B&M Ixon: Erleuchtung auf dem dunklen Arbeitsweg

Am 7. April dieses Jahres habe ich mir ja eine neue Lampe für mein Bike angeschafft. Damals habe ich sie kaum gebraucht, das auf dem Arbeitsweg am Morgen sowie am Abend schon bzw. noch hell war. Nun sieht es schon etwas anders aus. Ich brauche die Lampe morgens sowie Abends. Am Morgen eher als Positionslicht, am Abend dann wirklich, damit ich meinen Weg finde. Nun möchte ich die Lampe etwas genauer Vorstellen. Vielleicht ist ja jemand auf der Suche nach einer Lampe für das Bike.

Da ich auch auch dann damit zur Arbeit fahren kann, wenn es den ganzen Weg dunkel ist, wollte ich eine Lampe, die ich nicht jeden Tag aufladen muss. Bei vielen Halogenlampen ist dies der Fall. Nach vier Stunden ist bei den meisten Schluss. Da eignen sich Led Lampen besser und diese sind auch schon sehr hell. Also habe ich mir eine Busch & Müller Ixon gekauft. Wie gesagt eine LED Lampe, welche auch noch sehr handlich ist. Mit einer mitgelieferten Halterung kann die Lampe ohne Werkzeuge auf dem Lenker montiert werden.
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Die Lampe bietet zwei Helligkeitsstufen, welche sich High-Power- und City-Eco-Modus nennen. Auf Abfahrten im Dunkeln stellt man wohl eher auf den High-Power-Modus um während man in der Stadt, oder auch bergauf mit dem City-Eco-Modus besser beraten ist. Gemäss Hersteller leuchtet die Lampe im High-Power Modus 5 Stunden und im City-Eco Modus gut 8 Stunden. Ich kann dies nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren, da ich oft zwischen den beiden Modi umschalte. Aber ich denke, es sind realistische Zahlen. Ich muss die Akkus sehr selten aufladen.

Strom bezieht die Lampe von vier mitgelieferten NiMH Akkus, also solche von derselben Art wie ich sie schon für meine Kamera verwende. Sollten die Akkus also mal leer sein, so kann ich einfach die Batterien der Kamera verwenden. Notfalls kann man auch an einem Kiosk oder Tankstellenshop normale AA Batterien kaufen und so noch nach Hause fahren. Ein extra Ladegerät braucht es auch nicht, mit dem Ladeadapter kann man die vier NiHM Akkus direkt in der Lampe aufladen.
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Gemäss Hersteller bringt die Lampe eine Helligkeit von 17 bzw 10 Lux. In der Praxis reicht das auf breiten Kieswegen bergauf und gerade aus, ohne Probleme. Ab 30 Km/h wird es kritisch, allerdings macht das die Sache doch auch etwas spannender. Auf Singletrails reicht die Helligkeit an sich schon, nur hat man halt das Problem, dass die Lampe immer gerade aus leuchtet und halt nicht um die Kurve. So sieht man nicht wohin man fährt, was zu einigen Überraschungen führen dürfte. Eine zusätzliche Helmlampe wäre da nicht schlecht.

An meinem Bike hatte ich auch ein Problem bei der Montage, allerdings ist es nicht ein Problem von dieser Lampe, sondern eher von der Montage-Art. Da ich an meinem Bike einen nach oben gebogenen Lenker habe, musste ich die Lampe ganz nahe am Vorbau montieren, da sie sonst schräg war und dementsprechend nicht geradeaus leuchtete. Nun leuchtet sie noch ganz leicht nach links, was aber auch nicht schlecht ist, da ich ja meist auf der rechten Strassenseite unterwegs bin.
Das andere Problem gibt es in Verbindung mit der Federgabel. Man kann sich ja vorstellen, was bei einem Bike mit 150 MM Federweg passiert, wenn man vorne Bremst. Genau, die Gabel federt ein und die Lampe leuchtet nicht mehr dahin wo sie soll. Bergauf ist das mit der abgesenkten Gabel ja schon ein Vorteil, wenn man aber zügig Bergab fährt und vor der Kurve bremst, sieht man plötzlich nicht mehr wohin man fährt. Aber das ist ja wie gesagt, nicht das Problem der Lampe, sondern vielmehr von der Montage am Lenker.

Schlussendlich komme ich noch zum Preis. Dieser ist ja auch nicht ganz unentscheidend, denn sonst hätte ich mir wohl eine Betty von Lupine gekauft. Aber eben 1500.- für eine Lampe ist mir doch etwas zu viel.
Bei Veloplus gibt es die B&M Ixon für 129.- inklusive vier Akkus und dem Ladeadapter. Ein ganz fairer Preis wie ich finde.

Wem diese Lampe etwas zu schwach ist sollte sich mal die Ixon IQ oder die Ixon Speed ansehen.

Heimweg im Dunkeln

Da heute wieder schönes Wetter angesagt war, fuhr ich wieder mit dem Bike zur Arbeit. Morgens um halb sieben war es noch sehr kalt. Das Thermometer zeigte knapp neun Grad an. Mit Arm- und Beinlingen bewaffnet machte ich mich dann auf den Weg. Und schon beim ersten Anstieg hatte ich schön warm. Überall waren Nebelschwaden zu sehen, sehr schön in Verbindung mit der aufgehenden Sonne. Leider habe ich keine Fotos gemacht, aber am Morgen macht es mich oft nicht so an eine Fotopause zu machen. Im Nachhinein ist das eigentlich noch schade.
Am Abend fuhr ich erst um acht Uhr ab. Eine Mitarbeiterin hatte noch ihren letzten Arbeitstag und so waren wir noch im Restaurant nebenan. Um diese Zeit war es schon am eindunklen und deshalb montierte ich auch schon meine Lampe. In Bassersdorf musste ich sie auch einschalten, den vor allem im Wald war es schon sehr dunkel. Kurz vor Gerlisberg habe ich noch sechs Rehe gesehen. Alle zusammen, nur waren sie von meiner Anwesenheit nicht so begeistert wie ich von der ihren. Vor Gerlisberg legte ich noch eine Fotopause ein. Die Fotos vom Flughafen sind leider nicht so gut geworden wie ich gehofft habe, aber es reichen. Von Gerlisberg aus fuhr ich dann den üblichen Weg, mit meiner Lampe war das eigentlich gar kein Problem. Allerdings entschied ich mich dann von Brütten den Kiesweg nach Wülflingen runter zu fahren. Wie auch vorher ohne grosse Probleme, nur in den Kurven musste ich langsam fahren, da das Kurvenlicht noch nicht so fortgeschritten ist. Zudem war es auch mühsam, wenn ich vorne bremste. Man kann sich ja vorstellen was passiert wenn man mit einem Bike mit 150 MM Federweg vorne bremst. Man hat das Licht direkt vor dem Bike auf dem Boden, sieht aber nicht mehr was etwas weiter weg ist. Aber trotz dieser Tücken bin ich gut nach Hause gekommen. Biken im Dunkeln macht eben doch noch Spass.

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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 42.18Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.3Km/h
  • Zeit: 2:27:04
  • Höchstgeschwindigkeit: 56.1Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 141 bpm
  • Höhenmeter: 662 M
  • Google-Earth Datei