Outlook Signaturen sichern

Wer die Signaturen vom Outlook auf einen neuen Computer kopieren, oder einfach ein Backup davon erstellen will, findet sie im folgenden Ordner:
C:\Windows\Profiles\[user]\Anwendungsdaten\Microsoft\Signatures
In diesem Ordner liegt von jeder Signatur ein Plaintext, ein Richtext und ein Wordfile. Diese Files kann man auf dem neuen Computer kopieren und Outlook erkennt die Signaturen danach automatisch.

Outlook: Problem mit Memoformat-Druck

Heute hatte ich wieder mal ein spezielles Problem im Geschäft. Bei einem Mitarbeiter wurden einige Mails falsch ausgedruckt, das heisst, anstelle von einer Seite wurden ca 21 ausgedruckt, mit einigen Buchstaben ganz auf der linken Seite. Das sah dann so aus: PDF (28 Kb)
Ich konnte das Problem etwas eingrenzen, denn es trat nur beim Plaintext-Mails auf. HTML-Mails konnten problemlos gedruckt werden. Den Druckertreiber konnte ich auch ausschliessen, da das Problem bei allen Druckern auftrat. Da Outlook bei HTML-Mails das Druckerfenster vom Internet-Explorer, bei Plaintext-Mails aber das eingene Anzeigt, musste der Fehler ja irgendwo im Outlook sein.

Druckfenster bei HTML-Mails
http://images.t-error.ch/blog/1017/printer_html.jpg


So habe ich die Einstellungen im Outlook durchsucht und wurde dort auch fündig. Das Problem war eine Einstellung im Memoformat.

Druckfenster bei Plaintext-Mails
http://images.t-error.ch/blog/1017/printer_plain.jpg


So habe ich in diesem Fenster "Formate definieren" ausgewählt dort das Memoformat bearbeitet und das Papierformat auf A4 eingestellt. Vorher war ein Benutzerdefiniertes Format mit einer breite von einigen Milimetern definiert. Kein Wunder, dass es da soviele Seiten gibt.
http://images.t-error.ch/blog/1017/memoformat.jpg

Faulting application outlook.exe, faulting module outllib.dll

Neulich hatte ich bei einem Computer im Geschäft das Problem, dass das Outlook beim aufstarten gleichabstürzte und nur noch im abgesicherten Modus gestartet werden konnte. Ein Blick in die Ereignisanzeige zeigte die folgende Fehlermeldung:
Faulting application outlook.exe, version 10.0.6838.0, faulting module outllib.dll, version 10.0.6838.0, fault address 0x001e52e0.

Weitere Informationen über die Hilfe- und Supportdienste erhalten Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/events.asp.

Die Lösung dafür ist recht simpel: Ins Verzeichniss C:\Dokumente und Einstellungen\{user}\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook\ gehen und dort die Datei outcmd.bat löschen oder am besten Umbenennen.
Danach sollte man das Outlook wieder ohne Probleme starten können.

Outlook: Fehler beim Anhängen eines Attachments

Letzhin hatten wir im Geschäft wieder ein komisches Problem im Outlook. Bei einer Mitarbeiterin wurde beim Anhängen einer Datei ans Mail im Outlook die folgende Fehlermeldung angezeigt.
Die Datei "..." kann nicht erstellt werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner, in dem Sie die Datei erstellen möchten, und klicken Sie dann auf "Eigenschaften", um Ihre Berechtigungen für den Ordner zu überprüfen.


Lustigerweise kam diese Fehlermeldung nur bei einer Datei, bei anderen Funktionierte es ohne Probleme. Wenn die Datei umbenannt wurde klappt es auch wieder. Das Problem scheint die Berechtigung im temporären Zielordner zu sein, aber wer weiss schon welcher das ist.

Die Lösung zum Problem ist in der Windows Registry zu finden. Dort muss man unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Outlook\Security den Schlüssel OutlookSecureTempFolder löschen und schon funktioniert es wieder. Wichtig ist, dass man die Registry als normaler Benutzer startet.

Mit Outlook auf Adressen in der Active Directory zugreifen

Mit Outlook hat man die Möglichkeit auf die Adressdaten einer Active Directory zuzugreifen. Da das ganze über LDAP läuft, ist das relativ simpel. Von Vorteil ist dies, wenn man Adressdaten zentral speichern will aber keinen Exchange Server hat.

Ich erkläre hier wie man mit einem Outlook 2002 auf die Active Directory von einem Windows 2003 Server zugreift. Ich denke, bei anderen Version sieht es ähnlich aus.

Dazu muss man ein neues Adressbuch erstellen. Dies macht man über Extras -> E-Mail-Konten. Nun wählt man "Ein neues Verzeichnis oder Adressbuch hinzufügen" an und klickt auf weiter. Beim nächsten schritt wählt man den "Internetverzeichnisdienst (LDAP)" an und klickt wieder auf weiter.
Jetzt hat man die Möglichkeit den Servernamen anzugeben. Zudem muss man die Anmeldeinformationen angeben. Idealerweise im Format domain\user.
http://images.t-error.ch/blog/516/outlook_ldap_server.jpg


Nun muss man noch weitere Einstellungen angeben. Unter Verbindung kann man den Anzeigenamen und den Port angeben. Mit dem Port 389 klappt es bei mir ohne Probleme.
http://images.t-error.ch/blog/516/outlook_ldap_name_port.jpg


Unter Suche gibt man nun an, wo die Adressdaten abgelegt sind. Je nachdem wie man die AD organisiert hat, sieht das halt etwas anders aus. Auf jeden Fall, muss man die Suchbasis im LDAP Stil angeben.
http://images.t-error.ch/blog/516/outlook_ldap_search.jpg


Wenn man das gemacht hat, kann man das Adressbuch öffnen und rechts oben bei "Namen anzeigen aus" das richtige Adressbuch auswählen. Dann sollten alle Adressen angezeigt werden.

Leider funktioniert das nicht Bidirektional. Das heisst, man kann keine Kontakte im Outlook erfassen, auch wenn die Berechtigungen stimmen. Zudem gibt es keine Möglichkeit die Adressen in Ordner zu fassen. Auch wenn man in der AD Organisationseinheiten (OUs) erstellt, werden die Adressen im Outlook in einer Liste dargestellt. Aber vielleicht, gibt es doch eine andere Lösung.

Unbekannter Fehler 0x8004060C

Mal wieder ein kleines Outlookproblem. Bei einem Mitarbeiter wurde keine Mails mehr versendet und es wurde nur die folgende Fehlermeldung angezeigt:
Unbekannter Fehler 0x8004060C

Nach kurzem Googeln wurde ich auch fündig. Outlook 2002 kann keine Mails mehr senden, wenn die PST Datei 2GB gross ist. Also einige Mails löschen jund schon funktioniert es wieder.
Ich verstehe allerdings nicht ganz, wieso Microsoft aus einem Unbekannten Fehler 0x8004060C kein Bekannter Fehler: PST Datei zu gross machen kann. Das würde die Fehlersuche einiges einfacher machen