Roadtrip 2011: Zusammenfassung

Nun ist es endlich geschafft. Alle Berichte und Videos von unserem zweiwöchigen Roadtrip durch die Schweiz sind online. Im Nachhinein kann ich sagen, dass das das wirklich geniale Ferien waren, das Wetter hat immer mitgemacht und die Schweiz bietet so viele super Trails, dass man immer die Qual der Wahl hat.

Hier nun eine Liste mit allen Beiträgen, Chronologisch geordnet. Ich würde mich natürlich auch über den einen oder andere Kommentar freuen ;)

Dann hats auch noch drei Videos gegeben, die diesmal nur mit der GoPro entstanden sind, aber ich hoffe, sie bieten doch noch etwas Unterhaltung:

Video: Roadtrip 2011

Zum Schluss habe ich noch einen kleinen Film mit diversen Aufnahmen von unseren Ferien gemacht, also etwas quer-beet durch alle Touren. Angefangen bei Savognin, via Engadin und Livigno bis zum Wallis. Alles ist mit der GoPro gefilmt.



Video: Roadtrip 2011: Livigno - Bikepark Mottolino

Während unserem Downhill-Tag in Livigno ist recht viel Videomaterial zusammengekommen, welches ich nun noch verarbeitet habe. Da wir immer wieder genug Zeit hatten, konnten wir auch etwas mit den Kamera Positionen experimentieren und so gibt es doch noch ein wenig Abwechslung.



Video: Roadtrip 2011: Frischi Bike Safari

Von unserer Frischi Bike Safari habe ich noch ein kleines Filmchen mit den besten Aufnahmen zusammengeschnitten. Es sind alles GoPro Aufnahmen vom Brustgurt, da wir ja mehr fahren als filmen wollten.



Roadtrip 2011: Wieder zurück

Seit gestern Abend sind wir nun wieder von unsrem zweiwöchigen Roadtrip zurück. So sind wir ohne grössere Unfälle und noch am Stück wieder zurück und geblieben sind sehr viele schöne Erinnerungen, Touren, die wir nochmals machen müssen und auch solche, für die es nicht gereicht hat. Zudem sind auch viele Fotos und Filme geblieben, welche ich auch noch verarbeiten und dann hier veröffentlichen werde. So wird es wie üblich von jeder Tour noch einen Bericht geben, da ich aber morgen wieder ins Büro muss, kann es etwas dauern, bis alle online sind.
Die Berichte werden dann alle unter dem Tag roadtrip 2011 erreichbar sein.


Roadtrip 2011: Wallis - Der Brasilianer

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von unserem "Roadtrip" veröffentlichen. Dies ist nun der Fünfzehnte von unserer Tour zum Col de Cou im Wallis am Samstag. Alle Artikel sind unter dem Tag Roadtrip 2011 verfügbar.

Der Samstag war der Tag unserer Abreise aus dem Wallis. Wir wollten am Sonntag zuhause sein und uns noch etwas "resozialiseren", bevor es dann ja wieder zurück ins Büro ging. Da das Wetter am Samstag aber noch gut war, hatten wir uns mit Rotscher verabredet um noch einen Klassiker im Wallis zu fahren. So haben wir am morgen früh unsere Sachen gepackt und sind mit dem Camper von Sion nach Sierre gefahren und haben dort etwas ausserhalb auf einem Parkplatz Rotscher angetroffen. Dann gings mit den Bikes zum Bahnhof von Sierre, wo wir das Postauto nach Vissoie/Grimentz nehmen wollten. Wollten, weil das Postauto schon völlig überfüllt war. Der Biketräger am Heck war schon voll und Bikes wurden auch unten eingeladen und die Wanderer und Biker im Postauto mussten teilweise auch stehen. Platz für uns (und auch andere Fussgänger) hatte es leider keinen und ein Ersatzfahrzeug gab es auch nicht. Die Alternative war nun eine andere Tour fahren oder ca 1:30 Stunden warten und schlussendlich haben wir uns etwas genervt für die zweite Variante entschieden. Beim nächsten Postauto waren wir zwar nur vier Biker, das Postauto war dafür aber wieder genau so überfüllt. An einem Samstag, bei dem Wetter und einer Linie die nicht mal stündlich fährt eigentlich auch nicht so überraschend.
Die Fahrt ins Val d Anniviers war dann Landschaftlich aber recht schön und wir waren froh, die vielen Kilo- und Höhenmeter mit dem Postauto machen zu können. In Grimentz gings dann noch mit der Gondel hoch zur Bergstation Bondolla, wo unsere Beine dann wieder gefragt waren. Aber immerhin haben wir uns so gut 1600 Höhenmeter gespart.


Anfangs führte uns ein Schotterweg mit einer angenehmen Steigung immer höher und unserem Ziel entgegen. Ich spürte nun aber doch noch meine Beine von den grossen Touren der letzten beiden Tage. Später wurde es dann etwas steiler und da musste ich zweitweise kapitulieren und schieben. Mit frischen Beinen kann man anfangs aber alles fahren, wie Rotscher bewiesen hat :)



Etwas später gings dann einen Singletrail hoch zur Bergstation vom Skilift und davon war auch nicht sonderlich viel fahrbar, aber der letzte Teil zum Col de Louchet war dann das anstrengendste. Anfangs mehr oder weniger eben durch eine Geröllhalde, über die wohl nur Hans Rey hätte fahren können und zum Schluss noch einen kurzen aber knackigen Anstieg.



Dafür war die Aussicht von oben nicht schlecht und wir konnten uns wieder etwas ausruhen. der Col de Lochet war mit ca 2900 Müm auch der höchste Punkt unserer Tour, was ja bekanntlich aber nicht bedeutet, dass es dann nicht nochmals hoch gehen kann.


Auf der anderen Seite gings dann aber erstmal ähnlich runter wie es vorher bergauf gegangen ist. Steil und durch eine grosse Geröllhalde mit richtig rutschigem Untergrund.


Kurz darauf wurde der Trail aber immer besser und wir wähnten uns schon im Flow-Himmel denn man konnte so richtig Gas geben und eine kleine Bachdurchquerung sorge für eine schöne Abwechslung.


Leider folgte dann aber doch noch ein letzter, aber gemeiner Gegenanstieg. Meine Beine waren schon recht leergesaugt und dann musste es also nochmals hochgehen. Nicht wirklich steil, aber auf einem Singletrail, welcher einem immer wieder grössere Steine ein kurze aber heftige Anstieg in den Weg legte. Mit so leeren Beinen und noch dem Flow von vorhin im Gedächtnis, wurde dieser Anstieg nochmals zur Qual aber alles hat sein Ende. Und dieses Ende nannte sich diesmal Col de Cou und der ist vor allem als Anfang vom Brasilianer bekannt. Oben angekommen machten wir noch eine letzte Verschnauf- und Fotopause und hängen unsere Bikes vor der Abfahrt nochmals etwas an die frische Luft.



Dann gings endlich runter: Vom Col de Cou auf 2500 Müm bis runter ins Wallis auf 500Müm, also 200 Höhenmeter am Stück. Das hat aber auch zur Folge, dass es von dieser Abfahrt keine Fotos gibt, denn Pausen haben wir nur gemacht und die Arme wieder zu lockern und die Scheiben etwas abzukühlen. Der Trail bietet auch recht viel, ist oben steinig, dann kommt man in den Wald mit den vielen Wurzeln und am Schluss fährt man noch eine kleine Sandpiste runter, wo der Staub richtig aufgewirbelt wird und man immer genug Platz zum Vordermann lassen muss, damit man etwas sieht.
Nur leider ist der Trail schon recht ausgefahren und hat an vielen Orten schon richtig Bremswellen drin, was ja von vielen Bikern zeugt, was natürlich etwas schade ist. Aber der Brasilianer ist im Internet halt schon sehr bekannt und war auch schon in diversen Magazinen.
Unten im Tal angekommen mussten wir dann aber nochmals einige Kilometer der Rohne entlang bis nach Sierre fahren, wo wir unsere Autos hatten. Dort musse ich noch ein Foto von meine treuen Nomad schiessen, welches sich in den zwei Wochen wirklich gut geschlagen und mir viel Freude bereitet hat.


Kurz nach 19 Uhr sind wir dann in Sierre losgefahren und waren somit etwas nach 23 Uhr wieder zuhause in Neftenbach. Völlig erschöpft aber glücklich.
Schön wars und an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Rotscher für das super Guiding. Auch wenn ich bergauf immer wieder geflucht habe: Es wars wert :)

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 42.55Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 11.4Km/h
  • Zeit: 03:44:00
  • Höchstgeschwindigkeit: 49 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 124 bpm
  • Höhenmeter: 923 Hm
  • Höhenmeter Bergab: 2504 Hm
  • Hm pro Km: 21.69
  • Bike: Santa Cruz Nomad Carbon

Roadtrip 2011: Wallis - Vom Gletscher zu den Rebbergen

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von unserem "Roadtrip" veröffentlichen. Dies ist nun der Vierzehnte von unserer Hochtour im Wallis am Freitag. Alle Artikel sind unter dem Tag Roadtrip 2011 verfügbar.

Als wir im Wallis waren hat sich Rotscher eines Tages beklagt, dass es ja nicht gehe, wenn wir ohne ihn ins Wallis gehen. Nun ja, da gibt es nur eine Lösung: Er muss auch kommen. Gesagt, getan. Am Freitag morgen haben wir ihn in aller Herrgotts-frühe vor unserem Camping Platz getroffen und er hatte nicht nur sein Bike, sondern auch gleich eine Biketour im Gepäck. Ich halte es hier mal wie Rotscher und werde keine Ortsnahmen nennen, in der Hoffnung, dass die Tour so auch weiterhin einen Geheimtipp bleibt.
So gings die ersten 20 Km erstmal der Rohne entlang, wo wir die Beine schon etwas warm fahren konnten. Danach können wir dank den Bergbahnen unsere Beine etwas hochlagern und machen so recht angenehm ca 1700 Höhenmeter gut.
Danach ist aber fertig lustig, ab 2200 Meter über Meer, müssen wir selber wieder ran und die Beine sind gefordert. Anfangs auf einer zwar breiten, aber ebenso steilen Schotterpiste, die zumindest für mich nicht komplett fahrbar war. Ca nach der Hälfte war es dann für alle nicht mehr fahrbar und die Bikes wurden geschultert und so die sau-steile Schotterwüste hochgetragen.




Dafür war die Aussicht von oben (immerhin 2900 MüM) nicht schlecht, auch wenn es noch einige Wolekn hatten, die die Aussicht versperrten. Aber der Blick auf den Gletscher war nicht schlecht, wenn auch nicht ganz so Atemberaubend wie gestern beim Aletsch.


Danach folgte eine Abfahrt und wir freuten und schon auf das Mittagessen in der SAC-Hütte, aber so einfach ist das nicht. Wir mussten uns das Mittagessen redlich verdienen, denn davor hat es nochmals einen richtig gemeinen Gegenanstieg, wo die Bikes wieder geschultert werden mussten, dafür war oben auf dem Grat endlich die Hütte zu sehen. Aber der Trail der Runter war zumindest auf den ersten Metern alles andere als flowig, wie man auf den Fotos ja erkennen kann. :)



Das Essen in der Hütte hat dann aber richtig gut geschmeckt und wir konnten unsere Beine nach dem bisher recht kräftezehrenden Weg wieder etwas lockern.


Dann kam endlich der Teil, auf den wir uns schon den ganzen Tag gefreut haben: Die Abfahrt. Aber wie es im Hochgebirge halt so ist, alles ist steinig, rutschig und steil und so sind wir zeitweise auch mal abgestiegen, aber der grösste Teil war fahrbar.


Nach einem kurzen Gegenanstieg kamen wir zu unserer Überraschung auf eine recht grosse Ebene durch welche sich ein schöner Trail zog, welcher zum Gas geben einlud. Aber auch hier hatte es immer wieder die eine oder andere technische Stelle drin.


Nach der Ebene wurde es wieder etwas steiler und die Sicht auf den schön kitschig-blau schimmernden Stausee wurde frei. Welch Ausblick und dann auch noch mit den Bergen dahinter (welche man auf den Fotos leider nicht so gut sieht). Wirklich genial und das (und das kleine Tunnel) mussten wir natürlich noch für einige Fotos nutzen.





Nach einer schnellen Abfahrt auf der wieder etwas besser ausgebauten Schotter-Piste kamen wir zum Stausee und mussten dort die Brücke auf noch für ein kleines "Fotoshooting" ausnutzen.


Beim Stausee hatten wir dann etwas die Hälfte der Höhenmeter vernichtet und das obwohl wir schon jede Menge schöner Trails gefahren sind. Aber nun gings erstmal zügig durch den Wald, bis wir dann in die Felswand kamen und dort etwas schieben mussten. Links gings halt doch den einen oder anderen Meter runter, aber viel war fahrbar und das auch ohne dass man Angst haben müsste herunter zu fallen.


Nun folgte noch einige mehr oder weniger ebene Kilometer auf recht verwurzelten Wegen, welche mich noch etwas Kraft kosteten und so war ich dann auch froh, als es dann wieder schön bergab ging. So haben wir recht schnell wieder viele Kilometer vernichtet und das auf die richtig schöne Art. Den nächsten halt machen wir bei einem kleinen lustigen Tunnel. Besonders mit den breiten Lenkern muss man richtig zirkeln, dass man durchpasst, aber irgendwie geht es dann schon.


Zum Schluss folgten dann noch viele Kilometer durch die Rebberge vom Wallis. Immer leicht bergab, direkt an den Suonen mit der Sonne im Gesicht. Das war richtig schön zum Ausfahren und der Ausblick über das Wallis ist genial, besonders natürlich mit der Abendsonne.


So sind wir dann etwas um 19 Uhr erschöpft aber glücklich wieder beim Camping-Platz angekommen und hatten das Bier dort richtig verdient. Und auch wenn die Aufstiege richtig anstrengend waren: Es hat sich 100 mal gelohnt!

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 67.31Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.1Km/h
  • Zeit: 05:34:48
  • Höchstgeschwindigkeit: 68.8 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 126 bpm
  • Höhenmeter: 1095 Hm
  • Höhenmeter Bergab: 2701 Hm
  • Hm pro Km: 16.27
  • Bike: Santa Cruz Nomad Carbon

Roadtrip 2011: Wallis - Aletsch Gletscher

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von unserem "Roadtrip" veröffentlichen. Dies ist nun der Dreizehnte von unserer Tour zum Aletsch Gletscher im Wallis am Donnerstag. Alle Artikel sind unter dem Tag Roadtrip 2011 verfügbar.

Nach der gestrigen Pause waren wir nun wieder voller Tatendrang und da sich das Wetter nun ja von der guten Seite zeigte, wollten wir nochmals einen Versuch mit dem Aletsch Gletscher starten. So sind wir recht früh aufgestanden um dann um 8 Uhr mit der ersten Bahn hoch zur Fiescheralp zu fahren. Den langen Weg hoch wollten wir uns nicht nochmals antun und mit der Bahn waren wir innerhalb von 10 Minuten oben. Um diese Uhrzeit war es auf der Höhe natürlich noch etwas frisch, aber unser Weg führte und zuerst nochmals etwas nach oben, wieder zum Tunnel.


Auf der anderen Seite vom Tunnel sah das Wetter dann viel besser aus also noch am Montag und auch die Gletscherstube war gut zu sehen. So waren wir auch zuversichtlich den Aletsch nochmals vor die Augen zu kriegen.


Bei der Gletscherstube nahmen wir dann den Weg Richtung Roti Chume und Alte Stafel, welcher auf der Singletrail-Map schwarz markiert ist. Und das hat durchaus seine Berechtigung. Schon die ersten par Meter sind eher anspruchsvoll und bis zur Roti Chume geht es auch so bergauf, dass man um das tragen nicht herum kommt. Da hatten wir schon etwas Angst, dass es die ganze Zeit so weiter geht. Dafür hat man hier schon eine super Aussicht auf den Gletscher, welcher wirklich beeindruckend ist. Oben bin ich erstmal einigen Minuten mit offenem Mund stehen geblieben und das nicht (nur) weil ich ausser Atem war.




Glücklicherweise wurde der Weg danach viel besser und teilweise auch richtig flowig. Das machte richtig Spass und mit der Aussicht sowieso. Allerdings hatte es auch immer wieder Steigungen drin, wo man wieder Schieben und Tragen musste, durchgehend fahrbar ist der Trail also nicht. Dafür hatten wir kaum Gegenverkehr, nur eine Schulklasse und ca 20 Schafe bei der Stelle, bei welcher es Steinschlaggefahr hat.






So kamen wir zur Alten Stafel, wo wir wieder in der Zivilisation waren und sich auch wieder recht viele Wanderer herumtrieben und die schöne Aussicht genossen. Wir haben es denen gleich getan und auf einer Bank eine kurze Pause gemacht.



Danach entschieden wir uns den Weg runter zur Rieder Furka zu nehmen, welcher Anfangs immer auf und ab geht und so noch recht anstrengend ist, am Schluss gehts dann aber schön runter zur Furka.


Von der Rieder Furka ging dann wieder zurück Richtung Fiescher Alp und somit durch die Rieder- und die Bettmeralp. Nach der Bettmeralp nahmen wir einen Wanderweg runter nach Martisberg, welcher technisch recht anspruchsvoll war und uns ab und zu wieder zum Absteigen gezwungen hat.


Nach Martisberg nahmen wir noch den Wanderweg, welcher uns nach Lax führte und auch der hat uns richtig gefordert. Denn zum einen war er recht schmal und auch richtig Steil, Fehler waren keine erlaubt.


Und so sind wir kurz vor 16 Uhr recht erschöpft aber glücklich beim Campingplatz angekommen, haben dort geduscht und den Camper wieder fahrbereit gemacht. Dann gings das Wallis runter bis nach Sion, wo wir uns auf dem 3* Platz einquartiert haben. Und trotz meinen recht beschränkten Französisch Kenntnissen hat es doch irgendwie geklappt. Um 20 Uhr haben wir dann wieder mal im Dunkeln, aber draussen Spaghetti gegessen und danach waren wir dann auch bereit fürs Bett.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 33.3Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.8Km/h
  • Zeit: 03:47:26
  • Höchstgeschwindigkeit: 38.5 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 127 bpm
  • Höhenmeter: 814.7 Hm
  • Hm pro Km: 24.47
  • Bike: Santa Cruz Nomad Carbon

Roadtrip 2011: Wallis - Lazy Day in Fiesch

Wie versprochen werde ich hier nach und nach die Tourenberichte von unserem "Roadtrip" veröffentlichen. Dies ist nun der Zwölfte von unserem "Lazy Day" in Fiesch am Mittwoch. Alle Artikel sind unter dem Tag Roadtrip 2011 verfügbar.

Nach dem Saflischpass waren wir etwas platt und nach fast eineinhalb Wochen auf dem Bike war die Luft etwas raus, so entschieden wir, heute einen "Lazy Day" zu machen um uns etwas zu erholen und auch um wieder bereit für den Endspurt zu sein. So haben wir die Fotos etwas durchgeschaut, sind gemütlich ins Dorf und haben unsere Bikes noch auf Vordermann gebracht. Bei meinem waren die Bremsbeläge ja fällig.
Dafürs gabs zum Abendessen selbst gemachte Raclette-Cheeseburger und Staldencreme und so waren wir dann auch bereit für den Endspurt.

Roadtrip 2011: Zwischenbericht 2

Nochmals ein kleines Update zwischendurch. Nachdem wir letzte Woche im Engadin waren gings dann für Donnerstag und Freitag nach Livigno. Am Donnerstag wars eher nass und da haben wir nur eine kleine Sight-Seeing-Tour gedreht aber am Freitag gings bei bestem Wetter in den Bikepark. Das hat richtig Spass gemacht, nur konnten wir das Besteck am Abend wegen den schmerzenden Händen fast nicht mehr halten. Am Samstag gings dann nochmals zurück ins Engadin und bei schönstem Wetter hoch zur Muottas da Schlarigna. Keine Wahnsinnstour, aber eine super Aussicht.
Dafür hat es am Sonntag Bindfäden geregnet, worauf wir uns entschieden mal in eine andere Gegend zu ziehen und so gings über den Julier, Oberalp und Furka nach Fiesch ins Wallis, aber dort sah es gleich aus. Auch nass und Grau, aber es war ja auch schon später Nachmittag als wir dort waren. Am Montag sah es dann leider ähnlich aus, aber da es dann immerhin aufgehört hat zu Regnen und auch einige wenige Flecken vom blauen Himmel zu sehen waren, machten wir uns doch noch auf zum Märjelensee, wo man eigentlich eine gute Aussicht auf den Aletsch-Gletscher hätte. Wegen den Wolken wurde aber nichts daraus, also nicht gerade die beste Tour in unseren Ferien. Dafür zeigte sich das Wetter am Dienstag von der besten Seite. Sonne und schön warm und das haben wir genutzt um den Saflisch-Pass zu fahren. Eine Entschädigung für den Montag. Heute ist etwas Pause angesagt, bevor es dann noch einen Endspurt gibt.