Backup einer mySQL Datenbank erstellen

Wenn man eine Sicherung von einer mySQL Datenbank machen will kann man das natürlich auf auf mehrere Arten machen. Zum einen kann man das ganze über das beliebte phpMyAdmin machen. Oder, wenn man Zugriff auf die Shell vom Server hat, mit mysqldump oder cp. So kann man relativ simpel ein Cronjob einrichten, welcher Täglich oder Wöchentlich eine Sicherung der Datenbank macht.

Die Variante mit mysqldump ist recht simpel und funktioniert, ohne dass man den mySQL Server stoppen muss. mysqldump erstellt wie phpMyAdmin eine SQL Datei mit den create table und insert Anweisungen. In diesem keinen Beispiel wir die Datenbank "datenbank" exportiert und gleich noch mit gzip etwas komprimiert.
mysqldump -ubenutzer -p datenbank | gzip -c > file.sql.gz


Die andere Möglichkeit ist das kopieren der Dateien in der mySQL die Daten ablegt. In Ubuntu liegen diese Daten im Ordner /var/lib/mysql/. Dazu muss aber der mySQL Server gestoppt werden, dafür hat man aber eine etwas sauberere Sicherung. Bei Migrationen auf andere Server ist diese Variante wohl etwas besser. Hier ein kleines Beispiel, dass den mySQL Server stoppt, alle Datenbanken in den Ordner /home/backup/mysql/ kopiert und den Server dann wieder startet.
#!/bin/bash

mysqldir="/var/lib/mysql";

# stop mysql
/etc/init.d/mysql stop

date=`date +%d%m%Y`

mkdir /home/backup/mysql/$29.04.08 07:54/

cp -R $mysqldir/* /home/backup/mysql/$29.04.08 07:54/

# start mysql
/etc/init.d/mysql start

Knoppix 5.3 mit KDE 4

Heute bin ich endlich dazugekommen das neue Knoppix 5.3 etwas auszutesten. Auf der Knoppix Homepage kann man die neue Version noch nicht herunterladen, aber in der letzten Ausgabe vom c't war eine DVD mit der neuen Version beigelegt. Zum offiziellen Veröffentlichungstermin steht auf der Homepage folgendes:
Nach der CeBIT wird die Version 5.3 weitgehend unverändert auf den Knoppix-Mirrors zum Download angeboten.


Spannend an der neuen Knoppix Version ist vor allem der neue KDE 4 Desktop. Standardmässig bootet Knoppix zwar KDE 3.5.8, im Boot-Screen kann man aber auch andere Windowmanager starten. Mit knoppix desktop=kde4 startet man zum Beispiel KDE 4.
Neben den genannten KDE Versionen stehen noch Gnome, Fluxbox, Icewm, Looking Glass 3D (lg3d), larswm, Openbox, Twm, Wmaker und Xfce zur Auswahl. Es ist also für jeden etwas dabei.
Beim Booten empfiehlt es sich, die Auflösung anzugeben. Bei wurde anstelle von 1280x1024 immer 1024x768 verwendet. Und für die mit einer schweizer Tastatur ist es von Vorteil lang=ch anzugeben, damit nicht das deutsche, sondern das schweizer Tastaturlayout geladen wird.

Wenn man also Gnome mit einer Auflösung von 1280x1024 mit einem schweizer Tastaturlayout will, gibt man beim Bootscreen das folgende ein:
knoppix desktop=gnome lang=ch screen=1280x1024

Alle weiteren Optionen findet man auf der DVD in der Datei knoppix-cheatcodes.txt


Wie schon gesagt ist auf der Knoppix DVD der brandneue Windowmanager KDE 4 verfügbar. Ich nutze KDE schon seit längerem nicht mehr, da es mit einfach zu überladen ist. OK, Gnome ist da ja auch schon an der Grenze. Neu am KDE sind viele Ding. Also erstes ist mir die neue Arbeitsoberfläche aufgefallen, bzw. Plasma, die Software, die den Zugang zur Arbeitsfläche herstellt. Damit kann man sogenannte Plasmoids (Gadges, Widgeds) auf den Desktop hinzufügen. Auch das Startmenü und die Taskleiste wurden überarbeitet. Auf der KDE Webseite gibt es noch eine ausführliche Beschreibung mit den Neuerungen.

KDE macht keinen schlechten ersten Eindruck und wirkt mit dem neuen Menü recht aufgeräumt. Wie sich die neue Version bewährt wird sich zeigen. Mal sehen, wie lange es dauert bis die Distributoren KDE 4 ins Programm aufnehmen.

An welchem Port vom Switch hängt der Computer?

Ja nachdem wie sauber (oder eben unsauber) ein Patchpanel und ein Switch verkabelt ist kann es recht schwierig sein herauszufinden welcher Computer nun an welchem Port angeschlossen ist. Wenn man keine Lust hat jedem Kabel nachzugehen, muss man eine andere Lösung für das Problem suchen.
Eine Möglichkeit ist das blinken lassen des Lichts beim Switch. Jeder Switch zeigt an, ob er auf einem bestimmten Port eine Verbindung hat. Unter Linux kann man ganz einfach ein Script machen, welches das Interface immer wieder aus und wieder einschaltet. Wenn das Interface ausgeschaltet ist, hat der Switch kein Link, sonst schon. Das folgende kleine Script macht genau das. Es schaltet das Interface aus, wartet eine Sekunde, schaltet es wieder ein, wartet wieder eine Sekunde und so weiter. So kann man beim Switch sehr einfach sehen, an welchem Port der Computer angeschlossen ist.
#!/bin/bash

while true; do
    ifconfig  down
    sleep 1

    ifconfig  up
    sleep 1
done

Das Script funktioniert nur unter Linux und zudem sollte nicht noch zusätzlicher Datenverkehr über das Interface laufen, sonst macht das keinen Sinn.

Orte unter Gnome anpassen

In Ubuntu mit Gnome gibt es die Möglichkeit Unter Orte eigene Ordner als Favoriten hinzuzufügen. Auf diese hat man dann anschliessend über das Panel oder in der Navigationsleiste von Nautilus schnell zugriff. Im Ubuntu 7.10 sind die dort Standardmässig die Ordner Dokumente, Musik, Bilder und Videos eingetragen.
Wie gewöhnlich bei Linux kann man diese Ordner nach belieben anpassen. Also einen Ordner umbenennen oder einen neuen hinzufügen. Dazu muss man nur die Datei ~/gtk-bookmarks mit einem Ordner Editor öffnen und dort die gewünschten Ordner eintragen, bzw anpassen. Bei mir sieht diese Datei nun so aus:
file:///home/david/Dokumente
file:///home/david/Musik
file:///home/david/Bilder
file:///home/david/Videos
file:///home/david/Downloads
Um diese Datei zu bearbeiten benötigt man keine root Rechte, da man immer im eigenen Homeverzeichnis herum fummelt. Und so sieht das dann aus:
http://images.t-error.ch/blog/598/orte_menu.jpg http://images.t-error.ch/blog/598/orte_nav.jpg

RAW Dateien unter Linux bearbeiten

Mit meiner EOS 400D kann man, wie mit den meisten DSLR Kameras, Fotos im RAW Format aufnehmen. Dies hat den Vorteil, dass man da noch viel mehr Möglichkeiten zur Nachbearbeitung am Computer hat, da das Bild von der Kamera noch nicht bearbeitet wurde, sondern einfach so wie vom Sensor aufgenommen (Roh) abgespeichert werden.
Allerdings werden diese Dateien von jedem Hersteller in einem anderen Format abgespeichert, die Daten sind also nicht standardisiert. Damit man diese Dateien im Gnome in der Vorschau ansehen und auch im Gimp öffnen kann, müssen zwei Pakete installiert werden. Dies sind die Pakete gimp-ufraw und gnome-raw-thumbnailer, welche man einfach über Synaptic installieren kann.
http://images.t-error.ch/blog/589/synaptic.jpg


Das Paket gnome-raw-thumbnailer sorgt dafür, dass die RAW Dateien auch in der Vorschau schon angezeigt werden. Wenn man nur RAW Fotos schiesst bringt das einen riesen Vorteil, wenn man wie ich JPG und RAW Dateien schiesst ist es aber immer noch praktisch.
http://images.t-error.ch/blog/589/raw_thumbnailer.jpg


gimp-ufraw hingegen ist ein Plugin für den Gimp, welcher die RAW Dateien sonst nicht öffnen kann. Mit dem Installierten Paket kann man die RAW Dateien einfach im Gimp öffnen. ES öffnet sich dabei ein neues Fenster, in dem man nun den Weissabgleich und noch einige andere Dinge einstellen kann. Auch ein Live histogramm steht zur Verfügung. Da ich Photoshop und co. nicht wirklich kenne, kann ich hier keinen Vergleich machen, für meine Bedürfnisse reicht das aber völlig aus.

Pipe Viewer

Pipe Viewer ist ein kleines aber feines Tool für die Linux-Shell. Damit lässt sich der Fortschritt des Datenflusses durch eine Pipe anzeigen. Besonders praktisch ist dies bei Befehlen wie gzip, tar, dd usw, da diese keinen Fortschritt anzeigen. Mit dem Pipe Viewer ist dies nun möglich.
Pipe Viewer lässt sich unter Ubuntu und Debian ganz einfach über Apt installieren.
sudo apt-get install pv
Auf der offiziellen Homepage sind auch RPMs verfügbar.

Die Verwendung ist recht simpel. Pipe Viewer funktioniert ähnlich wie cat, nur dass es halt den Fortschritt anzeigt. Möchte man nun eine Datei Zippen und dabei den Fortschritt sehen, kann man das so machen:
pv ubuntu-6.06.1.iso | gzip > ubuntu-6.06.1.iso.gz
50.3MB 0:00:05 [11.6MB/s] [=====>                ] 33% ETA 0:00:09


Im Manual sind noch einige andere, komplexere Beispiele zu finden:
pv file | nc -w 1 somewhere.com 3000
(tar cf - . \
| pv -n -s ‘du -sb . | awk ’{print }’‘ \
| gzip -9 > out.tgz) 2>&1 \
| dialog --gauge ’Progress’ 7 70

ZKB Onlinebank Java unter Linux installieren (Howto)

http://images.t-error.ch/blog/563/zkb_logo.jpg

Vor etwas mehr als zwei Monaten habe ich bereits über die ZKB Java Onlinebank unter Linux geschrieben. Damals gab es sogar Probleme mit dem Download. Diese wurden dann aber zügig behoben, wie ich auch in den Kommentaren geschrieben habe. Danach hatte ich allerdings Probleme bei der Installation und so habe ich das ganze auch nicht mehr gross verfolgt. Unter anderem, weil ich nicht gewillt war viel Energie in etwas zu setzten, das ich ja eigentlich auch online und ohne gefrickel haben kann.

Aufgrund von Kommentaren von Cruizzer im ehemaligen Beitrag, ist die ganze Sache bei mir nun wieder ins Rollen gekommen. Spätestens seit seinem Kommentar mit der Lösung, wie man die Software nun trotzdem installieren kann.
Nun möchte ich hier eine Kurzanleitung liefern, für alle, die dasselbe Problem haben. Vielen Dank an dieser Stelle an Cruizzer, der die Lösung gefunden hatte.

Als erstes muss man die Bin Datei von der ZKB Seite herunterladen und auf dem Computer speichern. Nun kommt der Trick 77. Anstatt die Datei in der Shell einfach auszuführen, startet man die Datei mit dem Java Befehl:
java -jar setup.bin
Und schon startet die Setup Routine. Auf meinem Computer lief das ganze nicht so zügig, obwohl ich einen Pentium M 2GHz mit einem GB Ram habe. Aber möglicherweise liegt es ja auch am Compiz.
Beim ersten Schritt muss man nun den Installationspfad angeben. Ich habe die Software in mein Home, in den Unterordner .ZKBOnba installiert.
http://images.t-error.ch/blog/563/pfad.jpg


Mit einem Klick auf Weiter wird die Software in das gewünschte Verzeichnis installiert.
http://images.t-error.ch/blog/563/installation.jpg


Die Installation ist jetzt abgeschlossen. Um das Programm zu starten Navigiert man in den Installations-Ordner und führt dort das Shell-Script Start_ZKB_Onba_3.
Kurz darauf wird der Splash-Screen angezeigt und dieser bleibt dann auch ein weilchen. Auf meinem Computer dauerte das über eine Minute. Aber das kann von Computer zu Computer variieren.
http://images.t-error.ch/blog/563/splash.jpg


Nach dem Splash-Screen folgt die Loginmaske, bei welcher man die Vertragsnummer, Passwort und Sicherheitszahl eingeben kann. Wenn man diese Daten richtig eingegeben hat, ist man drin.
http://images.t-error.ch/blog/563/anmeldung.jpg


Für mich ist das aber leider keine gute Lösung, die Software ist einfach viel zu langsam. Java ist ja sowieso nicht dafür bekannt, schnell zu sein, aber die Geschwindigkeit ist nun wirklich nicht zum aushalten. Ich werde in Zukunft trotzdem die Online Version benutzen.
Es kann aber gut sein, dass die Java-Bank auf anderen Computern unter Linux gut läuft. Ich würde mich über Erfahrungsberichte freuen.

Bluefish-Editor

http://images.t-error.ch/blog/538/bluefish_logo.pngÜber Yodas Blog bin ich auf den HTML Edior Bluefish gestossen. Ich verwende Bluefish nun schon seit einiger Zeit. Hauptsächlich zum bearbeiten von HTML oder PHP Dateien. Vor Bluefish habe ich Kate genutzt. Nur ist Kate eigentlich für KDE gedacht und hat dementsprechend auch das Look and Feel von KDE. Und das passt nicht so zu Gnome.
Bluefish ist, wie auf der Homepage angegeben, für Programmierer und Webdesigner gedacht.
Bluefish is a powerful editor targeted towards programmers and webdesigners, with many options to write websites, scripts and programming code. Bluefish supports many programming and markup languages, and it focuses on editing dynamic and interactive websites.

Unterstützt werden die folgenden Programmier-/Scriptsprachen:
  • Python
  • HTML
  • PHP
  • C
  • Java
  • JavaScript
  • JSP
  • SQL
  • XML
  • Perl
  • CSS
  • ColdFusion
  • Pascal
  • R
  • Octave/MATLAB
Natürlich kann man auch in anderen Sprachen programmieren und funktioniert dort das Syntaxhighlighting nicht.

http://images.t-error.ch/blog/538/bluefish.png

Ich finde die Benutzeroberfläche äusserst Übersichtlich und sie macht einen guten Eindruck. Auf der linken Seite hat man einen Überblick über die Ordner und Dateien und unten sind die geöffneten Dateien als Tabs dargestellt. Die Schaltflächen oben habe ich noch nie benutzt, für Anfänger im HTML-Bereich kann das aber durchaus ein Vorteil sein.

http://images.t-error.ch/blog/538/bluefish_einstellungen.png

Besonders erfreut hatten mich die Einstellungen. Man kan wirklich fast alles Einstellen. Sei es die Schriftart, die Tabulatorenbreite oder auch das Syntaxhighlighting.

Anfangs hatte ich noch das Problem, dass PHP Blöcke nicht hervorgehoben wurden. Ich kam dem Problem aber relativ schnell auf die Schliche. Das Problem war, dass ich die PHP Blöcke nicht mit einem <?php, sondern mit einem <? begann. Bluefish erkannte dies aber nicht.
Wie schon gesagt, kann man aber die Einstellungen des Syntaxhighlightings verändern. So habe ich das Muster "PHP Block" so angepasst, dass noch auch die kurze Version funktioniert. Bei mir steht im Feld Suchmuster nun das folgende
<\?(php|=|)


Bluefish hat sich nun zu meinem Lieblingseditor gemausert. Unter anderem aufgrund der Übersichtlichen Benutzeroberfläche und auch wegen der super Funktionalität.

Avant Window Navigator

Am Donnerstag habe ich ja bereits erwähnt, dass ich den Avant Window Navigator installiert habe. Aufgrund des schlechten Wetters konnte ich AWN über das Wochenende nun etwas austesten und möchte hier etwas dazu schreiben.

Was ist der Avant Window Navigator?

Der Avant Window Navigator, kurz AWN, ist eine Dockähnliche Navigationsleiste für Linux. Damit ist es möglich Programme zu starten und die Übersicht über schon geöffnete Programme zu behalten. Mit sogenannten Lauchern kann man Programm über die Leiste starten. Applets sind kleine Programme, welche in der Leiste laufen und so einen Zusatznutzen bringen und mit den Themes kann man das Design der Leiste noch anpassen. Die Leiste sieht zum Beispiel so aus.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_example.jpg


Installation

Die Installation ist sehr simpel und auch gut beschrieben. Wer unter dem Feisty Compiz über das Repository installiert hat, hat auch AWN schon in den Quellen. Die anderen müssen noch die Quellen in die sources.list einfügen und apt mit sudo apt-get update aktualisieren.
Nun können die benötigten Pakete installiert werden:
sudo apt-get install avant-window-navigator awn-manager awn-core-applets python-libawn0

In der Dokumentation sind nur die ersten drei Packete angegeben. Das python-libawn0 Packtet musste ich aber auch installieren, da sonst einige Applets nicht funktionierten.

Der AWN Manager

Wenn AWN nun installiert ist, kann man es mit dem Befehl avant-window-navigator starten. AWN wird nun am unteren Bildschirmrand angezeigt. Konfiguriert wird AWN über den AWN Manager, welchen man über System -> Einstellungen oder mit dem Befehl awn-manager starten. Im Manager gibt es vier Teile. Zum einen General, die allgemeinen Einstellungen, Verhalten, Animationen usw. Und dazu die schon genannten Applets, Launchers und Themes.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_manager_general_allgemein.jpg

Unter General kann man diverse Einstellungen machen. Zum Beispiel, ob die Leiste automatisch verschwinden soll, oder ob maximierte Fenster die Leiste überlappen dürfen. Die meisten Einträge sind selbsterklärend.

Applets

Die Applets sind kleine Hilfsprogramme, die in der Leiste laufen. Das wohl meistgebrauchte nennt sich Launcher/Taskmanager und zeigt alle geöffneten Programme an. Also eigentlich die Taskleiste. Andere Applets zeigen zum Beispiel das Wetter an, oder ermöglicht das Umschalten auf die anderen Arbeitsflächen. Die Auswahl an Applets ist noch recht dürftig, aber ich denke, da werden noch einige dazukommen. Eine Übersicht über die Applets gibt es in der Applet Gallery.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_manager_applets.jpg


Hier möchte ich noch zwei Applets kurz beschreiben.
Zum einen wäre das der BlingSwitcher, mit welchem man auf die anderen Arbeitsflächen umschalten kann. Ein klick auf das Icon öffnet eine Leiste mit allen Arbeitsflächen. Der BlingSwitcher ist eigentlich eine alternative zum Workspace Switcher, aber der ist so hässlich, dass man den lieber sein lässt.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_applet_blingswitcher.jpg


Zum anderen hääten wir noch das AWN System Monitor Applet. Der Name erkärt recht genau was das Applet macht. In der Leiste wird die CPU-Auslastung angezeigt und mit einem klick darauf öffnet sich ein Fenster, welches die aktuellen Prozesse anzeigt. So findet man relativ schnell heraus, welcher Prozess das System gerade auslastet. Einen grafisches top, sozusagen.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_applet_sysmon.jpg


Launchers

Dann hätten wir noch die Launchers. Das ist nichts weiter als eine Verknüpfung zu einem Programm. Die Launchers sind ganz Links in der Leiste und werden immer angezeigt. Mit einem klick auf das Icon öffnet sich das Programm. Ist das Programm schon geöffnet wird das Programm in den Vordergrund geholt und wenn nötig noch zur richtigen Arbeitsfläche gewechselt.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_manager_launchers.jpg


Themes

Zum Schluss noch die Themes, schliesslich soll so ein Programm ja auch optisch etwas hermachen. Auch die Auswahl an Themes ist noch nicht so berauschend, aber unter den bestehenden gibt es doch einige schöne. Die Installation ist recht simpel, einfach das Theme als .tar.gz oder .tgz herunterladen und dann im AWN Manager unter Themes -> Installieren diese Datei anwählen.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_manager_themes.jpg


Hier noch einige Beispiele:
Carbonfire
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_theme_carbonfibre.jpg


Scaled Black
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_theme_scaledblack.jpg


Simple Glass
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_theme_simpleglass.jpg


Fazit

Der Avant Window Navigator ist in meiner Meinung ein praktischer Ersatz für die Taskleiste. Nach einiger Umgewöhnungszeit kann man sehr gut damit Arbeiten und dank den Applets hat man einige Dinge wie Systemauslastung, Batteriestand oder auch das Wetter im Blick.
Leider läuft das Dings noch nicht so stabil, wie man sich das wünschen könnte. Manachmal wird bei mir das Theme nicht richtig geladen oder einige Applets funktionieren nicht. Ein neustart von AWN funktioniert dann meistens, aber leider auch nicht immer.

Linux Eyecandy

Während sich die Mac-Jünger über das neue OS X hermachen, erfreue ich mich immer mehr dem kostenlosen Linux. Nun habe ich zwei Programme installiert, die ich hier kurz erwähnen werde. Vielleicht werde ich noch mehr darüber schreiben, aber dazu möchte ich die Programme erst etwas testen.

Zum einen habe ich Avant Window Navigator (AWN) installiert. AWN ist ein Dock ähnliches Panel, mit welchem man Applikationen starten und die offenen Fenster verwalten kann. Sieht hübsch aus und ist nach einiger Eingewöhnung auch sehr praktisch. AWN ist eigentlich dazu gedacht, dass die anderen Panels nicht mehr gebracht werden, in der Praxis klappt das aber nicht. Ich möchte den Arbeitsflächenumschalter und die Menus im oberen Panel nicht mehr missen.
Und so sieht das aus:
http://images.t-error.ch/blog/527/awn.jpg


Das andere Programm, das ich installiert habe heisst Screenlets und ist eine alternative zu gDesklets. Damit lassen sich sogenannte Screenlets (Widgets/Gadgets) auf den Bildschirm installieren. Einige Screenlets werden schon mitgeliefert, andere kann man von Gnome-Look herunterladen. Ich habe mir eine Sidebar eingerichtet, mit einer Auflösung von 1600x1200 ist da ja auch genügend Platz vorhanden.
http://images.t-error.ch/blog/527/screenlets.jpg


Zusammen mit Compiz Fusion kann sich das schon sehen lassen. Nun möchte ich aber noch einige Screenshots zeigen.

Mein Desktop mit geöffnetem Firefox. Linux die Sidebar von Screenlets und unten der AWN,
http://images.t-error.ch/blog/527/desktop.jpg


Die Expose-Funktion von Compiz.
http://images.t-error.ch/blog/527/expose.jpg


Windowswitcher im Coverflowmodus.
http://images.t-error.ch/blog/527/coverflow.jpg


Die Scale-Funktion von Compiz, äusserst praktisch, wenn mehrere Fenster offen sind.
http://images.t-error.ch/blog/527/scale.jpg