Uebung "go ahead"

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Heute morgen wurden wir um 03:00 für die Übung "go ahead" geweckt. Um 04:15 marschierten wir dann mit Regenschutz und ICS im Rucksack los. Wohin wir genau liefen weiss ich nicht. 5 Km vor den Ziel hiess es noch BG 4 erstellen. Um 12:15 kamen wir dann an, insgesammt warens 17 Strecken- und 25 Leistungskilometer.

Woche 27 (Übung Ares)

Wochenübersicht:
  • Letzte BA KP Lektion
  • 15 KM Lauf
  • Übung Ares
  • 25 KM Marsch

Wie gewohnt mussten wir am Sonntag um 23:45 eingerückt sein

Am Montag gings um 6:00 los. Um 7:15 war Av und danach hatten wir Zeit um den Rekruten Befehle für das Aufräumen vom TdA zu geben. Darauf gab es im Kp einige Infos zum Marsch, die vorläufigen Gruppen wurden uns bekannt gegeben. Um 08:00 mussten wir dann zu den FUM Abschlussprüfungen antreten. Geprüft wurden Modul 1 und 2. Beim Modul 1 reichte es für ein sehr gut, beim Modul 2 gabs leider ein ungenügend. Tja, bei diesen Fragen... Nach der Prüfung gings zurück in die Halle 2. Das BA KP musste noch fertig abgebaut werden. Da der Sekretärenzug das System noch brauchte, konnten wir das System in der Halle lassen. Um 11:30 war dann Mittag.
Am Nachmittag hatten wir unsere letzte BA KP Lektion. Die Iks lernten, wie man das System richtig abbaut. Obwohl manche den Abbau schon vom morgen kannten. Es lief recht gut. Um 17:30 waren dann 8 Systeme Mini und ein System Klein abgebaut.
Ab Abend war dann mal wieder Sport angesagt. Offiziel wars Sport im Gelände, aber da es den ganzen Tag geregnet hatte waren Baseball und Unihockey in den Hallen 1 und 2 angesagt. Mit einem Kollegen bin ich aber einwenig Joggen gegangen. Der Panzerpiste nach, fast bis Bülach und wieder zurück. Nach dem Duschen war noch DVD auf dem Notebook schauen angesagt. ABV war wie gewohnt um 22:00.

Am Dienstag gings gleich los, wie am Montag. Nach dem AV gings allerdings nach Bülach. Dort war eine "Ausstellung" über Kiffen und Autofahren. Es war noch lustig, da man selber etwas machen konnte, aber wirklich spannend war es nicht. Zurück in Kloten war erst mal eine Pause im LG 5 angesagt. Um 9:40 fand dann die VGU (Vorbesprechung Geländeübung) der Übung Ares statt. Dort gab es Infos über die bevorstehende Übung. Wir hatten zwei Standorte. Einer in Höri (IK Füsiliere) und einer in Weiach (Ik Pioniere). :) Nach der Besprechung mussten wir das Tech-Mat fassen und testen. Wir hatten 4 Aggragate, 2 K-Fax, 2 RLV usw. Und alles musste auf die Funktionalität geprüft werden. Damit wurde wir auch schon vor dem Mittag fertig.
Am Nachmittag mussten dann die BA KP Systeme auf die 6DM verladen werden. Zuerst waren die Ik Pi's dran, danach wir Ik Füsel ;). Nach dem die Systeme auf den Lastwagen und das Techmat auf dem Puch und Anhänger verladen waren, musste noch die Packung erstellt werden. Nichts besonderes. ICS, usw musste mit, obwohl es ein subsidiärer Einsatz war. Um 16:00 mussten wir dann im Tenue Sport auf dem HV-Platz bereit stehen. Der 15 Km Lauf stand an. Um 16:15 starteten wir bei der MZH. Der weg war fast der gleich wie schon am Vorabend, nur bei Bülach noch etwa 3 Km weiter. Dafür brauchten wir ca 1:45. Nach dem Ausdehnen gings dann schnell unter die Dusche und dann war auch schon FAK Ausgang angesagt.

http://images.t-error.ch/blog/77/server.jpgAm Mittwoch begann die Übung Ares. Nach eine leicht vorgezogenen AV verluden wir die Packungen in den Sprinter und den Puch und dann ging es auch schon bald los nach Höri. Dort schauten wir unser zukünfiges KP an. Es war über der dortigen Feuerwehr und eigentlich noch recht schön, auch wenn es nicht allzuviel Platz hatte. Nur leider war die Anlage im ersten Stock, also mussten alle Kisten dort raufgetragen werden. Während mein Gruppenführerkamerad das Notstromkonzept machte kümmerte ich mich mit den Rekruten um den Aufbau des Systemes. Das ganze verlief sehr gut. Wir hatten aber auch genug Zeit. Um 13:37 konnten wir GBZ melden, obwohl das erst um 0:00 nötig gewesen wäre. Zwischendurch machten wir dann noch einen Notstromtest. Das funktionierte ohne Probleme. Nach ca 4 Minuten lief alles von den 4 Notstromaggregaten.

http://images.t-error.ch/blog/77/arbeitsplaetze.jpgVor der Inspektion am Donnerstag Morgen konnten wir sogar noch schlafen gehen. Der Zugführer schlief im Zimmer des Kommandanten, wir Gruppenführer hatten Zimmer der Zugführer (Einzelzimmer :) ) und die Rekruten schliefen im Uof Zimmer. Die Pforte musste aber immer besetzt sein. Die Inspektion verlief dann aber sehr gut. Es gab einige kleine Dinge die man verbessern konnte. Zum Beispiel eine Materialliste fehlte. Schlussendlich reichte es für die Note Sehr Gut und das war ja wirklich niocht schlecht :).
Nach der Inspektion hiess es Betreiben des Systemes. Das heisst Triage, Helpdesk und Pforte müssen immer besetzt sein. Da das aber die Rekruten machen müssen, war für uns Gruppenführer nach dem erstellen des Ablöseplanes nichts mehr los. Liegen lang war also angesagt. Um 21:00 kam dann der Abbaubefehl. Die Rekruten kann das ganze ja schon, das heisst, es ging recht schnell voran. Das System wurde heruntergefahren und die Computer abgebaut und alle Kisten kontrolliert. Da die Rekruten gut Arbeiteten, waren wir um 0:00 fertig und konnten noch Schlafen gehen.

Am Freitag war die Tagwache um 6:00. Nach dem Frühstück räumten wir unsere Zimmer und verluden das BA KP auf den 6DM. Dann war das Reinigen der Unterkunft an der Reihe. Alles wurde gewischt. Bevor wir gehen konnten mussten wir noch auf den Verantwortlichen der Unterkunft warten, damit er alles kontrollieren konnte. Dann gings zurück nach Kloten. Das BA KP konnten wir glücklicherweise auf dem Lastwagen lassen, da wir es sowieso wieder benötigten. Was wir noch machen mussten, war das zurückgeben bzw fassen von Techmat. Da wir für die nächste Übung wieder einiges an Material benötigten, mussten wir gewisse Dinge abgeben und andere dazufassen. Als wir das dann hatten war auch schon bald 12:00 und damit Zeit zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen stand dann die BGU (Besprechung Geländeübung) an. Wie erwartet erhielten wir ein Sehr Gut. Danach hatten wir noch Zeit um FUM zu lernen, da die nachholer Prüfung am Samstag morgen war. Um 15:30 hatten wir Zeit um uns auf den bevorstehenden 25 Km Marsch vorzubereiten. Um 16:30 war dann noch die VGU (Vorbesprechung Geländeübung) der Übung Herpes Hermes. Die nöchste Woche stattfinden sollte. Darauf folgte die Dienstbesprechung und um 17:30 war dann das Abendessen angesagt. Und um 18:00 gings dann auch schon los. Im Zielgebiet (irgendwo bei Rüdlingen) wurden wir ausgeladen. Meine Gruppe (4 Rekr. und ich) wurden als letzte ausgeladen, dafür mussten wir nicht so weit laufen. Um 18:25 mussten wir aus dem Duro aussteigen. Von dort gings dann dem Rhein entlang zur Tössegg und von dort dann in die Wagenbreche hoch. Eine lange Treppe, die recht an der Substanz zerrte. Nun ja. Von dort gings dann alles auf dem Berg weiter richtung Kloten. Mehr oder weniger an einem Wanderweg nach. Aber im Dunkeln war das Kartenlesen noch recht mühsam. Aber wir fanden den weg gut. Wir verliefen uns nur einmal und auch nur etwa 200 Meter. Da wir gut vorankamen waren wir auch schnell in Kloten. Wir erreichten das Ziel um 23:14. Gerade 4 Minuten hinter der ersten Gruppe. Dann war noch PD/ID angesagt. ABV war um 0:05.

Am Samstag war die Tagwache für unsere Gruppe um 06:05. Und abtreten konnten wir um 07:00. Nun ja, fast. Ich musste noch die FUM Prüfung nachholen. Und die war erst um 09:30. Na toll. Mal wieder sinnlos warten. Nach eienm schnelldurchgang der Prüfung gings dann um 10:00 nach Hause. Wie sich später herausstellte, reichte es für ein Sehr Gut.

Woche 17 (DHU Broccoli)

Wochenübersicht:
  • Durchhalteübung Broccoli.
  • Auszeichnungsprüfungen
  • SchuMa Marsch
  • 50 KM Marsch
  • Beförderung zum Obergefreiten

Am Sonntag mussten wir bereits um 22:15 einrücken. Ab 21:00 begann aber schon die grosse Packerei für die bevorstehende Übung. Um 22:45 war dann LiLö. Die Tagwache für den Montag wurde aber nicht bekannt gegeben,

http://images.t-error.ch/blog/52/image.jpgAm Montag wurden wir um 5:00 mit einem Alarm geweckt und die Durchhalteübung Broccoli startete. Die Zimmerchefen mussten in fünf Minuten vor dem Zimmer für die Befehlsausgabe bereitstehen. 15 Minuten später mussten wir alle in HV Formation auf dem HV Platz stehen. Nachdem wir ein wenig über den Platz gerannt sind, weil einige noch nicht so wach waren, gab es einge Infos vom SchuKo. Dann gings es weiter mit der Theoretischen San und ABC Prüfung. Ich hatte mal wieder keine Ahnung davon. Nach dem Test gab es dann mal was zu Essen und dann konnten wir noch fertigpacken und dann gabs auch noch eine Packungskontrolle. Nach der Kontrolle verluden wir das ganze Material auf zwei Duros und darauf folgte die Befehlsausgabe für die Verschiebung. Auch die Ergebnisse der FUM Prüfung von letzter Woche lagen auf. Ich schafte ein sehr-gut und darf irgandwann in der nächsten Zeit (also in ein einigen Monaten) an die Prüfung. Dann gings auch schon zum 300 Meter Schiessplatz in Bülach, wo dasVorwettschiessen stattfand. Bei mir reichte es nur für 66 Punkte, aber glücklicherweise zählte das ja noch nicht. Nachdem wir die Entladekontrolle gemacht hatten, mussten wir noch kurz auf die Sekretäre warten, da diese noch am Pistolenschiessen waren. Danach gings es ganz los. Wir fuhren mit unseren zwei Duros in den Tessin. Ich wurde wieder mal als Fahrer bestimmt. Das Ziel war die Kaserne in Airolo. Auf dem Weg durften wir sogar 15 Minuten Pause machen. Die Kaserne in Airolo liegt an der alten Gotthardstrasse, es gings also recht rauf bis in die Kaserne. Unsere Klasse war die letzte, die in Bülach abgefahren ist, aber die erste die in Airolo ankam. Dort mussten wir die Fahrräder, die wir am letzten Freitag verladen hatten ausladen. Von dort gings es mit dem Fahrrad weiter nach All'Acqua. Das heisst zuerst runter nach Airolo und dann das Bedrettotal rauf, immer richtung Nufenen. Da ber auch die Duros nach All'Acqua mussten die Fahrer die Duros dorthin fahren. Am Ziel angekommen war der Duro recht überhitzt nicht zuletzt wegen der Fahrweise, aber halt auch wegen den ca 30 Grad die herrschten. Dort angekommen, mussten wir Fahrer unser Gepäck abladen und in der Zivilschutz deponieren. Pro Klasse musste immer einer eine Beispielszimmerordnung erstellen, bei unserer Klasse war das ich. Wir hatten einen 20er Schlag und sind 19 Leute. Auch im Gang vor dem Zimmer hatten wir wenig Platz für KaRusa, GT, TAZ, KäSchu usw. Als ich damit fertig war, kamen auch schon die ersten von unserer Klasse und ich musste mit ihnen einen gesicherten Halt unterhalb der Strasse beziehen und dort ca eine Stunde auf die letzten von unserer Klasse warten. Als dann alle da waren durften sie auch noch das Zimmer beziehen, im Gang gab es dadurch ein riesen Chaos, da wir fast keinen Platz hatten. Um 22:00 gabs dann das Abendessen. Danach hatten wir noch Zeit für den TPD am Duro und zum Duschen. Ja, es hatte Duschen, ich war selbst überrascht :). Um 22:00 war dann ABV und 30 Minuten später LiLö.

Am Dienstag wurden wir um 4:45 geweckt. Um 5:20 gabs dann was zu Essen, wir mussten aber ca 10 Minuten warten, da die Küche noch nicht bereit war. Dann schnell was essen, da aber um um 5:45 AV war, konnten wir nicht mal fertig essen. Um 5:45 standen wir dann auch in der AV Formation bereit. Nur gab es kein richtiges AV. Der KüSche stand dort und sagte nur: "Ihr wisst ja, was ihr machen müsst. Los." Ja toll, da hätte ich ja auch weiter essen können. Um 6:10 fuhren wir dann wieder mit den Fahrrädern los. Wieder zu einer Kaserne, diesmal aber noch höher als die erste. Also zuert wieder nach Airolo runterrasen. Das war ja noch spassig. Das Fahrrad dann aber den halben Gotthard raufschieben war nicht so lustig. Vor allem da ich vorne auf dem Fahrrad einen KaRusa hatte und auf dem Rücken nochmals einer. Als wir also endlich am Ziel angekamen, mussten wir das Tenue Sport anziehen und uns für die Sportprüfung bereitmachen. Toll, zuerst den Berg raufhetzen und dann noch eine Sportprüfung. Super. Der Sporttest bestand wieder aus Stangenklettern, Medizinballweitwurf, Stafettenlauf, Standweitsprung und einem 12 Minuntenlauf. Danach zogen wir den TAZ wieder an und es ging wieder nach Airolo runter. Das war wenigstens angenehm. Das Ziel war der 300 Meter Schiessstand für das Wettschiessen. Jetzt gings also um die Wurst. Diesmal hatte ich mehr Glück (oder Können) und schoss 75 Punkte, was für ein Schiessabzeichen reicht.
Nach dem Mittagessen mussten wir hatten wir eine sehr lange Pause, da die Sekretäre das Wettschiessen mit dem Stgw und der Pistole noch machen mussten. Danach sattelten wir wieder unser Fahrrad und es ging wieder Richtung Nufenen. Diesmal allerdings nur bis Fontana. Dort durften wir die Fahrräder auf einen 10DM verladen, welcher sie nach Bülach zurück fuhr. Die besten Nachricht an diesem Tag :). Bei der KD Box in Fontana mussten wir dann ABC BG 4 erstellen und begaben uns bei ca 32 Grad auf den Weg hinauf nach All Acqua. Nach ca 2 Stunden "Hardcore-Schwitzen" erreichten wir einen Posten, bei dem BG1 befohlen wurde. Das heisst Überstiefel, Gummihandschuhe und SchuMa abziehen. Das war vieleicht erlösend. Müde, hungrig und erschöpft machten wir uns dann noch an den Rest nach All Acqua. Nach ca 3 Stunden erreichten wir dann auch das Ziel und durften dort endlich den ICS ausziehen und mussten noch das Stgw und die SchuMa Putzen. Den ICS hängten wir direkt in den Trocknungsraum, da dieser Triefnass war. Um 21:00 gabs dann endlich was, um unsere leeren Mägen zu füllen. Vor dem ABV um 23:30 reichte es noch für eine kurze Dusche und das provisorische Erstellen der Packung für den Mittwoch.

Am Mittwoch mussten wir "erst" um 5:30 aufstehen und dann gings nach an das fertigstellen der Packung. Der ICS, die Ersatzwäsche und das Necessaire mussten noch eingepackt werden. Nachdem gepackt war, gings zum Frühstück. Um 6:30 wäre dann AV gewesen. Da die Schule aber in vier Züge unterteilt wurde und viele noch nicht fertig gepackt hatten, standen wir erst um 6:45 bereit. Der Kadi meine, dass wir halt am Donnerstag eine halbe Stunde früher aufstehen müssen. Nach dem AV verlud unser Zug die Schlafsäcke in den Duro und dann gings auch schon an der praktischen Teil der San und ABC Auszeichnung. Zuerst mussten wir ABC BG 2 erstellen. Das heisst ICS und Überstiefel. Beim ersten Posten gabs dann C-Alarm. Das heisst, das folgende Vorgehen:
  • SchuMa in 10 Sekunden aufsetzten und ABCD Kontrolle machen.
  • C-Alarm weitergeben
  • Hände 2 mal entgiften
  • Kaputze und reissverschluss schliessen und bei den Kameraden überprüfen
  • Auftrag weitererfüllen
Dann ging es weiter zum Posten 2. Dort mussten wir einen Kameraden ca 25 Meter am Boden nachziehen. Wie schon in der Woche 6 Diesmal schaffte ich es aber, trotz dem schrägen Boden. Beim Posten 3 mussten wir wieder BG 2 erstellen und wir konnten etwas Wasser trinken. Kurz darauf folgte der Posten 4 mit dem Thema erste Hilfe. Also Druckverband machen und Lagerung von Ohnmächtigen. Schlussendlich folgte noch der Posten 5 mit CPR. Fünf Minuten im BG 2 Pumpen ist doch noch recht anstrengend. Immerhin konnten wir danach wieder den TAZ anziehen und das Gewehr vom Entgiftungspulfer befreien und die SchuMa wieder putzen. AM 11:00 waren wir damit fertig und hatten bis 12:00 nichts zu tun und dann folgte auch schon das Mittagessen.
Am Nachmittag mussten wir einen Beobachtungsposten aufstellen. Das wäre ja ansich kein grosses Problem. Wir mussten allerdings 3 WBG's jede Menge Blachen, Tarnnetze und sonst noch viel Zeugs auf die ander Talseite schleppen. Und natürlich durfte die Gruppe, die das am Morgen hatte, das Material nicht dortlassen. Nein, sie mussten es zurücktragen, damit wir auch etwas zu tun hatten. Es ist ja schliesslich DHU, da darf man sich den Rücken schon kaputt machen. Beim Posten oben ging es zuerst ums Tarnen. Wir schmierten unsere Gesichte und Arme mit dem Tarnstift ein. Die Leuchtgamasche mussten wir anbehalten. Völlig dämlich. Aber ja.. wir sind ja in the Swiss Army. Dann gings um Fünf-Punkte Befehle. Zuerst bekamen wir einen für zwei Beobachtungsposten und mussten diesen dann so zurechtbiegen, dass es für einen reicht. Als wir das hatten wurde der Zug in zwei Gruppen unterteilt und jede musste einen Beobachtingsposten aufstellen. Zuerst stellten wir ein WBG auf unt tarnten es mit einem Tarnnetz. Und dazu mussten wir noch ein Feldtelefon 96 aufstellen. Das ganze in 40 Minuten. Aber schlussendlich funktionierte alles. Dann mussten wir es schon wieder abräumen und das ganze Material wieder zur Unterkunft tragen. Dort hatten wir kurz Zeit um uns die Tarncreme aus dem Gesicht zu putzen und um auf die Toilette zu gehen. Dann verschoben wir mit dem Duro auch schon zum Biwak-Platz. Der war bei der Kaserne Airolo. Dort angekommen bezogen wir einen gesicherten Halt und mussten dort PD machen. Toll, schon mal versucht das Gewehr in einer Wiese zu putzen? Ohne Zeltblache? Auch die Schuhe mussten wir putzen. Diese waren dann aber nach 10 Schritten wieder so staubig wie vorher, wenn nicht noch staubiger, da der Staub schön am Schuhfett klebte. Dann stellten wir unser "Biwak" auf. Wir mussten nicht mal Zelte aufstellen, da wir in Häuserkampfruinen übernachteten. Wir mussten nur den Schlafsack ausrollen und die Rucksäcke deponieren. Damit alles auch Insektionsbereit war, mussten wir die Räume nur noch anschreiben. Nach der "Inspektion" konnten wir auch schon etwas Essen. Wir hatten dazu einen Jonny. Allerdings keinen Chilly con Carne sondern ein Curry Ragout. Mit dem Notkocher erhitzt kann man das sogar essen. Gut ists nicht, aber essbar. Dazu gabs noch etwas Brot und Tee. Um 21:00 war dann offiziell Nachruhe. Inoffiziell aber erst um 22:00 da dann kontrolliert wurde.

Um 5:30 wurden wir am Donnerstag geweckt. Dann mussten wir uns anziehen den Schlafsack zusammenrollen und diesen mit dem KaRusa vor dem Duro deponieren. Dann kam auch schon das Frühstück. Es gab brot mit Nutella und Orangensaft und wir hatten gut 30 Minuten Zeit dafür. Das nenne ich angenehm :). Nachdem wir die Unterkunft noch einwenig geputzt hatten verschoben wir mit dem Duro nach Fontana zur KD-Box. Dort hatten wir zuert Wachtdienst. Also Personenkontrolle. Das war ja vieleicht langweilig. Erstens wars Repetition und zweitens bestand mehr als die Hälfte aus Besprechungen. Danach hatten wir zuer Enstpannung 35 Minuten Pause. Die DHU ist schon hart. Danach gings an Wachtschiessen. Nun ja. Halt einfach schnell reagieren, aber nichts interessantes. Ich habe 5 Schuss verschossen. Darauf folgte noch ein kurzer Teil über die Kontrolle eines Fahrzeuges. Vor dem Mittagessen sprach der SchuKo noch zu uns und beklagte sich, dass heute 14 Leute auf die KA gingen. Ist ja schrecklich. Wohl alle das 50KM Syndrom.
Nach dem Mittagessen verschoben wir nach Airolo, wo es ans Klettern bzw Abseilen ging. Zuerst erklährten uns Alpin Profis die wichtigsten Knoten und kurze Zeit später bestiegen wir den 30 Meter hohen Hügel. Als wir oben waren und warteten, bis sich alle abgeseilt hatten, begann es in Strömen zu regnen. Wunderbar. Dann war auch ich dran. Schon völlig nass seilte ich mich an der rutschigen Felswand ab. Dann mussten wir auch schon das Material zurückgeben, da wir bei diesem Wetter nicht wirklich Kletteren konnten. Mit dem Duro fuhren wir dann zurück nach All Acqua. Wo wir die Fahrzeuge noch putzen PD machten und unsere Sachen packten. Dann gabs auch noch was zu Essen und es reichte noch schnell um unter die Dusche zu huschen. Um 21:00 war dann ABV und wir verschwanden schnellstmöglich in die Betten.

Schon um 3:00 wurden wir am Freitag geweckt. Dann gabs auch schon was zu essen und dann mussten wir schon unser Gepäck auf die Duros verladen und sichern. Darauf war dann AV und später fuhren wir los. Allerdings nicht nach Bülach, sondern nach Schinznach-Bad. Um ca 7:30 waren wir dort und machten uns für den 50KM Marsch bereit. Wir fassten zusätzlich noch ein SE-235 welches wir leider mittragen mussten. In unser Marschgruppe waren 6 Leute und einer davon hatte noch eine Rucksackdispens. Das heisst, wir mussten 2 Rucksäcke auf 4 Personen verteilen, was den Marsch auch nicht gerade angenehmer macht. Nun ja. Wir marschierten und marschierten und marschierten und ja, fast vergessen, wir marschierten. Um ca 13:00 Uhr erreichten wir den Zmittagposten. Dort machten wir eine längere (30Minuten) Pause und dann gings auch schon wieder weiter. Um 22:22 kamen wir in Bülach an. Das bedeutet wir waren 12:32 Stunden unterwegs. Die vorgabe war 12:30 als NEF, aber egal. Wiederholen müssen wir den Marsch nicht. Völlig erschöpft und mit schmerzenden Schultern und Füssen schmierten wir unsere Schuhe noch mit Schuhcreme ein, liessen das Gewehr durch dispensierte in die Waffenkammer bringen und schleppen uns danach noch unter die Dusche. Danach gings noch kurz zur Toilette. Ich schaffte es nicht mehr zum Abendessen. Die Kantine war einfach zu weit weg. Ich blieb einfach im Bett liegen. Um 22:00 war dann ABV und um 22:30 LiLö. Endlich Schlafen.

Erst um 6:30 wurden wir am Samstag geweckt. Dann gings mit schmerzenden Füssen wieder in die Kampfstiefel und so zum Frühstück. Um 7:30 war dann AV. Und danach hatten wir Zeit um die Packung für die Übung in der nächsten Woche vozubereiten. Um 9:00 mussten wir im Theoriesaal bereit sein um das BA KP abzubauen. Ja toll. Die Füsse, Schultern schmerzen. Man ist müde und hungrig aber man muss das drecks BA KP noch abbauen. Argl.. Nun ja.. Auch das ging vorbei. Um 11:00 waren wir damit fertig und wir standen nochmals unter die Dusche. Dann schlüpften wir in den Ausgänger. Um 11:30 war dann die Übungsbesprechung oder auch das "After Action Review". Zuerst gabs nen kurzen Rückblick und dann die positiven und negativen Punkte. Der SchuKo war sehr zufrieden. Er fand nur zwei negative Punkte. Die "detail Pflege". zum Beispiel die nach oben gerollten Ärmel beim T-Shirt. Ja toll. Auch nicht gesucht. Und dann noch die vielen Dispensierten. In unserer Klasse waren es immerhin 7 von 19. Und dann neigte sich auch der Samstag dem ende zu. Wir durften uns erheben und wurden ins Achtung geschlagen. Dann beförderte der SchuKo gleich alle aufs mal zu Obergefreiten. Noch im Achtung durften wir noch die Nationalhymne singen. Der SchuKo merkte dann mal, dass wir die neuen Abzeichen noch gar nicht haben. Der Kadi meinte, sie seien noch im Zeughaus. JA toll, nicht mal das schaffen sie. Typisch Militär. Danach gings aber noch kurz auf den HV Platz für einen kleinen Apero. Um 12:50 war dann ednlich HV. Der Fourier erklährte uns noch kurz wie das nun mit dem Sold und EO als Obgfr aussieht und dann um 13:00 konnten wir gehen.


Fazit der DHU.
Der Anfang war recht hart, vor allem die Verschiebungen mit den Fahrrädern und der SchuMa Marsch. Der Mittwoch und Donnsertag warn hingegen wieder entspannend, auch das Biwak war angenehm. Hart war vor allem der 50 KM Marsch, da wir schon recht erschöpft starteten. Aber es ist doch ein gutes Gefühl den 50er erfolgreich überstanden zu haben.

Woche 15 (Fachdienstübung Zement)

Wochenübersicht:
  • 35Km Marsch
  • Fachdienstübung "Zement"

Am Sonntag mussten wir bereits um 23:15 eingerückt sein. Ich kam schon eine Stunde früher, damit ich die Packung für den bevorstehenden 35KM Marsch noch vorbereiten und meine Kleider auch mal so einräumen konnte, dass ich sie auch wieder finde.

http://images.t-error.ch/blog/50/laegeren.jpgWie schon beschrieben gings am Montag früh los. Um 3:50 wurden wir vom Kadi mit einer Hupe geweckt. Dann hiess es aufstehen, Kleider anziehen und beim Frühstück soviel wie möglich Essen. Und dann um 5:00 in Gruppen einstehen. Dann ging es auch schon los. Alle auf ein mal. Der Weg führte uns am Höriberg vorbei nach Oberweningen und dann Hoch auf die Lägeren. Von dort gings dann runter über Regensberg nach Dielsdorf und dann zurück nach Bülach. Wir hatten 6:39 Stunden und waren dementsprechend um 11:39 in der Kaserne. Dann gabs noch eine kleine Packungskontrolle um zu sehen, ob auch wirklich alles dabei war, was dabei hätte sein sollen. Weiter gings dann auch schon mit dem putzen der Schuhe. Und darauf folgte das wohlverdiente Mittagessen.
Am Nachmittag stand FD auf dem Plan. Eine vorbereitung auf die bevorstehende Fachdienstübung. Wir mussten unsere beiden Ba Kp Systeme abbauen und eine Materialkontrolle durchführen. Das dauerte den ganzen Nachmittag, da wir nicht allzuviele Leute waren und jede Menge Kisten haben. Danach gings auch schon ans Abendessen und danach wartete die Dusche auf uns. Von 20:00 Uhr an hatten wir Ausgang, bis das Spiel Schweitz - Ukraine vorüber war. Dann war auch schon ABV und der Tag war vorüber.

http://images.t-error.ch/blog/50/sackzement.jpgAm Dienstag begann die Übung Zement, unsere erste Fachdienstübung. Um 4:45 mussten wir aufstehen, da um 5:15 die Befehlsausgabe war. Um 6:15 gab es dann wie jeden Morgen etwas zu Essen. Dnach stellten wir die Materialkontrolle noch fertig und verluden alle Kisten auf einen 6DM, welcher dadurch auch gut gefüllt war. Dann spielten wir den Bezug eines KPs einmal durch, ich war dabei der Gruppenführer. Zuerst fuhren wir mit drei Duros und dem 6DM in einen Wald und bezogen dort einen gesicherten Halt. Dann gings weiter zu einem vorher definierten Treffpunkt. Eigentlich würden der Gruppenführer, ein Fahrer und zwei andere ADA's zum Treffpunkt gehen. Dort wäre dann die Schlüsselübergabe der Führungsanlage. Dann gehts ab zur Anlage, wo diese Angesehen wird. Dann wird auch definiert, welche Räume für was sind. Ein ADA bleibt dann dort um die Räume zu beschriften und um die Fahrzeuge einzuweisen. Die anderen gehen dann zurück zum Treffpunkt, wo der andere ADA abgesetzt wird. Dieser muss den Treffpunkt besetzen bis die Amtsleitung steht. Der Gruppenführer fährt dann zurück zur Gruppen und fährt mit dieser zur Anlage. Da wir das aber nur mal zum testen machten fuhr gleich die ganze Gruppe zum Treffpunkt und dann zur Führungsanlage. Dort durften wir eine Führung erleben. Dann gings es auch schon zurück in die Kaserne. Nach dem Abendessen durften wir den 6DM nochmals ausladen, da das BA KP immer eingeschlossen sein muss und der 6DM nicht in eine grosse Halle passte. Dafür gab es aber mal kein ABV, da wir ja schliesslich auf einer Übung waren.
Am Mittwoch ging es dann richtig los. Zuerst mussten wir den 6DM wieder beladen und drei Duros, darunter ein Funkduro bereitstellen. Dann fuhren wir auch schon ab. In unserer Gruppe waren fünf IkPi's, zwei Sekretäre und vier UemPi's. Zuerst zum gesicherten Halt. Dann gings weiter zum Treepunkt. Ich war diesmal nicht Gruppenführer aber Fahrer. Vom Treffpunkt gings weiter zur Führungsanlage, wo diese vom Gruppenführer inspiziert wurde. Danach gings nochmals zum Treffpunkt, wo ein ADA abgesetzt wurde und dann gings weiter zum gesicherten halt, wo wir unsere Kameraden aufluden. Und los gings zur Fürungsanlage. Dort wurden die Packungen deponiert und wir musssten kurz auf den Materialduro warten. Dann wurde dieser ausgeladen. Offiziell darf ein Fahrzeug nur 10 Minuten vor so einer Anlage stehen, aber da wir nicht soviele Leute waren, war dies nicht zu schaffen. Dann kam auch schon der 6DM mit dem Ba Kp. Wir luden die Kisten schnellstmöglich aus, aber auch das war nicht in 10 Minuten zu schaffen. Dann gings auch schon ans aufstellen des Systemes. DA die Übermittler aber keine Fahrer hatten, aber mit einem Duro auf einen Hügel mussten, um eine Antenne aufzustellen, war wir nur noch vier. Jemand musste noch die Pfortenwache machen -> nur noch der Ik's. Nun ja, wir gaben unser bestens aber die gewünschten Zeit waren nicht einzuhalten. Glücklicherweise war auch unseren Vorgesetzten klar, dass dies nicht möglich und so mussten wir, im gegensatz zu den Übermittlern, das ganze nicht nochmals ab und wieder aufbauen. Gegen Abend waren wir dann auch mal mit dem Aufbau fertig. Zwischendurch hatten wir noch kurz Zeit, um unsere Lunchpacket unzuknabbern. Wir konnten also in den Schichtbetrieb wechseln. Es mussten immer zwei am Helpdesk sein, einer davon musste den Sekretären aushelfen, da diese nur zu zweit waren. Teilweise musste auch noch einer von uns die UemPi's auf den Hügel fahren oder die Pfortenwache machen. Meine erste Schicht ging bis am Donnerstag um 6:00.

Wie schon gesagt ging der Donnerstag so weiter, wie der Mittwoch aufgehört hatte. Wir mussten am Helpdesk sitzen und noch gewisse Dinge am System verbesseren. Vor allem mit den Druckern hatten wir Probleme, da wie sie mit dem Truppentool nicht konfigurieren konnnten. Meine Schicht endete um 6:00 und ich durfte bis 10:00 Schlafen. Nach mehr als 25 Stunden arbeit war das kein Problem und in dieser Anlage hat man eh keine Ahnung, ob jetzt Tag oder Nacht ist. Den Tag verbrachten wir mit Fehlerausbesserung, Pfortenwache, unterstützung der Übermittlern und ähnlich lustigen Dingen. Unsere offizielle Aufgabe war das erstellen einer Auswertung der Netzbelastung. Das heisst, die Sekretären gaben den Übermittlern etwas zum Faxen, Funken oder sonst irgenwie senden, die Übermittler machten das und wir mussten Diagramme über die Antwortzeit usw. machen. Extremst spannend. Um 22:00 durfte ich mich dann wieder in den Schlafsack kuscheln.

Am Freitag wurde ich um 4:00 nach sechs Stunden schlaf wieder geweckt. Genug um wieder Fahrfähig zu sein (mehr oder weniger auf jeden Fall). Dann gings auch schon an den Abbau des Systemes. Alle Kabel wieder entfernen, Kisten abbauen und natürlich eine Materialkontrolle machen. Dann waren wir auch schon bald wieder zum Verladen bereit. Der 6DM stand schon seite ca 5:00 bereit, warum auch immer. Wir waren auf jeden Fall erst um 8:00 bereit. Mit vereinten Kräften hievten wir die Kisten, die bis zu 75 Kg schwer sind, auf den Lastwagen. Ein Spass für die ganze Familie. Nachdem unser und das Material der Übermittler verladen war fuhren wir zurück nach Bülach, wo wir das Material wieder ausladen und das Ba Kp wieder aufstellen durften. Zeit hatten wir bis 13:00. In dieser Zeit mussten die Fahrzeuge natürlich noch gereinigt werden. Nun ja, schlussendlich waren wir wieder zu viert beim Aufbauen von zwei Ba Kp Systemen. Aber um 13:15 waren wir auch fertig und die Fahrzeuge waren mehr oder weniger sauber. Dann gings zur Übungsbesprechung. Die Vorgesetzten waren mit der Leistung unserer Gruppe sehr zufrieden, mit der der Übermittlenr an unserem Standort aber weniger. Nun ja, damit wir noch ein wenig Spass vor dem Wochenende hatten, mussten wir noch an einen OL und danach wurde noch eine Matkontrolle, des PA und EA Mat durchgeführt.
Nach dem Abendessen um 20:00 durften wir nach drei Tagen endlich wieder mal unter die Dusche, denn in unseren Führungsanlagen hatte es nicht mal eine Dusche. Um 22:00 war dann wieder ABV und um 22:30 verkrochen wir uns in unsere Betten.

Endlich Samstag. Der Ablauf am morgen war gleich wie immer, der einzige Unterschied war, dass das HV vom Fourier gemacht wurde, da sonst keiner mehr hier war. Für einige gab es noch Nacharbeit, da sie die FUM Zwischenprüfungen nicht erfüllt hatten. Ich hatte Glück und durfte endlich nach Hause.

Der 35er

http://images.t-error.ch/blog/47/image.jpgDamit wir auch einen schönen Start in die Woche haben, "durfen" wir bereits um 3:50 auftshen, Frühstücken und uns für den 35 Km Marsch bereitmachen. Wir starteten um 5:00 und die Route führte uns zuerst nach Neerach und dann über Oberwenigen auf die Lägeren. Das waren dann auch wieder etwa 400 Höhenmeter. Von dort ging es über Regensberg und Dielsdorf zurück nach Bülach.
Fazit des Marsches: Wir erlebten mal wieder einen schönen Sonnenaufgang, aber das wäre auch angenehmer gegangen. Die steigung auf die Lägeren ging doch noch recht in die Beine und von Regensberg nach Dielsdorf ging es mit viel zu steil runter. Die letzten 5 Kilometer waren dann wirklich mühsam, da wir anderen das Gewehr und den Rucksack abnehmen mussten und auch meine Beine ware nicht mehr so begeistert. In Bülach gab es zuerst mal eine Materialkontrolle und dann mussten wir noch die Schuhe putzen bevor wir endlich etwas essen durften.
Meine Füsse überlebten das ganze ohne grosse Probleme, nur die Sohlen brannten gegen das Ende doch noch recht. Für diese 35 Km brauchten wir 6:39 Stunden. Wenn wir über 7 gehabt hätten, hätten wir das ganze am Samstag nochmals nachholen müssen.

Woche 14 (Gefechtsverlegung Glaubenberg)

Wochenübersicht:
  • Gefechtsverlegung Glaubenberg
  • Übersetzübung
  • 25KM Marsch
  • SchüPa Fahren

Am Sonntag mussten wir bereits um 22:45 einrücken. Treffpunkt war Bahnhof Sarnen. Von dort fuhr ein Extrakurs vom Postauto in den Glaubenberg. Wir Fahrer wurden in eine Puch in das Zeughaus Sarnen gefahren wo wir die Fahrzeuge fassen und damit auf den Glaubenberg fahren konnten. Das war noch spassig so im Dunkeln diese Strasse hochfahren. Oben angekommen, konnten wir die Fahrzeuge parken und in die Truppenunterkunft zurücklaufen. Um 23:45 war dann schon ABV und da ich Zimmerchef war, musste ich dort Bestand usw. melden. Lilö war um 24:00.

http://images.t-error.ch/blog/46/glaubenberg.jpgAm Montag mussten wir wie so immer 6:00 aufstehen. Um 6:15 gabs was zu essen und danach mussten die Fahrer auch schon die auf dem Parkplatz abgestellten Fahrzeuge holen. Dieser Parkplatz ist ca 300 Meter vom Truppenlager entfernt. Vor dem AV um 7:15 musste die ganze Monition und das Gepäck verladen sein. Danach ging es mit den Fahrzeugene, zwei Duros und einem Puch mit Anhänger los auf den Schliessplatz. Es war noch Spassig zum Fahren, da die Strasse teilweise sehr steil und nur zwei Meter breit war. der Duro ist 1.96. Es wurde also recht knapp, aber es reichte. Auf dem Schiessplatz angekommen luden wir Mun und Mat aus und brachten es in einer Scheune unter. Dann gings an das aufstellen der Scheiben. Die Zielhänge waren teilweise recht steil und man konnte manchmal gar nich sehen, wo die Scheiben eigentlich hinkommen sollten. Nachdem der Schiessplatz dann mal eigerichtet war, wurde unsere Klasse in zwei Gruppen unterteilt. Eine ging zuerst auf den NAP fürs Wachtschiessen, die anderen konnten sich auf dem Schiessplatz auf einen Hinterhalt vorbereiten. Mehr dazu später. Ich war eigentlich in der ersten Gruppe eingeteilt, erhielt aber den Zielgeländebeochterauftrag bei der anderen Gruppe. Das ist noch angenehm. Mit einem Fernglas in den Zielhang sehen und falls sich was bewegen sollte Alarm geben. Die zweite Gruppe bagann dann mal mit ihrem ersten Durchgang. Das Ziel war es einen Hinterhalt auf eine feindliche Truppe vorzubereiten und auszuführen. Das heisst zuerst so schnell wie möglich in Stellung gehen, wenn der Gegner im Zielgelände ist, alles an Munition rauslassen und wieder abhauen. Bei uns dauerte das einwenig länger, da wir noch HG's werfen mussten. Dann gings auch schon ans Mittagessen. Mal wieder aus der Gamelle.
Am Nachmittag war unsere Gruppe mit dem Hinterhalt drann. Zuerst wurden alle Stellungen zugeteilt. Dann gings schon ans Aufmunitionieren und fassen der HG's. Als wir dann im Igel breitlagen, musste der Gruppenführer die Gruppe beim Klassenlehrer breitmelden und dann konnte die Übung beginnen. Wir rückten vor und gingen in die letzte Deckung. Als der Klassenlehrer dann mit seiner "der Gegner kommt langsam das Tal herunter" Geschichte fertig war ging es los. Die Scheiben wurden hochgeklappt: "Feuer frei". Es wurde geschossen bis zum geht nicht mehr. Seriefeuer bis zum Abwinken. Ich dachte über mir sei eine Maschinengewehrstellung :). Das war doch eine komisches Gefühl. Als dann alle drei HG Werfer, darunter ich, die HGs los waren, gings schnellstmöglich zurück zum vereinbarten Treffpunkt. Während dem Schiessen begann es dann aber noch zu Regnen. Wir lagen alle im TAZ in der Stellung und es wurde immer feuchter und feuchter. Beim Treffpunkt legten wir unsere müden Glieder wieder in einen Igel und die Übung war vorüber. Nach dem Laden gings dann zur Übungsbesprechung beim Klassenchef. Die Feuerdisziplin war schlecht. Kein wunder beim dem Seriefeuer :) Nach einer kurzen Pausen mussten wir die Scheiben wieder austellen und nochmals ans Wachtschiessen. Das war so langweilig. In zwei Stunden nur 15 Schuss geschossen. Glücklicherweise gings dann schon ans zusammenräumen und zurückverschieben. In der Unterkunft mussten wir das Material ausladen und die Fahzeuge wieder auf den Parkplatz stellen. Dann gings an den PD/ID und von 21:00 bis 22:00 hatten wir nichts zu tun. Um 22:00 war wieder ABV, 22:30 LiLö.

http://images.t-error.ch/blog/46/mg.jpgDer Dienstag startete wie der Montag. Frühstück, Fahrzeuge holen, Mat und Mun einladen und AV. Auch diesmal wurde die Gruppe unterteilt. Eine Gruppe kam auf den Schiessplatz, die andere auf einen NAP. Diesmal blieb das aber den ganzen Tag so. Ich musste auf den NAP. Dort ging es vor allem um die verschiedenen Gefechtsformationen (Igel, Schützenschwarm, Schützenkolonne) und Dreipunkte befehle (zum Bsp: Ziel, Weg zum Ziel, verhalten im Ziel). Das übten wir mehrmals indem wir im Schlamm herumkrochen und uns an eine Haus anschleichen mussten. Nicht besonders interessant. Dann gings es endlich zum Schiessplatz hoch, wo das Mittagessen war.
Glücklicherweise brauchte der Chef des Schiessplatzes noch vier Leute mehr, damit sie genug für die Übungen waren. Wir losten aus, wer nich mehr auf den NAP zurück musste, sondern auf dem Schiessplatz bleiben konnten. Glücklicherwiese wurde auch meine Name gezogen. Auf dem Schiessplatz gings es dann richtig ab. Schönes Wetter und schiessen was das Gewehr hält. Bei jedem Durchgang verschoss jeder so drei Magazine, das sind immerhin 60 Schuss und einige noch zwei HG's. Insgesammt machten wir ca. 4 Durchgänge. Da wir am Schluss noch Mun hatten und die Schweiz am Montag das Fussballspiel gewonnen hatte, durften wir noch eine 20er Serie scheissen. Das war spassig. Insgesammten verschossen wir an diesem Tag 3988 Schuss und noch einige HG's. Dann gings auch schons ans Mat und Mun versorgen. Also das bisschen, das wir noch hatten. Mit den Fahrzeugen gings dann zu einem andern Schiessplatz, wo es erstmal etwas zu Essen gab.
Dann fand die Waffen und Wirkungsdemo statt. Zuerst wurden und die 9mm Pistole und das Stgw 90 gezeigt. Dann noch was passiert, wenn man mit dem Stgw auf einen Helm, Sandsäcke und Metallplatten schiesst. Der Helm hatte vorne und hinten ein Loch. Er ist halt nur als Splitterschutz geeignet. Weiter gings dann mit dem Granatwerferaufsatz fürs Stgw. Dieser wir unten an das Gewehrmontiert, anstelle des Handschutzes. Leider waren es nur Übungsgranten. Ausser einem "Flop" war nichts zu hören. Die Panzerfaust war die nächste Waffe, die uns gezeigt wurde. Leider auch nur mit Übungsgeschoss, aber der Abschuss war doch interessant. Weiter ging es den Berg hinauf, wo ein MG 51 stationiert war (Bild). Heute nicht mehr im Einsatz, aber trotzdem interessant, da man immer den Lauf auswechseln und ins Wasser legen muss, da er so heiss ist. Dann wurde uns noch ein "Schurwerfer" gezeigt. Damit kann man ca 200 Meter schnur in wenigen Sekunden verlegen. Das sah noch lustig aus, wie 200 Meter schnur einfach über den halben Schiessplatz verlagt wurde. Nach einer kurzen HG 85 Demo gings es zurück in die Unterkunft, wo ich das Gewehr zum reinigen abgeben konnte, aber den Puch putzen musste. Dann gings auch schon unter die Dusche und um 23:00 an den ABV.

http://images.t-error.ch/blog/46/boot.jpgAuch am Mittwoch mussten wir um 6:00 aufstehen. Nur die Fassmanschaft musste um 5:40 auf und die weckte auch das ganze Zimmer. Beim AV mussten wir unsere Packungen dabeihaben, da es eine kleine Packungskontrolle gab. Dann mussten wir auch schon einen Duro. 18 Leute hinten in einem Duro geht schon, aber es ist einfach sehr eng. Wir wurden zum Bahnhof Sachseln am Sarnersee gefahren, wo wir erstmal in vier Gruppen aufgeteilt wurden. Die Übung Traverso stand an. Ziel: Mit einem Schlauchboot über den Sarnersee rudern. Das Problem: Vier Boote, aber nur Padel für drei Boote. ähhmm ja.. ich sag mal nichts dazu. Unsere Gruppe konnte es sich erst mal, wie schon beschrieben, auf einer Wiese gemütlich machen und den anderen zusehen. Als die anderen am Ziel waren, wurde ein Boot von einem Polizeischiff zurückgefahren und auch wir konnten übersetzen. Sechs Leute rudern, einer steuert und ca sechs sind Passagiere. Das rudern war noch anstrengend, aber das es super Wetter war, machte es doch noch Spass. Nachdem wir die Boote zusammengepackt und in einem Lastwagen verladen hatten, gings zu Fuss zum Zeughaus Sarnen. Dort gabs Fisch und Reis aus der Gamelle und wir konnten uns für den 25 Km Marsch vorbereiten. Das heisst Rucksack am GT festmachen, Pflaster wo nötig montieren.
Dann mussten wir uns auch schon aufstellen. Leider konnten wir nicht in Gruppen Marschieren sondern in der Kompanierformation. Vorne der Chef, dann die Klasse, welche noch in Gruppen unterteilt waren. Zuerst gings es mal ca 7 Km gerade aus. Dann kam schon der erste Posten. Dort gabs aber nur etwas zu trinken, also Eistee und Wasser. Dann begann der anstrengende Teil des Marsches. Von ca 470 Meter höhe auf ca 1400 hoch. Und das bei einer brennenden Sonne auf einer Asphaltstrasse. Das demotivierende daran: niemand wusste, wie weit es noch war. Man lief immer bis zur nächsten Kurve und sahr dann wieder die nächste. Einigen Leuten mussten wir dann mal noch Stgw und Rucksack abnehmen, damit wir wenigstens im Schneckentempo voran kamen. Aber irgendwann kam dann auch der Zwipfposten. Dort machten wir eine kurze Pause und konnten etwas essen. Leider begann es dort auch zu regnen. Aber wir marschierten dann auch ohne Regenschutzweiter. Wir waren ja sowieso schon triefnass. Weiter gings es auf einem schmalen Weg mit lustigen und rutschigen Holzbalken. Aber es ging endlich wieder einwenig bergab. Und irgendwann kam dann der Parkplatz mit den Fahrzeugen in Sicht. Ein herrlicher Moment. In der Truppenunterkunft, trockneten wir das Gewehr und die Schuhe schnell ab, hängten unsere Kleider in den Trocknungsraum und standen unter die erfrischende Dusche. Dann schlüpften wir auch schon in den Ausgänger und machten uns für den HV bereit. Es wur lustig anzusehen, wie gewisse Leute herumliefen oder humpelten. Ich hatte Glück, eine kleine Blase unten am Fuss, ich ich zwar spürte, die aber nicht schmerzte. Im einzigen Restaurant auf dem Glaubenberg genehmigten wir uns ein gutes Abendessen und gingen dann auch bald zurück in die Untrkunft, wo die meisten auch schon in den Betten verschwanden. Ich musste noch bis 23:00 warten um an den ABV zu gehen.

http://images.t-error.ch/blog/46/panzer.jpgAuch am Donnerstag wurde ich um 5:40 von der Fassmannschaft geweckt. Offiziell wäre die Tagwache wieder um 6:00 gewesen. Der Ablauf war auch wieder derselbe. Frühstück, Fahrzeuge holen, verladen und dann an den AV. Nachdem wir auf dem Schiessplatz angekommen sind, mussten wir mal wieder Scheiben aufstellen. Der Zielhang war auf diesem Schiessplatz aber sehr steil, wesshalb wir das aufstellen der Scheiben mit einer kleine Klettertour verbinden konnten :). Das Ziel auf diesem Schiessplatz war die aktive Verteidignung. Das heisst, mann kennt die eigenen Stellungen und weiss etwa von wo der Gegner angreiffen wird. Man muss so schnell wie möglich in Stellung gehen und die Leute halt optimal verteilen. An dieser Übung machte ich allerdings nicht mit, da ich San-Fahrer war. Echt chillig. Nach der Übungsbesprechung gings dann schon ans Mittagessen.
Über den Mittag kam dann der Nebel auf und wir konnten nicht schiessen dann man die Ziele kaum sah. Unser Klassenchef war aber so nett und organisierte uns einen SchüPa (Bild). In welchem wir herumgefahren wurden. Das Problem, das man hinten im Panzer hat, ist, dass man keine Anhung hat, wo man eigentlich hinfährt, aber Spass machts trotzdem. Es rüttelt gar nicht so fest, wie ich zuerst gedacht hatte, obwohl der Fahrer mit Vollgas über eine Kiesstrasse raste. Leider mussten wir dann noch die Scheiben und Hülsen einsammeln und das ganze Material und die Munition verladen. Unsere Klasse wurde im Schützenpanzer auf die Passhöhe gefahren und ich mit dem Duro hinten nach. Ich bin dem Panzer kaum nachgekommen und es schepperte hinten im Duro beängstigen. Wenn da noch Leute hintendrinn gewesen wären.. Die hätten mich vieleicht gehasst. Auf der Passhöhe wurde der Panzer abgestellt und die Klasse und der Fahrer steigen in den Duro ein und wir fuhren in die Unterkunft, wo es wieder ans Fahrzeug, Gewehr und Schuheputzen ging. Nach dem Essen machten wir uns für die Abreise am Freitag bereit. Was wir schon konnten packten wir ein.

Am Freitag gings bereits um 5:30 auf. Frühstück (wenn man dem so sagen kann; ein Brötchen und ein Joghurt), Fahrezuge holen, alles Verladen, F-Säcke, Rollis usw. und dann an den AV um 7:00. Dann ging es für unsere Klasse auch schon zurück nach Bülach. Zuerst noch nach Sarnen an die Tankstelle und dann direkt zurück. In Bülach durften wir zuerst mal das ganze Material putzen und abgeben. Also die Boote die Scheiben, Pflöcke usw. Vor dem Mittag konnten wir noch einen WPD der Fahrzeuge machen. Und dann endlich mal was anständiges essen. Hamburger :).
Nach dem Mittagessen mussten wie Fahrer unter aufsicht des V+T Of's die Fahrzeuge nochmals putzen, da er mit unserer Arbeit nicht ganz zufrieden war. Es hatte noch Dreck am Spritzschutz der Räder. Ja aber hallo? Warum muss den das sauber sein? Will die Armee die Duros verkaufen? Oder haben wie vieleicht zu wenig zu tun? Ich glaube kaum. Nach dem wir die Duros auf Hochglanz poliert hatten und sie jetzt auf die nöchste Fahrt in den Schlamm waren mussten wir noch schnell die Zimmerordnung erstellen und völlig verschwitzt in den Ausgänger schlüpfen. Das ganze in ca 10 Minuten. Um 3:00 war dann auch schon HV und wir wurden ins Wochenende entlassen. Endlich. Nun aber schnell nach Hause unter die Dusche!

Woche 9

Kleiner Wochenüberblick:
  • Fassmannschaft
  • Leitungsbau
  • 15 Km Marsch mit Biwak
  • Feldschiessen
  • Duro Ausbildung

Am Sonntag mussten wir erst um 0:15 (also eigentlich erst am Montag) einrücken. Die Verbindung von Neftenbach nach Bülach ist aber nicht allzu toll. Ich war gut eine Stunde zu früh dort. Nun ja. Immerhin genug Zeit um alles auszupacken. Danach war auch nicht mehr viel los. ABV und LiLö um 0:30.

Am Montag musste ich schon um 5:40 aufstehen, da ich diese Woche in die Fassmannschaft eingeteilt wurde. Um 6:00 musste ich frühstücken und danach bis 7:05 Teller, Becher, Schalen usw. abwaschen. Ein Spass für die ganze Familie ;) Vor dem AV um 7:15 musste ich noch ins Tenue Sport wechseln. Nach dem AV gings auch gleich weiter mit Sport. Zuerst Spielten wir ne Runde Volleyball und danach um uns an die gute alte Schulzeit zu erinneren ein wenig Völkerball :). Nach dem Duschen stand MilFo auf dem Plan. Das heisst Besammlungsübungen. Immer ein Gruppenführer musste seite Gruppe auf Einglied oder eine Zwoerkollonne sammeln. Eigentlich auch nicht so eine Kunst. Damit wir mal wieder ein wenig am Gewehr rumspielen konnten durften wir mal wieder über eine Drillpiste. Zuerst 10 mal PSK, dann 10 mal das Magazin wechseln, 5 unverzügliche Reaktionen und dann noch ein entladen. Und das ganze einfach etwa 10 mal. Extrem motivierend. Ich musste mich wegen der Fassmannschaft um 11:40 wieder bei der Essensausgabe melden. Wieder derselbe Ablauf. Die Arbeit dort ist ja nicht so schlimm, das Problem ist einfach, dass man keine Zeit über den Mittag hat.
Nun ja. Etwas spannender gings am Nachmittag weiter. Fachdienst mit dem Thema Leitungsbau. Es war nicht allzu anspruchsvoll, aber doch noch lustig so kleine Leitungen über eine Wiese zu ziehen. Zum Glück bei schönem Wetter. Wir lernten die verschiedenen Sicherungs-/Stüzpunkte im Tief und Hochbau kennen und auch wie man eine Leitung testet. Zum Beipiel mit dem Feldtelefon 50. (Ja, 50 ist der Jahrgang, aber nicht 1850 :) ) Alles topmodernes Material :D Danach musste ich mich auch schon wieder in der Fassmannschaft melden.
Nach dem Abendessen gings schon an das HV. Ausgang bis 22:00. Nun ja. Nicht allzuviel, aber man will sich ja nicht beklagen :). Danach gings auch schon zum ABV und um 22:30 war wie immer LiLö.

http://images.t-error.ch/blog<br />
/24/biwak.jpg Auch am Dienstag musste ich wieder in die Fassmannschaft (in Bülach dauert die Einteilung immer eine Woche). Nach dem AV gings los mit FUM. Das Thema war Führen. Was bedeutet Führen usw. Mit dem Fahrrad gings dann aber auch schon los zum 300M Schiessstand Bülach. Dort wurde uns nochmals ganz genau erkläht wie man das Visier des Stgw richtig einstellt und wie man richtig in einen Schiessstand geht. Verschluss offen usw. Das ist extrem mühsam, da wir alles in Kloten schon mehrmals hatten und es auch nicht schwierig ist. Und wenn man für so etwas eine halbe Stunde verschwendet ist das einfach nur mühsam. Als wir die lästige Theorie endlich hinter uns hatten, konnten wir fürs Feldschiessen üben. Zuerst 9 Probeschüsse und dann das Feldschiessen mal durchschiessen, ohne dass es zählt. Als wir damit fertig waren gings auch schon wieder zurück in die Kaserne. Nun wurde das Stgw geputzt und dann gabs was zu Essen.
Um 13:30 mussten wir Gruppenweise einstehen. Ein 15 KM Marsch mit anschliessendem Biwak war angesagt. Das Wetter war nicht gerade toll, es regnete mal wieder. Im Regenschutz war es aber recht war, da wurden wir lieber von aussen nass. Ein Problem war noch, dass wir selber Kartenlesen mussten. Schlussendlich gab es doch etwas mehr als 15 KM. Schätzungsweise 18. Aber ja, auch nicht so schlimm. Als wir dann mal im Ziel (Schüliberg, Nördlich von Niederweningen) ankamen, gings schon ans aufbauen des Biwaks. Da wir relativ wenig Leute waren, mussten wir das Biwak mit den Sekretären aufstellen. Für alle war es das erste mal, aber im Militär gibts ja für alles ein Reglement. Wir mussten fünf Zelte aufstellen. Nun ja, halt einfach zwei Plachen zusammen geben ein Zelt. Dann mussten wir noch ein ca 50 cm tiefes Loch für das Feuer graben. Danach mussten wir ja auch noch was zu Essen haben. Nachdem wir dann mal endlich ein Feuer hingekriegt hatten, setzten wir Wasser für die Teiwaren auf und fingen mal mit dem Braten des Hackfleisches an. Dazu gabs noch eine Tomatensauce, welche auch nicht allzu lecker war. Schlussendlich, nach langem Kämpfen, waren die Teigwaren und das Hackfleisch essbar. (nicht gut, aber essbar :) ) Nun ja, dann war ja auch schon bald mal 22:00 Uhr und LiLö war angesagt, also einfach Nachtruhe. Zudem wurde noch eine Wache bestummen. Jemand musste immer eine Stunde Wache haben, dann wurde gewechselt. Ich hatte das Glück, dass ich nicht auf der Liste war, aber wirklich gut schlafen konnte ich auch nicht.

http://images.t-error.ch/blog/24/abzeichen.jpg Um 03:45 ging es am Mittwoch los. Noch im Dunkeln versuchten wir uns so schnell wie möglich uns anzuziehen, die Zelte abzubauen, zu verstauen und halt zu verräumen, was es zu verräumen gab. Um ca. fünf Uhr fuhren wir dann mit unseren Fahrrädern los. Schlafsack und Gewehr vorne auf dem Gepäckträger und auf dem Rücken den Rucksack. Auf dem Rückweg hatte es immerhin keine grossen Steigungen, aber man merke doch, dass einige nicht mehr allzu fit waren. Nach ca. 1:45 Stunden war wir auch in Bülach angekommen, wo wir die Fahrräder, Schuhe, GT, Rucksack und was halt sonst noch schmutzig war, reinigen mussten. Um 7:20 war natürlich AV. Zuerst gab es einen ZS, weil niemand in der Fassmannschaft war. Ja toll, wenn wir erst um 6:45 ankommen, geh ich sicher noch in die Fassmannschaft. Wir hatten ja kaum Zeit um etwas zu Essen. Der Kadi lehnte unser Antrag zum Duschen natürlich ab. Ich meine, wer duscht denn schon? Zum Glück durften wir danach vom Klassenlehrer aus noch schnell unter die Dusche stehen. Ich fühlte mich fast wie neu geboren :). Der Rest des morgens bestand nur aus FUM. Die Themen waren Rollen in einer Gruppen, Selbstkenntnis mal wieder und Steigerung der Lerneffizienz. Danach gings endlich zum Mittagessen. Und natürlich zur Fassmannschaft.
Nach dem Mittagessen stand nochmals FUM an, etwa mit demselben Thema wie am Morgen. Nun gings endlich ans Feldschiessen. Mit dem Fahrrad fuhren wir zuerst zum Schiessstand. Dort mussten wir dann gleich mal eine Stunde sinnlos warten, da noch andere am Schiessen waren. How ever, irgendwann gings dann auch noch in den Stand. Dort mussten wir 18 Schüsse abgeben, ohne Probeschüssen. Ich erreichte 59 Punkte und ab 57 gibt es einen Kranz. Höhö. Als wir dann mal fertig waren fuhren wir wieder zurück nach Bülach, wir das Stgw Putzen mussten. Das Problem war, das wir erst um ca 17:45 ankamen und um 18:15 wäre HV, da wir ausgang hatten. Schlussendlich wurde der HV auf 19:00 verschoben, was wir dann auch so knapp schafften. Ein Problem war noch, dass die Sekretäre in der AGA noch kein Gewehr hatten, aber eine Pistole. Sie mussten also die Pistole und das Gewehr putzen. Und beim putzen des Stgw waren sie ja noch nicht so erfahren. Aber ja, nach fleissigem mithelfen schafften wir das auch noch. Nach dem HV gingen wir erstmal was richtiges Essen. Und vor dem ABV musste ich nocht meine Gamelle putzen, welche immer noch schmutzig war vom Kochen am Dienstag abend. Um 23:15 war dann ABV. Einige Leute hatten wohl etwas zu viel getrunken, denn einer kaum auf die Idee sich während dem ABV unter das Bett zu legen und es hochzustemmen. Es kam wie es musste, das Bett viel im voll auf die Nase. Wie hörten seine Zimmerkameraden wärend dem ABV plötzlich schreien. Nun ja, dank dem Alkohol tat es ihm überhaupt nicht weh, aber ich denke am Donnerstag morgen umso mehr.
Um 23:30 war dann LiLö und all schliefen friedlich in den "bequemen" Betten.

Da wir am Donnerstag mal wieder Fahrerausbildung hatten, musste ich nicht in die Fassmannschaft, das heisst "erst" um 6:00 aufstehen. Um 7:10 wurden wir dann mit einem Lastwagen nach Kloten gefahren. Dort ging es mal wieder um die Fahrerausbildung. Diesmal allerdings nicht mit dem Puch, sondert um den DURO. Zuerst gabs mal eine kurze Theorie über die Kategorie C1, die man benötigt um den Duro zu fahren, denn der Duro ist schwerer als 3.5 Tonnen. Nach lernten wir kurz das Armaturenbrett des Duro kennen, eigentlich nichts besonderes. Und dann gings auch schon ans Fahrzeug fassen. Halt wieder kontrollieren, ob noch alles ganz ist und ob nichts fehlt. Weiter ging es dann mit dem Mittagessen. Mal wieder in Kloten, wo wir einige bekannte Gesichter sahen.
Den ganzen Nachmittag gabs dann Theorie mit den Themen Schilder, Nachtfahreverbot, Arbeits & Ruhezeitverordnung und auch dien Mase des Duro. Und da merke man schon, dass wie noch nicht genug Schlaf hatten. Man musste echt kämpfen, dass die Augen offen blieben. Eine wilkommene Abwechslung war dann mal das Abendessen. Nach dem Abendessen kam dann das schlimmste. Selbststudium. Ich meine, in dem Zustand, in dem ich dort war, kam nun wirklich nichts mehr in meinen Kompf, aber wir mussten zwei Stunden in diesem Raum sitzen. Mühsam...
Um 21:00 konnten wir dann endlich zurück. Wir hatten drei Sprinter zur Verfügung und konnten selbstständig Verschieben. Zurück in Bülach gings schnell unter die Dusche, ABV und dann endlich wieder Pennen.

http://images.t-error.ch/blog/24/duros.jpg Der Freitag war der Tag, auf den sich die meisten Fahrer am meisten freuten. Die Kollektivfahrschule stand an. Nach dem Frühstück ging es wieder nach Kloten. Dort gab es zuerst die Befehlsausgabe und dann ging es auch schon los. Schnell noch die Anhänger ankuppeln und dann zum ersten mal mit dem Duro fahren. Zuerst gings es in den Hohlberg, wo es eine kleine Strecke gibt um den Duro einwenig kennenzulernen. Man sitzt extrem weit vorne und mit Anhänger ist der Duro doch sehr lange. Kurvenschneiden ist nicht empfehlenswert. Einer Runde auf der Teststrecke gab es einen Fahrerwechsel. Danach mussten wir die Runde nochmals drehen und dann gings los auf die Strasse.
Zuerst nach Illnau, Rikon, Turbentahl, Aadorf, Matzingen und nach Sirnach. In Sirnach gabs eine kurze Pause und einen Fahrerwechsel, bevor es weiter nach Wil, Waldstatt, Urnäsch und dann auf die Schwägalp ging. Der Duro ist eigentlich erstaunlich angenehm zu fahren. Im vergleich zum Puch hat er genügend Leistung und auch die Motorenbremse ist extrem praktisch. Ist ist halt ein bisschen ungewohnt, dass man so weit vorne sitzt und auf der Autobahn schwankt das ganze schon einwenig.
In der Schwägalp mussten wir zum üben die Schneeketten montieren und einen Radwechsel machen. Dann gab es auch schon das Mittagessen aus der Gamelle.
Weiter ging es über Neu St. Johann, Bütschwil, Mosnang in die Hulftegg. Dort wechselte nochmals der Fahrer und wir fuhren über Steg, Gibswil, Hittnau, Pfäffikon, Uster zurück nach Kloten. Dort mussten wir noch volltanken, Anhänger abkuppeln, das Auto reinigen und den Ölstand usw. kontrollieren. Nun gings ausch schon zum Abendessen und danach gingen wir noch unsere Kollegen auf dem VAKD besuchen. Zum Abschluss mussten wir noch eine Theorie über Ladung/Mitfahrende, Fahrzeugtechnik und Anhänger miterleben und dann durften wir schon wieder mit drei Sprinteren nach Bülach zurück. Dort noch Duschen, Packen und nach dem ABV schlafen gehen.

Für mich ging es am Samstag schon um 5:10 los, da ich wieder in die Fassmannschaft musste. So ca zehn Minuten vor sechs kam dann mal jemand von der Küchenmannschaft und wir konnten dann auch noch was essen, bevor wir im Ausgänger abwaschen mussten. Militär live. Um 7:00 war dann endlich HV und wir bekamen noch unseren Sold. 130 Fr. für 14 Tag. Nicht schlecht. Zusätzlich kommt ja noch der Erwerbsersatz. So um 15 nach 7 konnten wir dann endlich nach Hause.