Lösung von CIFS VFS: server not responding

Seitdem ich bei meinem neuen Notebook unter Ubuntu 8.10 meine SMB-Shares wieder in der fstab eingetragen hatte, kam jedes mal beim herunterfahren die folgende Fehlermeldung, welche den Computer für etwa eine Minute blockierte.
CIFS VFS: server not responding
CIFS VFS: No response for cmd 50 mid 155


Nichts wirklich tragisches, aber doch nervig genug um der Sache nachzugehen. Glücklicherweise war ich nicht der einzige mit dem Problem. Das Problem ist, dass die SMB-Shares mit dem CIFS Daemon und nicht über den Kernel gemountet werden. Beim herunterfahren wird dann zuerst der Daemon gestoppt und danach sollen die Shares getrennt werden, was dann natürlich nicht mehr funktioniert. Die Lösung ist recht simpel, ein Script, welches die Shares trennt, bevor der Daemon gestoppt wird. Im Ubuntu-Forum findet man da eine gut funktionierende Lösung. Allerdings muss man sich kurz registrieren, damit man die Datei beziehen kann. Bei mir ist die Fehlermeldung nun verschwunden.

SMB Share mit Userrechten mounten

Wie man einen SMB Share unter Linux automatisch mountet habe ich ja bereits beschrieben. Allerdings hatte ich da immer das Problem, dass der Share als Root gemountet wurde und ich als normaler Benutzer nichts ändern konnte. Es sei den ich mountete den Share als User.

Dank einem Kommentar von Martin habe ich nun erfahren wie man einen Share automatisch als mit Userrechten Mounten kann. Wie schon in der vorherigen Lösung muss man dazu in der Datei /etc/fstab eine neue Zeile einfügen. Bei den Optionen muss man aber noch zusätzlich die eigene User und Gruppen ID angeben. Das sieht dann so aus:
//server/share /mount/point smbfs \\
users,_netdev,defaults,uid=uid,gid=gid,username=user,password=pass 0 0
(Die beiden Backslashes symbolisieren einen Zeilenumbruch)

Die eigene uid und gid findet man mit dem Befehl id heraus. Beim nächsten Start von Linux wird dieser Share dann mit dem User als Owenr gemountet. Recht einfach, wenn man weiss wie es geht.
Danke Martin

SMB Share mounten

Mal wieder etwas aus der Linuxecke. Und zwar habe ich heute versucht unter Ubuntu Linux einen SMB Share so zu mounten, dass es bei jedem Start immer gemountet ist. Auf einen SMB Share zugreifen ist unter Gnome ja herzlich einfach, entweder man gibt die Adresse in der Adresszeile ein, oder sucht den Share über den Netzwerkbrowser. Damit man einen SMB Share aber mounten kann muss smbfs installiert sein. Also machen wir das schnell:
sudo apt-get install smbfs

Nun kann man den Share schon manuell mounten. Entweder mit smbmount oder normal mit mount
mount -t smbfs //server/share /mount/point -o username=user,password=pass

Wenn man den Compuer jetzt neustartet ist der Share aber nicht mehr gemountet. Die Lösung für das Problem ist die Datei /etc/fstab. Mit einem richtigen Eintrag in dieser Datei wird der Share Standardmässig beim Booten gemountet.
Nach einigem recherchieren bin ich auf diese Lösung gekommen
//server/share /mount/point smbfs users,_netdev,defaults,username=user,password=pass 0 0
Die meisten Parameter sollten eigentlich selbsterklärend sein. Zuerst den Share, gefolgt vom Mountpoint und dem Filesystem. In diesem Falle natürlich smbfs. Die Optionen sind ähnlich wie die beim manuellen Mounten haben aber noch einige Zusätze wie das _netdev. Dadurch wird der Share erst gemountet, wenn eine Netzwerkverbindung aufgebaut ist, alles andere macht ja herzlich wenig Sinn.
Diese Lösung bringt allerdings ein Problem mit sich. Da der Share vom System gemountet wird, hat der normale Benutzer keine Schreibrechte. Man kann sich die Datei und Ordner auf dem Share zwar ansehen, aber nichts verändert. Wenn man den Share als root unmountet und als normalen Benutzer wieder mountet, hat man Schreibrechte, aber dann kann man ja gleich alles manuell machen. Wenn ich herausfinde, wie es vollautomatisch geht, werde ich dies sicher mitteilen.

NTFS Partition mounten

Bei uns scheinen die Computer nicht so zu wollen. Das private Notebook von einem Mitarbeiter streikt. Ein Windowsproblem. Also zuerst mal Knoppix rein und booten. Damit ich nun das gewünschte Backup auf eine externe (NTFS) Harddisk machen kann, muss ich die Platte zuerst richtig mounten. Das geht so:
root:Knoppix:/media# umount /media/sda1/
root:Knoppix:/media# mount /dev/sda1 /media/sda1 -t ntfs
Standardmässig werden NTFS Platten und readable gemountet und das nützt mir herzlich wenig.

Nachdem die Platte nun beschreibbar ist, gehts ans Backup:
root:Knoppix:/media# cp -Rv /media/hda1/* /media/sda1/backup/