Palfries-Tour im Herbst

Inzwischen bin ich die Palfries-Tour schon einige male gefahren, aber mir gefällt sie immer noch und darum bin ich sie heute mit Stee nochmals gefahren. Der Vorteil ist halt, dass man in gut einer Stunde in Flums ist, der Uphill ist gut fahrbar und man kann auch gut mal etwas später starten und schlussendlich ist der Trail bergab auch sehr schön und macht richtig Spass.

So sind wir heute erst um 10 Uhr hier losgefahren und waren kurz nach 11 Uhr in Flums und haben dort beim Bahnhof parkiert und die Bikes ausgeladen.


Nach einem kurzen Besuch im Coop gings dann erstmal auf dem Veloweg nach Sargans und dann hoch nach Palfries. Das Wetter zeigte sich wieder von der besten Seite und die Temperaturen lagen meistens auch im angenehmen Bereich. Die ersten paar Kilometer legen wir aber an der Sonne zurück wodurch das Themometer auf gut 28 Grad Anstieg und wir uns wie in einer Sauna fühlten.



Nach einem kurzen Halt beim schönen Aussichtspunkt gings weiter, nur sind wie diesmal nicht wieder runter nach Trübbach, sondern denselben Weg gefahren, den ich das letzte mal mit Rotscher auf unserer Walensee-Umrundung genommen habe. Dadurch spart man den einen oder anderen Höhen- und Kilometer und zudem ist er auch noch viel schöner. Die Aussicht ins Churer Rheintal wurde aber leider durch den Dunst etwas getrübt.


Der Weg führte uns zuerst wieder auf Schotterwegen steil nach oben und dann kam wieder der schöne Teil. Ein leicht abschüssiger Trail, welcher immer wieder üben kleine Brücken führte und auch richtig Spass machte. Dieser Trail spuckte uns beim Trüebbach wieder aus und von dort gings dann auch wieder nach oben.


Nun mussten wir uns noch recht vieler Höhenmeter auf der Asphalt-Strasse hochquälen, welche zwar meistens eine angenehme Steigung hat, aber zwischendurch gibt es die eine oder andere Rampe, bei welcher man richtig drücken muss. Aber irgendwie ist es dann doch gegangen.


Kurz vor 16 Uhr hatten wir dann endlich die Höhe erreicht und machten ganze oben noch das eine oder andere Foto, bevor wir im Restaurant noch einen halben Liter Rivella und eine Nussstange genossen.


Dann gings weiter auf unserer Route und da hatte es auch den einen oder anderen Anstieg drin, aber nichts mehr so steiles und langes wie bisher und auf einer Wiese machten wir auch noch unsere "Mittagspause" und assen die Sandwiches, welche wir am Morgen gekauft hatten. Und bei der aussicht schmecken sogar diese vorgepackten Sandwiches.


Bevor es dann endlich runter ging gabs noch eine letzte Pause um die Knieschoner zu montieren und dann freuten wir uns darauf, endlich die hart erarbeiteten Höhenmeter zu vernichten.


Wie erwartet war die Abfahrt einiges angenehmer und machte richtig Spass und so machten wir diesmal auch kaum Fotos und auch keinen Film von der Abfahrt. Die einzigen Fotos die ich liefern kann kommen von der einzigen Pause unterwegs. Der Trail machte aber wie erwartet wieder richtig Spass und hat einige anspruchsvollere, aber auch viele flowige Teile drin


Unten angekommen mussten wir noch einige wenige Kilometer bis zum Auto fahren, wo wir auch kurz nach halb sechs angekommen sind. Runter gings also etwas schneller als den Berg hoch.
Das Chameleon hat sich wieder richtig gut geschlagen, auch wenn ich bedenke, dass ich gar nicht mehr weiss, wann ich es das letzte mal geputzt, geschweige denn etwas daran geschraubt habe. Für mich einfach das beste Hardtail der Welt.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 42.5Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 11.2Km/h
  • Zeit: 03:36:22
  • Höchstgeschwindigkeit: 39.3 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 145 bpm
  • Höhenmeter: 1551.7 Hm
  • Hm pro Km: 36.51
  • Bike: Santa Cruz Chameleon

Walensee-Tour Extended

Vor fast 3 Jahren bin ich mal die Laubeggtour - Um den Walensee gefahren und wollte das mal wieder nachholen. So habe ich vor einiger Zeit mal Rotscher angefragt, ob er mal interesse daran hat, die Tour mit mir zusammen zu fahren. Es hat dann zugesagt und gleich den Vorschlag gebracht ins Sargans zu starten und vorher noch via Palfries zu fahren. Warum auch nicht?
So haben wir uns an diesem Samstag um 8 Uhr in Sargans getroffen, das Wetter zeigte sich ja schon mal von der guten Seite, auch wenn es mit 14 Grad noch etwas kühl war. Den Aufstieg nach Palfries kenne ich ja bereits uns sind wir bisher immer wieder runter nach Trübbach gefahren und das wollten wir heute auslassen, so nahmen wir den "Höhenweg" und konnte so gleich einiger Höhenmeter auslassen. Zudem lohnt es sich auch, diesen Weg zu fahren, teilweise ist das ein schöner und leicht abschüssiger Singletrail mit einigen Brücken, wo gleich etwas "Northshore-Feeling" aufkommt.



Bei Palfries angekommen, machten wir einen kleinen halt im Restaurant und stärkten uns mit einer Nussstange sowie etwas Rivella bzw. einer heissen Schokolade. Nun gings auf einigen Schotterwegen weiter bis zum ersten mal der Walensee ins Blickfeld kam und damit auch Wesen ganz am anderen Ende.


Es folgte eine kurze Abfahrt über die Wiese und damit auch ein kleiner Slalom um die Kuhfladen herum. Irgendwann kommt dann ein Schild "Ende der Mountainbike-Route". Also gut, dann wird der Spass hier wohl los gehen. Oben geniessen wir nochmals die schöne Aussicht, bevor es erst mal runter geht.


Man merkt schnell, dass es hier letzthin geregnet hat. Der Trail ist noch immer recht feucht und die Steine und Wurzeln dementsprechend rutschig, somit ist etwas Vorsicht geboten. Der Trail vordere uns schon recht und scheinbar ist das Tubeless-System von Rotscher etwas überfordert, denn plötzlich spritzt bei ihm etwas Dichtmilch aus dem Reifen. Aber Glück im Unglück: Mit etwas mehr Luft und etwas Gewalt lässt sich der Reifen wieder an den angestammten Ort zurück bewegen.


Kurze Zeit später durchqueren wir eine Gröllhalde, welche auf der Topo-Swiss Karte passend als Bruch angeschrieben ist. Da ist halt wieder etwas schieben angesagt. Das Ganze aber immer mit Aussicht auf den Walensee.



Nach einigen Schiebepassagen können wir endlich wieder fahren. Nur geht es nun wieder den Berg hoch und das auch nicht zu knapp. Unterwegs werden wir noch von einigen Wandern angefeuert, welche sich durch ans an die Bünder Steinböcke erinnert fühlen. Kämpfa, Kämpfa! Etwas später kommt dann aber die Rettung in Form einer kleinen Bergbeiz bei der Alp Tschingla und dort kehrten wir natürlich gerne ein und füllten unsere Flüssigkeitsreserven wieder etwas auf.


Frisch gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg und da führt uns Rotschers GPS-Track etwas ins Abseits, aber dafür sehen wir dort gleich zwei (recht fette) Murmeltiere. Kurz darauf sind wir wieder Back-on-Track und müssen uns dann etwas durch kämpfen. Es geht immer wieder nach oben und an einigen Stellen ist auch tragen angesagt. Und teilweise müssen wir sogar auf ebene Stellen schieben, da der Weg so verblockt ist. Das kostet uns doch recht viel Zeit und Energie. Aber dafür haben wir immer die schöne Aussicht auf den Walensee zur linken und die Churfirsten auf der rechten Seite.


Dafür entschädigt uns ein schöner Trail mit lässigen Kurven und Absätzen. Und so ein Absatz wird dann Rotscher zum Verhängnis und er legt einen Vorwärts-Salto hin. Aber abgesehen von einigen Schürfungen und Prellungen scheint nichts passiert zu sein. Der Trail spuckt uns bei der Alp Schrina wieder aus und dort kommen wir auf den Weg, den wir jeweils bei der "kleinen" Walenseeumrundung gefahren sind und somit sind wir wieder in bekanntem Gebiet. Beim nächsten grösseren Anstieg musste ich dann aber etwas leiden, aber nach einer kurzen Verpflegungspause gings gleich wieder besser. Nach einem kurzen Downhill kamen wir noch zum letzten richtigen Anstieg des Tages und davor machten wir auch gleich noch einen Fotohalt.


Nach etwas schieben und tragen kam dann endlich die Hütte bei der Laubegg in Sicht und das ist ja das Zeichen, dass es nur noch bergab geht. Also nochmals einen kurzen Halt und ein "Gruppenfoto" mit Aussicht.



Der Trail runter nach Betlis ist dann aber wirklich vom feinsten. Anfangs einigen scharfe Kurven, steile Stufen dann aber immer flowiger und wirklich gut fahrbar. Zudem war dieser Trail auch erstaunlich trocken. Nach den bisherigen feuchten Trails kam das eher unerwartet. Wir haben die Abfahrt richtig genossen und bei jedem kurne halt kam wieder der Geruch von gequälten Scheibenbremsen auf. Zum Glück habe ich letztes Wochenende noch neue Bremsbeläge montiert. Kurz vor Betlis, etwas oberhalb vom Walensee machten wir nochmals einen letzte Fotohalt.


Der Rest der Tour ist recht schnell erzählt. Wir fuhren nach Wesen und machten beim Bahnhof noch einen kurzen Halt um den Selecta-Automaten zu plündern, denn inzwischen musste noch etwas Energie her. Danach gings alles dem Veloweg entlang nach Walenstadt, Flums und so nach Sargans. Rotscher hat teilweise recht Tempo gemacht und ich konnte im Windschatten etwas mitfahren und so haben wir die Durchschnittsgeschwindigkeit von 8.2 doch noch auf 10.8Km/h gehoben. So kamen wir kurz vor 20 Uhr in Sargans an ich zu meinem Erstaunen war ich nicht mal so ausgelaugt wie erwartet.

An dieser Stelle einen grossen Dank an Rotscher. Schön, dass es geklappt hat und das Biken hat richtig Spass gemacht. So etwas müssen wir wieder mal machen, aber vielleicht etwas, das nicht ganz so anstrengend ist :)

Hier noch das Höhenprofil:
http://images.t-error.ch/blog/1533/hoehenprofil.jpg


Die Daten der Tour:
  • Distanz: 90.9Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.8Km/h
  • Zeit: 08:06:06
  • Höchstgeschwindigkeit: 39.1 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 145 bpm
  • Höhenmeter: 2757 Hm
  • Hm pro Km: 30.33
  • Bike: Santa Cruz Nomad Carbon

Video: Palfries Tour

Ehrlich gesagt ist mir dieser nasse Sonntag noch etwas entgegen gekommen, denn so konnte ich wieder einige Dinge erledigen die sonst wegen dem Biken auf der Strecke geblieben wären. So habe ich unter anderem endlich den Film von der Palfries-Tour vom letzten Wochenende geschnitten und hochgeladen.
Wie gesagt waren wir etwas spät unterwegs und so sind die Aufnahmen von weiter unten mit der GoPro recht schlecht geworden. Im Wald war es einfach zu dunkel für das kleine Ding. Dafür sind die Aufnahmen von oben nicht schlecht und die EOS ist da sowieso etwas weniger Anspruchsvoll, besonders mit dem 50mm.

Die Musik kommt diesmal von den deutschen Loudogs und bergab von der Zürcher Band Snook.



Palfries-Tour

Vor genau zwei Jahren und zwei Tagen waren bin ich mit Stee die Palfries-Tour gefahren und da für den Samstag schönes Wetter vorhergesagt war, wollten wir diese Tour wiederholen. Ich wollte zum ersten mal mit meinem Chameleon etwas in die Berge und die Palfries Tour eignet sich ja perfekt dafür.
Wir waren recht spät unterwegs und sind erst um halb 12 in Flums losgefahren, diesmal allerdings bei schönstem Wetter und recht angenehmen Temperaturen.
So gings zuerst alles der Seez entlang bis nach Mels und dort etwas durch das Dorf rüber nach Sargans, wo es erstmal zur Altstadt hoch ging. Das war aber noch der harmlose Teil, denn schon kurz später stand der erste richtige Anstieg an. Von Sargans gings hoch nach Prod, anfangs auf einer Asphaltstrasse durch ein schönes Quartier mit einer ebenso schönen Aussicht und später im Wald auf einem Forstweg, dafür aber etwas steiler. Oben konnten wir dann schon mal die Aussicht auf das Rheintal und das Schloss Saragans geniessen.




Nach einer kurzen Abfahrt auf einer Apshaltstrasse richtung Trübbach, folgte die richtige Schinderei. Von ca 550 MüM mussten wir hoch auf gut 1700, das ganze am Stück. Meistens führt man dort aber auf einer asphaltierten Strasse im Wald, was zumindest von den Temperaturen her recht angenehm ist. Die Autos die einen immer überholen sind hingegen nicht sonderlich motivierend. So kurbelten wir halt langsam aber sicher nach oben, mit der Gewissheit dass das Ziel immer näher kommt. Schlussendlich haben wir das Ziel auch erreicht und da es auch schon 17 Uhr wa, nutzten wir diese Gelegenhei auch gleich für das Abendessen. Ein Sandwich mit einer schönen Aussicht als Beilage.


Darauf folgte der angenehmere und vor allem spassigere Teil, der Downhill runter nach Flums. Denn dafür hatten wir uns ja auch den ganzen Weg hochgequält. So hiess es Gabel rauf, Sattel runter und ab richtung Flums. Anfangs gings mit viel Tempo über eine Wiese, später wurden die Trails dann immer schmaler und steiler, aber durchwegs gut und zügig fahrbar. So macht das richtig Spass und die Tatsache, dass ich das Hardtail unter dem Hintern hatte, habe ich schnell vergessen.


Diesmal fanden wir sogar noch einen zusätzlichen Trail, den wir das letzte mal nicht gefahren sind und so mussten wir nur einige kurze Teile auf den Asphaltstrassen herunterrollen. Unten angekommen waren wir froh, dass wir noch etwas in der Ebene fahren konnten, damit das Adrenalin wieder etwas aus den Blutbahnen kann.

So kamen doch 45 Km und über 1800 Hm zusammen, das ganze bei schönstem Wetter und, da wir recht spät unterwegs waren, keinen Wandern. Jetzt muss ich nur noch das Filmmaterial der GoPro und der EOS zusammenschneiden und hochladen, aber ich hoffe, das schaffe ich noch im Verlauf der Woche.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 45.9Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 11.4Km/h
  • Zeit: 03:59:00
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.4 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 152 bpm
  • Höhenmeter: 1840 Hm
  • Hm pro Km: 40.09
  • Bike: Santa Cruz Chameleon

Palfries Tour

Der Wetterbericht für den Sonntag war leider nicht so berauschend. Wolken und Regen waren angekündet, also nicht so ideales Bikewetter. Als wir dann aber um 9 Uhr wieder beim Bahnhof Flums losfuhren sah es nicht mal so schlecht aus. Zwar bewölkt, aber zwischendurch zeigte sich auch etwas blauer Himmel. Und wie schon am Samstag war es wieder sehr warm. Wir hatten uns für den Sonntag die Palfriestour vorgenommen. Da diese aber in Sargans startete mussten wir halt noch etwas im flachen fahren. Bei der Tankstelle in der Nähe machten wir allerdings zuerst einen kurzen halt um das Mittagessen einzukaufen. Beim Biken finde ich Picknick die beste Variante.

Danach folgten wir der Seez entlang bis nach Sargans. Nicht besonders spannend, aber eine gut möglichkeit um sich etwas einzufahren. In Sargans kamen wir am Schloss Sargans vorbei und schon bald war die Schonfrist zu ende. Schon in Sargans gings auf einer Asphalstrasse nach oben. So kamen wir auch schon schön ins Schwitzen, aber immerhin war die Strasse gut fahrbar. Später kamen wir in den Wald, wo es zwar etwas kühler war, aber das tat dem tropfenden Schweiss keinen Abbruch. Bei einer Bank mit schöner aussicht auf das Tal machten wir unsere erste Pause. Dieser Punkt war auch der erste "Höhepunkt" der Tour.



Von nun an gings wieder nach unten. Zuerst auf einer Kiesstrasse und später auf Asphalt, so kamen wir fast bis nach Trübbach runter. Aber noch etwas oberhalb des Dorfes war fertig lustig, denn dort begann der Aufstieg nach Palfries. Zuerst führte uns ein Kiesweg an der Sonne sehr steil nach oben. Etwas später kamen wir auf die Asphalstrasse, welche uns immer weiter nach oben führte. Teilweise mit einer schönen Aussicht auf das Rheintal und auch nach Liechtenstein.
Die Asphalstrasse war zwar gut zu befahren, aber ging dennoch an die Substanz, da sie einfach nicht enden wollte. Nach jeder Kurve folgte eine weitere und nochmals eine, und nochmals eine... Glücklicherweise war das meiste im Wald und so war es nicht extrem heiss, aber wir schwitzen trotzdem ohne Ende. Nach einigen Stunden des heraufkurbelns kamen wir über die Baumgrenze und so wussten wir auch, dass das Ziel so langsam aber sicher näher kommt. Die Aussicht war aufgrund der Wolken zeitweise recht beschränkt.


Nach einigen weiteren Höhenmetern wurde es endlich eben und es ging sohgar etwas bergab. Nach einigen Kurven kam dann endlich das Gasthaus Palfries in sicht (und dahinter der Parkplatz mit all den Autos die uns überholt hatten). Wir verzichteten auf einen halt beim Restaurant und fuhren noch etwas weiter um bei der nächsten Sitzpank unser Mittagessen einzunehmen. Wie schon gestern war es in den verschwitzten Kleidern recht kühl uns so kamen wieder die Windjacken zum Einsatz. Die Aussicht liess leider zu wünmschen übrig, aber ich kann mit vorstellen, dass die bei gutem Wetter nicht mal so schlecht ist.



Gleich nach dem Mittagessen folgte die erste Abfahrt. Diese war allerdings sehr kurz und darauf folgte auch wieder ein Gegenanstieg. Nach 2-3 Km war das aber auch geschafft und auf einer Almwiese begann die richtige Abfahrt. Also noch schnell Sattel runter, Protektoren montieren und einige Fotos machen.


Mit Vollgas fuhren wir über die Wiese (natürlich immer dem Weg entlang), zweitweise hatte ich Angst, dass mit nächstens die Kette um die Ohren fliegt. Das war glücklicherweise nicht der Fall und mit einem grossen Smile im Gesicht erreichten wir wieder eine Kiesstrasse, von wo wir eine prächtige Aussicht auf den Walensee und auf einige Kühe hatten.


Nach wenigen Kilometern auf der Kiesstrasse bogen wir auf den Wanderweg nach Berschis ab. Der Wanderweg war schmal aber nicht so steil und dank dem gestrigen Regen noch etwas matschig. Auch gut, man will ja nicht mit einem sauberen Bike aus einem Bikewochenende zurückkommen. Der Wanderweg führte uns in eine kleines Tobel.



So kamen wir auf die Asphalstrasse welche von Sennis bis nach Flums führt. Ich hatte schon Angst, dass wir wie am Samstag wieder hart erkämpfte Höhenmeter auf Asphalt vernichten müssen. Glücklicherwiese hatte es noch einen Wanderweg, mit welchem wir die Strasse umgehen umfahren konnten. Der Wanderweg war sehr schmal und teilweise auch recht steil aber immer gut fahrbar. Und da er etwas ausgesetzt war hatte man zeitweise eine gute sicht in das Tal und auch auf Flums.



Der Trail war wirklich einer von der besseren Sorte und machten wirklich Spass. Zwar war ichg fast immer auf den Bremsen aber ein zu hohes Tempo hätte wohl Fatale folgen. Aber leider war auch dieser Trail mal zuende und spuckete uns wieder auf der Asphalstrasse oberhalb von Berschis aus. Nun hatten wir keine Alternative und mussten die restlichen Höhenmeter auf der Strasse vernichten. Mit einem guten Tempo (bis zu 65 Km/h) donnerten wir in das Tal runter. Auf dem Rückweg nach Flums konnten wir den Puls noch etwas senken und vom schönen Trail schwärmen.

Das war sicher nicht das letzte mal, dass ich in Flums beim Biken war.

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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 44.09Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.6Km/h
  • Zeit: 04:08:55
  • Höchstgeschwindigkeit: 62.3 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 131 bpm
  • Höhenmeter: 1654.9 Hm
  • Hm pro Km: 37.53
  • Bike: BMC Superstroke 01
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