das fahren werde. Aber es soll mir einfach mal als Grundlage für diese Tour dienen.

Tourenberichte Lenzerheide fertiggestellt

Heute habe ich noch den letzten Tourenbericht von meinen Ferien in der Lenzerheide geschrieben. Am Donnerstag sind wir wegen dem schlechten Wetter schon am morgen zurückgefahren und mussten so auf eine weitere Tour verzichten.

Zum Schluss nochmals die verlinkte Tourenliste:

Zudem habe ich die Artikel auch getaggt, sodass man auch alle am Stück lesen kann.

Jetzt werde ich euch nicht mehr länger nerven, sondern verziehe mich nach draussen um eine schöne Biketour im Flachland zu machen.

Mittwoch: Piz Scalottas

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der fünfte von der Piz Scalottas Tour am Mittwoch.

Für den Mittwochen hatten wir uns eigentlich vorgenommen die Alp Lavoz Tour von gps-tracks.com zu fahren. Also die Tour auf das GPS Laden und los gehts. Zuerst wieder ein kurzer halt beim Spar um den Zmittag zu kaufen und dann weiter. Nur wo durch? Das GPS zeigte mir zwei Wege. Einer einfach quer durch die Gegend. Kein Weg in der nähe. Der andere der Asphalstrasse entlang. So kam es, dass wir mehrmals den falschen weg fuhren, dann aber der Asphalstrasse folgten. Später wollte uns das GPS Quer über den Golfplatz führen und das wäre ja nicht ideal gewesen. Also haben wir die Karte ausgepackt und unsere Tour selber zusammengestellt. Hauptsache mal auf die Berge auf der anderen Seite.
Also fuhren wir auf dem Weg oben am Golfplatz durch und kamen so nach Tschividains.


Von dort gings runter richtung Alvaschein. Also den Weg runter, den wir uns am Tag zurvor noch raufgequält hatten. Bergab ging es doch etwas ringer. Wir fuhren ab nicht ganz bis nach Alvaschein, sondern bogen vorher richtung Muldain/Zorten ab. Auf dem Weg hatte man eine schöne aussicht auf die andere Seite. Mutten und wie die Dörfer dort noch so heissen. Dort waren wir auch am tiefsten Punkt unserer Tour, etwas über 1000 MüM. Das Ziel der Piz Scalottas liegt mit 2300 MüM doch etwas höher. Also gings es hoch. Auf einer schmalen, aber asphaltierten Strasse hoch nach Zorten und so weiter nach Lain.



Nach Muldain ging es auf Kiesstrassen weiter. Wie vorher immer nach oben, Kurve um Kurve schlängelte sich der Weg in die Höhe. Zwischendurch kamen wir auf eine Lichtung, welche sich Got nannte.


Nach einer kurzen Pause machten wir uns wieder auf den Weg. Wieder auf einem Kieswge nur wurde der auch immer steiler. Aber zwischendurch hatte es auch flache Stücke, wo man sich kurz erholen konnte. Die nächste Pause machten wir auf 1886 MüM bei einer kleinen aber schönen Hütte. Wir hatten eine herrliche aussicht auf die Berge gegenüber. Rothorn, Weisshorn, Lenzerhorn und wie sie alle heissen.



Anfangs waren wir noch nicht so sicher, ob wir wirklich auf den Piz Scalettas wollten, aber da wir noch etwas Energie hatten, entschieden wir uns den Gipfel noch zu stürmen. Es führen zwei Wege rauf. Einer von der Hütte, wo wir warnen und einer von der Alp Nova weiter vorne. Wir entschieden und den Anstieg von der Hütte anzutreten, auch wenn der Weg inb der Karte nicht für Biker markiert ist. Also zuerst wieder auf einer breiten Kiesstrasse. Sehr steil, aber dennoch relativ gut fahrbar. So kamen wir wieder zu einer Hütte, wo der breite Weg endete.



Danach wurde es harzig. Es ging auf einem Bergwanderweg weiter. An fahren war nicht zu denken. Also das selbe Prozedere wie auf das Rothorn. Stossen und tragen. Und das sicher 45 Minuten lang. Zwar konnten wir die schöne Aussicht geniessen, aber das machte das Bike auch nicht leichter und den Weg nicht fahrbarer. Mit einigen Pausen und viel Gedult schaften wir es an das ende des Bergwanderweges zu gelangen. Dort kamen wir auf den Weg, welcher von der Alp Nova zum Piz Scalottas rauf führte. Der Weg zum Scalottas war nun wieder breit, aber sausteil. Also wieder stossen, so langsam wussten wir ja wie es geht. So kämpften wir uns die letzten 100 Meter wohl die Skipiste hoch. Nur ist das der einzige Weg.



Für die Mühe wurden wir oben aber beloht. Eine herrliche Aussicht auf das Rothorn, Weisshorn usw. Aber auch auf die andere Seite. Der Heinzenberg, Piz Buin und sogar Savognin konnte man sehen. Vor diesem schönen Panorama verzerrten wir unser Mittagessen. Das ist doch viel schöner also in einem Restaurant zu sitzen.



Der Piz Scalottas war mit 2322.6 MüM der höchste Punkt unserer Tour, also ging es wieder bergab. Wir nahmen den Weg zur Alp Nova. Anfangs wieder sehr steil, später eher flacher. Immer auf einer breiten, aber sehr staubigen Strasse. Vor allem in den Kurven musste man aufpassen, dass das Vorderrad nicht wegrutschte. Zwischendurch hatte es relativ tiefe Abflussrinnen, welche dank den 150 MM Federweg aber auch kein grosses Problem darstellten.


Von der Alp Nova ging es weiter zur Alp Lavoz und zur Alp Stätz. Meist bergab, ab und zu gab es einen kurzen Anstieg. Der Weg zwischen der Alp Lavoz und der Alp Stätz war eine grosse Baustelle. Anfangs gut fahrbar, später konnten wir wegen den Baumaschinen nicht durchfahren und mussten unsere Bikes aussenrum schieben. Nach den Baumaschinen konnten wir wieder fahren, nur war der Weg recht Steil und extrem schlammig. Es war mehr ein herunter rutschen, als ein runterfahren.



Von der Alp Stätz wollten wir eigentlich nach Sartons und von dort runter nach Parpan. Nur leider war der Weg von Sartons wegen Holzschlag gesperrt. Eine umleitung war nicht signalisiert. Ja danke. Von einem so grossen Gebiet wie der Lenzerheide düfte man so eine Umleitung eigentlich schon erwarten.
Wir suchten dann selber einen anderen Weg runter nach Parpan, ausser einer Ehrenrunder lag aber nichts mehr drin. Also fuhren wir duch Valbella runter und kamen so an den See. Also noch auf die andere Seite des Heidsees und schon waren wir wieder zurück im Hotel.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/500/hoehenprofil.jpg

  • Distanz: 40.63Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.3Km/h
  • Zeit: 3:55:59
  • Höchstgeschwindigkeit: 47.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 131 bpm
  • Höhenmeter: 1603 M
  • Google-Earth Datei

Dienstag: Marcos Singletrail Tour

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der vierte von der "Marcos Singletrail-Tour" am Dienstag.

Nach der recht kurzen (aber doch anstengenden) Tour vom Montag, hatten wir am Dienstag grosses vor. Und zwar wollten wir Marcos Singletrailrunde fahren. Spoony hatte nach seinem Aufenthalt in der Lenzerheide schon davon geschwärmt, also mussten wir diese Route ja fast zwangsläufig auch fahren.
Leider hatte ich zu spät realisiert, dass die Touren bei Bike-GPS kostenpflichtig sind und da ich keine Kreditkarte zur verfügung hatte und wegen fast 5 Euro auch nicht den Weg zur Bank antreten wollte, konnte ich die Route nicht von dort beziehen. Glücklicherweise hatte Spoony die GPX Datei noch zur Hand und konntre mir sie Mailen. So konnten wir die Tour doch noch fahren. Hier nochmals besten dank an Spoony.

Mit etwas über 70 Km und 2000 Höhenmter ist die Tour die längste und wohl auch anstengendste, die wir in der Lenzerheide gefahren sind. Desshalb sind wir auch etwas früher aufstanden und schon um viertel vor neun abgefahren.
Da wir noch ein Mittagessen organisieren mussten, fuhren wir der Strasse entlang um beim Spar einen kurzen Einkaufsstopp zu machen. Von dort führte uns ein schmaler Weg leicht oberhalb der Hauptstrasse runter nach Lenz und von dort nach Brienz. Die Wege dorthin waren schon recht schmal und schön zu fahren. Relativ wenig Asphalt, hauptsächlich Kies oder Erde. Der Name der Tour ist also Programm.


Nach Brienz gings wieder auf schmalen Wegen weiter. Teils wieder steil runter, aber eigentlich alles fahrbar. Manchmal leistete ich mir einen kleinen verfahren, da das Navigieren mit dem Edge nicht so einfach ist. Das Kartenoverlay fehlt einfach. Zwischen Brienz und Alvaneu kamen wir dann doch noch auf die Asphaltstrasse.


Vor Schmitten konnten wir wieder auf einen Bikeweg abbiegen. Leider von Bauarbeiten wegen den Rohren recht durchlöchert, sonst aber gut fahrbar. So kamen wir nach Schmitten. Ein kleines hübsches Dörfchen, mit freundlichen Bewohnern. Nach Schmitten legten wir die erste grössere Pause ein. Farmer Riegel essen, trinken und das schöne Wetter geniessen.



Weiter gings es auf wie vorhin auf nördlichen Seite des Albulatales. Zuerst auf Kieswegen dann wieder auf einer Asphalstrasse. So kamen wir nach Wiesen, wo wir wieder ein kleines Navigationsproblem hatte. Die Route dir mir beim GPS anzeigte, ging irgendwo durch die Wiese. Die Strasse oben durch und unten waren falsch. Ja toll. Wir entschieden uns dann mal für die obere und kamen so dann auch wieder auf den richtigen Weg zurück.


Kurz nach Wiesen ging es über eine Brücke. Nicht spezielles nur sah der Bach darunter sehr schön aus. Farbige Steine und ein kleines Bächlein. Wir nutzten diese Gelegenheit um einiges Fotos von unseren Bikes zu machen. Sieht schon etwas besser aus als auf dem Garagenplatz.


Von nun an konnten wir einfach diesem Weg folgen. Ein breiter Kiesweg, welcher uns an der nördlichen Seite des Albulatales entlang führte. Sehr kurvenreicht, anfangs recht flach, gegen ende aber immer steiler. Ab und zu mussten wir sogar schieben, weil es zu steil war. Man hätte es sicher fahren können, aber wir wollten die Energie noch für den Schluss sparen. Für etwas abwechslung beim stossen sorgten die vielen Holzfiguren am Wegrand.


Irgendwann waren wir dann am höchsten Punkt vom Weg angelangt und es ging nach unten. Zugleich wurde der Weg auch schmaler und es wurde spannend. Der Weg war eigentlich immer gut fahrbar, allerdings sollte man schwindelfrei sein und das Bike auch gut im griff haben. Denn an einigen Stellen war der Weg sehr exponiert und schmal. Mit genug selbstvertrauen macht das fahren dieses Weges aber grausam Spass. Aufpassen muss man bei den kleinen Brücken über die Bäche, sonst aber durchgehend fahrbar. Zwischendurch konnten wir auch schon einen blick nach Monstein erhaschen.



Der Weg endete aber leider auch irgendwann. Und zwar etwas unterhalb von Glaris an der Haupstrasse. Noch etwas weiter rauf und wir wären in Davos gewesen. Das war allerdings nicht unser Ziel. Wir folgten einer Asphaltstrasse nach Monstein. Die Strasse war nicht sehr steil und so konnte man sie recht locker fahren. Oben verzichteten wir auf ein Bier der höchstgelegenen Brauerei Europas (was es in der Schweiz nicht alles gibt).


Nach Monstein folgte nochmals ein Anstieg. Zuerst auf eine breiten Kiesweg, später auf einem schmalen Saumweg. So kamen wir auch bald zum höchsten Punkt unserer Tour (um die 1700 MüM). Wir verpassten die verzweigung beim ersten mal allerdings, da es halt noch schwierig ist den richtigen Weg zu finden, wenn man einem Strich nachfahren muss. Also umkehren und dann den richtigen Weg fahren. Wenn man am höchsten Punkt einer Tour ist, hat das den Vorteil, dass es dann ja zwangläufig nach unten gehen muss. Und das tat es dann auch. Und zwar wieder ähnlich wir vorher. Ein schmaler, teils etwas ausgesetzter Weg, welcher aber fast durchgehend befahrbar war. Wieder spass pur. Einfach herrlich. Zwischendruch konnten wir noch einen Blick auf die andere Talseite nach Wiese erhaschen.


Das nächste Dorf war dann Jenisberg. Dort war die Strasse die wir eigentlich fahren wollten wegen Bauarbeiten gesperrt. Glücklicherweise winkten uns die Bauarbeiter durch und wir konnten so die breite, noch ungeteerte Strasse runterfahren. Etwas weiter unten hätten wir dann wieder abbiegen sollen, nur war dieser Weg dann wegen Forstarbeiten und Sprengungen gesperrt. Man kanns ja auch absichtlich machen. Also ging es weiter die Strasse runter. Das machte aber auch Spass, da die Erde furztrocken, staubig und rutschig war. Mit dem Bike macht so was halt auch Spass. So kamen wir dennoch zur Station Wiesen wo wir eigentlich auch hinsollten.
Nach der Station Wiesen ging es noch etwas in die Höhe, dann aber auf schmalen Wegen runter an die Albula. Die Wege runter waren technisch recht anspruchsvoll. Serpentinen und Tritte, aber das macht die Sache ja erst so richtig spannend. Nun ging es immer der Albula entlang. So zumindest in der Theorie und auf dem GPS. Leider war eine kleine Brücke gesperrt und wir mussten einen kleinen aber heftigen Umweg nehmen. Zuerst sehr steil rauf, an Fahren war nicht zu denken und dann dasselbe wieder runter. Der Umweg war knapp 200 Meter lang, aber wir waren gut 15 Mintuten daran. Bike tragen, stossen heben. Das volle Programm halt.
Glücklicherweise wurde es danach besser. Man konnte alles der Albula entlang fahren. Bald kamen wir zum sehr bekannten Landwasser-Viadukt der RHB. Natürlich gabs dort noch einige Fotos.




Von nun an konnten wir alles der Albula entlang fahren. Inzwischen war es auch schon etwas nach 17:00 Uhr und wir mussten Gas geben, da es immer Herbst in den Bergen ja nicht so lange hell bleibt. Glücklicherweiser führte ein breiter Weg der Albula entlang und wir konnten dort zügig (um die 25 Km/H) durchfahren. Das nächste Dorf war dann Tiefencastel. Wie der Name schon sagt, recht tief unten und mit 851 MüM auch der tiefste Punkt unserer Tour.
Von nun an ging es also Bergauf. Zuerst auf asphaltierten Strassen nach Alvaschein (1004 Müm) und dann auf Kieswegen und Saumwegen rauf in die Lenzerheide auf 1500 MüM. 650 Höhenmeter mit fast 60 Km in den Beinen sind kein Zuckerschlecken, wir wir bemerken mussten. Der kleinste Gang war dort rauf unser bester Freund. So kamen wir ca um 19 Uhr im Dunkeln hungrig und erschöpft bei Hotel an.


Wir erwartet war es eine Mordstour, aber es hat sich gelohnt. Ich bin vorher noch nie so schöne und lange Singletrails gefahren. Zudem ist die Tour auch fast durchgehend fahrbar. Wer schwindelfrei ist und sien Bike gut beherscht, kann auf dieser Tour wahnsinnig viel Spass haben.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/499/hoehenprofil.jpg

  • Distanz: 72.69Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.9Km/h
  • Zeit: 6:41:48
  • Höchstgeschwindigkeit: 39.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 130 bpm
  • Höhenmeter: 2041.5 M
  • Google-Earth Datei

Montag: Rothorn

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der dritte von der Rothorn Tour am Montag.

Nach den 62 Km vom Sonntag wollten wir heute eine etwas kürzere Tour machen. Wir entschieden uns für eine Tour auf das Rothorn. Sicher etwas kürzer, allerdings etwa gleichviele Höhenmeter. Unser Hotel lag auf 1496 MüM und das Rothorn ist auf 2861 MüM. Es geht also leicht hoch :)
Da es sehr steil war und wir relativ oft stossen mussten, haben wir auch viele Pausen eingelegt. Da das Wetter auch noch herrlich war habe ich sehr viele Fotos gemacht, was man in diesem Artikel schnell sieht.

Der Weg ist relativ einfach zu finden, es führt sogar eine Bikeroute auf das Rothorn. Zuerst ging es zuerst rauf zur Mittelstation der Rothornbahn. Breite Kiesstrassen, gut fahrbar aber halt immer rauf. So konnten wir die langen Hosen und die Jacke auch bald abziehen. Etwas oberhalb der Mittelstation liegt die Alp Scharmoin, wo wir eine kurze Pause einlegten. Die Alp liegt auf 1922 MüM, wir hatten also erst schon 400 Höhenmeter gemacht. Wie sich später herausstellte waren das definitiv die angenehmsten.




Etwas oberhalt der Alp Scharmoin kamen wir an einem neu angelegten Speichersee vorbei. Er wird im Winter wohl für die Schneekanonen gebraucht. Das See ist zwar künstlich angelegt, sieht aber dennoch sehr schön aus. Wir nutzten die Gelegenheute für "einige" Fotos. Mich beeindruckt das schöne Blau des Sees noch immer.





Von nun an wurde der Weg immer steiler und der Untergrund immer holprigen. Die Steine wurden grösser und man musste aufpassen, dass das Hinterrad nicht durchdrehte. Das meuiste konnte man fahren, aber und zu gab es kurze Laufpassagen. So kamen wir zur Verzweigung wo wir entscheiden konnten ob wir von Süden oder von Norden auf das Rothorn wollten. Wir entschieden uns für den Süden, da wir sonst noch über das Weisshorn müssten und auf der Karte sahen beide Wege sehr steil aus.



Als gings weiter auf den KiesGeröllwegen. Es wurde immer steiler und wir mussten auch immer mehr laufen. Irgendwann war es dann so steil dass wir gar nicht mehr fahren konnten. Und auch der Untergrund wurde nicht besser. Grosse Steine auf dem Weg sind mit dem Bike halt nicht ideal. Etwas später wurde der Weg dann zwar schmaler aber auch etwas flacher und wir konnten wieder etwas fahren. Nur nicht nach unten sehen.
Dass es in der Lenzerheide schonmal geschneit hatte bemerkten wir auch. Anfangs hatte es kleine Stellen mit Schnee, weiter oben dann ganze Flächen die noch weiss waren.



Der Weg schlängelte sich dann langsam aber sich auf das Rothorn rauf. Schlussendlich war an fahren nicht mehr zu denken. Allerdings gab es so immer wieder kurze Gespräche mit Wanderern, die von dieser Leistung beindruckt waren. Das Schild, auf welchen "nur noch 1 Km bis zum Rothorn" stand, motivierte auch nicht wirklich. Vor allem nicht, wenn man weiss dass es in diesem Kilometer noch 200 Meter nach oben geht und man alles Stossen kann.



Dann hatten wir es aber endlich geschaft. Erschöpft aber glücklich waren wir auf dem Rothorn. Oben hatte es noch Schnee, welcher und den Weg zum Restaurant versperren wollte, aber dieses letzte Hinderniss konnten wir auch noch überwinden. Im Restaurant gab es dann erstmal eine "Gipfelstürmer Rösti", welche wir auch wohl verdient hatten.


Aber eigentlich sind wir ja nicht auf das Rothorn gelaufen gefahren um wieder mit der Gondel runter zu fahren. Der schöne Teil der Tour stand noch bevor. Lange Kleider anziehen, Gabel rauf, Sattel runter.
Wir wollten nicht denselben Weg runter fahren wir rauf, also gings los richtung Weisshorn. Zuerst hatten wir noch etwas mit Schnee auf der Fahrbahn zu kämpfen, aber das war auch schnell geschaft. So ging es zuerst durchs Geröll, in der Hoffnung noch auf dem richtigen Weg zu sein. Wir kamen dann aber doch noch auf den Wanderweg zurück. Wir fuhren so eigentlich fast denselben Weg den man auch bei der Bikeattack fahren würde (Video). Also durch die Galerie und so richtung Urdenfürggli. Wir fuhren allerdings nicht ganz bis zum Urdenfürggli, sondern bogen etwas vorher nach links ab und kamen so eine breiten aber steinigen Weg runter. Immer wieder grössere Steine im Weg und der Untergrund war sehr staubig, sehr spannend also zum Fahren. Und so war ich auch froh, dass ich mit einem guten Fully unterwegs war.


Von der Mittelstation führte eine Bikestrecke mit Steilwandkurven und einigen Brücken runter ins Tal. Wirklich ein Hammer Downhill, bei welchem das Adrenalin wieder mal zum Zuge kommt.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass man die Route besser auf die andere Seite fahren würde. Vor allem bergauf wäre es einiges angenehmer. Aber runter macht es wohl auf beide Seiten wahnsinnig Spass.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/498/hoehenprofil.jpg

  • Distanz: 20.1Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.1Km/h
  • Zeit: 2:53:1
  • Höchstgeschwindigkeit: 38.0Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 143 bpm
  • Höhenmeter: 1400.5 M
  • Google-Earth Datei

Sonntag: Alter Schyn

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der zweite von der "Alter Schyn" Tour am Sonntag.

Da mein GPS am morgen streikte, ich konnte es nicht mal einschalten, entschieden wir uns die "Alter Schyn Tour" von der Bike Explorer Karte zu fahren. Gemäss Bike Explorer sind das 62.1 Km und 1380 Hm, also eine grössere Tour, aber da wir ja den ganzen Tag zeit hatten, war das kein so grosses Problem.
Die Route führt zuerst nach Chur und dann dem Rhein entlang über Ems, Rothenbrunnen und schlussendlich über den alten Schyn Weg nach Muldain. Das bedeutet aber auch, dass es zuerst runter geht und man die Höhenmeter am Schluss machen muss.

Kurz vor zehn Uhr fuhren wir beim Hotel ab und folgten der Bikeroute richtung Norden. So kamen wir an Valbella und später nach Parpan vorbei. Hier waren wir eigentlich immer auf breiten Kieswegen unterwegs und konnten die hohen Berge auf deiden Seiten bestaunen. Ohne grosse Höhenveränderungen fuhren wir bis Mittelberg auf 1512 MüM, etwas oberhalb von Churwalden.



Von Mittelberg ging es auch gleich runter nach Churwalden. Zwar auf einem breiten Weg, allerdings war der Weg staubtrocken, was doch noch etwas Fahrspass brachte. In Churwalden bogen wir auf einen Bikeweg ab, welcher uns durch eine Schlucht führte. Immer oberhalb der Rabiusa. Anfangs noch breite Schotterwege, später dann schmale mit Laub bedeckte Singletrails. Alles vom feinsten, Fahrspass pur.


So kamen wir nach Passug (780 MüM), wo wir uns mal wieder neu orientieren mussten. Das nächste Ziel war Chur und dorthin sind auf der Karte zwei Wege eingezeichnet, eine leichter und ein schwierigerer. Wir machten uns auf die Suche nach dem Schwierigeren, welchen wir dank einem anscheinend Ortskundigen Biker auch fanden. Und die Suche hatte sich gelohnt. Ein schmaler Trail führt nach Chur runter. Einige enge Serpentinen galt es zu meistern. So waren wir dann auch in Chur und wurden dort auch von einem freundlichen Hund begrüsst.


Nach einer kurzen Fahrt durch Chur waren wir auch schon wieder im grünen. Unter uns hörten wir das Rauschen der Autobahn während wir auf schmalen Wegen durch den Wald nach Domat/Ems fuhren. Oberhalb von Ems leisteten wir uns noch einen kleinen verfahrer, ober irgendwie fanden wir wieder auf den richtigen Weg zurück und kamen so nach Ems. Dort war es dann auch an der Zeit die Beinlinge abzuziehen, denn schliesslich ist Ems mit 576 MüM der tiefste Punkt dieser Tour. Und da die Sonne auf uns niederschien und es von nun an immer leicht bergauf ging, waren kurze Hosen angebracht.
Von Ems konnten wir dem Veloweg Rothenbrunnen folgen. Glücklicherweise kein Veloweg wir bei uns, sondern mit Kies und auch einigen Anstiegen. Zwischendurch hatte man eine schöne Aussicht nach Rhäzüns und auch den Hinterrhein. Hier noch ein kleines Flüsschen.



In Rothenbrunnen gings dann los. Der erste grosse Anstieg stand uns bevor und zwar rauf nach Tumegl/Tomils. Von 629 auf 790 MüM. Knapp 150 Meter aber sehr steil aber immerhin auf Asphalt. Weiter fuhren wir nach Paspels, Almens und Scharans. Und das auf einem bei Fussgänger anscheinen sehr beliebten Weg. Auf diesem Weg sahen wir mehr Fussgänger als auf dem rest der Tour.



Nach Scharans begann der alte Schyn. Zuerst war es noch ein breiter Kiesweg, später wurde es aber sehr schmal. Zwischendurch gab es auch eine sehr steile Stelle, wo man das Bike stossen musste. Eine Höhepunkt ist sicher auch der kurze aber stockdunkle Tunnel. Ohne Licht sieht man wirklich nichts und tasten ist angesagt. Nach dem Tunnel folgten einige kurze Abfahrten und Anstiege, bis man schliesslich in Muldain landet. Leider habe ich keine Fotos vom alten Schyn Weg, ich war dort wohl mit dem Fahren absorbiert :)




Zum Schluss mussten wir von Muldain auch noch zurück zur Lenzerheide. Eigentlich nur 300 Höhenmeter, aber wenn man schon etwas 50 Km in den Beinen hat ist das nicht mehr so einfach. Von Muldain ging es sehr steil rauf nach Lain und schlussendlich noch leicht rauf bis zur Lenzerheide. Geschafft :)

Es war wirklich eine sehr schöne Tour, mit super Downhills am Anfang. Von Chur nach Scharans war es angenehm zu fahren, aber demensprechend auch nciht wirklich technisch Anspruchsvoll. Der alte Schyn Weg hingegen, fordert doch recht, sowie Konditionell wie auch fahrtechnisch.

Wir gesagt hatte mein GPS an diesem Tag leider einen Aussetzter, so kann ich keine Karte und kein Höhenprofil liefern. Die restlichen Daten sind von Stee's Velocomputer, die Höhe von der Bike-Explorer Karte.
  • Distanz: 61.85Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.0Km/h
  • Zeit: 5:00:53
  • Höchstgeschwindigkeit: 46.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: - bpm
  • Höhenmeter: 1380 M

Samstag: Lenzerheide, Valbella

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von den Bikeferien in der Lenzerheide veröffentlichen. Dies ist nun der erste vom Samstag.

Gegen Mittag fuhren wir in Neftenbach ab und waren dann kurz nach 15 Uhr beim Hotel angekommen. Eigentlich ist es recht einfach zu finden, Parkplätze hat es vor dem Haus. Wir konnten unser Zimmer auch gleich beziehen. Wir hatten unser Zimmer im ersten Stock mit Sicht auf die Berge. Balkon, Toilette, Badewanne/Dusche, was halt so dazugehört.


Da das Wetter so schön war und wir noch Zeit bis zum Abendessen hatten, entschieden wir uns eine kleine Biketour zu machen um die Umgebung etwas kennen zulernen. Das Hotel liegt direkt an einer Bikestrecke und so fuhren wir erst mal richtung Norden und kamen so nach Valbella. Der Strasse entlang fuhren wir durch Valbella und legten einen kurzen halt am Heidsee ein. Der See ist doch etwas grösser als ich ihn mir vorgestellt hatte und am Ufer führte ein Weg entlang. Wohl eher für Fussgänger als für Biker.



Dort fuhren wir der Strasse entlang zurück nach Lenzerheide wo wir mal Ausschau nach Läden hielten (man muss ja auch mal etwas zu Mittag essen). Direkt an der Strasse hat es einen Spar sowie einen Denner.
So machten wir uns auch schon auf den Rückweg. Allerdings nicht direkt der Strasse nach sondern einen Bikeweg richtung Osten, also den Berg hoch. Sehr weit fuhren wir nicht, es reichte allerdings um nach Curtschin zu kommen. Das ist etwas oberhalb von unserem Hotel und von dort führt eine extra Bikestrecke nach unten, direkt an unserem Hotel vorbei. So kamen wir zum Bikepark, welcher knapp eine Minute vom Hotel entfernt ist. Northshoretrails, Schanzen, eine Wippe usw. Wir fuhren nur den letzten Teil des Northshore Trails, damit wir noch genug Zeit zum Duschen und Essen hatten.

Nun noch das Höhenprofil, die Karte und die üblichen Daten:
http://images.t-error.ch/blog/496/hoehenprofil.jpg

  • Distanz: 11.14Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.0Km/h
  • Zeit: 0:55:53
  • Höchstgeschwindigkeit: 49.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 153 bpm
  • Höhenmeter: 349.2 M
  • Google-Earth Datei

Wieder zurück

So schnell geht es also.
Eigentlich wollten wir erst heute Abend zurück fahren und heute noch eine schöne Biketour fahren, nur machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nach fünf Tagen mit schönstem Wetter regnete es heute in der Lenzerheide.
http://images.t-error.ch/blog/495/regen.jpg

So verzichteten wir auf unsere "Downhilltour" vom Rothorn via Weisshorn, Hörnlihütte und Tschiertschen zur Lenzerheide und machten uns mit dem Auto auf den Weg nach Hause. Schade, aber wir hatte ja fünf traumhafte Tage dort oben.
So habe ich heute mein Bike schon von Alpendreck befreit und wieder geschmiert, damit es wieder für neue Abenteuer bereit ist.

http://images.t-error.ch/blog/495/pano_01.jpg

Wie versprochen werde ich hier noch die Tourenberichte veröffentlichen. Natürlich mit vielen Fotos. Hier mal eine Übersicht von den Touren die wir gefahren sind. Ich werde sie nach und nach öffentlichen und dann auch hier verlinken.

http://images.t-error.ch/blog/495/pano_02.jpg

Zum Schluss noch eine kleine Statistik:
  • Kilometer: 206.41
  • Höhenmeter: 6774
  • Fotos: 989 (2.8 GB)
  • Unfälle/Pannen: 0


Ein schöner Aufenthalt also. Es war sicher nicht das letzte mal.

Kurzer Statusbericht

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Die Lenzerheide hat den Namen Bikerheide wirklich verdient!
Wir sind nun zwar erst zwei einhalb Tage hier aber schon begeistert. Am Samstag Nachmittag fuhren wir mit den Bikes etwas in der Lenzerheide herum. Parpan, Valbella und etwas dem See entlang. Gestern sind wir die "Alter Schyn" Tour gemäss Bikeexplorer Karte gefahren und heute waren wir auf dem Rothorn. Die Downhills sind wirklich der Hammer und vor allem auch einiges länger als bei uns. Nur muss man das dann auch wieder rauf. Die Beine lassen grüssen. Genauere Tourenbeschreibungen gibt es dann wenn ich wieder Zuhause bin.

Momentan habe ich noch ein Problem mit dem GPS. Manchmal lässt es sich einfach nicht einschalten. Darum gibts auch keine GPX/KML Datei von der Alter Schyn Tour. Ich hoffe, in Zukunft funktioniert das Ding.

Das Wetter lässt sich relativ einfach beschreiben:
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Blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Am morgen wagt man sich am besten nicht ohne lange Kleider aus dem Haus, aber am Nachmittag, kann man auch gut in kurzen Sachen Biken.

Das Hotel ist gut gelegen, direkt neben dem Bikepark und so führen auch viele Biketouren hier vorbei. Das Essen ist sehr gut und man hat auch immer genug. Selbst wenn man mit grossem Hunger von einer Biketour zurück kommt, ist man nach dem Abendessen satt ohne noch etwas zusätzliches bestellen muss.
Und auch noch schön: Wir haben W-Lan Empfang im Zimmer. So kann ich diesen Beitrag schreiben ohne das Notebook irgendwohin mitzunehmen.

Ich kann mich also überhaupt nicht beschweren. Mal sehen, ob ich noch zurück komme.

Und ab gehts!

So. Die Koffer sind gepackt, das Bike bereit und das GPS mit Touren befüllt.
Nun gehts endlich ab in die LenzerBikerheide. Das Wetter soll ja gut sein und an der Motivation werden wir wohl auch nicht scheitern.

Deshalb wird es hier wohl etwas ruhiger. Im Hotel soll es zwar W-Lan haben, aber ich möchte trotzdem nicht jeden Tag vor dem Computer sitzen. Allenfalls um noch einige Biketouren zu suchen und um mal die Mails zu checken. Das wärs dann aber auch schon.

Spätestens am Donnerstag gibt es dann wieder etwas zu lesen.

Bye!