Bike-Putztag / Updates am Chameleon

Nach der gestrigen grösseren Tour wollte ich meine Bikes mal wieder ganz zurecht machen. Das Nomad hat dringend eine Reinigung nötigt und beim Chameleon musste ich selber noch etwas schrauben.
Das Chameleon war letzthin zwar beim Velomech und hat dort den neuen Rohloff-Drehgriff mit rechtwinkligen Zugabgängen und auch gleich neue Züge gekriegt. Auch das Rohloff-Öl, die Kette und das Ritzel wurde gewechselt. Ich habe nun noch eine neues Kettenblatt, neue Kettenblattschrauben montiert und die Bremsbeläge hinten gewechselt, so dass das Bike nun wieder gut in Schuss ist. Ich bin schon auf die erste Ausfahrt mit dem neuen Griff gespannt.



Das Nomad wurde wie gesagt wieder richtig geputzt und so ist auch das lästige knacken am Hinterbau verschwunden, welches sich auf der gestrigen Tour eingestellt hatte. Nun sollte eigentlich nur noch das Wetter mitspielen.

Updates am Nomad

Vor einiger Zeit war mein Bike ja wegen dem gerissenen Schaltwerk beim Velomech und dort hats es gleich noch einige Neuerungen gegeben. Neben dem Schaltwerk wurde auch gleich die Kette und die Kassette erneuert, da die durch waren.
Und diese Woche sind nun (passen auf den verregneten April) noch meine Sommerreifen gekommen. Diesmal vorne ein Maxxis Minion 2.5 60aMP Exo und hinten wieder ein Maxxis Ardent 2.4, diesmal allerdins auch die Exo Variante, mit verstärkter Seitenwand. Das Gewicht der Reifen ist auch akzeptabel, der Minion bringt gerade mal 801g auf die Wage, der Ardent 836g.
Bei der gestrigen Ausfahrt haben sich die Reifen auch sehr gut geschlagen, der Grippunterschied besonders auf härteren Böden zum Swampthing ist enorm. Mal schauen, wie sich der Reifen dann im gröberen Geläuf schlägt.


Santa Cruz: Aluminium vs. Carbon

Ich bin inzwischen ja schon seit etwas mehr als einem Jahr mit einem Carbon Bike unterwegs und ich würde sagen, dass es nicht wirklich geschont wird und bedenken betreffend der Stabilität hatte ich auch noch nie. Das folgende Filmchen von pinkbike ist in dem Zusammenhang aber sehr interessant, da gerade mein Nomad getestet wird. Alu gegen Carbon. Sehr beeindruckend!



Bike-Wartungstag

Beim heutigen eher wechselhaften Wetter mit einem klein wenig Sonne, aber auch Regen und etwas Schnee, habe ich auf eine Biketour verzichtet und dafür meine beiden Bikes mal wieder etwas dahergerichtet. Beim Nomad habe ich die Reverb und die Winterreifen (Maxxis Swampthing 2.35) montiert und dann habe ich noch beide Bikes gewaschen, denn zumindest das Chameleon hatte es nach den letzten paar Biketouren bitter nötig. Natürlich durfte auch ein kleines Fotoshooting nicht fehlen und nun hoffe ich, dass das Wetter morgen gut genug für eine Ausfahrt mit dem Nomad ist.



RockShox Vivid Air R2C fürs Nomad

Nach gut einem halben Jahr musste dieses Wochenende der DHX Air im meinem Nomad einem RockShox Vivid Air R2C weichen. Beim DHX hat mich vor allem die Druckstufendämpfung gestört, welche besonders im mittleren Bereich sehr schwach war. Das heisst im richtigen Sag war ich einfach zu schnell wieder in der Endprogression des Dämpfers, so dass ich schlussendlich nur mit 20-25 % Sag unterwegs war, das Nomad aber mit 30 oder auch etwas mehr gefahren werden will.
Zudem dünkte mich auch das Ansprechverhalten vom DHX nicht so toll. Sicher nicht schlecht, aber es könnte besser sein.

Nun ist also ein Vivid Air fürs Santa Cruz Nomad Carbon gekommen und nach einer ersten Ausfahrt bin ich schon recht zufrieden damit. Das Ansprechverhalten ist jetzt schon extrem gut und das obwohl der Dämpfer noch nicht mal eingefahren ist. Die Druckstufendämpfung scheint auch besser zu sein, denn mit 30% Sag bin ich schon recht gut durchgekommen.


Der Dämpfer ist mit 578 g aber 111g schwerer als der DHX Air, bisher aber jedes Gramm wert.

Thomson X4 50mm Vorbau fürs Nomad

Mitte April habe ich zum testen mal den 50mm Vorbau vom Chameleon ans Nomad geschraubt und war vom Fahrverhalten recht begeistert. Bergab noch etwas direkter und weniger als bisher, ein richtig verspieltes Bike. Und berghoch bin ich, wohl auch danke der absenkbaren Gabel, auch noch immer gut gekommen. So habe ich mir noch einen neuen 50 mm Vorbau fürs Nomad bestellt, da ich am Chameleon ja auch einen 50er fahren will. Meine Wahl ist wieder auf einen Thomson X4 gefallen, welcher funktionell wohl über jeden Zweifel erhaben ist und in meiner Meinung optisch zu den schönsten zählt. Nur ist der 50er 23 Gramm geschwarer als der 70, aber das ist verkraftbar.
Da ich inzwischen ja vermehr selber an meinen Bikes schraube, habe ich mir endlich auch einen Drehmomentschlüssel angeschafft. Der Schlüssel kommt mit 3-10er Hex-Bits, einem T25 Torx und kann am Grifft von 0-24 Newton-Meter eingestellt werden. Sicher nicht das beste Tool, das es auf dem Markt gibt, für Gelegenheits-Schrauber wie mich, aber sicher eine gute Lösung.


Der Thomson Vorbau bringt 178 g auf die Wage.

neuste Änderungen am Nomad

In der letzten Zeit gab es noch die eine oder andere kleine Änderung an meinem Nomad und am Sonntag Abend habe ich mir die Zeit genommen, um noch einige schöne Fotos vom Bike zu schiessen.
Zum einen habe ich die Aufkleber von den Felgen und vom Schnellspanner entfernt und auch der Warnungsaufkleber der Federgabel ist weg. Dann sind schon seit längerem die Sommerreifen drauf. Vorne ein Maxxis Highroller 2.5 42a und hinten ein Maxxis Ardent 2.4 60a.
Zum testen ist momentan ein Thomson X4 50mm Vorbau drauf, welcher den 70mm ersetzt. Die erste Ausfahrt war nicht schlecht, mal schauen, wie sich der längerfristig macht.



In Zukunft gibt es sicher noch einen detailierteren Bericht von meinem Nomad, aber davor möchte ich noch einige male in die Berge damit.

Noch für die Statistik: Der Highroller wiegt 914 g, der Ardent 842 g.

Bikegewichte

Nachdem gestern mit dem DT Schnellspanner das vorerst letzte Teil für mein Nomad gekommen ist, habe ich das Bike gleich mal an die Wage gehängt. Erwartet hatte ich ein Gewicht von um die 14 KG. Mit etwas Glück drunter und sonst halt drüber. Und was sagt die Wage: 14.02 Kg. Das ist ja fast etwas gemein. Aber im Frühling kommen ja andere Reifen drauf und die werde ich ohne Schläuche montieren und auch der Gabelschaft wird noch gekürzt. Vieleikcht reicht es dann ja für eine 13 vor dem Punkt.


Da ich die Wage schon zur Hand hatte, habe ich auch gleich das Chameleon dran gehängt und das war wie erwartet etwas schwerer. Schliesslich habe ich beim Aufbau nicht aufs Gewicht geachtet und die Pike und Rohloff sind halt beide recht schwer. Nur schon mit einem Gabeltausch auf eine Revelation oder Talas könnte ich gut 500 Gramm sparen. Aber vorerst bleibt mal die Pike drin, schliesslich funktioniert sie ja sehr gut.

Nomad: DT-Swiss RWS Schnellspanner

Inzwischen bin ich ja schon einige male mit meinem Nomad unterwegs gewesen und nun gibt es doch nochmals ein neues Teil. Bisher war ich mit einem älteren DT-Swiss Schnellspanner unterwegs gewesen, welcher seine Arbeit zwar gut erledigt hat, aber inzwischen gibt es da ja besseres auf dem Markt.
So habe ich mit einen DT-Swiss RWS Titan Spanner bestellt und der ist heute angekommen. Der Spanner ist recht leicht und kann vor allem sehr einfach gespannt werden und der Hebel kann nach dem Spannen immer noch beliebig ausgerichtet werden. Und damit kann man das Hinterrad auch viel stärker einspannen.


Die Wage sagt 42 g

Nomad: die Sattelstütze

Auf meinen bisherigen Ausfahrten mit dem Nomad war ich noch mit der Kindshock i900 von meinem Chameleon unterwegs, weil die neue Stütze fürs Nomad noch nicht geliefert wurde. Diese Woche ist die nun aber angekommen und heute morgen konnte ich die montieren.
Es ist eine RockShox Reverb 30.9 mit einer Länge von 380mm. Die Stütze ist um 125mm absenkbar und ist nur mit einer hydraulischen "Fernbedienung" erhältlich. Auf den ersten Blick machte sie einen guten Eindruck, die Verarbeitung ist sehr gut und Spiel hat sie (noch?) keines. Die Montage ist etwas aufwändiger als bei einer Kindshock, da man nicht einfach den Zug kürzen kann, wenn er zu lang ist, sondern man muss die Leitung kürzen und danach auch wieder entlüften. Wenn das aber mal gemacht ist, sollte es keine Probleme mit gefrorenen Zügen mehr geben. Ich bin gespannt, wie sie sich dann über längere Zeit schlägt.
Schön finde ich, dass die Lenkerklemmung gleich eine Art Matchmaker ist, denn daran kann man gleich den Schalthebel montieren. So habe ich auf der rechten Seite meinen Matchmaker entfernt und eine normale halterung montiert und der Schalthebel hängt nun an der Klemmung der Reverb. Somit habe ich ca 10 Gramm gespart. Zudem kann man direkt am Hebel noch einstellen wie schnell die Sattelstütze ausfahren soll.
Somit ist mein Nomad jetzt komplett und fertig. Zumindest so fertig, wie ein Bike halt sein kann. Wenn ich das Bike das nächste mal Putz kommt es auch noch auf die Wage, aber den Dreck möchte ich momentan nicht mit wiegen.



Die Reverb belastet die Wage mit 528 g. Das sind fast 100 Gramm weniger als meine KS i900 vom BMC. (Mit Fernbedienung und in 31.6)