Nomad: die Pedalen

Auch wenn sie inzwischen schon etwas mitgenommen aussehen, kommen die NC 17-Sudpin III S-Pro Pedalen vom BMC an mein Nomad. Sie sind relativ leicht, die Lager laufen noch immer sehr gut und der Gripp ist mit den 5.10 Schuhen enorm. Mit den Pedalen bin ich sehr zufrieden und so sehe ich keinen Grund um die zu ersetzen.
Und die Pedalen haben halt relativ schnell mal Kontakt mit Steinen oder auch dem Boden und besonders im Engadin mussten die Pedalen etwas leiden, was zu einigen krummen Pins und etwas weniger Farbe geführt hat. Dadurch sind sie inzwischen etwas Gewicht-Optimiert.


Und wiegen tun die Pedale 405 Gramm

Chameleon Review: Diverse Teile

Alle Teile des Reviews findest du unter dem Tag chameleon review

In diesem Beitrag möchte ich noch auf einige Teile am Bike eingehen, die zwar auch wichtig sind, aber über die ich nicht genug schreiben kann, damit sie einen ganzen Beitrag füllen.

Steuersatz

Definitiv DIE Referenz in Sachen Steuersatz. Der Chris King NoThreadset. Ein Klassiker, schön und Zeitlos und gemacht für die Ewigkeit. Bisher auffällig unauffällig und ich denke, das wird noch lange so bleiben. Viel muss ich wohl nicht mehr dazu schreiben.

Kurbel & Lager

Die Wahl der Kurbel war nicht ganz so einfach wie die des Steuersatzes. Zum einen musste sie schwarz sein (soll ja auch gut aussehen), wenn möglich für ein Kettenblatt geeignet sein und nicht so extrem schwer sein. Die meisten Shimano Kurbeln fallen da schon mal weg, weil es zum Beispiel die XT nur in Silber gibt. Schlussendlich ist meine Wahl auf eine Truvativ Stylo OCT 1.1 gefallen. Geliefert wurde die 175 mm lange Kurbel mit einem 32 er Kettenblatt, einem Bashring und dem Lager dazu. Kettenblatt und Bashring wurde gleich entfernt und nur ein 40er Truvativ Kettenblatt montiert. Wenn die Kette sowieso immer auf dem grössten Kettenblatt ist, kann ich auch auf den Bashring verzichten.
Die Kurbel hat sich bisher ganz gut geschlagen und auch das Lager hat die ersten 2000 Km ohne weiteres überstanden. Wobei man von den Truvativ Lagern nicht viel gutes liest. Zum einen recht schwer und nicht lange haltbar. Mal sehen wie lange meins noch hält. Der grösste Nachteil ist in meiner Meinung, dass die Truvativ Kurbeln nicht mit dem Hollowtech 2 Standard von Shimano, FSA usw. Kompatibel sind, sondern mit dem GXP einen eigenen Standard haben. Sonst wären die nächsten Innenlager wohl auch von Chris King gekommen.

Vorbau & Lenker

Während es beim Steuersatz nur ein Chris King sein kann, muss es beim Vorbau ein Thomson sein. In meinem Fall ein X4 mit 50 mm und einer Klemmung von 31.6. In meiner Meinung der schönste Vorbau den es gibt und dazu fast unzerstörbar. Ein Meisterwerk der Frästechnik.
Beim Lenker wollte ich einen etwas breiteren als vorher und habe mich nach langem hin und her für eine Truvativ Holzfeller entschieden. Dieser kommt im schönen schwarz mit einem roten Karo-Muster daher. Mit einer Breite von 700 mm war breiter als der Easton am Superstroke aber noch schmal genug um zwischen den (meisten) Bäumen durch zu passen.


LRS & Reifen

Bei der Laufrädern habe ich bis auf die Rohloff auf schon bekanntes zurückgegriffen. Die Felgen sind DT Swiss 5.1 und damit dieselben die schon am Superstroke problemlos den Dienst verrichten. Die Speichen und Nippel kommen auch von DT Swiss. Wie schon erwähnt dreht sich das Hinterrad um die Rohloff, während vorne eine DT Swiss 440 FR Nabel den Mittelpunkt spielt. Die Nabe ist natürlich für eine 20 mm Steckachse ausgelegt.
Auch bei den Reifen habe ich den Maxxis Ardent gewählt, mit welchem ich auch mit dem Superstroke schon unterwegs war. Auch hier wieder mit Schläuchen und ohne ein Tubeless-Experiment.

Pedalen

Inzwischen bin ich ja von den Klickpedalen abgekommen und die Shimano-Pedalen die ich Anfangs noch am Chameleon hatte mussten inzwischen den NC 7 Sudpin III S-Pro weichen. Diese Bärentatzenpedalen sind mit 385 g schön leicht, mit 15mm schön dünn und dazu noch schön schwarz. Die recht langen und gut verschraubten Pins graben sich die in die Sohle der Schuhe ein und bieten damit einen Grip, der fast so gut ist, wie der von Klickpedalen. Nur bei wirklich groben Wurzelpisten bin ich mit den Schuhen etwas gerutscht. Aber mit einem Hardtail rüttelt es über Wurzeln einfach recht schnell mal. Über die Haltbarkeit kann ich bisher noch nichts schlechtes sagen. Nach den wohl noch nicht ganz 2000 Km verrichten sie ihren Dienst immer noch perfekt und Pins sind auch noch keine ausgefallen.

Sattel

Der Sattel ist ja immer so eine Sache. In erster Priorität muss er gut zum Allerwertesten Passen und dann sollte er auch noch gut aussehen und leicht sein. Dass der Selle Itala SLR Gelflow für mich bequem ist, weiss ich ja schon seit einiger Zeit, da ich ihn schon am Superstroke fahre. Da er auch noch schön und leicht ist, viel mir die Sattelwahl gar nicht schwer und so thront nun wieder ein SLR Gelflow auf meinem Chameleon.

Pedalen für Chameleon: NC 17-Sudpin III S-Pro

Nachdem die Schuhe schon eine Weile hier sind, sind nun endlich auch die Pedalen bei mir angekommen. Anfangs war ich auf dem Chameleon mit Shimano Klickies unterwegs und seit den neuen Schuhen mit den Crank Brothers 5050xx.
Fürs Chameleon habe ich nun NC-17 Sudpin III S-Pro Pedale bestellt. Sie sind mit 385g schön leicht, mit 15mm schön dünn und dazu noch schön schwarz. Alles in allem also eine schöne Sache, die schön ans Bike passt.
Damit kann ich das Chameleon nun auch endlich als ganze fertig bezeichnen (sofern das möglich ist). Das heisst in naher Zukunft folgen noch einige Berichte über das Bike und die wichtigsten Teile. Nun nun noch einige Bilder: