Woche 29 (Abschlussinspektion/WEMA)

Wochenübersicht:
  • Abschlussinspektion
  • WEMA
  • Beförderung der Rekr.
  • Entlassung nach Liestal

Am Sonntag rückten wir das letzte mal in Kloten ein. ABV war um 23:45.

Der Montag morgen stand ganz im Zeichen der Abschlussinspektion. Desshalb mussten wir auch schon um 05:00 aufstehen. Während sich unsere Kameraden nach dem Frühstück noch auf die Inspektion vorbereiteten, machten wir zwo (das Auswerter-Team) unser Notebook im Amiti bereit. Nun ja.. das wars dann auch schon für eine Weile. Wir warteten auf die Ergebnisse. Diese kamen dann auch früher oder später und wir gaben diese brav ins Excel file ein. Der Divisioär, der die Inspektion durchführte und der Oberst, der auch daran teilnahm, besuchten uns auch noch, um die ersten Resultate anzusehen. Leider versagte unsere Kompanie bei der Zugschule heftigst. Beide Züge hatten ein genügend. Dafür konnten wir im Fachtechnischen Bereich trumpfen. Schlussendlich reichte es für eine Note Sehr gut mit 86%. Bei uns zwei war ab 11:00 die Hölle los. Die Resultate kamen herein und wir mussten alles eingeben und daraus noch eine Powerpoint Präsentation erstellen. Knapp vor 12:00 waren wir damit auch fertig und sofort lieferten wir die Präsentation ab, damit die Besprechung beginnen konnte. Wir nahmen auch daran Teil. Für uns gabs nicht viel neues. Danach folgte auch schon das Mittagessen.
Am Nachmittag wurde die Kompanie 4 in Rafz inspiziert. Natürlich mussten wir auch dort sein. Mit dem Militärischen Partymobil (Seat Ibiza) gibgs nach Rafz, wo wir unsere Auswertungsanlage aufstellten. Eigentlich wieder derselbe Verlauf wie am Morgen. Zuerst nichts los dafür gegen Ende ein riesen Stress. Bei der Kp 4 reichte es nur für ein Gut mit 76%. Nachdem wir die Präsentation abgegeben hatten, gings schnellstens zurück nach Kloten. Noch schnell das Auto abgeben und dann Duschen und ins Tenue A schlüpfen. Eine kleiner Ausgang stand an. Um 22:00 war ABV.

Am Dienstag gings gleich weiter wie am Montag. Die Kompanien 1 & 2 hatten noch die Inspektion. Wir nisteten uns im Amiti ein und warteten wieder auf die Ergebnisse. Wirklich viel kann ich hier auch nicht erwähnen, da nichts passiert ist. Ausser die Ergebnisse. Kp 1: Sehr gut mit 82% und Kp 2 auch ein Sehr gut mit 80%. Die beste Kompanie. Kp 3 natürlich. :)
Am Abend stand dann noch Kaderausbildung mit dem Thema "Wurftraining" auf dem Plan. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen ;)

Auf den Mittwoch freuten sich alle. WEMA. Das heisst, alles was gezählt werden kann, wird gezählt. Ich wurde für die Abgabe des Sekretären Materials eingeteilt. Toll. Keine Ahnung was man da so machen muss. Schlussendlich kam es so heraus, das man alle Fax, Kopierer, Notebooks und was es sonst noch so alles gibt auslegen musste, damit der Zeughäusler alles kontrollieren konnte. Dabei stellte er so lustige Fragen wie: warum ist dieser Kopierer defekt? Ja weiss ich das? Bin ich Hellseher? Nun ja, immerhin war alles komplett, ausser einer Kiste für eine Leinwand. Die Leinwand hatten wir, aber die Kiste, die dazu gehörte fehlte. Toll. Am Nachmittag gings gleich weiter wie am Morgen. Auslegen und zählen.
Wenigstens am Abend gabs etwas abwechslung. FAK Ausgang. Der letzte in Kloten. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen.

Fit und munter starteten wir alle in den Donnerstag. Diesmal war ich für die BA KP Systeme verantwortlich. Die Minisysteme 1-6 wurden schon kontrolliert. Die Klein Systeme 36 + 37 auch schon. Also war das System 38 das letzte. Zudem musste das System 36 noch aufgebaut werden und alle USVs mussten an den Strom. Zudem musste der Raum noch abgegeben werden und jede Menge kleinigkeiten mussten noch erledigt werden. Um 15:00 waren wir damit fertig und ich hatte noch Zeit um meine Packung zu erstellen. Zuerst musste alles Korpsmaterial ins "Babeli". Das heisst KaRuSa, TAZ usw. Danach musste noch das PA Material in den "Rolli". Zum glück reichte es noch für eine Pause im Lg 5. Am Abend machten sich dann zwei von uns, ich auch, auf den weg zum Rheinfall. Diesmal glücklicherweise nicht zu Fuss, sondern mit dem Fahrzeug. Dort fand nämlich die Beförderung unserer Rekruten zu Soldaten statt. Dort angekommen verschlug es uns doch gleich ins erste Restaurant. Dann gings bis unter die Zähne bewaffnet zum Rheinfall runter, wo wir alles bereit machten. Als die Rekruten dann kamen setzten wir noch Bajonet und Helm auf. Wärend der Beförderung standen wir so zur Dekoration dort. Das Gewehr in der Sicherheitsstellung. Nur wurde das Ding auch immer schwerer, aber ich überlebte es :). Nachdem alle Rekruten befördert waren wurde herzlich gratuliert und dann gings auch schon weiter. Die Rekruten Soldaten im 6 Dm und wir beim Kadi im Opel Astra. Das Ziel war ein Restaurant in Benken Dort gabs Essen à Discretion. Nach dem Essen wurden noch einige Dankesreden gehalten. Dann gings auch schon zurück in die Kaserne.

Da wir Wachtmeister über die Nacht Wache halten mussten, musste ich am Freitag bereits um 02:40 aufstehen. Im Kreuzgang schauten wir zwo noch einen Film und so ging die Zeit auch relativ schnell vorbei. Als um 04:45 Tagwache war machten wir uns auch bald ans Frühstück. Es gab Gipfeli und Comella. Danach mussten alle Packungen auf den HV Platz und dann gings auch schon ans Reinigen der Zimmer. Nachdem das gemacht war, mussten wir lange warten, bis alles ausgezählt und verrechnet war. Als das gemacht war, standen wir sehr schnell in der HV Formation und wurden um ca 11 Uhr als erste Kompanie vom Kadi entlassen. Von einigen Kameraden mussten wir uns trennen, die anderen sieht man in Liestal wieder.

Woche 28 (Übung Hermes)

Kleine anmerkung der Redaktion:
Da wir die längste Zeit in geheimen Führungsanlagen sassen, habe ich keine Fotos von dieser Woche. Vieleicht kann ich aber noch welche von der Beförderungsfeier nachliefern.

Wochenübersicht:
  • Übung Hermes
  • Beförderungsfeier

Da eine grosse Übung bevorstand, mussten wir am Samstag schon um 22:00 in der Kaserne sein. Dann mussten wir noch die Packung erstellen und dann war auch schon LiLö.

Am Montag gings dann auch gleich los. Um 5:00 aufstehen, Frühstück und dann alle Fahrzeuge bereitstelle und das restliche Material verladen. Und dann fuhren wir auch gleich los. Ein Fahrzeuig nach dem andern, wieder dieselben Züge wie letzte Woche. Das einsatzgebiet war im Seetal um Reinach AG. Zuerst gings zu einem gesicherte Halt. Dort wurden Beobachtungsposten eingerichtet. Ich fuhr dann mit dem Zugführer und 4 Rekruten in einem Puch zur Anlage. Zuerst gings aber zum Treffpunkt, wo ein Rekrut ausgeladen wurde und dort ein SE-235 mit Fernantenne inbetrieb nehmen musste. Weiter gings zum Fahrzeugpark, dort dasselbe in Grün. Und dann fuhren wir schlussendlich zur Anlage. Glücklicherweise konnte man gleich reinfahren. Dort angekommen, machte ich mich an die einteilung der Räume. Was kommt wohin. Glücklicherweise war das meiste schon vorgegeben und ich konnte das meiste übernehmen. Dann musste ich auf die anderen Fahrzeuge warten. Die kamen dann auch unt wir konnte alles Material ausladen. Zuerst das Techmat und dann auch das BA KP. Das ganze musste dann aber auch die Treppe runter. Wir hatten zwar einen kleinen Kran, aber der war schweinisch langsam. Also musste wieder fast alles heruntergetragen werden. Nachdem alles an seinem Platz war, hatten wir eine kleine Einführung über Brandschutz. Wohin muss man, wenns brennt usw. Als das dann endlich fertig war, gings an den Aufbau. Wie das genau vor sich ging, möchte ich hier nicht wieder beschreiben, es ist so wie immer :) Komplikationen gab es glücklicherweise keine, ausser beim KFAx. Die Anlage hatte nur ISDN anschlüsse, der KFax aber nur einen Analogen. Aber mit einwenig Kabel aufschneiden usw. gings dann auch. Wir ereichten alle TBZen ca 30 Minuten früher und konnten vor der Inspektion noch ca 3 Stunden schlafen.

Am Dienstag morgen war dann auch die Inspektion. An die Zeit kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Der Inspizient war aber zufrieden, es gab einige Dinge die nicht so gut waren, aber schlussendlich reichte es mal wieder für ein Sehr Gut. Wie immer halt :). Dann musste das ganze Betrieben werden. Der Ablöseplan stand schon. Also legten wir uns nochmal ca 3 Stunden aufs ohr. Also ca von 14:00 bis 17:00. Um 17:00 war dann ein Raport in unserer Anlage. Der Zugführer hatte gesagt, dass wir dort nicht teilnehmen müssen, aber anscheinend war das nicht so. Also weckte er uns um 16:55. Wach wie wir waren gings dann an den Raport. Sozusagen eine Zwischenbesprechung. Was war gut und was weniger. Für unsere Stao sah es sehr gut aus, die anderen hatten noch etwas nachzuholen. Nach dem Raport gabs dann ca um 19:00 etwas zu essen. Um 21:00 erhielten wir dann den Befehl "Retorno". Das heisst alles abbauen. Da alle vollgas gaben, war wir relativ schnell fertig. Um ca 24:00 waren wir fertig und das BA KP war auf dem 6DM verladen. Wir konnten uns also nochmals aufs Ohr legen.

Um 3:00 mussten wir am Mittwoch auf den Beinen sein. Insgesammte hatte ich auf dieser Übung "schon" 9 Stunden Schlaf. Bei einigen Rekruten sah es aber noch schlimmer aus. Nun ja. Nach eine Frühstück musste das Techmat noch auf die Fahrzeuge verladen werden und die Unterkunft musste provisorisch gereinigte werden, denn der andere Ik Zug durfte sich später noch darin einnisten. Nachdem alles verladen war sammelten wir noch die Leute von den Aussenposten ein und dann gings zum Reorganisationsplatz in Reinach. Dort gabs eine offizielle Zwischenbesprechung und wir erhielten neue und frische Sekretäre. Dann gings auch schon weiter zur nächsten Anlage. Eigentlich dasselbe wie schon am Montag. Nur eine andere Anlage und der Oberst verfolgte uns beim Bezug. Er wollte sich ein Bild von unserer Arbeit machen. Die Note die er uns gab zählte 20% zur Abschlussinspektion. Ich hatte wieder die schöne Aufgabe die Raumeinteilung in der Anlage zu machen. Diesmal war es allerdings etwas schwieriger, da nicht alles vorgegeben war. Früher oder später kamen dann auch mal die Fahrzeuge mit den Rekruten und dem Material. Beim ausladen hatten wir vor die Zeit des anderen Zuges von 9 Minuten zu unterbieten. Dies gelang uns mit 4 Minuten auch recht gut. Danach mussten wir auch alles wieder unter Tage bringen. Wir hatten einen Lift, aber der war schweinisch langsam. Die Hälfte vom Material musste heruntergetragen werden. Wie gewohnt machten wir uns danach an den Aufbau von allen Systemen. Den KFax lief genau um 15:00. Also keine Minute zu früh oder zu spät. Auch mit dem BA KP kamen wir gut voran. Leider hatte diese Anlage keine Gebäudeverkabelung, das heisst, wir mussten alle Netzwerkkabel von Hand ziehen. Wir ereichten alle TBZen rechtzeitig. Die IBZ war auf den Donnerstag um 05:00 angesetzt. Wir waren aber schon um 24:00 damit fertig. Und so konnten alle, die nichts zu "bewachen" hatten noch ins Bett hüpfen.

Die Tagwache am Donnerstag war auf 05:00 angesetzt, da der Inspizient erst um 07:00 erwartet wurde. Wir hatten also noch genug Zeit um die Anlage auf hochglanz zu bringen. Um 07:30 kam der Inpizient dann auch. Wir immer fand er einige kleine Dinge, die man hätte verbessern können. Wir rechneten also wieder mit einem Sehr gut. Nachdem die Inspektion vorüber war, mussten wir noch auf den Abbaubefehl "Retorno" warten. Dieser liess allerdings nicht lange auf sich warten und wir machten uns dann sogleich an den Abbau. Obwohl alle sehr müde waren, ich war mit meinen 14 Stunden Schlaf noch gut dran, kamen wir gut voran. Man merkte, dass alle aus dieser Anlage raus wollten. Nachdem alles abgebaut war, verluden wir alles Material auf die Fahrzeuge und reinigten die Anlage noch. Auf der Rückfahr noch Kloten schliefen dann auch alle im Auto. In Kloten angekommen, mussten wir das Techmat wieder abgeben und das BA KP ausladen. Ich hatte bei FL Ik noch einen Termin wegen der bevorstehenden Inspektion. Ich hatte mit einem anderen Gruppenführer die Aufgabe gefasst, die Auswertung der Inspektion zu machen. Und dafür brauchten wir eine Instruktion. Leider war dafür die Zeit zu knapp und wir mussten das auf den Freitag verschieben. Um 17:00 fand dann noch die BGU der Übung HERMES statt. Wie erwartet erhielten wir ein Sehr gut.
Nach der Besprechung stand dann noch der obligate Ausgang an. Um 19:00 wurden wir in den Ausgang entlassen. Allerdings blieben die wenigsten bis 23:30 im Ausgang.

Wieder einiges Fitter als gestern, gings am Freitag um 6:00 auf. Der Morgen stand im Zeichen der Inspektionsvorbereitung. Da wir zwei Gruppenführer nicht an der Inspektion teilnehmen mussten, war der Morgen für uns sehr entspannend. Zuerst gabs die verschobene Instruktion von FL Ik und dann folgte auch eine kleine Pause im Lg 5. Den Rest des morgens verbrachten wir mit dem Beobachten unserer Kameraden und Rekruten und den versuch, das Excelfile der Auswertung zu begreifen. Um 11:30 stand dann auch schon das Mittagessen an.
Danach gings schnell unter die Dusche. Um 12:45 mussten wir im Tenue A bereit stehen. Wir erhielten die neuene Wachtmeister abzeichen und dann gings auch schon mit den Duros in die Katolische Kirche in Kloten. Dort durften wir den Ablauf der Befördung noch ca 3 mal durchspielen. Um 15:00 kamen dann auch schon unsere Verwanten und Bekannten und dann gings auch gleich los. Wir marschierten ein und darauf folgten mehrere Reden von Militärs und Politikern. Darauf durfte sich jeder von uns (ca 50 Leute) einzelen beim Oberst anmelden und wurde so zum Wachtmeister befördert. Darauf sangen wir noch die obligate Nationalhymne und dann gings schon wieder nach draussen, wos einen Apero gab. Um 17:00 wurden wir dann endlich in den Urlaub entlassen.

Woche 17 (DHU Broccoli)

Wochenübersicht:
  • Durchhalteübung Broccoli.
  • Auszeichnungsprüfungen
  • SchuMa Marsch
  • 50 KM Marsch
  • Beförderung zum Obergefreiten

Am Sonntag mussten wir bereits um 22:15 einrücken. Ab 21:00 begann aber schon die grosse Packerei für die bevorstehende Übung. Um 22:45 war dann LiLö. Die Tagwache für den Montag wurde aber nicht bekannt gegeben,

http://images.t-error.ch/blog/52/image.jpgAm Montag wurden wir um 5:00 mit einem Alarm geweckt und die Durchhalteübung Broccoli startete. Die Zimmerchefen mussten in fünf Minuten vor dem Zimmer für die Befehlsausgabe bereitstehen. 15 Minuten später mussten wir alle in HV Formation auf dem HV Platz stehen. Nachdem wir ein wenig über den Platz gerannt sind, weil einige noch nicht so wach waren, gab es einge Infos vom SchuKo. Dann gings es weiter mit der Theoretischen San und ABC Prüfung. Ich hatte mal wieder keine Ahnung davon. Nach dem Test gab es dann mal was zu Essen und dann konnten wir noch fertigpacken und dann gabs auch noch eine Packungskontrolle. Nach der Kontrolle verluden wir das ganze Material auf zwei Duros und darauf folgte die Befehlsausgabe für die Verschiebung. Auch die Ergebnisse der FUM Prüfung von letzter Woche lagen auf. Ich schafte ein sehr-gut und darf irgandwann in der nächsten Zeit (also in ein einigen Monaten) an die Prüfung. Dann gings auch schon zum 300 Meter Schiessplatz in Bülach, wo dasVorwettschiessen stattfand. Bei mir reichte es nur für 66 Punkte, aber glücklicherweise zählte das ja noch nicht. Nachdem wir die Entladekontrolle gemacht hatten, mussten wir noch kurz auf die Sekretäre warten, da diese noch am Pistolenschiessen waren. Danach gings es ganz los. Wir fuhren mit unseren zwei Duros in den Tessin. Ich wurde wieder mal als Fahrer bestimmt. Das Ziel war die Kaserne in Airolo. Auf dem Weg durften wir sogar 15 Minuten Pause machen. Die Kaserne in Airolo liegt an der alten Gotthardstrasse, es gings also recht rauf bis in die Kaserne. Unsere Klasse war die letzte, die in Bülach abgefahren ist, aber die erste die in Airolo ankam. Dort mussten wir die Fahrräder, die wir am letzten Freitag verladen hatten ausladen. Von dort gings es mit dem Fahrrad weiter nach All'Acqua. Das heisst zuerst runter nach Airolo und dann das Bedrettotal rauf, immer richtung Nufenen. Da ber auch die Duros nach All'Acqua mussten die Fahrer die Duros dorthin fahren. Am Ziel angekommen war der Duro recht überhitzt nicht zuletzt wegen der Fahrweise, aber halt auch wegen den ca 30 Grad die herrschten. Dort angekommen, mussten wir Fahrer unser Gepäck abladen und in der Zivilschutz deponieren. Pro Klasse musste immer einer eine Beispielszimmerordnung erstellen, bei unserer Klasse war das ich. Wir hatten einen 20er Schlag und sind 19 Leute. Auch im Gang vor dem Zimmer hatten wir wenig Platz für KaRusa, GT, TAZ, KäSchu usw. Als ich damit fertig war, kamen auch schon die ersten von unserer Klasse und ich musste mit ihnen einen gesicherten Halt unterhalb der Strasse beziehen und dort ca eine Stunde auf die letzten von unserer Klasse warten. Als dann alle da waren durften sie auch noch das Zimmer beziehen, im Gang gab es dadurch ein riesen Chaos, da wir fast keinen Platz hatten. Um 22:00 gabs dann das Abendessen. Danach hatten wir noch Zeit für den TPD am Duro und zum Duschen. Ja, es hatte Duschen, ich war selbst überrascht :). Um 22:00 war dann ABV und 30 Minuten später LiLö.

Am Dienstag wurden wir um 4:45 geweckt. Um 5:20 gabs dann was zu Essen, wir mussten aber ca 10 Minuten warten, da die Küche noch nicht bereit war. Dann schnell was essen, da aber um um 5:45 AV war, konnten wir nicht mal fertig essen. Um 5:45 standen wir dann auch in der AV Formation bereit. Nur gab es kein richtiges AV. Der KüSche stand dort und sagte nur: "Ihr wisst ja, was ihr machen müsst. Los." Ja toll, da hätte ich ja auch weiter essen können. Um 6:10 fuhren wir dann wieder mit den Fahrrädern los. Wieder zu einer Kaserne, diesmal aber noch höher als die erste. Also zuert wieder nach Airolo runterrasen. Das war ja noch spassig. Das Fahrrad dann aber den halben Gotthard raufschieben war nicht so lustig. Vor allem da ich vorne auf dem Fahrrad einen KaRusa hatte und auf dem Rücken nochmals einer. Als wir also endlich am Ziel angekamen, mussten wir das Tenue Sport anziehen und uns für die Sportprüfung bereitmachen. Toll, zuerst den Berg raufhetzen und dann noch eine Sportprüfung. Super. Der Sporttest bestand wieder aus Stangenklettern, Medizinballweitwurf, Stafettenlauf, Standweitsprung und einem 12 Minuntenlauf. Danach zogen wir den TAZ wieder an und es ging wieder nach Airolo runter. Das war wenigstens angenehm. Das Ziel war der 300 Meter Schiessstand für das Wettschiessen. Jetzt gings also um die Wurst. Diesmal hatte ich mehr Glück (oder Können) und schoss 75 Punkte, was für ein Schiessabzeichen reicht.
Nach dem Mittagessen mussten wir hatten wir eine sehr lange Pause, da die Sekretäre das Wettschiessen mit dem Stgw und der Pistole noch machen mussten. Danach sattelten wir wieder unser Fahrrad und es ging wieder Richtung Nufenen. Diesmal allerdings nur bis Fontana. Dort durften wir die Fahrräder auf einen 10DM verladen, welcher sie nach Bülach zurück fuhr. Die besten Nachricht an diesem Tag :). Bei der KD Box in Fontana mussten wir dann ABC BG 4 erstellen und begaben uns bei ca 32 Grad auf den Weg hinauf nach All Acqua. Nach ca 2 Stunden "Hardcore-Schwitzen" erreichten wir einen Posten, bei dem BG1 befohlen wurde. Das heisst Überstiefel, Gummihandschuhe und SchuMa abziehen. Das war vieleicht erlösend. Müde, hungrig und erschöpft machten wir uns dann noch an den Rest nach All Acqua. Nach ca 3 Stunden erreichten wir dann auch das Ziel und durften dort endlich den ICS ausziehen und mussten noch das Stgw und die SchuMa Putzen. Den ICS hängten wir direkt in den Trocknungsraum, da dieser Triefnass war. Um 21:00 gabs dann endlich was, um unsere leeren Mägen zu füllen. Vor dem ABV um 23:30 reichte es noch für eine kurze Dusche und das provisorische Erstellen der Packung für den Mittwoch.

Am Mittwoch mussten wir "erst" um 5:30 aufstehen und dann gings nach an das fertigstellen der Packung. Der ICS, die Ersatzwäsche und das Necessaire mussten noch eingepackt werden. Nachdem gepackt war, gings zum Frühstück. Um 6:30 wäre dann AV gewesen. Da die Schule aber in vier Züge unterteilt wurde und viele noch nicht fertig gepackt hatten, standen wir erst um 6:45 bereit. Der Kadi meine, dass wir halt am Donnerstag eine halbe Stunde früher aufstehen müssen. Nach dem AV verlud unser Zug die Schlafsäcke in den Duro und dann gings auch schon an der praktischen Teil der San und ABC Auszeichnung. Zuerst mussten wir ABC BG 2 erstellen. Das heisst ICS und Überstiefel. Beim ersten Posten gabs dann C-Alarm. Das heisst, das folgende Vorgehen:
  • SchuMa in 10 Sekunden aufsetzten und ABCD Kontrolle machen.
  • C-Alarm weitergeben
  • Hände 2 mal entgiften
  • Kaputze und reissverschluss schliessen und bei den Kameraden überprüfen
  • Auftrag weitererfüllen
Dann ging es weiter zum Posten 2. Dort mussten wir einen Kameraden ca 25 Meter am Boden nachziehen. Wie schon in der Woche 6 Diesmal schaffte ich es aber, trotz dem schrägen Boden. Beim Posten 3 mussten wir wieder BG 2 erstellen und wir konnten etwas Wasser trinken. Kurz darauf folgte der Posten 4 mit dem Thema erste Hilfe. Also Druckverband machen und Lagerung von Ohnmächtigen. Schlussendlich folgte noch der Posten 5 mit CPR. Fünf Minuten im BG 2 Pumpen ist doch noch recht anstrengend. Immerhin konnten wir danach wieder den TAZ anziehen und das Gewehr vom Entgiftungspulfer befreien und die SchuMa wieder putzen. AM 11:00 waren wir damit fertig und hatten bis 12:00 nichts zu tun und dann folgte auch schon das Mittagessen.
Am Nachmittag mussten wir einen Beobachtungsposten aufstellen. Das wäre ja ansich kein grosses Problem. Wir mussten allerdings 3 WBG's jede Menge Blachen, Tarnnetze und sonst noch viel Zeugs auf die ander Talseite schleppen. Und natürlich durfte die Gruppe, die das am Morgen hatte, das Material nicht dortlassen. Nein, sie mussten es zurücktragen, damit wir auch etwas zu tun hatten. Es ist ja schliesslich DHU, da darf man sich den Rücken schon kaputt machen. Beim Posten oben ging es zuerst ums Tarnen. Wir schmierten unsere Gesichte und Arme mit dem Tarnstift ein. Die Leuchtgamasche mussten wir anbehalten. Völlig dämlich. Aber ja.. wir sind ja in the Swiss Army. Dann gings um Fünf-Punkte Befehle. Zuerst bekamen wir einen für zwei Beobachtungsposten und mussten diesen dann so zurechtbiegen, dass es für einen reicht. Als wir das hatten wurde der Zug in zwei Gruppen unterteilt und jede musste einen Beobachtingsposten aufstellen. Zuerst stellten wir ein WBG auf unt tarnten es mit einem Tarnnetz. Und dazu mussten wir noch ein Feldtelefon 96 aufstellen. Das ganze in 40 Minuten. Aber schlussendlich funktionierte alles. Dann mussten wir es schon wieder abräumen und das ganze Material wieder zur Unterkunft tragen. Dort hatten wir kurz Zeit um uns die Tarncreme aus dem Gesicht zu putzen und um auf die Toilette zu gehen. Dann verschoben wir mit dem Duro auch schon zum Biwak-Platz. Der war bei der Kaserne Airolo. Dort angekommen bezogen wir einen gesicherten Halt und mussten dort PD machen. Toll, schon mal versucht das Gewehr in einer Wiese zu putzen? Ohne Zeltblache? Auch die Schuhe mussten wir putzen. Diese waren dann aber nach 10 Schritten wieder so staubig wie vorher, wenn nicht noch staubiger, da der Staub schön am Schuhfett klebte. Dann stellten wir unser "Biwak" auf. Wir mussten nicht mal Zelte aufstellen, da wir in Häuserkampfruinen übernachteten. Wir mussten nur den Schlafsack ausrollen und die Rucksäcke deponieren. Damit alles auch Insektionsbereit war, mussten wir die Räume nur noch anschreiben. Nach der "Inspektion" konnten wir auch schon etwas Essen. Wir hatten dazu einen Jonny. Allerdings keinen Chilly con Carne sondern ein Curry Ragout. Mit dem Notkocher erhitzt kann man das sogar essen. Gut ists nicht, aber essbar. Dazu gabs noch etwas Brot und Tee. Um 21:00 war dann offiziell Nachruhe. Inoffiziell aber erst um 22:00 da dann kontrolliert wurde.

Um 5:30 wurden wir am Donnerstag geweckt. Dann mussten wir uns anziehen den Schlafsack zusammenrollen und diesen mit dem KaRusa vor dem Duro deponieren. Dann kam auch schon das Frühstück. Es gab brot mit Nutella und Orangensaft und wir hatten gut 30 Minuten Zeit dafür. Das nenne ich angenehm :). Nachdem wir die Unterkunft noch einwenig geputzt hatten verschoben wir mit dem Duro nach Fontana zur KD-Box. Dort hatten wir zuert Wachtdienst. Also Personenkontrolle. Das war ja vieleicht langweilig. Erstens wars Repetition und zweitens bestand mehr als die Hälfte aus Besprechungen. Danach hatten wir zuer Enstpannung 35 Minuten Pause. Die DHU ist schon hart. Danach gings an Wachtschiessen. Nun ja. Halt einfach schnell reagieren, aber nichts interessantes. Ich habe 5 Schuss verschossen. Darauf folgte noch ein kurzer Teil über die Kontrolle eines Fahrzeuges. Vor dem Mittagessen sprach der SchuKo noch zu uns und beklagte sich, dass heute 14 Leute auf die KA gingen. Ist ja schrecklich. Wohl alle das 50KM Syndrom.
Nach dem Mittagessen verschoben wir nach Airolo, wo es ans Klettern bzw Abseilen ging. Zuerst erklährten uns Alpin Profis die wichtigsten Knoten und kurze Zeit später bestiegen wir den 30 Meter hohen Hügel. Als wir oben waren und warteten, bis sich alle abgeseilt hatten, begann es in Strömen zu regnen. Wunderbar. Dann war auch ich dran. Schon völlig nass seilte ich mich an der rutschigen Felswand ab. Dann mussten wir auch schon das Material zurückgeben, da wir bei diesem Wetter nicht wirklich Kletteren konnten. Mit dem Duro fuhren wir dann zurück nach All Acqua. Wo wir die Fahrzeuge noch putzen PD machten und unsere Sachen packten. Dann gabs auch noch was zu Essen und es reichte noch schnell um unter die Dusche zu huschen. Um 21:00 war dann ABV und wir verschwanden schnellstmöglich in die Betten.

Schon um 3:00 wurden wir am Freitag geweckt. Dann gabs auch schon was zu essen und dann mussten wir schon unser Gepäck auf die Duros verladen und sichern. Darauf war dann AV und später fuhren wir los. Allerdings nicht nach Bülach, sondern nach Schinznach-Bad. Um ca 7:30 waren wir dort und machten uns für den 50KM Marsch bereit. Wir fassten zusätzlich noch ein SE-235 welches wir leider mittragen mussten. In unser Marschgruppe waren 6 Leute und einer davon hatte noch eine Rucksackdispens. Das heisst, wir mussten 2 Rucksäcke auf 4 Personen verteilen, was den Marsch auch nicht gerade angenehmer macht. Nun ja. Wir marschierten und marschierten und marschierten und ja, fast vergessen, wir marschierten. Um ca 13:00 Uhr erreichten wir den Zmittagposten. Dort machten wir eine längere (30Minuten) Pause und dann gings auch schon wieder weiter. Um 22:22 kamen wir in Bülach an. Das bedeutet wir waren 12:32 Stunden unterwegs. Die vorgabe war 12:30 als NEF, aber egal. Wiederholen müssen wir den Marsch nicht. Völlig erschöpft und mit schmerzenden Schultern und Füssen schmierten wir unsere Schuhe noch mit Schuhcreme ein, liessen das Gewehr durch dispensierte in die Waffenkammer bringen und schleppen uns danach noch unter die Dusche. Danach gings noch kurz zur Toilette. Ich schaffte es nicht mehr zum Abendessen. Die Kantine war einfach zu weit weg. Ich blieb einfach im Bett liegen. Um 22:00 war dann ABV und um 22:30 LiLö. Endlich Schlafen.

Erst um 6:30 wurden wir am Samstag geweckt. Dann gings mit schmerzenden Füssen wieder in die Kampfstiefel und so zum Frühstück. Um 7:30 war dann AV. Und danach hatten wir Zeit um die Packung für die Übung in der nächsten Woche vozubereiten. Um 9:00 mussten wir im Theoriesaal bereit sein um das BA KP abzubauen. Ja toll. Die Füsse, Schultern schmerzen. Man ist müde und hungrig aber man muss das drecks BA KP noch abbauen. Argl.. Nun ja.. Auch das ging vorbei. Um 11:00 waren wir damit fertig und wir standen nochmals unter die Dusche. Dann schlüpften wir in den Ausgänger. Um 11:30 war dann die Übungsbesprechung oder auch das "After Action Review". Zuerst gabs nen kurzen Rückblick und dann die positiven und negativen Punkte. Der SchuKo war sehr zufrieden. Er fand nur zwei negative Punkte. Die "detail Pflege". zum Beispiel die nach oben gerollten Ärmel beim T-Shirt. Ja toll. Auch nicht gesucht. Und dann noch die vielen Dispensierten. In unserer Klasse waren es immerhin 7 von 19. Und dann neigte sich auch der Samstag dem ende zu. Wir durften uns erheben und wurden ins Achtung geschlagen. Dann beförderte der SchuKo gleich alle aufs mal zu Obergefreiten. Noch im Achtung durften wir noch die Nationalhymne singen. Der SchuKo merkte dann mal, dass wir die neuen Abzeichen noch gar nicht haben. Der Kadi meinte, sie seien noch im Zeughaus. JA toll, nicht mal das schaffen sie. Typisch Militär. Danach gings aber noch kurz auf den HV Platz für einen kleinen Apero. Um 12:50 war dann ednlich HV. Der Fourier erklährte uns noch kurz wie das nun mit dem Sold und EO als Obgfr aussieht und dann um 13:00 konnten wir gehen.


Fazit der DHU.
Der Anfang war recht hart, vor allem die Verschiebungen mit den Fahrrädern und der SchuMa Marsch. Der Mittwoch und Donnsertag warn hingegen wieder entspannend, auch das Biwak war angenehm. Hart war vor allem der 50 KM Marsch, da wir schon recht erschöpft starteten. Aber es ist doch ein gutes Gefühl den 50er erfolgreich überstanden zu haben.